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Dokumentenidentifikation DE4209353A1 30.09.1993
Titel Strahlpistole zum Naßstrahlen
Anmelder Abrex Oberflächentechnik GmbH, 24340 Windeby, DE
Erfinder Schmidt, Wilhelm, 2330 Windeby, DE
Vertreter Tönnies, J., Dipl.-Ing.Dipl.-Oek., Pat.- u. Rechtsanw., 24105 Kiel
DE-Anmeldedatum 23.03.1992
DE-Aktenzeichen 4209353
Offenlegungstag 30.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.09.1993
IPC-Hauptklasse B24C 5/02
IPC-Nebenklasse B05B 7/14   
Zusammenfassung Strahlpistole zum Naßstrahlen, mit einem eine Kammer (10) ausbildenden Strahlrohrkörper (12), einer in der Kammer (10) mündenden Treibmitteldüse (14), einer in der Kammer (10) mündenden Feuchtsandzuführung (16) und einer Austrittsdüse (18), bei der die die Feuchtsandzuführung (16) mit Abstand von der Kammer (10) mit einer Luftansaugöffnung (20) versehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Strahlpistole zum Naßstrahlen mit einen eine Kammer ausbildenden Strahlrohrkörper, eine in der Kammer mündenden Treibmitteldüse, einer in die Kammer mündenden Feuchtsandzuführung und einer Austrittsdüse.

Es sind Strahlpistolen bekannt, bei denen über einen Druckschlauch von einem Druckkessel herangeführter Feuchtsand über eine Zuführung der Kammer mit relativ geringem Druck zugeführt wird. Über eine besondere Zuleitung wird unter hohem Druck das Treibmittel - insbesondere Wasser - der Kammer zugeführt. Aufgrund der Geometrie der Kammer bildet sich in dieser bei Eintritt des Treibmittels ein Unterdruck aus, der den aus der Feuchtsandzuführung langsam austretenden Feuchtsand mitreißt, wodurch Treibmittel und Feuchtsand miteinander vermischt und durch die Austrittsdüse ausgebracht werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strahlpistole zum Naßstrahlen zu schaffen, deren Effektivität verbessert ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Feuchtsandzuführung mit Abstand von der Kammer mit einer Luftansaugöffnung versehen ist.

Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß die Luftansaugöffnung mit der Umgebungsluft kommuniziert.

Weiter wird vorgeschlagen, daß die Luftansaugöffnung mit einem Regulierventil versehen ist.

Der Abstand der Luftansaugöffnung von der Kammer beträgt etwa 1 m.

Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Dabei zeigt

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung und

Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Die Strahlpistole besteht aus einem Strahlrohrkörper 12, die eine Kammer 10 ausbildet und einer in den Körper 12 eingesetzten Austrittsdüse 18. In der Kammer 10 münden eine Treibmitteldüse 14 und eine Feuchtsandzuführung 16. Über die Treibmitteldüse 14 wird von einem Treibmittelschlauch 24 herangeführtes Wasser unter hohem Druck in die Kammer eingebracht, wodurch sich in dieser ein Unterdruck ausbildet. Die Feuchtsandzuführung 16 ist mit einem Feuchtsandschlauch 26 verbunden, dessen anderes Ende an einen Feuchtsanddruckkessel angeschlossen ist.

Die Feuchtsandzuführung ist mit Abstand von der Kammer 10 mit einer Umgebungsluft ansaugenden Luftansaugöffnung 20 versehen, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem Regulierventil 22 versehen ist. Die Luftsansaugöffnung 20 ist so nahe an der Kammer 10 angeordnet, daß der in der Kammer 10 gebildete Unterdruck ein Ansaugen von Luft bewirkt. Der Zutritt von Luft zu dem durch den Feuchtsandschlauch 26 mit geringer Fließgeschwindigkeit herangeführten Feuchtsand bewirkt eine Erhöhung dessen Viskosität und eine Erhöhung seiner Fließgeschwindigkeit; der Feuchtsand strömt also bei geöffnetem Regulierventil 22 mit erhöhter Geschwindigkeit durch die Feuchtsandzuführung 16 und tritt so vorbe-schleunigt in die Kammer 10 ein. Diese Vorbeschleunigung des Feuchtsandes verbessert die Effektivität der Strahlpistole, da das Treibmittel nicht auf einen fast ruhenden, sondern auf einen mit einer erheblichen Geschwindigkeit in die Kamner 10 eintretenden Feuchtsand trifft.

Bei Nichtbetrieb der Strahlpistole (also bei Sperrung der Treibmittelzufuhr) nimmt die Kammer Atmosphärendruck an, an dem Ort der Luftansaugöffnung herrscht ein Überdruck. Bei geöffnetem Regulierventil tritt jetzt Feuchtsand aus der Luftansaugöffnung 20 aus, was es ermöglicht, die jeweilige Beschaffenheit des Strahlmittels zu überprüfen.


Anspruch[de]
  1. 1. Strahlpistole zum Naßstrahlen, mit einem eine Kammer (10) ausbildenden Strahlrohrkörper (12), einer in der Kammer (10) mündenden Treibmitteldüse (14), einer in der Kammer (10) mündenden Feuchtsandzuführung (16) und einer Austrittsdüse (18), dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtsandzuführung (16) mit Abstand von der Kammer (10) mit einer Luftansaugöffnung (20) versehen ist.
  2. 2. Strahlmittelpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftansaugöffnung (20) mit der Umgebungsluft kommuniziert.
  3. 3. Strahlmittelpistole nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftansaugöffnung (20) mit einem Regulierventil (22) versehen ist.
  4. 4. Strahlmittelpistole nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abstand der Luftansaugöffnung (20) von der Kammer (10) etwa 1 m beträgt.






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