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Dokumentenidentifikation DE3706735C2 02.09.1993
Titel Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tsuboi, Takayuki, Yokohama, Kanagawa, JP;
Nakazawa, Isao, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Maeno, Hiroshi, Tokio/Tokyo, JP;
Shiomi, Yasuhiko, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, H., Dipl.-Ing.; Bühling, G., Dipl.-Chem.; Kinne, R., Dipl.-Ing.; Pellmann, H., Dipl.-Ing.; Grams, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 02.03.1987
DE-Aktenzeichen 3706735
Offenlegungstag 10.09.1987
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1993
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 37450557
IPC-Hauptklasse G03B 13/34

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 15.

Eine solche Einstellvorrichtung ist bekannt (US-PS 39 72 056). Diese bekannte Einstellvorrichtung weist eine Antriebsvorrichtung in Form eines Motors auf, der eine erste Stellvorrichtung antreibt. Diese erste Stellvorrichtung umfaßt eine Antriebswelle und ein Schneckenrad, das mit einem Gewinde an einem Objektivtubus kämmt, der Bestandteil des optischen Systems der Kamera in Form von dessen Aufnahmeobjektiv ist. Bei einer Drehung der Antriebswelle mittels des Motors wird das Aufnahmeobjektiv entlang seiner optischen Achse bewegt bzw. verschoben, um auf diese Weise die Fokussierung bzw. Entfernungseinstellung des Aufnahmeobjektivs vorzunehmen. Dabei wird die erste Stellvorrichtung und somit diese Bewegung mittels einer Steuervorrichtung gesteuert, die auf dem Motor einwirkt und diesen abschaltet, wenn das Aufnahmeobjektiv die erforderliche Bewegungsstrecke zurückgelegt hat und somit die gewünschte Stellung einnimmt. Die bekannte Einstellvorrichtung weist ferner eine zweite Stellvorrichtung auf, der eine eigene Antriebsvorrichtung in Form eines Motors zugeordnet ist. Mittels dieser Stellvorrichtung wird das optische System ebenfalls in Richtung seiner optischen Achse bewegt, und zwar zum Zweck der Brennweitenänderung bzw. -einstellung. Dabei versteht es sich, daß nicht notwendigerweise mittels der ersten und der zweiten Stellvorrichtung alle Linsenglieder des Aufnahmeobjektivs zugleich in Richtung der optischen Achse bewegt werden, sondern im Falle der ersten Stellvorrichtung gegebenenfalls nur diejenigen Linsenglieder, die zum Zwecke der Fokussierung vorgesehen sind, und im Falle der zweiten Stellvorrichtung gegebenenfalls nur diejenigen Linsenglieder, die zum Zwecke der Brennweitenänderung bewegbar sind.

Das optische System wird mittels der ersten Stellvorrichtung mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit bewegt. Diese richtet sich nach der Drehzahl des Motors und der Steigung des Schneckenrades. Eine vergleichsweise hohe Steigung und vergleichsweise hohe Drehzahl führen zu einer kurzen Stellzeit. Eine hohe Drehzahl erschwert es jedoch, den Motor in bestimmter Stellung anzuhalten. Eine hohe Steigung erschwert es ebenfalls, eine bestimmte Stellung des optischen Systems mit der erforderlichen Genauigkeit anzufahren. Um das optische System mit der erforderlichen Genauigkeit in die gewünschte Stellung zu bewegen, müssen daher bei der bekannten Einstellvorrichtung Drenzahl und Steigung so niedrige Werte haben, daß die Stellzeit Werte von maximal 1 s erreichen kann. Dies kann sich als zu lange erweisen, um eine günstige Aufnahmegelegenheit wahrzunehmen.

Durch die DE-OS 30 19 671 ist eine Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera bekannt, bei der das optische System zum Zwecke der Fokussierung einerseits mittels einer Stellvorrichtung bewegt werden kann und zusätzlich manuell verschoben werden kann, wobei eine Grobeinstellung, während der eine vergleichsweise große Strecke zurückgelegt wird, manuell erfolgt und mittels der Stellvorrichtung lediglich die Feineinstellung erfolgt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Einstellvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 und dem Oberbegriff von Patentanspruch 15 derart weiterzubilden, daß sowohl ein genaues als auch schnelles Einstellen des optischen Systems möglich ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Einstellvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 sowie die Einstellvorrichtung gemäß Patentanspruch 15 gelöst.

Beiden erfindungsgemäßen Lösungen ist das Prinzip gemeinsam, daß die erforderliche Stellung des optischen Systems gesteuert angefahren wird durch Überlagerung von zwei Bewegungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, so daß durch den Stellvorgang mit höherer Geschwindigkeit eine insgesamt verkürzte Stellzeit erreicht wird und durch den Stellvorgang mit niedrigerer Geschwindigkeit das Anfahren der erforderlichen Stellung mit der gewünschten Genauigkeit erzielbar ist.

Die Sperreinrichtung der Einstellvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 wird in Richtung der optischen Achse des optischen Systems bewegt. Dies schließt nicht aus, daß die Sperreinrichtung auch Bewegungskomponenten in anderen Richtungen hat.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera;

Fig. 2 in auseinandergezogener Darstellung und perspektivischer Ansicht wesentliche Elemente des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1;

Fig. 3 einen Teil einer Steuerschaltung des Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 1 und 2;

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von Elementen einer Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 4 für den Zeitpunkt vor Beginn eines Auslösevorgangs gilt;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht von weiteren Elementen des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4;

Fig. 6 ein Blockschaltbild einer Schaltung des zweiten Ausführungsbeispiels;

Fig. 7 ein Schaltbild von wesentlichen Schaltungsteilen einer Zentraleinheit nach Fig. 6;

Fig. 8 (A) und 8 (B) Schaltbilder, die den inneren Aufbau von Schaltungen nach Fig. 6 zeigen;

Fig. 9 ein Ablaufdiagramm, das die Funktion der Schaltungen gemäß den Fig. 6 bis 8 erläutert;

Fig. 10 bis 12 perspektivische Ansichten von Elementen einer Aufnahmeart-Umschaltvorrichtung und einer Suchervorrichtung einer Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;

Fig. 13 bis 16 perspektivische Ansichten weiterer Elemente der Einstellvorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel;

Fig. 17 eine schematische Vorderansicht einiger in den Fig. 13 bis 16 gezeigter Elemente;

Fig. 18 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung wesentlicher Elemente einer ersten und einer zweiten Stellvorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels der Einstellvorrichtung;

Fig. 19 ein schematisches Schaltbild einer Steuerschaltung zur Steuerung eines in den Fig. 13 bis 16 gezeigten Elektromagneten; und

Fig. 20 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Steuerung der Einstellvorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.

Im folgenden werden anhand der Zeichnung die Einzelheiten von Ausführungsbeispielen von Einstellvorrichtungen bzw. Vorrichtungen zum Einstellen des optischen Systems von Kameras mit Festobjektiven veränderbarer Brennweite beschrieben. Bei einer in Fig. 2 gezeigten Kamera werden ein Objektiveinstellvorgang zum Ändern der Objektivbrennweite, ein Objektivverschiebevorgang zur Scharfeinstellung, ein Filmtransportvorgang und ein Verschlußantriebs- bzw. Verschlußsteuervorgang mittels einer einzigen Antriebsvorrichtung ausgeführt, wobei die Zeitsteuerung dieser Vorgänge mittels eines einzigen elektromagnetischen Antriebs (mit einem Elektromagneten) vorgenommen wird. Die Kamera ist mit einer Vorsatzlinse ausgestattet, die schwenkbar an einer zur Achse des Objektivtubus senkrechten Achse gelagert ist und parallel zum Objektivtubus untergebracht wird. Unmittelbar nach Abschluß des Fotografierens mit langer Brennweite wird der Objektivtubus durch die Vorsatzlinse automatisch zurückgezogen und in der am weitesten zurückgezogenen Stellung verriegelt.

Die Fig. 1 zeigt schematisch die Gestaltung der Vorrichtung zum Einstellen des optischen Systems gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Nach Fig. 1 ist ein Objektivtubus 1 in eine gewünschte Stellung verschiebbar. Der Objektivtubus 1 bildet zusammen mit anderen, nicht dargestellten Elementen das optische System einer Kamera. An der Rückseite des Tubus 1 ist einstückig hiermit eine sägezahnförmige Sperrzahnstange 1a ausgebildet, die für den Eingriff mit einem nachfolgend beschriebenen Sperrglied 12 angeordnet ist. Eine Schraubenwelle 2 ist derart gestaltet, daß sie unter Gewindeeingriff mit einem nicht gezeigten Gewindeelement mit Innengewinde an dem Tubus 1 diesen vorwärts in der Richtung eines Pfeils f1 bewegt. An der Schraubenwelle 2 ist ein Zahnrad 3 befestigt. Zu dem Zahnrad 3 wird die Drehung eines Differentialrades 4 übertragen, das gemäß der nachfolgenden Beschreibung als Steuerelement zum Steuern eines Arbeitsanfangszeitpunkts dient. Zu dem Differentialrad 4 wird über eine Welle 5, Untersetzungsräder 6 und 7 und eine Kraftübertragungs-Umschaltvorrichtung 8 die Drehung eines Motors 9 übertragen, der bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die Antriebsvorrichtung bildet. Die Schraubenwelle 2, das Zahnrad 3 und das Gewindeelement an dem Tubus 1 bilden zusammen eine Stellvorrichtung für das Bewegen bzw. Verschieben des Tubus 1, und somit des Objektivs.

Das Differentialrad 4 ist über eine Vorrichtung 10 mit einer Einstellvorrichtung 11 zum Verschieben und Einstellen des Sperrglieds 12 verbunden. Die Einstellvorrichtung 11 ist zum Bewegen des Sperrglieds 12 parallel zur Objektivverschiebungsrichtung in einem vorbestimmten Ausmaß und zum Einstellen desselben in eine vorbestimmte Sperrstellung ausgebildet. Die Einstellvorrichtung 11 ist beispielsweise gemäß der Darstellung in Fig. 2 gestaltet, welche den Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels ausführlicher zeigt.

Das Sperrglied 12 dient zum Anhalten der Bewegung des Tubus 1 in der Richtung des Pfeils f1 durch den Eingriff an der Sperrzahnstange 1a an dem Tubus 1 und bildet somit eine Sperreinrichtung zum Begrenzen der Bewegung des optischen Systems. Das Sperrglied 12 ist an einem Trägerteil 13 zu einer Schwenkbewegung in der Richtung eines Pfeils f2 um eine imaginäre Achse gelagert, die sich senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckt. Das Trägerteil 13 ist über eine mechanische Verbindung 14 oder direkt mit der Einstellvorrichtung 11 verbunden. Durch die Einstellvorrichtung 11 ist das Sperrglied 12 um eine nur sehr kurze Strecke für dessen Einstellung in der Richtung eines Pfeils f3 bewegbar. Die Einstellvorrichtung 11 wird über die Vorrichtung 10 durch das Differentialrad 4 betätigt, welches als Freigabevorrichtung und als Vorrichtung zum Steuern eines Arbeitsanfangszeitpunkts dient. Danach wird die Betätigung der Einstellvorrichtung 11 über eine Übertragungsvorrichtung 17 durch eine Arbeitssteuerung 15 beendet.

Die Arbeitssteuerung 15 dient zum Steuern des Zeitpunkts, an dem das Sperrglied 12 mit der Sperrzahnstange 1a in Eingriff gebracht wird, sowie des Zeitpunkts für das Beenden der Bewegung der Einstellvorrichtung 11 in der Richtung des Pfeils f3. Die Arbeitssteuerung 15 ist jeweils über Übertragungsvorrichtungen 16 bzw. 17 mit dem Sperrglied 12 und der Einstellvorrichtung 11 verbunden. Bei der nachfolgend beschriebenen besonderen Gestaltung des Ausführungsbeispiels ist die Arbeitssteuerung 15 durch eine elektromagnetische Stellvorrichtung, nämlich einen Elektromagneten 32 gebildet.

Eine Steuerschaltung 18 dient zum Berechnen einer erforderlichen Bewegungsstrecke bzw. eines Ausmaßes, um das der Tubus 1 zu verschieben ist, zum Steuern der Arbeitssteuerung 15 gemäß dem Rechenergebnis und zum Steuern des Anlaufens, Anhaltens und entgegengesetzten Drehens des Motors 9. Ein Bewegungsgrößendetektor 19 dient zum Ermitteln der Größen der durch den Motor 9 verursachten Bewegungen der Schraubenwelle 2 und der Einstellvorrichtung 11 sowie zum Erzeugen eines Signals, das der Steuerschaltung 18 zugeführt wird. Bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel wird die Bewegungsstrecke bzw. das Verschiebungsausmaß des Tubus 1 durch die Wirkungsanfangszeitpunkte des als Anfangszeitpunkt-Steuervorrichtung dienenden Differentialrads 4 und des Sperrglieds 12, nicht jedoch durch die Zeitpunkte des Anlaufens und Anhaltens des Motors 9 bestimmt.

Von der Steuerschaltung 18 wird die Objektivtubus-Bewegungsstrecke in eine erste und eine zweite Verschiebestrecke aufgeteilt. Die Steuerschaltung 18 steuert die Einstellvorrichtung 11 und das Sperrglied 12 durch das Anlegen eines ersten Signals für die erste Verschiebestrecke und eines zweiten Signals für die zweite Verschiebestrecke an die Arbeitssteuerung 15. Auf diese Weise wird der Tubus 1 unter dieser Steuerung in einem vorbestimmten Ausmaß bewegt. Die Arbeitssteuerung 15 und die Steuerschaltung 18 bilden somit zusammen mit weiteren Elementen die Steuervorrichtung des hier erläuterten Gegenstandes.

Die Arbeitsanfangszeitpunkte der Einstellvorrichtung 11 und der Schraubenwelle 2 werden durch das Differentialrad 4 bestimmt, das als Steuerelement zum Steuern der Anfangszeitpunkte wirkt. D. h., wenn die Antriebskraft des Motors 9 zu der Welle 5 übertragen wird, betätigt das Differentialrad 4 zuerst über die Vorrichtung 10 die Einstellvorrichtung 11 und dann über die Einstellvorrichtung 11 das Sperrglied 12, um eine Bewegung in der Richtung des Pfeils f3 (parallel zur Bewegungsrichtung des Tubus 1) in einem geringen Ausmaß herbeizuführen. Dann wird nach dem Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer durch das Drehen der Schraubenwelle 2 der Tubus 1 in der Richtung des Pfeils f1 bewegt.

Die kleinste Verschiebungseinheit, die durch die Schraubenwelle 2 der Stellvorrichtung bewirkt wird, ist durch die Teilung der sägezahnförmigen Sperrzähne bestimmt. Die kleinste Verschiebeeinheit wird im voraus auf einen Wert eingestellt, der zehnmal so groß ist wie die kleinste Einheit der Bewegung der Einstellvorrichtung 11. Daher wird der Tubus durch die Schraubenwelle 2 um eine Strecke bewegt, die viel größer als die Bewegungsstrecke des Sperrglieds 12 ist. Die Bewegungsstrecke des Sperrglieds 12 wird durch die Einstellvorrichtung 11 bestimmt. Der Beginn der Betätigung der Einstellvorrichtung 11 wird durch das Differentialrad 4 bestimmt. Die Beendigung der Betätigung der Einstellvorrichtung 11 wird durch die Arbeitssteuerung 15 bestimmt. D. h., das Ausmaß der Bewegung des Sperrglieds 12 und des Tubus 1 werden durch die Wirkungszeit der Arbeitssteuerung 15 bestimmt.

Die Fig. 2 ist eine auseinandergezogen dargestellte Schrägansicht und zeigt als Beispiele Einzelheiten des Aufbaus des Ausführungsbeispiels. In der Fig. 2 sind alle mit der schematischen Darstellung in Fig. 1 übereinstimmenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Nach Fig. 2 ist der Objektivtubus 1 mit der Sperrzahnstange 1a versehen, die an einem Flansch 1A des Tubus 1 befestigt ist. An dem Flansch 1A ist ein Ring 1b ausgebildet. In den Ring 1b ist als Gewindeelement ein Gewindering 1c für den Gewindeeingriff mit der Schraubenwelle 2 eingesetzt. An der Innenumfangsfläche des Rings 1b ist parallel zu dessen Axialrichtung eine nicht gezeigte axiale Nut ausgebildet. Eine axiale Rippe 1d, die sich axial erstreckt und von der Außenumfangsfläche des Gewinderings 1c vorsteht, ist verschiebbar in die axiale Nut eingeführt. Der Gewindering 1c ist an der Innenumfangsfläche mit einem Gewinde für den Gewindeeingriff mit der Schraubenwelle 2 versehen. Ferner ist der Gewindering 1c mit einem Flanschteil 1e mit einem Durchmesser versehen, der größer als der Innendurchmesser des Rings 1b ist und der an dem vorderen Ende des Gewinderings 1c ausgebildet ist. Mit diesem an dem vorderen Ende des Gewinderings 1c ausgebildeten Flanschteil 1e wird der Gewindering 1c in den Ring 1b von dessen vorderem Ende her eingeführt. Daher kann bei dem Vorziehen des Tubus 1 auf eine nachfolgend beschriebene Weise der Gewindering 1c aus dem Ring 1b herausgezogen und für sich an der Schraubenwelle 2 nach vorne bewegt werden, nachdem der Tubus 1 durch das Sperrglied 12 angehalten wurde.

Ein Arm 20a eines Verschlußflügel-Stellhebels 20 wird durch eine Feder 21 gegen die vordere Stirnfläche des Gewinderings 1c gedrückt. Auf diese Weise wird durch die Feder 21 der Gewindering 1c in den Ring 1b hinein gedrückt. Daher wird während der Vorwärtsbewegung des Tubus 1 der Gewindering 1c nicht aus dem Ring 1b herausgezogen. Nachdem jedoch der Tubus 1durch das Sperrglied 12 angehalten wurde, kann sich der Gewindering 1c weiter nach vorne bewegen und aus dem Ring 1b heraustreten.

Der Flügelstellhebel 20 ist drehbar an einem Haltestift 1f gelagert, der an dem Tubus 1 angebracht ist. Die Feder 21 ist auf den Haltestift 1f aufgesetzt und derart gestaltet, daß sie den Flügelstellhebel 20 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorspannt.

Parallel zur Schraubenwelle 2 ist an dem Flansch 1A des Tubus 1 nahe dem Haltestift 1f ein Stift 1g angebracht. An diesem Stift 1g ist drehbar ein nicht dargestellter Flügelöffnungshebel gelagert, der zu einer nicht dargestellten Verschlußflügel-Stellvorrichtung gehört. In dem Flansch 1A des Tubus 1 ist ein Fenster 1h ausgebildet. An dem Innenrand des Fensters 1h ist ein Vorsprung 1i gebildet. Das Fenster 1h und der Vorsprung 1i stehen mit einem nicht näher beschriebenen Vorsatzlinsen-Trägerrahmen in Zusammenhang. Das Zahnrad 3 ist an der Schraubenwelle 2 befestigt.

Gemäß der Darstellung in Fig. 2 enthält das Differentialrad 4 folgende Elemente: ein angetriebenes Teil 22, das bewegbar ist und das mit einer Außenverzahnung für das Kämmen mit dem Zahnrad 3 versehen ist, ein treibendes Teil 23 für das Übertragen seiner Drehung mit einer vorgegebenen Zeitverzögerung zu dem angetriebenen Teil 22 und für das Betätigen der Einstellvorrichtung 11 vor dem Übertragen der Drehung zu dem angetriebenen Teil 22 und eine Feder 24, die das treibende Teil 23 zu dem Teil 22 hin drückt. Das angetriebene Teil 22 hat einen ständig mit dem Zahnrad 3 kämmenden Radteil 22a und einen Stirnflächen-Nockenteil 22b, der schraubenförmig ist. An dem Nockenteil 22b sind eine schraubenförmige Nockenfläche 22c und ein Anschlag 22d ausgebildet. Das treibende Teil 23 hat einen Vorsprung 23a, der gegen die Nockenfläche stößt, einen Koppelteil 23b, der mit dem Zahnrad 6 in Eingriff steht, und eine zur Axialrichtung senkrechte ebene Fläche 23c, an der ein Mitnehmer 25c angreift, der der vorangehend genannten Vorrichtung 10 entspricht. Das treibende Teil 23 ist somit derart gestaltet, daß es zusammen mit dem Zahnrad 6 dreht und in Axialrichtung von dem Zahnrad 6 weg bewegbar ist, da das Zahnrad 6 mit einer axialen Nut versehen ist, die in der Umfangswand einer in dem Zahnrad 6 ausgebildeten axialen Öffnung gebildet ist und in die der Koppelteil 23b derart einsetzbar ist, daß die axiale Bewegung des Koppelteils 23b ermöglicht ist. Das Zahnrad 6 und das treibende Teil 23 werden miteinander durch das Einführen des Koppelteils 23b in die axiale Nut gekoppelt. Die axiale Länge des Koppelteils 23b ist größer als die Axialbewegungsstrecke des treibenden Teils 23. Daher wird der Koppelteil 23b niemals aus der axialen Öffnung des Zahnrads 6 herausgezogen.

Das Zahnrad 6 wird über die Kraftübertragungs-Umschaltvorrichtung 8 und das Zahnrad 7 durch den Motor 9 angetrieben (siehe Fig. 1). Ferner sind das zu bewegende angetriebene Teil 22 und das treibende Teil 23 gesondert an voneinander verschiedenen Achsen gelagert, obgleich dies in Fig. 2 nicht gezeigt ist. Das Teil 22 ist an seiner Achse befestigt, während das treibende Teil 23 lose auf seine Achse aufgesetzt ist.

Der auch in Fig. 1 gezeigte Bewegungsgrößendetektor 19 für das Ermitteln des Ausmaßes der Bewegung ist in diesem Fall mit einer Codierplatte 19a, die zusammen mit dem Zahnrad 6 dreht, und einer Lichtschranke 19b aufgebaut, die entsprechend einem an der Codierplatte 19a ausgebildeten Schwarz/Weiß-Muster Impulse abgibt.

Als nächstes werden anhand der Fig. 2 die Teile der Einstellvorrichtung 11, die mit dem treibenden Teil 23 des Differentialrads 4 in Verbindung steht, und die Teile der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung 10 beschrieben.

Nach Fig. 2 ist in der Nähe des treibenden Teils 23 ein Zahnsektorarm 25 angeordnet, der um eine Achse 25a schwenkbar ist, die sich senkrecht zu der Schraubenwelle 2 erstreckt. An dem Zahnsektorarm 25 ist in Abstand von der Achse 25a parallel zu dieser ein Stift 25b angebracht. Der Stift 25b stößt gegen einen seitlich vorstehenden Teil 26a eines Schieberteils 26 für das Halten und Verschieben des Sperrglieds. Ferner ist an dem Zahnsektorarm 25 der Mitnehmer 25c angebracht, der sich parallel zu dem Stift 25b erstreckt. Gemäß den vorangehenden Ausführungen stößt der Mitnehmer 25c gegen die ebene Fläche 23c des treibenden Teils 23. Das Schieberteil 26 ist über drei Führungsstifte 26b, 26c und 26d für das Halten und die Gleitführung an einem Bauteil des Kameragehäuses gelagert. Zwischen der Außenfläche des Schieberteils 26 und der Oberfläche des Bauteils des Kameragehäuses oder dergleichen wird eine auf einen der Stifte 26b bis 26d aufgesetzte Feder 27 zusammengedrückt. Auf diese Weise wird durch die Feder 27 das Schieberteil 26 ständig in der zu der Schraubenwelle 2 parallelen Richtung des Pfeils f4 zu der Vorderseite der Kamera hin vorgespannt. Infolgedessen wird auch der Stift 25b an dem Zahnsektorarm 25 nach oben gemäß Fig. 2 vorgespannt. Der Mitnehmer 25c wird durch die Kraft der Feder 27 gegen die ebene Fläche 23c des treibenden Teils 23 gedrückt. Weiterhin wird durch die Feder 27 über den Stift 25b der Zahnsektorarm 25 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 25a vorgespannt. Da jedoch die ebene Fläche 23c des treibenden Teils 23, an der der Mitnehmer 25c angreift, die Bewegung des Zahnsektorarms 25 verhindert, bewegt sich dieser nicht, falls sich nicht das treibende Teil 23 axial bewegt.

Das Schieberteil 26 ist mit einem Stift 26e für das schwenkbare Lagern des Sperrglieds 12 versehen. Der Stift 26e ist drehbar in eine Öffnung 12b eingesetzt, die in dem unteren Endteil des Sperrglieds 12 gebildet ist. Auf den Stift 26e ist eine Feder 28 aufgesetzt, die das Sperrglied 12 zur Schwenkung im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 vorspannt.

Nahe an dem Außenumfang des Zahnsektorarms 25 ist ein Klinkenteil 29 angeordnet, das zum Bestimmen der Drehwinkelstellung des Zahnsektorarms 25 ausgebildet ist. Das Klinkenteil 29 hat eine zur Achse 25a des Zahnsektorarms 25 parallele Achse 29a und ist an einem feststehenden Bauteil derart gelagert, daß es um die Achse 25a schwenkbar ist. Das Klinkenteil 29 ist durch eine Feder 30 zu einer Bewegung in Pfeilrichtung vorgespannt. An dem vorderen Ende des Klinkenteils 29 ist eine Sperrklinke für den Eingriff in die Verzahnung des Zahnsektorarms 25 ausgebildet. Wenn die Sperrklinke zwischen die Zähne des Zahnsektorarms 25 greift, wird dessen Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 29a durch das Klinkenteil 29 verhindert, selbst wenn der Arm schwenkbar ist.

An der Achse 29a steht ein Arm 29b vor. Die Feder 30 drückt den Arm 29b gegen einen Stift 31a, der an einem zweiten Hebel 31 angebracht ist. Der zweite Hebel 31 ist derart gestaltet, daß durch das Schwenken entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 30 der Eingriff des Klinkenteils 29 in die Zähne des Zahnsektorarms 25 herbeigeführt wird.

Gemäß den vorstehenden Ausführungen enthält die Einstellvorrichtung 11 für das zu der Schraubenwelle 2 parallele Bewegen des Sperrglieds 12 und dessen Einstellung in eine gewünschte Sperrstellung den Zahnsektorarm 25, den Stift 25b und den Mitnehmer 25c, die mit dem Zahnsektorarm 25 eine Einheit bilden, das Schieberteil 26, die Feder 27 und das Klinkenteil 29 für das Festlegen der Drehwinkelstellung des Zahnsektorarms 25. Das Trägerteil 13 und die mechanische Verbindung 14 sind nicht von Bedeutung. Im Falle einer elektrischen Ausgestaltung der Einstellvorrichtung 11 werden sie jedoch unerläßlich. Ferner ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Vorrichtung 10, die die Einstellvorrichtung 11 mit dem Differentialrad 4 koppelt, durch den Mitnehmer 25c gebildet, der als eine Einheit mit dem Zahnsektorarm 25 ausgebildet ist.

Die Vorrichtungsteile nach Fig. 1, zu denen die Arbeitssteuerung 15, die ein Elektromagnet bzw. eine elektromagnetische Stellvorrichtung ist, und die Übertragungsvorrichtungen 16 und 17 für das Verbinden der Arbeitssteuerung 15 mit dem Sperrglied 12 und der Einstellvorrichtung 11 zählen, sind folgendermaßen gestaltet:

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wirkt der Elektromagnet 32 als Arbeitssteuerung 15. Der Magnet 32 ist mit einem Tauchkolben 32a versehen, der sich bei dem Einschalten bzw. Erregen des Magneten in der Richtung eines Pfeils f5 und bei dem Aberregen bzw. Ausschalten des Magneten 32 durch die Feder eines ersten Hebels 33 in der Richtung eines Pfeils f6 bewegt.

Die Übertragungsvorrichtungen 16 und 17 sind durch den ersten Hebel 33 sowie durch den zweiten Hebel 31 und einen dritten Hebel 34 gebildet, welche durch den ersten Hebel 33 bewegbar sind. Der erste Hebel 33 ist an einem Bauteil der Kamera derart gelagert, daß er um eine Achse 33a schwenkbar ist, und hat vier Armteile, nämlich einen ersten bis vierten Armteil An dem vorderen Ende eines ersten Armteils 33b ist ein Stift 33c für die Verbindung mit dem Tauchkolben 32a befestigt. An dem vorderen Ende eines zweiten Armteils 33d ist ein Stift 33e für die Verbindung mit einem an dem zweiten Hebel 31befestigten ersten Stift 31b befestigt. Ein dritter Armteil 33f kommt mit einem Armteil 34a des dritten Hebels 34 in Eingriff. Ein vierter Armteil 33g greift an einem Stift 40b an, der an einer Verschlußflügel-Freigabeklinke 40 befestigt ist. Die Klinke 40 ist ein Teil einer Verschlußsteuervorrichtung. Durch eine an dem vierten Armteil 33g angebrachte Feder 35 wird der vierte Armteil 33g ständig zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn um die Achse 33a vorgespannt. Wenn daher der Magnet 32 nicht erregt ist und infolgedessen der Tauchkolben 32a nicht in der Richtung des Pfeils f5 bewegt wird, wird durch die Kraft der Feder 35 der erste Hebel 33 im Uhrzeigersinn um die Achse 33a geschwenkt.

Der zweite Hebel 31, der zusammen mit dem ersten Hebel 33 die Übertragungsvorrichtung 16 bildet, hat eine Achse 31c, die sich senkrecht zu der Schraubenwelle 2 erstreckt. Der Hebel 31 ist an einem Bauteil der Kamera derart gelagert, daß er um die Achse 31c schwenkbar ist. Der zweite Hebel 31 ist mit zwei Armteilen 31d und 31e versehen, die sich von der Achse 31c weg nach außen erstrecken und an deren vorderen Enden Stifte 31a und 31b befestigt sind. Der Stift 31a greift an dem Arm 29b des Klinkenteils 29 an. Der andere Stift 31b greift an dem Stift 33e des zweiten Armteils 33d des ersten Hebels 33 an.

Der dritte Hebel 34, der zusammen mit dem ersten Hebel 33 die Übertragungsvorrichtung 17 bildet, hat eine Nabe 34c, die mit einer zu der Schraubenwelle 2 parallelen axialen Bohrung 34b versehen ist. Der dritte Hebel 33 ist schwenkbar an einem Bauteil mit einem (nicht gezeigten) Stift gelagert, der in die axiale Bohrung 34b der Nabe 34c eingeführt ist. Der dritte Hebel 34 hat zwei Arme 34a und 34d. Der Arm 34a greift an dem dritten Armteil 33f des ersten Hebels 33 an. An dem vorderen Ende des anderen Arms 34d ist ein Stift 34e befestigt. Der Stift 34e greift an einem Armteil 12c des Sperrglieds 12 an.

Die Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel enthält die Steuerschaltung 18, Detektoren usw., die nach Fig. 3 folgendermaßen gestaltet sind: Die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 enthält alle Schaltungen und Detektoren, die die Steuerung des in Fig. 2 gezeigten Magneten 32 betreffen. Ein Schalter 101 nach Fig. 3 wird geschlossen, wenn ein nicht gezeigter Verschlußauslöseknopf bis zu einem ersten Anschlag heruntergedrückt wird. Ein Schalter 102 wird nur für das Fotografieren mit großer Brennweite geschlossen. Ein Schalter 103 wird geschlossen, wenn der Auslöseknopf zu einem zweiten Anschlag heruntergedrückt wird. Die Fig. 3 zeigt Spannungshochstellwiderstände 105 bis 107, Inverter 109 bis 111, 128 und 129, Zwischenspeicher 113 bis 115 mit RS-Flip-Flops oder dergleichen, eine bekannte Entfernungsmeßschaltung 116, Analog/Digital- bzw. A/D-Wandler 117 und 122, Digitalvergleicher 125 bis 127, UND-Glieder 103 und 104, eine bekannte Lichtmeßschaltung 121, ein ODER-Glied 138, den auch in den Fig. 1 und 2 gezeigten Bewegungsgrößendetektor 19 und einen Transistor 139 für das Ein- und Ausschalten des Erregungsstroms für den Magneten 32. Der A/D-Wandler 117 gibt einen binären Entfernungsmeßwert ab und bildet zusammen mit der Entfernungsmeßschaltung 116 eine erste Vorgabeeinrichtung. Der andere A/D-Wandler 122 gibt einen binären Lichtmeßwert ab. Eine Recheneinrichtung in Form eines Decodierers 118 berechnet das Ausmaß, um das die Verschlußflügel zum Erzielen einer geeigneten Belichtung geöffnet werden müssen, aus dem binären Lichtmeßwertsignal und zwei Ausgangssignale, die von dem Decodierer 118 durch Aufteilen eines berechneten Werts für die erforderliche Bewegungsstrecke des Objektivs bzw. optischen Systems in zwei Verschiebungswerte aus oberen zwei Bits bzw. unteren zwei Bits der erforderlichen Bewegungsstrecke erzeugt werden. Der Decodierer 118 erzeugt auf diese Weise ein Signal für das Erzielen der richtigen Belichtung. Ein Zähler 119 zählt die Impulse aus dem Bewegungsgrößendetektor 19. Ein Adressenregister 140 speichert entsprechend dem ersten Ausgangssignal des Decodierers 118 einen Bezugswert für das Anlegen an den Digitalvergleicher 125. Ein Blockregister 141 speichert entsprechend dem zweiten Ausgangssignal des Decodierers 118 einen Bezugswert für das Anlegen an den Digitalvergleicher 126. Ein Belichtungsregister 142 speichert entsprechend dem dritten Ausgangssignal des Decodierers 118 einen Bezugswert für das Anlegen an den Digitalvergleicher 127. Das Adressenregister 140 speichert die oberen beiden Bits des Werts für die erforderliche Bewegungsstrecke (die eine größere Verschiebungsstrecke darstellen). Das Blockregister 141 speichert die unteren beiden Bits des Wert für die erforderliche Bewegungsstrecke (für eine kleinere Verschiebungsstrecke). Eine Motorsteuerschaltung 143 steuert die Speisung des Motors 9 gemäß Ausgangssignalen des Zwischenspeichers 115 und des Digitalvergleichers 127.

Die Funktionen der jeweiligen Teile der Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel werden nachstehend anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben. Vor dem Beginn des Fotografierens (oder wenn die Kamera nicht in Benutzung ist) steht der Tubus 1 in seiner am weitesten zurückgezogenen Stellung, in der er festgehalten ist. Unter diesen Bedingungen ist der Gewindering 1c in den Ring 1b an dem Tubus 1 eingeschoben wobei nur der Flansch 1e aus dem Ring 1b vorsteht.

Der Vorsprung 23a des treibenden Teils 23 des Differentialrads 4 stößt gegen den höchsten Punkt a der Nockenfläche 22c des angetriebenen Teils 22, so daß das treibende Teil in Ruhestellung bleibt. Der Mitnehmer 25c des Zahnsektorarms 25 wird durch die Feder 27 gegen die ebene Fläche 23c des treibenden Teils 23 gedrückt. Damit wird durch die nach oben gerichtete Gegenkraft des treibenden Teils 23 der Zahnsektorarm 25 in seiner ursprünglichen Stellung gehalten. Da der Tauchkolben 32a in dem Ausschaltzustand steht, werden das Klinkenteil 29 und der zweite Hebel 31 durch die Feder 35 jeweils in der nach links bzw. rechts geschwenkten Stellung gehalten. In diesem Fall steht das treibende Teil 23 in der höchsten Stellung nach Fig. 2. Daher steht auch der Mitnehmer des Zahnsektorarms 25 in seiner höchsten Stellung. Infolgedessen wird der Stift 25b durch das treibende Teil 23 in seine niedrigste Stellung heruntergedrückt. Daher bleibt das Schieberteil 26 durch das Herunterdrücken mit dem Stift 25b in seiner niedrigsten Stellung gemäß Fig. 2, nämlich in seiner Ausgangsstellung. Die Feder 27 ist am stärksten zusammengedrückt. Daher bleibt das Sperrglied 12 in seiner ursprünglichen Stellung. Dabei erhält der an dem Armteil 12c des Sperrglieds 12 angreifende Stift 34e des dritten Hebels 34 von dem ersten Hebel 33 keinerlei nach rechts gemäß Fig. 2 gerichtete Vorspannungskraft, die an dem Armteil 12c wirken könnte. Infolgedessen wird das Sperrglied 12 durch die Feder 28 in einer Lage in Abstand von der Sperrzahnstange 1a gehalten.

Währenddessen ist der als Arbeitssteuerung dienende Magnet 32 aberregt. Daher entsteht an dem Tauchkolben 32a keine Kraft in der Richtung des Pfeils f5 nach Fig. 2. Der erste Hebel 33 ist durch die in der Pfeilrichtung wirkende Kraft der Feder 35 vorgespannt.

In der Verschlußsteuervorrichtung ist der Flügelstellhebel 20 an seinem Arm 20a durch die Feder 21 in der untersten Stellung nach Fig. 2 gehalten, da der Gewindering 1c nicht sehr nach vorne aus dem Ring 1b an dem Tubus 1 heraussteht. Daher wird der andere Arm 20b des Flügelstellhebels 20 in der gemäß Fig. 2 höchsten Stellung gehalten. Auf diese Weise bleibt der Verschluß durch seine nicht dargestellten Verschlußflügel geschlossen. Währenddessen steht natürlich der Motor 9 still (siehe Fig. 1). Wenn die Kamera aus diesem Zustand heraus in einen Zustand für das Fotografieren mit großer Brennweite eingestellt wird, arbeiten bei diesem Ausführungsbeispiel die verschiedenartigen Teile folgendermaßen:

Wenn durch das Betätigen eines Aufnahmeart-Wählknopfes vor dem Aufnahmevorgang das Fotografieren mit der großen Brennweite gewählt wird, wird der in Fig. 3 gezeigte Schalter 102 geschlossen. Wenn danach der nicht gezeigte Verschlußauslöseknopf bis zu dem ersten Anschlag niedergedrückt wird, wird der andere Schalter 101 nach Fig. 3 geschlossen, wobei die Kamera auf ein aufzunehmendes Objekt gerichtet wird. Dabei wird aus dem Inverter 109 ein Ausgangssignal abgegeben. Im Ansprechen hierauf gibt der Zwischenspeicher 113 ein Ausgangssignal ab.

Auf das von dem Zwischenspeicher 113 abgegebene Ausgangssignal hin führen die Entfernungsmeßschaltung 116 und die Lichtmeßschaltung 121 auf bekannte Weise die Meßvorgänge aus. Die Ergebnisse dieser Meßvorgänge werden jeweils durch die A/D- Wandler 117 und 122 in binäre bzw. digitale Werte umgesetzt. Der binäre Entfernungsmeßwert wird an den Decodierer 118 angelegt. Die Recheneinrichtung in Form des Decodierers 118 bildet eine dem Entfernungsmeßergebnis entsprechende erforderliche Bewegungsstrecke und eine dem Lichtmeßergebnis entsprechende Stellgröße für die Verschlußflügeleinstellung. Zugleich wird die erforderliche Bewegungsstrecke nach einem vorbestimmten Verfahren in einen großen und einen kleinen Verschiebungswert aufgeteilt. Danach gibt der Decodierer 118 ein erstes Ausgangssignal ab, das den ermittelten Wert des kleinen Verschiebungswertes darstellt. Das erste Ausgangssignal wird dem Adressenregister 140 zugeführt. Ferner gibt der Decodierer 118 ein zweites Ausgangssignal ab, das dem großen Verschiebungswert darstellt. Das zweite Ausgangssignal wird dem Blockregister 141 zugeführt.

Zu diesem Zeitpunkt ist gemäß den vorstehenden Ausführungen der Schalter 102 geschlossen. Daher gibt der Inverter 110 ein Ausgangssignal ab. Daraufhin gibt der Zwischenspeicher 114 gleichfalls ein Ausgangssignal als Eingangssignal des Decodierers 118 ab. Der Schalter 102, der Inverter 110 und der Zwischenspeicher 114 bilden eine zweite Vorgabeeinrichtung. Durch das Eingangssignal wird der Decodierer 118 auf einen Rechenvorgang für das Fotografieren mit großer Brennweite eingestellt. Infolgedessen erzeugt der Decodierer 118 ein Signal für eine zum Fotografieren mit großer Brennweite erforderliche lange Bewegungsstrecke und führt dieses Signal dem Blockregister 141 zu. Währenddessen wird dem Adressenregister 140 unabhängig davon, ob mit großer Brennweite oder mit kurzer Brennweite fotografiert werden soll, ein Signal zugeführt, das einen sehr kurzen Verschiebungswert darstellt, der für das Verschieben des Objektivs um eine sehr kurze Strecke innerhalb der gesamten Bewegungsstrecke erforderlich ist, um die das Objektiv verschoben werden muß. Dieses Signal wird in dem Adressenregister 140 als Bezugswert für einen sehr kurzen Verschiebungswert gespeichert.

Wenn der Auslöseknopf bis zu dem zweiten Anschlag heruntergedrückt wird, gibt der Zwischenspeicher 115 ein Ausgangssignal ab, durch das das UND-Glied 103 durchgeschaltet wird. (Zu diesem Zeitpunkt liegt kein Ausgangssignal aus dem Digitalvergleicher 125 vor. Daher gibt der Inverter 128 ein Ausgangssignal ab.) Infolgedessen gibt das ODER-Glied 138 ein Ausgangssignal ab. Dadurch wird der Transistor 139 durchgeschaltet, so daß der Magnet 32 erregt wird. Durch das Erregen des Magneten 32 wird der Tauchkolben 32a in der Richtung des Pfeils f5 nach Fig. 2 gezogen. Daher wird der erste Hebel 33 gegen die Kraft der Feder 35 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 33a geschwenkt. Infolgedessen wird der Stift 31a des zweiten Hebels 31 gesenkt. Durch die Kraft der Feder 30 wird das Klinkenteil 29 von den Zähnen des Zahnsektorarms 25 weg geschwenkt, so daß dieser schwenkbar wird. Währenddessen stößt der Armteil 33f des ersten Hebels 33 den Arm 34a des dritten Hebels 34 nach vorne gemäß Fig. 2. Hierdurch wird der dritte Hebel 34 im Uhrzeigersinn um die axiale Bohrung 34b geschwenkt. Der Stift 34e stößt gegen den Arm 12c des Sperrglieds 12, so daß dieses entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 2 um die Achsbohrung 12b geschwenkt wird. Daher kommt die Klinke an dem vorderen Ende des Sperrglieds 12 mit der Sperrzahnstange 1a an dem Tubus 1 in Eingriff. Hierdurch wird der Tubus 1 vorübergehend festgelegt.

Danach bewirkt im Ansprechen auf das Ausgangssignal des Zwischenspeichers 115 die Motorsteuerschaltung 143 die Vorwärtsdrehung des Motors 9, so daß über die Kraftübertragungs- Umschaltvorrichtung 8 das Zahnrad 6 im Uhrzeigersinn nach Fig. 2 dreht. Wenn das Zahnrad 6 im Uhrzeigersinn dreht, dreht das treibende Teil 23 gleichfalls im Uhrzeigersinn, so daß dessen Vorsprung 23a von dem höchsten Punkt a zu einem Punkt b an der Nockenfläche 22c des angetriebenen Teils 22heruntergleitet. Dadurch bewegt sich das treibende Teil 23 axial zu dem angetriebenen Teil 22 hin, ohne daß das treibende Teil 23 währendessen drehend angetrieben wird.

Wenn sich das treibende Teil 23 axial zu dem angetriebenen Teil 22 hin zu bewegen beginnt, wird allmählich die Kraft geringer, mit der der Mitnehmer 25c nach oben gemäß Fig. 2 geschoben wurde (nämlich die die Feder 27 nach unten drückende Kraft). Daraufhin beginnt sich die Feder 27 auszudehnen, so daß das Schieberteil 26 nach oben gemäß Fig. 2 (zur Vorderseite der Kamera hin) bewegt wird. Damit beginnt sich das Schieberteil 26 in der Richtung des Pfeils f4 zu bewegen. Dadurch wird auch der gegen den oberen Teil des Vorsprungs 26a des Schieberteils 26 gedrückte Stift 25b angehoben. Infolgedessen beginnt der Zahnsektorarm 25 entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 2 um seine Achse 25a zu schwenken.

Hierbei werden die Bewegung des Schieberteils 26 in der Richtung des Pfeils f4 und der Drehwinkel des Zahnsektorarms 25 von dem Bewegungsgrößendetektor 19 in der Form elektrischer Impulssignale erfaßt. Daher gibt der Detektor 19 nach Fig. 3 ein Impulssignal ab, das dem Bewegungsausmaß des Schieberteils 26 entspricht, und führt es dem Eingangssignalanschluß des Digitalvergleichers 125 zu. Der Digitalvergleicher 125 gibt ein Ausgangssignal ab, wenn der Wert dieses Impulssignals gleich einem Bezugswert wird. Das Ausgangssignal des Digitalvergleichers 125 liegt an dem Inverter 128 an. Infolgedessen wird das Ausgangssignal des Inverters 128 abgeschaltet. Hierdurch wird das UND-Glied 136 gesperrt. Damit entfällt auch das Ausgangssignal des ODER-Glieds 138. Hierdurch wird der Transistor 139 abgeschaltet, so daß der Magnet 32 aberregt wird. Daher wird der Tauchkolben 32a durch die Feder 35 in der Richtung des Pfeils f6 herausgezogen. Danach schwenkt der erste Hebel 33 im Uhrzeigersinn um die Achse 33a. Der zweite Hebel 31 schwenkt im Uhrzeigersinn um die Achse 31c. Der Arm 29b des Klinkenteils 29 wird von dem Stift 31a des zweiten Hebels 31 hochgeschoben. Das Klinkenteil 29 schwenkt entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 29a, so daß das vordere Ende mit den Zähnen des Zahnsektorarms 25 in Eingriff kommt. Hierdurch wird die Schwenkbewegung des Zahnsektorarms 25 angehalten. Dementsprechend endet auch der Anstieg (die Bewegung in der Richtung des Pfeils f4) des Stifts 25b an dem Zahnsektorarm 25. Dadurch wird auch die Bewegung des Schieberteils 26 beendet. Infolgedessen wird das Sperrglied 12 in eine Stellung eingestellt, die von der Ausgangsstellung um eine Strecke entfernt ist, welche einem Winkel entspricht, um den der Zahnsektorarm 25 geschwenkt wurde.

Wenn der Magnet 32 aberregt ist, schwenkt entsprechend der Uhrzeigerbewegung des ersten Hebels 33 der Armteil 33f desselben. Daher wird durch die Kraft der Feder 28 der dritte Hebel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn um die axiale Bohrung 34b geschwenkt. Die Feder 28 bewirkt auch das Schwenken des Sperrglieds 12 im Uhrzeigersinn um die axiale Bohrung 12b. Dadurch wird die Klinke an dem vorderen Ende des Sperrglieds 12 von der Sperrzahnstange 1a gelöst, wodurch der Tubus für seine Vorwärtsbewegung bereit wird.

Wenn nach diesen Vorgängen der Vorsprung 23a des treibenden Teils 23 den Punkt b der Nockenfläche 22c des angetriebenen Teils 22 erreicht, kann sich das treibende Teil 23 nicht länger axial bewegen. Daraufhin beginnen das treibende Teil 23 und das angetriebene Teil 22 gemeinsam im Uhrzeigersinn zu drehen. Infolgedessen wird über das Zahnrad 3 die Schraubenwelle 2 gedreht. Dadurch wird von der Schraubenwelle 2 an dem Tubus 1 eine Vortriebskraft ausgeübt. Dabei bewegt sich der Vorsprung 1i vorwärts, wodurch der Verriegelungszustand des Tubus aufgehoben wird.

Während der Vorwärtsbewegung des Tubus 1 an der Schraubenwelle 2 wird das Ausmaß der Drehung der Schraubenwelle 2 in Form von Impulsen aus dem Bewegungsgrößendetektor 19 erfaßt. Dieses Impulsausgangssignal wird an den Eingang des Digitalvergleichers 126 angelegt. Wenn die Anzahl der auf diese Weise an den Digitalvergleicher 126 angelegten Impulse eine in dem Blockregister 141 gespeicherte Bezugsimpulsanzahl erreicht, gibt der Digitalvergleicher 126 ein Ausgangssignal ab. Hierdurch wird das UND-Glied 104 durchgeschaltet. Damit wird der Transistor 139 eingeschaltet, so daß der Magnet 32 erregt wird. Wenn der Magnet 32 auf diese Weise erregt wird, wird der Tauchkolben 32a eingezogen und in der Richtung des Pfeils f5 gezogen. Daher wird der erste Hebel 33 gegen die Kraft der Feder 35 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Diese Schwenkung des ersten Hebels 33 bewirkt, daß der dritte Hebel 34 um die axiale Bohrung 34b im Uhrzeigersinn schwenkt. Dadurch stößt der Stift 34e den Arm 12c des Sperrglieds 12 an, so daß dieses um die Achsbohrung 12b entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Daraufhin greift die an dem vorderen Ende des Sperrglieds 12 ausgebildete Klinke zwischen die Zähne der Sperrzahnstange 1a, so daß die Vorwärtsbewegung des Tubus 1 angehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt ist an dem Klinkenteil 29 der Andruck durch den ersten Hebel 33 aufgehoben. Da jedoch das Klinkenteil 29 mit den Zähnen des Zahnsektorarms 25 in Eingriff steht, wird es nicht durch die Kraft der Feder 30 im Uhrzeigersinn geschwenkt.

Das Beenden der Vorwärtsbewegung des Tubus 1 bedeutet, daß der Vorgang zum Erhöhen der Brennweite und der Vorgang zur Scharfeinstellung beendet sind.

Nach dem Beenden der Vorwärtsbewegung des Tubus dreht der Motor 9 weiter. Ferner dreht auch die Schraubenwelle 2 weiter. Dadurch wird von der Schraubenwelle 2 an dem Gewindering 1c eine Vorschubkraft ausgeübt. Dadurch wird der Gewindering 1c an der Schraubenwelle 2 gegen die Kraft der Feder 21 nach vorne bewegt, so daß er aus dem Ring 1b heraustritt.

Wenn der Gewindering 1c nach vorne zu aus dem Ring 1b heraustritt, wird durch den Gewindering 1c der Flügelstellhebel 20 im Uhrzeigersinn nach Fig. 2 geschwenkt, was zur Folge hat, daß nicht dargestellte Verschlußflügel in Verschluß-Öffnungsrichtung geschwenkt werden. Das Ausmaß der Schwenkung der Verschlußflügel wird in der Form von Impulsen aus dem Bewegungsgrößendetektor 19 erfaßt. Das Impulsausgangssignal des Detektors 19 wird an den Eingang des Digitalvergleichers 127 angelegt. Wenn die Anzahl der derart an den Digitalvergleicher 127 angelegten Impulse gleich der in dem Belichtungsregister 142 gespeicherten Bezugsimpulsanzahl wird, gibt der Digitalvergleicher 127 ein Ausgangssignal ab. Hierdurch wird der Transistor 139 abgeschaltet, so daß der Magnet 32 aberregt wird. Wenn der Magnet 32 aberregt ist, wird durch die Vorspannungskraft der Feder 35 der erste Hebel 33 im Uhrzeigersinn geschwenkt, was zur Folge hat, daß die nicht dargestellten Verschlußflügel geschlossen werden.

Danach führt auf das Ausgangssignal des Digitalvergleichers 127 hin die Motorsteuerschaltung 143 die Gegendrehung des Motor 9 herbei. Hierdurch wird zuerst der Gewindering 1c in den Ring 1b an dem Tubus 1 zurückgezogen. Darauffolgend wird der Tubus 1 in die in Fig. 3 gezeigte, am weitesten zurückgezogene Stellung zurückgebracht. In diesem Fall steht der Vorsprung 23a des treibenden Teils 23 des Differentialrads 4 zuerst an dem Punkt b der Nockenfläche 22c des angetriebenen Teils 22. Wenn das treibende Teil 23 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, führt das angetriebene Teil 22 bis nahe an das Ende der ersten Umdrehung des treibenden Teils 23 keine Bewegung aus, während das treibende Teil 23 seine axiale Bewegung entsprechend der Drehung ausführt. Während dieser Zeit stößt das treibende Teil 23 den Mitnehmer 25c des Zahnsektorarms 25 in seine ursprüngliche Stellung hoch. Daher wird der Zahnsektorarm 25 um die Achse 25a im Uhrzeigersinn in seine anfängliche Stellung zurückgeschwenkt. Auf diese Weise werden die verschiedenen Elemente, die die Einstellvorrichtung 11 bilden, in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt, bevor das treibende Teil 23 und das angetriebene Teil 22 miteinander gekoppelt werden. Wenn die Teile 22 und 23 miteinander gekoppelt sind, werden sie in der Gegenrichtung gedreht, um den Tubus 1 in seine anfängliche Stellung zurückzuziehen. Nachdem der Film nach einem bekannten Verfahren um ein Bild transportiert wurde, wird der Motor 9 abgeschaltet.

Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Einstellvorrichtung 11, die Vorrichtung 10 und die Übertragungsvorrichtungen 16 und 17 alle mechanisch gestaltet. Diese Vorrichtungen müssen jedoch nicht ausschließlich mechanischer Art sein. Vielmehr kann die mechanische Gestaltung derselben natürlich durch irgendeine andere nichtmechanische Gestaltung ersetzt werden.

Die Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist folgendermaßen gestaltet: Die Fig. 4 ist eine Schrägansicht, die die mechanische Gestaltung wesentlicher Teile einer Kraftübertragungsvorrichtung und der Teile um einen Auslösehebel der als zweites Ausführungsbeispiel ausgebildeten Kamera herum zeigen. Die Fig. 4 zeigt die Teile in einem Ruhezustand.

Gemäß Fig. 4 ist ein Verschlußauslöseknopf 201, der für das Einleiten eines Aufnahmevorgangs zu drücken ist, an einem oberen abgebogenen Teil 202 eines Auslösehebels 202 befestigt, der in bezug auf das Kameragehäuse auf- und abwärts (gemäß Fig. 4) verschiebbar ist. In dem Auslösehebel 202 sind in der Längsrichtung Schlitze 202b und 202c ausgebildet. In diese Schlitze sind Schrauben 203 und 204 eingesetzt, so daß der Hebel unter Führung durch diese Schrauben längs dieser Schlitze auf- und abwärts verschoben werden kann. Ferner hat der Auslösehebel 202 einen Federansatzteil 202d, an dem eine Feder 205 zum Vorspannen des Hebels nach oben angebracht ist, und einen Schalterkontaktträgerteil 202e, an dem ein Schalterkontakt 206 angebracht ist, der über ein Leitermuster auf einem festen Substrat 207 verschiebbar ist. Das an dem festen Substrat 207 ausgebildete und festgelegte Leitermuster und der Schalterkontakt 206 sind so gestaltet, daß sie auf bekannte Weise als ein Schalter sw1 für einen ersten Anschlag bzw. Arbeitshub und ein Schalter sw2 für einen zweiten Anschlag oder Arbeitshub gemäß der Schiebebewegung des Schalterkontakts 206 dienen. Die Schalter sind mit einer nachfolgend beschriebenen Schalterschnittstelle verbunden.

Parallel zum Auslösehebel 202 ist an dessen Rückseite eine Hilfsauslöseplatte 208 angeordnet. An einem Federansatzteil 208d an der Unterseite der Platte 208 ist eine Feder 209 angebracht, die die Platte 208 ständig nach oben zu vorspannt. In der Hilfsauslöseplatte 208 sind Schlitze 208b und 208c ausgebildet, die mit den Schlitzen 202b und 202c des Auslösehebels 202 übereinstimmen. Die Platte 208 ist auf gleiche Weise wie der Auslösehebel 202 auf- und abwärts unter Führung durch die Schrauben 203 und 204 verschiebbar, welche auch in die Schlitze 208b und 208c eingesetzt sind. Die Hilfsauslöseplatte 208 ist mit einem unteren abgebogenen Teil 208a versehen, gegen den die untere Endfläche des Auslösehebels 202 stößt, wenn der Auslöseknopf 201 bis zum ersten Anschlag niedergedrückt wird. An der der Seite mit dem Federansatzteil 208d gegenüberliegenden Seite der Hilfsauslöseplatte 208 sind Armteile 208e und 208f ausgebildet. An dem vorderen Ende des Armteils 208e ist ein Eingriffteil 208g ausgebildet, der für den Eingriff an einem Teil eines Planetenhebels 218 zur Lageeinstellung angeordnet ist. Der andere Armteil 208f hat an seinem vorderen Ende einen abgebogenen Teil 208h für die Verriegelung durch einen Klinkenteil 210a eines Verriegelungshebels 210, der folgendermaßen gestaltet ist:

Der Verriegelungshebel 210 ist um eine Schraube 211 schwenkbar, die an einem nicht gezeigten Bauteil der Kamera befestigt ist. Der Klinkenteil 210a ist im mittleren Bereich des Verriegelungshebels 210 ausgebildet. Der Verriegelungshebel 210 ist durch eine Feder 212, die an einem am unteren Ende des Hebels ausgebildeten Federansatzteil 210b angebracht ist, ständig zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Ein oberer Teil 210c des Verriegelungshebels 210 ist innerhalb des Schwenkbereichs des Planetenhebels 218 angeordnet, was nachfolgend ausführlicher beschrieben wird.

Ein Motor 213 ist die Antriebsvorrichtung für den Filmtransport und das Zurückspulen in der Kamera. Ferner dient der Motor 213 zum Antrieb einer Einstellvorrichtung für die automatische Scharfeinstellung und für das Umschalten zwischen zwei verschiedenen Brennweiten des optischen Systems der Kamera sowie auch zum Antrieb eines Verschlusses der Kamera. Gemäß Fig. 4 ist der Motor 213 innerhalb einer Filmaufwickelspule 226 angeordnet. Der Motor dreht in einer Richtung, die durch eine Zentraleinheit 400 und eine Motortreiberschaltung 403 bestimmt ist, welche nachfolgend anhand von Fig. 6 beschrieben werden. An der Außenseite des Motors 213 ist ein Ritzel 214 angebracht. Das Ritzel 214 kämmt ständig mit einem größeren Radteil eines Untersetzungsrads 215, das die Form eines Stufenzahnrads hat. Mit dem kleineren Radteil des Untersetzungsrads 215 kämmt ein Sonnenrad 216, das eines der Zahnräder einer Planetenradvorrichtung ist. Diese Planetenradvorrichtung besteht aus dem Sonnenrad 216, einem Planetenrad 217, dem Planetenhebel 218 und einem Planetenradhalter 219. Das Sonnenrad 216 und das Planetenrad 217 sind in bezug auf den Planetenhebel 218 und den Planetenradhalter 219 drehbar. Da jedoch zwischen dem Planetenrad 217 und dem Planetenhebel 218 eine Feder 220 im zusammengedrückten Zustand angeordnet ist, kann das Planetenrad 217 nicht drehen, bevor nicht das daran wirkende Drehmoment größer als ein durch die Feder 220 entstehendes Reibungsdrehmoment wird. Wenn daher das einwirkende Drehmoment geringer als das Reibungsdrehmoment ist, wird das Planetenrad 217 nicht gedreht, sondern zusammen mit dem Planetenhebel 218 um das Sonnenrad 216 geschwenkt.

Ein Rückspulrad 221 überträgt bei dem Zurückspulen des Films die von dem Planetenrad 217 aufgenommene Antriebskraft über ein Rückspulgetriebe 222 zu einem Gabelmitnehmer 223. Ein Aufwickelrad 224 überträgt bei dem Filmtransport die von dem Planetenrad 217 aufgenommene Antriebskraft über ein Untersetzungsrad 225 zu einem Verzahnungsteil 226a, der als eine Einheit mit der Filmaufwickelspule 226 ausgebildet ist.

Eine Übertragungswelle 228 für das Verschieben eines Objektivtubus 301 in der Richtung der optischen Achse ist senkrecht zu der optischen Achse angeordnet. Der Objektivtubus 301 bildet zusammen mit anderen, nicht dargestellten Elementen das optische System der Kamera. An dem oberen Ende der Übertragungswelle 228 ist ein Zahnrad 227 befestigt, das in dem Schwenkbereich des Planetenrads 217 angeordnet ist, um mit diesem zu kämmen, wenn das Planetenrad 217 zusammen mit dem Planetenhebel 218 im Uhrzeigersinn aus der Stellung gemäß Fig. 4 geschwenkt wird. Die Drehkraft der Übertragungswelle 228 wird über Kegelräder 229 und 303a zu einer horizontalen Welle 303 und weiter über ein an der Welle 303 befestigtes Zahnrad 304 zu der Einstellvorrichtung übertragen, die in Fig. 5 gezeigt ist.

Ein Objektivtubus-Nachfolgehebel 230 hat an einem Ende einen stiftförmigen Koppelteil 230a, der an dem Objektivtubus 301 angreift, und an dem anderen Ende einen Endteil 230b, der gegen einen Endteil 232a eines Hakenhebels 232 stößt. Der Nachfolgehebel 230 wird entsprechend der Verschiebung des Objektivtubus 301 um eine in seine Mittelöffnung eingesetzte Achse 231 geschwenkt. Der Hakenhebel 232 hat außer dem mit dem Endteil 230b des Nachfolgehebels 230 in Eingriff stehenden Endteil 232a einen Federansatzteil 232b für eine Feder 234, die den Hakenhebel 232 ständig zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn um eine zu der Achse 231 parallel angeordnete Achse 233 vorspannt, und einen Hakenteil 232c für das Festhalten eines Endteils 235a eines Nullstellungshebels 235.

Nachstehend werden nun anhand der Fig. 5 die Einstellvorrichtung für den Objektivtubus und die hiermit gekoppelte Verschlußsteuervorrichtung in der Kamera gemäß diesem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben.

In der Fig. 5 entsprechen das Kegelrad 303a, die Welle 303 und ein Zahnrad 304 den schon in Fig. 4 gezeigten. Das Zahnrad 304 erhält über das Zahnrad 227, das Planetenrad 217 usw. die Drehkraft des Motors 213. Die Drehung des Zahnrads 304 wird über Zahnräder 305 und 306 zu einem Zahnrad 307a und weiter zu einer Schraubenwelle 307 übertragen, an der das Zahnrad 307a befestigt ist. An dem Außenumfang der Schraubenwelle 307 ist ein Gewinde mit einer vorbestimmten Steigung ausgebildet. An der Schraubenwelle 307 ist eine Impulsscheibe 308 befestigt, die mit einem Muster aus durchsichtigen Teilen 308a und undurchlässigen Teilen 308b versehen ist und die zum Ermitteln des Ausmaßes der Bewegung des Objektivtubus 301 dient. Beiderseits der Impulsscheibe 308 ist eine Lichtschranke 309 zum optischen Erfassen der Drehung der Impulsscheibe 308 und Umsetzen der Drehung in elektrische Impulssignale angeordnet. Die Impulsscheibe 308 und die Lichtschranke 309 bilden gemeinsam einen Detektor zum Ermitteln des Ausmaßes der Bewegung des Objektivtubus 301. Auf die Schraubenwelle 307 ist ein rohrförmiges bewegbares Stellteil 310 mit einer Gewindebohrung 310a für den Gewindeeingriff mit dem Gewinde der Schraubenwelle 307 aufgesetzt. Das Stellteil 310 ist entsprechend der Drehung der Schraubenwelle 307 axial an dieser bewegbar. An dem vorderen Ende des Stellteils 310 ist ein Flansch 310b ausgebildet, während an der Außenumfangsfläche des Stellteils 310 axial auf einer Linie ein Längskeil 310c ausgebildet ist. Mit Ausnahme dieses Längskeils 310c ist die ganze Umfangsfläche zu einer glatten Zylinderfläche poliert.

Auf die Außenumfangsfläche des ersten Stellteils 310 ist ein weiteres bewegbares Stellteil 311 aufgesetzt, an dessen hinteren Ende ein Klinkenrad 311a ausgebildet ist. Eine axial durch die Mitte des Stellteils 311 ausgebildete Bohrung 311b ist mit einer Keilnut 311c versehen, die den Längskeil 310c des Stellteils 310 auf in bezug zueinander verschiebbare Weise aufnimmt. D.h., das Stellteil 311 kann in bezug auf das Stellteil 310 zwar axial, aber nicht drehend bewegt werden. Der Durchmesser der axialen Bohrung 311b des Stellteils 311 ist kleiner als der Außendurchmesser des Flansches 310b des ersten Stellteils 310. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Flansch 310b weiter in das Stellteil 311 eindringt, so daß der Flansch als Anschlag dient.

An dem vorderen Ende des Außenumfangs des Stellteils 311 ist ein Gewindeelement 311d ausgebildet, dessen Steigung beispielsweise ein Viertel der Steigung des auf der Schraubenwelle 307 gebildeten Gewindes ist. Das Gewindeelement 311d wird in eine Gewindeöffnung des Objektivtubus 301 eingeschraubt, was nachfolgend beschrieben wird. Auf diese Weise wird der Objektivtubus 301 über das erste und das zweite Stellteil 310 und 311 durch die Schraubenwelle 307 gehalten. Auf diese Weise ist der Objektivtubus axial an der Schraubenwelle 307 verschiebbar. Ferner ist der Objektivtubus 301 axial in bezug auf das Stellteil 311 bewegbar. D.h., die Schraubenwelle 307 und die Stellteile 310 und 311 bilden zusammen zwei Stellvorrichtungen der Einstellvorrichtung, wobei die Schraubenwelle 307 zusammen mit dem Stellteil 311 eine erste Stellvorrichtung und zusammen mit dem Steillteil 310 eine zweite Stellvorrichtung bildet. Das Gewinde auf der Schraubenwelle 307 dient als Teil für einen groben Vorschub, während das Gewindeelement 311d auf dem Stellteil 311 als Teil für den feinen Vorschub in der Einstellvorrichtung dient.

Das einstückig mit dem Stellteil 311 ausgebildete Klinkenrad 311a bildet in Verbindung mit einer nachfolgend beschriebenen Sperrklinke 312 eine Verschiebungs-Umschaltvorrichtung für das Wechseln zwischen den Verschiebungswirkungen der vorangehend genannten Stellteile. Dabei dient die Sperrklinke 312 dazu, das Drehen des Stellteils 311 zu verhindern.

Die Sperrklinke 312 ist an dem Objektivtubus 301 derart gelagert, daß sie um eine Achse 312a schwenkbar ist, die parallel zu der Schraubenwelle 307 angeordnet ist. Die Sperrklinke 312 ist nahe an dem Umfangsteil des Klinkenrads 311a angebracht und wird durch eine Feder 313A ständig zu der Schwenkung im Uhrzeigersinn um die Achse 312a vorgespannt. Eine Raste 312b der Sperrklinke 312 wird dadurch normalerweise von Zähnen 311a des Klinkenrads 311 weg gehalten. Eine Kraft zum Schwenken der Sperrklinke 312 entgegen dem Uhrzeigersinn an der Achse 312a wird durch einen nachfolgend ausführlich beschriebenen Ankerhebel 323 hervorgerufen, der mit einem Stift 323c für das Hochschieben der Sperrklinke 312 versehen ist.

Eine parallel zu der Schraubenwelle 307 ausgerichtete Sperrzahnstange 330 mit sägezahnförmigen Zähnen ist an einem (nicht gezeigten) Bauelement derart gelagert, daß sie parallel zu der Schraubenwelle 307 verschiebbar ist, und derart gestaltet, daß sie dem Stellglied 311 folgt. Zum Anhalten der Vorwärtsbewegung (zu der Vorderseite des Objektivtubus 301 hin) der Sperrzahnstange 330 an einer vorgegebenen Stelle ist eine Anschlagklinke 313 an einem (nicht gezeigten) Bauelement derart gelagert, daß sie um eine Achse 313a schwenkbar ist. Die Anschlagklinke 313 hat an einem Ende einen Klinkenteil 313b und ist durch eine Feder 314 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Fig. 16 um die Achse 313a vorgespannt. Ein rückwärtiger Endteil 313c der Anschlagklinke 313 ist derart angeordnet, daß er durch einen Stift 323f heruntergedrückt wird, der an einem Arm 323d des Ankerhebels 323 befestigt ist.

Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Anschlagklinke 312 und 313, die Sperrzahnstange 330 und das Klinkenrad 311a zusammen eine Objektivtubus-Anhaltevorrichtung für das Anhalten der Bewegung des Objektivtubus an einer gewünschten Stelle bilden.

An dem Objektivtubus 301 ist ein um eine Achse 315a schwenkbarer gegabelter Hebel bzw. Kniehebel 315 gelagert. An dem vorderen Ende eines Arms des Kniehebels 315 angebrachter Stift 315b stößt gegen die vordere Stirnfläche des Stellteils 310. Ein an dem vorderen Ende des anderen Arms des Kniehebels 315 angebrachter weiterer Stift 315c stößt gegen einen Arm eines Verschlußflügel-Öffnungshebels 317. Der Kniehebel 315 ist ständig durch eine Feder 316 zur Schwenkung im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 5 um die Achse 315a vorgespannt.

Der Öffnungshebel 317 ist ein wesentlicher Teil der Verschlußsteuervorrichtung und ist an dem Objektivtubus 301 schwenkbar an einer Achse 317a gelagert, die sich parallel zu der Schraubenwelle 307 erstreckt. Der Öffnungshebel 317 hat einen flachen Arm 317c und einen stiftförmigen Arm 317b und ist durch eine Feder 318 zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 5 vorgespannt. Der Arm 317c des Öffnungshebels 317 trägt einen Flügelfreigabehebel 319, der um eine Achse 319a schwenkbar ist. Der Flügelfreigabehebel 319 hat zwei Arme 319b und 319c und ist durch eine Feder 320 zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 5 um die Achse 319a vorgespannt. Von dem Objektivtubus wird ferner ein Flügelstellhebel 321 gehalten, der um eine Achse 321a schwenkbar ist, die sich parallel zu der Schraubenwelle 307 erstreckt. Ein Arm 321b des Flügelstellhebels 321 greift an dem Arm 319c des Flügelfreigabehebels 319 an. Ein an dem anderen Arm des Flügelstellhebels 321 angebrachter Stift 321c greift in ein durchgehendes Loch in einem nicht dargestellten Verschlußflügel und dient somit zum Steuern des Verschlußflügels. Der Flügelstellhebel 321 ist durch eine an dem Arm 321b angebrachte Feder 322 zur Schwenkung im Uhrzeigersinn um die Achse 321a vorgespannt. Die Stellungen der Sperrklinke 312, der Anschlagklinke 313 und des Flügelfreigabehebels 319 werden durch den Ankerhebel 323 gesteuert. Die Lage des Ankerhebels 323 wird mittels eines Elektromagneten 329 gesteuert, der gemäß Befehlen aus einer nachfolgend beschriebenen Recheneinrichtung erregt oder aberregt wird.

Der Ankerhebel 323 ist an einem Bauteil des Kameragehäuses oder dergleichen derart gelagert, daß er um eine Achse 323a schwenkbar ist, die zu der Schraubenwelle 307 parallel ist. Der Ankerhebel 323 hat einen Arm 323b, der mit dem Arm 319b des Flügelfreigabehebels 319 in Eingriff steht, den Arm 323d, der Stifte 323c und 323f trägt, und einen weiteren Arm 323e, der einen flachen Anker 325 trägt. Durch eine Feder 324 wird der Ankerhebel 323 zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 323a vorgespannt. Der dem Ankerhebel 323 gegenübergesetzte Elektromagnet 329 ist eine elektromagnetische Stellvorrichtung für die Steuerung der ersten und der zweiten Stellvorrichtung und auch für den Antrieb der Verschlußsteuervorrichtung. Der Elektromagnet 329 ist über ein Joch 328 an einem ortsfesten Teil des Kameragehäuses befestigt. Ein Achsenjoch 327, das aus einer an dem Joch 328 angebrachten Spule 326 herausragt, dient zum Anziehen des Ankers 325.

Die Funktion der mechanischen Teile der Kamera gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird nachstehend anhand der Fig. 4 und 5 beschrieben, während die Gestaltung und Funktion der elektrischen Elemente nachfolgend beschrieben wird.

Wenn zunächst die Kamera nicht für eine Aufnahme in Betrieb gesetzt wird, nämlich der Verschlußauslöseknopf 201 nicht betätigt wird, bestehen in der Kamera folgende Bedingungen: Die verschiedenen Teile nehmen die in Fig. 4 dargestellten relativen Stellungen ein. Der Objektivtubus 301 steht in einer Lage, in der er am nächsten an die Impulsscheibe 308 nach Fig. 5 herangebracht ist. Die Sperrklinke 312 steht nicht mit dem Klinkenrad 311a in Eingriff. Der Klinkenteil 313b der Anschlagklinke 313 steht zwischen den Zähnen 330a der Sperrzahnstange 330. Zwischen dem Klinkenteil 313b und den Zähnen 330a ist jedoch ein bestimmter Abstand. Da ferner der Elektromagnet 329 nicht erregt ist, ist der Anker 325 nicht angezogen. Daher steht der Ankerhebel 323 in einer Stellung, bei der er durch die Feder 324 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt ist.

Das Planetenrad 217 kämmt gemäß Fig. 4 mit dem Aufwickelrad 224. Daher wird von der Planetenradvorrichtung die Antriebskraft nur zu der Filmtransportvorrichtung übertragen. Ferner stehen der Arm 208e und der Eingriffteil 208g der Hilfsauslöseplatte 208 auf der Schwenkungsortskurve bzw. im Schwenkbereich des Planetenhebels 218. Weiterhin steht der Endteil 235a des Nullstellungshebels 235 in Abstand von dem Hakenteil 323c des Hakenhebels 323. Der Mitnehmerteil 235c des Nullstellungshebels 235 greift in die Ausnehmung 228a der Übertragungswelle 228. Der Rastteil 235d des Nullstellungshebels 235 steht unterhalb des Schwenkbereichs des Planetenhebels 218.

Wenn durch das Betätigen des Verschlußauslöseknopfs 201 der Auslösehebel 202 bis zu dem ersten Anschlag heruntergedrückt wird, stößt das untere Ende des Auslösehebels 202 gegen den abgebogenen Teil 208a der Hilfsauslöseplatte 208. Dadurch wird die nach unten gerichtete Schiebebewegung des Auslösehebels 202 vorübergehend unterbrochen. Dabei wird auch der an dem Arm 202e des Auslösehebels 202 befestigte Schalterkontakt 206 über das Leitermuster an dem Substrat 207 nach unten verschoben und in einer ersten vorbestimmten Stellung angehalten. Hierbei wird der nachfolgend beschriebene erste Schalter sw1 eingeschaltet. Dadurch wird der Recheneinrichtung über eine nachfolgend beschriebene Schalterschnittstelle ein Signal zugeführt, das den Einschaltzustand des Schalters sw1 anzeigt. Danach beginnen auf bekannte Weise die Batterieprüfung, die Lichtmessung und die Entfernungsmessung. Diese Vorgänge werden nachfolgend bei der Beschreibung der elektrischen Funktion ausführlich beschrieben.

Wenn der Auslöseknopf 201 weiter betätigt bzw. nach unten gedrückt wird, gleiten der Auslösehebel 202 und die Hilfsauslöseplatte 208 zusammen nach unten. Dadurch gelangen der Arm 208e und der Eingriffteil 208g der Hilfsauslöseplatte 208 unter die Schwenkungsebene des Planetenhebels 218. Ferner gelangt der abgebogene Teil 208h am vorderen Ende des untersten Arms 208f der Hilfsauslöseplatte 208 unter den Klinkenteil 210a des Verriegelungshebels 210. Der abgebogene Teil 208h wird dann durch den Klinkenteil 210a festgehalten. Somit wird die Hilfsauslöseplatte 208 in einer nach unten verschobenen Stellung festgehalten. Dabei wird der an den Auslösehebel 202 angebaute Schalterkontakt 206 über das Leitermuster an dem Substrat 207 nach unten geschoben und in einer zweiten vorbestimmten Stellung angehalten. Dadurch wird der nachfolgend beschriebene zweite Anschlagschalter sw2 eingeschaltet. Über die Schalterschnittstelle wird der Recheneinrichtung ein Signal zugeführt, das den Einschaltzustand des Schalters sw2 anzeigt.

Wenn auf diese Weise das Einschaltsignal des zweiten Schalters sw2 erzeugt wird, gibt die Dateneinrichtung ein Gegendrehungssignal REWIND ab, durch den die Gegendrehung, nämlich die Drehung im Uhrzeigersinn nach Fig. 4 des Motors 213 hervorgerufen wird. Auf dieses Signal hin wird der Motor durch eine Motorsteuerschaltung in Betrieb gesetzt, so daß er in der Gegenrichtung zu drehen beginnt, was dazu führt, daß die Drehung nacheinander zu den Kegelrädern 229 und 303a, der Welle 303 und den Zahnrädern 304, 305, 306 und 307a übertragen. Dadurch wird die Schraubenwelle 307 in Drehung versetzt.

Gemäß den vorangehenden Ausführungen enthalten die erste und die zweite Stellvorrichtung Eingriffteile oder Verstellteile mit verschiedenen Steigungen für das Herbeiführen der relativen axialen Bewegung zwischen der Schraubenwelle 307 und dem Stellteil 310 sowie zwischen dem Gewindeelement 311d des Stellteils 311 und der Gewindebohrung des Objektivtubus 301. Daher könnte bei der anfänglichen Drehung der Schraubenwelle 307 eine gewisse relative Drehung und relative axiale Bewegung zwischen der Schraubenwelle und dem Stellteil 310 entstehen. In diesem Fall ist jedoch die Steigung des Gewindeelementes 311d des Stellteils 311 kleiner als diejenige des Gewindes der Schraubenwelle 307 (wie beispielsweise ein Viertel derselben). Darüber hinaus besteht kein großer Widerstand. Daher ergibt die Drehung der Schraubenwelle 307 zuerst die relative axiale Bewegung zwischen dem Stellteil 311 und dem Objektivtubus 301 an dem Gewindeelement 311d des Stellteils 311. Infolgedessen drehen in diesem Fall die beiden Stellteile 310 und 311 zusammen mit der Schraubenwelle 307. Dadurch beginnt die Verschiebung bzw. Bewegung des Objektivtubus 301 in sehr feiner Bewegungsteilung in der Richtung der optischen Achse eines Objektivs, das nicht dargestellt ist, aber von dem Objektivtubus gehalten ist. Dabei bleibt die Sperrklinke bzw. Sperrzahnstange 330 angehalten, da sich das Stellteil 311 nicht in der Richtung der optischen Achse bewegt.

Die Strecke, um die der Objektivtubus 301 durch das Gewindeelement 311d des Stellteils 311 der ersten Stellvorrichtung axial verschoben wird, wird durch den Detektor mit der Lichtschranke 309 in der Form der Anzahl der Umdrehungen der Schraubenwelle 307 erfaßt. Die jeweils momentan erzielte Lageinformation wird der Recheneinrichtung zugeführt. Auf den Empfang der Information hin wird in der Recheneinrichtung e


Anspruch[de]
  1. 1. Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera, mit einer Antriebsvorrichtung (9), die eine Antriebskraft zum Bewegen des optischen Systems (1) liefert, einer Stellvorrichtung (1c, 2, 3), mittels der das optische System in Richtung seiner optischen Achse infolge der Antriebskraft der Antriebsvorrichtung bewegt wird, und einer Steuervorrichtung (15, 18), mittels der die Stellvorrichtung gesteuert wird, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (12) zum Begrenzen der Bewegung des optischen Systems (1), wobei die Sperreinrichtung (12) in Richtung der optischen Achse des optischen Systems bewegbar ist in verschiedene Sperrstellungen, in denen sie die Bewegung des optischen Systems begrenzt, wobei sich die Bewegungsgeschwindigkeiten des optischen Systems (1) und der Sperreinrichtung (12) dann, wenn die Sperreinrichtung mit gleicher Antriebsgeschwindigkeit wie der der Stellvorrichtung (2) angetrieben wird, voneinander unterscheiden und wobei die Steuervorrichtung (15, 18) selbsttätig die Bewegung des optischen Systems mittels der Stellvorrichtung und die Bewegung der Sperreinrichtung (12) derart steuert und aufeinander abstimmt, daß das optische System um eine erforderliche Bewegungsstrecke bewegt wird.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (15, 18) eine Recheneinrichtung (118) aufweist, mittels derer die Größe des Verschiebungswertes des optischen Systems mittels der Stellvorrichtung (1c, 2, 3) und die Größe des Verschiebungswertes der Sperreinrichtung (12) entsprechend der erforderlichen Bewegungsstrecke des optischen Systems (1) berechnet werden.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (15, 18) eine elektromagnetische Stellvorrichtung (32) zum Ansteuern der Sperreinrichtung (12) aufweist.
  4. 4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Stellvorrichtung einen einzigen Elektromagneten (32) aufweist.
  5. 5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine erste Vorgabeeinrichtung (116, 117) und eine zweite Vorgabeeinrichtung (102, 110, 114), die jeweils eine Bewegungsstrecke des optischen Systems (1) vorgeben, wobei die erforderliche Bewegungsstrecke des optischen Systems (1) die Summe aus den vorgegebenen Bewegungsstrecken ist.
  6. 6. Einstellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorgabeeinrichtung (116, 117) die Bewegungsstrecke zum Zweck der Scharfeinstellung vorgibt und daß die zweite Vorgabeeinrichtung (102, 110,114) die Bewegungsstrecke entsprechend einer Brennweitenänderung des optischen Systems (1) vorgibt.
  7. 7. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) ein Gewindeelement (1c) aufweist, durch das die Bewegungsgeschwindigkeit des optischen Systems (1) bestimmt ist.
  8. 8. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperreinrichtung (12) ein Nockenteil (22c) zugeordnet ist, durch das die Bewegungsgeschwindigkeit der Sperreinrichtung (12) bestimmt ist.
  9. 9. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Kamera einen Verschluß aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß mittels der Antriebsvorrichtung (9) angetrieben wird und daß der Antrieb des Verschlusses durch die Antriebsvorrichtung in einem Zeitintervall erfolgt, das verschieden ist von demjenigen Zeitintervall, während dessen die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) arbeitet und die Sperreinrichtung (12) bewegt wird.
  10. 10. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Kamera eine Filmtransportvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtransportvorrichtung mittels der Antriebsvorrichtung (9) angetrieben wird und daß der Antrieb der Filmtransportvorrichtung durch die Antriebsvorrichtung in einem Zeitintervall erfolgt, das verschieden ist von demjenigen Zeitintervall, während dessen die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) arbeitet und die Sperreinrichtung (12) bewegt wird.
  11. 11. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen Bewegungsgrößendetektor (19) zum Ermitteln des Ausmaßes der mittels der Stellvorrichtung (1c, 2, 3) bewirkten Bewegung des optischen Systems (1) und des Ausmaßes der Bewegung der Sperreinrichtung (12) aus der Antriebsbewegung der Antriebsvorrichtung (9).
  12. 12. Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsgrößendetektor (19) derart ausgebildet ist, daß er nicht unterscheidet zwischen der Ermittlung des durch die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) bewirkten Ausmaßes der Bewegung und der Ermittlung des Ausmaßes der Bewegung der Sperreinrichtung (12).
  13. 13. Einstellvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei ein mittels der Antriebsvorrichtung (9) angetriebener Verschluß vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Antriebsbewegung des Verschlusses mittels des Bewegungsgrößendetektors (19) ermittelt wird, wobei der Bewegungsgrößendetektor derart ausgebildet ist, daß er nicht unterscheidet zwischen der Ermittlung der durch die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) bewirkten Bewegungsstrecke des optischen Systems (1) oder der Ermittlung der Bewegungsstrecke der Sperreinrichtung (12) einerseits und der Ermittlung der Antriebsbewegung des Verschlusses andererseits.
  14. 14. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (15, 18) eine Speichereinrichtung (140, 141) aufweist, mittels derer der erforderliche Verschiebungswert, der durch die Stellvorrichtung (1c, 2, 3) bewirkt wird, und der erforderliche Verschiebungswert der Sperreinrichtung (12) in Abhängigkeit von der erforderlichen Bewegungsstrecke des optischen Systems (1) gespeichert werden.
  15. 15. Einstellvorrichtung für ein optisches System einer Kamera, mit einer Antriebsvorrichtung (213; 721), die eine Antriebskraft zum Bewegen des optischen Systems (301; 753e) liefert, einer ersten Stellvorrichtung (307, 311, 750, 752), mittels der das optische System in Richtung seiner optischen Achse infolge der Antriebskraft der Antriebsvorrichtung bewegt wird, einer zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) zum Bewegen des optischen Systems in Richtung seiner optischen Achse und einer Steuervorrichtung (400, 402, 403; 836), mittels der die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (213; 721) außer der ersten Stellvorrichtung auch die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) antreibt, daß bei gleicher Antriebsgeschwindigkeit der Antriebsvorrichtung die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) das optische System mit höherer Geschwindigkeit bewegt als die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) und daß die Steuervorrichtung (400, 402, 403; 836) selbsttätig die Bewegung des optischen Systems (301; 753e) mittels der ersten und der zweiten Stellvorrichtung derart steuert und aufeinander abstimmt, daß das optische System um eine erforderliche Bewegungsstrecke bewegt wird.
  16. 16. Einstellvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine Recheneinrichtung (400; 836) aufweist, mittels derer die Größe des mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750 752) zu bewirkenden Verschiebungswertes und die Größe des mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) zu bewirkenden Verschiebungswertes entsprechend der erforderlichen Bewegungsstrecke des optischen Systems (301; 753e) berechnet werden.
  17. 17. Einstellvorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine Anhaltevorrichtung (313, 330, 312, 311a), die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Recheneinrichtung (400; 836) die mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) bewirkte Bewegung in einer Stellung beendet und die mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 751) bewirkte Bewegung in einer zweiten Stellung beendet.
  18. 18. Einstellvorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine elektromagnetische Stellvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Recheneinrichtung (400; 836) das Bewegen mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) und der zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) beendet.
  19. 19. Einstellvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Stellvorrichtung einen einzigen Elektromagneten (329; 757) aufweist.
  20. 20. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, gekennzeichnet durch eine erste Vorgabeeinrichtung und eine zweite Vorgabeeinrichtung, die jeweils eine Bewegungsstrecke des optischen Systems (301; 753e) vorgeben, wobei die Recheneinrichtung (400; 836) die Größe des Verschiebungswertes des optischen Systems mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) und die Größe des Verschiebungswertes des optischen Systems mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 751) berechnet aus der Summe der beiden vorgegebenen Bewegungsstrecken.
  21. 21. Einstellvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorgabeeinrichtung die Bewegungsstrecke zum Zweck der Scharfeinstellung des optischen Systems (301; 753e) vorgibt und daß die zweite Vorgabeeinrichtung die Bewegungsstrecke entsprechend einer Brennweitenänderung des optischen Systems (301; 753e) vorgibt.
  22. 22. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) ein Gewindeelement (311d; 752d) aufweist, durch das die Bewegungsgeschwindigkeit des optischen Systems (301; 753e) während des Antriebs mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) bestimmt ist.
  23. 23. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) ein Gewindeelement (751a) aufweist, durch das die Bewegungsgeschwindigkeit des optischen Systems (301; 753e) während des Antriebs mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) bestimmt ist.
  24. 24. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeelement (311d; 752d) der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) eine geringere Steigung als das Gewindeelement (751a) der zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) hat.
  25. 25. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 24, wobei die Kamera einen Verschluß aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß mittels der Antriebsvorrichtung (213, 721) während eines Zeitintervalls angetrieben wird, das verschieden ist von demjenigen Zeitintervall, während dessen die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) und die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) arbeiten.
  26. 26. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 25, wobei die Kamera eine Filmtransportvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtransportvorrichtung mittels der Antriebsvorrichtung (213; 721) während eines Zeitintervalls angetrieben wird, das verschieden ist von demjenigen Zeitintervall, während dessen die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) und die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) arbeiten.
  27. 27. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 26, gekennzeichnet durch einen Detektor (308, 309; 746, 747, 748) zum Ermitteln des Ausmaßes der mittels der ersten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) bewirkten Bewegung des optischen Systems (301; 753e) und des Ausmaßes der mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) bewirkten Bewegung des optischen Systems (301; 753e) aus der Antriebsbewegung der Antriebsvorrichtung (213; 721).
  28. 28. Einstellvorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (308, 309; 746, 747, 748) derart ausgebildet ist, daß er nicht unterscheidet zwischen der Ermittlung des durch die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) bewirkten Ausmaßes der Bewegung des optischen Systems (310; 753e) und der Ermittlung des durch die zweite Stellvorrichtung (307, 310; 750, 751) bewirkten Ausmaßes der Bewegung des optischen Systems (310; 753e).
  29. 29. Einstellvorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, wobei ein mittels der Antriebsvorrichtung (213; 721) angetriebener Verschluß vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Antriebsbewegung des Verschlusses mittels des Detektors (308, 309; 746, 747, 748) ermittelt wird, wobei der Detektor derart ausgebildet ist, daß er nicht unterscheidet zwischen der Ermittlung der durch die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) oder die zweite Stellvorrichtung (307, 311; 750, 751) bewirkten Bewegung einerseits und der Ermittlung der Antriebsbewegung des Verschlusses andererseits.
  30. 30. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (400, 402, 403; 836) eine Speichereinrichtung aufweist, mittels derer der erforderliche Verschiebungswert der durch die erste Stellvorrichtung (307, 311; 750, 752) bewirkt wird, und der erforderliche Verschiebungswert, der mittels der zweiten Stellvorrichtung (307, 311; 750, 751) bewirkt wird, in Abhängigkeit von der erforderlichen Bewegungsstrecke des optischen Systems (301; 753e) gespeichert werden.
  31. 31. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung durch einen einzigen Motor (9; 213; 721) gebildet ist.






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