Die Erfindung betrifft eine Trageinrichtung für Schutzhelme während des
Nicht-Gebrauchs. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Trageinrichtung, die es
beispielsweise einem Motorradfahrer erlaubt, den Schutzhelm bequem mit sich zu
führen, während er zu Fuß unterwegs ist.
Motorradfahrer sind es bisher gewohnt, nach dem Gebrauch ihres Schutzhelmes auf
dem Fahrzeug diesen dann, wenn sie zu Fuß gehen, unter dem Arm mit sich zu
führen oder so zu tragen, daß der Riemen des Helmes über den Arm gestreift wird.
Diese Art des Transportes des Helmes hat sich als verhältnismäßig unbequem
herausgestellt.
Figur 1 die schematische Ansicht einer Trageinrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Schnittdarstellung in der Ebene II-II der Fig. 1.
Die Trageinrichtung 1 gemäß der Erfindung weist einen Gürtel 2 auf, der um die Taille
eine Person gelegt und mittels einer bekannten Schließeinrichtung 3 festgezogen
werden kann.
Der Gürtel 2 ist vorzugsweise in seinem mittleren Bereich, der sich während des
Gebrauchs im Bereich der Hüfte der Person befindet, mit einer Feststelleinrichtung 4 für
einen Helm 1&min; ausgerüstet. Wie sich insbesondere aus Fig. 2 ergibt, hat diese
Feststelleinrichtung 4 eine Platte 5, die am Gürtel 2 befestigt ist und an diesem mit einer
Fläche 6 anliegt. Am unteren Rand trägt die Platte 5 schwenkbar einen Bügel 8,
welcher mittels eines Stiftes 7 an der Platte 5 gelagert ist. Der Stift 7 verläuft sich in
horizontaler Richtung und parallel zur Erstreckungsrichtung des Gürtels 2.
In einem in vertikaler Richtung mittleren Bereich der Platte 5 ist in deren Fläche 9, die
auf der anderen Seite der Fläche 6 liegt, eine Vertiefung 10 oder ein Sitz
eingearbeitet, der sich parallel zu dem Stift 7 erstreckt und so bemessen ist, daß er einen
Riemen 11 aufnehmen kann, der Teil des Helmes 1&min; ist. Der Riemen 11 dient dazu,
den Helm 1&min; während seiner Gebrauchsstellung am Kopf des Fahrers zu sichern.
In seinem in vertikaler Richtung mittleren Bereich hat der Bügel 8 einen Vorsprung
12, der sich wenigstens teilweise in die Vertiefung 10 legt und dabei den Riemen 11
gegen den Boden der Vertiefung 10 drückt. In den oberen Bereich des Bügels 8, der
sich vom Stift 7 ausgehend vertikal nach oben erstreckt, ist eine Vertiefung 13
eingearbeitet, die den sich an die Vertiefung 10 anschließenden, vorspringenden Bereich
14 der Platte 5 aufnimmt und dabei vorzugsweise elastisch festhält. Diese elastische
Verriegelung kann beispielsweise dadurch realisiert werden, daß in die Innenseite des
oberen Bereichs der Vertiefung 13 ein Sitz 15 eingearbeitet ist, in den eine Kugel 18
einschnappt; diese Kugel 18 ist im oberen Ende einer Bohrung 18 gehalten, welche in
vertikaler Richtung in den vorspringenden Bereich 14 eingearbeitet ist und eine
Schraubenfeder 17 aufnimmt, die gegen die Kugel 18 drückt.
Die mit 14 bis 18 bezeichneten Elemente sind die Rastmittel für die Verriegelung des
Bügels 8 an der Platte 5. Am oberen Ende hat der Bügel 8 einen Fortsatz 19, der als
Griffelement dient.
Im Gebrauch wird der Gürtel 2 von einem Motorradfahrer o. dgl. angelegt und kann
ein Kleidungsstück darstellen, welches ansprechend ausgeführt ist. Der Helm 1&min;
befindet sich dabei auf dem Kopf des Fahrers. Der Bügel 8 erstreckt sich in vertikaler
Richtung, wobei die Vertiefung 13 den oberen, vorspringenden Bereich 14 der Platte
5 aufnimmt und elastisch verriegelt.
Wenn der Fahrer sein Fahrzeug abstellt, nimmt er den Helm 1&min; vom Kopf, ergreift den
Fortsatz 19 des Bügels 8 und dreht diesen dabei um den Stift 7 im Uhrzeigersinn
(Fig. 2). Danach kann der Riemen 11 in die Vertiefung 10 eingelegt werden, worauf
der Bügel 8 in seine vertikale Stellung zurückgeschwenkt wird, so daß er den Sitz 10
wieder abdeckt und der vorspringenden Bereich 14 der Platte 5 in die Vertiefung 13
eingreift. In dieser Stellung ist der Riemen 11 in der Vertiefung 10 festgeklemmt, so
daß der Helm 1&min; am Körper des Fahrers festgelegt ist. Der Fahrer kann nun bequem
zu Fuß gehen, ohne dabei die Anwesenheit des Helmes 1&min; an seinem Körper
unangenehm zu bemerken.
Die Platte 5 und der Bügel 8 können auch in anderer Weise als beschrieben
ausgebildet sein, und die Rastmittel zur Verriegelung des oberen Randes des Bügels 8 an der
Platte 5 können ebenfalls eine andere Ausgestaltung haben. So ist es beispielsweise
möglich, den Bügel 8 so auszubilden, daß er zwischen sich und der Platte 5 einen
anderen Teil des Helmes 1&min; als den Riemen 11 aufnehmen und halten kann.