Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung oder
Regelung einer PFBC-Kraftwerksanlage gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1 für den Fall einer Betriebsstörung, welche sich
auf eine Gasturbineneinheit auswirkt. Die Erfindung bezieht
sich auch auf eine PFBC-Kraftwerksanlage mit Einrichtungen
für eine solche Steuerung oder Regelung. Ein solches
Verfahren und eine solche Kraftwerksanlage sind bekannt aus der
US-A-4 498 286.
Es können verschiedene Formen Von Betriebsstörungen
auftreten, zum Beispiel eine zu hohe Geschwindigkeit im Falle
eines Lastabfalles, Schwingungen, Pumpvorgänge im Kompressor,
Fehler im Hilfssystem oder andere Stabilitätsprobleme, die
zu einer GT-Auslösung (gas turbine trip, d.h. Abschaltens
einer Gasturbine) führen durch Öffnen eines
Kurzschlußventils zwischen der Gasleitung zu der Turbine und der
Luftleitung vom Kompressor zum Druckgefäß und durch Schließen von
ventilen in der eben genannten Gas- und Luftleitung. Die
Erfindung soll die Gasturbine und den Kompressor schützen,
d.h. so schnell wie möglich die Geschwindigkeit sowie den
Druck und die Temperatur auf ungefährliche Werte
zurückführen.
Wenn die Gasturbineneinheit einer Anlage nicht schnell genug
die normalen Betriebsbedingungen wiedererlangt,
beispielsweise durch Wiedersynchronisierung des Generators einer
Leistungsturbine, dann hat der sehr große Energieinhalt der
PFBC-Kraftwerksanlage in dem heißen Bett, in dem umgebenden
Druckgefäß und in dem unverbrannten Brennstoff im Bett
besondere und schwierige Probleme zur Folge. Wenn ein
schnelles Wiederanschließen des Generators der Leistungsturbine an
das Energienetz nicht möglich ist, muß der Energieinhalt des
Bettes und des unverbrannten Brennstoffes in einer
unschädlichen Weise abgeführt werden. Wenn die Turbine abgeschaltet
wird, wird der Gasstrom durch das Bettgefäß und die Turbine
auf ein Niveau reduziert, der durch den unvermeidbaren
Leckstrom durch das Ventil in der Heißgasleitung zwischen dem
Bettgefäß und der Trubine strömt. Die Luftzufuhr zu dem Bett
reicht dabei nicht mehr aus zur Fluidisierung des Bettes und
zur vollständigen Verbrennung des im Bett vorhandenen
Brennstoffes. Dies bedeutet, daß das fluidisierte Bett
zusammenfällt, was die Gefahr begründet, daß das Bettmaterial
zusammensintert und sich Kohlenmonoxyd (CO) bildet, was
Explosionsgefahr bedeutet und auch bedeutet, daß der Leckfluß
energiereiche, brennbare Gase enthält. Die Verbrennung dieses
Gases stromabwärts des Ablaßventils kann eine unzulässig
hohe Gastemperatur in der Gasturbine zur Folge haben, und
der Energiegehalt kann zu einer unzulässig hohen Drehzahl
der Turbinen der Anlage führen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die heißen Verbrennungsgase
aus dem Bettgefäß der Anlage in die Atmosphäre abzulassen.
Die Gase haben eine Temperatur von 800-900ºC und sind mit
etwa 200 ppm Staub vermischt. Es ist schwierig, wenn nicht
unmöglich, ein Ventil, daß bei einer so hohen Temperatur und
in einer derart aggressiven Umgebung arbeitet, vollständig
zu schließen. Außerdem ist es sehr schwierig, den großen
Gasstrom bei einer so hohen Temperatur ausreichend zu
reinigen. Ein geeignetes Ventil würde teuer sein, und seine
Lebensdauer wäre kurz. Ein Vorschlag zur verminderung des
Nachteils des Leckflusses in einem Ventil für das Ablassen
von Verbrennungsgasen aus dem Bettgefäß besteht darin, zur
selben Zeit die komprimierte Verbrennungsluft in dem das
Bettgefäß umgebenden Druckgefässes in einer Weise
abzulassen, wie sie in der US-A-4 498 285 beschrieben ist. Die
Verbrennungsgase werden dabei mit Luft gemischt und gekühlt, so
daß ein Ventil in der Wand des Druckgefässes nicht Gasen von
extrem hohen Temperaturen ausgesetzt ist.
Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die
komprimierte Verbrennungsluft in großem Umfange zur Kühlung der
Verbrennungsgase, die das Bettgefäß verlassen, verbraucht
wird und nicht durch das Bett strömt. Dies kann bedeuten,
daß der im Bett vorhandene Brennstoff nicht vollständig
verbrannt wird und daß das Bettmaterial nicht in dem
gewünschten Maße abgekühlt wird. Die brennbaren Gase können die
Gefahr einer Explosion hervorrufen. Eine hohe Temperatur nach
einem Ablassen kann zu einem Sintern des Bettmaterials
führen. Bei einem Ventil in der Wand eines Bettgefässes kann
ein gewisser Leckstrom in das Bettgefäß toleriert werden.
Das Verfahren ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend.
Die EP-A-0 234 265 beschreibt ein Verfahren zur Überwindung
der Probleme durch die Zuführung eines inerten Gases,
zweckmäßigerweise Stickstoff, in das Bettgefäß, wenn die Turbine
abgeschaltet wird. Hierdurch wird die Zufuhr von Sauerstoff
zu dem Bett und folglich die Verbrennung unterbrochen,
wodurch die Bildung von Kohlenmonoxyd verhindert wird und die
Explosionsgefahr beseitigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Abführung der lebendigen Energie in einer Kraftwerksanlage
im Falle einer Störung der oben genannten Art zu entwickeln,
welches Verfahren nicht die oben genannten Nachteile der
bekannten Verfahren hat und auch keine anderen schädlichen
Wirkungen hat. Der Erfindung liegt auch die Aufgabe
zugrunde, eine Anlage zu entwicklen, die imstande ist, nach
dem Verfahren gemäß der Erfindung zu arbeiten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1 vorgeschlagen, welches
erfindungsgemäß die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten
Merkmale hat.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
weiteren Ansprüchen 4-6 genannt.
Eine Kraftwerksanlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß
der Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruches 7
gekennzeichnet.
Weiterentwicklungen der Kraftwerksanlage gemäß der Erfindung
sind durch die Merkmale der weiteren Ansprüche 8-11
gekennzeichnet.
Im Falle einer Betriebsstörung, die zu einem Lastabwurf
führt, wird die Gasturbine der Anlage oder werden die
Gasturbine und der Kompressor für die Verbrennungsluft der
Anlage in bekannter Weise von dem Bettgefäß oder dem
Druckgefäß, welches das Bettgefäß umgibt, abgeschaltet durch
Schließen des Ventils in der Heißgasleitung zwischen dem
Bettgefäß und der Turbine oder den Turbinen und durch
Schließen des Ventils in der Luftleitung zwischen dem
Kornpressor und dem Druckgefäß. Zur gleichen Zeit wird ein
Kurzschlußventil in einer Kurzschlußleitung zwischen der
Luftleitung und Heißgasleitung geöffnet, so daß Luft vom
Kompressor unmittelbar in die Turbine strömt. Ein gewisser
verbleibender Strom bleibt durch das Ventil in der
Heißgasleitung bestehen, bedingt durch die Tatsache, daß ein
vollständiger Verschluß nicht bei einem Ventil erreicht werden kann,
welches heißen Gasen von einer Temperatur von 800-950ºC
ausgesetzt ist. Um die Kraftwerksanlage im Falle einer
Betriebsstörung abzuschalten, muß der im Bett verbleibende
Brennstoff verbrannt werden und das Bett gekühlt werden. Gas
aus dem Bettgefäß wird in die Atmosphäre abgelassen über
eine Ablaßleitung, die direkt vom Bettgefäß ausgeht, oder
über eine Leitung, die von der Heißgasleitung zur Turbine
ausgeht, wobei die Ablaßleitung mit einem Ablaßventil
versehen ist. Die Ablaßleitung ist mit einer Einspritzvorrichtung
für ein Kühlmittel versehen, durch welche beim Ablassen der
Verbrennungsgase Kühlmittel in solcher Menge eingespritzt
wird, daß die Gase wirksam gekühlt werden, bevor sie das
Ablaßventil erreichen. Zweckmäßigerweise wird Kühlmittel in
solcher Menge eingespritzt, daß die Gase auf eine Temperatur
von 400ºC abgekühlt wird. Wenn die Gase bis unter 400ºC
abgekühlt werden, funktionieren Ventile mit
zufriedenstellender Dichtung, und eine ausreichende Lebensdauer der Ventile
kann unter Aufwand angemessener Kosten erreicht werden.
Wasser ist ein geeignetes Kühlmittel, jedoch können auch andere
Flüssigkeiten, wie zum Beispiel flüssiger Stickstoff,
verwendet werden.
Kühlwasser zum Einspritzen in die Ablaßleitung wird
zweckmäßigerweise in einem durch Gas unter Druck gesetzten Behälter
gespeichert. Der Behälter steht mit der Einspritzvorrichtung
über eine Leitung mit einem Ventil in Verbindung, welches
durch eine Betätigungsvorrichtung betätigt werden kann, die
an die Steueranlage der Kraftwerksanlage angeschlossen ist.
Anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiels
soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer Kraftwerksanlage gemäß
der Erfindung, die mit Wassereinspritzvorrichtungen
im Freiraum des Bettgefässes und in Gas leitungen
versehen ist, die stromabwärts von Zyklonen
angeordnet sind,
Figur 2 eine Kraftwerksanlage ähnlich der in Figur 1 mit
einer Wassereinspritzvorrichtung in einer
Ablaßleitung, die direkt von dem Bettgefäß ausgeht.
In den Figuren bezeichnet 10 ein Druckgefäß. Das Druckgefäß
beherbergt ein Bettgefäß 12 und eine Reinigungsanlage, die
durch zwei in Reihe geschaltete Zyklone 14 und 15 symbolhaft
dargestellt ist. In Wahrheit gehört zu der Reinigungsanlage
eine Anzahl parallelgeschalteter Gruppen, von denen jede aus
in Reihe geschalteten Zyklonen besteht. Der Raum 16 zwischen
dem Druckgefäß 10 und dem Bettgefäß 12 enthält komprimierte
verbrennungsluft. Der Druck kann bis zu 2 MPa und mehr
betragen. Verbrennungsluft wird dem Bettgefäß 12 über Düsen 18
am Boden 20 zugeführt. Diese Luft fluidisiert das Bett 22 im
unteren Teil des Bettgefäßes 12 und verbrennt Brennstoff,
gewöhnlich Kohle, welcher dem Bett 22 aus einem nicht
dargestellten Brennstoffbunker über die Leitung 24 zugeführt
wird. Im Bett 22 sind Rohre 26 angeordnet, in welchen Dampf
erzeugt wird, der einer nicht dargestellten Dampf turbine
zugeführt wird, die einen Generator treibt. Die
Verbrennungsgase werden in dem Freiraum 28 gesammelt und durch die
Leitungen 30 und 31 den Zyklonen 14 und 15 zugeführt, die eine
normalerweise vorhandene vielzahl von parallel geschalteten
Gruppen aus in Reihe geschalteten Zyklonen repräsentieren.
Von dem Zyklon 15 werden die heißen Gase über die Leitung 32
einer Hochdruckturbine 34 zugeführt, von dort werden sie
über eine Leitung 36 einer Niederdruckturbine 38 zugeführt
und von dort über die Leitung 40 dem Rauchgasvorwärmer 42
und dem Filter 44, von dem sie dann durch den Schornstein 46
in die Athmosphäre geleitet werden.
Die Hochdruckturbine 34 treibt den Kompressor 48. Über die
Leitung 50 wird der Raum 16 mit komprimierter
verbrennungsluft versorgt. Die Niederdruckturbine 38 treibt einen
Generator 52. Die Heißgasleitung 32 enthält ein Abschaltventil
54 mit einer Betätigungsvorrichtung 56. Die Leitung 50 von
dem Kompressor 48 enthält ein Abschaltventil 58 mit einer
Betätigungsvorrichtung 60. Zwischen den Leitungen 32 und 50
ist eine Kurzschlußleitung 62 mit einem Bypassventil 64
vorhanden, welches durch eine Betätigungsvorrichtung 66
betätigt werden kann.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ist ein Leitungsweg
zur Abführung von Verbrennungsgaen aus dem Bettgefäß 12 in
Gestalt einer Leitung 68 vorgesehen, die von der
Heißgasleitung 32 zwischen dem Zyklon 15 und der Turbine 34 ausgeht
und im Rauchgasvorwärmer 42 mündet. Die Leitung 68 ist mit
mindestens einem Ablaßventil 72 mit einer
Betätigungsvorrichtung 74 versehen. Aus Sicherheitsgründen sind gewöhnlich
zwei in Reihe geschaltete Ventile dieser Art vorhanden. Eine
Vorrichtung 70 mit Düsen 71 zur Einspritzung von Kühlwasser
ist an der Ausgangs seite des Zyklons 15 oder in der
Ablaßleitung 68 vorhanden. Ferner sind
Wassereinspritzvorrichtungen 70' mit Düsen 71' in der Leitung 31 zwischen den
Zyklonen 14 und 15 und eine Wassereinspritzvorrichtung 83 mit
Düsen 87 in dem Freiraum 28 des Bettgefäßes 12 vorhanden. Das
Einspritzen von Kühlwasser im Freiraum 28 des Bettgefäßes 12
bewirkt eine lange Verweilzeit des eingespritzten Wassers in
den heißen Gasen zum Zwecke der Verdampfung und guten
Vermischung in den Zyklonen. Das Einspritzen von Kühlwasser in
die Einspritzvorrichtung 70 kann dadurch begrenzt werden.
Eine Anlage kann mit einer oder mehreren der gezeigten
Wassereinspritzvorrichtungen 70, 70' und 83 versehen sein.
Die Wassereinspritzvorrichtungen 70, 70' und 83 sind an
einen unter Druck stehenden Kühlwassertank 78 angeschlossen
über die Leitung 80, das Ventil 82 mit der
Betätigungsvorrichtung 84 und die Leitungen 81, 81' und 85. Der Wassertank
78 steht über eine Leitung 86 mit einer Druckgasquelle 88 in
Verbindung. Zweckmäßigerweise wird Stickstoffgas verwendet.
In der Leitung 86 liegt ein Ventil 90 mit einer
Betätigungsvorrichtung 92. Die Betätigungsvorrichtungen 56, 60, 66, 74,
84, 92 der Ventile 54, 58, 64, 72, 82, 90 sind über
Leitungen 100 bis 105 an eine Betätigungseinheit 110
angeschlossen, die zu der zentralen Steuerungs- oder
Regelungseinrichtung für die Anlage gehört. Ein Temperatursensor 112 in der
Ablaßleitung 68 ist über die Leitung 114 an die
Betätigungseinheit 110 angeschlossen.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist die Ablaßleitung 68
direkt an den Freiraum 2g des Bettgefäßes 12 angeschlossen.
Zwischen dem Ablaßventil 72 und dem Rauchgasvorwärmer 42
liegt ein Gasreiniger 76 zur Abscheidung von Staub.
Im Falle einer betrieblichen Störung, z.B. einem Durchgehen
einer Gasturbine als Folge eines Lastabwurfes, wird die
Brennstoffzufuhr zum Bett unterbrochen, und die Ventile 54
und 58 in der Heißgasleitung 32 beziehungsweise der
Luftleitung 50 werden geschlossen, so daß die Turbinen 34 und 38
und der Kompressor 48 vom Bettgefäß 12 beziehungsweise dem
Druckgefäß 10 getrennt sind. Zur gleichen Zeit wird das
Bypassventil 64 in der Kurzschlußleitung 62 geöffnet, so daß
die Luft vom Kompressor 48 unmittelbar in die Turbine 34
strömt. Durch Unterbrechung der Energiezufuhr von dem
Bettgefäß 12 wird verhindert, daß die Leistungsturbine 38
durchgeht (hohe Drehzahlen annimmt). Danach wird das Ventil 72
geöffnet, und die Verbrennungsgase des Bettgefäßes 12 werden
abgeführt. Das Ventil 82 wird zur gleichen Zeit geöffnet,
und Kühlwasser wird durch die Düsen 71, 71', 87 der
Wassereinspritzvorrichtungen 70, 70', 83 in der in Figur 1
gezeigten Ausführungsform in den heißen Gasstrom eingespritzt.
Das Wasser wird verdampft und vermindert die Temperatur der
Gase, bevor diese das Ablaßventil 72 erreichen. Staub wird
in den Zyklonen 14, 15 oder im Reiniger 76 abgeschieden. Die
Gase werden in dem Rauchgasvorwärmer 42 auf eine Temperatur
gekühlt, welche der Filter 44 vertragen kann. Danach werden
Gase dem Schornstein 46 zugeführt.
Wenn die gleiche Wassermenge pro Zeiteinheit während des
gesamten Druckreduktionsvorganges eingespritzt wird, so sinkt
die Gastemperatur mit der fortlaufenden Verkleinerung des
Gasstromes. Aus diesem Grunde sollte der Kühlwasserstrom
gesteuert oder geregelt werden. Die Wassereinspritzung wird
zweckmäßigerweise durch das Ventil 82 derart gesteuert, daß
die Temperatur der Gase am Eintritt in den Rauchgasvorwärmer
42 gleich oder etwas niedriger ist als die Temperatur des
Abgases von der Turbine bei normalem Betrieb, d.h. ungefähr
400ºC. Dies ergibt die niedrigste Temperaturbelastung des
Rauchgasvorwärmers 42, wenn die Verbrennungsgase 5 aus dem
Bettgefäß 12 abgelassen werden.
Die Kapazität der Ablaßleitung 68 ist so gewählt, daß eine
ausreichende Fluidisierung des Bettes 22 erreicht wird.
Während des ersten Abschnittes der Ablaßoperation wird im Bett
verbliebener Brennstoff verbrannt. Wenn der Brennstoff
verbraucht worden ist, kühlt der Luftstrom durch das Bett 22
das Bettmaterial. Auch die Rohre 62, durch die Wasser und
Dampf strömt, tragen zur gleichen Zeit zur Kühlung des
Bettmaterials bei. Wenn die komprimierte Verbrennungsluft in dem
Raum 16 verbraucht worden ist, ist das Bettmaterial in einem
solchen Maße abgekühlt, daß die Gefahr eines
Zusammensinterns nicht mehr besteht.
Es ist leicht ersichtlich, daß die Ausführungsbeispiele nach
den Figuren 1 und 2 auch in vielen verschiedenen Wegen
miteinander kombiniert werden können.