| Dokumentenidentifikation |
DE68907555T2 21.10.1993 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0368530 |
| Titel |
Verflüssigende Kreiselpumpe oder Laufrad für solche Pumpe. |
| Anmelder |
A. Ahlstrom Corp., Noormarkku, FI |
| Erfinder |
Timperi, Jukka, SF-48400 Kotka, FI; Vesala, Reijo, SF-48300 Kotka, FI; Vikman, Vesa, SF- 48720 Kymi, FI |
| Vertreter |
Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 81925 München; Nette, A., Rechtsanw., 8000 München |
| DE-Aktenzeichen |
68907555 |
| Vertragsstaaten |
AT, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, SE |
| Sprache des Dokument |
En |
| EP-Anmeldetag |
31.10.1989 |
| EP-Aktenzeichen |
893112268 |
| EP-Offenlegungsdatum |
16.05.1990 |
| EP date of grant |
14.07.1993 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
21.10.1993 |
| IPC-Hauptklasse |
F04D 7/04
|
| IPC-Nebenklasse |
F04D 29/22
F04D 29/42
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| Beschreibung[de] |
|
Die vorliegende Erfindung betrifft Kreiselpumpen und im
besonderen Verbesserungen für Kreiselpumpen, die
allgemein zur Förderung von mittel- bis hochkonsistenten
Fasersuspensionen, wie etwa fein gemahlenen
zellulosehaltigen Fasersuspensionen, d.h. Papierpulpe,
eingesetzt werden.
Bekannte Kreiselpumpen für mittel- bis hochkonsistente
Fasersuspensionen, wie etwa die in WO-A-8 700 448
dargestellte Vorrichtung, beispielsweise im Bereich von
rund 6 bis 20 Prozent bei Papierpulpe, was eine typische
Anwendung für solche Pumpen ist - leiden an einer
inhärenten funktionellen Unzulänglichkeit, die die
Förderleistung beim Pumpen von Suspensionsmaterial
ernsthaft vermindert. Die Fluidisierung der Suspension
durch die rotierenden Laufradschaufeln im Eintrittskanal
der Pumpe erzeugt eine stark verwirbelte, fluidisierte,
ringförmige Pulpeschicht dicht an der Umfassungswand des
Eintrittskanals. Durch die Saugwirkung solcher
Kreiselpumpen wird bewirkt, daß diese ringförmige Schicht
hauptsächlich axial in Richtung der Arbeitsschaufeln im
Pumpeninneren fließt, insbesondere dann, wenn die Pumpe
mit einer relativ hohen Kapazität arbeitet. Bei
niedrigeren Kapazitäten entsteht jedoch eine umgekehrte
Strömung oder ein Rückfluß in der fluidisierten
Pulpeschicht am nächsten zur Umfassungswand des
Eintrittskanals, wodurch der Volumenstrom von Suspension
durch die Kreiselpumpe zurückgeht und der Wirkungsgrad
des Pumpenaggregats entsprechend herabgesetzt wird.
Folglich bezweckt die Erfindung, eine Kreiselpumpe für
mittel- bis hochkonsistente Suspension vorzusehen, wo der
Rückfluß von Suspension im Eintrittskanal wesentlich
eliminiert ist. Insbesondere bezweckt die Erfindung,
solch eine Pumpe zu schaffen, bei der der Wirkungsgrad
der Pumpe ohne übermäßige Veränderungen der
Grundkonstruktion der Pumpe bedeutend angestiegen ist.
Diese Aufgaben werden gemäß den Merkmalen von Anspruch 1,
der eine Pumpe beschreibt oder gemäß Anspruch 11, der ein
Laufrad beschreibt, erreicht.
Andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung
gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung in
Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen hervor. Es
sollte jedoch verstanden werden, daß die Zeichnungen
ausschließlich zur Veranschaulichung nicht aber zur
Festlegung des Schutzumfangs der Erfindung bestimmt sind,
wobei auf beigefügten Patentansprüchen verwiesen wird.
In den Zeichungen, werden die gleichen Bauteile in den
verschiedenen Ansichten durch die gleichen
Referenznummern bezeichnet. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform
einer fluidisierenden Kreiselpumpe, die gemäß der
Erfindung konstruiert ist;
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine zweite
Ausführungsform einer fluidisierenden Kreiselpumpe gemäß
der Erfindung; und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine dritte
Ausführungsform einer fluidisierenden Kreiselpumpe gemäß
der Erfindung.
Die vorliegende Erfindung zielt auf Verbesserungen von
solchen Kreiselpumpen ab, die allgemein zur Förderung von
mittel- bis hochkonsistenten Fasersuspensionen - wie
beispielsweise fein gemahlenen zellulosehaltigen
Faserstoffsuspensionen, d. h. Papierpulpe, eingesetzt
werden. Solche Suspensionen haben typischerweise eine
Konsistenz oder Pulpekonzentration von 6 bis 20 Prozent.
Durch die verbesserte erfindungsgemäße Pumpe werden
bemerkenswerte Steigerungen des Wirkungsgrads gegenüber
konventionellen bekannten fluidisierenden Pumpen dieses
Typs erreicht. Somit können beim Volumen der zu
pumpenden Suspension der Erfindung zufolge leicht
Steigerungen in der Größenordnung von 20 % oder noch mehr
erreicht werden. Grob genommen verändert die vorliegende
Erfindung die bisher allgemein bekannten fluidisierenden
Kreiselpumpen, wobei infolge solch einer Veränderung die
Suspension gleichzeitig mit der Fluidisierung der aus dem
Pumpeneintritt kommenden Fasersuspension axial
gerichteten Kräften ausgesetzt wird, die das Fliegen der
Fasersuspension ins Pumpengehäuse und dadurch
erleichtern. Die erfindungsgemäßen verbesserten
Kreiselpumpen sorgen mit anderen Worten für gleichzeitige
Fluidisierung und axialen Vorschub der Suspension durch
den Eintrittskanal der Pumpe zu den Arbeitsschaufeln und
dem Pumpenaustritt hin.
Wie oben beschrieben wurde, kann die Modifikation auf das
Laufrad oder eine stationäre Fläche des Pumpengehäuses
oder sowohl auf das Laufrad als auch Pumpengehäuse,
und/oder andere Organe und Teile der Kreiselpumpe
angewandt werden, wie es einem vom Fach aus der
vorliegenden Beschreibung einleuchtet. Bei besonders
vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung, wie eben
erläutert wurde, besteht die Veränderung in der Form von
einer oder mehreren spiral- oder gewindeähnlichen
Flächen, die gegenüber dem konventionell drehbaren
Laufrad stationär und/oder so arrangiert sein können, daß
sie im Normalbetrieb der Pumpe mit dem Laufrad umlaufen.
In den beiden Fällen funktionieren diese spiral- oder
gewindeförmigen Flächen in der Art von Förderschnecken,
die gleichzeitig mit der Fluidisierung der
Fasersuspension die Bildung von Flocken wirksam
verhindern und den Rückfluß wesentlich eliminieren, der
beim Pumpen von Suspension durch das Pumpengehäuse ein
Charakteristikum der Kreiselpumpen gemäß dem Stand der
Technik ist.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer gemäß der
vorliegenden Erfindung konstruierten fluidisierenden
Kreiselpumpe 10 dargestellt. Bei dieser ersten
dargestellten Ausführungsform ist die Verbesserung allein
auf das Laufrad angewandt, das hier durch die allgemeine
Referenznummer 12 bezeichnet ist. Somit kann der Rest
der Pumpe 10 jede beliebige bekannte konventionelle oder
andere gewünschte Form haben, und ihre in der Fig.
dargestellte Konstruktion ist somit nur als Beispiel und
zur Erleichterung der Beschreibung bestimmt.
Die Pumpe 10 umfaßt ein Gehäuse 14 mit einem
Eintrittskanal 16 an einem Gehäuseende zur Aufnahme der
zu pumpenden Suspension und einem Austritt 18, durch den
die Suspension zwangsweise abgeführt wird. Das Gehäuse 14
kann gewünschtenfalls durch einen miteinander verbundenen
ersten Gehäuseteil 20 und einen zweiten Gehäuseteil 22
gebildet sein, wie es nach dem Stand der Technik üblich
ist. Der Eintrittskanal 16, der im Querschnitt in der
Regel hauptsächlich kreisrund ist, grenzt an eine innere
Umfassungswand oder -fläche 24. Die Wand 24 hat
vorzugsweise, aber nicht unbedingt, eine verhältnismäßig
glatte Innenfläche, um die Strömung von Fasersuspension
im Eintrittskanal 16 zu erleichtern.
Das Pumpengehäuse 14 nimmt eine Anzahl Lagerelemente 26,
28, und eine Wellendichtung 30 zur Abstützung einer
langgezogenen, drehbaren Welle 32 auf, an der das Laufrad
12 befestigt ist. Die Welle 32 wird von einem Motor oder
einer entsprechenden Antriebsvorrichtung (nicht
dargestellt) angetrieben, die die Welle betriebsmäßig in
der durch den Pfeil 33 angegebenen Richtung dreht und
dabei das Laufrad 12 entsprechend dreht, das Suspension
zwischen Eintrittskanal 16 und Austritt 18 pumpt. Die
Verlängerung der drehbaren Welle 32 bildet die Achse 34
von Pumpe, Pumpengehäuse und Laufrad.
Das Laufrad 12 umfaßt, wie konventionell bekannt ist,
eine oder mehrere und vorzugsweise mehrere
Artbeitsschaufeln 36, die an der Rückplatte 37 des
Laufrads befestigt sind und sich langgezogen im
allgemeinen radial von der Pumpenachse 34 auswärts
erstrecken und beim Umlaufen des Laufrads an erster
Stelle zentrifugale Förderung der durch den
Eintrittskanal 16 eingeflossenen Suspension durch den
Austritt 18 bewirken. Die Rückplatte 37 des Laufrads kann
durchgehenden Bohrungen 38 zur Erleichterung der
Entfernung von Luft aufweisen, die sich aus der
einfließenden Fasersuspension während des
Fluidisierungsbetriebs der Kreiselpumpe ausgeschieden
hat.
Ferner umfaßt das Laufrad 12 eine Vielzahl
fluidisierender Flügel 40, die längs Eintrittskanal 16 in
dessem Inneren angeordnet sind und sich hauptsächlich
axial auswärts oder vorwärts von den Arbeitsschaufeln 36
erstrecken. Die Kreiselpumpe 10 von Fig. 1 umfaßt vier
solcher fluidisierender Flügel, obwohl nur ein einziger
Flügel für den wirksamen Betrieb der erfindungsgemäßen
Pumpe benötigt wird, und so kann die Anzahl der
fluidisierenden Flügel in der Pumpe beispielsweise anhand
der Abmessungen und Förderleistung der Pumpe und der
gewünschten Drehzahl des Laufrads gewählt werden. Bei
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des
Laufrades wird eine Öffnung 42 und am bevorzugtesten eine
im wesentlichen zentral angeordnete Öffnung zwischen den
fluidisierenden Flügeln 40 gebildet. Das Vorsehen einer
Öffnung 42 erleichtert die Ausscheidung von Luft aus der
eintretenden Fasersuspension im Betrieb der Kreiselpumpe
10.
Somit sind die Flügel 40 als hauptsächlich flache Stangen
oder Rippen ausgebildet, die auf solche Weise angeordnet
sind, daß sie sich von der zentralen Öffnung 42
hauptsächlich radial auswärts erstrecken. Dennoch, wie es
einleuchten dürfte, können die Flügel 40 eine Vielzahl
alternativer Konfigurationen haben. So kann etwa die
zentrale Öffnung 42 weggelassen werden, wobei jeder
Flügel mit der Mittelachse 34 zusammentrifft und sich
davon radial auswärts erstreckt oder über seine gesamte
Länge leicht oder auf andere vorgegebene Weise gekrümmt
ist, oder eine gekrümmte oder z.B. spiralförmige Form
über seine axiale Erstreckung von den Arbeitsschaufeln 36
an hat. Im letzteren Fall kann die Ausrichtung der
Spirale oder anderen Krümmungen der Flügel derart sein,
daß sie einen axialen Vorschub der Suspension durch
Eintrittskanal 16 entweder zu den Arbeitsschaufeln hin
oder weg davon bewirken. Alle solchen Anordnungen, die
hier nicht ausdrücklich angeführt sind, aber anhand
dieser Beschreibung trotzdem offensichtlich sind, werden
vom Schutzumfang der Erfindung erfaßt.
Der vorliegenden Erfindung zufolge trägt das Laufrad 12
desweiteren eine oder mehrere Eintragsschaufeln 44, die
an mindestens einem Teil der axialen Erstreckung der
fluidisierenden Flügel 40 daran entlang befestigt oder
auf andere Weise davon aufgenommen werden. Die
Eintragsschaufeln 44 sind radial von den fluidisierenden
Flügeln auswärts angeordnet und verlaufen den
Eintrittskanal 16 entlang in dessem Inneren in einem
Winkel zwischen rund 1 und 89 Grad zur Achse 34. Bei der
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform bildet jedes Paar
Eintragsschaufeln 44 eine hauptsächlich wendelartige oder
einem spiralförmigen Gewinde ähnliche Fläche, die so
angeordnet ist, daß, wenn sie betriebsmäßig mit den
Flügeln 40 und dem restlichen Laufrad 12 um die Achse 34
herum dreht, die Eintragsschaufel in der Art eines
Schneckenförderers arbeitet und auf die Suspension im
Eintrittskanal 16 eine Axialkraft in Richtung
Arbeitsschaufeln - d.h. zum Pumpeninneren und Austritt 18
hin ausübt. Diese axial einwärts gerichtete Kraft
verhindert und wesentlich eliminiert den axialen Rückfluß
von Suspension, was ein charakteristisches Merkmal der
Kreiselpumpen gemäß dem Stand der Technik insbesondere
(aber nicht ausschließlich) bei niedrigen bis mittleren
Förderleistungen ist. Die wesentliche Eliminierung dieses
Rückflusses ergibt beim Pumpen von Suspension einen
bemerkenswerten Anstieg der Förderleistung, der typisch
in der Größenordnung von 20 % liegt.
Eine modifizierte oder zweite Ausführungsform der
erfindungsgemäßen fluidisierenden Kreiselpumpe 50 ist in
Fig. 2 dargestellt. Vieles an der Pumpe 50 ist oder kann
konstruktionell identisch oder nahezu ähnlich mit den
entsprechenden Teilen der zuerst beschriebenen Pumpe 10
aus Fig. 1 sein, wie durch die gleichen Bezugsnummern zur
Identifizierung der entsprechenden Bauteile angedeutet
ist. Der bedeutendste Unterschied zwischen den Pumpen 10
und 50 besteht darin, daß das Laufrad 12' bei der
Letzgenannten keine an seinen fluidisierenden Flügeln 40
oder einem anderen Teil des Laufrads befestigte oder auf
andere Weise angebrachte Eintragsschaufeln aufweist.
Stattdessen sind eine oder mehrere - bei der in der
Zeichnung dargestellten Pumpe 50 zwei - hauptsächlich
spiral- oder wendelförmige Eintragsschaufeln 52 stationär
an der Umfassungswand 24 des Eintrittskanals 16 montiert.
Somit erstrecken sich die Schaufeln 52 von der Wand 24
einwärts in das Innere des Eintrittskanals und enden
radial auswärts von den Kanten der fluidisierenden Flügel
40, um die Flügel 40 ungehindert mit dem Laufrad 12'
umlaufen zu lassen. Hier sind die Eintragsschaufeln
wieder in einem Winkel von 1 bis 89 Grad zur Drehachse 34
orientiert.
Im Betrieb der Kreiselpumpe 50 wird Drehbewegung,
hauptsächlich um die Achse 34 herum, durch das Umlaufen
der fluidisierenden Laufradflügel 40 auf die im
Eintrittskanal 16 befindliche Suspension übertragen. Als
dessen folge gibt es zwischen der bewegten Suspension und
den stationären Eintragsschaufeln 52 eine relative
Drehbewegung, wobei die Schaufeln in der Art von
Förderern eine axial gerichtete Kraft auf die Suspension
ausüben, um die Suspension vorwärts zu den
Arbeitsschaufeln 36 und dem Pumpenaustritt 18 hin zu
treiben. Auf solche Weise, wie bei der Pumpenform von
Fig. 1, wo die Eintragsschaufeln 44 eigentlich mit den
Laufradflügeln 40 umlaufen wird die Suspension im
Eintrittskanal 16 gleichzeitig durch das fluidisierende
Umlaufen der Laufradflügel 40 im wesentlichen um die
Achse 34 gedreht und axial den Eintrittskanal entlang zum
Pumpeninneren hin durch die stationären Eintragsschaufeln
52 als Folge der relativen Bewegung zwischen der
rotierten Suspension und den festen Schaufeln 52
befördert. Rückfluß von Suspension im Eintrittskanal wird
entsprechend in diesem Fall sehr wirksam verhindert, weil
sich die Eintragsschaufeln 52 bis an die Umfassungswand
24 heranreichen und an ihr anliegen, an welcher
Umfassungswand entlang der für die Kreiselpumpen gemäß
dem Stand der Technik charakteristische Rückfluß von
Suspension am bedeutendsten ist.
In Fig. 3 ist eine abgewandelte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen durch die Nummer 60 gekennzeichneten
Kreiselpumpe dargestellt. Diese dritte Ausführungsform
der Pumpe ist in Wirklichkeit eine Kombination der
primären konstruktionellen Merkmale der Pumpen 10 (Fig.
1) und 50 (Fig. 2), durch die die vorteilhafte Erhöhung
des Wirkungsgrads erreicht wird. Somit umfaßt die
Kreiselpumpe 60 ein Laufrad 12, das eine oder mehrere
erste oder primäre Eintragsschaufeln 44 umfaßt, die an
den fluidisierenden Flügeln 40 sich davon radial
erstreckend montiert sind, welche Eintragsschaufeln
betriebsmäßig mit dem Laufrad umlaufen. Zusätzlich umfaßt
die Pumpe 60 eine oder mehrere sekundäre stationäre
Eintragsschaufeln 52, die an der Umfassungswand 24 des
Eintrittskanals 16 befestigt sind und daran grenzen. Die
Eintragsschaufeln 44 und 52 sind auf eine der
obenbeschriebenen Weisen angeordnet und können eine der
oben in Zusammenhang mit den Pumpen 10 und 50
beschriebenen Formen annehmen, weshalb die Beschreibungen
hier nicht wiederholt werden. Wie man sieht, ist die
Einbeziehung der rotierbaren am Laufrad 12 aufgenommenen
Eintragsschaufeln 44 und der an der Umfassungswand 24
befestigten stationären Eintragsschaufeln 52 besonders
wirksam bei der Verhinderung von Rückfluß der Suspension,
was ein charakteristisches Merkmal der bisherigen
Kreiselpumpen ist und, wie bereits hervorgehoben wurde,
den Wirkungsgrad erheblich steigert.
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| Anspruch[de] |
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1. Fluidisierende Kreiselpumpe (10; 50; 60) für
mittelbis hochkonsistente Fasersuspensionen, welche
Kreiselpumpe besteht aus
- einem Gehäuse mit einer Achse (34); einem sich axial
erstreckenden Eintrittskanal (16), durch den
Fasersuspension eintritt und einem Austritt (18), durch
den Fasersuspension ausgetragen wird; und
- einem Laufrad, das im Gehäuse rotierbar ist und
mindestens eine zentrifugale Arbeitsschaufel (36) und
mindestens einen fluidisierenden Flügel (40) hat, der
sich im wesentlichen axial den Eintrittskanal entlang in
dessem Inneren erstreckt; dadurch gekennzeichnet, daß
- mindestens eine Eintragsschaufel (44, 52) sich im
Eintrittskanal (16) ihn entlang erstreckt und in einem
Winkel zwischen rund 1 und 89 Grad zur Gehäuseachse (34)
angewinkelt ist, wobei die mindestens eine
Eintragsschaufel (44, 52) radial auswärts von dem
genannten mindestens einen fluidisierenden Flügel (40)
angeordnet ist und sich über mindestens einen Teil der
hauptsächlich axialen Verlängerung des genannten
mindestens einen Fluidisierungsflügels (40) erstreckt.
2. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eintragsschaufel (44, 52) durch
mindestens ein Schraubengewinde gebildet wird, das so
angeordnet ist, daß es die Fasersuspension im
Eintrittskanal (16) einer axial gerichteten Kraft zur
genannten mindestens einen Arbeitsschaufel (36) hin
aussetzt zur Erleichterung der hauptsächlich axialen
Fasersuspensionsströmung den Eintrittskanal (16) entlang,
wenn sich das Laufrad (12) im Betrieb dreht.
3. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Laufrad (12) eine Vielzahl
fluidisierender Flügel (40) umfaßt und eine sich axial
erstreckende Öffnung (42) umfaßt, die im wesentlich
zentral zwischen den Flügeln (40) gebildet werden.
4. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die genannte mindestens eine
Eintragsschaufel (44) an dem mindestens einen
fluidisierenden Flügel (40) sich davon radial auswärts
erstreckend befestigt ist und die Eintragsschaufel (44)
betriebsmäßig mit dem Laufrad (12) umläuft.
5. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eintrittskanal (16) eine
Innenperipherie (24) hat und mindestens eine
Eintragsschaufel (52) an der Peripherie befestigt ist.
6. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine Eintragsschaufel (44,
52) an der Peripherie (24) des Eintrittskanals stationär
befestigt ist.
7. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eintrittskanal (16) eine
Innenperipherie (24) hat und die Eintragsschaufel
mindestens eine primäre Eintragsschaufel (44) aufweist,
die so angeordnet ist, daß sie betriebsmäßig mit dem
Laufrad umläuft.
8. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpe ferner mindestens eine an
der Peripherie (24) des Eintrittskanals befestigte
sekundäre Eintragsschaufel (52) umfaßt.
9 Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die sekundäre Eintragsschaufel (52)
an der Peripherie (24) des Eintrittskanals stationär
befestigt ist.
10. Fluidisierende Kreiselpumpe gemäß Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die primäre Eintragsschaufel (44) an
dem fluidisierenden Flügel (40) befestigt ist.
11. Laufrad für eine Kreiselpumpe (10; 50; 60) für
mittel- bis hochkonsistente Fasersuspensionen, das
Laufrad bestehend aus: einer Achse (34), um die herum das
Laufrad betriebsmäßig rotierbar ist; mindestens einer
zentrifugalen Arbeitsschaufel (36); mindestens einem
fluidisierenden Flügel (40), der sich hauptsächlich axial
auswärts von der Arbeitsschaufel erstreckt,
gekennzeichnet durch
- mindestens eine am fluidisierenden Flügel (40) sich
davon radial auswärts erstreckend befestigte
Eintragsschaufel (44), die sich über mindestens einen
Teil der axialen Verlängerung des Flügels (40) erstreckt,
wobei die Eintragsschaufel (44) in einem Winkel von
ungefähr 1 bis 89 Grad zur Laufradachse (34) angewinkelt
ist, zur Erleichterung der hauptsächlich axial
gerichteten Strömung der Fasersuspension in der Pumpe zur
Arbeitsschaufel (36) hin.
12. Laufrad gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eintragsschaufel (44) mindestens ein
Schraubengewinde umfaßt.
13. Laufrad gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine Vielzahl fluidisierender
Flügel (40) und eine sich axial erstreckende Öffnung (42)
umfaßt, die zwischen den Flügeln (40) gebildet wird.
14. Laufrad gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine Vielzahl fluidisierender
Flügel (40) und eine sich axial erstreckende Öffnung (42)
umfaßt, die hauptsächlich zwischen den Flügeln (40)
gebildet wird.
15. Laufrad gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine Vielzahl
Eintragsschaufeln (44) umfaßt, die am fluidisierenden
Flügel (40) sich davon radial auswärts erstreckend
befestigt sind.
16. Laufrad gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine Vielzahl fluidisierender
Flügel (40) und eine Vielzahl Eintragsschaufeln (44), die
an den fluidisierenden Flügeln (40) sich davon radial
auswärts erstreckend befestigt sind.
17. Laufrad gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine sich axial erstreckende
Öffnung (42) umfaßt, die zwischen den Flügeln (40)
gebildet wird.
18. Laufrad gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad (12) ferner eine sich axial erstreckende
Öffnung (42) umfaßt, die im wesentlichen zentral zwischen
den Flügeln (40) gebildet wird.
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