Diese Erfindung betrifft thermoelektrisches Kühlen.
Inbesonders betrifft sie eine leistungsfähige
thermoelektrische Kühlvorrichtung, die aus mehreren, mit mehreren
neuen Abstandselementen kombinierten thermoelektrischen
Modulen gebildet ist.
Thermoelektrisches Kühlen ist ein gut bekanntes Phänomen.
Es nutzt den sogenannten thermoelektrischen Peltier-Effekt.
Wenn ein elektrischer Strom durch den Übergang von zwei
ungleichen Metallen fließt, ergibt sich ein Anstieg in der
Absorption oder Freisetzung von Wärme. Wenn der Strom in der
gleichen Richtung fießt, wie der Strom am heißen Übergang
eines thermoelektrischen Kreises aus den zwei Metallen, wird
Wärme absorbiert. Wenn der Strom in der gleichen Richtung
fließt wie der Strom am kalten Übergang des thermoelektrischen
Kreises, wird Wärme freigesetzt.
Als nützliches Ergebnis des Peltier-Effekts sind Module,
die den Effekt nutzen, leicht kommerziell erhältlich, wie im
folgenden noch weiter erklärt wird. Eine Anzahl von
Vorrichtungen wurde vorgeschlagen, die den Effekt nutzen
einschließlich unter anderem die Offenbarungen der folgenden
United States Patente: 3,080,723 von Price; 3,085,405 von
Frantti; 3,154,926 von Hirschhorn; 4,237,877 von Boehler;
4,470,263 von Lehovec et al.; 4,483,021 von McCall und
4,551,857 von Galvin.
US-A-3 137 142 betrifft ein Wärmeübertragungsystem, bei
dem thermoelektrische Module gestapelt sind. Eine Matrix
umfaßt vertikal auf Abstand gehaltene horizontale Platten, die
durch Felder horizontal auf Abstand gehaltener vertikaler
Wärmetauscherlamellen (Rippen), die wiederum Felder von
horizontalen Strömungsmediumkanälen definieren, miteinander
verbunden sind. Die vertikal auf Abstand gehaltenen
horizontalen Platten haben an ihren Außenflächen Felder von
horizontal auf Abstand gehaltenen vertikalen
Wärmetauscherlamellen angebracht, die Felder von horizontalen
Strömungsmediumkanälen bereitstellen, die durch geignete
Einrichtungen wie z.B. Metallabdeckplatten abgedeckt sind. Die
vertikal auf Abstand gehaltenen horizontalen Platten
beinhalten mehrere thermoelektrische Paare, die heiße und
kalte Übergänge aufweisen. Die Plattenanordnung ist derart,
daß sich die heißen Übergänge in benachbarten Platten
gegenüberliegen und daß sich auch die kalten Übergänge in
benachbarten Platten gegenüberliegen. Die Plattenanordnung ist
derart, daß die Felder der horizontalen Strömungsmediumkanäle
ein Strömungsmedium zwischen den Feldern der
Wärmeaustauscherlamellen transportieren und sich im
wesentlichen in rechten Winkeln zu den Feldern der
horizontalen Strömumgsmediumkanäle erstrecken, die aufgrund
der Kanalanordnung Strömungsmedium zwischen den Feldern der
Wärmeaustauscherlamellen transportieren.
US-A-3 ,474,632 betrifft eine thermoelektrische
Klimatisierungsvorrichtung mit einem ähnlichen Aufbau. Sie
weist mehrere thermoelektrische Module auf, die miteinander
durch mehrere Lamellen verbunden sind. Die Lamellen schaffen
mehrere Flußpfade, durch die entweder Kaltluft oder
klimatisierte Luft transportiert wird.
Obwohl der Wirkungsgrad der Peltier-Effekt-Module relativ
niedrig ist, sind sie für gewisse Anwendungen wegen des
Fehlens bewegter Teile einzigartig geeignet. Demgemäß ist es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine thermoelektrische
Kühlvorrichtung und ein Wärme-Übertragungsverfahren zu
schaffen, die den Kühlungswirkungsgrad in einer robusten, sehr
vielseitigen Konfiguration maximieren. Diese Aufgabe ist durch
die Merkmale der Ansprüche 1 und 10 gelöst. Andere Aufgaben
und Vorteile werden aus der folgenden Beschreibung und den
beigefügten Ansprüchen ersichtlich werden.
Die Erfindung betrifft insbesonders einen Aufbau mehrerer
thermoelektrischer Kühlmodule, die in einem Stapel angeordnet
sind und sich mit mehreren Abstandselementen abwechseln. Die
Kühlmodule sind so angeordnet, daß die heißen Oberflächen
benachbarter Module einander gegenüber liegen, wie es die
kalten Oberflächen tun. Der Abstandshalter zwischen jedem Paar
gegenüberliegender Oberflächen beinhaltet einen
Strömungsmediumdurchlauf in wärmeübertragender Beziehung zu den
Oberflächen. Der Abstandshalter besteht aus Elastomermaterial,
so daß er selbstdichtend und leckdicht ist. Ein zu kühlendes
Strömungsmedium wird durch diese, die kalten Oberflächen
trennenden Abstandshalter, geleitet. Die Abwärme wird durch
ein Strömungsmedium, das durch die, die heißen Oberflächen
trennenden Abstandshalter geleitet wird, abgeführt.
Die Erfindung wird mittels eines Beispiels mit Bezug auf
die folgenden Zeichnungen erklärt:
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines
Wasserkühlers, der die Vorrichtung dieser Erfindung einsetzt;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der
thermoelektrischen Kühlvorrichtung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ist ein Explosions-Detail zur Darstellung des
Aufbaus der Vorrichtung von Fig. 2; und
Fig. 4 ist eine Prinzipskizze zur Darstellung der
Betriebsweise des Wasserkühlers von Fig. 1.
Mit speziellen Bezug auf Fig. 1 ist ein Wasserkühler (und
ein Heizgerät) dargestellt, der von dem Kühlmodul der
Erfindung Gebrauch macht. Ein möglicher Einsatz eines solchen
Kühlers wäre eine Zusatzausrüstung eines Motorfahrzeugs, das
in einer Wüstenumgebung operiert, um kühles Trinkwasser oder
andere Getränke bereitzustellen. Ein Vorrichtung dieses Typs
könnte auch auf einer Zugmaschine oder in einem Wohnwagen
montiert werden. In der Tat ist ihre Einsetzbarkeit nur durch
die Notwendigkeit einer Gleichstromenergiequelle
eingeschränkt.
Der Kühler von Fig. 1 weist ein rechteckiges Gehäuse 10
auf, das durch eine vertikale Wand 12 und eine horizontale
Wand 14 in drei Abteile aufgeteilt ist. Das rechte Abteil 16
ist, wie in Fig. 1 zu sehen, hoch und schmal um einen
Polypropylentank 18 und die umgebende Schaumisolation (nicht
gezeigt) auf zunehmen. Das durch die horizontale Wand 14
gebildete obere Abteil 20 ist im wesentlichen quadratisch und
umschließt eine mit Lamellen versehene
Röhrenwärmetauscher-Anordnung 22, ein Heißwasserpumpe 24 und eine Zulaufpumpe 26.
Das durch die horizontale Wand 14 gebildete untere Abteil 28
ist rechteckig und umschließt einen thermoelektrischen
Kühlstapel 30 und eine kalte Pumpe 30.
Die Rückseite des Gehäuses 10 ist durch eine Rückplatte 34
und eine Dichtung 36 verschlossen. Die Rückplatte 34 enthält
eine kreisförmige Luftauslaßöffnung 38 in der ein
motorbetriebener Lüfter 40 eingebaut ist, der sich in das obere
Abteil 20 erstreckt, um Luft durch den lamellierten
Röhrenwärmetauscher 22 zu ziehen.
Die Vorderseite des Gehäuses 10 ist durch ein Frontplatte
42 und eine Dichtung 44 verschlossen. Die zusammengebaute
Umkleidung mit dem Gehäuse 10, der Rückplatte 34 und der
Frontplatte 42 ist durch Durchsteckschrauben 46 und Muttern 48
zusammengehalten. Die Frontplatte 42 enthält ein
Lufteinlaßgitter 50 und trägt ein Steuerplatte 52. Auf der
Frontplatte 52 sind ein Drei-Positionen-Schalter 54 mit den
Stellungen "Heizen", "Aus" und "Kühlen", eine "Bereit"-Leuchte
56 und eine "Niedrigspannung"-Leuchte 58 montiert.
An der Oberseite des Gehäuses 10 ist eine Entlüftungskappe
60 montiert, die mit dem Inneren des Tanks 18 über eine
Öffnung 62 in der oberen Platte 64 des Tanks in Verbindung
steht. Auf der Oberseite des Gehäuses 10 ist ebenfalls ein
Abschaltventil 76 montiert, das die Verbindung zu einer
externen Wasserversorgung, wie z.B. einem nicht gezeigten Tank
herstellt. Auf dem Boden des Tanks 18 ist durch die Montage
auf der Bodenplatte 66 ein Widerstandsheizung 68 angeordnet.
Weiter ist in dem Tank 18, aber nahe an der Oberseite, ein
Füllstandssensor 70 enthalten. Der Tank enhält auch einen
Temperatursensor 72, der in Fig. 1 nicht zu sehen ist. Ein per
Druckknopf betätigtes Ablaßventil 74 auf der Bodenplatte des
Tanks 18 ermöglicht die Entleerung des Inhalts falls
gewünscht.
Der Aufbau des thermoelektrischen Kühlstapels 30 dieser
Erfindung ist am besten in Fig. 2 und 3 zu sehen. Er umfaßt
mehrere reckteckige, kommerziell erhältliche,
thermoelektrische Module 78, die sich mit Abstandshaltern 80
abwechseln und an den Endplatten 82 abschließen. Jedes Modul
hat eine kalte Oberfläche und eine heiße Oberfläche und ein
Paar elektrischer Zuleitungen 84. Sie sind so in dem Stapel
angeordnet, daß sich in benachbarten Modulen die kalten
Oberflächen und die heißen Oberflächen gegenüberliegen.
Folglich ist jeder Abstandshalter 80 entweder zwischen zwei
heißen oder zwei kalten Oberflächen eingeschlossen. Geignete
Kühlmodule sind die Modelle CP5-31-06L und CP5-31-10L von
Materials Electronic Products Corp. Sie werden von dem
Hersteller als lötbare, keramisch isolierte, thermoelektrische
Module beschrieben. Jedes Modul enthält 31 Paare. Das
thermoelektrische Material ist eine quarternäre Legierung aus
Wismuth, Tellur, Selen und Antimon mit kleinen
Dotierungsanteilen, die so behandelt sind, daß sie einen ausgerichteten
polykristallinen Block erzeugen.
Die Abstandshalter 80 sind identisch, aber abwechselnd
umgedreht in dem Stack 30 eingebaut. Sie sind aus Silikongummi
hergestellt, der als Dichtung und Versiegelung gegenüber den
thermoelektrischen Modulen 78 dient, um Leckagen des
Strömungsmediums zu vermeiden. Leitflächen 86 in jedem
Abstandshalter bilden einen serpentinenförmigen Kanal, der mit
einem Strömungsmediumeinlaß 88 und einem Strömungsmediumauslaß
90 in einer Ecke jedes Abstandstandhalters in Verbindung
steht. Wie später ersichtlich wird, sind die Seiten aller
Kanäle durch die heißen oder kalten Oberflächen der
benachbarten Modulen gebildet, um somit die Wärmeübertragung
zu dem und von dem Strömungsmedium im Kanal zu maximieren.
Diese Anordnung umgeht die Notwendigkeit des Einsatzes
konventioneller Wärmetauscherplatten und die Probleme einen
guten Wärmeübergang zu den Modulen mittels Druckanlegung oder
Wärmeleitpaste zu erhalten.
Die abwechselnd umgedrehte Anordnung der Abstandshalter 80
resultiert darin, daß die Strömumgsmediumeinlässe und
-Auslässe jedes zweiten Abstandshalters ausgerichtet sind. Ein
Wassereinlaßverteiler 92 ist mit den Einlässen 88 der
Abstandshalter verbunden, die zwischen kalten Oberflächen
angeordnet sind und ein Wasserauslaßverteiler 94 ist mit deren
Auslässen 90 verbunden. In ähnlicher Weise ist ein
Kühlmitteleinlaßverteiler 96 mit den Einlässen 88 der
Abstandshalter verbunden, die zwischen den heißen Oberflächen
angeordnet sind und ein Kühlmittelauslaßverteiler 98 ist mit
deren Auslässen 90 verbunden. Diese Kühlstapelanordnung ist
leicht und mit niedrigen Kosten herzustellen. Nach dem
Zusammenbau wird sie in ein geignetes Harz eingekapselt, was
eine extrem robuste Einheit mit stabilen Leistungsdaten
ergibt.
Beispiel I
Ein thermoelektrischer Kühlstapel wurde wie oben mit vier
Modulen aufgebaut, von denen jedes mit 4,8 Volt x 6,7 Ampere =
32,16 Watt betrieben wurde, und dadurch eine Gesamtleistung von
128,64 Watt hat. Die Resultate von drei Tests waren wie folgt:
Test #1:
21ºC (70ºF) Temperatur der Umgebungsluft
22ºC (71,2ºF) Kaltwasserauslaß
35,4ºC (95,7ºF) Heißwasserauslaß
24ºC (75ºF) Kaltwasserrücklauf
32,7ºC (90,9ºF) Heißwasserrücklauf
121,07 BTU/Hr Kühlleistung (35,46 Watt).
Test #2:
21ºC (70ºF) Temperatur der Umgebungsluft
27ºC (80,2ºF) Kaltwasserauslaß
40,6ºC (105,2ºF) Heißwasserauslaß
29ºC (84,1ºF) Kaltwasserrücklauf
37,7ºC (99,9ºF) Heißwasserrücklauf
132 BTU/Hr Kühlleistung (38,60 Watt).
Test #3:
210C (70ºF) Temperatur der Umgebungsluft
27,5ºC (81,4ºF) Kaltwasserauslaß
37,3ºC (99,1ºF) Heißwasserauslaß
30,6ºC (87,0ºF) Kaltwasserrücklauf
34,6ºC (94,3ºF) Heißwasserrücklauf
154,6 BTU/Hr Kühlleistung (45,3 Watt).
Beispiel II
Der Kühlstapel von Beispiel I wurde auf 24 Module mit
einer Betriebsleistung von 772 Watt vergrößert.
Test #1:
726,4 BTU/Hr Kühlleistung (212,8 Watt).
Test #2:
792,0 BTU/Hr Kühlleistung (232,1 Watt).
Die Arbeitsweise einer Wasserheiz- und Kühleinheit, wie in
Fig. 1 und 4 dargestellt, mit dem oben beschriebenen
thermoelektrischen Kühlstapel wird jetzt erklärt. In der
folgenden Beschreibung ist Trinkwasser eingefüllt und eine
50:50-Mischung von Äthylenglykol und Wasser dient als
Kühlmittel.
Um das System im Heizmodus zu betreiben wird das
Abschaltventil 76 geöffnet und der Steuerschalter 54 in
Stellung "Heizen" gebracht. Wenn die verfügbare Spannung
außerhalb des erlaubten Nominalbereichs liegt, leuchtet die
Niedrigspannungs LED 58 und das System beginnt nicht zu
arbeiten. Wenn die gemessene Spannung innerhalb des
Nominalbereichs liegt und der Füllstandssensor 70 erkennt, daß
der Tank 18 nicht gefüllt ist, beginnt die Widerstandsheizung
68 nicht zu arbeiten. Stattdessen wird die Zulaufpumpe 26
starten und Wasser von einer externen Quelle in den Tank 18
pumpen, der in einer Ausführungsform ein Gesamtvolumen von
500ml hat. Wenn der Flüssigkeitspegel 400 ml erreicht, zeigt
der Füllstandsensor 70 an, daß der Tank gefüllt ist und die
Widerstandsheizung 68 wird mit Energie versorgt. Diese Heizung
hat eine Leistung von 65 Watt und heizt das Wasser im Tank 18
rasch auf. Sobald die gewünschte Wassertemperatur erreicht
ist, leuchtet die grüne "Bereit" Leuchte 56 auf und leuchtet
solange, wie die Temperatur beibehalten wird. Das heiße Wasser
kann über das Ablaßventil 74 entnommen werden.
Wenn das System im "Heizen"-Modus betrieben wird, sind der
thermoelektrische Kühlstapel 30 und seine zugehörigen Pumpen
und Einrichtungen außer Betrieb. Das System arbeitet ähnlich
wie eine Kaffeemaschine. Sobald die Temperatur des Wassers den
den Kalibarationseinstellpunkt erreicht, wird die Heizung 68
ausgeschaltet und die "Bereit"-LED leuchtet, um anzuzeigen,
daß Wasser entnommen werden kann. Die Heizung fährt fort zu
arbeiten, sobald die Temperatur unter einen festgelegten
Minimaleinstellpunkt fällt.
Das Ablaßventil 74 ist überdimensioniert, um ein schnelles
Entleeren des Tanks in weniger als 4 Sekunden zu ermöglichen.
Wenn Heißwasser entnommen wird, erkennt der Füllstandssensor
70 das Absinken des Wasserpegels und schaltet die Pumpe 26 für
die Zufuhr von Wasser ein. Die Zulaufpumpe 26 arbeitet mit
einer Nominalleisteung 1000 ml/min und füllt den Tank 18 in
circa 25 Sekunden. Die Zufuhr von Wasser veranlaßt den
Temperatursensor 72 die Heizung 68 für die Aufheizung des
einfließenden Wassers einzuschalten. Die "Bereit"-Leuchte 56
wird ausgehen, bis die Temperatur im gewünschten Bereich ist.
Um kaltes Wasser zu erzeugen, wird der Steuerschalter 54
die Stellung "Kühlen" gebracht. Das System wird in einer
ähnlichen Art und Weise arbeiten, wie sie für den Heizmodus
beschrieben wurde. Wenn die angelegte Spannung unterhalb des
erlaubten Bereichs liegt, wird die Einheit nicht arbeiten und
die Unterspannungsleuchte 58 wird eingeschaltet sein. Wenn der
Wassertank nicht voll ist, wird die Zulaufpumpe 26
eingeschaltet werden. Wenn der Füllstandsdetektor 70 erkennt,
daß der Wasserfüllstand korrekt ist, werden der
thermoelektrische Kühlstapel 30 und seine zugehörigen Einrichtungen
mit Energie versorgt.
Beim Kühlbetrieb wälzt die kalte Pumpe 32 Wasser zwischen
dem Tank 18 und dem thermoelektrischen Stapel 30 um, der 6
thermoelektrische Module und die zughörigen Abstandshalter 80
enthält, wie oben beschrieben. Das zu kühlende Wasser tritt
vom Wassereinlaßverteiler 92 aus in den thermoelektrischen
Stapel 30 ein. Die Wärme dieses Wassers wird von den
thermoelektrischen Modulen 78 zu den Abstandshaltern 80
transportiert, die leckdichte Dichtungen an den heißen Seiten
der Module bilden. Diese Anordung ist außerordentlich
wirkungsvoll und ermöglicht es, eine enorme Wärmemenge in
einer kleinen leichtgewichtigen Anordnung zu transportieren.
Das innerhalb des Kühlstapels 30 erzeugte kühle Wasser wird
durch den Wasserauslassverteiler 94 kontinuierlich in den Tank
18 zurück umgewälzt. Das innerhalb des thermoelektrischen
Stapels 30 erzeugte heiße Kühlmittel wird in den
Abstandshaltern 80 gesammelt, die mit den heißen Seiten der Module 78
verbunden sind. Dieses heiße Kühlmittel wird durch die Pumpe
24 auf der heißen Seite aus Kühlmittelauslassverteiler 98 zum
lamellierten Röhrenwärmetauscher 22 umgewälzt. Der
Achsiallüfter 40 zieht 40-50 SCFM Umgebungsluft durch den
Wärmetauscher 22, um das Kühlmittel abzukühlen, das dann
wieder in den thermoelektrischen Stapel durch den
Kühlmitteleinlaßverteiler 96 zurückgeführt wird.
Wenn der in den Tank 18 eingebaute Temperatursensor
erkennt, daß das Wasser auf die korrekte Temperatur abgekühlt
wurde, schaltet die Steuerung die Pumpe 24 auf der heißen
Seite, die kalte Pumpe 32, den Lüfter 40 und den
thermoelektrischen Stapel 30 ab. Die Einheit wird die
Nominaltemperatur des im Tank 18 enthaltenen Wassers durch
Wiedereinschalten beibehalten, wenn immer die Temperatur über
einen festgelegten Einstellpunkt ansteigt. Wenn die
Nominaltemperatur erreicht ist, leuchtet die "Bereit"-Leuchte
56 auf. Wenn Wasser aus dem Tank 18 entnommen wird, erkennen
die Sensoren 70, 72 die Anderungen im Wasserfüllstand und in
der Temperatur und der Füll- und Abkühlzyklus beginnt von
Neuem.
Um ein Vermischung mit dem einlaufenden Wasser während der
Wasserentnahme aus dem Tank 18 zu vermeiden, ist das
Ablaufventil 74 als ein Drucktasten-Magnetventil ausgeführt.
Es inaktiviert gleichzeitig die Zulaufpumpe 26, um zu
verhindern, daß ungekühltes Wasser in den Tank 18 eintritt.
Die Zulaufpumpe 26 füllt den Tank 18 automatisch wieder auf,
wenn das Ablaufventil 74 geschlossen ist.