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Dokumentenidentifikation DE68907816T2 25.11.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0354125
Titel Schraubenförmige Girlande mit vereinfachten Mitteln, um sie in Form zu setzen.
Anmelder Droguet International, Jouy sur Morin, FR
Erfinder Droguet Roland, Droguet Roland, F-75016 Paris, FR
Vertreter Lemcke, R., Dipl.-Ing.; Brommer, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 76133 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 68907816
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 03.08.1989
EP-Aktenzeichen 894022045
EP-Offenlegungsdatum 07.02.1990
EP date of grant 28.07.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.11.1993
IPC-Hauptklasse A41G 1/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ziergirlande aus einer Folie biegsamen Materials, mit zwei ausgefransten, nebeneinanderliegenden Streifen, welche sich zwischen zwei Folienrändern erstrecken und durch einen mittleren, nicht ausgefransten Bereich getrennt sind. Eine solche Girlande ist durch die DE-A-1 232 082 bekannt.

Die Erfindung zielt insbesondere darauf, vereinfachte Mittel vorzuschlagen, um die Girlande in Form zu setzen, die es einem nicht geübten Benutzer erlauben, das Durchführen des Informsetzens in einfacher Weise auszuführen.

Um eine gut geformte, aus zwei verschachtelten Zylindern gebildete Girlande zu erhalten, muß man zwei Ecken befestigen, die an jeweils einem Ende des einen genannten Folienrandes angebracht sind, an zwei Stellen des mittleren, nicht ausgefransten Bereiches, welche sich beiderseits der Folie in einem bestimmten Abstand vom Folienrand befinden. Außerdem ist es erforderlich, die Ecken mit einer für sie bestimmten Seite zu befestigen, die von der Seite der anderen Ecke verschieden ist.

Der Zusammenbau einer Girlande, die nicht mit vereinfachten Mitteln versehen ist, um sie in Form zu setzen, erfordert demnach eine besondere Aufmerksamkeit seitens des Anwenders und eine präzise Gebrauchsanweisung, um diesen bei seiner Ausführung zu führen. Darüber hinaus ist ein Fehler beim Zusammenbau durch den Anwender nicht zwangsläufig als solcher zu erkennen, da dieser Fehler nicht immer die Bildung einer Girlande verhindert, auch wenn diese dann nicht der gewünschten Formgebung entspricht. Erfindungsgemäß werden die Mittel zum Befestigen der beiden oben genannten Ecken von der Girlande getragen und dienen dazu, das Befestigen der Ecken nur durch eine für sie bestimmte Seite zu erlauben, die von der Seite der anderen Ecke verschieden ist. Außerdem weist die Girlande Mittel auf zum gegenseitigen Markieren der genannten Ecken und einer der besagten Stelle, die sich auf der Folienseite befindet, die der Seite zum Befestigen der Ecke gegenüberliegt.

Die Markierungsmittel enthalten bevorzugterweise eine identische Farbgebung der Befestigungsseite jeder Ecke und der entsprechenden Stelle der Folie. Bevorzugterweise enthalten die Befestigungsmittel jeder Ecke einen Druckknopf und eine Öse, die jeweils an der Folie angebracht sind, jeweils der Knopf am entsprechenden Punkt des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der Seite der Eckenbefestigung.

In Abweichung hiervon weisen die Befestigungsmittel jeder Ecke einen Knopf und eine Öse auf, die durch Magnetisierung zusammengebaut und an der Folie befestigt werden, jeweils der eine Knopf am entsprechenden Punkt des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der Seite der Eckenbefestigung.

Bevorzugterweise enthalten die Markierungsmittel eine identische Farbgebung des Kopfes und der entsprechenden Öse.

Die Folie besteht vorzugsweise aus metallisiertem Polyvinylchlorid.

Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform weist die Girlande zwei Schlaufen aus halbstarrem Band auf, das die genannten beiden Ränder, zwischen denen sich die beiden ausgefransten Streifen erstrecken, überlappt, wobei die eine Schlaufe sich entlang der Folie bis zum festgelegten Abstand vom Folienrand erstreckt und einen Teil der Befestigungs- und Markierungsmittel der Ecken trägt.

Die Girlande weist vorzugsweise zwei Lappen aus halbstarrem Band auf, die jeweils an den beiden Ecken angebracht sind, wobei jeder Lappen an einer bestimmten Seite einen Teil der Befestigungs- und Markierungsmittel der Ecken trägt.

Eine andere erfindungsgemäße Girlande weist zwei zusätzliche ausgefranste Streifen auf, die mit einem Rand an der Folie entlang des mittleren, nicht ausgefransten Bereiches angebunden sind, wobei sich der eine entlang der einen Seite des einen ersten ausgefransten Streifens erstreckt, und der andere entlang der gegenüberliegenden Seite des anderen ersten ausgefransten Streifens.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten, aber nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen; hierbei zeigt

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Girlande vor dem Zusammenbau;

Figur 2 eine Teilansicht entlang der Linie II-II aus Figur 1;

Figur 3 eine perspektivische Ansicht der zusammengebauten Girlande, die fertig zum über sich selbst erfolgenden Aufwickeln ist; und

Figur 4 eine perspektivische Ansicht einer Girlande mit Doppelfolie, die fertig zum über sich selbst erfolgenden Aufwickeln ist.

Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Girlande 1 enthält eine flexible Folie 2 aus metallisiertem Polyvinylchlorid, die im vorliegenden Beispiel eine rechteckige Form aufweist mit 80 cm Breite und einer auf Wunsch ausgewählten Länge, die hier 3 m beträgt. Die Folie 2 weist Fransen 3 auf, die sich entlang zwei nebeneinanderliegenden Streifen 4, 5 und senkrecht zu diesen Streifen erstrecken. Die Fransen sind gebildet durch eine große Anzahl von Einschnitten, die sich entlang paralleler Linien erstrecken. Die Streifen 4, 5 sind durch einen mittleren, nicht ausgefransten Bereich 6 getrennt. Außerdem sind die Ränder der Folie 2 ebenso nicht ausgefranst.

Zwei Befestigungsschlaufen 7, 8, die aus halbstarrem Band aus Plastik, hier aus Kristallpolyvinylchlorid, bestehen, sind jeweils an zwei Enden des mittleren nicht ausgefransten Bereiches 6 der Folie 2 angefügt. Jede Befestigungsschlaufe überlappt den entsprechenden Rand der Folie 2 und ist an dieser über seine Enden 10, 11 befestigt mit Hilfe einer oder mehrerer Klammern 9. Die eine Schlaufe 8 ist länger als die andere.

An jedem Ende 10, 11 der längeren Befestigungsschlaufe 8 ist ein Druckknopf 12, 13 insbesondere durch eine Bördelverbindung derart befestigt, daß er auf der Seite der Befestigungsschlaufe vorsteht, die sich nicht in Kontakt mit der Folie 2 befindet. Die beiden Druckknöpfe 12, 13 weisen eine verschiedene Farbe auf, zum Beispiel ist der eine weiß und der andere schwarz.

Die Länge der längeren Befestigungsschlaufe 8 ist derart, daß jeder Druckknopf 12, 13 in einem Abstand d des von der Schlaufe überlappten Folienrandes angeordnet ist, der in diesem Beispiel ungefähr 15 cm beträgt. Diese Distanz d steht im Zusammenhang mit der Länge der beiden ausgefransten Streifen 4, 5 und zwar ist sie um so größer, je wichtiger diese Länge ist.

An jeder der beiden Ecken 20, 21 der Folie 2, die sich an der gleichen Seite wie die längere Befestigungsschlaufe 8 befinden, ist ein Lappen 22, 23 befestigt, der aus dem gleichen Material besteht wie die Befestigungsschlaufe. Die Lappen 22, 23 sind derart angeordnet, daß sie einen mit der Folie 2 in Kontakt befindlichen Teil und einen sich jenseits des Folienrandes erstreckenden Teil aufweist, wobei der eine Lappen 22 auf der einen Seite der Folie und der andere Lappen 23 auf der anderen Seite angeordnet ist. Jeder Lappen ist über eine Klammer 24 an der Folie befestigt.

Auf dem außerhalb der Folie 2 befindlichen Teil jedes Lappens 22, 23 und auf der in Kontakt mit der Folie befindlichen Seite ist insbesondere durch eine Bördelverbindung eine Öse 25, 26 befestigt, die dazu dient, den entsprechenden Druckknopf 13, 12 aufzunehmen, nämlich denjenigen, der auf der Seite der Folie 2 befindlich ist, die gegenüber von der liegt, auf der die Öse eingebracht ist. Die Öse 25, 26 und der entsprechende Druckknopf 13, 12 sind von der gleichen Farbe.

Die oben beschriebene Girlande kann durch einen nicht geübten Anwender leicht in Form gesetzt werden. Jeder Lappen 22, 23 muß am Ende 10, 11 der längeren Befestigungsschlaufe 8 angeordnet sein, die den Druckknopf 12, 13 trägt, dessen Farbe die gleiche wie die der von besagtem Lappen getragenen Öse 25, 26 ist. Hierzu muß man jeden Lappen 22, 23 in Richtung der Mitte der Folie 2 herunterklappen auf die Seite der Folie, die den entsprechenden Druckknopf trägt, bis sie zu sich selbst umgeklappt ist: Die Öse liegt folglich dem Druckknopf gegenüber und kann auf diesem befestigt werden. Die Figur 3 stellt den Zustand dar, in dem sich folglich die Girlande trifft: Das Umschlagen der beiden Lappen 22, 23 leitet die Bildung zweier Zylinder ein.

Der Anwender hängt schließlich die Girlande über ihre längere Befestigungsschlaufe 8 auf und hält die kürzere Befestigungsschlaufe 7 fest. Hierauf dreht er die Befestigungsschlaufe 8 um sich selbst im Uhrzeigersinn, wie es durch den Pfeil 27 angezeigt ist, was zur Folge hat, daß sich die Girlande entlang ihrer gesamten Länge spiralförmig einrollt unter Bildung zweier verschachtelter Zylinder. Die endgültige Befestigung der beiden Befestigungsschlaufen an einer Halterung stellt die Beibehaltung der Verdrillung der Girlande sicher.

Die Girlande 30, die in Figur 4 dargestellt ist, weist zwei nebeneinander liegende und lediglich entlang eines mittleren, nicht ausgefransten Bereiches 33 verbundene Folien 31, 32 auf. Jede Folie 31, 32 beinhaltet einen ausgefransten Streifen großer Länge 34, 35 und einen ausgefransten Streifen von geringerer Länge 36, 37, die auf beiden Seiten des mittleren, nicht ausgefransten Bereiches 33 angeordnet sind, wobei der Streifen großer Länge der einen Folie gegenüber dem Streifen geringerer Länge der anderen Folie liegt.

Die beiden Streifen großer Länge 34, 35 tragen jeder einen Lappen 38 in einer Ecke für ihre Befestigung in dem mittleren, nicht ausgefransten Bereich 33. Die beiden Streifen geringerer Länge 36, 37 sind nicht über ihre Ecken befestigt. Die Verdrillung der Girlande 30 geschieht in gleicher Weise wie bei Girlande 1.

Man stellt fest, daß dank der Verwendung eines irreversiblen Befestigungsmittels der Ecken, im vorliegenden Fall des Druckknopfes, die Lappen 22, 23 nur an den entsprechenden Druckknöpfen 12, 13 befestigt werden können, wenn sie umgeklappt worden sind. Nur so kann die Bildung der Zylinder eingeleitet werden. Die Befestigung der Lappen ohne vorheriges Umschlagen erlaubt nicht, eine richtige Verdrillung der Girlande einzuleiten.

Es muß angemerkt werden, daß der Druckknopf das Schwenken der Lappen 22, 23 erlaubt, wenn sie einmal auf der Folie befestigt sind. Hierdurch kann jede Ecke 20, 21 der Folie eine natürliche Orientierung einnehmen, die durch die Verdrillung der Girlande hervorgerufen wird.

Abweichend können die Befestigungsmittel der Ecken einen Knopf und eine Öse enthalten, die durch Magnetisierung zusammengebaut sind, oder auch zwei ergänzende Stücke eines Velcro-Bandes (eingetragenes Warenzeichen). Außerdem können die in den Folien gebildeten Fransen eine unterschiedliche Gestalt aufweisen; insbesondere können sie sich entlang einer schrägen oder gebogenen Linie erstrecken zwischen dem mittleren, nicht ausgefransten Bereich und den längsseitgen Rändern der Folie.


Anspruch[de]

1. Girlande aus einer Folie (2) biegsamen Materials, mit zwei ausgefransten, nebeneinanderliegenden Streifen (4, 5), welche sich zwischen zwei Folienrändern erstrecken und durch einen mittleren, nicht ausgefransten Bereich (6) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet,

daß sie enthält:

- Mittel (12, 13, 25, 26) zum Befestigen zweier Ecken (20, 21), die an jeweils einem Ende des einen besagten Folienrandes angebracht sind, an zwei Stellen des mittleren, nicht ausgefransten Bereiches (6), welche sich beiderseits der Folie in einem bestimmten Abstand (d) vom Folienrand befinden, wobei die Befestigungsmittel dazu dienen, das Befestigen der Ecken (20, 21) nur durch eine für sie bestimmte Seite zu erlauben, die von der Seite der anderen Ecke verschieden ist; und

- geeignete Mittel zum gegenseitigen Markieren der besagten Ecken und einer der besagten Stelle, die sich auf der Folienseite befindet, die der Seite zum Befestigen der Ecke gegenüberliegt.

2. Girlande nach Anspruch 1, bei der die genannten Markierungsmittel eine identische Farbgebung der Befestigungsseite jeder Ecke (20, 21) und der entsprechenden Stelle (12, 13) der Folie enthalten.

3. Girlande nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der die besagten Befestigungsmittel jeder Ecke einen Druckknopf (12, 13) und eine Öse (25, 26) aufweisen, die jeweils an der Folie angebracht sind, jeweils der Knopf am entsprechenden Punkt des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der Seite der Eckenbefestigung.

4. Girlande nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der die besagten Befestigungsmittel jeder Ecke einen Knopf (12, 13) und eine Öse (25, 26) aufweisen, die durch Magnetisierung zusammengebaut und an der Folie befestigt werden, jeweils der eine Knopf am entsprechenden Punkt des mittleren Bereiches und jeweils die Öse auf der Seite der Eckenbefestigung.

5. Girlande nach einem der Ansprüche 3 oder 4, bei der die besagten Markierungsmittel eine identische Farbgebung des Knopfes (12, 13) und der entsprechenden Öse (25, 26) enthalten.

6. Girlande nach einem der oben aufgeführten Ansprüche, bei der die Folie (2) aus metallisiertem Polyvinylchlorid besteht.

7. Girlande nach einem der oben aufgeführten Ansprüche, die aus zwei Schlaufen (7, 8) aus halbstarrem Band besteht, das die beiden Ränder, zwischen denen sich die beiden ausgefransten Streifen (4, 5) erstrecken, überlappt, wobei sich die eine Schlaufe (8) entlang der Folie bis zum festgelegten Abstand (d) vom Folienrand erstreckt und einen Teil (12, 13) der Befestigungs- und Markierungsmittel der Ecken trägt.

8. Girlande nach einem der oben aufgeführten Ansprüche, die zwei Lappen (22, 23) aus halbstarrem Band aufweist, die jeweils an den beiden Ecken (20, 21) angebracht sind, wobei jeder Lappen an einer bestimmten Seite einen Teil (25, 26) der Befestigungs- und Markierungsmittel der Ecken trägt.

9. Girlande nach einem der oben aufgeführten Ansprüche, die zwei zusätzliche ausgefranste Streifen (36, 37) aufweist, die mit einem Rand an der Folie entlang des mittleren, nicht ausgefransten Bereiches (33) angebunden sind, wobei sich der eine (36) entlang der einen Seite des einen ersten ausgefransten Streifens (35) erstreckt, und der andere (37) entlang der gegenüberliegenden Seite des anderen ersten ausgefransten Streifens (34).







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