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Dokumentenidentifikation DE3878516T2 02.09.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0308484
Titel ERHÖHTER UND NIEDERDRÜCKBARER STRASSENMARKIERER.
Anmelder Olympic Machines, Inc., Detroit, Mich., US
Erfinder PAULOS, D., Harry, Columbus, OH 43229, US
Vertreter Lorenz, E.; Gossel, H., Dipl.-Ing.; Philipps, I., Dr.; Schäuble, P., Dr.; Jackermeier, S., Dr.; Zinnecker, A., Dipl.-Ing., Rechtsanwälte; Laufhütte, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw.; Ingerl, R., Dr., Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3878516
Vertragsstaaten CH, DE, FR, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.03.1988
EP-Aktenzeichen 889036067
WO-Anmeldetag 25.03.1988
PCT-Aktenzeichen US8800914
WO-Veröffentlichungsnummer 8807606
WO-Veröffentlichungsdatum 06.10.1988
EP-Offenlegungsdatum 29.03.1989
EP date of grant 17.02.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1993
IPC-Hauptklasse E01F 9/06

Beschreibung[de]
Hintergrund und Zusammenfassung der Erfindung

Diese Erfindung betrifft allgemein erhabene Straßenmarkierungen, die in Straßendecken eingebettet sind, und insbesondere eine erhabene Markierung, die durch einen vorüberfahrenden Schneepflug oder ein Rad niedergedrückt wird und mit einem rückfedernden Mittel versehen ist, welches zusätzlich ein Gefrieren verhindert und eine Verunreinigung der Markierung unterbindet.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch selbstleuchtende und Straßenpositionsmarkierungen für den Einsatz bei der Markierung von Straßenoberflächen.

Eine Reihe von Straßenmarkierungen sind oft in Abständen längs der Straße angebracht, um die Fahrzeuge in geordnete Spuren zu leiten und effiziente Verkehrsflußmuster zu schaffen und dabei die Fahrzeuge in einem sicheren Abstand zu halten. Im typischen Falle sind die Markierungen in der Straßenoberfläche eingebettet oder auf andere Weise darin befestigt und besitzen einen Teil, der oben über die Straßenoberfläche hinausragt. Dieser überstehende Teil trägt einen Reflektor, der soweit über der Oberfläche liegt, daß er von Regenwasser nicht bedeckt wird. Dadurch kann das Licht der Fahrzeugscheinwerfer wieder zum Fahrer reflektiert werden und die Markierungen werden deutlich sichtbar. Dieser Überstand über der Straßenoberfläche verbessert auch die Sicherheitsmerkmale der Markierung, weil eine längliche Reihe solcher Markierungen eine Reihe von dumpfen Aufschlaggeräuschen erzeugt, die vom Fahrer sowohl gehört als auch gefühlt werden und daher für den Fahrer eine Warnung darstellen, daß er die richtige Spur verlassen hat.

Obgleich solche erhöhten Markierungen aus obigen Gründen wünschenswert sind, müssen sie so aufgebaut sein, daß keine Fahrzeuge beschädigt werden oder daß sie selbst beim normalen Gebrauch nicht beschädigt werden. Es ist wünschenswert, daß beim Überfahren der Markierungen durch ein Fahrzeug weder Reifen noch Markierungen beschädigt werden.

In denjenigen Bereichen, wo die üblichen winterlichen Schneefälle ein periodisches Räumen der Autobahn mit einer Räumschaufel erfordern, darf die überstehende Markierung auch nicht durch die Räumschaufel beschädigt werden. Die Markierung sollte die sich regelmäßig wiederholenden Schlagbelastungen durch die Schneepflugschaufel aushalten, ohne daß die Markierung beschädigt oder ein nachteiliger Einfluß auf den Schneepflug selbst oder auf die Wirksamkeit beim Schneepflügen ausgeübt wird.

Infolge dieser Erfordernisse hat es eine Vielzahl unterschiedlicher Konstruktionen für einziehbare Markierungen gegeben. Die einziehbare Markierung ragt zwar über die Straßenoberfläche hinaus, kann jedoch durch einen zufälligen Schlag einer Schneepflugschaufel oder eines Fahrzeugreifens niedergedrückt werden. Im typischen Falle bildet eine abgeschrägte Oberfläche, die an dem überstehenden Teil ausgebildet ist, eine geneigte Ebene, über die die Schaufel oder der Reifen sich bewegt und wodurch der überstehende Teil der Markierung nach unten in die niedergedrückte Position bewegt wird.

Nach dem bisherigen Stand der Technik wurden bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Markierungen beschrieben. Einige arbeiten dabei mit der Durchbiegung eines Teils der Markierungskonstruktion, so daß sich der vorstehende Teil der Markierung durchbiegen und zurückziehen kann. Leider neigt eine solche Durchbiegung im Laufe der Zeit und unter Einwirkung des schädigenden Sonnenlichts zur Bildung von Rissen und Brüchen, die schließlich in der vollständigen Zerstörung zumindest des überstehenden Teils der Markierung resultieren.

Infolgedessen sind zylinder- und kolbenartige Markierungen insoweit vorzuziehen, als sie starr und stabil ausgeführt werden können, nicht von der Durchbiegung der freiliegenden Materialien abhängen und dennoch die oben beschriebenen Vorteile bieten. Sie litten jedoch unter der Schwierigkeit, daß im Innern des Zylinders und unter dem Kolben, in den sich der Kolben bewegt, wenn er durch einen Fahrzeugreifen oder einen Schneepflug niedergedrückt wird, notwendigerweise ein Hohlraum vorgesehen sein muß. Leider sammelt sich in diesem Hohlraum Regenwasser oder Schneeschmelzwasser an und dieses gefriert dann an kalten Tagen oder in kalten Nächten. Durch ein solches Gefrieren des angesammelten Wassers kann die Kolbenausführung unbrauchbar werden. Der Kolben kann sich nicht in den von Eis ausgefüllten Raum nach unten bewegen und kann daher infolge der Schneepflugaktivitäten zerstört werden. Die Einbeziehung relativ großer Hohlräume in eine solche Markierung und die daraus resultierende Bildung relativ dicker Eismassen kann ebenfalls strukturelle Schäden an der Markierung durch Ausdehnung von gefrierendem Wasser verursachen.

Darüber hinaus besitzen kolbenartige Markierungen aneinander angrenzende Gleitflächen zwischen Kolben und Zylinder, die der Ansammlung von Straßenschmutz und -abrieb ausgesetzt sind, wodurch ein Zurückziehen des Kolbens behindert werden kann. In dem Hohlraum unter dem Kolben können sich auch Schmutz oder Feststoffe ansammeln, die den gleichen Effekt haben wie Eis. Der Schmutz sammelt sich an, weil immer dann, wenn der Kolben niedergedrückt wird, Luft aus dem Hohlraum entweicht und, wenn dann der Kolben freigegeben wird, in der Luft oder im Wasser enthaltener Straßenschmutz in den Hohlraum eingesogen wird.

Außerdem waren die in der Vergangenheit benutzten Straßenmarkierungen im allgemeinen mit Reflektoren versehen und leuchteten nicht von selbst, was jedoch in bestimmten Anwendungsfällen von Vorteil wäre. In der Vergangenheit verwendete beleuchtete Markierungen, wie zum Beispiel solche in Flughäfen, benötigen eine Stromversorgung wie zum Beispiel ein unterirdisches Verdrahtungssystem. Dieses Erfordernis, das bei relativ kurzen Straßendekken, wie zum Beispiel Landebahnen, geeignet sein kann, wo ohne weiteres Strom und/oder eine regelmäßige Wartung zur Verfügung steht, wurde für den allgemeinen Einsatz auf Autobahnen oder für sonstige Straßenoberflächen nicht allgemein akzeptiert oder übernommen. Darüber hinaus ist es bei diesen Markierungen eventuell erforderlich, daß der Einbau zum Zeitpunkt des Baus der Straße erfolgen muß, weil für die Einrichtung eines solchen Systems die Installation einer Verdrahtung erforderlich ist.

Positionsmarkierungen sind auch längs modernen Straßen üblich geworden. Diese Positionsmarkierungen sind allgemein als "Mile marker"-Zeichen (Meilenmarkierungen) bekannt, die in Abständen von einer Meile an der Straße aufgestellt sind. Diese Positionsmarkierungen erlauben es dem Kraftfahrer oder Rettungsfahrzeugen, ihre ungefähre Position am Straßenverlauf festzustellen. Um diese Markierungen jedoch nutzen zu können, muß der Kraftfahrer die Markierungen auch sehen können. Im allgemeinen ist dies kein Problem, aber ein Kraftfahrer, der Schwierigkeiten mit seinem Fahrzeug hat, ist vielleicht nicht in der Lage, die Markierungen zur Bestimmung seiner Position zu nutzen, außer wenn er sich in Sichtweite der betreffenden Markierung befindet. Die Notwendigkeit dieser Markierungen allein sorgt auch für zusätzliche Unübersichtlichkeit am Straßenverlauf und verursacht höhere Wartungskosten für den Austausch der Markierungen nach Unfällen oder infolge von Vandalismus.

Es besteht somit eine Notwendigkeit für Verbesserungen an der Kolben-Straßenmarkierung, womit obige Probleme ausgeschaltet werden können.

In der US-A-4 597 691 ist eine niederdrückbare Straßenmarkierung entsprechend dem bisherigen Stand der Technik nach Anspruch 1 beschrieben. Diese Straßenmarkierung nach dem bisherigen Stand der Technik arbeitet mit einer Dichtung, die beim Zusammendrükken des Kolbens elastisch verformbar ist und so benutzt werden kann, daß das Eindringen von Feuchtigkeit und sonstigen Fremdkörpern in das Innere der Markierung verhindert wird. Die in Anspruch 1 definierte vorliegende Erfindung erlaubt den Verzicht auf diese Dichtung, insofern die zusammendrückbare Masse innerhalb des Kolbens und des Raums unterhalb des Kolbens im wesentlichen wasserundurchlässig ist und den gesamten Raum im wesentlichen ausfüllt, so daß die Ansammlung von Wasser innerhalb der Kammer beim Einsatz wirksam unterbunden wird, wodurch eine Eisbildung innerhalb der Kammer, die eine Kolbenbewegung verhindern würde, wirksam ausgeschaltet wird und die Möglichkeit einer Bewegung innerhalb der Kammer erhalten bleibt, und zwar ungeachtet der jeweiligen klimatischen Umgebungsbedingungen.

Während die EP-A-0 100 524 ein horizontales Straßenmarkierungsmaterial zeigt, welches ein auf einem Elastomeruntergrund angebrachtes Band enthält, so daß dieses sich beim Gebrauch verschieben kann, wenn es durch ein Fahrzeug oder einen Schneepflug zusammengedrückt wird, betrifft dies die Anbringung kontinuierlicher, flexibler Markierungsbänder und enthält keinerlei Hinweise darauf, weshalb es vorteilhaft wäre, das Innere einer kolbenund auf nahmeartigen Straßenmarkierung mit wasserundurchlässiger elastischer Masse auszufüllen. In der EP-A-0 043 656 ist die Idee der Verwendung von Rampen zum Schutz von Reflektoren oben in der kolben- und aufnahmeartigen Straßenmarkierung beschrieben, doch enthält sie keinerlei Hinweis darauf, wie die Probleme gemäß der US-A-4 597 691 dadurch überwunden werden können, daß man den Innenraum im wesentlichen mit einer wasserundurchlässigen zusammendrückbaren Masse ausfüllt, während die Dichtung wegfällt. Dieser frühere Vorschlag trägt also nicht dazu bei, den Erfordernissen gemäß der vorliegenden Erfindung gerecht zu werden, indem eine kolben- und aufnahmeartige Markierung geschaffen wird, die für den Einsatz an solchen Stellen geeignet ist, wo erhebliche Frostbedingungen zu erwarten sind.

Während der Kolben so konstruiert und ausgeführt ist, daß eine Beschädigung durch Fahrzeuge, Pflüge usw. während eines längeren Zeitraums verhindert wird, ist die niederdrückbare Markierung gemäß der vorliegenden Erfindung so konstruiert, daß ein schnelles und einfaches Austauschen des Kolbens möglich ist, falls dessen Funktionsfähigkeit durch eine Beschädigung beeinträchtigt werden sollte.

Die vorliegende Erfindung sieht also eine äußerst halbare, relativ kostengünstige niederdrückbare Straßenmarkierung vor, die sich auf vorhandenen Straßenoberflächen leicht und schnell anbringen läßt und die sich besonders gut für den Einsatz in Klimaten mit häufig erforderlicher Schneeräumung eignet.

Bei einigen Anwendungen ist es schwierig, an solchen Straßenmarkierungen wie denen gemäß der vorliegenden Erfindung angebrachte Reflektoren zu positionieren, so daß diese das Licht mit voller Wirkung zum Fahrzeugführer reflektieren, wie zum Beispiel an einer Straßenkurve. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Anwendungen, wo Straßenmarkierungen wünschenswert sein mögen, wo jedoch keine ausreichende Lichtquelle zur Verfügung steht, um die Reflektoren effektiv arbeiten zu lassen. Nach einer weiteren Ausführungsart der vorliegenden Erfindung ist daher auch eine selbstleuchtende, einziehbare Straßenmarkierung vorgesehen. Diese Markierung enthält auch eine Basisaufnahme und einen niederdrückbaren Kolben. Der Kolben enthält eine unabhängige Lichtquelle und eine Stromquelle wie zum Beispiel eine aufladbare Batterie für die Stromversorgung der Lichtquelle. Eine Solarzelle kann für das Aufladen der Batterie aus dem während der Tagesstunden zur Verfügung stehenden Sonnenlicht offen am Kolben angebracht werden. Ein geeigneter Fotozellenschalter ist vorgesehen, der so auf die Stärke des Umgebungslichts reagiert, daß die interne Lichtquelle zwischen den Nacht- bzw. Tagstunden aktiviert bzw. deaktiviert wird.

Bei einigen anderen Anwendungen kann es wünschenswert sein, Mittel einzubauen, wodurch Rettungs- oder Polizeifahrzeuge oder dergleichen über ihre derzeitige Position informiert werden. Dementsprechend kann im Rahmen einer weiteren Ausführungsart der vorliegenden Erfindung ein geeigneter Sender vorgesehen sein, der in der Lage ist, ein entsprechendes codiertes Signal zu senden, welches beim Empfang durch einen geeigneten, am Fahrzeug angebrachten Decoder den Fahrer über die genaue derzeitige Position des Fahrzeugs unterrichtet. Solche Vorrichtungen könnten für Polizei- und sonstige Rettungsfahrzeuge äußerst nützlich sein als Hilfe an Unfallorten oder dergleichen oder selbst bei an Bord befindlichen Computer-Leitsystemen, wie sie derzeit zum Einbau in Fahrzeuge der Zukunft erwogen werden.

Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer niederdrückbaren Markierung, die den normalerweise auf eine Straßenoberfläche einwirkenden Elementen gegenüber undurchlässig ist und einer Beschädigung durch Schneeräumfahrzeuge wirksam standhält.

Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer austauschbaren Kolbeneinheit für den einfacheren Austausch einer Straßenmarkierung.

Noch ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer selbstleuchtenden, beleuchteten Markierung, die sich bei geringem Lichteinfall oder bei einer entsprechenden Signalgabe selbst einschaltet und sich während der Tagesstunden auflädt.

Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten Straßenmarkierungssystems, welches sofort über die Position einer Markierung oder eines Fahrzeugs an einem Straßenverlauf informiert.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser verständlich unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, die folgendes darstellen:

Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht der erhöhten, niederdrückbaren Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Figur 2 ist eine Schnittansicht der Straßenmarkierung, dargestellt in installiertem Zustand im Verhältnis zu einer Straßenoberfläche, wobei der Schnitt entlang der Linie 2-2 aus Figur 1 verläuft.

Figur 2a ist eine fragmentarische Schnittansicht ähnlich der aus Figur 2, die jedoch die Straßenmarkierung in niedergedrückter Stellung zeigt.

Figur 2b ist eine verkleinerte Detail-Schnittansicht der Basisaufnahme der vorliegenden Erfindung, worin die Schlitzanordnung in der Basisaufnahme gezeigt wird, und wobei der Schnitt entlang der Linie 2b-2b aus Figur 3 verläuft.

Figur 3 ist eine Draufsicht der Straßenmarkierung nach Figur 1.

Figur 4 ist eine Schnittansicht der Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei der Schnitt entlang den Linien 4-4 aus Figur 2 verläuft.

Figur 5 ist eine Draufsicht der Kolbeneinheit entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Figur 6 ist eine Schnittansicht der Kolbeneinheit nach Figur 5, wobei der Schnitt entlang der Linie 6-6 derselben verläuft.

Figur 7 ist eine vergrößerte, fragmentarische Schnittansicht der Keil- und Reflektoreinheit in der Kolbeneinheit gemäß der vorliegenden Erfindung.

Die Figuren 8, 9, 10 und 11 sind Detailansichten des bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Keils.

Figur 12 ist ein detaillierter Grundriß des in der vorliegenden Erfindung verwendeten Glasreflektors.

Figur 13 ist eine Kantenansicht des Glasreflektors aus Figur 12.

Figur 14 ist eine fragmentarische Schnittansicht der Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung, die einen länglichen Verriegelungsdorn zeigt, wie er bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Figur 15 ist ein Grundriß eines länglichen Verriegelungsdorns gemäß Figur 14.

Figur 16 ist eine Kantenansicht eines länglichen Verriegelungsdorns gemäß Figur 14.

Figur 17 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsart der elastischen, zusammendrückbaren, wasserundurchlässigen Masse gemäß der vorliegenden Erfindung.

Figur 18 ist eine perspektivische Ansicht, teilweise im Querschnitt, die eine alternative Ausführungsart der elastischen, zusammendrückbaren, wasserundurchlässigen Masse gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

Figur 19 ist eine perspektivische Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsart der elastischen, zusammendrückbaren, wasserundurchlässigen Masse gemäß der vorliegenden Erfindung.

Figur 20 ist eine teilweise herausgebrochene perspektische Ansicht, die eine alternative Ausführungsart der vorliegenden Erfindung zeigt.

Figur 21 ist eine perspektivische Ansicht, die eine weitere Ausführungsart der vorliegenden Erfindung zeigt, die auf einer Straßenoberfläche installiert ist, und

Figur 22 ist eine teilweise herausgebrochene, fragmentarische Perspektivansicht einer Ausführungsart der Positionsmarkierung nach Figur 21, alles in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.

Beschreibung der vorzuziehenden Ausführungsformen

Die erhöhte, niederdrückbare, reflektierende Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung ist allgemein in Figur 1 bei 10 dargestellt. Wie aus Figur 1 hervorgeht, enthält die Straßenmarkierung eine Basisaufnahme 12 und ein Kolbenelement 14, welches ein Reflektorelement 16 aufnimmt. Die Basisaufnahme 12 ist von allgemein zylindrischer Beschaffenheit und enthält Griffflächen 18, mit denen die Einheit durch eine Baumaschine bei Anbringung der Markierung in einer Straßenoberfläche 26 ergriffen werden kann. Die Basisaufnahme 12 enthält unten einen konischen Teil 24 und wirkt als Stütze für die Markierung 10. Wie in Figur 2 dargestellt, begrenzt der Teil 24 einen äußeren Stützteil 24a und einen hohlen Mittelteil 24b. Dieser hohle Mittelteil 24b ist besonders wünschenswert bei Markierungen, die in Betonstraßenoberflächen eingebaut werden sollen, um eine ungleichmäßige, gebrochene Oberfläche aufzunehmen, die sich häufig beim Bohren in Betonstraßenoberflächen unter Bildung von Löchern ergibt. In denjenigen Anwendungsfällen, wo die Markierung in anderen Arten von Straßenoberflächen eingebaut werden soll, wo es leichter möglich ist, im gebohrten Loch eine relativ glatte Bodenfläche zu erzielen, ist die Bodenfläche der Basisaufnahme vorzugsweise relativ eben, ohne einen hohlen Bereich 24b. Die Basisaufnahme 12 besitzt eine Innenwand 34, die einen zylindrischen Hohlraum begrenzt, welcher von der Wand 34 und der Bodenfläche 35 umschlossen wird.

In der Wand 34 sind ein Paar im wesentlichen vertikaler länglicher Schlitze ausgebildet. Die Schlitze 22 sind entlang der Länge der Wand 34 auf einander diametral gegenüberliegenden Seiten der Wand 34 vertikal angeordnet und an der Oberseite 20 der Basis nach außen offen. Nunmehr wird auf Figur 2b Bezug genommen, wobei die Schlitze 22 einen dünnen Teil 41 und einen unteren, breiteren Teil 42 einschließen, der die Form eines längliches "L" hat und einen am Kreisumfang verlaufenden Schulterteil 40 begrenzt. Oben am Teil 41 ist ebenfalls eine radial verlaufende Schulter 39 ausgebildet.

Die Basisaufnahme 12 ist als ein Stück integral in die vorzuziehende Ausführungsform der Erfindung eingepreßt. Die Basisaufnahme kann jedoch auch als zweiteilige Einheit hergestellt werden, wobei der untere konische Teil 24 und der zylindrische Hauptteil in separaten Operationen hergestellt und mit geeigneten Klebern oder Befestigungselementen zur Erzielung einer wasserundurchlässigen Abdichtung zusammengesetzt werden. Die Basisaufnahme 12 wird vorzugsweise aus einer geeigneten, hochfesten Polymermasse wie zum Beispiel einem strukturierten Polycarbonatmaterial hergestellt. Die Aufnahme könnte jedoch auch aus jedem anderen geeigneten Material wie Metall, Keramik, sonstigen Polymermaterialien oder dergleichen hergestellt sein, die den Bedingungen beim Einbau in einer Straßenoberfläche und den sich wiederholenden Stoßeinwirkungen durch den darüberfahrenden Verkehr standhalten kann.

Unter Bezugnahme auf die Figuren 2, 5 und 6 besitzt die Kolbeneinheit 14 gemäß der vorliegenden Erfindung einen oberen, vorstehenden Teil zur Aufnahme einer Reflektoreinheit 16. Es sind geneigte Rampenflächen 57 vorgesehen, um die Reflektoreinheit 16 gegen direkte Schlageinwirkung durch die Schneepflugschaufel oder dergleichen zu schützen. Die Rampen 57 führen zu einer relativ flachen Oberfläche 59, die durch eine eingebaute Rippe 66 verstärkt wird, welche lotrecht zu den Rampen 57 verläuft. Die Rampen 57 sind durch Verschleißelemente 58, 59, 60 und 61 verstärkt, die in die Kolbeneinheit unmittelbar unter deren äußerer Fläche eingebettet sind. Die Verschleißelemente können aus jedem verschleißfesten Material wie zum Beispiel Metall hergestellt sein und sind vorzugsweise eine Reihe von Edelstahldrähten, die integral in die Kolbeneinheit eingepreßt sind. Die Kolbeneinheit enthält auch eine Kolbenwand 32, die zylindrisch ist und weiterhin mit ihren Innenwänden 31 einen Hohlraum begrenzt. Die Kolbenwand 32 schließt sich radial nach außen erstreckende Befestigungszapfen 38 ein.

Nunmehr wird auf Figur 7 Bezug genommen, worin die Reflektoreinheit 16 in der Kolbeneinheit 14 mittels Stützkeilen 62 und 64 zuverlässig festgehalten wird, die die Ref lektoreinheit durch entsprechendes Eingreifen der Lagerfläche 63 in die Mittelrippe 66 des Kolbens 14 abstützen. Diese Keile können in ihrer Lage zementiert oder auf andere Weise zwischen der Reflektoreinheit 16 und der Mittelrippe 66 befestigt sein, um die Reflektoreinheit 16 konstruktiv zu festigen und abzustützen. Alternativ kann es möglich sein, die Reflektoreinheit 16 vor vollständiger Erhärtung des Preßmaterials oder sogar während des Preßvorgangs in die Kolbeneinheit einzubetten, wodurch die Notwendigkeit für die Stützkeile entfallen würde.

Wie in den Figuren 12 und 13 dargestellt, enthält die Reflektoreinheit ein äußeres Element 67 aus gehärtetem Glas oder einem anderen abriebfesten Material mit harter Oberfläche, hinter dem ein Element 68 mit reflektierender Oberfläche liegt, welches dem abriebfesten Element 67 gegenüberliegt. Das Element 68 mit reflektierender Oberfläche kann einer der heute hergestellten und im Handel erhältlichen Reflektoren sein. Bei einer vorzuziehenden Ausführungsform handelt es sich bei dem Material um ein metallfolienartiges Material, welches eine reflektierende Oberfläche aufweist und an dem Element aus gehärtetem Glas 68 so befestigt ist, daß die reflektierende Oberfläche durch die transparente Glasfläche nach außen gerichtet ist. Man wird ohne weiteres verstehen, daß die Reflektoreinheit 16 eingefärbt sein kann und ein vorteilhaftes Farbmuster aufweisen kann, wie zum Beispiel mit einem roten Reflektor auf einer Seite und einem grünen Reflektor auf der anderen Seite, oder in anderen Farben, wie es für den jeweiligen Anwendungsfall gewünscht wird.

Nunmehr wird auf Figur 17 Bezug genommen, wobei die Masse 36 ein Paar Elastomer-Scheiben 44 und 46 enthalten kann, die elastisch, zusammendrückbar und wasserundurchlässig sind. Die Ausführungsart nach Figur 17 erlaubt es, den Hohlraum im wesentlichen durch die Scheiben 44 und 46 auszufüllen, und ist insofern von Vorteil, als die Herstellung eines Paars solcher Scheiben einfacher wäre als zu versuchen, einen einteiligen Artikel der gleichen Form herzustellen.

Bezugnehmend auf Figur 18 ist die Masse 36 bei einer alternativen Ausführungsform eine B1ase 48, die eine Elastomerhaut besitzt und mit einer zusammendrückbaren Substanz, wie zum Beispiel Luft, gefüllt ist. Bei der Alternativausführung kann die Blase mit jeder Art von Schaumstoff gefüllt sein, der elastisch und zusammendrückbar ist. Wenigstens die Haut der Blase 48 muß wasserundurchlässig sein, wenn sie gemäß der vorliegenden Erfindung vorteilhaft funktionieren soll. Darüber hinaus kann ein Schaum zum Einsatz kommen, der während der Verpressung seine eigene wasserundurchlässige Außenschicht bildet, selbst wenn es sich bei dem inneren Schaummaterial nicht um geschlossenzelliges Material handelt.

Bei einer dritten und vorzuziehenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Masse 36 eine Schraubenfeder 50, die integral in ein wasserundurchlässiges, zusammendrückbares und elastisches Elastomermaterial eingepreßt ist. Wie in Figur 19 dargestellt, ist die Feder 50 vorgesehen, die integral in das geschlossenzellige Elastomermaterial eingepreßt ist, um so die Elastizität der Masse 36 zu unterstützen. Die Ausführungsart der in Figur 19 dargestellten Masse 36 ist besonders vorteilhaft, falls der Kolben 14 eine zeitlang in zusammengedrücktem Zustand gehalten werden sollte. Sollte dieser Zustand eintreten, so ist bekannt, daß einige Elastomermaterialien eine Dauerform annehmen, wenn eine Kraft ausreichend lange auf sie einwirkt, und daß es ungebührlich viel Zeit erfordert, damit diese in ihren früheren, nicht zusammengedrückten Zustand zurückkehren oder daß sie eventuell überhaupt nicht mehr in die frühere Position zurückkehren. Die Feder 50 würde helfen, die Elastizität des Materials unter solchen Bedingungen so zu verstärken, daß der Kolben in seine normale vorstehende Position zurückgeführt werden kann.

Die Masse 36 füllt im wesentlichen den zwischen dem Kolben und den verbleibenden unteren Teilen der Basisaufnahme vorhandenen Hohlraum aus. Die Masse 36 besteht aus elastischem, zusammendrückbarem und im wesentlichen wasserundurchlässigem Material, welches bei Ausübung einer abwärts gerichteten Kraft auf die Kolbeneinheit 14 zusammendrückbar ist.

Die Masse 36 ist vorzugsweise ein Elastomermaterial wie zum Beispiel ein geschlossenzelliges Material, welches aufgrund seiner Form im wesentlichen den Hohlraum zwischen dem Kolben und der Basisaufnahme ausfüllt. Da die Masse 36 den zwischen der Kolbeneinheit 14 und der Basis 12 ausgebildeten Hohlraum im wesentlichen ausfüllt, gibt es im wesentlichen keinen Raum, in dem überschüssiges Wasser oder überschüssige Luft festgehalten werden könnten. Bei normaler Zyklusbewegung des Kolbens in die Basisaufnahme wird also im wesentlich kein Wasser und keine Luft bei Ausübung einer abwärts gerichteten Kraft und dergleichen nach außen verdrängt, wenn der Kolben in seine normale vorstehende Position zurückkehrt, und es kann wegen der vorhandenen Masse 36 im wesentlichen keine Luft oder kein Wasser in den Hohlraum eindringen. Die Masse 36 wird mit dem Bewegungszyklus des Kolbens zusammengedrückt und ausgedehnt und füllt somit ständig praktisch den gesamten Raum während dieses Bewegungszyklus aus. Diese Konfiguration bietet den Vorteil, daß kein Wasser und kein Schlamm eingesaugt oder ausgestoßen werden kann, wodurch die einwandfreie Funktion der einziehbaren Markierung behindert oder die Markierung so beschädigt werden könnte, als würde Wasser in den Innenkomponenten verbleiben und gefrieren. Nachdem also die Masse im wesentlichen den Raum zwischen dem Kolben und der Basis ausfüllt, kann in der Basis kein Wasser festgehalten werden. Die Konfiguration gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt einem Kraftwagen oder einer Schneepflugschaufel das Durchbrechen jeder dünnen Eisschicht, die eventuell zwischen der Basiswand 34 und der Kolbenwand 32 zurückbleibt, und erhält die Möglichkeit zum Zurückziehen selbst unter ungünstigsten Bedingungen.

Das Material der Masse 36 muß in der Weise elastisch sein, daß es den Kolben 14 nach oben drückt und zusammengedrückt werden kann, jedoch in die ursprüngliche Konfiguration zurückkehrt. Darüber hinaus sollte die Masse 36 so zusammendrückbar sein, daß sie sich auf ein kleineres Volumen als in der ursprünglichen, nicht zusammengedrückten Position zusammendrücken läßt. Dadurch kann die Masse im wesentlichen den Raum zwischen dem Kolben 14 und der Basis 12 ausfüllen und dadurch Wasser aus dem Raum verdrängen. Die Masse sollte auch wasserundurchlässig sein, so daß das Wasser von ihr verdrängt wird.

Bei der vorzuziehenden Ausführungsart der Erfindung wird ein relativ starres, jedoch elastisches, geschlossenzellig geschäumtes Harzmaterial verwendet, doch könnten auch andere Materialien mit den obigen vorteilhaften Eigenschaften verwendet werden, ohne dadurch den Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie er in den Ansprüchen definiert wird, zu sprengen.

Die Kolbeneinheit 14 arbeitet innerhalb der Basisaufnahme 12 allgemein wie ein Kolben. Ein Teil der Kolbeneinheit 14 ragt allgemein über die Oberseite 20 der Basisaufnahme 12 und die diese umgebende Straßenoberfläche 21 hinaus, so daß der Reflektor 16 über der Straßenoberfläche liegt und für den herannahenden Verkehr sichtbar ist. Die Schlitze 22 entsprechen den Haltezapfen 38 an der Kolbeneinheit 14, wodurch die Kolbeneinheit 14 in der Basisaufnahme 12 ein- oder aus dieser ausgebaut werden kann, wie dies weiter unten näher beschrieben wird.

Nunmehr wird auf Figur 2 Bezug genommen und dabei ist die Markierung gemäß der vorliegenden Erfindung in eine Straßenoberfläche 26 eingebaut, indem zunächst ein geeignetes Loch 28 in die Straßenoberfläche gebohrt wird. Die Einheit wird dann in das Bohrloch 28 eingebaut und es wird ein geeigneter Kleber 30, wie zum Beispiel eine Epoxidmasse, verwendet, um den Spalt zwischen der Außenfläche der Basisaufnahme 12 und der Bohrung 28 auszufüllen. Damit ist die Markierung in der Bohrung 28 durch die Epoxidmasse verklebt und wird auch mechanisch durch die nach außen aufgeweitete konische Form in ihrer Lage festgehalten, die am unteren Basisteil 24 vorgesehen ist. Zu beachten ist, daß der radial nach außen aufgeweitete untere Teil 24 der Basis 12 ebenfalls die Funktion erfüllt, eine relativ abdichtende Verbindung mit den Seitenwänden der Bohrung 28 aufrechtzuerhalten, um so das mögliche Fließen des Klebers 30 in den Bereich unter der Markierung 10 einzuschränken und zu minimieren, wodurch nämlich die Markierung 10 veranlaßt werden könnte, während der für die Aushärtung des Klebers 30 erforderlichen Zeit etwas nach oben aufzuschwimmen.

Wie in Figur 2 dargestellt, enthält die Kolbeneinheit 14 die zylindrische Kolbenwand 32, die mit der Wand 34 an der Basisaufnahme 12 zusammenwirkt und eine Anordnung "Kolben-im-Zylinder" bildet, wodurch die Kolbeneinheit 14 aus der Basis 12 herausgezogen oder in diese eingedrückt werden kann. Die Masse 36 liegt zwischen der Kolbeneinheit 14 und der Basis 12 in dem dazwischen befindlichen Hohlraum. Die Masse 36 ist so ausgebildet, daß der gesamte Hohlraum zwischen der Kolbeneinheit 14 und der Basis 12 im wesentlichen ausgefüllt ist, wenn sich der Kolben in seiner obersten ausgefahrenen position befindet, wie in Figur 2 dargestellt. Die Wände 32 und 34 sind bei der vorzuziehenden Ausführungsform der Erfindung rundherum symmetrisch um eine gemeinsame Achse angeordnet.

Der Kolben 14 wird von der Masse 36 nach oben gedrückt. Die Haltezapfen 38 am Kolben 14 wirken mit in der Basisaufnahme 12 ausgebildeten Schultern 40 so zusammen, daß die Aufwärtsbewegung des Kolbens gestoppt oder begrenzt wird und daß der Kolben 14 in die gewünschte vorstehende Position über der Straßenoberfläche, wie in Figur 2 dargestellt, gebracht wird. In der Basisaufnahme 12 ist ein breiterer Teil 42 des Schlitzes 22 vorgesehen, wodurch sich die Zapfen 38 nach Einwirken einer abwärts gerichteten Kraft auf den Kolben 14, zum Beispiel durch einen Automobilreifen oder die Schaufel eines Schneepflugs, nach unten bewegen können. Durch das Zusammenwirken zwischen dem Schlitz 42 und den Haltezapfen 38 wird auch eine Rotation oder Verschiebung des Kolbens in einer unerwünschten Richtung verhindert. Wie am besten aus Figur 2a zu ersehen, bewirkt ein abwärts gerichteter Druck auf den Kolben 14 die Zapfen 38 eine Abwärtsbewegung längs des Schlitzes 42, wodurch die Masse 36 zusammengedrückt wird und sich die Schneepflugschaufel oder das Fahrzeugrad über den Kolben 14 bewegen können, ohne das Fahrzeug oder den Kolben 14 zu beschädigen. Nach Aufhebung der abwärts gerichteten Kraft führt die elastische Masse 36 den Kolben in seine in Abbildung 2 dargestellte normalerweise vorstehende Position zurück.

Bei der vorzuziehenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung läßt sich die Kolbeneinheit 14 auf Wunsch aus der Basisaufnahme 12 entfernen. Gemäß den Figuren 3 und 4, worauf nun Bezug genommen wird, entsprechen die Haltezapfen 38 des Kolbens 14 den Schlitzen 22 in der Basisaufnahme 12. Nach erfolgtem Einbau wird der Kolben nach unten verschoben, wobei sich die Zapfen 38 längs des Schlitzes 22 abwärts bewegen, bis sie die Umfangsschulter 40 erreichen, die zum Schlitz 42 führt. Der Kolben wird längs der Umfangsschulter 40 gedreht, bis Schlitz 42 erreicht ist, wo er von der Schulter 40, wie in Figur 2 dargestellt, an einer weiteren Aufwärtsbewegung gehindert wird. Es ist ein Befestigungsdorn 52 vorgesehen, der in den Schlitz 22 fest eingesetzt ist, um jede Umfangsbewegung der Zapfen 38 des Kolbens 14 zu verhindern. Bezugnehmend auf die Figuren 14, 15 und 16 enthält der längliche Befestigungsdorn 52 eine Lippe 56, die den Dorn 52 durch Eingreifen in die radiale Schulter 39 des Schlitzes 22, wie in Figur 14 dargestellt, im Schlitz 22 festhält. Da der Befestigungsdorn 52 den durch den Schlitz 22 begrenzten Raum im wesentlichen ausfüllt, wird eine Rückwärtsdrehung der Zapfen 38 wirksam verhindert. Sollte es jedoch aus irgendeinem Grunde erforderlich werden, können die Kolbeneinheit 14 und/oder die Masse 36 ohne weiteres und bequem ausgetauscht werden, indem man zunächst die entsprechenden Befestigungsdorne 52 entfernt, dann die Kolbeneinheit leicht dreht und sie von der Basis 12 abzieht.

Die vorliegende Erfindung bietet somit eine Straßenmarkierung, bei der die Basisaufnahme 12 zunächst in die Straße eingebaut würde und die Kolbeneinheit 14 später hinzukäme, oder bei der der Kolben 14 je nach Erfordernissen ausgetauscht werden könnte. Dies ermöglicht eine zweckmäßige Konfiguration, so daß, falls ein Reflektor beschädigt wird, er ohne weiteres ausgetauscht werden kann. Sollte es darüber hinaus als vorteilhaft angesehen werden, einen Kolben mit Reflektoren in einer Farbe durch einen Kolben mit Reflektoren in einer anderen Farbe oder durch einen Kolben mit anderen Merkmalen zu ersetzen, könnte der Kolben ohne Entfernung der Basisaufnahme aus der Straßenoberfläche leicht und zweckmäßig ausgetauscht werden.

Die Kolbeneinheit 14 ist so konstruiert, daß sie Rampenflächen 57 enthält, die es ermöglichen, daß die Schneepflugschaufel den Kolben 14 niederdrückt, und die als Schutz der Reflektoreinheit 16 gegen Schlagbelastungen dient. Zur weiteren Verstärkung der Konstruktion und Verlängerung der Lebensdauer sind, wie in den Figuren 5 und 6 dargestellt, Edelstahl-Verstärkungsdrähte 58, 59, 60 und 61 vorgesehen, und somit bleiben sie, selbst wenn sich das Kunststoffmaterial der Rampen 57 abnutzt oder auf andere Weise durch ständige Schlagkräfte durch Schneepflugschaufeln beschädigt wird, an ihrem Platz, um Rampenflächen zu bilden, die die Reflektoreinheit 16 gegen Stoßbelastungen schützen und dadurch die Lebensdauer des Kolbens verlängern. Darüber hinaus bewirken die Verstärkungsdrähte eine Stärkung der Konstruktion der Kolbeneinheit.

Nunmehr wird auf Figur 20 Bezug genommen, die eine weitere Ausführungsart 70 der vorliegenden Erfindung zeigt, welche ein selbstbeleuchtendes Merkmal einschließt. Diese Markierung kann zum Einsatz kommen, wenn es wünschenswert ist, eine wirklich beleuchtete Markierung zu haben, wie zum Beispiel in Flughäfen oder Straßenkurven, wo es besonders wünschenswert sein kann, die Straßenoberfläche durch eine beleuchtete und nicht nur mit Reflektoren versehene Markierung zu kennzeichnen.

Die allgemein bei 70 dargestellte selbstleuchtende Markierung enthält die Lichtquelle 72, die sich hinter dem gehärteten Glas 74 befindet, um die Markierung während der Nacht zu beleuchten. Ebenfalls in dieser Ausführungsform der Erfindung enthalten ist eine Solarzelle 76 und eine aufladbare Batterie 78. Ein Sensor 79 ist ebenfalls vorgesehen, der die Lichtquelle 72 betätigt, wenn er von außen eine Anzeige oder ein Signal empfängt.

Bei einer vorzuziehenden Ausführungsform dieser Erfindung bewirkt die Solarzelle das Aufladen der aufladbaren Batterie 78 während der Tagesstunden. Nach Eintritt der Dunkelheit betätigt der Sensor 79, der bei dieser Ausführungsform einen Fotozellenschalter enthält, die Einschaltung der Lichtquelle 72 und schaltet auch die Lichtquelle während der Tagesstunden wieder ab. Somit bietet die vorliegende Erfindung eine unabhängige Einheit, die automatisch arbeitet, um die Straßenoberfläche während der Tagesstunden zu markieren und die selbstaktivierend ist und wegen der Selbstaufladung nur geringe Wartung erfordert.

Bei einer alternativen Ausführungsform dieser Erfindung kann der Sensor 79 einen Empfängerschalter enthalten, der auf ein externes Funksignal reagiert, um das Licht 72 einzuschalten. Es kann also besonders wünschenswert sein, die Straßenmarkierung nach dieser Ausführungsform der Erfindung in einer entfernt liegenden Landebahn einzubauen, wo sie nur bei Bedarf aufleuchten könnte. Darüber hinaus könnte ein im Flugzeug oder im Automobil untergebrachter Sender den Reflektor automatisch einschalten, wenn sich dieses der Markierung unmittelbar nähert, und die Markierung könnte abgeschaltet werden, nachdem das Flugzeug bzw. das Automobil passiert hat oder wenn die Markierung nicht mehr benötigt wird, so daß Strom aus der aufladbaren Batterie eingespart wird. Diese Ausführungsform könnte auch bei der Schaffung einer sicheren Bedingung für bestimmte Anwendungen von Vorteil sein, wie zum Beispiel in wenig befahrenen Kurvenabschnitten, wo eine beleuchtete Markierung nur erforderlich ist, wenn ein Fahrzeug die Kurve durchfährt. Die Batterie, Solarzelle und der Sensor können alle im Kolben der Markierung enthalten sein, und damit könnte diese Art der Markierung anstelle eines mit Reflektoren versehenen Markierungskolbens eingesetzt werden, wobei die Basis verwendet würde, die sich bereits in der Straßenoberfläche befindet.

Nunmehr wird auf Figur 22 Bezug genommen, und diese zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einer Positionsmarkierung, die allgemein bei 80 dargestellt ist. Diese Markierung kann die Merkmale einer aufladbaren Batterie, einer Solarzelle, Lichtquelle, wie oben beschrieben, einschließen. Darüber hinaus befindet sich in dem erfindungsgemäßen Kolben oder der Basis ein Positionssender und/oder -empfänger. Der erfindungsgemäße Positionssender 82 kann einen Sender-Empfänger enthalten, der auf eine äußere Übertragung reagiert und dann die Position der betreffenden Markierung übermittelt. Die Straßenmarkierung gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung könnte vorteilhaft verwendet werden, um die heutigen 'Mile markers" (Meilenmarkierungen) zu ersetzen und würde gegenüber den herkömmlichen Markierungen einige Vorteile bieten. Die Positionsmarkierungen gemäß der vorliegenden Erfindung könnten weniger sperrig sein als die herkömmlichen Markierungen. Außerdem wäre die Positionierung am Straßenverlauf auf Wunsch zugänglich und würde nicht von einer guten Sicht abhängen, um die jeweilige Position zu bestimmen, sondern nur vom Empfang des Funksignals, welches aus einer größeren Entfernung als einem Sichtabstand empfangen werden könnte.

Wie in Figur 21 dargestellt, könnte der Fahrer eines Rettungsfahrzeugs 84, welches mit einem Empfänger ausgerüstet ist, der mit dem in der Straßenmarkierung angebrachten Sender zusammenwirkt, sofort die Position des Fahrzeugs am Straßenverlauf ausmachen, ohne auf der Straße selbst auf ein Zeichen achten zu müssen. Durch einfache Verwendung eines geeigneten Empfängers, der mit dem Empfänger und/oder dem Sender der Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung zusammenwirkt, kann die Position der Markierung und/oder des Fahrzeugs bestimmt werden.

Es ist davon auszugehen, daß der in der Straßenmarkierung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendete Sender oder Empfänger entweder ständig oder austauschbar im Kolben 14 eingebaut sein könnte. Darüber hinaus handelt es sich bei dem Sender oder Sender-Empfänger vorzugsweise um einen integrierten elektronischen Mikrochip, der die oben beschriebenen Funktionen erfüllen kann. Eine Reihe dieser Markierungen könnte längs einer Straßenoberfläche in bestimmten Abständen mit vorprogrammierten Chips eingesetzt werden, die ein für die jeweilige Markierung spezifisches Signal aussenden würden. Das Signal könnte durch einen externen Empfänger empfangen und interpretiert werden, der die Position der nächstgelegenen Straßenmarkierung oder die Fahrzeugposition anzeigen würde.


Anspruch[de]

1. Eine niederdrückbare Straßenmarkierung mit:

einer Basisaufnahme (12), die innerhalb eines Hohlraums (28) fest angebracht werden kann, der in der Fahrbahn (26) ausgebildet ist, wobei die Aufnahme Seitenwände (34) aufweist, die eine oben offene Kammer bilden, einem nach unten offenen Kolbenelement (14), das so angeordnet ist, daß es in der Basisaufnahme (12) gleiten kann, wobei die Oberseite des Kolbenelements (14) einen nach außen vorstehenden Abschnitt aufweist, der sich senkrecht oberhalb der Fahrbahnoberfläche erstreckt, wobei das Kolbenelement (14) in der Aufnahme (12) frei zwischen erhöhten und niedergedrückten Stellungen gleiten kann, Lichtleitmitteln (16), die von dem nach außen vorstehenden Abschnitt des Kolbens getragen werden, und einer elastischen zusammendrückbaren Masse (36), die in dem Kolbenelement (14) und dem Bodenteil der Kammer vorgesehen ist, wobei die Masse dahingehend wirkt, daß sie das Kolbenelement (14) nach außen von der Aufnahme (12) ausgehend vorspannt, wobei zusammenwirkende Mittel (40, 38) auf der Basis und dem Kolbenelement eine nach außen gerichtete Bewegung des Kolbenelements begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Kolbenelements (14), das in dem Basisabschnitt (12) gleiten kann, in seiner erhöhten Stellung im wesentlichen auf die Oberseite (20) der Basisaufnahme (12) und die sie umgebende Straßenoberfläche (21) ausgerichtet ist, und daß die Masse (36) im wesentlichen wasserundurchlässig ist und im wesentlichen den gesamten Raum in dem Kolbenelement (12) und den Raum in der Kammer unterhalb des Kolbenelements ausfüllt.

2. Straßenmarkierung nach Anspruch 1, bei der die Masse (36) eine gasgefüllte Blase (48) umfaßt.

3. Straßenmarkierung nach Anspruch 1, bei der die Masse (36) ein Elastomermaterial umfaßt, das im wesentlichen so geformt ist, daß es genau passend in den Raum zwischen dem Kolbenelement und der Basis paßt.

4. Straßenmarkierung nach Anspruch 3, bei der das Elastomermaterial (36) einen Kunstharzschaumstoff mit einer wasserdichten äußeren Schicht umfaßt.

5. Straßenmarkierung nach Anspruch 3, bei der das Elastomermaterial (36) einen geschlossenzelligen Kunstharzschaumstoff umfaßt.

6. Straßenmarkierung nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei der eine mechanische Feder (50) in die Elastomermaterialmasse (36) eingebettet ist.

7. Straßenmarkierung nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, bei der die Basis (12) und das Kolbenelement (14) kreisförmig symmetrisch um eine zentrale Achse sind und die Elastomermasse (36) eine Vielzahl von Scheiben (44, 46) umfaßt.

8. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Kolbenelement (14) selektiv aus der Basisaufnahme (12) entfernt werden kann.

9. Straßenmarkierung nach Anspruch 8, bei der lösbare Haltemittel (41, 40) vorgesehen sind, die zwischen dem Kolben und der Aufnahme wirken können, wobei die Haltemittel mit den zusammenwirkenden Mitteln (40, 38) kooperieren, um eine relative Drehbewegung zwischen dem Kolbenelement (14) und der Aufnahme (12) zu verhindern, damit ein Entfernen des Kolbenelements aus der Aufnahme durch deren offene Oberseite ermöglicht wird.

10. Straßenmarkierung nach Anspruch 9, bei der die zusammenwirkenden Mittel einen ersten Schlitz (41), der auf der Basisöffnung außerhalb des offenen Endes der Aufnahme und verlängert in der Richtung der Kolbenbewegung in der Aufnahme vorgesehen ist, einen zweiten Langschlitz (42), der auf der Basis vorgesehen ist und eine Längsachse aufweist, die sich parallel zu aber seitlich verschoben von der Längsachse des ersten Schlitzes (41) erstreckt, und wobei sich seitlich erstreckende Durchlaßmittel (42) die ersten und zweiten Schlitze miteinander verbinden, und einen Nasenabschnitt auf dem Kolben aufweisen, wobei der Nasenabschnitt (38) durch den ersten Schlitz in den zweiten Schlitz bewegt werden kann, während man den Kolben an der Aufnahme anbringt, und um danach mit dem zweiten Schlitz dahingehend zusammenzuwirken, daß die nach außen gerichtete Bewegung der Kolbenanordnung aus der Aufnahme begrenzt wird.

11. Straßenmarkierung nach Anspruch 10, desweiteren mit einem verlängerten Befestigungsdorn (52), der entfernbar in dem ersten Schlitz (41) aufgenommen ist, wobei der Befestigungsdorn dahingehend wirkt, daß die Rotation und das Entfernen des Kolbenelements verhindert wird, wenn er in den ersten Schlitz eingeführt ist, und daß das Herausnehmen des Kolbens ermöglicht wird, wenn dieser aus dem ersten Schlitz entfernt wird.

12. Straßenmarkierung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der der vorstehende Abschnitt des Kolbenelements (14) eine geneigte Rampenfläche (57) zum Schutz der Lichtleitmittel (16) und zum Ausweichen des Kolbenelements nach unten in Reaktion auf eine Kraft auf der Rampenfläche umfaßt.

13. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Kolbenelement mit Verschleißelementen aus Metall versehen ist, die dem vorstehenden Abschnitt des Kolbens zugeordnet sind, die dahingehend wirken, daß sie dem Reibverschleiß standhalten, der sich durch fremde Objekte ergibt, die sich über den vorstehenden Abschnitt hinwegbewegen.

14. Straßenmarkierung nach Anspruch 13, bei der die Rampe (57) durch die Verschleißelemente (56, 60) verstärkt wird, die in der Rampenfläche eingebettet sind.

15. Straßenmarkierung nach Anspruch 14, bei der das Verschleißelement ein Drahtverstärkungselement (58, 60) umfaßt.

16. Straßenmarkierung nach Anspruch 15, bei der das Verschleißelement einen Draht (58, 60) aus rostfreiem Stahl umfaßt.

17. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenedn Ansprüche, bei der das Kolbenelement (14) aus einem Konstruktionskunststoffmaterial geformt ist.

18. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Lichtleitmittel einen Reflektor umfaßt.

19. Straßenmarkierung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei der das Lichtleitmittel eine Lichtquelle (72), eine aufladbare Batterie (78), die in der Basisaufnahme (12) positioniert ist, um die Lichtquelle mit elektrischer Leistung zu versorgen, eine Solarzelle (76), die offen auf dem Kolbenelement zum Empfangen von Licht und zum Wiederaufladen der aufladbaren Batterie angeordnet ist, und Sensormittel (79) umfaßt, die vorgesehen sind, um äußere Signale zu empfangen und das Licht in Reaktion auf diese äußeren Signale leuchten zu lassen.

20. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die einen externen Empfänger und Positionsmittel (82) zum Übertragen eines Positionssignals an den externen Empfänger umfaßt, wobei der externe Empfänger das Positionssignal empfängt und das Positionssignal dekodiert, um die Position der Markierung entlang der Fahrbahn zu berechnen.

21. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der sowohl das Kolbenelement (14) als auch die Basis (12) aus einer Polymerzusammensetzung hergestellt sind.

22. Straßenmarkierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Aufnahme (12) einen Boden umfaßt, dessen Außenfläche eine Aussparung (24b) aufweist, um Unregelmäßigkeiten der Bodenfläche dieses Hohlraums aufzunehmen.







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