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Dokumentenidentifikation DE3785635T2 02.09.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0264787
Titel Verfahren und Einrichtung für den Mehrfarbendruck.
Anmelder Dainippon Screen Mfg. Co., Ltd., Kyoto, JP
Erfinder Oda, Osamu DAINIPPON SCREEN MFG. CO. LTD. Pat Div., 4-chome, Horikawa Dori Kamikyo-ku Kyoto, JP
Vertreter Wilhelms, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Kilian, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Pohlmann, E., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Aktenzeichen 3785635
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.10.1987
EP-Aktenzeichen 871149563
EP-Offenlegungsdatum 27.04.1988
EP date of grant 28.04.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1993
IPC-Hauptklasse B41F 7/02
IPC-Nebenklasse B41F 7/18   B41F 33/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mehrfarben-Offsetdruckverfahren und eine Druckpresse zum Drucken eines Mehrfarbenbildmusters durch Verwendung einer Anzahl von Farbdruckfarben, und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung, das bzw. die die Anlaufzeit, welche vom Druckstart an zur Stabilisierung der Druckbedingungen notwendig ist, verkurzen kann.

Die im allgemeinen für das Mehrfarben-Offsetdrucken verwendete Offsetdruckpresse wird im wesentlichen mit den folgenden Vorgängen betrieben.

(1) Jede der Druckplatten wird befeuchtet.

(2) Eine Anzahl von Farbdruckfarben wird durch Farbauftraganordnungen einem Bildbereich jeder der entsprechenden Druckplatten zugeführt.

(3) Eine Druckfarbe (im folgenden als "Farbdruckfarbenmuster" bezeichnet), welche einem Bildbereich jeder Platte zugeführt wird, wird auf jeweilige entsprechende Drucktücher übertragen.

(4) Die auf die Drucktücher in einer bestimmten Reihenfolge übertragene Farbmusterfarbe wird auf einem Papierblatt zum Überlappen gebracht, so daß jedes der einzelnen Farbbilder zum Erhalt eines gewünschten Farbdrucks in richtiger Weise ausgerichtet werden können.

Wie oben beschrieben ist der Offsetdruck ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarben nicht direkt von den Platten auf das Papier übertragen werden, sondern über ein Drucktuch. Im folgenden werden der Mechanismus und das Arbeiten verschiedener Arten von Mehrfarben-Offsetdruckpressen, weiche das Offsetdrucken durchführen, in groben Zügen beschrieben.

Fig. 10 ist eine Schnittansicht einer Vierfarben-Offsetandruckpresse zum Durchführen eines kontinuierlichen Druckbetriebes auf einem Papierblatt (im folgenden wird diese Art der Presse als Rotationspresse bezeichnet), welche in US-A-3536006 und US-A-3347160 beschrieben wurde. Die Vorrichtung weist einen Plattenzylinder 103, auf dessen Außenumfang Druckplatten 101a, 101b, 101c und 101d für vier Farben in einer benötigten Reihenfolge angeordnet sind, auf, sowie einen Drucktuchzylinder 107, der den gleichen Durchmesser wie der Plattenzylinder 103 aufweist, und auf dessen Außenumfang vier Drucktücher 105a, 105b, 105c und 105d, welche jeder der Farben entsprechen, in einer benötigten Reihenfolge vorgesehen sind, und einen Druckzylinder 109, dessen Durchmesser ein Viertel der Größe derjenigen des Plattenzylinders 103 und des Drucktuchzylinders 107 beträgt, und auf dessen Außenumfang das Papier anzubringen ist. Hierbei stellen die Suffixe (a, b, c, d) der Bezugsziffern eine jeweilige Farbe einer Druckfarbe daß welche auf ein entsprechendes Teil aufgebracht wird, sowie die Druckreihenfolge, und eine Bezugsziffer, welche nicht mit Suffix versehen ist, stellt ein Teil als solches dar.

Die in Fig. 10 gezeigte Vorrichtung ist so eingerichtet, daß während einer Umdrehung des Plattenzylinders 103 in der durch den Pfeil dargestellten Richtung Wasser von jeweiligen Befeuchtungsvorrichtungen 113a, 113b, 113c und 113d auf jede der Platten 101a, 101b, 101c und 101d zur Befeuchtung dieser Platten aufgebracht wird. Dann wird von den Farbauftraganordnungen 111a, 111b, 111c und 111d, die den einzelnen Farben entsprechen, zur Bildung eines Farbbildes auf den entsprechenden Platten eine Farbdruckfarbe jeder der Platten zugeführt. Während einer Umdrehung des Drucktuchzylinders 107, welcher sich in Berührung mit dem Plattenzylinder 103 dreht, werden die Farbbilder von den Platten auf die jeweiligen entsprechenden Drucktücher 105a, 105b, 105c und 105d übertragen.

Andererseits wird von einem Papierzuführer 115 dem Außenumfang des Druckzylinders 109 Papier zugeführt, und während einer Umdrehung des Drucktuchzylinders 107 dreht sich der in Berührung mit dem Drucktuchzylinder 107 stehende Druckzylinder 109 viermal, und Druckfarben der Farbbilder auf den Drucktüchern werden auf dem Papier zur Überlappung gebracht und darauf übertragen. Das Papier, auf welches vier Farbdruckfarben gedruckt sind, wird einem Papieraufnahmetablett 117 zugeführt.

Eine in Fig. 11 dargestellte Vorrichtung ist eine weitere Vierfarben-Offsetandruckpresse des Rotationstyps, und ist die gleiche, wie die auf den Seiten 47 bis 50 in einer Veröffentlichung mit dem Titel "Deutscher Drucker Nr. 33/18-10-1984" beschriebene. Diese Vorrichtung weist vier Plattenzylinder 121a, 121b, 121c und 121d auf, von denen jeder eine von vier Druckplatten auf seinem Außenumfang aufweist, sowie vier Drucktuchzylinder 123a, 123b, 123c und 123d mit dem gleichen Durchmesser wie die Plattenzylinder, wobei ein Drucktuch auf jedem Außenumfang dieser Plattenzylinder vorgesehen ist und wobei jeder in Berührung mit dem entsprechenden Plattenzylinder stehend gedreht wird, und einen Druckzylinder 125 mit einem Durchmesser, der etwa dreimal so groß ist wie derjenige der Plattenzylinder und der Drucktuchzylinder. An jedem dieser Plattenzylinder 121a, 121b, 121c und 121d ist eine Farbauftraganordnung und eine Befeuchtungsvorrichtung angebracht.

Diese Vorrichtung ist eine Vorrichtung derselben Art wie die in Fig. 10 gezeigte, die Farbbilder auf den Druckplatten bildet, indem Druckfarbe von jeder der Farbauftraganordnungen den jeweiligen Platten zugeführt wird, und die Vorrichtung jedes der Farbdruckfarbenmuster über jedes der Drucktücher auf den gleichen Bereich eines Papiers druckt. Entsprechend der Drehung des Druckzylinders 125 passiert ein von einem Papierzuführer 127 zugeführtes Papierblatt Punkte, an denen jeder der Drucktuchzylinder 123a, 123b, 123c und 123d der Reihe nach mit dem Druckzylinder 125 in Berührung tritt, und auf dem Papier werden Farbbilder der einzelnen Farbdruckfarben zur Überlappung gebracht und gedruckt. Das Papier, auf dem ein Vierfarbendruck ausgeführt ist, wird einer Aufnahmevorrichtung 129 zugeführt.

Fig. 12 zeigt eine Vierfarben-Offsetandruckpresse, welche in der britischen Patentanmeldung 2 164 295 A beschrieben ist. Die in dieser Druckschrift beschriebene Vorrichtung ist von einer Art, welche sich von den oben beschriebenen Vorrichtungen des Rotationstyps unterscheidet, und ist vom Flachbetttyp, wobei die Druckplatten eben beladen werden. Die Andruckpresse dieses Typs ist in einem Rahmen 146 mit Tischen oder Betten 141, 142, 143 und 144 vorgesehen, auf denen Druckplatten jeder Farbe geladen werden sollen, sowie mit einem Satz von Befeuchtungsvorrichtungen 166 und Farbauftragsanordnungen 181, 182, 183 und 184 für jede der Farben. Zusätzlich sind in einem Schlitten 148, der sich auf dem Rahmen 146 bewegt, ein Drucktuchzylinder 150, auf dessen Außenumfang vier Drucktücher 151, 152, 153 und 154 geladen bzw. angebracht sind, ein Druckzylinder 158 mit einem Durchmesser, der ein Viertel so groß ist wie derjenige des Drucktuchzylinders 150, Wasserzufuhrrollen 160 zur Zufuhr von Befeuchtungswasser auf eine Wasserverteilungsplatte 168, Befeuchtungsrollen 161, 162, 163 und 164 für jede der Farben, und Farbauftragrollen 171, 172, 173 und 174 für jede der Farben vorgesehen.

Wenn der Schlitten 148 von rechts nach links bewegt wird, wird der Drucktuchzylinder 150 angehoben und trennt sich von den Oberflächen der Tische oder Betten 141 bis 144, und die Befeuchtungsrollen 161 bis 164 und die Farbauftragrollen 171 bis 174 kommen der Reihe nach mit den entsprechenden Druckplatten in Berührung, so daß das Befeuchtungswasser und die farbigen Druckfarben den Platten zugeführt werden. Wenn dann der Schlitten 148 von links nach rechts angetrieben wird, wird jedes der auf jeder der Platten ausgebildeten Farbdruckfarbenmuster auf die Drucktücher 151, 152, 153 und 154, welche auf dem Drucktuchzylinder 150 angebracht sind, übertragen. Ein zu bedruckendes Papier ist auf dem Außenumfang des Druckzylinders 158 angebracht, und während einer Umdrehung des Farbtuchzylinders 150 dreht sich der Druckzylinder 158, welcher mit dem Farbtuchzylinder 150 in Berührung steht, viermal und die Farbdruckfarbenmuster auf den Drucktüchern 151, 152, 153 und 154 werden der Reihe nach auf das Papier übertragen, 50 daß darauf ein vierfarbiges Bild gedruckt wird.

Fig. 13 zeigt eine Zweifarben-Offsetandruckpresse eines Flachbetttyps, welche in GB-A-20 241 051 beschrieben ist. In einem Rahmen 118 dieser Vorrichtung sind zwei Plattentische 112 und 114, auf die die Druckplatten geladen bzw. angebracht werden sollen, ein Papiertisch 116, auf den Blätter des zu druckenden Papiers geladen werden, eine Befeuchtungsvorrichtung 132 und zwei Sätze von Farbauftraganordnungen 134 und 136 vorgesehen. Ferner sind in einem Schlitten 120, der sich auf dem Rahmen 118 bewegt, zwei Drucktuchzylinder 122 und 124, wobei auf jedem Außenumfang ein Drucktuch angebracht ist, ein Satz von Befeuchtungsrollen 126 und zwei Sätze von Farbauftragsrollen 128 und 130 vorgesehen.

Wenn der Schlitten 120 von rechts nach links bewegt wird, wird, ähnlich wie bei der in Fig. 12 gezeigten Vorrichtung, Befeuchtungswasser von den Befeuchtungsrollen 126 den auf den Tischen 112 und 114 geladenen Platten zugeführt, und eine Farbdruckfarbe wird von den Farbauftragrollen 128 und 130 den entsprechenden Platten zugeführt. Wenn andererseits der Schlitten in umgekehrter Richtung bewegt wird, d. h. von links nach rechts, werden Farbdruckfarbenmuster auf den Platten auf das entsprechende Drucktuch des Drucktuchzylinders 122 und 124 übertragen, und werden dann der Reihe nach auf ein Papier auf dem Papiertisch 116 übertragen. Somit wird ein zweifarbiges Bild gedruckt.

Bei diesen oben beschriebenen Arten von Mehrfarben-Offsetandruckpressen werden Drucktücher für die einzelnen Farben der Reihe nach zur Übertragung des darauf befindlichen farbigen Druckfarbenmusters angedrückt, und ein Vier- oder Zweifarbenbild wird gedruckt. Da die erste Farbdruckfarbe, die vom Drucktuch der ersten Farbe auf das Papier gedruckt wird, die Oberflächen des zweiten Drucktuchs und der folgenden Drucktücher berührt, tritt in diesem Falle ein Phänomen auf, gemäß welchem Druckfarben von dem Papier auf die Oberflächen der folgenden Drucktücher zurückübertragen werden, das sogenannte "back trapping", so daß die Druckfarbenqualität auf dem Papier merklich vermindert wird, so daß das gewünschte Ergebnis, der Erhalt einer hervorragenden Druckfarbenqualität, nicht erreicht werden kann.

Bei jeder der oben beschriebenen Vorrichtungen ist, unmittelbar vor dem Start des Druckvorgangs, nur eine jedem der Drucktücher entsprechende Farbdruckfarbe zu übertragen, und alle diese Drucktücher werden der Reihe nach mit dem gleichen Papier in Berührung gebracht. Betrachtet man beispielsweise die erste Farbdruckfarbe, kommt, nachdem die erste Farbdruckfarbe vom ersten Farbdrucktuch auf das Papier übertragen worden ist, das zweite Drucktuch mit dem Papier in Berührung, während das Papier noch im nassen Zustand ist, so daß ein Teil der ersten Färbung auf dem Papier auf das zweite Farbdrucktuch übertragen wird. Somit tritt das sogenannte "back trapping"- Phänomen auf. Wenn das Papier in der gleichen Weise wie oben beschrieben mit dem dritten und vierten Farbdrucktuch in Berührung kommt, wird die erste Farbdruckfarbe von dem Papier auch auf die nachfolgenden Drucktücher übertragen, so daß, wenn das Vierfarbenbild gedruckt wird, die Menge der auf dem Papier vorhandenen ersten Farbe bezüglich der zum Erhalt einer gewünschten Druckwirkung notwendigen unzureichend wird.

Wenn das Vierfarbendrucken des ersten Papiers beendet ist, verbleibt auf dem zweiten, dem dritten und dem viertem Drucktuch die erste Farbdruckfarbe, welche darauf von dem ersten Papier zurückübertragen wurde, wenn auch die Druckfarbenmenge gering ist, und je weiter die Druckreihenfolge fortschreitet, desto kleiner die Druckfarbenmenge auf dem jeweiligen Drucktuch wird. Entsprechend wird auch beim Druckvorgang des zweiten Papiers die erste Farbdruckfarbe auf das zweite Drucktuch und die folgenden Drucktücher übertragen, so daß wieder ein Mangel an erster Druckfarbe im gedruckten Bild auftritt.

Bezüglich der zweiten Farbdruckfarbe oder der dritten Farbdruckfarbe sind die Bedingungen ähnlich wie diejenigen für die erste Farbdruckfarbe, d. h., die zweite Farbdruckfarbe wird auf das dritte und das vierte Drucktuch zurückübertragen, die dritte Farbdruckfarbe wird auf das vierte Drucktuch zurückübertragen, so daß die Mengen dieser Farbdruckfarben in einem fertigen Druck unzureichend sind. Solche Phänomene, wie sie in den oben beschriebenen Fällen auftraten, bei denen die Farbdruckfarbenmengen des vorhergehenden Drucks unzureichend werden, treten nicht auf, nachdem eine Anzahl von Blättern von Papier gedruckt worden ist und die Mengen der in der Reihenfolge vorhergehenden Farbdruckfarben auf den nachfolgenden Drucktüchern gesättigt sind, so daß hiernach die Druckbedingungen stabilisiert sind. Es muß jedoch eine beachtlich große Anzahl von Blättern bedruckt werden, um diese Stabilisierungsbedingungen zu erreichen. Üblicherweise ist die Anzahl der bei einer Offsetandruckpresse benötigten Farbdrucke verhältnismäßig klein, es werden jedoch im Vorbereitungsschritt, bis die Offsetandruckpresse die stabilisierten Bedingungen erreicht, zu viele Papierblätter und eine große Menge Druckfarbe benötigt, und ferner muß sehr viel mühsame Arbeit auf gewandt werden.

GB-A-7 382 und GB-A-10 451 beschreiben Dreifarben-Offsetdruckpressen mit drei Plattenzylindern, die um einen Drucktuchzylinder mit drei darauf vorgesehenen Drucktüchern, welche nacheinander in Kontakt mit jeder der auf dem Plattenzylinder vorgesehenen Druckplatten gebracht werden, herum angeordnet sind.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Mehrfarben-Offsetdrucken zu schaffen, welches bzw. welche die Nachteile des oben beschriebenen Standes der Technik verbessern können.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verkürzung der Anlaufzeit zu schaffen, d. h. der Zeit, die vom Beginn der Arbeit an bis zum Erreichen von Bedingungen für einen stabilisierten Mehrfarben- Druckvorgang benötigt wird.

Es ist eine weitere Aufgabe, für das Offset-Andruckdrucken ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einsparen von Material und Zetteln bzw. Papier zu schaffen, indem eine Farbdruckfarbe für einen vorangehenden Druck von einer vorangehenden Druckplatte direkt auf das folgende Drucktuch gegeben wird, und indem vorab die Farbdruckfarbe gesättigt wurde, so daß die Farbdruckfarbe daran gehindert wird, von einem Papier auf das Drucktuch zurück übertragen zu werden.

Die Erfindung ist wie in Patentansprüchen 1 und 5 beansprucht.

Andere Vorteile und Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden deutlich werden, wenn die nachfolgende Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen betrachtet wird.

Fig. 1 ist eine Ansicht, die einen schematischen Aufbau einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Offsetandruckpresse vom Rotationstyp darstellt;

Fig. 2A und 2B zeigen eine Ausführungsform einer Plattenzylinderverschiebungsvorrichtung;

Fig. 3A und 3B zeigen eine weitere Ausführungsform einer Plattenzylinderverschiebungsvorrichtung;

Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung zur Verschiebung des Plattenzylinders;

Fig. 5 ist ein Blockschaltbild einer Steuerung einer Offsetandruckpresse vom Flachbetttyp als weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 6 und 7 sind Zeitdiagramme des Arbeitens der Plattenzylinder der in Fig. 1 gezeigten Offsetandruckpresse vom Rotationstyps;

Fig. 8 und 9 sind Zeitdiagramme des Arbeitens der in Fig. 5 gezeigten Offsetandruckpresse vom Flachbetttyp; und

Fig. 10, 11, 12 und 13 sind schematische Darstellungen des oben beschriebenen Standes der Technik.

Die in Fig. 1 gezeigte Offsetandruckpresse vom Rotationstyp setzt sich ist aus einem Druckbereich P, einen Zufuhrbereich F für die Zufuhr zu bedruckenden Papiers und einem Ausgabebereich D zur Ausgabe und zum Stapeln des bedruckten Papiers zusammen. Der Druckbereich P weist einen Drucktuchzylinder 8 mit durch Rückhaltevorrichtungen 2 und Spannvorrichtungen 4 auf seinem Außenumfang angebrachten bzw. geladenen vier Drucktüchern 6a, 6b, 6c und 6d auf, sowie vier Plattenzylinder 12a, 12b, 12c und 12d, wobei auf jedem Außenumfang durch eine Spannvorrichtung 9 eine der jeweiligen Druckplatten 10a, 10b, 10c bzw. 10d angebracht ist, wobei jede der vier Plattenzylinder den gleichen Durchmesser aufweist, welcher gleich einem Viertel des Durchmessers des Drucktuchzylinders 8 ist, und einen Druckzylinder 14 mit dem gleichen Durchmesser wie die Plattenzylinder 12a bis 12d. Hier sei definiert, daß die Formulierung "Durchmesser des Drucktuchzylinders 8" prinzipiell einen Durchmesser an den beladenen Abschnitten 6a bis 6d des Drucktuchzylinders 8 angibt, jeder der Durchmesser der Plattenzylinder 12a bis 12d jeweilige Durchmesser einschließlich der Dicke der jeweiligen Druckplatten 10a bis 10d angibt, und der Durchmesser des Druckzylinders 14 einen Durchmesser einschließlich der Dicke eines Papiers angibt. Die Abmessungen dieser Durchmesser, sowie diejenigen, die in der Druckpressentechnik im allgemeinen praktiziert wurden, können entsprechend den Druckbedingungen in ihrem Verhältnis ein wenig variiert werden, und es sollte daher verstanden werden, daß diese Durchmesserverhältnisse der Zylinder diese leichte Variation einschließen.

Da die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung eine Vierfarben-Druckpresse ist, ist das Durchmesserverhältnis zwischen dem Drucktuchzylinder 8 und den Plattenzylindern 12a, 12b, 12c und 12d und dem Druckzylinder 14 als 4:1 definiert, wenn jedoch die Vorrichtung eine Sechsfarben-Druckpresse ist, ist selbstverständlich das Verhältnis der Durchmesser 6:1, und im Falle einer Achtfarben-Druckpresse wird das Verhältnis 8:1, womit jede Konstruktion möglich ist, wobei das Verhältnis entsprechend der Anzahl der Farben n:1 werden soll. An jedem Plattenzylinder 12a, 12b, 12c und 12d sind jeweilige Farbauftraganordnungen 16a, 16b, 16c und 16d und Befeuchtungsvorrichtungen 18a, 18b, 18c und 18d angebracht.

Die Farbauftraganordnungen 16 und die Befeuchtungsvorrichtungen 18 sind so eingerichtet, daß sie mit den entsprechenden Plattenzylindern 12 stets in Berührung stehen können, oder können so eingerichtet sein, daß sie mit den entsprechenden Plattenzylindern 12 nur zu dem Zeitpunkt in Berührung stehen, in dem der Plattenzylinder 12 vom Drucktuch 8 getrennt ist.

Wie in Fig. 2A und 2B gezeigt, ist jeder der Plattenzylinder 12 an beiden Enden seiner Welle durch Exzenterlager 20 gehaltert, und die Exzenterlager 20 sind mit einer Stange eines Pneumatikzylinders 24 verbunden, welcher auf einen Seitenrahmen 22 angebracht ist, so daß der Plattenzylinder 12 in eine Position verschoben wird, in der er mit dem Außenumfang des Drucktuchzylinders 8 in Berührung kommt, sowie in eine andere Position, in der er vom Drucktuchzylinder 8 getrennt ist, dies entsprechend der Drehung des Exzenterlagers 20, welche auf der Bewegung der Stange basieren. Ferner ist an einem Ende der Welle des Drucktuchzylinders 8 ein Drehcodierer 25 zum Feststellen des Drehwinkels des Drucktuchzylinders 8 vorgesehen.

Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Schaltung zur Steuerung der Verschiebung des Plattenzylinders 12. Die Steuerungsschaltung setzt sich aus einer Tastatur 54, welche die Dateneingabevorrichtung darstellt, einem Rechner 56, Pneumatikzylinderantriebsmitteln 58, einer Schnittstelle 60 usw. zusammen. Zum Inberührungbringen jedes der Plattenzylinder 12 mit dem Drucktuchzylinder 8 in einer gewünschten Winkelstellung desselben werden zuerst ein Programm zur Übertragung eines Farbdruckfarbenmusters für das vorhergehende Drucken auf das Drucktuch eines späteren Farbdrucks und ein Druckprogramm entsprechend einem üblichen, herkömmlichen Verfahren in einen RAM 62 des Rechners 56 über die Tastatur 54 eingegeben, oder im Falle der Anwendung eines vorab in einem ROM 64 des Rechners 56 gespeicherten Programms, wird diesem über die Tastatur 54 ausgewählt.

Bei Beginn der Drehung des Drucktuchzylinders 8 wird ein Impulssignal vom Drehcodierer 25 über eine Schnittstelle 60 in den Rechner 56 eingegeben, und die Winkelstellung des Drucktuchzylinders 8 oder die Winkelstellungen jedes der Drucktücher wird bzw. werden berechnet. Auf der Grundlage der Daten der berechneten Winkestellungen wird ein Steuerungssignal bei einer Stellung, in der die Plattenzylinder mit dem Drucktuchzylinder in Berührung treten sollen, und bei einer Stellung, in der die ersteren sich von den letzteren trennen sollen, auf die Pneumatikzylinderantriebsmittel 54 gegeben. Die Pneumatikzylinderantriebsmittel 54 steuern mit dem Steuersignal des Rechners 56 den Pneumatikzylinder 24 an, und durch Drehung der Exzenterlager 20 in eine gewünschte Stellung durch Bewegung der Stange basiert wird jeder der Plattenzylinder 12a bis 12d an den jeweils erforderlichen Stellen zwischen der Stellung, in der er mit dem Drucktuchzylinder in Berührung kommt, und der Stellung, in der er vom Druckzylinder getrennt wird, verschoben.

Fig. 3A und 3B zeigen eine weitere Ausführungsform, wobei anstelle des Drehcodierers zur Verschiebung der Plattenzylinder Grenztaster verwendet werden. Jeder der vier Grenztaster 26 ist an entsprechenden Positionen des Seitenrahmens 22, welche relativ gleich zu den entsprechenden Plattenzylindern 12a, 12b, 12c und 12d sind und sich nur durch die jeweiligen Axialstellungen unterscheiden, vorgesehen, und an jeder der relativ gleichen Positionen der Endfläche des Drucktuchzylinders 8 zu den jeweiligen Drucktüchern 6a, 6b, 6c und 6d sind Antriebsvorrichtungen 28 vorgesehen, welche an den entsprechenden Grenztastern 26 angreifen sollen. Bei jedem der Grenztaster 26 sind zwei Stellglieder 28 vorgesehen, und deren axiale Positionen sind zu den Grenztastern, an denen sie angreifen, jeweils ausgerichtet. Signale von den Grenztastern 26 werden anstelle der Signale von dem Drehcodierer 25 der in Fig. 2A und 2B gezeigten Ausführungsform in den Rechner 56 eingegeben. Durch jedes Signal, das sich auf das vorangehende Stellglied innerhalb des jeweiligen Paares von Stellgliedern 28 bezieht, wird der jeweilige entsprechende Plattenzylinder 12a bis 12d mit dem Drucktuchzylinder 8 in Berührung gebracht, und durch ein Signal, das sich auf das nachfolgende Stellglied bezieht, wird der Plattenzylinder vom Drucktuchzylinder 8 getrennt.

Der Zufuhrbereich F setzt sich aus einem Papierspeicher 30, einem Endlosriemen 32, einer Fördervorrichtung 36, welche mit einer Anzahl von Rollen 34 versehen ist, Ansaugmitteln zum Ausgeben von Papier aus dem Papierspeicher 30 auf die Fördervorrichtung und einem Schwenkgreifer 40 zusammen. Die Ansaugmittel 38 weisen zwei Sätze von Saugern 42 und 44 auf. Sie arbeiten wie folgt. Zunächst wird das oberste der im Papierspeicher 30 gestapelten Papiere durch die Sauger 42 gehalten und angehoben, dann wird das angehobene Papier durch die Sauger 44 bewegt, bis es zwischen den Endlosriemen 32 und die erste Rolle 34 eingeführt wird, so daß es von der Fördervorrichtung transportiert werden kann. Das transportierte Papier wird, wie dies auch im Falle einer üblichen Druckpresse geschieht, von dem Schwenkgreifer 40, welcher an einem Ende der Fördervorrichtung 36 vorgesehen ist, zu Greifern 46 des Druckzylinders 14 geführt.

Der Ausgabebereich D ist setzt sich aus einem Ausgabezylinder 15, welcher mit dem Druckzylinder 14 in Berührung kommt und mit dem Druckzylinder 14 synchrone Drehungen durchführt, und einer Endloskette 50, welche mit Ausgabeklemmen 48 versehen ist, welche jeweils einen konstanten Abstand zueinander aufweisen, zusammen. Der Abstand der Zufuhrklemmen 48 ist der gleiche wie derjenige der benachbarten Drucktücher 6, d. h., er ist so eingerichtet, daß er mit den Umfangslängen des Druckzylinders 16 und des Plattenzylinders 12 übereinstimmt. Somit erhalten die Ausgabeklemmen 48 das bedruckte Papier vom Druckzylinder 14 und transportieren es zu einem Aufnahmeständer 52.

Im folgenden wird der Arbeitsablauf der oben genannten Vorrichtung beschrieben, wobei die Beschreibung in zwei Teile gegliedert ist, einer davon beschreibt den regulären Druckvorgang, und der andere den Vorbereitungsvorgang.

Beim regulären Druckvorgang drehen sich die vier Plattenzylinder 12a, 12b, 12c, 12d und der Druckzylinder 14 synchron mit dem Drucktuchzylinder 8, und die Kette- bzw. das Band 50 wird angetrieben und läuft über den Außenumfang des Ausgabezylinders 15. Jede der Druckplatten 10, welche auf die jeweiligen Plattenzylinder 12 geladen sind, wird durch die Befeuchtungsvorrichtungen 18 Befeuchtungswasser zugeführt, und jede Farbdruckfarbe wird durch die jeweiligen Farbauftraganordnungen 16 den jeweiligen Druckplatten zugeführt. Wenn die Vorderkanten der Drucktücher 6a bis 6d an der jeweiligen Berührungsposition des jeweiligen entsprechenden Plattenzylinders 12a bis 12d ankommen, wird durch ein Impulssignal des Drehcodierers 15, welches über eine Schnittstelle 60 in einen Rechner 56 eingegeben ist, ein Pneumatikzylinder 24 angetrieben, und die Exzenterwellen 20 beginnen sich zu drehen, um den Plattenzylinder 12 in Berührung mit dem Drucktuchzylinder 8 zu bringen. Damit ist das "Aufsetzen (setting on)" durchgeführt. Fig. 1 zeigt einen Fall, bei dem der Plattenzylinder 12a der ersten Farbe in dieser Situation ist.

Der Drucktuchzylinder 8 dreht sich weiter und die Hinterkante des Drucktuches 6 kommt an der Berührungsposition mit dem Plattenzylinder 12 an, wobei dann der Pneumatikzylinder 24 über die Schnittstelle 60 betätigt wird, und dann wird der Pneumatikzylinder 24 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt, und der Plattenzylinder 12 trennt sich vom Drucktuchzylinder 8.

Fig. 6(a) zeigt Zeitdiagramme, welche die Bewegungen der vier Plattenzylinder 12 während eines Drehzyklus des Drucktuchzylinders 8 darstellen, wobei Linien mit einer durch einen Index A dargestellten Höhe Zeitdauern darstellen, während derer die Plattenzylinder 12 vom Drucktuchzylinder 8 getrennt sind, und die Linien niedrigerer Höhe Zeitdauern darstellen, während derer die Plattenzylinder 12 in Berührung mit dem Drucktuchzylinder 8 sind. Ferner ist im Zeitdiagramm der Fig. 6 der Fall angenommen, daß vier Plattenzylinder um den Drucktuchzylinder angeordnet und in einem Winkelabstand von 90º und einer gleichwinkligen Phase voneinander getrennt sind. Tatsächlich sind bei der Anordnung der Plattenzylinder, welche in Fig. 1 gezeigt ist, Linien der Plattenzylinder der zweiten Farbe bis vierten Farbe als nach links verschoben dargestellt.

Der Druckzylinder 14 ist immer mit dem Drucktuchzylinder 8 in Berührung, und dreht sich bei jeder Drehung des Drucktuchzylinders 8 viermal. Beim regulären Druckvorgang wird ein zu bedruckendes Blatt Papier aus dem Papierspeicher 30 bei jeder Drehung des Drucktuchzylinders 8 dem Druckzylinder 14 zugeführt und auf den Außenumfang des Druckzylinders 14 geladen. Somit berühren entsprechend vier Umdrehungen des Druckzylinders 14 vier der Drucktücher 6 nacheinander das zugeführte Papier und bilden ein vierfarbiges Druckbild.

Dann wird das Papier von den Ausgabeklemmen 48 auf der Endloskette 50 gehalten, und dem Aufnahmeständer 52 zugeführt. Da die Ausgaberklemmen 48 mit dem gleichen Abstand wie die Umfangslänge des Druckzylinders 14 auf der Endloskette 50 angeordnet sind, wird in diesem Fall eine der vier Klemmen 48 verwendet.

Nun wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Zufuhr von Druckfarben auf die Drucktücher für das spätere Drucken mit den Platten für das vorangehende Drucken bei der oben genannten Vierfarben-Offsetandruckrotationspresse beschrieben.

Fig. 6 ist ein Zeitdiagramm, das den grundsätzlichen Weg der vorliegenden Erfindung darstellt und die Zeitsteuerung der Berührung und Trennung zwischen jedem der Plattenzylinder 12 und dem Drucktuchzylinder 8 während Vorbereitungsschritten vor dem Anfang des Druckvorgangs zeigt. Zur Erleichterung des Verständnisses ist in Fig. 6(a) die Situation für vier Plattenzylinder gezeigt, welche in gleichen Abständen und mit einer Phasendifferenz von 90º angeordnet sind.

Während einer Drehung des Drucktuchzylinders 8 wird der Plattenzylinder 12a für die erste Farbe auf die Drucktücher 6b, 6c und 6d für die zweite, dritte und vierte Farbe aufgesetzt, der Plattenzylinder 12b für die zweite Farbe wird auf die Drucktücher 6c und 6d für die dritte und vierte Farbe aufgesetzt, und der Plattenzylinder 12c für die dritte Farbe wird auf das Drucktuch 6d für die vierte Farbe aufgesetzt. Wie oben beschrieben, wird jedes der Farbdruckfarbenmuster der jeweiligen Platten auf jede der zum folgenden Druckbetrieb benötigten Drucktücher gegeben. Wenn die benötigte Druckfarbenmenge auf das Drucktuch für das spätere Drucken gegeben wird, und wenn der Druck mit dem gleichen Verfahren wie beim oben beschriebenen regulären Verfahren durchgeführt wird, können selbst zu Beginn des Mehrfarbendrucks Bedingungen erreicht werden, welche denjenigen eines Falles sehr ähnlich sind, bei dem eine bestimmte Anzahl von Druckvorgängen bereits durchgeführt worden ist, d. h. ähnliche Bedingungen wie in dem Fall, bei dem Druckfarbe für den vorangehenden Druck auf das Drucktuch für den späteren Druck zurückübertragen worden ist und sich auf diesem gesättigt hat. Somit werden die Druckfarben daran gehindert, auf den Druckzylinder für das nachfolgende Drucken zurückübertragen zu werden, und die Druckbedingungen werden stabilisiert, so daß gute Druckergebnisse erzielt werden können.

Im folgenden wird eine konkrete und bevorzugte Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Vor der Zufuhr von Druckfarbe von der Platte für den vorangehenden Druck auf das Drucktuch für den nachfolgenden Druck werden, gemäß dem in Fig. 6(a) gezeigten regulären Verfahren, die jeweiligen Farbbilddruckfarben auf die jeweiligen entsprechenden Drucktücher 6a bis 6d durch die jeweiligen Druckplatten 10a bis 10d, die auf den jeweiligen Plattenzylindern 12a bis 12d geladen sind, zugeführt. Eine Farbzufuhrtätigkeit gemäß dem regulären Verfahren wird aus dem folgenden Grunde durchgeführt. Im Falle eines aus Rasterpunkten zusammengesetzten Halbtonbildes, insbesondere im Bereich eines großen Punktanteils, werden nämlich Punkte einer Farbe unter teilweiser Überlappung mit Punkten anderer Farben gedruckt. In diesem Falle wird angenommen, daß selbst auf den Drucktüchern Bereiche ausgebildet sein müssen, in denen sich eine Anzahl von Farbdruckfarben überlappen. Tatsächlich wird jedoch eine nachfolgend aufgebrachte Druckfarbe durch die bereits vorhandenen Druckfarben abgewiesen, und kann nicht auf dem Druckzylinder haften, so daß kein Überlappungszustand auftritt. Dementsprechend wird, da eine richtige Menge jeder Farbdruckfarbe, die von den Drucktüchern gedruckt werden soll, den jeweiligen Drucktücher zugeführt wird, mit dem regulären Verfahren jedes Farbdruckfarbenmuster vorab auf das jeweilige Drucktuch 6a bis 6d aufgebracht.

Die Druckfarbe für den vorangehenden Druck kann auf das Drucktuch für einen nachfolgenden Druck auch mit einem Vorgang, wie er in Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) gezeigt ist, während dreier Umdrehungen des Drucktuchzylinders 8 aufgebracht werden. Zur Erleichterung des Verständnisses beschreiben die Zeitdiagramme der Fig. 7(a), 7(b) und 7(c), wie die in Fig. 6(a) und 6(b) gezeigten, eine Anordnung, bei der die Plattenzylinder auf dem Außenumfang des Drucktuchzylinders mit gleichen Abstand voneinander und einem Phasenunterschied von 90º vorgesehen sind. Bei der ersten Drehperiode des Drucktuchzylinders 8 wird, wie in Fig. 7(a) gezeigt, die erste Farbplatte 10a auf das zweite Farbdrucktuch 6b, die zweite Farbplatte 10b auch auf das dritte Farbdrucktuch 6c, und die dritte Farbplatte 10c auf das vierte Farbdrucktuch 6d aufgesetzt.

Bei der zweiten Drehperiode des Drucktuchzylinders 8 wird, wie in Fig. 7(b) gezeigt, die erste Farbplatte 10a auf das dritte Farbdrucktuch 6c und die zweite Farbplatte 10b auf das vierte Farbdrucktuch 6d aufgesetzt. Bei der dritten Drehperiode des Drucktuchzylinders 8 wird, wie in Fig. 7(c) gezeigt, die erste Farbplatte 10a auf das vierte Farbdrucktuch 6(d) aufgesetzt.

Zur Zufuhr von Druckfarbe von der Platte für das vorangehende Drucken auf die Drucktücher für das nachfolgende Drucken kann das bereits unter Bezug auf Fig. 6(b) beschriebene Verfahren angewendet werden, es ist jedoch aus den im folgenden genannten zwei Gründen vorzuziehen, ein Verfahren mit drei Schritten, wie in Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) gezeigt, anzuwenden.

Der erste Grund liegt in der Zufuhr einer ausreichenden Druckfarbenmenge. Im in Fig. 6(b) dargestellten Verfahren führt beispielsweise die erste Farbplatte 10a die Druckfarbe, kontinuierlich dreimal, dem zweiten bis vierten Drucktuch zu, so daß dem letzteren Drucktuch eine kleinere Druckfarbenmenge zugeführt wird, was zu einer unzureichenden Druckfarbenmenge führt. Das gleiche gilt auch für die zweite Platte 10b.

Der zweite Grund betrifft das Befeuchtungswasser. Wenn beispielsweise das in Fig. 6(b) dargestellte Verfahren angewendet wird, wird von drei Platten, d. h. der ersten, zweiten und dritten Platte 10a, 10b und 10c Druckfarbe dem vierten Farbdrucktuch 6d kontinuierlich zugeführt. Von diesen Platten wird jedoch ebenfalls zusammen mit der Druckfarbe Befeuchtungswasser zugeführt. Beim Lithographiedruck wird nämlich, um zu vermeiden, daß auf Bereiche außerhalb der Bildbereiche Farbe aufgetragen wird, die Platte mit Wasser befeuchtet, so daß das Befeuchtungswasser zusammen mit der Druckfarbe auf die Drucktücher übertragen wird. Die einzufärbenden Bildbereiche verändern sich entsprechend den Farben der Druckfarben, daher wird in den Bereichen der Bildbereiche, welche mit einer Druckfarbe für ein nachfolgendes Drucken eingefärbt werden sollen, von den Platten für das vorangehenden Drucken zugeführtes Wasser zurückgehalten.

Beim in Fig. 6(b) gezeigten kontinuierlichen Arbeitsablauf wird die Druckfarbe für das nachfolgende Drucken weiterhin zugeführt, bevor das von den Platten für das vorangehende Drucken dem Drucktuch zugeführte Wasser verdampfen konnte, so daß die Übertragung der Druckfarbe für das nachfolgende Drucken unzureichend wird, was zu einer unzureichenden Druckfarbenmenge führt. Solche Bedingungen werden nicht nur für das vierte Drucktuch 6d vorgefunden, sondern ebenfalls für das dritte Drucktuch 6c. Dann wird, wie in Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) gezeigt, durch Definition der ersten Farbe als Referenz, während einer dreimaligen Umdrehungsperiode des Drucktuchzylinders 8 jede Druckfarbe bei jeder Umdrehung des Drucktuchzylinders den Platten zugeführt, und durch Einrichtung einer Übertragung einer Farbbilddruckfarbe auf eine der nachfolgenden Farbdrucktücher kann eine gleichmäßige Druckfarbenmenge allen Drucktüchern 6a, 6b, 6c und 6d zugeführt werden. Ferner kann das den Drucktüchern zugeführte Befeuchtungswasser während einer Umdrehungsperiode des Drucktuchzylinders 8 verdampfen, wie bei dem herkömmlichen Lithographiedruckverfahren, so daß aus einer unzureichenden Druckfarbenversorgung für das nachfolgende Drucken folgende Schwierigkeiten vermieden werden können.

Nach Abschluß der oben erwähnten Vorbereitungsschritte wird das tatsächliche Mehrfarbendruckverfahren gestartet. Dabei werden, wie oben beschrieben, während einer Umdrehung des Drucktuchzylinders 8 die Farbdruckfarben auf die Drucktücher 6a, 6b, 6c und 6d von den jeweiligen entsprechenden Platten 10a, 10b, 10c und 10d übertragen, und dann wird der Vorgang, in dem die Farbbilddruckfarben auf den Drucktüchern 6a bis 6d auf dem Druckzylinder 14 geladenen Papier zum Überlappen gebracht werden, wiederholt.

Wenn die Druckplatte vom Trockenoffsettyp ist, welcher kein Befeuchtungswasser benötigt, und eine Farbauftraganordnung kontinuierlich eine ausreichende Druckfarbenmenge zuführen kann, kann das in Fig. 6(b) dargestellte Verfahren zur Zufuhr von Druckfarbe für den vorangehenden Druck auf das Drucktuch bzw. die Drucktücher für das nachfolgende Drucken angewendet werden, oder es können wie in Fig. 6(c) gezeigt, die eigentlichen Druckfarben und die vorangehende Druckfarbe für jedes der Drucktücher parallel während einer Umdrehungsperiode des Drucktuchzylinders 8 zugeführt werden.

Die für das nachfolgende Drucken dem Drucktuch zugeführte Druckfarbenmengen kann so bemessen sein, daß sie ausreichend ist, zu vermeiden, daß Druckfarbe vom Papier auf das Drucktuch zurückübertragen wird. Gemäß diesem Verfahren kann eine kleinere Druckfarbenmenge verglichen mit derjenigen, welche bei einem regulären Druckvorgang dem Drucktuch zugeführt wird, ausreichend sein. Entsprechend wird, in den in Fig. 7(a), 7(b) und 7(c) dargestellten Schritten, die Druckfarbe für den vorangehenden Druck dem Drucktuch für den nachfolgenden Druck nur einmal zugeführt, während die eigentliche Druckfarbe zweimal zugeführt wird, einmal beim Vorbereitungsschritt, und das andere Mal beim Druckschritt. Falls nötig, wird vor dem Druckschritt, durch mehrmaliges Zuführen der Druckfarbe, die Menge der eigentlichen Druckfarbe auf die Mengen der anderen Druckfarben geändert. Das heißt, die Berührungszeiten der Druckplatte mit dem Drucktuch für die eigentliche Farbe werden länger gewählt als diejenigen der Druckplatte mit den Drucktüchern der anderen Farben, um zu erreichen, daß die Menge der dem Drucktuch zugeführten eigentlichen Druckfarbe größer ist als diejenige der anderen Druckfarben.

Die oben genannte Steuerung der Druckfarbenmenge ist nicht auf die Berührungszeiten der oben beschriebenen Platte mit dem Drucktuch beschränkt, es können ähnliche Verfahren, wie sie bei einer herkömmlichen Druckpresse verwendet wurden, ebenfalls angewendet werden, beispielsweise ein Einstellverfahren der Berührungszeiten der Farbauftragrollen mit der Druckplatte, oder eine Steuerung, der der Farbauftragsrolle von einem Druckfarbenbehälter (Druckfarbenquelle) usw. zuzuführenden Druckfarbenmenge. Diese Verfahren zur Steuerung der Druckfarbenzufuhr auf das Drucktuch können bei einer Mehrfarben-Offsetandruckpresse des Flachbettyps angewendet werden, wie im folgenden beschrieben wird.

Fig. 5 ist eine schematische Schnittansicht einer Vierfarben-Offsetandruckpresse des Flachbetttyps zur Anwendung der vorliegenden Erfindung. Vier Plattentische 21a, 21b, 21c und 21d und ein Papiertisch 23 sind in einer Linie auf einem Rahmen 25 angebracht, und ein Schlitten 27 wird entlang der Linie der Tische bewegt. Auf dem Schlitten 27 sind vier den jeweiligen vier Farben entsprechende Drucktuchzylinder 29a, 29b, 29c und 29d, vier Sätze von Farbauftragsrollen 31a, 31b, 31c, 31d und ein Satz von Befeuchtungsrollen 33, welche für alle Farben gemeinsam benutzt werden können, weshalb sie zusammen mit dem Schlitten 27 bewegbar sind, vorgesehen. Am linken Ende des Rahmens 25 sind Befeuchtungsmittel 35 zur Zufuhr von Befeuchtungswasser auf die Befeuchtungsrollen 33 vorgesehen, und auf der rechten Seite des Rahmens 25 sind vier Sätze von Farbauftraganordnungen 37a, 37b, 37c und 37d, welche den vier Farben entsprechen, in gleichen Abständen wie die Farbauftragrollen 31a, 31b, 31c und 31d vorgesehen.

Die Offsetandruckpresse vom Flachbettyp, welche in Fig. 5 gezeigt ist, arbeitet beim Andruck im regulären Verfahren wie folgt. Zuerst werden die Druckplatten 41a bis 41d für die jeweiligen eigentlichen Farben auf die vier Plattentische 21a bis 21d geladen, und zu bedruckendes Papier wird auf den Papiertisch 23 geladen. Wenn der Schlitten 27 sich entlang der Tische bewegt, greifen am linken Ende seiner Hublänge die Befeuchtungsrollen 33 zur Zufuhr von Wasser in die Befeuchtungsmittel 35 ein, und am rechten Ende der Hublänge greifen zur Zufuhr der eigentlichen Druckfarbe, vier Sätze von Farbauftragrollen 31a bis 31d in die jeweiligen Farbauftraganordnungen 37a bis 37d ein. Entsprechend der Bewegung des Schlittens 27 werden die auf die Plattentische 21a bis 21d geladenen Platten 41a bis 41d jeweils durch die Befeuchtungsrollen 33 befeuchtet, und durch die entsprechenden Farbauftragsrollen 31a bis 31d werden die eigentlichen Druckfarben zugeführt. Wenn der Schlitten 27 zurückkehrt, d. h., wenn der Schlitten 27 sich von der linken zur rechten Seite bewegt, werden die Druckfarben von den jeweiligen Platten 41a bis 41d auf die Außenumfangsflächen der entsprechenden Drucktuchzylinder 29a bis 29d übertragen, und zur Bildung eines Vierfarbendrucks auf ein auf dem Papiertisch 23 geladenes Papier gedruckt.

Fig. 8(a) ist ein Zeitdiagramm, das die vertikalen Bewegungen der Drucktuchzylinder 29a bis 29d beim regulären Verfahren zeigt, wenn der Schlitten 27 sich von der linken zur rechten Seite bewegt. Jeder der Drucktuchzylinder wird in dem Bereich der Plattentische, der diesem Drucktuchzylinder entspricht, aufgesetzt, und auf jeden wird eine Druckfarbe des Farbbildes der auf dem Tisch geladenen Platte übertragen, und dann wird er in einem Bereich des Papiertisches zum Drucken auf dem Papiertisch aufgesetzt. Bei diesem regulären Druckverfahren kann als Mechanismus zum vertikalen Bewegen der Drucktuchzylinder innerhalb eines benötigten Bereiches ein solcher Mechanismus verwendet werden, wie er bei einer Offsetandruckpresse des Flachbettyps verwendet worden und wie er beispielsweise in GB-A-20 24 105 beschrieben ist, so daß eine Beschreibung im einzelnen abgekürzt wird.

Der praktische Arbeitsvorgang der in Fig. 5 gezeigten erfindungsgemäßen Offsetandruckpresse ist wie folgt:

Fig. 8(b) zeigt das grundlegende Verfahren der vorliegenden Erfindung, bei dem der Schlitten 27 sich von der linken zur rechten Seite, wie in Fig. 5 gezeigt, bewegt, der vierte Drucktuchzylinder 29d auf den dritten, den zweiten und den ersten Plattentisch, der dritte Drucktuchzylinder 29c auf den zweiten und den ersten Plattentisch, und der zweite Drucktuchzylinder 29b auf den ersten Plattentisch aufgesetzt wird. Dadurch wird Farbbilddruckfarbe für gewünschtes vorangehendes Drucken übertragen.

Eine bevorzugte Arbeitsweise der in Fig. 5 gezeigten Offsetandruckpresse des Flachbettyps wird im folgenden beschrieben:

Wie beim oben angegebenen Verfahren für die Offsetandruckpresse des Rotationstyps, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, wird bei dieser Offsetandruckpresse des Flachbettyps eine Druckfarbe eines Farbbildes einer eigentlichen Farbe auf die jeweiligen Drucktuchzylinder 29a bis 29d über die jeweiligen entsprechenden Platten 41 bis 41d übertragen. Vertikale Bewegungen der Drucktuchzylinder in diesem Schritt sind die gleichen wie bei dem Fall, der in Fig. 8(a) gezeigt ist. Es wird jedoch in dem Bereich des Papiertisches kein Aufsetzen bewirkt.

Dann wird die Druckfarbe von den Platten des vorangehenden Druckens auf die Drucktuchzylinder für das nachfolgende Drucken übertragen. Diese Schritte sind, wie die oben beschriebene bevorzugte Arbeitsweise bei der Offsetandruckpresse des Rotationstyps, vorzugsweise in drei Schritten, wie in Fig. 9(a) bis 9(c) gezeigt, durchzuführen.

Bei der ersten Bewegung des Schlittens 27 von der linken zur rechten Seite des Rahmens 25, wie in Fig. 9(a) gezeigt, wird eine Druckfarbe von der ersten Platte 41a auf den zweiten Drucktuchzylinder 29b, eine Druckfarbe von der zweiten Platte 41b auf den dritten Drucktuchzylinder 29c, und eine Druckfarbe von der dritten Platte 41c wird auf den vierten Drucktuchzylinder 29d übertragen. Bei der zweiten Bewegung, wie in Fig. 9b gezeigt, wird die Druckfarbe auf der ersten Platte 41a auf den dritten Drucktuchzylinder 29c übertragen, und die Druckfarbe auf der zweiten Platte 41b auf den vierten Drucktuchzylinder 29d übertragen. Ferner wird bei der dritten Bewegung, wie in Fig. 9(c) gezeigt, die Druckfarbe von der ersten Platte 41a auf den vierten Drucktuchzylinder 29d übertragen.

Durch die oben beschriebenen drei Arbeitsschritte kann, nachdem Druckfarbe für das vorangehende Drucken auf das Drucktuch für ein benötigtes nachfolgendes Drucken übertragen ist, gemäß der in Fig. 8(a) gezeigten Wirkungsweise, durch Durchführung eines Mehrfarbendrucks, ein gewünschtes Mehrfarbenandruckbild gedruckt werden.


Anspruch[de]

1. Mehrfarben-Offsetdruckverfahren mit einem Schritt (a) des Inberührungbringens eines jeden einer Anzahl von Drucktüchern (6a-6d) mit einer entsprechenden Druckplatte (10a-10d) zum Übertragen von Druckfarbe einer entsprechenden Farbe auf jedes der Drucktücher,

einem Schritt (b) des Andrückens der Drucktücher (6a-6d) in einer bestimmten Reihenfolge an ein Druckpapier zum Übertragen der Druckfarbe verschiedener Farben nacheinander und in einer Überlappbeziehung auf das Papier, gekennzeichnet durch

einen Schritt (c), der Schritt (b) vorangeht, des Inberührungbringens jedes der Drucktücher (6a-6d) mit der Druckplatte oder den Druckplatten (10a-10d), die dem Drucktuch oder den Drucktüchern (6a-6d) entspricht/entsprechen, die an das Papier vor dem jeden der Drucktücher anzudrücken sind.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (c) dem Schritt (a) nachfolgend oder vorausgehend durchgeführt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Farben vier ist und der Schritt (c) ausgeführt wird, indem die erste Farbdruckplatte (10a) mit dem zweiten, dritten und vierten Farbdrucktuch (6b- 6d), die zweite Farbdruckplatte (10b) mit dem dritten und vierten Farbdrucktuch (6c, 6d) und die dritte Farbdruckplatte (10c) mit dem vierten Farbdrucktuch (6d) in Berührung gebracht wird.

4. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt (c) Druckfarbe jeder Druckplatte (10a-10d) zugeführt wird, wann immer Druckfarbe von derselben auf ein Drucktuch (6a-6d) übertragen wird.

5. Mehrfarben-Offsetdruckvorrichtung, bei welcher ein Mehrfarbendruck auf einem Druckbogen ausgeführt wird, mit einem Drucktuchzylinder (8), der mit n Drucktüchern (6a- 6d) auf seinem Außenumfang versehen ist,

n Plattenzylindern (12a-12d), die so angeordnet sind,

daß sie jeweils dem Drucktuchzylinder (8) gegenüberliegen, und die jeweils mit einer Druckplatte (10a-10d) auf ihrem Außenumfang versehen sind und einen Außendurchmesser von 1/n desjenigen der Drucktuchzylinder (8) haben und synchron mit dem Drucktuchzylinder (8) drehen,

einem Druckzylinder (14), der einen Durchmesser von 1/n desjenigen des Drucktuchzylinders (8) hat, an einer Stelle gegenüberliegend den Plattenzylindern (12a-12d) angeordnet ist, einen Druckbogen auf seinem Außenumfang hält und synchron mit dem Drucktuchzylinder (8) dreht,

n Farbauftraganordnungen (16a-16d), welche Druckfarbe getrennt den einzelnen Plattenzylindern (12a-12d) zuführen,

Nachweismitteln (25) zum Feststellen der Winkeldrehlage der einzelnen Plattenzylinder (12a-12d), und

Steuermitteln (56), die auf der Grundlage von Signalen der Nachweismittel arbeiten, zum Bewirken, daß (a) jedes der Anzahl von Drucktüchern (6a-6d) mit einer entsprechenden Druckplatte (6a-6d) zur Übertragung von Druckfarbe der entsprechenden Farbe auf das betreffende Drucktuch (6a-6d) in Berührung gebracht wird, (b) die Drucktücher (6a-6d) in einer bestimmten Reihenfolge an ein Druckpapier zur Übertragung der Druckfarben verschiedener Farben nacheinander und in einer Überlappbeziehung auf das Papier angedruckt werden, und dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (56) bewirken, daß (c), (b) vorangehend, jedes der Drucktücher (6a-6d) mit der Druckplatte oder den Druckplatten (10a-10d), die dem Drucktuch oder den Drucktüchern (6a-6d) entspricht/entsprechen, die an das Papier vor dem jeden der Drucktücher anzudrücken sind, in Berührung gebracht wird.







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