Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für
selbstbewegliche Fahrzeuge, insbesondere für Luft- und Raumfahrzeuge.
Bei den bisher bekannten Raumfahrzeugen werden als Antrieb Raketen
verwendet. Hierbei wird den Raumfahrzeugen dadurch ein Schub erteilt, daß
Masse mit großer Geschwindigkeit durch eine Düse ausgestoßen wird.
Im Gegensatz zum Raketentrieb, der nur kurzzeitig verwendbar ist, können
Antriebe in der vorgezeigten Ausführung über einem beliebig langen
Zeitraum verwendet werden.
Das Prinzip ist auch für andere Bereiche der Naturwissenschaft von
Bedeutung und erklärt Zusammenhänge, die bisher nicht erklärbar waren.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Gehäuse,
Rotoren und anderen Bauteilen,
Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 entlang der Schnittlinie D-D,
Fig. 3a eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform, bei welcher anstelle
von Statorelektromagneten Rotorelektromagneten vorgesehen sind,
Fig. 3b eine der Fig. 3a genau entsprechende Ausführung, bei der
Bezugswinkel eingetragen sind.
Allgemeine Erläuterungen ohne Berechnungen
Ziel der Forschungsarbeiten war, einen neuen Kraftvektor aufzuzeigen, um
damit einige ungelöste Probleme der Physik angehen zu können. Daher werden
vorab einige grundsätzliche Gedanken in Erinnerung gebracht.
Unser heutiges Verständnis der klassischen Mechanik verdanken wir zu
einem wesentlichen Teil Galilei, Huygens und Newton.
Galilei hat die Fallgesetze experimentell nachgewiesen und mathematisch
formuliert und gilt daher als der Begründer der wissenschaftlichen Physik.
In nachfolgenden Forschungsarbeiten - insbesondere von Huygens und Newton -
wurde die Lehre von den Kräften (die Dynamik) weiter ausgebaut. Newton stellte
die Erkenntnisse in seinem fundamentalen Werk "Philosophiae Naturalis
Principia Mathematica", das als bedeutendste zusammenfassende
wissenschaftliche Veröffentlichung gilt, dar.
Er stützte die Lehre der Dynamik auf 3 Axiome ab, die a priori zunächst
einmal ohne Begründung d. h. als Behauptung gelten sollten und deren
Richtigkeit a posteriori in der Erfahrung bestätigt werden mußte. Dazu hat Newton
unabhängig von Leibniz auch eine mathematische Methode der
Infinitesimalrechnung als Hilfsmittel entwickelt.
Die Newton'schen Axiome lassen sich wie folgt formulieren:
- 1. Axiom. Als Ursache für die Beschleunigung eines Massenpunktes betrachten
wir eine an ihm angreifende Kraft. Ein kräftefreier unbeschleunigter
Massenpunkt (Körper) verharrt in geradliniger Bewegung. (Grenzfall: in Ruhe).
- 2. Axiom. Die Kraft ist ein Vektor, welcher der einem Massenpunkt (Körper)
erteilten Beschleunigung proportional und gleichgerichtet ist.
- 3. Axiom. Wenn zwei Massenpunkte miteinander in Wechselwirkung stehen, so
haben die auf beide Massenpunkte wirkenden Kräfte gleichen Betrag und sind
entgegengesetzt gerichtet. Ihre gemeinsame Wirkungslinie ist eine die
Massenpunkte verbindende Gerade.
Die drei Axiome werden durch das Unabhängigkeitsprinzip ergänzt, das von
Newton als Lex Quarta bezeichnet wurde und die Resultierende von mehreren
Kräften auf einen Massenpunkt darstellt.
Diese Newton&min;schen Axiome haben ihren systematischen Ausdruck z. B. im Satz
von der Erhaltung der Bewegungsgröße, d. h. also im Impulssatz, im
Schwerpunktsatz und in der Erhaltung des Drehimpulses gefunden.
Die Bewegungsgröße - als Produkt aus Masse mal Geschwindigkeit definiert -
hat bekanntlich einen festen Wert. Sie ist zeitlich konstant und kann durch
ihre inneren Kräfte nicht verändert werden. Gleiches gilt auch für den
Drehimpuls. Aus dem Wechselwirkungssatz ergibt sich z. B. der Antrieb von
Weltraumraketen, deren Wirkung jeweils nur von kurzer Dauer ist, weil zum
Antrieb ständig Masse mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen werden muß, die
zunächst mitgeführt und ebenfalls in den Rakteten beschleunigt werden muß.
Die Ergebnisse von Desy und Cern etc. geben keine Hinweise, daß der
Schwerpunktsatz kein Absolutum sein könnte. Die Gesetze der allgemeinen
Symmetrieeigenschaften scheinen dies zunächst ebenfalls zu bestätigen.
Doch es zeigt sich nun, daß die Newton&min;schen Gesetze noch längst nicht
ganz erforscht sind. Die Grenzen unseres derzeitigen Erkenntnisstandes, aber
auch die noch offenen Entwicklungsmöglichkeiten werden nachfolgend aufgezeigt.
Zwischen den Gesetzen der Translation und denen der Rotation gibt es bisher
nur Analogien. Diese werden erkennbar, wenn man Geschwindigkeiten durch
Winkelgeschwindigkeiten, Beschleunigungen durch Winkelbeschleunigungen, Massen
durch Trägheitsmomente und Kräfte durch Drehmomente ersetzt. Einem axial
wirkenden Drehimpuls q1 = u entspricht z. B. ein Impuls m v (m = Masse;
v = Geschwindigkeit).
Es war aber bis heute nicht möglich, den Impulssatz mit dem Drehimpulssatz
so zu verknüpfen, daß ein zur Translation eines Körpers verwendbarer
Kraftvektor mit Hilfe von Energie und Rotation erzeugt werden kann, ohne daß dabei
gleichzeitig Masse entgegengesetzt zur Schubrichtung ausgestoßen werden muß.
Eine solche Möglichkeit ist auch auf den ersten Blick für unser
derzeitiges physikalisches Verständnis zunächst noch unvorstellbar, obwohl die
Newton'schen Axiome in ihrer ursprünglichen Fassung dies nicht ausschließen,
denn es wird z. B. beim 1. und 2. Newton&min;schen Axiom nicht zwischen inneren
und äußeren Kräften unterschieden. Die drei Newton&min;schen Axiome sind aber als
eine Einheit zu verstehen und daher können nach bisheriger Lehrmeinung nur
äußere Kräfte einen Körper beschleunigen. In der Quantenmechanik
versagt jedoch dieses exakte System, weil die Teilchen so klein werden, daß
eine genaue Messung von Massen und Geschwindigkeiten gleichzeitig nicht
mehr möglich ist. (Unschärfenrelation).
In der Quantenmechanik es eine eingeschränkte sogenannte
quantenmechanische Kausalität, die auf statistischer Wahrscheinlichkeit beruht und
nicht klassisch deterministisch ist. Doch damit wollten sich Einstein, Planck,
v. Laue u. a. nicht abfinden. Einstein wandte dagegen ein: "Gott würfelt
nicht". V. Laue ergänzte, daß eine nichtkausale Physik überhaupt keine
Wissenschaft sei, er fühle sich darin einig mit Planck und Einstein. Ein
Determimismus ist nun nachweisbar.
Vom Wechselwirkungssatz (dem 3. Newton&min;schen Axiom) und der speziellen
Relativitätstheorie ausgehend, kann aufgezeigt werden, daß trotz der
bisherigen Lehrmeinung auch ein innerer Kraftvektor in einem Körper erzeugt werden
kann, dessen Wirkung mit dem 2. Newton&min;schen Axiom (dem Lex Secunda) erklärbar
ist.
Die dazu benutzte Vorrichtung besteht aus einem äußeren Rahmen, in welchem
zwei Rotoren drehbar gelagert sind, wobei zu beachten ist, daß diese
drehbaren Rotoren im Zustand der Rotation selbst als beschleunigte Bezugssysteme
gelten. Es soll aber zusätzlich noch eine translatorische Beschleunigung
von Rahmen und drehenden Rotoren erzeugt werden. Die wissenschaftliche
Grundlage für diesen neuen Kraftvektor läßt sich aus bereits bekannten
Gesetzmäßigkeiten und anhand von konstruktiven Ausführungsformen darstellen.
Dazu werden vorab noch einige Gesetzmäßigkeiten in Erinnerung gebracht, bevor
dann die Vorrichtungsausführungen beschrieben werden. Zunächst soll die
historische Entwicklung des Energieprinzips aufgezeigt werden:
Beim Energieprinzip wurden partielle Erkenntnisse zu den uns heute
bekannten Gesetzmäßigkeiten im Laufe von Jahrhunderten zusammengefügt. Das
Energieprinzip begrenzt auf starre Körper sowie die potentielle und kinetische
Energie, wurde bereits von Galilei 1564-1642 bei seinen Fallversuchen
mehr oder weniger intuitiv erkannt.
Huygens, Leibniz, Bernoulli und Euler erstreckten ihn auf den gesamten
Bereich der Mechanik. Der Begriff Arbeit stammt von Poncelet, der Begriff
Energie von Young (1773-1829).
Schon Bacon deutete 1620 an, daß Wärme auf die Bewegung von Molekülen
zurückzuführen sei. Davy, Rumford, Krönig, Clausius, Maxwell und Boltzmann
entwickelten sie schließlich zur mechanischen Wärmetheorie.
Durch Arbeiten von Mayer 1840, Joule 1843 und Helmholtz 1847 blieb das
Energieprinzip nicht auf mechanische Vorgänge begrenzt. Man erkannte die
Gleichwertigkeit von mechanischer, thermischer, elektrischer und chemischer
Energie und konnte das mechanische Wärmeäquivalent formulieren.
Damit war die Entwicklung zur Vereinheitlichung des Energieprinzips noch
nicht abgeschlossen. Nach Einstein&min;s Energieformel E = m co2 ist jede Energie
auch einer Masse äquivalent.
In der vorliegenden Arbeit soll nun weiter nachgewiesen werden, daß der
Verlust an Energie in einem Körper sich wiederfindet in seiner veränderten
Bewegungsgröße, falls diese Energie dazu verwendet wird, um einen neuen
Kraftvektor in der beschriebenen Vorrichtung zu erzeugen.
Dazu soll nun die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie kurz
betrachtet werden.
Aus den Versuchsergebnissen von Michelson und Morley und der
Lorentz-Kontraktion zog Einstein die Schlußfolgerung, daß es keinen Lichtäther geben
könne. Daraus ergab sich die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, die spezielle
Relativitätstheorie und die berühmte Formel E = m co2, nach welcher jede
Energie eine Masse hat, die gleich der durch das Quadrat der
Vakuumlichtgeschwindigkeit dividierten Energie ist. Wie jede körperliche Masse ist
diese Energie sowohl träge als auch schwer. Die Masse ist also nur eine
besondere Erscheinungsform von Energie.
In der allgemeinen Relatvitätstheorie beseitigte Einstein dann auch die
Sonderstellung von beschleunigten Bezugssystemen, die ja in der speziellen
Relativitätstheorie noch gewahrt blieb. Einstein wollte nämlich nicht
einsehen, daß gleichförmige Bewegungen relativ und beschleunigte Bewegungen
absolut sein sollten. Er mußte sich dabei auch mit Newton&min;s
Gravitationsgesetzen befassen. Newton hatte ja bekanntlich festgestellt, daß die irdische
Schwerkraft nur ein Sonderfall einer Eigenschaft der Materie ist, nämlich der
allgemeinen Massenanziehung oder Gravitation. Auch Mond und Erde oder z. B.
Sonne und Erde ziehen sich nach einem Gesetz an, das Newton erkannte. Die
zwischen zwei Körpern wirkende Kraft beträgt F = G m m&min;/r2.
In der allgemeinen Relativitätstheorie ist das Fallen eines Körpers auf
die Erde als Trägheitsbewegung dieses Körpers auf geradester Bahn im
nichteuklid&min;schen Raum zu verstehen. Ebenso fällt die Erde in der allgemeinen
Relativitätstheorie - bedingt durch die geodätischen Linien (dem gekrümmten
Raum) um die Sonne. Die Gravitation wird also in der allgemeinen
Relativitätstheorie anders gedeutet, als in der klassischen Physik, kann aber auch
in der allgemeinen Relativitätstheorie nur zum Teil verstanden werden. Ihre
endgültige Form hat die Gravitationstheorie noch nicht gefunden.
Aus obigen Überlegungen ergab sich daher die Frage:
"Kann die Einstein'sche Äquivalenzformel E = m co2, die sich aus der
speziellen Relativitätstheorie ergibt, in der Weise erweitert werden,
daß Bewegungsgröße und Energie zu einer Einheit verschmelzen und
kann dabei ein neuer Kraftvektor erzeugt werden, wenn eine geeignete
Vorrichtung eingesetzt wird."
Wenn vektorielle und skalare Betrachtungen einen solchen grundsätzlichen
Gedanken zulassen, kann ein neuer bisher unbekannter Kraftvektor in der
Vorrichtung erzeugt werden und experimentell nachgewiesen werden. Dann sind
auch Newton's Axiome in einer neuen Erfahrungsform bestätigt und die
bisherige Einengung bezüglich der inneren Kräfte kann aufgehoben werden.
Berechnungen und Erläuterungen z. T. mit und z. T. ohne Berücksichtigung
der beigefügten Vorrichtungsfiguren
Nach dem Wechselwirkungssatz ist m1 v1 = -m2 v2. Das
Wechselwirkungsprinzip läßt sich an einem elektromagnetischen Linearantrieb, oder auch an einem
Geschütz erläutern. Wenn z. B. ein Geschütz auf einer ebenen glatten
Eisbahn auf einem Schlitten derart angeordnet ist, daß Geschützrohrachse und
Schlittenkufen parallel zueinander stehen und das Geschütz dann abgefeuert
wird, dann setzt sich das Geschütz in einer Richtung und das Geschoß in
entgegengesetzter Richtung in Bewegung und es ergeben sich bei
Vernachlässigung der Reibung folgende Werte:
m1 v1 = -m2 v2. Hierin bedeuten:
m1 = die Geschoßmasse, die das Geschütz verläßt,
v1 = die Geschwindigkeit des Geschosses nach dem Abfeuern,
m2 = die Masse des Geschützes ohne die Geschoßmasse,
v2 = die Geschwindigkeit des Geschützes auf der Eisbahn nach dem
Abfeuern.
Somit hat das Geschoß nach dem Abfeuern die Geschwindigkeit v1 = -m2 v2/m1.
Der Schwerpunkt von Geschütz und Geschoß bleibt bei dieser Betrachtung auch
nach dem Abfeuern erhalten, denn die inneren Kräfte, die in einem Körper,
bestehend aus den Teilmassen m1 und m2 erzeugt werden, treiben zwar die
Teilmassen auseinander, können aber bei dieser Vorrichtungsausführung den
Gesamtschwerpunkt der ursprünglichen Körpermassen m1 und m2 nicht
verändern. Die Pulverladung verhält sich beim Abfeuern ganz analog, d. h.
ebenfalls nach dem Wechselwirkungssatz.
Dieses soeben aufgezeigte Grundprinzip läßt sich auch anhand einer
modifiziert gedachten Fig. 3 erklären, die nachfolgend beschrieben wird.
In den Statorgehäusen 303 und 304, die in dem Rahmen 310 mittels Stegen
305 und 306 fest angeordnet sind sollen zwei Rotoren 311 und 312 vorsehbar
sein, welche völlig in sich ausgewuchtet sind und an welchen sich jeweils
zwei gleichgroße Massen 315 und 316 mit gleichem Radialabstand und um 180°
versetzt befinden.
Die beiden Massen 315 sollen jeweils fest aber gesteuert lösbar an den
Rotoren angeordnet sein, während die Massen 316 fest mit den Rotoren
verbunden sein sollen. Weiterhin sollen die beiden Rotoren 311 und 312 bei
der Drehung jeweils gleiche Winkelgeschwindigkeit haben und gemessen an den
beiden Bezugskreisen 340, die fest mit dem Rahmen 310 verbunden gedacht sind,
sollen die Massen 315 und 316 jeweils gleiche Drehwinkelstellungen während
ihrer Rotation aufweisen.
Nach dem die Rotoren in Drehung versetzt wurden, sollen dann die beiden
Massen 315 gleichzeitig in einer 90°-Stellung von den Rotoren 311 und 312
gelöst werden. Beachtet man die Drehrichtungspfeile F der Rotoren, dann
müssen sich die Massen 315 nach dem Loslösen entgegengesetzt zu der
Schubrichtung Ages geradeaus fortbewegen.
Beim Loslösen der Massen 315 befinden sich die weiterhin fest mit den
Rotoren verbundenen Massen 316 in einer Winkelstellung von 270° und sollen
nach einer weiteren Drehung von 90° - also in der 0°-Stellung - abrupt
abgebremst werden. Während dieses Vorganges wird die gesamte Vorrichtung 320
(ohne die beiden Massen 315) in Schubrichtung Ages beschleunigt.
Folglich läßt sich sagen, daß auch hier das 3. Newton&min;sche Axiom (d. h.
der Wechselwirkungssatz) Gültigkeit hat und daß der Schwerpunktsatz daher
nicht verletzt wird. Dies läßt sich auch formelmäßig ausdrücken.
Bezeichnet man die Gesamtmasse der beiden Massen 315 mit m1 und jede der
beiden Massen 315 mit m1/2, dann ist m1 = m1/2+m1/2 und es wird wieder
wie vorher m1 v1 =-m2 v2, wobei unter m2 die Masse der Vorrichtung 320
ohne die beiden losgelösten Massen 315 zu verstehen ist.
Es muß hierbei beachtet werden, daß die Geschwindigkeiten v1 und v2 der
Massen m1 und m2 davon abhängig ist, wieviel Rotationsenergie vorher zur
Erhöhung der Winkelgeschwindigkeit investiert wurde. (Unter v1 ist die
Geschwindigkeit der beiden Massen 315 nach dem Loslösen; unter v2 die
Geschwindigkeit der Vorrichtung 320 ohne die Massen 315 zu verstehen).
1. Die Umwandlung von Masse in Energie bei der kontrollierten Kernspaltung
in Kernkraftwerken
Für die Kernspaltung eignen sich die Isotope Uran-235, Plutonium-239 sowie
Uran-233. Meist wird natürliches Uran verwendet, bei welchem der Anteil an
Uran-235 von 0,7 auf 3,5% angereichert worden ist. Bei der kontrollierten
Kernspaltung von Uran-235 ist die Summe der Massen von Spaltprodukten und
sekundären Neutronen etwas kleiner als die Massen des Ausgangsmaterials. Der
dabei auftretende Massenverlust entspricht der frei gewordenen Energie.
Berechnungen zeigen: Wird 1 kg Uran-235 völlig gespalten, so haben die
Spaltprodukte und sekundären Neutronen noch eine Masse von 999 g. Der
Massenverlust von 1 g wird aber als Energie (24 Millionen kWh) freigesetzt.
Gemäß der Einstein&min;schen Äquivalenzformel E = m c2 ergeben der
verbleibende Massenanteil von 999 g und der frei gewordene Energieanteil zusammen
wieder 1 kg.
Die obigen Vorgänge sind erklärbar mit dem Massendefekt, d. h. den
Bindekräften von Atomen, die sich bei der Kernspaltung ändern.
Bei der Spaltung von Uran-235-Kernen entstehen z. B. 2 Trümmerkerne,
Neutronen werden frei, und es wird Energie abgestrahlt. Die Kernspaltung von Uran-
235 ist mit einem plötzlichen Auseinanderfliegen von Spaltprodukten und
Neutronen verbunden. Hierbei erhalten die vorgenannten Teilchen eine hohe
Bewegungsenergie.
Anmerkung
Ein Atom besteht jeweils aus dem Kern und den zugehörigen Elektronen.
Während der Kern - genauer betrachtet - aus positiv geladenen Protonen
und elektrisch neutralen Neutronen besteht, sind die Elektronen negativ
geladen. Die positive bzw. negative Ladung von Protonen bzw.
Elektronen bleibt auch nach der Kernspaltung erhalten. Folglich müssen sich
die bei der Kernspaltung entstehenden 2 Trümmerkerne (ebenfalls aus
Protonen und Neutronen bestehend) wegen gleichnamiger Pole abstoßen.
Die aus diesem Abstoßen resultierende Bewegungsenergie der Trümmerkerne
wird dann in den Kristallgittern des Urandioxids aufgefangen. D. h die
Trümmerkerne werden in der Materialstruktur der Brennstäbe abgebremst
und erwärmen sich dabei. Die Brennstäbe müssen daher gekühlt werden.
Diese Kühlung kann z. B. mittels einer Kühlflüssigkeit erfolgen. Die
Wärmeenergie der Brennstäbe wird dann von der Flüssigkeit aufgenommen. Die
Molekulargeschwindigkeit in der Kühlflüssigkeit wird bei der Erwärmung erhöht.
Die in der Flüssigkeit aufgenommene Wärmeenergie kann dann als Dampf zum
Betreiben von Dampfturbinen unter Berücksichtigung von Wirkungsgraden
verwendet und abgegeben werden. Wärmeenergie wird dabei mittels Dampfturbinen
zunächst in mechanische Arbeit und dann schließlich in elektrische Energie
verwandelt.
Nachfolgend wird die Rolle der bei der Kernspaltung frei werdenden
Neutronen noch etwas genauer beschrieben. Die wichtigsten Wechselwirkungen
zwischen Kernen und Neutronen treten bei der Kernspaltung, der
Neutronenstreuung und der Absorption von Neutronen (Neutroneneinfang) auf.
Bei jeder Spaltung eines Uran-235-Kernes werden immer 2-3 Neutronen
frei. Bei einer kontrollierten Kernspaltung müssen der
Multiplikationsfaktor 1 und die kritische Masse (Mindestmasse) beachtet werden. Jeweils
nur 1 frei werdendes Neutron darf aber während des Betriebes, d. h. nach dem
geregelten Anfahren des Reaktors eine weitere Spaltung herbeiführen, weil
sonst eine explosive Kettenreaktion eintreten würde. Dieses Neutron muß
aber vorher eine Energie von ΔEN = ΔmNc2 (ca. 1,75 MeV-0,025 eV)
abgegeben haben, bevor, es einen Uran-Kern-235 bei langsamer Geschwindigkeit
spalten kann, wie weiter hinten genau beschrieben ist.
Mit Hilfe eines Moderators kann erreicht werden, daß die bei der Spaltung
von Uran-235 frei werdenden anfänglich schnellen Neutronen, die für eine
weitere Kernspaltung vorgesehen sind, nicht durch rasche Absorption in
entsprechend geeigneten Materialien verloren gehen. Es werden nämlich
thermische d. h. abgebremste Neutronen für weitere Kernspaltungen benötigt.
Moderatoren sind Stoffe, die eine große Neutronenstreuung bei wenig
elastischen Zusammenstößen ermöglichen und die wenig Neutronen absorbieren
sollen. Als Moderatoren eignen sich z. B. leichtes Wasser, schweres Wasser
Graphit, Beryllium etc. Aus technischen Gründen wird vielfach eine
zirkulierende Flüssigkeit (z. B. Wasser) als Moderator eingesetzt. Wasser nimmt
Wärmeenergie in dem Reaktorbehälter auf und gibt diese in einer Dampfturbine
wieder ab. Schweres Wasser ist ein guter, aber teurer Moderator, da eine
Neutronenabsorption durch das Wasserstoffisotop Deuterium gering ist.
Leichtes Wasser neigt dagegen zu einer gewissen Absorption von Neutronen.
Zur Umwandlung von Kernenergie in Wärmeenergie, resultierend aus
abgebremsten Neutronen, läßt sich sagen:
Diejenigen schnellen Neutronen, die aus einer bereits erfolgten
Kernspaltung hervorgehen und die eine weitere Kernspaltung herbeiführen sollen,
werden zunächst in einem Moderator (zirkulierendem Wasser) von ihrer
anfänglichen Geschwindigkeit von 20 000 km/sec (1,75 MeV) auf eine thermische
Geschwindigkeit von ca. 2 km/sec ( 0,025 eV) heruntergebremst, bevor sie
danach wieder in einen Brennstab gelangen, um dort Uran-235-Kerne spalten zu
können.
Das als Moderator dienende Wasser soll Energie und Impuls der
abzubremsenden Neutronen möglichst maximal aufnehmen. Bei einer solchen
Neutronenmoderation wird die Molekulargeschwindigkeit in der Flüssigkeit erhöht,
d. h. die Temperatur des Wassers steigt. Die Bewegungsenergie der Neutronen
wird also in Wärmeenergie verwandelt. Diese Wärmeenergie läßt sich mittels
Dampfturbinen und Generatoren teilweise in elektrische Energie umwandeln,
der Rest geht als nicht arbeitsfähige Wärmeenergie (Entropie) oder andere
Verluste verloren.
Anmerkung
Neutronen mit hoher Geschwindigkeit spalten nur manchmal Uran-238-Kerne,
dagegen werden mittelschnelle Neutronen zwischen 5 und 100 eV begierig
von Uran-238 Kernen eingefangen. Durch eine entsprechende Anordnung von
Uranstäben und Moderatoren läßt sich eine Kettenreaktion so steuern, daß
entweder mehr mittelschnelle Neutronen von Uran-238 eingefangen werden,
oder daß mehr Uran-235-Kerne durch Neutronen mit thermischer
Geschwindigkeit gespalten werden. Dabei entsteht aus den Uran-238-Kernen zunächst
Uran-239 und danach über eine Umwandlungskette Plutonium. Bei einer
Spaltung von Uran-235 Kernen wird Wärmeenergie frei, die dann teilweise in
elektrische Energie umwandelbar ist.
Es ist zu beachten, daß bei der Kernspaltung auch weitere Energieverluste
durch Abstrahlung auftreten.
Die kontrollierte Kernspaltung erfolgt bei uns vorzugsweise in Druckwasser
und Siedewasserreaktoren, wobei die Dampfturbinen mit Dampf um 300°C
beaufschlagt werden. Hochtemperaturreaktoren würden höhere Dampftemperaturen
und somit höhere Wirkungsgrade nach Carnot ermöglichen.
Ausgelöst werden kann eine Kettenreaktion in Uran-235 durch ein primäres
Neutron (z. B. aus der kosmischen Strahlung), oder durch eine künstliche
Neutronenquelle im Reaktor, wenn eine Mindestmasse (kritische Masse)
gegeben ist.
Insgesamt sind ca. 31 Mrd. Spaltungen erforderlich, um eine Gesamtenergie
von 1 Ws = 1 J = 1 Nm zu gewinnen. (1 eV = 1,60219 10-19 J; 1 MeV = 106 eV).
Bei der Erwärmung von 1 kg Wasser von 0°C auf 100°C nimmt z. B. sein
Energiegehalt um 105 cal zu. Das entspricht nach der Einstein&min;schen
Äquivalenzformel E = m c2 einem Massenzuwachs von 0,44×10-8 g.
Literatur:
Basiswissen zum Thema Kernenergie von M. Volkmer, Herausgeber Hamburger
Elektrizitätswerke AG, die in dieser Veröffentlichung angegebene
weiterführende Literatur, Westphal/Physik etc.
2. Auswirkungen aus einer neuen Kraft auf den Impulssatz und den 1.
Hauptsatz der Thermodynamik unter Berücksichtigung der speziellen
Relativitätstheorie
Nach den Lehrbüchern der Physik wird sowohl in dem Impulssatz als auch
im 1. Hauptsatz ein Invarianz- bzw. Erhaltungsprinzip zum Ausdruck
gebracht.
Der Impulssatz in der bekannten Form besagt, daß die Bewegungsgröße (als
Masse m mal Geschwindigkeit v definiert und mit den Erhaltungssätzen in
Einklang stehend) zeitlich konstant ist und durch die inneren Kräfte
im Körper nicht geändert werden kann. Nach der bekannten Einstein&min;schen
Formel E = m c2 ist es aber durchaus erlaubt, Masseteile eines Körpers in
Energie zu verwandeln. Bei einem solchen Vorgang kann sich jedoch die
Gesamtmasse eines Körpers dann nicht ändern, wenn die in diesem Körper
auf diese Weise erzeugte Energie nicht auf einen anderen Körper übergeht,
sondern in diesem Körper gespeichert wird. (Gedanklich ist ein solcher
Körper als ein abgeschlossenes System z. B. als Minikernkraftwerk denkbar,
in welchem Heißwasser in Speichern auf Vorrat aufbereitet wird).
Aus der Formel Q = ΔU+W des 1. Hauptsatzes geht hervor, daß die einem
Körper zugeführte Wärme Q (relativistisch ausgedrückt ΔE =X m/c2) sich
wiederfindet in der Erhöhung seiner inneren Energie ΔU und der von ihr
geleisteten Arbeit W.
In den beiden vorangehenden Absätzen wurden Bewegungsgröße und 1.
Hauptsatz, wie sie heute verstanden werden aufgezeigt. Neu ist bei der
Erzeugung einer "neuen Kraft" nun, daß Energie in diesem Körper mittels einer
bisher unbekannten Transformation in einen inneren Kraftvektor
verwandelt werden kann. Der Körper kann demnach beschleunigt werden ohne daß
eine äußere Kraft angreift und ohne daß eine Wechselwirkung mit einem
zweiten äußeren Körper erfolgt, wie man nach den bisherigen Erfahrungen
mit den Newton&min;schen Axiomen erwarten müßte.
Die Energie, die in einen Kraftvektor verwandelt wird, kann in dem zu
beschleunigenden Körper selbst erzeugt, oder von außen zugeführt werden, d. h.
es kann sich um ein geschlossenes oder um ein offenes System handeln. Ob es
auch Mischsysteme gibt, müßte untersucht werden.
Wird Energie ΔE im Körper selbst aus mitgenommener Masse Δm erzeugt
und in einen neuen Kraftvektor transformiert, dann handelt es sich um
ein geschlossenes System. D.h. es muß ein Teil von der
Bewegungsgrößenmasse m abgegeben werden, um Energie für die Erzeugung eines neuen
Kraftvektors zu gewinnen. Die Geschwindigkeit v aus dem Ausdruck der
Bewegungsgröße ist nach erfolgter Beschleunigung größer geworden. Es erfolgt
somit eine Verschmelzung von Bewegungsgröße und dem 1. Hauptsatz der
Thermodynamik.
Anders ausgedrückt läßt sich auch sagen:
Der Körper erfährt während seiner Beschleunigung mittels der "neuen Kraft"
einen entsprechenden Masseverlust von Δm = ΔE/c2, der natürlich bei
zeitlich kurzen Beschleunigungsphasen winzig klein ist. Der Masseverlust Δm
entspricht einer Energie von ΔE = X m c2, die zur Erzeugung des "neuen
Kraftvektors" nötig ist.
Daraus ergibt sich ganz allgemein, daß die in den Beschleunigungsvorgang
eines Körpers investierte innere Energie sich wiederfindet in den
veränderten Faktoren m und v der ursprünglichen Bewegungsgröße, wenn der
Körper in einer bevorzugten Richtung, d. h. z. B. auf einer Geraden beschleunigt
wird. Die zeitliche Beschleunigungsphase und der dabei zurückgelegte Weg
eines Körpers werden somit zum Maßstab für den dabei auftretenden
Energieverbrauch. Demnach darf es aber auch in der Wirkung und Berechnung von
inneren und äußeren Kräften auf einen zu beschleunigenden Körper keine
Unterschiede geben, wenn die Trägheitskräfte von zu beschleunigenden
Massen jeweils erhalten bleiben. (Es ist dabei zu beachten, daß Δm als Masse
während der Beschleunigungsphase verschwindet und die hierfür äquivalente
Energie dem zu beschleunigenden Körper eine höhere kinetische Energie
erteilt). Folglich ist es dann erlaubt, auch für die geleistet Arbeit eines
inneren Kraftvektors an einem Körper die Formel "Arbeit = Kraft mal Weg"
anzuwenden und auf diese Weise die erforderliche Energie unter
Berücksichtigung des mechanischen Wärmeäquivalents zu erfassen und unter
Berücksichtigung der Äquivalenz von Energie und Masse nach der speziellen
Relativitätstheorie die zum Antrieb erforderliche Masse Δm zu ermitteln.
Formelmäßig läßt sich das Verschmelzen von Bewegungsgröße und 1.
Hauptsatz vereinfacht ausdrücken durch die Beziehung m v = (m-Δm) (v+Δv),
wenn man z. B. Masse und Geschwindigkeit vor und nach der Beschleunigung in
einem zweidimensionalen Koordinatensystem mißt. In dieser Formel bedeuten:
m v = ursprüngliche Bewegungsgröße vor der Beschleunigung,
(m-Δm) (v+Δv) = neue Bewegungsgröße nach erfolgter Beschleunigung,
Δm = Masseverlust während der Beschleunigungsphase,
Δv = Geschwindigkeitserhöhung während der Beschleunigungsphase.
Aus dem Masseverlust Δm= ΔE/c2 resultiert die erhöhte Geschwindigkeit
Δv in dem Ausdruck der neuen Bewegungsgröße; die kinetische Energie der
neuen Bewegungsgröße beim Auftreffen auf einen mit dem
Koordinatensystem verbunden gedachten Körper steigt mit Δv.
Mit der neuen Kraft ist es denkbar, selbstbewegliche Fahrzeuge z. B. einen
Flugkörper im Weltraum über längere Zeit zu beschleunigen ohne daß dabei
mitgenommene Masse durch eine Düse mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen
werden muß (wodurch nur sehr kurze Betriebszeiten möglich sind) bzw. ohne
daß Photonen (Masse = h v/co2 pro Photon) nach außen abzugeben sind.
Schwieriger wird die Betrachtung bei perodischem Hin- und Herbewegen d. h.
bei positiver und negativer Beschleunigung eines Körpers durch die "neue
Kraft" und bei komplexen Bewegungen z. B. im dreidimensionalen Raum.
Theoretisch konnte anhand von Konfigurationen aufgezeigt werden, daß es
nicht nur Wechselwirkungen zwischen 4 vermuteten Grundkräften gibt, von
denen bisher lediglich nur 3 eindeutig identifiziert werden konnten. Neue
Kraftvektoren können vielmehr auch im Inneren eines Körpers selbst erzeugt
werden, wenn auch die allgemeinen Symmetrieeigenschaften scheinbar einen
solchen Gedanken scheinbar nicht zuließen.
Die Erkenntnisse dürften aber nicht nur für größere Körper, sondern auch
für Teilchen im atomaren und molekularen Bereich gelten, wenn dort "neue-
Kraft-Konfigurationen" erfüllt sind (siehe Pos. 3).
3. Stand der Wissenschaft und Folgerungen aus meinen Arbeiten
Nach der Inflationstheorie, die von A. Guth in ihren Ursprüngen erdacht
und später von Linde zu einer verbesserten Theorie entwickelt wurde, kann
Energie aus dem leeren Raum, bzw. aus dem Quantenvakuum d. h. aus dem Nichts
(ex nihilo) kommen. Nach einer anfänglichen Expansionsphase sollen dann die
einzelnen Freiheitsgrade dieser Energie im Laufe von Jahrmillionen
eingefroren sein. Dabei soll dann schließlich die uns bekannte Materie entstanden
sein. Erst nach diesem Einfrieren sollen dann die Erhaltungssätze von
Materie und Energie mit der Ausnahme Gültigkeit besitzen, daß weiterhin in
intergalaktischen Räumen des Universums, Energie bzw. Materie aus dem
Nichts heraus entstehen soll.
Literatur:
"Die Urkraft" (Superforce), dtv-Sachbuch, Paul Davies, Seite 252 bis 268.
"Das Echo des Urknalls, Kernfragen der modernen Kosmologie", Droemer Knaur,
Verfasser: Dennis Overbye.
"Eine kurze Geschichte der Zeit, die Suche nach der Urkraft des Universums",
Rowohlt, Stephen W. Hawking.
Westphal/Physik Springer, 22./24. Auflage, Seite 691.
"Dialog mit der Natur" Piper, I. Prigogine/I. Stengers.
"Das Spiel, Naturgesetze steuern den Zufall", M. Eigen/R. Winkler;
"Aufbau der Physik", dtv 10899, C.F. v. Weizsäcker.
Nach der Katapultanmeldung (P 41 14 910.6) muß aber Energie bei perodischem,
elektromagnetischem Hin- und Herbewegen entgegen dem Energieerhaltungssatz
(1. Hauptsatz der Thermodynamik) ganz verschwinden. Insgesamt sind gedanklich
drei Schritte zu machen, um eine Erweiterung des Impulssatzes zu verstehen.
1. Schritt: Das periodische Hin- und Herbewegen von zwei Körpern ist auch
mittels einer gemeinsamen Führung vorstellbar, wobei dann die beschleunigte
Hin- und Herbewegung einer geleisteten Arbeit entspricht. Die hierbei
verbrauchte Energie ist nach der Einstein&min;schen Formel E = m c2 einer Masse, Δm
äquivalent und der Gesamtschwerpunkt der beiden übrig bleibenden
Körpermassen kann dabei nach dem 3. Newton&min;schen Axiom nicht verändert werden.
Diese Aussage ist unter der Annahme gleicher Bedingungen in beiden Körpern
nicht mehr anzuzweifeln.
2. Schritt: Am Beispiel der Katapultvorrichtung P 41 14 910.6 wird
erkennbar, daß auch der Impulssatz erweiterbar ist.
3. Schritt: Aus der Anmeldung P 41 14 950.5 wird schließlich deutlich,
daß Energie ganz oder teilweise in Schub umwandelbar ist und nach welcher
neuen Gesetzmäßigkeit dies erfolgt. Dieses Gesetz entspricht den bereits
früher formulierten Forderungen. Sie sind z. B. nachzulesen in "Die
Relativitätstheorie Einsteins", Springer-Verlag, von Max Born auf den Seiten 292 und
231/232. D. h, ein neues Gesetz muß von 2. Ordnung und von klassisch
deterministischer Art sein. Einstein u. a. suchten nach einer solchen Formel
(s. Westphal/Physik 22/24 Aufl. Seite 580; Max Born "Die Relativitätstheorie
Einsteins", Seite 323; Martin Gardner "Relativitätstheorie für alle", Seite 73
Orell Füssli Verlag Zürich). Mit dieser neuen Gleichung ergeben sich auch
Erklärungen in der Chaostheorie und in den Stringtheorien.
Anmerkung
Um zu einer einheitlichen physikalischen Theorie zu kommen, müssen nach der
einschlägigen Literatur die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik
miteinander verknüpfbar sein, (wobei die Relativitätstheorie als zur
klassischen Physik gehörend anzusehen ist. Der richtige Weg hierzu war jedoch
bisher noch nicht sicher bzw. gefunden. (Freie Wiedergabe nach S. Hawking
in "Eine kurze Geschichte der Zeit").
Bisher war eine Gravitationsgegenkraft wegen der von Emmy Nöther
formulierten Symmetrieeigenschaften nicht denkbar und wurde daher in der Wissenschaft
nach langem ergebnislosem Suchen meist als nicht möglich betrachtet. Unter
Berücksichtigung der Einstein&min;schen Äquivalenzformel E = m c2 und des vorne
beschriebenen theoretischen Beweises, wonach zwei Massen bei
elektromagnetischem periodischem Hin- und Herbewegen um den Betrag Δm kleiner
werden, ergibt sich ein Symmetriebruch. Erst durch diesen Symmetriebruch wird
es möglich, daß auch innere Kräfte einen Körper beschleunigen können.
Nun läßt sich auch die Frage näher untersuchen zu der I. Prigogine/I. Stengers
in ihrem Buch "Dialog mit der Natur", Piper, Seite 174, meinen, daß der
Dualismus von Selektion und Mutation nur unsere Unwissenheit verschleiere.
4. Folgerungen aus einer neuen Kraft - Vereinheitlichung in der Physik
(Eine Vereinheitlichung in der Physik mit einer neuen Kraft bedingt
Erweiterungen der Gesetze von Newton, Einstein, Bohr, Heisenberg u. a.)
Die Newton&min;schen Axiome wurden von Isaac Newton (1643-1727) in seinem
berühmten Werk "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" erstmals
zusammenfassend beschrieben und haben in der klassischen Physik bis heute
Gültigkeit, während für Teilchen der Quantenmechanik seit Heisenberg die
Unschärfenrelation gilt.
Newton erkannte auch, daß die irdische Schwerkraft nur ein Sonderfall
einer allgemeinen Eigenschaft der Materie, nämlich der Massenanziehung bzw.
Gravitation ist und konnte die Gesetzmäßigkeit der Anziehung zwischen der
Erde und den in ihrer Umgebung befindlichen Körpern nachweisen.
Erst in Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie wurde klar, daß die
Massenanziehung ihre Ursache in "verbogenen Räumen" hat, die durch
Massenanordnungen im Raum bedingt sind. Wissenschaftlich ausgedrückt läßt sich solch
ein "verbogener Raum" nach Westphal/Physik-Springer, 22./24. Auflage (s.
Seite 580) wie folgt definieren:
"In der allgemeinen Relativitätstheorie verliert die Gravitation den
Charakter einer Kraft. Sie deutet alle Bewegungen in dem als metrisches Feld
verstandenen Gravitationsfelde als reine Trägheitsbewegungen auf geradester
Bahn im nichteuklid&min;schen Raum. Doch hat die Theorie ihre endgültige Form
noch nicht gefunden". (Weitere Erläuterungen sind z. B. den Büchern "Die
Relativitätstheorie Einsteins" von M. Born, Springer-Verlag und
"Relativitätstheorie für alle" M. Gardner Orell-Füssli-Verlag zu entnehmen).
Einstein meinte einmal zu seiner neuen Interpretation der Massenanziehung:
"Newton möge mir verzeihen, er fand die einzige Möglichkeit, die zu seiner
Zeit möglich war".
Die heutige Aufgabenstellung besteht darin, die Relativitätstheorie (die
zur klassischen Physik gehört,) mit der Unschärfenrelation zu verbinden (s.
Seite 197) in "Eine kurze Geschichte der Zeit" von S. Hawking.
Die Relativitätstheorie (bestehend aus der speziellen und der allgemeinen
Relativitätstheorie) hatte bisher nur in der klassischen Physik Gültigkeit,
jedoch nicht in der Unschärfenrelation der Quantenmechanik (vergl. z. B. S.
Hawking in "Eine kurze Geschichte der Zeit", Seite 75 bis 85).
Außerdem müssen die Stringtheorien und die Chaostheorie bei einer
Vereinheitlichung der Physik eingliederbar (integrierbar) sein, wie aus der
Literatur hervorgeht. Die Quantenmechanik basiert aufgrund der
Unschärfenrelation (vgl. z. B. S. Hawking, "Eine kurze Geschichte der Zeit", Seite 78
und M. Born in "Die Relativitätstheorie Einsteins", Seite 322) auf
statistischer Wahrscheinlichkeitsrechnung. Diese Interpretation hatte sich
zunächst gut bewährt, versagt jedoch neuerdings in manchen Fällen und ist
daher unvollständig. Dazu einige Erläuterungen:
Komplexere Computer weisen bekanntlich gelegentlich Unregelmäßigkeiten auf.
Erreicht eine gewisse Systemgröße einen kritischen Wert, so gibt der Computer
völlig unbrauchbare, chaotische Werte an, die nach derzeitiger
wissenschaftlicher Erkenntnis auf nichtlineare Rückkopplungsschleifen zurückgeführt
werden, wie sie in der Chaostheorie vorkommen. Allerdings gibt es noch
Informationslücken bei der Erforschung des Chaos und der Superstringtheorien,
z. B. in der Frage, wie Bifurkationen und 10 Dimensionen entstehen, wenn auch
Feigenbaum-Zahlen und Strange Attractors etc. schon wichtige Hinweise geben.
Computerzusammenbrüche können z. B. bei militärischen Einrichtungen und beim
high-tech gestützen Börsenhandel der Wall Street unbeabsichtigte Folgen
haben. Auch der Airbus-Computer weist bekanntlich gelegentlich
Unregelmäßigkeiten auf und dies führte vermutlich schon zu mehreren Abstürzen. Daher
gibt es bei Großrechnerentwicklungen (z. B. Suprenum) auch warnende Stimmen.
Der erforschte und anerkannte Teil der Quantenmechanik, auf dem die
Chipentwicklung von Computern basiert, hat bekanntlich wie die klassische
Physik einen linearen Charakter, während die Relativitätstheorie (die bisher
nur als zur klassischen Physik gehörend betrachtet werden konnte) und die
Chaostheorie (die sowohl zur Relativitätstheorie als auch zu dem noch nicht
erforschten Teil der Quantenphysik gehören dürfte), von nichtlinearer Art
sind. In der Chaostheorie können nichtlineare Rückkopplungen bisher nur
teilweise verstanden werden. Hierzu zählt die Superstringtheorie. In diesem
Zusammenhang wird u. a. auf das Buch "Die Entdeckung des Chaos" von John
Briggs und David Peat, Carl-Hanser-Verlag (s. Intermittenz auf Seite 86 u.
auf nichtlineare Rückkopplungen auf den Seiten 252 bis 300) hingewiesen.
Weiterhin wird auf das Buch "Die Geburt der Zukunft, die Bilanz unseres
naturwissenschaftlichen Weltbildes", von John Brockmann, Goldmann-Verlag
12307, (s. 232 bis 233) verwiesen.
Aus meinen Forschungsarbeiten, die auch eine wichtige Informationslücke
in der Chaostheorie schließen dürfte, folgt nun:
Die von größeren beschleunigten Körpern mittels der neuen Kraft als Antrieb
zurückgelegte Wegstrecken lassen sich geometrisch genau erfassen und sind
proportional zu der verbrauchten Energie (=innere Kraft dieses Körpers mal
Weg). Entgegen der bisherigen Lehrmeinung der Physik, kann auch eine
innere Kraft einen größeren Körper beschleunigen. Die dabei verbrauchte
Energie entspricht nach der Formel E = m c2 bzw. m = E/c2 einem kleinen
Massenverlust Δm = ΔE/c2, d. h. es verschwindet Masse.
Dazu zwei Beispiele:
Die in einen größeren Körper investierte innere Energie kann sich z. B.
als veränderte Bewegungsgröße dieses Körpers wiederfinden (abzüglich der
winzigen Masse, die als Energie verbraucht wurde), wenn der Körper auf einer
Ebene in einer Richtung beschleunigt wurde. Erfolgt eine Beschleunigung
eines Körpers mit einer inneren Kraft dagegen auf einer Geraden in einer
Ebene nacheinander in entgegengesetzter Richtung, so kann der beschleunigte
Körper wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren und dabei verschwindet
die verbrauchte Energie bzw. Masse (Δm = ΔE/c2 bzw. Δm = ΔE/c2) und
läßt sich nicht als veränderte Bewegungsgröße wiederfinden.
Das Verschwinden von Masse, d. h. der Zerfall von Protonen, geht aus den
GUT&min;s (grand unified theories) hervor und stellt einen Symmetriebruch des
Prinzips von Emmy Nöther dar. In den letzten Jahren wurde nach dem Zerfall
von Protonen vergeblich eifrig gesucht. (Vergl. hierzu Paul Davies, "Die
Urkraft", dtv, Seite 179; John Brockmann "Die Geburt der Zukunft - die Bilanz
unseres naturwissenschaftlichen Weltbildes", Goldmann-Verlag 12307,
Seite 93; "AUF DER SUCHE NACH DER WELTFORMEL - VORSTOSS DER PHYSIKER INS
INNERSTE DER MATERIE", ein Bericht von Paul Hermanns, Bayr. Fernsehen).
Während in der bisherigen Quantenmechanik, die insbesondere von Heisenberg,
Schrödinger, Dirac, Weyl, Born, Feynman u. a. aufgezeigt wurde, die Linearität
und der nichtlokale Charakter von Teilchen im Vordergrund standen und Nils
Bohr bestätigten (wogegen Einstein immer Einspruch erhob), ist es jetzt das
regelrechte Verschwinden von Masse bzw. von Energie.
In einer erweiterten nichtlinearen Quantenphysik, wie sie sich aus
nichtlinearen Rückkopplungsschleifen ergibt, (siehe die vorne angegebene
Literatur) stellt sich die Frage, ob auch hierbei Energie bzw. Masse verschwindet,
oder neu entsteht. Bisher ging man davon aus, daß in einem Quantenvakuum
Energie bzw. Masse aus dem nichts (ex nihilo) entstehen kann. Nun stellt
sich die Frage: Lassen sich das Verschwinden von Masse in der klassischen
Physik und der noch nicht erforschte nichtlineare Teil der Quantenmechanik
auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dann nämlich wäre ein Brückenschlag
zwischen Relativitätstheorie und dem nichtlinearen Teil der Quantenmechanik
über die Chaostheorie möglich und gegeben.
Die Folgerungen dieser Erkenntnis für das Energieprinzip - ausgehend von
dem bislang bekannten Stand der Wissenschaft - sind tiefgreifend und
nachfolgend kurz zusammengefaßt:
1. Der erste Hauptsatz der Thermodynamik ging bisher davon aus, daß
Energie erhalten bleibt, während der 2. Hauptsatz als ein Satz der
Irreversibilität betrachtet wurde (vergl. Aufbau der Physik, Seite 250-252 dtv 10899
C.F. v. Weizsäcker).
2. Bei der Umwandlung von Masse in Energie wird z. B. bei 31 Mrd.
Spaltungen von Uran-235-Atomen eine Energie von 1 Ws = 1 J = 1 Nm frei (vergl.
Martin Volkmer, "Basiswissen zum Thema Atomenergie", herausgegeben von den
E-Werken Hamburg AG und die dort angegebene Literatur. Bezüglich der
Energiebilanz bei der Kernspaltung wird insbesondere verwiesen auf, "Atom und
Kernphysik", Graewe, H. Oldenburg-Verlag; "40 Jahre Kernspaltung", Wohlfarth, H.
1979, Wissenschaftliche Buchgesellschaft; "Theorie der Kernreaktoren" Bd. 1:
Der stationäre Reaktor, Emendörfer, D., Höcker, K.H., 1982, BI
Wissenschaftsverlag; Anschauliche Kernphysik", Meinhold H. expert-Taschenbücher Nr. 12,
Expert-Verlag, 1984). Atomenergie kann von jetzt an, d. h. zukünftig nicht
nur in die bisher bekannten Energiearten umgewandelt werden, sondern auch
direkt als Energie zur Erzeugung einer inneren Kraft in einem größeren
Körper (größer als Teilchen der Quantenmechanik) verwendet werden.
3. Bisher ließ sich Materie auch in der Relativitätstheorie nur als eine
besondere Erscheinungsform von Energie definieren (vergl. Westphal/Physik
22./24. Auflage Seite 572. Zukünftig muß auch der nichtlokale Charakter von
Masse bzw. Energie (bedingt durch das Verschwinden von Masse berücksichtigt
werden.
4. Nicht nur der 1. Hauptsatz der Thermodynamik, der bisher als
Erhaltungssatz galt, sondern auch der 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist von der neuen
Erkenntnis fundamental betroffen, denn die Irreversibilität konnte wegen der
bislang bekannten Naturgesetze nur eingeschränkt formuliert werden. Wenn
I. Prigogine und I. Stengers in ihrem Buch "Dialog mit der Natur", Piper-
Verlag auf Seite 174 meinen, der Dualismus von Selektion und Mutation
verschleiere nur unsere Unwissenheit, so hatten sie wohl damit recht.
Folgerungen, resultierend aus einer veränderten Physik für
KI-Computerentwicklungen, Gen-Technologie, für Tempolimit im Altersprozeß, sowie
Gedanken zur dunklen Masse und zum Mach&min;schen Prinzip.
Es ist zu beachten, daß in der linearen Quantenmechanik, wie sie bisher
bekannt war, nur die Unschärfenrelation gelten konnte, während bei größeren
Körpern, die größer als die Teilchen der Quantenphysik sind, nur die
lineare klassische Physik und der Impulssatz Gültigkeit hatten. Das ändert
sich jetzt grundlegend. Die Relativitätstheorie und die Chaostheorie, die
von nichtlinearer Art sind, erfordern jetzt ein Umdenken. (Vergl. "Die
Entdeckung des Chaos", Carl Hanser-Verlag).
Nichtlineare Rückkopplungsschleifen führen nämlich nicht nur zu neuen
Erkenntnissen in der Computerindustrie, wie sie auf Seite 86 des Buches "Die
Entdeckung des Chaos" Carl-Hanser-Verlag lediglich angedeutet werden konnten.
Auch beim menschlichen Gehirn muß man, wenn man der Chaostheorie folgt, von
nichtlinearen Rückkopplungsschleifen ausgehen, wie sie aus dem oben
zitierten Buch "Die Entdeckung des Chaos" ebenfalls hervorgeht. Demnach kann der
Schlüssel zur künstlichen Intelligenz nicht in einem massiven
Parallelismus liegen, wie er z. B. den Cray-Computern zugrundeliegt. Es handelt sich
dort lediglich um großartige Expertensysteme. Die Zukunft der künstlichen
Intelligenz dürfte aber von nun an den zellulären Automatismen gehören, nach
denen man in USA und Japan intensiv sucht. USA und Japan könnten damit auch
das wirtschaftliche Gleichgewicht nachhaltig verändern.
John McCarthy, der den Begriff "Künstliche Intelligenz" prägte, sagte
zu den technischen Schwierigkeiten, die auf die Theoretiker wie Dreyfuß, Univ.
Kalifornien, und Schank hinweisen, folgendes:
"Die Alternative wäre zu behaupten, es gäbe einen Bereich der Natur, der
für wissenschaftliche Erkenntnis unzugänglich bleibt. Doch nichts in der
Geschichte der Naturwissenschaften berechtigt zu dieser Hypothese".
Von besonderem Interesse dürften die Ergebnisse meiner Forschungsarbeiten
auch für Gerontologen (Altersforscher) und die Gen-Technologie sein. (Vergl.
"Die Geburt der Zukunft - die Bilanz unseres naturwissenschaftlichen
Weltbildes", John Brockmann, Goldmann-Verlag, Seite 188 bis 196).
Interessant dürfte im Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen auch eine
mögliche Deutung von "dunkler Masse" sein. Über 90% der Masse im Universum
ist nämlich unsichtbar. (Vergl. "Das Echo des Urknalls", Dennis Overbye,
Droemer-Knaur; "Die Geburt der Zukunft - die Bilanz unseres
naturwissenschaftlichen Weltbildes", John Brockmann, Goldmann 12307; "AUF DER SUCHE
NACH DER WELTFORMEL - VORSTOSS DER PHYSIKER INS INNERSTE DER MATERIE", ein
Bericht von Paul Hermanns, Bayerisches Fernsehen). Über die Beschaffenheit
dieses, das Universum füllenden Stoffes, herrschst noch Unklarheit.
Wenn es eine Wechselwirkung zwischen erkennbarer Materie und einem
nichterkennbarem Stoff (der uns ja umgeben soll) geben sollte, dann könnte er
mit der Nichtlinearität der Chaostheorie und der Relativitätstheorie
zusammenhängen.
Möglicherweise könnte auch das Mach&min;sche Prinzip eine Erklärung bieten.
Beschreibung der Vorrichtungsfiguren
In dem Gehäuse 10 befinden sich zwei Statorgehäuse 3 und 4, in welchen
jeweils ein Elektromagnet 2 fest montiert ist. Die Statoren 3 und 4 sind
jeweils mit Stegen 5 und 6 am Gehäuse 10 befestigt. In den Statorgehäusen
sind zwei Rotoren 11 und 12 drehbar gelagert angeordnet, deren Drehrichtung
durch Drehrichtungspfeile mit den Bezugszeichen F gekennzeichnet ist. In den
Rotoren sind in der Nähe des äußeren Umfangs auf Kreisen 14 aneinandergereihte
Baueinheiten 15 vorgesehen, die vorzugsweise jeweils aus einem aufladbaren
Kondensator und einem steuerbaren Elektromagneten bestehen. Die kleinen
Kreise stellen solche Baueinheiten 15 dar, die auf den Kreisen 14 einen
Baueinheitenring 16 bilden. Die Rotoren mit den Baueinheiten 15 sind im
ungeladenen Zustand vorzugsweise völlig in sich ausgewuchtet. Anstelle der
Kombination von einem aufladbaren Kondensator und einem steuerbaren
Elektromagneten als Baueinheit 15, können auch modifizierte Baueinheiten verwendet
werden, wenn diese auch die gewünschte Funktion erfüllen. Die Mittelpunkte
der beiden Kreise 14 fallen vorzugsweise zusammen mit den Rotorachsen M1 und
M2, die in den Rotorwellen 8 und 9 verlaufen. Die Lagerung dieser Wellen ist
nicht weiter dargestellt.
Aus zwei am Gehäuse fest angeflanschten Stromquellen 7, die gestrichelt
angedeutet sind, kann Strom über zentrale Zuführungen 1 den Kondensatoren der
Rotoren 11 und 12 drehwinkelabhängig - gemessen an Bezugskreisen 40 -
zugeführt werden. Zur Beschreibung der Funktion und der Steuerung werden die
vorerwähnten Bezugskreise 40 verwendet, die fest mit den Statorgehäusen 3 und
4 verbunden gedacht sind. Alle weiteren Winkelangaben beziehen sich auf diese
Bezugskreise 40, soweit nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist.
Die Kondensatoren in den Baueinheiten 15, die fest in den Rotoren
angeordnet sind, werden während der Drehung jeweils im Winkel α aufgeladen und
bewegen sich dann im aufgeladenen Zustand bis zum Anfang des Winkels γ.
Erreichen die aufgeladenen Rotorbaueinheiten 15 des Baueinheitenringes 16
nach Durchlaufen des Winkels β den Winkel γ , so geben die aufgeladenen
Kondensatoren ihre Energie an den oder die Elektromagneten, die in der
gleichen Baueieinheit 15 angeordnet sind, gesteuert ab, und es kann der
folgende technische Ablauf erfolgen, wobei vorzugsweise etwa alle 120° ein
Kondensator im Winkel α aufgeladen wird.
Im Winkel γ1 ziehen sich jeweils Elektromagnet 2 und ein Elektromagnet
aus einer Baueinheit 15 gesteuert an, und es treten daher Lagerreaktionen
L1 und L2 auf.
Beim Erreichen der 90°-Winkelstellung müssen die Elektromagnete 2 in den
Statorgehäusen 3 und 4 umgepolt werden, wenn nach der Anziehung in dem
Winkel γ1 nun eine Abstoßung im Winkel verfolgen soll. Dabei kehren sich
auch die Lagerreaktionen um.
Es kann zweckmäßig sein, die einzelnen Baueinheiten 15 vorzugsweise unter
Berücksichtigung der gezeigten kreisförmigen Anordnung entlang von langen
walzenförmigen Rotoren derart anzuordnen, daß sie sich in ihrer Wirkung nicht
behindern. Dies läßt sich in einer Seitenansicht der Fig. 1 leicht
veranschaulichen.
Es kommt also eine elektromagnetische Wirkverbindung zwischen den
Statormagneten 2 und den Elektromagneten in den Baueinheiten 15 nach dem
Elektromotorenprinzip zustande und es wirkt dabei ein Drehmoment. Die dabei
auftretenden Lagerreaktionen L1 und L2 bzw. deren Umkehrung -L1 und -L2, die
nicht weiter dargestellt sind, entsprechen den auch bei Elektromotoren
auftretenden üblichen Lagerkräften und können den Gesamtschwerpunkt der
Vorrichtung 20 nicht verschieben, sondern erfüllen den Schwerpunktsatz der
klassischen Mechanik.
Die Energie der aufgeladenen Kondensatoren entspricht nach der bekannten
Einstein&min;schen Formel E = m co2 einer kleinen Masse und muß im Winkelbereich
von etwa 0° bis 90° entgegengesetzt zur Schubrichtung A1 und A2 beschleunigt
werden. Dadurch wird die Vorrichtung 20 in Richtung der angezeigten
Schubrichtung Ages (Ages = A1+A2) beschleunigt und es wird dabei nach dem
Schwerpunktsatz jeweils eine kleine Wegstrecke Δs zurückgelegt.
Es können also mit Baueinheiten 15 aus den Baueinheitenringen 16
kontinuierlich intermittierend Kraftvektoren während der Rotordrehung erzeugt werden,
die als Lagerreaktionen A1 und A2 bzw. als A ges - bedingt durch
überschüssige Fliehkraftvektoren - wirken, da sich die Lagerkräfte L1 und L2,
die bei der elektromagnetischen Wirkverbindung im Winkel γ auftreten,
völlig aufheben, wenn der nächstfolgende Kondensator erst nach der
Wechselwirkung im Winkel α aufgeladen wird, d. h. zu einem Zeitpunkt, wenn die
elektromagnetische Wechselwirkung in der vorangehenden Baueinheit 15 schon
erfolgt ist.
Bei durchschnittlich gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit der Rotoren
und gleichmäßigen Kondensatorladungen lassen sich auf diese Weise jeweils
gleichgroße Kraftvektoren erzeugen.
Das Drehmoment, das durch die elektromagnetische Wechselwirkung erzeugt
wird, kann den Verlust an Winkelgeschwindigkeit ausgleichen, der bei der
Beschleunigung der Kondensatorladungen im Winkel β verlorengeht.
Dies ist die Erklärung des skalaren Teiles, der in der Vorrichtung abläuft
und z. B. bei etwa gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit gültig ist.
Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
daß die erzeugbaren Vektoren A1 und A2 während eines ablaufenden
Arbeitszyklus der Vorrichtung nicht verschwinden bzw. ausgeglichen werden, wie man
es erwarten müßte, wenn der Schwerpunktsatz allgemeine Gültigkeit besitzen
würde.
Anmerkung zu den zentralen Zuführungen 1:
Die elektrische Ladungsenergie wird von den am Gehäuse angeflanschten
Energiequellen, die z. B. aus einer Batterie, einem kleinen Kraftwerk,
einem Motor mit Generator etc. bestehen können, um wenigstens zwei
Seiten derart zu den zentralen Zuführungen 1, die senkrecht zur
Zeichenebene stehen, geführt, daß ein Verschieben der Vorrichtung 20
nach dem Schwerpunktsatz elektrischer Ladungen ausgeschlossen
werden kann. In diese Betrachtung der zentralen Energiezuführung ist auch
die Beschleunigung der Vorrichtung 20, die nach dem beschriebenen
neuen Effekt erfolgt, einzubeziehen. Diese Problematik ist auch bei
Statorelektromagneten zu beachten, d. h., wenn elektrische Energie zu
Statorelektromagneten zugeführt wird.
Die beiden Rotoren 11 und 12 werden zweckmäßigerweise durch nicht weiter
dargestellte Servomotoren in Rotation versetzt, bevor die beschriebenen
Funktionen in der Vorrichtung selbst erfüllbar sind.
Der eigentliche technische Ausführungsteil der winkelabhängigen Steuerung der
Vorrichtung kann z. B. unter Verwendung von bereits bekannten Technologien
aus dem Elektromotorenbau bei geringfügiger Modifizierung realisiert werden.
Aus obigen Erkenntnissen resultiert die Erweiterung der Einstein&min;schen
Formel E = m co2.
Die neue Kraft Fn und die zugeführte Energie können nämlich nun in eine
Beziehung zueinander gebracht werden. Es besteht nämlich nicht nur eine
Verbindung zwischen Energie und Masse, wie sie Einstein aufgezeigt hat,
sondern auch ein Zusammenhang zwischen Energie (oder Masse) einerseits sowie
einem beschleunigten Bezugssystem und der neuen Kraft Fn andererseits. Da
Arbeit bzw. Energie = Kraft mal Weg (Fn s) ist, und für die neue Kraft die
Beziehung Fn = mn an abgeleitet wurde, wird unter Berücksichtigung der Formel
E = m co2, falls die Funktion der Vorrichtung ideal betrachtet wird:
m1E = m1/co2 = mn an Δs = Fn Δs = Ages Δs (Fn = Ages =
intermittierend für eine elektromagn. Wechselwirkung mit Vorschubphase).
Weitere Erklärungen zu diesem Vorgang:
Ein Körper A, der über eine Wegstrecke s mit der Kraft Fn beschleunigt wird,
verliert dabei nach obiger Formel Gewicht bzw. Energie, da Fn s = m co2
ist. Der Energie bzw. Gewichtsverlust im Körper A findet sich aber wieder
in der Differenz von alter Bewegungsgröße zur neuen Bewegungsgröße dieses
Körpers A. Der Idealfall kann aber erst bei einer bestimmten
Umfangsgeschwindigkeit der Rotorbaueinheiten 15 erreicht werden.
Die überschüssige resultierende Fliehkraft in den Winkeln α, β und
γ ist in Fig. 1 durch Pfeile mit den Bezugszeichen R gekennzeichnet.
In Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Rotoren 11 und 12 der Fig. 1 entlang
der Schnittlinie D-D schematisch dargestellt. Die Rotorkörper 211 und 212
zeigen eine Baueinheit, die allgemein mit 215 bezeichnet wird und die im
wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Baueinheit 15 entspricht. Anstelle von
einem Kondensator und einem Elektromagneten sind jedoch zwei Kondensatoren
205 und 206 sowie ein Elektromagnet 207 in der allgemein mit 215 bezeichneten
Baueinheit angeordnet. Zwischen den Elektromagneten 207 und den aufladbaren
Kondensatoren 205 und 206 sind jeweils Verbindungsleitungen 208 und 209
vorgesehen, an welchen z. B. nicht weiter dargestellte Kontaktmöglichkeiten
zum drehwinkelabhängigen Schließen vorgesehen werden. Die geschlossenen
Kontakte ermöglichen ein Fließen des Stromes von den Kondensatoren 205 bzw.
206 zu dem Elektromagneten 207. Beide Kondensatoren können gleichzeitig ihre
Ladung im Winkel γ abgeben, oder auch getrennt in den Winkeln γ1 und γ2,
wobei vorzugsweise bei getrennter Ladungsabgabe durch die Kondensatoren ein
entsprechender Abstand zwischen dem Elektromagneten und den Kondensatoren
eingeplant wird.
In den Statoren 203 und 204, welche die Rotoren 211 und 212 umschließen,
sind vorzugsweise Elektromagnete 202 angeordnet, die mit den
Elektromagneten 207 jeweils dann in eine elektromagnetische Wirkverbindung gebracht
werden, wenn der Rotor den Winkelbereich γ durchläuft, wie bereits vorne
beschrieben wurde.
Wie in Fig. 1 angemerkt, können die Rotoren 211 und 212 breiter und
walzenförmig ausgeführt werden, wenn die Baueinheiten versetzt auf dem Rotor
angeordnet werden sollen, oder wenn mehrere Baueinheiten 215 nebeneinander
vorgesehen sind, was jedoch nicht weiter dargestellt ist.
In den Statorgehäusen 203 und 204 sind Lager 210 angeordnet, in welchen die
Rotoren 211 und 212 mit den Wellen 228 und 229 drehbar gelagert sind.
Anstelle von Elektromagneten in den Statoren und Rotoren können auch andere
Bauelemente verwendet werden, sofern mit diesen im Winkel γ, wie
beschrieben, eine gesteuerte Anziehung bzw. Abstoßung erzielbar ist, z. B.
stromdurchflossene Leiter, Spulen etc.
In Fig. 3a und 3b wird eine weiter erfindungsgemäße Ausführung aufgezeigt.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden hierzu 2 Zeichnungen verwendet.
Anstelle von Stator- und Rotorelektromagneten werden in dieser neuen
Ausführung nur Rotorelektromagnete verwendet und daher sind 2 Rotorpaare
301/302 und 303/304 vorgesehen. Anstelle von 2 Rotorpaaren würde auch 1
Rotorpaar genügen.
Auf den Rotoren 301/302/303 und 304 sind auf Geraden 309/310/311 und 312,
welche radial angeordnet und fest mit den Rotoren verbunden gedacht sind,
jeweils 2 Baueinheiten 321/322; 323/324; 325/326; 327/328 vorgesehen, wie
durch die kleinen Kreise mit den soeben genannten Bezugszeichen ausgedrückt
werden soll. Die Baueinheiten sind also jeweils fest mit den Rotoren
verbunden oder in diese fest integriert. Ihr Schwerpunkt liegt einerseits
auf den Kreisen 305, 306, 307 und 308, deren Mittelpunkt mit den
Drehpunkten M1, M2, M3, M4 zusammenfällt und andererseits auf den diese Kreise
schneidenden Geraden 309/310/311 und 312.
Da die Geraden 309/310/311 und 312 fest mit den Rotoren verbunden
gedacht sind, drehen sie sich also mit gleicher Winkelgeschwindigkeit wie die
dazugehörigen Rotoren.
In den Baueinheiten 321, 322, 323, 324, 325, 326, 327 und 328 befinden sich
jeweils wenigstens 1 Elektromagnet mit einer integrierten
Energiequelle. Die Nord-Süd-Richtung des Elektromagneten ist vorzugsweise jeweils
tangentiale zu den Rotordrehpunkten angeordnet, was jedoch nicht weiter
dargestellt ist. Die Energiequelle und der Elektromagnet werden im Winkel γ
gesteuert verbunden, so daß eine elektromagnetische Wirkverbindung mit
einem Elektromagnet des Nachbarrotors erfolgen kann. Anstelle von einem
Elektromagneten können auch mehrere Elektromagneten in einer Baueinheit
vorgesehen werden, z. B. dann, wenn die Baueinheiten und die Rotoren
walzenförmig ausgebildet sind. Die Energiequelle kann eine nukleare Baueinheit
beinhalten, z. B. in Form eines kleinen Kernkraftwerkes.
Alle Baueinheiten sollen vor Betriebsbeginn alle gleich schwer sein,
außerdem sollen die Rotoren mit den Baueinheiten völlig in sich ausgewuchtet
sein.
Zur Beschreibung der Funktion wird die Fig. 3a und 3b gleichzeitig
verwendet.
In Fig. 3b sind Winkelbezugskreise 331, 332, 333 und 334 aufgezeigt, in
welchen die Winkel α, β u. γ eingetragen sind. Die Winkelbezugskreise
sind fest mit dem Gehäuse 340 verbunden gedacht. Mit Hilfe der
Winkelbezugskreise soll nun die Funktion der Vorrichtung genauer beschrieben
werden, die sich aus den Drehwinkelstellungen der radial angeordneten Geraden
309, 310, 311 und 312 mit den daran befindlichen Baueinheiten und den
Rotorpaaren ergibt. Die Drehrichtung der Rotoren ist jeweils mit Pfeilen
und den Bezugszeichen F gekennzeichnet.
Das Rotorpaar 301/302 und das Rotorpaar 303/304 bilden jeweils eine
Funktionseinheit und die Elektromagneten ihrer Baueinheiten werden im
Winkel γ gesteuert in eine elektromagnetische Wechselwirkung gebracht.
Zunächst werden die Rotorpaare in Drehung versetzt, wobei sie vorzugsweise
alle gleiche Winkelgeschwindigkeit aufweisen sollten. Sobald sich die
Baueinheit 322 des Rotors 301 und die Baueinheit 323 des Rotors 302 sowie
die Baueinheit 326 des Rotors 303 und die Baueinheit 327 des Rotors 304
im Winkel γ befinden (siehe Fig. 3a und 3b) wird gesteuert eine
elektromagnetische Wechselwirkung ausgelöst. Dabei werden die
Winkelgeschwindigkeiten der Rotoren 301 und 304 bei elektromagnetischer Abstoßung reduziert
und die Winkelgeschwindigkeiten der Rotoren 302 und 303 werden erhöht.
Bei einer Erhöhung der Rotorwinkelgeschwindigkeit wird der Drehimpuls
vergrößert, wird die Rotorwinkelgeschwindigkeit reduziert, werden die
Drehimpulse der Rotoren verkleinert. Bei elektromagnetischer Anziehung
im Winkel γ kehrt sich die Funktion um.
Bei dieser elektromagnetischen Wechselwirkung treten die Lagerkräfte L1
und L2 auf, die nach dem Wechselwirkungssatz gleichgroß sind und die
Vorrichtung nicht verschieben.
Bei der Wechselwirkung wird Energie in den Baueinheiten 322 und 323 sowie
326 und 327 nach der Formel E = m c2 verbraucht.
Die Betrachtung der Funktion wird nun an der Fig. 3a und 3b weiter erläutert.
Bei der nun folgenden weiteren Rotation durchlaufen die nun leichter
gewordenen Baueinheiten 322, 323, 326 und 327 die Winkel α, während die
nicht leichter gewordenen Baueinheiten 321, 324, 325 und 328 die Winkel β
durchlaufen und Überschußfliehkräfte erzeugen, wie durch die Bezugszeichen
2× A1 und 2× A2 ausgedrückt werden soll. Aufaddiert ergibt sich ein
Überschußfliehkraftvektor, der mit Ages bezeichnet wird.
Das Winkelgeschwindigkeitsdefizit der Rotoren 301 und 304, das sich im
Winkel γ, bedingt durch die beschriebene elektromagnetische
Wechselwirkung ergibt, wird zweckmäßigerweise durch Servomotoren wieder
ausgeglichen. Weiter ist zu beachten, daß Rotationsenergie in einen
Schubkraftvektor umgewandelt wird, wodurch ebenfalls Rotationsenergie verloren geht.
Auch dieser Winkelgeschwindigkeitsdefizit wird zweckmäßigerweise durch
den Servomotor ausgeglichen, der z. B. an der Rotorwelle angeflanscht sein
kann.
Alle Rotoren sind vorzugsweise mittels Rotorwellen 351, 352, 353 und 354
in nicht näher dargestellten Lagern des Gehäuses 340 drehbar gelagert.
Die Rotoren 302 und 303 werden bei der elektromagnetischen Wechselwirkung
(bei Abstoßung) in ihrer Winkelgeschwindigkeit erhöht und geben diese
Winkelgeschwindigkeit wieder ab, wenn die schwereren Baueinheiten
324 und 325 den Winkel β durchlaufen und dabei
Überschußfliehkraftvektoren erzeugen.
Erreichen nun die schwereren Baueinheiten 321, 324, 325 und 328 den
Wirkwinkel γ, so wird eine elektromagnetische Wechselwirkung zwischen
den Baueinheiten 321 und 324 sowie 325 und 328 herbeigeführt und die
Rotoren samt Baueinheiten sind wieder völlig in sich ausgewuchtet, falls
die gleiche Energie, wie bei der ersten elektromagnetischen Wechselwirkung
verbraucht wird. Außerdem sind wiederum die Drehimpulsänderungen zu beachten.
Zweckmäßigerweise werden mehrere Geraden mit Baueinheiten, wie unter
Bezugszeichen 309/310/311 und 312 beschrieben, in jeweils einem Rotor
untergebracht, die hintereinander die beschriebene Funktion ausüben.
Im Idealfall findet sich der Masseverlust (nach der Formel E = m c2)
wieder in der veränderten Bewegungsgröße. Es läßt sich also aus dieser
Betrachtung erkennen, daß auch innere Kräfte entgegen der bisherigen
Lehrmeinung die Bewegungsgröße verändern können.