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Dokumentenidentifikation DE3785072T2 02.09.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0242221
Titel Tonverbesserungsgerät.
Anmelder Lozon, Richard, Riverview, Mich., US
Erfinder Lozon, Richard, Riverview, Mich., US
Vertreter Missling, A., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 6300 Gießen
DE-Aktenzeichen 3785072
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 16.04.1987
EP-Aktenzeichen 873034003
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1987
EP date of grant 31.03.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1993
IPC-Hauptklasse G10D 3/04
IPC-Nebenklasse G10D 1/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Saiteninstrumente im allgemeinen und eine Vorrichtung zur Verbesserung der Klanggüte dieser Instrumente im besonderen, wobei das Zusammenwirken von Steg und Resonanzkörper des Saiteninstrumentes gesteigert, und somit die Reinheit des Klanges und die Klangfülle verbessert werden.

Gegenwärtig sind bei den Saiteninstrumenten, wie etwa bei der Violine, bei der Bratsche, beim Cello, bei der Gitarre und beim Kontrabass, die Saiten derart angebracht, daß sie zwischen dem Kopf bzw. der Schnecke, der bzw. die am Ende des am oberen Teils des Resonanzkörpers befindlichen Halses befestigt ist, und dem Saitenhalter parallel zueinander verlaufen. Der Steg besteht aus einem maschinell hergestellten hölzernen Teil, und hat vorher festgelegte Maße. Der Steg befindet sich auf der Oberseite des Resonanzkörpers zwischen dem Hals und dem Saitenhalter, wobei seine Funktion darin besteht, die Saiten von der Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes aus hochzuheben, ihre Spannung zu regulieren und die musikalischen Vibrationen der Saiten über den Steg auf den Resonanzkörper des Instrumentes zu übertragen.

Der Steg ist an der Stelle des Instrumentes angebracht bzw. angepaßt, an der die Fußenden des Stegs die Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes berühren. Der Steg erhält eine stabile Position, indem sie durch die Spannung der Saiten auf den Resonanzkörper gedrückt wird. Da die Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes eine zusammengesetzte, geschwungene Oberfläche hat, müssen die unteren Enden des Steges ganz genau auf die Oberseite angepaßt sein, um die Vibrationen der Saite effizient auf den Resonanzkörper des Instrumentes zu übertragen und dabei musikalische Klänge zu erzeugen.

Die konventionelle Methode zur Herstellung der Stegfüße, bei der ein Zusammenwirken mit der Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes erreicht werden soll, ist ein Verfahren, bei dem die Stegfüße geschmirgelt werden. Dies wird erreicht, indem ein kleines Blatt Schmirgelpapier an die Stelle auf der Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes gelegt wird, wo der Steg angebracht werden soll, und die Stegfüße über das Schmirgelpapier bewegt werden, bis die Stegfüße durch Schmirgeln die Form des Resonanzkörpers erreicht haben. Der Nachteil dieses Verfahrens -besteht darin,- daß durch die Unfähigkeit der menschlichen Hand einen konstanten und gleichmäßigen Druck während des Schmirgelns auszuüben, ein unregelmäßiger und uneinheitlicher Sitz entsteht. Dieses Problem wird dadurch noch gravierender, daß man nicht in der Lage ist, mikroskopische Lücken zwischen den Stegfüßen und der Oberseite des Resonanzkörpers genau zu erkennen und zu eliminieren. Die mikroskopischen Lücken beim Anpassen der Stegfüße an die Oberfläche des Instrumentes beeinträchtigen aber die Übertragung der Saitenvibrationen auf die Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes, wobei die Fähigkeit des Instrumentes präzise und klare Töne zu erzeugen herabgesetzt wird. Die heute gebräuchlichen Instrumente, erzeugen jedoch ästhetische und ansprechende musikalische Klänge, die jedoch für das geübte Ohr noch ansprechender sein könnten.

Darüberhinaus gibt es bei dem Bau der heute gebräuchlichen Instrumente kein Verfahren, bei dem die Stegfüße seitlich bzw. längs auf dem Resonanzkörper des Instrumentes angebracht werden können. Zusätzlich benötigt man, nachdem der Steg ausgewechselt bzw. neu angepaßt wurde, für die Instrumente, bei dem derzeitigen Stand der Technik Tage oder Wochen an Einspielzeit, während der ausgewechselte bzw. neu angepaßte Steg aufgrund der Spannung der Saiten, natürlich einen leitfähigeren Sitz auf dem Resonanzkörper des Instrumentes entwickelt. Zudem verursachen bei dem derzeitigen Stand der Technik Wetter- oder Temperaturänderungen mikroskopische Veränderungen in der Form und in der Kontur eines Saiteninstrumentes, wodurch das Zusammenwirken von Stegfüßen und Resonanzkörper des Instrumentes beeinflußt werden.

Die DE-C-377709 beschreibt einen Steg für Saiteninstrumente, der mit einem Gummifuß versehen ist, der den Resonanzkörper des Instrumentes berührt, um den Klang zu dämpfen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Klangverbesserungsvorrichtung zu schaffen mit dem Ziel, ein dem geübten Ohr ansprechenderes, verbessertes Saiteninstrument zu bieten. Zusätzlich zur Verbesserung des Klanges und der Klangfarbe des Instrumentes, soll die vorliegende Erfindung noch andere funktionelle Zwecke erfüllen, wie etwa die Möglichkeit eines Verfahrens zum Befestigen und Anpassen der Steg seitlich und längs auf dem Resonanzkörper des Instrumentes, wodurch die Einspielzeit erheblich reduziert werden kann, möglicherweise bis zu 95%. Entsprechend sollen mit Hilfe der vorliegenden Erfindung Klima und Temperaturänderungen von Saiteninstrumenten besser kompensiert werden können.

Infolge der Übertragungseigenschaften der erfindungsgemäßen Vorrichtung beeinflussen diese Klima- und Temperaturänderungen das Zusammenwirken von Stegfüßen und Resonanzkörper des Instrumentes nicht. Darüberhinaus soll die vorliegende Erfindung eine automatische Anpassung der durch Temperatur- und Wetteränderungen verursachten mikroskopischen Veränderungen bezüglich Form und Kontur des Saiteninstrumentes gewährleisten.

Der Zweck eines Stegs auf einem Saiteninstrument, einschließlich Violine, Bratsche, Cello, Gitarre und Kontrabaß, besteht nach Ansicht von Fachleuten darin, die Saiten vom Resonanzkörper des Instrumentes hochzuheben, ihre Spannung zu regulieren und in erster Linie die Vibrationen der Saiten auf die Oberseite-des Resonanzkörpers zu übertragen. Je genauer der Steg an der Oberseite des Resonanzkörpers des Instrumentes angebracht ist, desto effizienter werden die Vibrationen der Saiten auf den Resonanzkörper übertragen, und desto klarer und klangvoller ist die Klanggüte des Musikinstrumentes. Die Klangverbesserungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ermöglicht einen perfekten Sitz des Stegs auf der Oberseite des Instrumentes, indem eine Stegunterlage aus einem kalt-fließfähigen Material zwischen die Füße der Steg und die Oberseite des Resonanzkastens des Saiteninstrumentes gelegt wird. Ein perfekter Sitz wird durch die elastischen Kalt-Fließ-Eigenschaften der Stegunterlage erreicht. Durch diese Eigenschaften wird eine exakte Anpassung an die unregelmäßigen Oberflächen sowohl der Oberseite des Resonanzkörpers des Saiteninstrumentes als auch der Unterseite der Stegfüße gewährleistet.

Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht eine Klangverbesserungsvorrichtung für ein Saitenmusikinstrument mit einem Klangkörper und einer Anzahl von Saiten, die im allgemeinen in gleichen Abständen nebeneinander und parallel zur Achse des Saitenmusikinstruments entlang seiner oberen, unter Spannung befindlichen Seite verlaufen, aus einem zwischen den Saiten und dem Resonanzkörper des Instrumentes befindlichen Steg, und einer zwischen der Steg und dem Resonanzkörper des Instrumentes befindlichen Stegunterlage aus einem kalt-fließfähigen Material zur Verbesserung des Zusammenwirkens von Steg und Resonanzkörper des Saitenmusikinstrumentes, wobei die Stegunterlage infolge der Spannung kalt fließt und sich so an die angrenzenden Oberflächen des Resonanzkörpers des Saitenmusikinstrumentes und der Steg anpaßt, so daß die Vibrationen der Saiten über den Steg auf den Resonanzkörper des Saitenmusikinstrumentes übertragen werden und dadurch ein klarer und klangvoller Ton erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das kaltfließfähige Material einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist, so daß die Position des unter Spannung befindlichen Stegs seitlich und längs auf dem Resonanzkörper des Saiteninstrumentes reguliert werden kann.

Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht eine Stegunterlage für Saitenmusikinstrumente mit einem Resonanzkörper und einer Anzahl von gespannten Saiten zur Verbesserung des Zusammenwirkens eines zwischen den Saiten und dem Resonanzkörper befindlichen Stegs und eines Resonanzkörpers des Saiteninstrumentes, aus einem kaltfließfähigen Material, welches so zugeschnitten ist, daß es zwischen den Steg und den Resonanzkörper des Saitenmusikinstrumentes paßt, wobei das Material bei gespannten Saiten kalt fließt, um sich den Konturen des Resonanzkörpers anzupassen, und daß dadurch das Zusammenwirken zwischen Steg und Resonanzkörper des Saitenmusikinstrumentes verbessert wird, damit die Vibrationen der Saiten über den Steg auf den Resonanzkörper des Saitenmusikinstrumentes übertragen werden, dadurch gekennzeichnet daß das kalt-fließfähige Material einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist, so daß der unter Spannung stehende Steg reguliert werden kann.

Nach einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht ein Verfahren zur Verbesserung des Zusammenwirkens eines Stegs und eines Resonanzkörpers eines Saitenmusikinstrumentes in einem ersten Schritt vor, die Saiten zu lockern zur Verringerung der Spannung des zwischen den Saiten und dem Resonanzkörper des Saiteninstrumentes befindlichen Stegs und den zweiten Schritt, die Saiten zu spannen, infolgedessen das Material der Unterlage kalt-fließt, um sich an die Oberfläche des Resonanzkörpers anzupassen, damit die Vibrationen der Saiten auf den Resonanzkörper übertragen werden, gekennzeichnet durch den Schritt der Anpassung der Position des Stegs, wobei das kalt-fließfähige, im wesentlichen nicht elastische Material einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat.

Anhand eines Beispieles wird nun eine kennzeichnende Darstellung der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei auf die anhängenden Zeichnungen Bezug genommen wird:

Fig. 1 zeigt die vollständige Frontansicht eines Saitenmusikinstrumentes in der Form eines Kontrabasses, bei dem die Klangverbesserungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung Anwendung findet;

Fig. 2 ist ein vergrößerter, auszugsweiser Querschnitt der Klangverbesserungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die einen Abschnitt aus Fig. 1, dargestellt durch die Richtung der Pfeile 2-2 in Fig. 1, zeigt; und

Fig. 3 ist ein vergrößerter, auszugsweiser Längsschnitt der Klangverbesserungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die einen Abschnitte aus Fig. 2, dargestellt durch die Richtung der Pfeile 3-3 in Fig. 2, zeigt.

Zum Zwecke des besseren Verständnisses der Prinzipien der Erfindung, wird nun Bezug genommen auf das Instrument, das in den Zeichnungen dargestellt ist, wobei zu deren Beschreibung sich einer spezifischen Sprache bedient wird. Es versteht sich dennoch, daß dadurch eine Einschränkung des Schutzbereichs der Erfindung nicht beabsichtigt ist, solche Änderungen und weitere Abänderungen der dargestellten Vorrichtung und jegliche weitere Anwendung des Prinzips der Erfindung, wie sie hier dargestellt wird, können durchaus von dem mit dem Fachgebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, Vertrauten in Betracht gezogen werden.

Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Saitenmusikinstrument 10 dargestellt, das sich einer Klangverbesserungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung bedient. Obwohl hier ein Kontrabaß dargestellt wird, kann die Erfindung gleichermaßen bei anderen Saiteninstrumenten, wie etwa einer Violine, einer Bratsche oder einem Cello, angewendet werden. Hierbei handelt es sich um in der Form identische, zumindest ähnliche Instrumente, die sich lediglich geringfügig in ihrer Größe und in kleineren Details voneinander unterscheiden und z. B. auch von der Gitarre. Das Instrument 10 umfaßt eine Schnecke bzw. einen Kopf, Wirbel 16, an denen die Saiten 18 befestigt sind, und eine Wirbelmechanik 20, die die Wirbel 16 in Position hält. Ein Sattel 22 dient der Verbindung der Wirbelmechanik 20 und des Halses 24. Ein Griffbrett verläuft von der Oberseite 28 des Resonanzkörpers 32 des Instrumentes 10 über den Hals 24 bis hin zum Sattel 22. Ein Steg 30 befindet sich auf der Oberseite 28 des Resonanzkörpers 32 des Instrumentes 10 und verläuft quer zur Längsachse des Instrumentes, und zwei sogenannte F-Löcher 34 befinden sich ebenfalls auf der Oberseite 28 des Resonanzkörpers 32. Der obere Teil 28 des Resonanzkörpers ist mit dem unteren Teil 36 des Instrumentes durch das Seitenteil 38 verbunden. Ein Saitenhalter 40 ist ebenfalls auf der Oberseite 28 des Instrumentes 10 befestigt und dient der Verbindung der Saiten 18 des Instrumentes 10 mit dem Fußteil.

Wie in Fig. 1 und, detaillierter, in Fig. 2 und 3, dargestellt, umfaßt die Klangverbesserungsvorrichtung 12 den Steg 30 mit der momentan standardmäßigen Anzahl an Stegfüßen 42 und 44. Eine Stegunterlage 46 befindet sich jeweils zwischen den beiden Stegfüßen 42 und 44 und der Oberseite 28 des Resonanzkörpers des Instrumentes 10. Der Steg 30, die Stegfüße 42,44, die Stegunterlage 46 und der obere Teil 28 des Resonanzkörpers des Instrumentes 10 werden bei der Anbringung der Klangverbesserungsvorrichtung 12 beschrieben. Die Stegfüße 42 und 44 wirken mit der Stegunterlage 46 zusammen, wobei sich die Stegunterlage 46 zwischen den Stegfüßen 42,44 und dem oberen Teil 28 des Instrumentes befindet. Folglich üben die Saiten bei der Anbringung der Klangverbesserungsvorrichtung auf den Steg 30, auf die Stegfüße 42,44, auf die Stegunterlage 46 und auf den oberen Teil 28 des Resonanzkörpers des Instrumentes 10 einen Druck aus.

Die Stegunterlage 46 besteht vorzugsweise aus einem kaltfließfähigen Material, wie etwa einem Plastik- oder Polymermaterial. Zu den geeigneten handelsüblichen kaltfließfähigen Materialien gehören synthetische Harzpolymere und -produkte, z. B. ein Polyfluorethylen wie Teflon ("TE- FLON" ist eine Handelsmarke von E.I. DuPont de Nemours & Company in Wilmington, Delaware), das kalt-fließfähig ist und einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat. Ein solches Material kann zusammengedrückt werden und unter Spannung der Saiten 18 des Instrumentes 10 kalt fließen, wodurch es sich genau an die unregelmäßige Oberfläche sowohl des oberen Teils 28 des Saitenmusikinstrumentes als auch der Unterseite der Stegfüße 42 und 44 anpassen kann. Auf diese Weise entwickeln die Unterlagen 46 infolge der gespannten Saiten einen besser leitfähigen Sitz, um das Zusammenwirken des Resonanzkörpers 32 des Instrumentes 10 mit den Füßen 42 und 44 der Steg 30 zu verbessern. Wegen seines niedrigen Reibungskoeffizienten, bietet ein solches Material darüberhinaus eine leichtere Anpassung der Position der Klangverbesserungsvorrichtung 12 quer zum und längs des Resonanzkörpers 32 des Instrumentes 10 ohne die Saiten 18 lockern zu müssen.


Anspruch[de]

1. Klangverbesserungsvorrichtung (12) für ein Saitenmusikinstrument (10), bestehend aus einem Resonanzkörper (32) und einer Anzahl von Saiten (18), die im allgemeinen in gleichen Abständen nebeneinander, und parallel zur Achse des Saitenmusikinstrumentes entlang der oberen, sich unter Spannung befindlichen Seite des Resonanzkörpers verlaufen, wobei die Vorrichtung eine zwischen den Saiten (18) und dem Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes befindliche Steg (30) und eine aus kaltem fließfähigen Material bestehende Stegunterlage (46), die sich zwischen der Steg (30) und dem Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) befindet, umfaßt, um das Zusammenwirken von Steg (30) und Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) zu fördern, wobei bei gespannten Saiten die Stegunterlage (46) infolge der Spannung kalt fließt, um sich an die angrenzenden Oberflächen des Resonanzkörpers (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) und der Steg (30) anzupassen, damit die Vibration der Saiten (18) über den Steg (30) auf den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das kalt-fließfähige Material einen niedrigen Reibungskoeffizient aufweist, so daß die Position der unter Spannung befindlichen Steg (30) seitlich und längs auf dem Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) reguliert werden kann.

2. Klangverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, bestehend aus einem Steg (30) mit zwei Stegfüßen (42,44) und einer aus kalt-fließfähigen Material hergestellten Stegunterlage (46), die jeweils zwischen einem der Füße (42,44) und dem Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes 10) angeordnet sind.

3. Klangverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einer zwischen der Steg (30) und dem Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes befindlichen Stegunterlage (46) zur Verbesserung der Klanggüte des Saitenmusikinstrumentes insgesamt, oder einzelner Eigenschaften, wie Klangfülle oder Reinheit des Tones.

4. Klangverbesserungsvorrichtung nach einem der Ansprüche von 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Stegunterlage (46) variabel ist, um die Höhe des Stegs (30) zu regulieren.

5. Klangverbesserungsvorrichtung nach einem der Ansprüche von 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das kalt-fließfähige Material ein polymeres Material ist.

6. Klangverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das kalt-fließfähige polymeres Material ein Polytetrafluorethylen ist.

7. Stegunterlage für ein Saitenmusikinstrument (10) bestehend aus einem Resonanzkörper (32) und einer Anzahl von gespannten Saiten (18), zur Verbesserung des Zusammenwirkens eines zwischen den Saiten (18) und einem Resonanzkörper (32) eines Saitenmusikinstrumentes (10) befindlichen Stegs (30), wobei die aus einem kalt-fließfähigen Material bestehende Stegunterlage (46) derart zugeschnitten ist, daß sie zwischen den Steg (30) und den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) paßt, wobei das Material bei gespannten Saiten kalt-fließt, um sich den Konturen des Resonanzkörpers (32) anzupassen und das Zusammenwirken von Steg (30) und Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) zu verbessern, damit die Vibrationen der Saiten (18) auf den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das kalt-fließfähige Material (46) einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist, so daß die Position der unter Spannung befindlichen Steg (30) reguliert werden kann.

8. Stegunterlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das kalt-fließfähige Material ein polymeres Material ist.

9. Stegunterlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte polymeres Material ein Polytetrafluorethylen ist.

10. Verfahren zur Verbesserung des Zusammenwirkens eines Stegs (30) und eines Resonanzkörpers (32) eines Saitenmusikinstrumentes (10), bestehend aus dem Schritt, die Saiten (18) des Saitenmusikinstrumentes (10) zu lockern zur Reduzierung der Spannung, die auf die zwischen den Saiten (18) und dem Resonanzkörper (32) des Saiteninstrumentes (10) befindlichen Steg (30) ausgeübt wird, wobei mindestens eine kalt-fließfähige Stegunterlage (46) zwischen der Steg (30) und den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes eingefügt wird, und dem Schritt des die Saiten (18) des Saitenmusikinstrumentes (10) zu spannen, infolgedessen das Material der Stegunterlage (46) kalt-fließt, um sich der äußeren Oberfläche des Resonanzkörpers (32) anzupassen, damit die Vibrationen der Saiten (18) auf den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) übertragen werden, gekennzeichnet durch den Schritt des Regulierens der Stegposition (30), wobei das kalt-fließfähige Material einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist.

11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Steg (30) zwei Füße (42,44) hat und eine Stegunterlage (46) zwischen jeden Fuß und den Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) eingefügt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspielzeit reduziert wird, während der durch die Spannung der Saiten (18) ein exakteres Zusammenwirken von Stegfüßen (42,44) und Resonanzkörper (32) des Saitenmusikinstrumentes (10) bewirkt wird.







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