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Dokumentenidentifikation DE3784909T2 02.09.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0278113
Titel Antriebsvorrichtung mit beweglicher Spule.
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Takahara, Kenichi, Bunkyo-ku Tokyo, JP
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte; Nette, A., Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3784909
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.12.1987
EP-Aktenzeichen 871192290
EP-Offenlegungsdatum 17.08.1988
EP date of grant 17.03.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1993
IPC-Hauptklasse H02K 33/18

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule, und insbesondere auf eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule mit einer bewegten Spule mit verbessertem Antriebs-Ansprechverhalten und reduziertem Stromverbrauch.

Antriebseinheiten für eine bewegliche Spule werden weitläufig benutzt für Lautsprecher, Mechanismen zum Antreiben der Köpfe von Magnetplatteneinheiten usw.. Jüngstens werden sie ebenfalls benutzt für Linearmotoren. Der Linearmotor basiert auf der Linke-Hand-Regel von Fleming, um eine Kraft zu benutzen, die erzeugt wird, wenn ein elektrischer Strom an eine Spule angelegt wird, die in einem Magnetfeld positioniert ist, angelegt wird. Wenn ein Permanentmagnet, der eine Quelle magnetischen Flusses ist, fixiert ist, wird die Spule bewegt durch Anlegen von Strom an die Spule, während, wenn die Spule fixiert ist, der Permanentmagnet bewegt wird. Der erste Fall stellt eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule dar, und der letztere Fall eine Magnetantriebseinheit.

Die Magnetantriebseinheit ist nicht anwendbar für einen Mechanismus, der ein Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten benötigt, da das Gewicht des Permanentmagneten zu groß ist als angetriebenes Element des Hochgeschwindigkeitsansprechverhaltens. Andererseits ist die Antriebseinheit für eine bewegliche Spule weitläufig anwendbar für Vorrichtungen, wie z. B. Lautsprecher und Mechanismen zum Antreiben der Köpfe von Magnetplatteneinheiten, welche das Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten benötigen, da eine Spule und ein nicht magnetischer Spulenkern der Antriebseinheit für die bewegliche Spule leicht genug als bewegte Elemente sind, um das Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten zu realisieren.

Nach einer herkömmlichen Antriebseinheit für eine bewegliche Spule ist eine bewegte Spule der Antriebseinheit verbunden mit einer Stromquelle, welche an einem externen festen Element befestigt ist, von dem die Spule Strom durch Spulenzuführungen empfängt, welche von den Enden der Spule ausgehen, wobei die Spule an den Spulenzuführungen aufgehängt ist.

Bei solch einer herkömmlichen Antriebseinheit für eine bewegliche Spule werden die Spulenzuführungen zum Aufhängen der Spule Widerstand gegen die Bewegung der Spule ausüben sowie den Bereich der Spulenbewegung einschränken. Um den Widerstand gegen die Spulenbewegung zu reduzieren, sollte der Durchmesser der Spulenzuführungen reduziert werden. Wenn jedoch der Widerstand reduziert wird, wird ein elektrischer Widerstandswert der Spulenzuführungen erhöht, so daß der Stromverbrauch ebenfalls erhöht wird. Wenn weiterhin die Anzahl von Windungen und die Länge der Spule erhöht werden, um die Antriebskraft auf die Spule zu erhöhen, wird ein elektrischer Widerstandswert der Spule erhöht, um ebenfalls den Stromverbrauch zu erhöhen.

Außerdem wird, wenn der Durchmesser der Spulenzuführungen vergrößert wird, um den Stromverbrauch zu reduzieren, der mechanische Widerstand der Spulenzuführungen erhöht, um ein Ansprechverhalten beim Antreiben der Spule zu verschlechtern. Deshalb gibt es eine Notwendigkeit, eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zu schaffen, welche ein gutes Ansprechverhalten beim Antreiben der Spule hat, wobei sie einen niedrigen Stromverbrauch hat.

Die US-A-3 676 758 beschreibt einen Motor zum Antreiben eines linearbetriebenen Kolbens. Die Verbindungen zum Motor sind vorgesehen durch eine gekrümmte Feder, welche den Kolben in einer Richtung antreibt, wohingegen die Spule des Motors den Kolben in der anderen Richtung antreibt. Die DE-A-1 929 703 beschreibt einen Vibrator, bei dem die Polstücken unterstützt werden durch Aufhängungsträger und die elektrische Verbindung durch biegsame Leiter hergestellt ist.

Die FR-A-2 137 795 beschreibt einen Motor mit einer rotierenden oszillierenden Bewegung. Zumindest eine der elektrischen Verbindungen zum Motor ist vorgesehen durch ein biegsames elastisches Element, welches ebenfalls eine mechanische Funktion beim Halten des beweglichen Teils des Motors in einer oder der anderen von zwei Extrempositionen hat.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zu schaffen, bei der der Durchmesser der Spulenzuführungen erhöht werden kann unter Verbesserung eines Ansprechverhaltens einer Spulenbewegung.

Erfindungsgemäß wird die obige Aufgabe gelöst nach Anspruch 1 durch eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zum Antreiben einer bewegten Spule mit elektrischer Leistung angelegt von einer externen Stromquelle einschließlich eines feststehenden Elements; und einem Unterstützungselement aus leitfähigem Material zum beweglichen Unterstützen der bewegten Spule bezüglich des feststehenden Elements und Zuführen der elektrischen Leistung an die bewegte Spule, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterstützungselement biegsame Zapfen zum rotierbaren Unterstützen der bewegten Spule bezüglich des feststehenden Elements umfaßt, wobei jeweils die einen Enden der biegsamen Zapfen elektrisch verbunden sind mit Enden von Zuführungen der bewegten Spule, während die anderen Enden davon elektrisch verbunden sind mit Enden von Zuführungen der externen Stromquelle.

Nach der Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach der vorliegenden Erfindung ist die Spule des angetriebenen Elements verbunden mit den einen Enden der biegsamen Unterstützungsdrehpunkte mit Spulenzuführungen und Zuführungen von der externen Stromquelle sind verbunden mit den anderen Enden der biegsamen Unterstützungsdrehpunkte. Deshalb drehen sich die biegsamen Unterstützungsdrehpunkte relativ zu beiden Enden davon, so daß die Spulenzuführungen zwischen den einen Enden der biegsamen Unterstützungsdrehpunkte und die Spule sich zusammen bewegen, wobei die Spule keinen Widerstand gegen die Spulenbewegung ausübt.

Daraus resultierend kann der Durchmesser der Spulenzuführungen erhöht werden, um das Ansprechverhalten der Spule zu verbessern und den Stromverbrauch zu reduzieren.

Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klarer erscheinen aus der vorliegenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen in Zusammenhang mit der begleitenden Zeichnung. Die Figuren zeigen im einzelnen:

Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine Querschnittsansicht aufgenommen entlang einer Linie II-II gezeigt in Fig. 1;

Fig. 3 eine Querschnittsansicht, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zeigt, welche nicht im Bereich der beanspruchten Erfindung beinhaltet ist;

Fig. 4 eine Querschnittsansicht, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, die die zweite, in

Fig. 4 gezeigte Ausführungsform zeigt.

Fig. 1 und 2 sind Ansichten, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, welche für einen Spiegelantriebsmechanismus angewendet wird. Der Spiegelantriebsmechanismus 1 hat einen Spiegel 2, der um einen kleinen Winkel um eine Antriebsmittelachse "C" bewegt wird. Dieser Mechanismus wird benutzt als Zeigemechanismus eines optischen Systems.

Der Spiegelantriebsmechanismus 1 umfaßt ein angetriebenes Element 3 mit dem Spiegel 2 und ein antreibendes Element 4 zum Antreiben des angetriebenen Elements 3.

Das angetriebene Element 3 umfaßt den Spiegel 2, eine Spiegelunterstützungsplatte 5 zum Unterstützen des Spiegels 2, einen Spulenkern 6 einheitlich mit der Spiegelunterstützungsplatte 5 und eine Spule 7, welche um den Spulenkern 6 gewunden ist. Das Antriebselement 7 umfaßt eine Basis 8 und vier Permanentmagneten 9a, 9b, 9c und 9d, welche an der Basis 8 befestigt sind.

An oberen Teilen auf beiden Seiten des antreibenden Elements 4 sind biegsame Zapfen 10a und 10b angebracht, welche beide Seiten der Spiegelunterstützungsplatte 5 des angetriebenen Elements 3 unterstützen, so daß das angetriebene Element 3 rotierbar ist um die Mittelachse c.

Eine Struktur zum Unterstützen der flexiblen Zapfen 10a und 10b wird detailliert beschrieben werden. Die Basis 8 hat Unterstützungsabschnitte 11a und 11b angeordnet an oberen Teilen auf beiden Seiten der Basis 8. Die biegsamen Zapfen 10a und 10b sind befestigt an den Unterstützungsabschnitten 11a und 11b jeweils durch Isolierelemente 12a und 12b. Innere Drehabschnitte der biegsamen Zapfen 10a und 10b sind befestigt über Isolierelemente 14a und 14b an Vorkragungen 13a und 13b angeordnet auf beiden Seiten der Spiegelunterstützungsplatte 5.

Die inneren Drehabschnitte und äußeren Abschnitte der biegsamen Zapfen 10a und 10b rotieren relativ zueinander und sind elektrisch miteinander leitend verbunden.

Eine elektrische Verbindung zum Anlegen von Strom an die Spule 7 des angetriebenen Elements 3 wird beschrieben werden. Eine äußere Antriebsvorrichtung 15 zum Zufügen von Antriebsstrom ist elektrisch verbunden mit den äußeren Abschnitten der biegsamen Zapfen 10a und 10b mit elektrischen Drähten 16a und 16b. Die inneren Drehabschnitte der biegsamen Zapfen 10a und 10b sind verbunden mit der Spule 7 über Spulenzuführungen 17a und 17b.

Der Betrieb des Spiegelantriebsmechanismus 1, der die Antriebseinheit für die bewegliche Spule der vorliegenden Erfindung benutzt, wird erklärt werden.

Die Antriebsvorrichtung 15 legt einen Strom an die biegsamen Zapfen 10a und 10b durch die elektrischen Drähte 16a und 16b jeweils an. Die Ströme fließen durch die leitfähigen biegsamen Zapfen 10a und 10b, die Spulenzuführungen 17a und 17b und die Spule 7. Die Ströme, die durch die Spule 7 fließen, erzeugen eine Antriebskraft nach der Linke-Hand-Regel von Fleming. Die Antriebskraft wirkt auf die Spule 7 in Richtung eines Pfeils "A", gezeigt in Fig. 1, um die Spiegelunterstützungsplatte 5 und den Spiegel 2 in geringem Umfang um die biegsamen Zapfen 10a und 10b zu rotieren.

Ein Neigungswinkel des Spiegels 2 kann gesteuert werden durch Verändern der Amplitude des von der Antriebsvorrichtung 15 an die Spule 7 zugeführten Stroms, und die Richtung der Neigung ist bestimmt durch die Richtung des Stroms.

Auf diese Art und Weise wird das angetriebene Element 3 rotiert bezüglich des antreibenden Elements 4, während die Spulenzuführungen 17a und 17b zum Verbinden der Spule 7 mit den inneren Drehabschnitten der biegsamen Zapfen 10a und 10b der Drehbewegung der Spule 7 folgen. Deshalb werden die Spulenzuführungen 17a und 17b niemals einen mechanischen Widerstand gegen die Bewegung der Spule 7 verursachen.

Relativpositionen der Spule 7, der Spulenzuführungen 17a und 17b und der biegsamen Zapfen 10a und 10b werden niemals geändert werden durch die Bewegung der Spule 7. Dementsprechend unterliegen die Spulenzuführungen 17a und 17b keiner lokalen Biegekraft und Ermüdung.

Wenn es keinen mechanischen Widerstand gegen die Bewegung des angetriebenen Elements 3 gibt, kann der Durchmesser eines Leiters der Spule 7 erhöht werden, um einen elektrischen Widerstandswert davon zu reduzieren, um einen Stromverbrauch bei konstanter Antriebskraft zu reduzieren oder die Antriebskraft bei konstantem Stromverbrauch zu erhöhen. Somit ist eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule realisiert mit einem hohen Frequenzansprechverhalten und mit weniger Stromverbrauch.

Fig. 3 ist eine Ansicht, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zeigt. In der Figur ist ein feststehendes Element 18 versehen mit biegsamen leitfähigen Federn 19a und 19b, welche ein angetriebenes Element 20 unterstützen. Das angetriebene Element 20 ist beweglich bezüglich eines antreibenden Elements 21.

Das angetriebene Element 20 umfaßt einen Spulenkern 22, von dem beide Enden unterstützt sind durch die Feder 19a und 19b, und eine Spule 23, die um den Spulenkern 22 gewunden ist. Das antreibende Element 21 umfaßt ein Joch 24 und einen Permanentmagneten 25.

Um einen Strom an die Spule 23 anzulegen, sind Spulenzuführungen 26a und 26b der Spule 23 verbunden mit jeweils den biegsamen Federn 19a und 19b. Befestigungsabschnitte 19c und 19d der Feder 19a und 19b sind befestigt an dem festen Element 18 und verbunden mit elektrischen Drähten 28a und 28b, welche mit einer Stromquelle 27 verbunden sind. Dementsprechend fließt ein Strom von der Stromquelle 27 durch die Feder 19a und 19b und die Spule 23.

Gemäß der Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach der obenerwähnten Anordnung erzeugt der Permanentmagnet 25 einen magnetischen Fluß, wie angedeutet durch Pfeilzeichen 29a, 29b, 29c und 29d, gezeigt in Fig. 3, wobei der magnetische Fluß in einem Raum zirkuliert, in dem die Spule 23 angesiedelt ist. Wenn ein Strom angelegt wird von der Stromquelle 27 durch die elektrischen Drähte 28a und 28b, die Feder 19a und 19b und die Spulenzuführungen 26a und 26b an die Spule 23, verbiegt die Spule 23 die Federn 19a und 19b, wie angedeutet durch Pfeilzeichen 30, und bewegt sich linear innerhalb des Jochs 24.

Gemäß dieser Antriebseinheit für eine bewegliche Spule verursacht die Bewegung des angetriebenen Elements dieselbe Bewegung an den unteren Enden der Federn 19a und 19b und der Spule 23, so daß die Spulenzuführungen 26a und 26b, welche die Federn mit der Spule verbinden stationär bleiben können, um nicht den beweglichen Bereich der Spule 23 zu beschränken und nicht einen mechanischen Widerstand gegen die Bewegung der Spule 23 zu verursachen. Deshalb kann bei diesem Aufbau der Durchmesser eines Leiters der Spule erhöht werden, um eine Antriebskraft zu erhöhen ohne Behinderung der Bewegung des angetriebenen Elements 20, wodurch eine Antriebseinheit realisiert wird mit einem Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten und geringerem Stromverbrauch.

Fig. 4 und 5 sind Ansichten, die eine Antriebseinheit für eine bewegliche Spule angewendet für einen Doppelwellen-Kardanmechanismus nach der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen. Der Doppelwellen-Kardanmechanismus umfaßt einen äußeren Ring 31, befestigt an einem angetriebenen Element 48, wie z. B. einer Antenne und einem Spiegel; ein Paar äußerer biegsamer Zapfen 33a und 33b zum Unterstützen des äußeren Rings 31 um eine Rotationsachse 32; einen inneren Ring 34 befestigt an inneren Enden der äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b; zwei Paare innerer biegsamer Zapfen (36a, 36b) und (37a, 37b) zum Unterstützen des Innenrings 34 um eine Rotationsachse 35 und zwei Paare Unterstützungselemente (38a, 38b) und (39a, 39b) zum Unterstützen der zwei Paare innerer biegsamer Zapfen, welche angeordnet sind auf einer Basis (nicht gezeigt), die Permanentmagneten agierend als Antriebselemente unterstützt.

Auf den Peripherien der äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b und der zwei Paare innerer biegsamer Zapfen (36a, 36b) und (37a, 37b) sind Isoliermaterialien 40 angeordnet. Die Isoliermaterialien 40 werden nicht erfordert, falls der äußere Ring 31 und der innere Ring 34 aus Isoliermaterial hergestellt sind.

Zwei Spulen sind jeweils gewunden um den äußeren Ring 31 und den inneren Ring 34. Die um den äußeren Ring 31 gewundene Spule ist verbunden mit den äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b jeweils über Spulenzuführungen 41a und 41b. Die um den inneren Ring 34 gewundene Spule ist verbunden mit inneren biegsamen Zapfen 37a und 37b jeweils über Spulenzuführungen 42a und 42b. Weiterhin sind die äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b verbunden mit den inneren biegsamen Zapfen 36a und 36b jeweils über Zuführungen 43a und 43b.

Um den äußeren Ring 31 anzutreiben, ist ein Antriebskontroller 44 für einen äußeren Ring vorgesehen, welcher mit den inneren biegsamen Zapfen 36a und 36b jeweils über elektrische Drähte 45a und 45b verbunden ist, um einen Strompfad zu bilden hindurchgehend durch den Antriebskontroller 44 für den äußeren Ring, elektrische Drähte 45a und 45b, die inneren biegsamen Zapfen 36a und 36b, die Zuführungen 43a und 43b, die äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b, die Spulenzuführungen 41a und 41b und die Spule am äußeren Ring (nicht gezeigt).

Um den inneren Ring 34 anzutreiben, ist ein Antriebskontroller 46 für einen inneren Ring vorgesehen, der mit den inneren biegsamen Zapfen 37a und 37b über elektrische Drähte 47a und 47b verbunden ist, um einen Strompfad zu bilden hindurchgehend durch den Antriebskontroller 46 für den inneren Ring, die elektrischen Drähte 47a und 47b, die inneren biegsamen Zapfen 37a und 37b, die Spulenzuführungen 42a und 42b und die Spule am inneren Ring (nicht gezeigt).

Der Betrieb der Antriebseinheit für eine bewegliche Spule für den Doppelwellen-Kardanmechanismus der obenerwähnten Anordnung wird beschrieben werden. Der innere Ring 34 wird unterstützt durch die inneren biegsamen Zapfen (36a, 36b) und (37a, 37b) bezüglich der Unterstützungselemente (38a, 38b) und (39a, 39b) des festen Elements (nicht gezeigt) und rotiert frei um die Rotationsachse 35.

Wenn ein Strom angelegt wird von dem Antriebskontroller 46 des inneren Rings durch die elektrischen Drähte 47a und 47b an die Spule (nicht gezeigt) des inneren Rings 34, wird der innere Ring 34 um die Rotationsachse 35 um einen Winkel entsprechend der Menge des eingespeisten Stroms gedreht. Die Neigungsrichtung des Winkels kann eingestellt werden durch Ändern der Richtung des Stroms von dem Antriebskontroller 46 des inneren Rings.

Der äußere Ring 31 ist unterstützt von den äußeren biegsamen Zapfen 33a und 33b, welche an dem inneren Ring 34 befestigt sind, und rotiert frei um die Rotationsachse 32.

Wenn Ströme von dem Antriebskontroller 44 des äußeren Rings durch die elektrischen Drähte 45a und 45b an die Spule (nicht gezeigt) des äußeren Rings 31 zugeführt werden, wird der äußere Ring 31 um die Rotationsachse 32 um einen Winkel entsprechend dem Betrag des eingespeisten Stroms gedreht. Die Neigungsrichtung des Winkels kann eingestellt werden durch Ändern der Richtung des Stroms von dem Antriebskontroller 44 des äußeren Rings.

Wenn der äußere Ring 31 an einem angetriebenen Element, wie z. B. einer Antenne und einem Spiegel (nicht gezeigt), befestigt ist, kann das angetriebene Element in einer gewünschten Richtung geneigt werden durch Steuern der Richtung und Amplitude von Strömen, die zugeführt werden von den Antriebskontrollern 44 und 46 des äußeren und inneren Rings, um die Rotation des äußeren und inneren Rings 31 und 34 um die Rotationsachsen 32 und 35 zu steuern.

Nach der Antriebseinheit für eine bewegliche Spule für den Doppelwellen-Kardanmechanismus sind die Spulen (nicht gezeigt), die um den äußeren und inneren Ring 31 und 34 gewunden sind, verbunden durch die biegsamen Zapfen 33a, 33b, (36a, 36b) und (37a, 37b), Spulenzuführungen 41a, 41b, 42a und 42b und Zuführungen 43a und 43b so verbunden, daß die Spulenzuführungen und Zuführungen sich zusammen bewegen mit dem äußeren und inneren Ring 31 und 34, aber sich niemals unabhängig bewegen.

Deshalb wird die Antriebskraft nicht erniedrigt werden und die Durchmesser der Spulen können erhöht werden, um ein Hochgeschwindigkeitsansprechverhalten und einen reduzierten Stromverbrauch zu realisieren.

Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt durch die obenerwähnten Ausführungsformen. Z.B. ist es möglich, leitfähige Lager als Unterstützungseinrichtung zu benutzen. Deshalb werden verschiedene Modifikationen für die vorliegende Erfindung möglich sein innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung.

Zusammenfassend ist nach der Antriebseinheit für eine bewegliche Spule der vorliegenden Erfindung eine Spule eines angetriebenen Elements verbunden mit einer Unterstützungseinrichtung über Spulenzuführungen, und eine äußere Stromquelle ist mit der Unterstützungseinrichtung so verbunden, daß die Spulenzuführungen, die die Spule und das angetriebene Element mit der Unterstützungseinrichtung verbinden, niemals sich unabhängig bewegen, um einen Widerstand gegen die Bewegung des angetriebenen Elements zu verursachen. Deshalb kann unter Beibehaltung des Hochgeschwindigkeitsansprechverhaltens, welche ein Merkmal der Antriebseinheit der beweglichen Spule ist, der Durchmesser der Spule erhöht werden, um den Stromverbrauch zu erniedrigen.


Anspruch[de]

1. Antriebseinheit für eine bewegliche Spule zum Antreiben einer bewegten Spule (7) mit elektrischer Leistung zugeführt von einer äußeren Stromquelle (5) einschließlich einem festen Element (8); und einem Unterstützungselement (5) aus leitfähigem Material zum beweglichen Unterstützen der bewegten Spule (7) bezüglich des feststehenden Elements (8) und Zuführen der elektrischen Leistung an die bewegte Spule, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterstützungselement (5) biegsame Zapfen (10a, 10b) zum drehbaren Unterstützen der bewegten Spule (7) bezüglich des feststehenden Elements (8) umfaßt, wobei die einen Enden der biegsamen Zapfen elektrisch verbunden sind mit Enden von Zuführungen der bewegten Spule (7), während die anderen Enden davon elektrisch verbunden sind mit Enden von Zuführungen der äußeren Stromquelle (15).

2. Antriebseinheit für eine bewegliche Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der biegsamen Zapfen einen inneren Drehabschnitt befestigt an dem festen Element und einen äußeren Drehabschnitt befestigt an der bewegten Spule umfaßt, wobei der innere Drehabschnitt und der äußere Drehabschnitt relativ zueinander rotierbar und elektrisch leitfähig sind.







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