Die Erfindung befaßt sich mit einem ringförmigen Werkzeug
zum Festlegen von Rohlingen in einer Maschine der Bauart,
welche ein Paar von sich drehenden Ringen aufweist, während
gegenüberliegende, ebene Seitenflächen mit einer Mehrzahl
von Haltewerkzeugen derart versehen sind, daß ein
länglicher Rohling im wesentlichen radial zwischen einem Paar
von Haltewerkzeugen in zugeordneten Ringen festgelegt
werden kann.
In dem dänischen Patent Nr. DK-B-143 935 ist eine Maschine
angegeben, in welcher eine Rolle bzw. Walze derart
angeordnet ist, daß sie ein Ende von länglichen Rohlingen
beaufschlagt, welche zwischen gegenüberliegenden
Haltewerkzeugen in zwei sich drehenden, ringförmigen Werkzeugen
festgelegt sind. Die Werkzeuge sind in den zugewandten, ebenen
Seitenebenen der Ringe angebracht.
Die Anzahl von Haltewerkzeughälften in jedem Ring kann sich
in typischer Weise auf 20 bis 40 belaufen, und die
Haltewerkzeuge wurden bis jetzt mittels Schrumpfen angebracht,
wobei jeder der Ringe mit einer Mehrzahl von axialen
Einschnitten vorgefertigt ist, welche genau zu den
Haltewerkzeugen passen. Daher ist es sehr teuer, die bekannten
ringförmigen Werkzeuge herzustellen, was auf die
Toleranzvorgaben zurückzuführen ist, wobei insbesondere der radiale
Abstand der Einschnitte von der Mitte des Ringes kritisch
ist, welcher die radiale Position der Haltewerkzeuge
definiert. Die Herstellungskosten stellen einen äußerst
wichtigen Aspekt dar, da üblicherweise die bekannten,
ringförmigen Werkzeuge vollständig ersetzt werden müssen, wenn nur
einer der vielen Haltewerkzeuge oder Einschnitte im Ring
defekt ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein ringförmiges Werkzeug
der vorstehend beschriebenen Art bereitzustellen, welches
sich beträchtlich billiger herstellen läßt und das sich
darüber hinaus mit geringeren Kosten verbunden warten läßt.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das
Werkzeug-wie im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegeben-ausgelegt ist. Wenn die angegebene Ausnehmung
hergestellt wird, kann der Ring beispielsweise in einem
Kugellager ähnlich jenem, welches die Ringe der bekannten
Maschine hält, festgelegt werden, so daß auf eine sehr
billige Weise eine enge Toleranz der Wand in der Ausnehmung
erzielt werden kann, welche die radiale Position der
Werkzeuge definiert.
Es ist noch zu erwähnen, daß dies wesentlich besser ist als
etwa 20 bis 40 Einschnitte in jedem ringförmigen Werkzeug
vorzusehen. Das ringförmige Werkzeug nach der Erfindung hat
den zusätzlichen Vorteil, welcher darin zu sehen ist, daß
es relativ leicht ist, ein defektes Haltewerkzeug
auszuwechseln, da die festen Distanzstücke in der Nähe des
defekten Haltewerkzeugs lediglich zum Auswechseln des
Haltewerkzeuges gelöst zu werden brauchen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die
Ausnehmungen in einem Satz von ringförmigen Werkzeugen so
ausgebildet, wie dies im Anspruch 2 angegeben ist, wodurch
ermöglicht wird, daß gleiche Werkzeuge in den beiden Ringen
eingesetzt werden können.
Es ist von wesentlicher Bedeutung, daß wenigstens jedes
zweite Distanzstück verschoben werden kann, um die
Herstellungstoleranzen der Werkzeuge auszugleichen, so daß
nicht mehr als jedes zweite Distanzstück in der Ausnehmung
so angeordnet ist, daß es hinsichtlich einer Bewegung in
Längsrichtung fest ist. Wenigstens einige der
angeordneten Distanzstücke sind vorzugsweise mit Hilfe von
Schrauben befestigt, welche im Prinzip die Distanzstücke in einer
radialen oder in einer axialen Richtung im ringförmigen
Werkzeug festlegen können. Anspruch 3 beschreibt eine bevorzugte
Ausführungsform, bei der die Distanzstücke in einer radialen
Richtung festgelegt sind, wobei sich diese Auslegungsform
auf die Tatsache bezieht, daß die Keilflächen die in
Anspruch 3 angegebene Ausrichtung haben. Anspruch 4 stellt
eine bevorzugte Ausführungsform bereit, bei der die
Distanzstücke axial festgelegt sind, wodurch eine Ausrichtung nach
Anspruch 4 für die Keilflächen ermöglicht wird. Hierbei
ergibt sich der Vorteil, daß der radial nach außen
gerichtete, starke Druck, welcher auf das Haltewerkzeug beim
Arbeiten der Maschine ausgeübt wird, sich nicht in
Längsrichtung in der Ausnehmung zu den benachbarten Werkzeugen
ausbreiten kann, um die Positionen derselben zu beeinflussen.
Die Erfindung befaßt sich auch mit einem Verfahren zum
Herstellen der vorstehend angegebenen, ringförmigen Werkzeuge,
wobei sich das Verfahren dadurch auszeichnet, daß es
gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 5 ausgeführt
wird. Üblicherweise können die Führungen für die
angeordneten Distanzstücke nicht den sehr großen Belastungen
standhalten, welche in der Maschine vorhanden sind, aber mit
Hilfe von Führungen ist es selbst beim Einspannen der
Distanzstücke möglich, diese in einer genauen Position in
einem Zustand zu fixieren, in welchem die Werkzeuge insgesamt
einander abstützen. Wenn eine relativ große Anzahl von
Distanzstücken (wie vorstehend angegeben, nicht mehr als
jede Bogensekunde) angeordnet ist, sind die anderen
Distanzstücke derart vorgesehen, daß sie sehr kleine
Ungenauigkeiten ausgleichen können, so daß der Keilwinkel der
zusammenarbeitenden Flächen sehr klein gemacht werden kann.
Üblicherweise kann der Keilwinkel nicht so klein gemacht
werden, daß die wechselseitige Reibung zwischen den
Werkzeugen verhindert, daß sich diese lösen bzw. lockern.
Schließlich befaßt sich die Erfindung mit Haltewerkzeugen
zum Einsatz bei der Durchführung des vorstehend
beschriebenen Verfahrens. Die Ansprüche 10 und 11 beschreiben
alternative bevorzugte Ausführungsformen der Haltewerkzeuge,
bei denen die Distanzstücke jeweils im ringförmigen
Werkzeug in radialer oder axialer Richtung eingespannt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung näher erläutert, in welcher gilt:
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer
Nagelherstellungsmaschine einer an sich bekannten Bauart, bei
der das ringförmige Werkzeug nach der Erfindung
eingesetzt wird,
Fig. 2 zeigt die Nagelherstellungsmaschine in einer
vertikalen Querschnittsansicht entlang der Linie
II-II in Fig. 1,
Fig. 3 zeigt die beiden ringförmigen Werkzeuge nach der
Erfindung und verdeutlicht die wechselseitige
Position derselben,
Fig. 4 ist eine Teilansicht einer ersten bevorzugten
Ausführungsform eines ringförmigen Werkzeugs
nach der Erfindung,
Fig. 5 ist eine Teilansicht einer zweiten bevorzugten
Ausführungsform eines ringförmigen Werkzeugs
nach der Erfindung,
Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI
in Fig. 5 der Sperreinrichtungen, welche in dem
ringförmigen Werkzeug zum Festlegen der Rohlinge
vorgesehen sind,
Fig. 7 ist eine Axialschnittansicht des ringförmigen
Werkzeugs (B),
Fig. 8 zeigt das Haltewerkzeug nach der Erfindung für
das ringförmige Werkzeug, welches in Fig. 4
gezeigt ist, wenn man entlang der oberen Seite und
jeweils der konkaven Endfläche blickt, und
Fig. 9 zeigt das Haltewerkzeug nach der Erfindung für
das ringförmige Werkzeug, welches in Fig. 5
gezeigt ist, wenn man entlang der oberen Seite und
der konkaven Endfläche jeweils blickt.
Die Fig. 1 und 2 verdeutlichen die Maschine, bei welcher
die nachstehend näher beschriebenen bevorzugten
Ausführungsformen zum Einsatz kommen. Eine derartige Maschine ist aus
der dänischen Patentschrift 143 935 bekannt und sie zeichnet
sich dadurch aus, daß die Rohlinge mittels eines sogenannten
Innenwalzens bearbeitet werden. Wie sich aus Fig. 2 ersehen
läßt, welche eine vertikale Schnittansicht durch die
Nagelherstellungsmaschine nach Fig. 1 zeigt, kann man hieraus die
Art und Weise erkennen, mit der die ringförmigen Werkzeuge 1
ein Teil der anderen Konstruktionsteile der
Nagelherstellungsmaschine bilden, und es ist zu erkennen, daß die
Maschine mit Hilfe von zwei gegenüberliegenden Platten 46
und 47 getragen wird, die Platte 46 im wesentlichen
stationär an einer vorgegebenen Basis festgelegt ist, und die
Platte 47 schwenkbeweglich unmittelbar der erstgenannten
Platte gegenüberliegend angeordnet ist. Jede innere Seite
dieser Platten trägt ein Lager, welches von einem Innenring
6 und einem Außenring 7 gebildet wird, wobei die Außenringe
fest mit den zugeordneten Trägerplatten verbunden sind und
die ringförmigen Werkzeuge fest mit den Innenringen 6 der
Lager verbunden sind. Einer der Innenringe, beispielsweise
der linke Ring in Fig. 2, ist im Innern mit einer
Verzahnung 48 versehen, welche derart ausgelegt ist, daß sie mit
einem Zahnrad 51 zusammenarbeitet, welches auf einer
Antriebswelle des Motors 50 angebracht ist.
Die Nagelherstellungsmaschine arbeitet derart, daß der
Motor die beiden gegenüberliegenden ringförmigen Werkzeuge
über den mit einer Verzahnung versehenen Innenring derart
antreibt, daß die beiden gegenüberliegenden Haltewerkzeuge
indirekt miteinander dem Bearbeitungsbereich
gegenüberliegend zusammenarbeiten, wenn ein Rohling in den Bahnen
festgelegt ist, welche in den beiden gegenüberliegenden
Haltewerkzeugen vorgesehen sind. Wenn ein Rohling auf diese
Weise direkt im Bearbeitungsbereich gegenüberliegend
vorhanden ist, wird sein Kopf entsprechend dem Formhohlraum
geformt, welcher der Mitte der Werkzeuge zugewandt ist, und
dann wird der Rohling nach dem Durchlaufen des Innenwalzens
von Haltewerkzeugen freigegeben, da die Ringe wechselweise
geneigte Positionen einnehmen.
Aus einer Betrachtung der Fig. 1 und 2 ist deutlich die
Bedeutung der neuen Konstruktion der ringförmigen Werkzeuge
und der Werkzeuge zu ersehen, da es festzuhalten gilt, daß
das Arbeitsprinzip der Maschine eine sehr große
Genauigkeit in Verbindung mit dem Einführen der Haltewerkzeuge
in die ringförmigen Werkzeuge erforderlich macht. Wie
angegeben, ist dies auf das eingesetzte Herstellungsverfahren
zurückzuführen, bei dem die Werkzeuge mittels eines
Schrumpfverfahrens angebracht werden, wobei im Hinblick auf eine
hohe Genauigkeit diese Herstellungsweise sehr teuer ist. Bei
Ungenauigkeiten bezüglich von Unterschieden in der Höhe der
Wälzbahnebene (welche durch die Haltewerkzeugflächen
bestimmt wird, die der Mitte des Rings zugewandt liegen)
beispielsweise ergibt sich, daß die Werkzeuge zu tiefliegen
und hierdurch eine unzulängliche Bearbeitung verursacht
wird. Hartmetallwerkzeuge werden beschädigt, wenn die
Werkzeuge zu hoch angeordnet sind. Die letztgenannten
Verhältnisse lassen sich in Verbindung mit den großen
Druckspannungen sehen, welche über den ständigen Wälzkontakt
zwischen der Walze und den ringförmigen Werkzeugen auftreten.
Daher ist es von großer Bedeutung, daß die Wälzbahn, die
von den Haltewerkzeugen gebildet wird, einen vollständig
gleichmäßigen radialen Abstand zu der Walze hat. Dies wird
bei der Erfindung mit Hilfe einer neuartigen Konstruktion
des ringförmigen Werkzeuges und eines neuartigen Prinzips
zum Verbinden mit der Anordnung und zum Festlegen der
zugeordneten Haltewerkzeuge erzielt.
Aus Fig. 2 läßt sich ersehen, daß der sogenannte A-Ring,
bei dem es sich um den angetriebenen handelt, vertikal
angeordnet ist, während der sogenannte B-Ring bezüglich
des A-Ringes geneigt ist. Nach der Erfindung haben die
Ringe eine Ausnehmung, welche derart ausgelegt ist, daß
wechselweise Haltewerkzeuge und Distanzstücke eingesetzt
werden können.
Dieses neuartige Prinzip bringt zwei wesentliche Vorteile
mit sich. Im Hinblick auf die Herstellung zum einen, läßt
sich die Ausnehmung mit äußerst engen Toleranzen auf
einfache Weise herstellen, wodurch sich verminderte
Herstellungskosten ergeben.
Zum zweiten erholt man ein vollständig flexibles
Werkzeuganordnungsprinzip, was auch auf die Anpassung des
ringförmigen Werkzeuges für andere Einsatzzwecke zutrifft,
d. h. zur Herstellung von anderen Nagelsorten oder bei
einer Umrüstung von Nägeln auf die Herstellung von
Schrauben usw., wobei sich ferner auch Vorteile hinsichtlich des
Verschleißes, des Bruches und dergleichen bezüglich der
Werkzeuge ergeben.
Fig. 4 ist eine Teilansicht einer ersten bevorzugten
Ausführungsform eines ringförmigen Werkzeugs nach der
Erfindung. Dieser Ring bildet einen von zwei Ringen, welche in
der Nagelherstellungsmaschine zusammenarbeiten,
beispielsweise den sogenannten A-Ring, bei welchem es sich um den
angetriebenen handelt, und der vertikal hierzu angeordnete
wird später beschrieben. Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß
dem Ring mit einer Ausnehmung 4 mit axial angeordneten
Seitenflächen 19 und 20 versehen ist, wobei der Grund 21 der
Ausnehmung in einer Ebene parallel zu der Ebene des Ringes
liegt. Diese Ausnehmung ist derart ausgelegt, daß sie
Haltewerkzeuge 8 und dazwischen angeordnete Distanzstücke 9, 10
und 10' entlang ihrer gesamten Erstreckung aufnimmt, was
ebenfalls aus Fig. 4 zu ersehen ist.
Fig. 8 verdeutlicht eines der Werkzeuge 8 des Rings, und es
ist zu ersehen, daß dieses Werkzeug eine ebene Unterseite
26 und eine Oberseite 27 parallel zur Unterseite sowie zwei
gegenüberliegende Flächen 22 und 23 hat, welche quer
bezüglich der Oberseite 27 und der Unterseite verlaufen. Die
radial am weitesten außen liegende Fläche 23, bezogen auf den
Ring, ist koaxial ausgebildet. Die andere Fläche 22 ist eben
und rechtwinklig zur Oberseite und der Unterseite
angeordnet. Ferner ist zu ersehen, daß die beiden,
gegenüberliegenden Seitenflächen 24 und 25 des Werkstücks im
wesentlichen gleichmäßig gebogene Winkel mit einer Axialebene
bilden, welche durch eine Bahn 15 definiert ist, welche in der
Oberseite 27 vorgesehen ist und durch die Achse definiert
ist, welche den beiden Endflächen 22 und 23 gemeinsam ist.
Jedoch kann die Fläche 22 auch koaxial ausgebildet sein.
Aus Fig. 4 ist die Art und Weise zu ersehen, mit der
einige Haltewerkzeuge angeordnet werden, und es ist hieraus zu
ersehen, daß bei dieser bevorzugten Ausführungsform diese
über die Bodenfläche 26 mit dem Grund 21 der Ausnehmung
zusammenarbeiten und daß zugleich die radiale, konvexe
Endfläche 23 des Werkzeugs mit der radial am weitesten
aussenliegenden Fläche 20 der Ausnehmung zusammenarbeitet.
Die Bahn 15 in dem Haltewerkzeug verläuft ferner radial
bezüglich der beiden gegenüberliegenden Endflächen 22 und 23,
und ein Formhohlraum 34 ist um die Bahn in der Oberseite 22
des Werkzeugs vorgesehen. Diese Bahn 15 ist derart
ausgelegt, daß sie mit einem gegenüberliegenden Haltewerkzeug
in dem gegenüberliegenden Ring der
Nagelherstellungsmaschine zusammenarbeitet, um einen Rohling 16 festzulegen,
während eine Walze derart auf die Nagelherstellungsmaschi- ne abgestellt ist, daß diese die Kopfform des Rohlings 16
gestaltet, welche von den gegenüberliegenden Formhohlräumen
34 begrenzt wird
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist jedes fünfte
der vorstehend angegebenen Distanzstücke 9 radial nach außen
mit Hilfe von Schrauben bzw. Bolzen 13 festgelegt, welche zu
diesem Zweck derart ausgelegt sind, daß die Haltewerkzeuge
10, die zwischen diesen festgelegten Distanzstücken 10
angeordnet sind, und die Distanzstücke 9 und 10
zusammengedrückt und wechselseitig festgelegt werden, was auf die
Wirkung der wechselseitig zusammenarbeitenden Keilflächen 24
und 25 zurückzuführen ist, und daß die konvexe Endfläche 23
der Haltewerkzeuge in innigem Eingriffskontakt mit der
radial am weitesten außen liegenden Seitenfläche 20 der
Ausnehmung ist.
Zur korrekten Positionierung der
Haltewerkzeuge beim Einspannen der festen Distanzstücke 10 ist die
Ausnehmung bei dieser bevorzugten Ausführungsform mit
Führungsbuchsen 36 versehen, welche axial mit Hilfe von
Schrauben 51 festgelegt sind, welche dazu dienen, das ringförmige
Werkzeug bezüglich des Lagerrings 6 zu fixieren, und welche
axial im Umfang des rings derart angeordnet sind, daß die
Buchsen über das so angeordnete Werkzeug 10' hinausgehen.
Ein radial festgelegtes Distanzstück ist zwischen jeweils
zwei derartig angeordneten Distanzstücken vorhanden.
Dieses Fixierverfahren ist im Zusammenhang mit den
wechselweise gegenüberliegenden Keilflächen der Werkzeuge 8, 9, 10
und 10' zu sehen, da die Neigung der Keilflächen bezüglich
der axialen Ebene von der Anzahl von dazwischen
angeordneten, nicht positionierten Werkzeugen, abhängig ist. Es ist
daher zu erkennen, daß die Unterschiede bei der Einspannung
der Distanzstücke 10 durch die Auswirkung der vorstehend
genannten Keilflächen über die wechselweise Verlagerung der
dazwischen angeordneten Haltewerkzeuge und Distanzstücke
ausgeglichen werden können. Dieses Prinzip führt darüber
hinaus dazu, daß man die Anforderungen bezüglich der
Herstellungstoleranzen bei den Werkzeugen herabsetzen kann.
Um die Verschiebung bzw. Verlagerung der Werkzeuge zu
begrenzen, die einander benachbart jeweils aufeinander
angeordnet sind, ist daher jedes fünfte Distanzstück mit Hilfe
der vorstehend angegebenen und radial angeordneten
Schraube 13 fixiert, und jedes fünfte, dazwischen angeordnete
Distanzstück ist mit Hilfe der angegebenen Führungsbuchse
36 und einer axial angeordneten Schraube 51 positioniert,
da die Schraube 13 alleine das Distanzstück nicht mit
ausreichender Genauigkeit positionieren kann.
Fig. 5 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform nach
der Erfindung. Das dargestellte, ringförmige Werkzeug ist
ähnlich wie bei der voranstehenden bevorzugten
Ausführungsform der sogenannte A-Ring, und die Ausnehmung in diesem
ringförmigen Werkzeug ist auf dieselbe Weise wie bei der
voranstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform
ausgebildet. Aus der Figur ist abzuleiten, daß alle
Distanzstücke bei dieser bevorzugten Ausführungsform in einer
Richtung auf den Grund der Ausnehmung fixiert sind.
Dies bedeutet, daß die Haltewerkzeuge und die
Distanzstücke anders als bei der voranstehend beschriebenen
bevorzugten Ausführungsform ausgebildet sind, und Fig. 9
zeigt ein solches Haltewerkzeug 11. Es ist zu ersehen, daß
ähnlich wie bei dem Werkzeug 8 in Fig. 4 das Werkzeug eine
ebene Unterseite 29 und eine Oberseite 28 parallel zu der
Unterseite sowie zwei gegenüberliegende Flächen 32 und 33
hat, welche quer zur Oberseite 28 und der Unterseite 29
angeordnet sind, wobei die radial bezüglich des Rings am
weitesten außen liegende Fläche 33 koaxial ausgebildet ist,
und die andere Fläche 32 eben und rechtwinklig zu der
Oberseite und Unterseite ist. Die Fläche 32 jedoch kann
alternativ koaxial zu der Fläche 23 ausgebildet sein. Die
unterschiedliche Auslegung des Haltewerkzeugs hat andererseits
zur Folge, daß bei dieser bevorzugten Ausführungsform die
beiden gegenüberliegenden Seitenflächen 30 und 31 des
Haltewerkzeuges derart angeordnet sind, daß sie senkrecht eine
Ebene schneiden, welche von einer Bahn definiert wird, die
in der Endfläche des Haltewerkzeuges vorgesehen ist, sowie
von der Achse des Rings.
Diese Auslegung der Haltewerkzeuge 11 macht es zugleich
erforderlich, daß auch die dazwischen angeordneten
Distanzstücke 12 komplementär bezüglich den Haltewerkzeugen
unterschiedlich ausgebildet sind. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist,
ist jedes Distanzstück zusätzlich bei dieser bevorzugten
Ausführungsform festgelegt, da die Distanzstücke nicht
gegen eine Bewegung aus der Ausnehmung "gesperrt" sind, und
daher alle Distanzstücke festgelegt werden müssen. Fig. 5
zeigt, daß die Keilflächenneigung der Werkzeuge bezüglich
der Ausführungsform nach Fig. 4 vermindert wurde. Dies hat
zur Folge, daß die mögliche, wechselseitige Verlagerung der
Haltewerkzeuge in der Ausnehmung als eine Funktion der
wechselseitigen Einspannung der Distanzstücke reduziert
wird, so daß eine größere Anzahl von Distanzstücken
positioniert wird. Jedoch kann der Keilwinkel nicht zu klein
bemessen sein, da es auftreten kann, daß die Werkzeuge,
wenn sie nachbearbeitet oder ausgewechselt werden, die
Neigung besitzen, daß sie "hängen bleiben", so daß die
Reibungskraft, erzeugt durch das Einspannen der Werkzeuge
zwischen den wechselweise zusammenarbeitenden Keilflächen die
resultierende Kraft überschreitet, die axial bezüglich der
Ausnehmung nach oben gerichtet ist. Folglich sind alle
Distanzstücke 12 in einer axialen Richtung fixiert, da sie
nach unten gegen die Grundfläche 21 der Ausnehmung 4 mit
Hilfe einer Schraube 14 eingespannt sind, welche durch
dieselbe, ausgehend von der Rückseite des Ringes, geht. Auf
Grund der reduzierten, möglichen Verlagerung der Werkzeuge
sowie in Verbindung mit den relativ großen
Toleranzpassungen für die Schrauben und die mit Gewinde versehenen
Öffnungen, erfolgt die Positionierung jedes zweiten der
festgelegten Distanzstücke mit Hilfe von Führungen 37, welche
in dem Grund 21 der Ausnehmung 24 vorgesehen sind, da man
eine verbesserte Konstruktion hinsichtlich der
Haltewerkzeuge und der Distanzstücke hat, so daß die
Führungsstiftenden, welche bezüglich des Grundes axial nach oben
verlaufen, derart ausgebildet sind, daß sie genau mit
Paßöffnungen in den Distanzstücken 12 zusammenarbeiten. Es ist
jedoch ersichtlich, daß nicht alle Distanzstücke auf diese
Weise positioniert zu werden brauchen, da die Werkzeuge
die Fähigkeit haben müssen, daß sie sich beim
Fixierungsvorgang bewegen können.
Die in Fig. 5 gezeigte bevorzugte Ausführungsform stellt
ferner einen speziellen Vorteil gegenüber der bevorzugten
Ausführungsform nach Fig. 4 bereit. Aus Fig. 5 ist zu
ersehen, daß die keilförmigen Seitenflächen der Haltewerkzeuge
11 eine Ebene schneiden, welche von dem Ring gebildet wird,
und zwar in Linien, welche parallel zu der Bahn 18 sind,
welche in der Fläche 28 des Werkzeugs vorgesehen ist. Es
ist somit zu ersehen, daß die radialen Druckkräfte, die
bei dieser bevorzugten Ausführungsform zwischen der Walze
45 und der Wälzbahn auftreten, die von den Haltewerkzeugen
11 gebildet wird, nicht auf die anderen Haltewerkzeuge im
Ring über den gesamten Umfang des Rings 14 hinweg übertragen
werden können. Dies ist von großer Bedeutung im Hinblick
auf die Erzielung einer gleichförmigen Wälzbahn, welche
von den Haltewerkzeugen und Distanzstücken gebildet wird,
wobei auf dieser Bahn sich die Walze der
Nagelherstellungsmaschine bewegt. Hieraus resultiert somit, daß man die
Köpfe der festgehaltenen Rohlinge gleichmäßig ausbilden
kann und die Wahrscheinlichkeit von Brüchen bei den
Haltewerkzeugen und bei der Walze im Betriebszustand der
Nagelherstellungsmaschine sich reduzieren läßt.
Fig. 6 zeigt eine Sperreinrichtung, welche in den
ringförmigen Werkzeugen (A-Ringe) bei beiden bevorzugten
Ausführungsformen (siehe Schnitt entlang II-II in Fig. 5)
vorgesehen ist. Diese Sperreinrichtung dient dazu, den Rohling 16
festzuhalten, wenn er in die Bahn 19 eingerührt wird und
diesen so lange festzuhalten, bis der Verformungsvorgang
für den Rohling abgeschlossen ist. Diese Einrichtung
arbeitet derart, daß eine Führungsplatte 40, welche
schwenkbeweglich an einem Zapfen 41 festgelegt und mittels einer
Feder 42 vorbelastet ist, radial in das ringförmige
Werkzeug unmittelbar vor dem Einführen des Rohlings gedrückt
wird, so daß ein Sperrexzenter 43, welcher in einer
gleitbeweglich gelagerten Buchse vorgesehen ist, in eine
Entriegelungsposition geschwenkt wird und dann ein Rohling
eingeführt wird. Die Führungsplatte 40 wird unmittelbar nach
diesem Einführen des Rohlings freigegeben, so daß sie sich in
die Sperrposition bewegt.
Somit wird der Rohling 16 für ein weiteres Bogensegment
festgehalten und arbeitet mit dem Haltewerkzeug des
betreffenden A-Ringes zusammen, wobei die Führungsplatte wiederum
radial in den Ring zu einem Zeitpunkt gedrückt wird, welcher
sich unmittelbar daran anschließt, daß das gegenüberliegende,
hiermit zusammenarbeitende Haltewerkzeug, welches im B-Ring
des Haltewerkzeuges liegt, so nahe zu den zuerst angegebenen
Faltewerkzeugen angeordnet ist, daß die Bahnen 15 und 18,
welche in den beiden gegenüberliegenden Haltewerkzeugen zur
Aufnahme eines Rohlinges vorgesehen sind, den Rohling
aufnehmen und festhalten und dann die Walze 5 (in Fig. 1
gezeigt) das Ende des Rohlings verformt, welches bezüglich
der Wälzbahn 45 nach oben vorsteht, so daß der Rohling mit
einem Kopf ausgebildet wird, welcher durch den Formhohlraum
34 oder 35 des Haltewerkzeugs 8 oder 11 bestimmt ist.
In Fig. 3 ist die Art und Weise gezeigt, mit der die beiden
zusammenarbeitenden, wechselweise geneigten, ringförmigen
Werkzeuge (A- und B-Ring jeweils) angeordnet sind. Es ist
zu ersehen, daß der A-Ring vollständig vertikal ist und
es sich hierbei um den Ring handelt, welcher mittels des
Motors 50 angetrieben wird. Ferner ist es zu ersehen, daß die
Sperreinrichtungen, welche radial den Haltewerkzeugen
gegenüberliegend angeordnet sind, in dem A-Ring vorhanden
sind.
Bezüglich des B-Rings bleibt noch auszuführen, daß sein Zweck
darin zu sehen ist, daß er als ein sogenannter Schleppring
dient, welcher mit ausschließlich durch das
Zusammenarbeiten mit dem A-Ring um den Arbeitsbereich angetrieben
wird. Ferner ist zu ersehen, daß der B-Ring bezüglich
einer vertikalen Achse in einem vorbestimmten Winkel von
etwa 1º von dem benachbarten A-Ring wegweisend geneigt ist,
wodurch durch die Neigung bewirkt wird, daß ein größerer
wechselseitiger Abstand zwischen den Ringen in beiden
Umfangsrichtungen von dem Arbeitsbereich weg gesehen,
vorhanden ist. Der größte Abstand ergibt sich an dem
gemeinsamen oberen Scheitelpunkt der Ringe, die diametral dem
Arbeitsbereich gegenüberliegen. Diese wechselseitige Neigung
der Ringe ist in Verbindung mit der Aufgabe der Rohlinge
zu den Ringen und der Werkzeuge und der Ausgabe derselben
nach der Bearbeitung erforderlich.
Die relative Lage des B-Rings hat zur Folge, daß seine
Ausnehmung, wie in gebrochenen Linien in Fig. 7 gezeigt,
ausgebildet ist. Der Grund der Ausnehmung bildet einen Winkel zu
der Ebene des Rings entsprechend dem wechselseitigen Winkel
zwischen den beiden Ringen. Hierdurch wird bewirkt, daß die
Bahnachsen für die gegenüberliegenden Haltewerkzeuge, wenn
diese dem Bearbeitungsbereich gegenüberliegend angeordnet
sind, unmittelbar vor der Wälzbearbeitung parallel sind.