Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ziergirlande
aus einer Folie biegsamen Materials, mit zwei
ausgefransten, nebeneinanderliegenden Streifen, welche sich
zwischen zwei Folienrändern erstrecken und durch einen
mittleren, nicht ausgefransten Bereich getrennt sind.
Eine solche Girlande ist durch die DE-A-1 232 082
bekannt.
Die Erfindung zielt insbesondere darauf, vereinfachte
Mittel vorzuschlagen, um die Girlande in Form zu
setzen, die es einem nicht geübten Benutzer erlauben, das
Durchführen des Informsetzens in einfacher Weise
auszuführen.
Um eine gut geformte, aus zwei verschachtelten
Zylindern gebildete Girlande zu erhalten, muß man zwei Ecken
befestigen, die an jeweils einem Ende des einen
genannten Folienrandes angebracht sind, an zwei Stellen des
mittleren, nicht ausgefransten Bereiches, welche sich
beiderseits der Folie in einem bestimmten Abstand vom
Folienrand befinden. Außerdem ist es erforderlich, die
Ecken mit einer für sie bestimmten Seite zu befestigen,
die von der Seite der anderen Ecke verschieden ist.
Der Zusammenbau einer Girlande, die nicht mit
vereinfachten Mitteln versehen ist, um sie in Form zu setzen,
erfordert demnach eine besondere Aufmerksamkeit seitens
des Anwenders und eine präzise Gebrauchsanweisung, um
diesen bei seiner Ausführung zu führen. Darüber hinaus
ist ein Fehler beim Zusammenbau durch den Anwender
nicht zwangsläufig als solcher zu erkennen, da dieser
Fehler nicht immer die Bildung einer Girlande
verhindert, auch wenn diese dann nicht der gewünschten
Formgebung entspricht. Erfindungsgemäß werden die Mittel
zum Befestigen der beiden oben genannten Ecken von der
Girlande getragen und dienen dazu, das Befestigen der
Ecken nur durch eine für sie bestimmte Seite zu
erlauben, die von der Seite der anderen Ecke verschieden
ist. Außerdem weist die Girlande Mittel auf zum
gegenseitigen Markieren der genannten Ecken und einer der
besagten Stelle, die sich auf der Folienseite befindet,
die der Seite zum Befestigen der Ecke gegenüberliegt.
Die Markierungsmittel enthalten bevorzugterweise eine
identische Farbgebung der Befestigungsseite jeder Ecke
und der entsprechenden Stelle der Folie.
Bevorzugterweise enthalten die Befestigungsmittel jeder Ecke einen
Druckknopf und eine Öse, die jeweils an der Folie
angebracht sind, jeweils der Knopf am entsprechenden Punkt
des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der
Seite der Eckenbefestigung.
In Abweichung hiervon weisen die Befestigungsmittel
jeder Ecke einen Knopf und eine Öse auf, die durch
Magnetisierung zusammengebaut und an der Folie befestigt
werden, jeweils der eine Knopf am entsprechenden Punkt
des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der
Seite der Eckenbefestigung.
Bevorzugterweise enthalten die Markierungsmittel eine
identische Farbgebung des Kopfes und der entsprechenden
Öse.
Die Folie besteht vorzugsweise aus metallisiertem
Polyvinylchlorid.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform weist
die Girlande zwei Schlaufen aus halbstarrem Band auf,
das die genannten beiden Ränder, zwischen denen sich
die beiden ausgefransten Streifen erstrecken,
überlappt, wobei die eine Schlaufe sich entlang der Folie
bis zum festgelegten Abstand vom Folienrand erstreckt
und einen Teil der Befestigungs- und Markierungsmittel
der Ecken trägt.
Die Girlande weist vorzugsweise zwei Lappen aus
halbstarrem Band auf, die jeweils an den beiden Ecken
angebracht sind, wobei jeder Lappen an einer bestimmten
Seite einen Teil der Befestigungs- und
Markierungsmittel der Ecken trägt.
Eine andere erfindungsgemäße Girlande weist zwei
zusätzliche ausgefranste Streifen auf, die mit einem Rand
an der Folie entlang des mittleren, nicht ausgefransten
Bereiches angebunden sind, wobei sich der eine entlang
der einen Seite des einen ersten ausgefransten
Streifens erstreckt, und der andere entlang der
gegenüberliegenden Seite des anderen ersten ausgefransten
Streifens.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten, aber nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten Zeichnungen; hierbei zeigt
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer
erfindungsgemäßen Girlande vor dem Zusammenbau;
Figur 2 eine Teilansicht entlang der Linie II-II aus
Figur 1;
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der
zusammengebauten Girlande, die fertig zum über sich
selbst erfolgenden Aufwickeln ist; und
Figur 4 eine perspektivische Ansicht einer Girlande
mit Doppelfolie, die fertig zum über sich
selbst erfolgenden Aufwickeln ist.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Girlande 1
enthält eine flexible Folie 2 aus metallisiertem
Polyvinylchlorid, die im vorliegenden Beispiel eine
rechteckige Form aufweist mit 80 cm Breite und einer auf
Wunsch ausgewählten Länge, die hier 3 m beträgt. Die
Folie 2 weist Fransen 3 auf, die sich entlang zwei
nebeneinanderliegenden Streifen 4, 5 und senkrecht zu
diesen Streifen erstrecken. Die Fransen sind gebildet
durch eine große Anzahl von Einschnitten, die sich
entlang paralleler Linien erstrecken. Die Streifen 4, 5
sind durch einen mittleren, nicht ausgefransten Bereich
6 getrennt. Außerdem sind die Ränder der Folie 2 ebenso
nicht ausgefranst.
Zwei Befestigungsschlaufen 7, 8, die aus halbstarrem
Band aus Plastik, hier aus Kristallpolyvinylchlorid,
bestehen, sind jeweils an zwei Enden des mittleren
nicht ausgefransten Bereiches 6 der Folie 2 angefügt.
Jede Befestigungsschlaufe überlappt den entsprechenden
Rand der Folie 2 und ist an dieser über seine Enden 10,
11 befestigt mit Hilfe einer oder mehrerer Klammern 9.
Die eine Schlaufe 8 ist länger als die andere.
An jedem Ende 10, 11 der längeren Befestigungsschlaufe
8 ist ein Druckknopf 12, 13 insbesondere durch eine
Bördelverbindung derart befestigt, daß er auf der Seite
der Befestigungsschlaufe vorsteht, die sich nicht in
Kontakt mit der Folie 2 befindet. Die beiden
Druckknöpfe 12, 13 weisen eine verschiedene Farbe auf, zum
Beispiel ist der eine weiß und der andere schwarz.
Die Länge der längeren Befestigungsschlaufe 8 ist
derart, daß jeder Druckknopf 12, 13 in einem Abstand d des
von der Schlaufe überlappten Folienrandes angeordnet
ist, der in diesem Beispiel ungefähr 15 cm beträgt.
Diese Distanz d steht im Zusammenhang mit der Länge der
beiden ausgefransten Streifen 4, 5 und zwar ist sie um
so größer, je wichtiger diese Länge ist.
An jeder der beiden Ecken 20, 21 der Folie 2, die sich
an der gleichen Seite wie die längere
Befestigungsschlaufe 8 befinden, ist ein Lappen 22, 23 befestigt,
der aus dem gleichen Material besteht wie die
Befestigungsschlaufe. Die Lappen 22, 23 sind derart
angeordnet, daß sie einen mit der Folie 2 in Kontakt
befindlichen Teil und einen sich jenseits des Folienrandes
erstreckenden Teil aufweist, wobei der eine Lappen 22 auf
der einen Seite der Folie und der andere Lappen 23 auf
der anderen Seite angeordnet ist. Jeder Lappen ist über
eine Klammer 24 an der Folie befestigt.
Auf dem außerhalb der Folie 2 befindlichen Teil jedes
Lappens 22, 23 und auf der in Kontakt mit der Folie
befindlichen Seite ist insbesondere durch eine
Bördelverbindung eine Öse 25, 26 befestigt, die dazu dient, den
entsprechenden Druckknopf 13, 12 aufzunehmen, nämlich
denjenigen, der auf der Seite der Folie 2 befindlich
ist, die gegenüber von der liegt, auf der die Öse
eingebracht ist. Die Öse 25, 26 und der entsprechende
Druckknopf 13, 12 sind von der gleichen Farbe.
Die oben beschriebene Girlande kann durch einen nicht
geübten Anwender leicht in Form gesetzt werden. Jeder
Lappen 22, 23 muß am Ende 10, 11 der längeren
Befestigungsschlaufe 8 angeordnet sein, die den Druckknopf 12,
13 trägt, dessen Farbe die gleiche wie die der von
besagtem Lappen getragenen Öse 25, 26 ist. Hierzu muß man
jeden Lappen 22, 23 in Richtung der Mitte der Folie 2
herunterklappen auf die Seite der Folie, die den
entsprechenden Druckknopf trägt, bis sie zu sich selbst
umgeklappt ist: Die Öse liegt folglich dem Druckknopf
gegenüber und kann auf diesem befestigt werden. Die
Figur 3 stellt den Zustand dar, in dem sich folglich
die Girlande trifft: Das Umschlagen der beiden Lappen
22, 23 leitet die Bildung zweier Zylinder ein.
Der Anwender hängt schließlich die Girlande über ihre
längere Befestigungsschlaufe 8 auf und hält die kürzere
Befestigungsschlaufe 7 fest. Hierauf dreht er die
Befestigungsschlaufe 8 um sich selbst im Uhrzeigersinn, wie
es durch den Pfeil 27 angezeigt ist, was zur Folge hat,
daß sich die Girlande entlang ihrer gesamten Länge
spiralförmig einrollt unter Bildung zweier
verschachtelter Zylinder. Die endgültige Befestigung der beiden
Befestigungsschlaufen an einer Halterung stellt die
Beibehaltung der Verdrillung der Girlande sicher.
Die Girlande 30, die in Figur 4 dargestellt ist, weist
zwei nebeneinander liegende und lediglich entlang eines
mittleren, nicht ausgefransten Bereiches 33 verbundene
Folien 31, 32 auf. Jede Folie 31, 32 beinhaltet einen
ausgefransten Streifen großer Länge 34, 35 und einen
ausgefransten Streifen von geringerer Länge 36, 37, die
auf beiden Seiten des mittleren, nicht ausgefransten
Bereiches 33 angeordnet sind, wobei der Streifen großer
Länge der einen Folie gegenüber dem Streifen geringerer
Länge der anderen Folie liegt.
Die beiden Streifen großer Länge 34, 35 tragen jeder
einen Lappen 38 in einer Ecke für ihre Befestigung in
dem mittleren, nicht ausgefransten Bereich 33. Die
beiden Streifen geringerer Länge 36, 37 sind nicht über
ihre Ecken befestigt. Die Verdrillung der Girlande 30
geschieht in gleicher Weise wie bei Girlande 1.
Man stellt fest, daß dank der Verwendung eines
irreversiblen Befestigungsmittels der Ecken, im vorliegenden
Fall des Druckknopfes, die Lappen 22, 23 nur an den
entsprechenden Druckknöpfen 12, 13 befestigt werden
können, wenn sie umgeklappt worden sind. Nur so kann
die Bildung der Zylinder eingeleitet werden. Die
Befestigung der Lappen ohne vorheriges Umschlagen erlaubt
nicht, eine richtige Verdrillung der Girlande
einzuleiten.
Es muß angemerkt werden, daß der Druckknopf das
Schwenken der Lappen 22, 23 erlaubt, wenn sie einmal auf der
Folie befestigt sind. Hierdurch kann jede Ecke 20, 21
der Folie eine natürliche Orientierung einnehmen, die
durch die Verdrillung der Girlande hervorgerufen wird.
Abweichend können die Befestigungsmittel der Ecken
einen Knopf und eine Öse enthalten, die durch
Magnetisierung zusammengebaut sind, oder auch zwei ergänzende
Stücke eines Velcro-Bandes (eingetragenes
Warenzeichen). Außerdem können die in den Folien gebildeten
Fransen eine unterschiedliche Gestalt aufweisen;
insbesondere können sie sich entlang einer schrägen oder
gebogenen Linie erstrecken zwischen dem mittleren, nicht
ausgefransten Bereich und den längsseitgen Rändern der
Folie.