| Dokumentenidentifikation |
DE4314174A1 04.11.1993 |
| Titel |
Blumenschmuckteil aus geknittertem Papier und Verfahren zu seiner Herstellung |
| Anmelder |
Cheng, Peter S.C., Toronto, Ontario, CA |
| Erfinder |
Cheng, Peter S.C., Toronto, Ontario, CA |
| Vertreter |
Frhr. von Pechmann, E., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Behrens, D., Dr.-Ing.; Brandes, J., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Goetz, R., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.; von Hellfeld, A., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte; Würtenberger, G., Rechtsanw., 81541 München |
| DE-Anmeldedatum |
29.04.1993 |
| DE-Aktenzeichen |
4314174 |
| Offenlegungstag |
04.11.1993 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
04.11.1993 |
| IPC-Hauptklasse |
A41G 1/00
|
| IPC-Nebenklasse |
A47G 7/02
|
| Zusammenfassung |
Ein Schmuckteil aus geknittertem Papier wird hergestellt durch gemeinsames Wickeln eines Papierbandes (10) von überwiegender Längserstreckung, an dem ein biegbarer Draht (26) befestigt ist, in eine kontinuierliche Spirale. Der gewickelte Draht (26) wird verformt und zur gleichen Zeit wird das Papierband (10) geknittert. Der verformte Draht (26) hält das Papierband (10) in einer geknitterten Konfiguration.
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft ein Schmuckteil aus künstlichen Blumen
zum Verzieren eines Gegenstandes, z. B. eines
Geschenkpäckchens, und bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zum
Herstellen eines geknitterten Blumenschmuckteils aus einem
ebenen Papierbogen.
Es ist bekannt, künstliche Blumen aus starrem, geformtem
Kunststoff und Keramiken mit glatten Außenflächen
herzustellen. Es ist ebenfalls bekannt, künstliche Blumen aus
nichtstarren Werkstoffen herzustellen, z. B. aus Band- oder
Stretchware, die auch glatte Außenflächen aufweisen. Biegbare
Drähte werden häufig an den nichtstarren Werkstoffen
befestigt und halten diese nach dem Biegen in einer gewünschten
Blumen-Konfiguration. Siehe beispielsweise die US-PSen
921,246 - 1,418,846 - 1,568,859 - 3,822,171 - 4,215, 462 und
4,708,892.
Es ist ebenfalls bekannt, Papier um gerade Falzlinien zu
falten, um eine gefaltete Blume mit Winkelelementen zu erzeugen.
Wenngleich solche künstlichen Blumen aus gefaltetem Papier,
geformten starren und gestützten nichtstarren Werkstoffen
häufig attraktiv sind, weisen sie kein geknittertes,
verkrumpeltes äußeres Aussehen auf und sind daher optisch nicht so
interessant und simulieren bestimmte Blumen nicht in
realistischer Weise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Blumenschmuckteil aus geknittertem Papier zum Verzieren eines
Gegenstandes, z. B. eines Geschenkpäckchens, insbesondere aus einem
ebenen Papierbogen sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung
zu schaffen.
Ein Blumenschmuckteil und ein Verfahren, die diese Aufgabe
lösen, sind in den Patentansprüchen 11 und 1 sowie
hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen in den zugehörigen
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Papierband von überwiegender Längserstreckung ist mit
entgegengesetzten Bandendbereichen ausgebildet, die in einer
Längsrichtung voneinander beabstandet sind. Ein
formstützendes, biegbares Bauteil von überwiegender Längserstreckung,
z. B. ein Draht, ist der Länge nach in der Längsrichtung am
und entlang des Papierbandes befestigt.
Das Papierband und das befestigte Bauteil werden gemeinsam
von dem einen bis zum anderen Bandendbereich in einen
kontinuierlichen Spiralwickel um eine Wickelachse gewickelt, die
sich in einer zur Längsrichtung im wesentlichen
rechtwinkligen Querrichtung erstreckt. Der Wickel hat entgegengesetzte
Wickelendbereiche, die in der Querrichtung voneinander
beabstandet sind.
Einer der Wickelendbereiche, der fern vom gewickelten Bauteil
angeordnet ist, wird danach gerafft, vorzugsweise durch
Zusammenziehen. Das gewickelte Bauteil wird dann verformt und
zur gleichen Zeit wird das Papierband in eine geknitterte
Konfiguration zerknittert. Das verformte gewickelte Bauteil
hält das Papierband in der geknitterten Konfiguration.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung weist das Band ein Paar
ebene Streifenabschnitte beiderseits einer Mittellinie auf.
Die Streifenabschnitte werden um die Mittellinie gefaltet und
zusammengeklebt. Bei einer ersten Ausführungsform wird der
Draht vor dem Falten der Streifenabschnitte an und entlang
der Mittellinie angeklebt. Bei einer zweiten Ausführungsform
wird der Draht vor dem Falten an und entlang einer versetzten
Linie angeklebt, die gegenüber der Mittellinie in
Querrichtung versetzt und nahezu parallel zu ihr angeordnet ist.
Vorzugsweise erstreckt sich die versetzte Linie unter einem
Winkel von 5 bis 10° zur Mittellinie.
In einen Randbereich der zusammengeklebten Streifenabschnitte
kann ein mit Auswölbungen versehener Randbereich geschnitten
sein. Der mit Auswölbungen versehene Randbereich wird danach
aus der mit den Streifenabschnitten gemeinsamen Ebene
herausgefaltet, um simulierte Blumenblätter auszubilden, die sich
im wesentlichen radial zur Wickelachse erstrecken.
Bei einer noch anderen Ausgestaltung wird der Draht in der
Nähe eines Randbereiches an und entlang einer ersten
versetzten Linie angeklebt, die von einer zweiten versetzten Linie
in Querrichtung Abstand hat und im wesentlichen parallel zu
ihr angeordnet ist. Der Randbereich wird zuerst um die erste
versetzte Linie gefaltet und an das Band angeklebt und danach
zusammen mit dem Draht um die zweite versetzte Linie gefaltet
und an das Band angeklebt. Der obere Abschnitt des Bandes, an
dem der Draht zwischen den versetzten Linien befestigt ist,
hat eine mehrere Streifen starke Dicke, wogegen der untere
Abschnitt des Bandes eine einfache Dicke stark ist.
In den dickeren oberen Streifenabschnitt zwischen den
versetzten Linien kann ein mit Auswölbungen versehener
Randabschnitt geschnitten werden, um Blumenblätter zu simulieren.
Der die einfache Dicke starke untere Streifenabschnitt kann
ebenfalls in die Form eines sägezahnförmigen, dreieckförmigen
Randes geschnitten werden, um beim späteren Zusammenraffen
des unteren Streifenabschnitts eine übermäßige Bauschung zu
vermeiden.
Vor dem Wickeln des Bandes und des befestigten Bauteils in
den kontinuierlichen Spiralwickel, werden die
Verbindungsstellen zwischen wenigstens einigen der simulierten
Blumenblätter nach einem Zickzackmuster auf sich selbst umgefaltet.
Dadurch verstärkt sich das dreidimensionale Aussehen der
Blume.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im
folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen ebenen Papierbogen mit
einem daran befestigten biegbaren Draht in einem
ersten Arbeitsschritt des Herstellens einer ersten
Ausführungsform eines Schmuckteils aus geknittertem
Papier gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Bogen gemäß Fig. 1 nach dem
Falten,
Fig. 3 den weggebrochenen Schnitt 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine weggebrochene Schrägansicht in
auseinandergezogener Darstellung des gewickelten Bogens gemäß
der ersten Ausführungsform in einem späteren
Arbeitsschritt des Verfahrens,
Fig. 5 eine Fig. 1 ähnliche Draufsicht auf eine zweite
Ausführungsform eines Schmuckteils aus geknittertem
Papier,
Fig. 6 eine Fig. 2 ähnliche Draufsicht auf die zweite
Ausführungsform,
Fig. 7 den Schnitt 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 eine Fig. 4 ähnliche Ansicht der zweiten
Ausführungsform,
Fig. 9 eine Fig. 1 ähnliche Draufsicht auf eine dritte
Ausführungsform eines Schmuckteils aus geknittertem
Papier,
Fig. 10 eine Fig. 2 ähnliche Draufsicht auf die dritte
Ausführungsform,
Fig. 11 den vergrößerten Schnitt 11-11 in Fig. 10,
Fig. 12 eine weggebrochene Draufsicht auf einen Teil der
dritten Ausführungsform, und
Fig. 13 eine Schrägansicht der dritten Ausführuungsform.
In den Fig. 1 bis 4, 5 bis 8 und 9 bis 13 sind eine erste,
eine zweite bzw. eine dritte Ausführungsform eines
Schmuckteils aus geknittertem Papier und eines Verfahrens zum
Herstellen desselben dargestellt. Bei jeder Ausführungsform ist
ein ebenes Papierband 10 vorgesehen. Das Band 10 ist von
überwiegender Längserstreckung und erstreckt sich in
Längsrichtung zwischen entgegengesetzten Bandendbereichen 12 und
14. Das Band 10 weist ein Paar ebener Streifenabschnitte 16
und 18 beiderseits einer Mittellinie 20 auf. Die
Streifenabschnitte 16 und 18 weisen längsgerichtete Randbereiche 22 und
24 auf, die in einer zur Längsrichtung im wesentlichen
rechtwinkligen Querrichtung mit Zwischenabstand angeordnet sind.
In Längsrichtung an und entlang des Papierbandes 10 ist ein
biegbares, formstützendes Bauteil von überwiegender
Längserstreckung, z. B. ein dünner verformbarer Draht 26 aus Metall,
nach der Länge durch Kleben befestigt. Bei der ersten
Ausführungsform ist der Draht 26 an und entlang der Mittellinie 20
angeklebt. Bei der zweiten Ausführungsform ist der Draht 26
an und entlang einer versetzten Linie 28 angeklebt, die in
Querrichtung Abstand von der Mittellinie 20 hat und nahezu
parallel dazu angeordnet ist. Vorzugsweise erstreckt sich der
Draht 26 unter einem spitzen Winkel von 5 bis 10° zur
Mittellinie 20. Bei der dritten Ausführungsform ist der Draht 26 an
und entlang einer ersten versetzten Linie 28 angeklebt, die
in Querrichtung Abstand von einer zweiten versetzten Linie 50
hat und im wesentlichen parallel dazu angeordnet ist. Die
versetzten Linien 28 und 50 sind mit Abstand zur Mittellinie
20 angeordnet.
Bei der ersten und der zweiten Ausführungsform werden die
Streifenabschnitte 16 und 18 um die Mittellinie 20 gefaltet
und mittels einer zuvor aufgetragenen Klebstoffschicht
zusammengeklebt. Gemäß Fig. 3 und 7 ist der Draht 26 zwischen den
Streifenabschnitten 16 und 18 angeordnet.
Bei der dritten Ausführungsform wird der obere Randabschnitt
22 um die erste versetzte Linie 28 gefaltet und mittels
Klebstoff an den oberen Streifenabschnitt 16 angeklebt. Danach
wird der obere Randabschnitt 22 mit dem befestigten Draht 26
um die zweite versetzte Linie 50 gefaltet und mittels
Klebstoff an den übrigen Teil des oberen Streifenabschnitts 16
angeklebt. Gemäß Fig. 11 ist der Draht 26 zwischen
Mehrfachbogenschichten angeordnet, wogegen der übrige Teil des
Streifens 16 eine Einfachbogenschicht ist.
Bei der ersten Ausführungsform erstrecken sich die
überlappten Randbereiche 22 und 24 entlang eines geradlinigen äußeren
Randes. Bei der zweiten Ausführungsform werden die
überlappten Randbereiche 22 und 24 so beschnitten, daß ein
Auswölbungen aufweisender Rand mit einzelnen Auswölbungen oder
Blumenblättern 30 entsteht.
Bei der dritten Ausführungsform wird der mehrschichtige
Abschnitt des Streifens 16 oberhalb des Drahtes 26 so
beschnitten, daß ein Auswölbungen aufweisender Rand mit einzelnen
Auswölbungen oder Blumenblättern 30 entsteht. Der Randbereich
24 unterhalb des Drahtes 26 ist auch nach einem
Sägezahnmuster beschnitten. Das Beschneiden wird vorzugsweise durch
Einsetzen der Randbereiche 22 und 24 in eine Stanze
durchgeführt.
Danach werden das Papierband 10 und der befestigte Draht 26
gemeinsam gerollt und von dem einen Bandendebereich 12 bis
zum anderen Bandendebereich 14 in einen kontinuierlichen
Spiralwickel 32 um eine Wickelachse 34 gewickelt, die sich in
Querrichtung erstreckt. Die Windungen der Spirale nehmen im
Durchmesser bezogen auf die Wickelachse 34 in radialer
Richtung nach außen zu. Der Wickel 32 weist einen oberen
Wickelendbereich 36 auf, an dem der Draht 26 proximal angeordnet
ist, und einen unteren Wickelendbereich 38, der fern vom
Draht 26 weggerückt ist.
Bei der dritten Ausführungsform wird der Draht 26 vor dem
Wickeln an einigen der Verbindungsstellen 52 zwischen den
Blumenblättern 30 zickzackförmig in sich gefaltet. Wie am
deutlichsten in Fig. 12 zu erkennen, ist der Draht 26 an
ausgewählten Verbindungsstellen 52 in Zickzackform gebogen und
gehalten. Dies vergrößert den radialen Abstand zwischen den
Blumenblättern 30 und verbessert die allgemeine
Blumensimulation.
Danach wird der untere Wickelendbereich 38 entweder mit einer
Bindeschleife oder einem Ring 40 oder einem Band 54 gerafft.
Der Ring kann in Umfangsrichtung vollkommen geschlossen oder
geteilt oder vorzugsweise eine Kordel sein, die vollständig
um den unteren Wickelendbereich 38 festgezogen wird.
Bei der ersten und der zweiten Ausführungsform sind an den
unteren Wickelendbereich 38 ein Unterlagenkarton 42, eine
druckempfindliche Klebstoffschicht 44, die auf die Unterseite
des Kartons 42 aufgetragen ist, und ein Abziehlappen 46, der
auf die Klebstoffschicht 44 aufgelegt ist, mittels einer
Heftklammer 48 befestigt. Bei der dritten Ausführungsform ist
die Blume ein Ansteckbukett und kann an ein Kleidungsstück
angesteckt werden.
Der gewickelte Draht 26 wird, je nach Wunsch, in eine
vorzugsweise wellige, sinusförmige Gestalt gebogen. Zur gleichen
Zeit wird das gewickelte Papierband 10 je nach Wunsch
geknittert, vorzugsweise durch Zerkrumpeln und Kniffen in eine
ungleichförmige Außenfläche. Das Knittern wird
vorteilhafterweise durch Pressen mit den Fingern erzielt.
Wie weiter oben angegeben, ist der Draht 26 bei der ersten
Ausführungsform auf der äußersten Endfläche des oberen
Wickelendbereiches 36 angeordnet, wogegen der Draht 26 bei der
zweiten und der dritten Ausführungsform von der äußersten
Endfläche des Wickelendbereiches 36 weggerückt ist. Bei der
zweiten und der dritten Ausführungsform sind die
Blumenblätter 30 um den Draht 26 aus der Ebene herausgefaltet, die sie
zuvor mit den ebenen Streifenabschnitten 16 und 18 gemeinsam
hatten. Die Blumenblätter 30 weisen Abschnitte auf, die sich
in bezug auf die Wickelachse 34 radial erstrecken und
vorzugsweise nach unten zum unteren Wickelendbereich 38 hin
gefaltet sind. Die sich ergebende geknitterte künstliche Blume
ähnelt einer Rose.
Nach der Ausbildung kann das Schmuckteil aus geknittertem
Papier zweckmäßigerweise an einem Gegenstand, z. B. einem
Geschenkpäckchen durch Abziehen des Lappens 46 von der
Klebstoffschicht 44, die dadurch freigelegt wird, befestigt
werden. Es genügt lediglich, die freiliegende Klebstoffschicht
44 an den Gegenstand anzupressen, um das Schmuckteil daran
anzubringen. Das Schmuckteil kann auch an ein Kleidungsstück
angesteckt werden.
Der Draht 26 kann weggelassen werden, jedoch wird dies nicht
bevorzugt. Das Band 10 kann eine Vielzahl getrennter,
zusammengeklebter Bogen aufweisen.
Es versteht sich, daß jedes der vorstehend beschriebenen
Bauteile, oder zwei oder mehrere derselben zusammen, auch eine
sinnvolle Anwendung bei anderen Ausgestaltungsarten finden,
die von den vorstehend beschriebenen verschieden sind.
|
| Anspruch[de] |
- 1. Verfahren zum Herstellen eines Schmuckteils aus
geknittertem Papier, mit den folgenden Arbeitsschritten:
- a) Ausbilden eines Papierbandes (10) von überwiegender
Längserstreckung mit entgegengesetzten Bandendbereichen
(12, 14), die in einer Längsrichtung mit Zwischenabstand
angeordnet sind,
- b) festes Ankleben eines biegbaren, formstützenden Bauteils
(26) von überwiegender Längserstreckung der Länge nach
in Längsrichtung an und entlang des Papierbandes (10),
- c) Falten eines Abschnitts des Papierbandes (10) um das
Bauteil (26) auf einen anderen Abschnitt des
Papierbandes (10),
- d) festes Zusammenkleben der Streifenabschnitte (16, 18),
- e) gemeinsames Wickeln des Papierbandes (10) und des
Bauteils (26) von dem einen Bandendbereich (12) bis zum
anderen Bandendbereich (14) in einen kontinuierlichen
Spiralwickel (32) um eine Wickelachse (34), die sich im
wesentlichen rechtwinklig zur Längsrichtung in
Querrichtung erstreckt, wobei der Wickel (32) entgegengesetzte,
in der Querrichtung beabstandete Wickelendbereiche (36,
38) aufweist,
- f) Zusammenraffen des zum gewickelten Bauteil (26) fernen
Wickelendbereichs (36), und
- g) Verformen des gewickelten Bauteils (26) und zur gleichen
Zeit Knittern des Papierbandes (10) in eine geknitterte
Konfiguration, wobei das verformte gewickelte Bauteil
(26) das Papierband (10) in der geknitterten
Konfiguration hält.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Streifenabschnitte (16, 18) eben sind und
beiderseits einer Mittellinie (20) angeordnet sind,
- - der Arbeitsschritt (b) durch Ankleben des Bauteils (26)
an und entlang der Mittellinie (20) durchgeführt wird,
- - der Arbeitsschritt (c) durch Falten der
Streifenabschnitte (16, 18) um die Mittellinie (20) durchgeführt
wird, und
- - der Arbeitsschritt (d) durch Zusammenkleben der
Streifenabschnitte (16, 18) in einer gemeinsamen Ebene
durchgeführt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Streifenabschnitte (16, 18) eben sind und
beiderseits einer Mittellinie (20) angeordnet sind,
- - der Arbeitsschritt (b) durch Ankleben des Bauteils (26)
an und entlang einer versetzten Linie (28) durchgeführt
wird, die von der Mittellinie (20) in der Querrichtung
Abstand hat und im wesentlichen parallel dazu angeordnet
ist,
- - der Arbeitsschritt (c) durch Falten der
Streifenabschnitte (16, 18) um die Mittellinie (20) durchgeführt
wird, und
- - der Arbeitsschritt (d) durch Zusammenkleben der
Streifenabschnitte (16, 18) in einer gemeinsamen Ebene
durchgeführt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Arbeitsschritt (b) durch Ankleben des Bauteils (26)
an und entlang einer ersten versetzten Linie (28)
durchgeführt wird, die von einer zweiten versetzten Linie
(50) Abstand hat und im wesentlichen parallel dazu
angeordnet ist, und
- - der Arbeitsschritt (c) durch Falten eines ersten
Randbereichs (22) um die erste versetzte Linie (28) auf das
Band (10) und danach durch Falten des ersten
Randbereichs (22) mit dem befestigten Bauteil (26) um die
zweite versetzte Linie (50) auf das Band (10), und
durch Zusammenkleben der umgefalteten Bereiche zwischen
den versetzten Linien (28, 50) durchgeführt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
ferner die Arbeitsschritte des Beschneidens eines
Auswölbungen aufweisenden Randabschnitts in den zusammengeklebten
Streifenabschnitten (16, 18) und des Faltens des mit
Auswölbungen versehenen Randabschnitts aus der mit den
zusammengeklebten Streifenabschnitten (16, 18) gemeinsamen Ebene heraus
vorgesehen sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
ferner die Arbeitsschritte des Beschneidens eines
Auswölbungen aufweisenden Randabschnitts in den zusammengeklebten
umgefalteten Bereichen zwischen den versetzten Linien (28, 50)
vorgesehen sind.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Arbeitsschritt des Beschneidens das Ausbilden einer
Reihe simulierter, durch Verbindungsstellen (52)
miteinander verbundener Blumenblätter (30) beinhaltet, und
- - ferner der Arbeitsschritt des Verformens des Bauteils
(26) an einer Vielzahl von Verbindungsstellen (52) vor
der Durchführung des Wickel-Arbeitsschrittes vorgesehen
ist.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verformungs-Arbeitsschritt durch Biegen des Bauteils (26)
in Zickzackform an der Vielzahl der genannten
Verbindungsstellen (52) durchgeführt wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Arbeitsschritt der Befestigung des Schmuckteils an einem
Gegenstand vorgesehen ist.
- 10. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Arbeitsschritt der Ausbildung des Papierbandes (10) aus
einer Vielzahl von Bogen vorgesehen ist.
- 11. Schmuckteil aus geknittertem Papier, mit
- - einem geknitterten Papierband (10) von überwiegender
Längserstreckung, das sich entlang und zwischen
entgegengesetzten Bandendbereichen (12, 14) erstreckt,
- - einem gebogenen Bauteil (26) von überwiegender
Längserstreckung, das der Länge nach an und entlang des
geknitterten Papierbandes (10) zwischen fest zusammengeklebten
umgefalteten Abschnitten (16, 18) des Papierbandes (10)
fest angeklebt ist, dabei das Band (10) in einer
geknitterten Konfiguration hält,
- - wobei das geknitterte Papierband (10) und das angeklebte
gebogene Bauteil (26) gemeinsam von dem einen
Bandendbereich (12) bis zum anderen Bandendbereich (14) in einen
kontinuierlichen Spiralwickel (32) um eine Wickelachse
(34) gewickelt sind, wobei der Wickel (32)
entgegengesetzte, an der Wickelachse (34) beabstandete
Wickelendbereiche (36, 38) aufweist, und
- - einen Halter (40) zum Zusammenraffen eines der
Wickelendbereiche (38) des geknitterten Papierbandes
(10), der fern vom angeklebten Bauteil (26) angeordnet
ist.
- 12. Schmuckteil nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die umgefalteten Abschnitte (16, 18) des Papierbandes (10)
eben und um eine Mittellinie (20) aufeinandergefaltet und in
einer gemeinsamen Ebene zusammengeklebt sind, und das Bauteil
(26) an und entlang der Mittellinie (20) angeklebt ist.
- 13. Schmuckteil nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die umgefalteten Abschnitte (16, 18) des Papierbandes (10)
eben und um eine Mittellinie (20) aufeinandergefaltet und in
einer gemeinsamen Ebene zusammengeklebt sind, und das Bauteil
(26) an und entlang einer versetzten Linie (28) angeklebt
ist, die von der Mittellinie (20) Abstand hat und im
wesentlichen parallel zu ihr angeordnet ist.
- 14. Schmuckteil nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die angeklebten Streifenabschnitte (16, 18) einen mit
Auswölbungen versehenen Randabschnitt aufweisen, der aus der
gemeinsamen Ebene herausgefaltet ist.
- 15. Schmuckteil nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil (26) an und entlang einer ersten versetzten Linie
(28) angeklebt ist, die von einer zweiten versetzten Linie
(50) Abstand hat und im wesentlichen parallel zu ihr
angeordnet ist, und die Streifenabschnitte (18, 18) eben und um jede
versetzte Linie (28, 50) aufeinandergefaltet und aneinander
angeklebt sind.
- 16. Schmuckteil nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gefalteten ebenen Streifenabschnitte (16, 18) zwischen
den versetzten Linien (28, 50) eine Reihe von simulierten
zugeschnittenen Blumenblättern (30) aufweisen, die durch
Verbindungsstellen (52) miteinander verbunden sind.
- 17. Schmuckteil nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil (26) an einer Vielzahl Verbindungsstellen (52)
zickzackförmig ist.
|
|
|