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Dokumentenidentifikation DE3883275T2 09.12.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0286989
Titel Vorrichtung zur Belichtungssteuerung.
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Horiguchi, Masashi, 2-26-30, Nishiazabu Minato-ku Tokyo, JP;
Yakubo, Minoru, 2-26-30, Nishiazabu Minato-ku Tokyo, JP
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Ehnold, A., Dipl.-Ing.; Schuster, T., Dipl.-Phys.; Vogelsang-Wenke, H., Dipl.-Chem. Dipl.-Biol.Univ. Dr.rer.nat.; Goldbach, K., Dipl.-Ing.Dr.-Ing.; Aufenanger, M., Dipl.-Ing.; Klitzsch, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 3883275
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.04.1988
EP-Aktenzeichen 881056287
EP-Offenlegungsdatum 19.10.1988
EP date of grant 18.08.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.12.1993
IPC-Hauptklasse G03B 7/18

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuervorrichtung, die in einem Silbersalz-Fotografietyp-Farbkopiergerät oder einem Farbdrucker zum Regeln der Menge und der Anteile des Belichtungslichts verwendet wird.

Ein sehr früher Typ einer Belichtungsvorrichtung wird in AT-B-29 610 beschrieben. Diese Schrift zeigt eine einen Filter haltende Platte zum Halten einer Filterplatte, die einen transparenten Bereich und einen Farbfilterbereich umfaßt, der parallel zu den Blendenschneiden angeordnet ist und der in einer Richtung senkrecht zu einer optischen Achse beweglich ist.

Ein neuerer Typ einer Belichtungssteuervorrichtung, der z.B. in der japanischen Patentveröffentlichung No. 44-2542 geoffenbart ist, schließt zwei Farbfilterplatten und eine veränderbare Blendenplatte mit ein, die beide zwischen einer vorderen und hinteren Gruppe eines Linsensystems angeordnet sind. Diese Farbfilterplatten und die veränderbare Blendenplatte werden in einer Richtung senkrecht zu der optischen Achse des Linsensystems bewegt, um so die Menge und Farbanteile des dadurch hindurchtretenden Lichts zu regulieren, um die Farbausgewogenheit und die Dichte einer Kopie zu steuern. Jede Farbfilterplatte enthält zwei Farbfilterbereiche und einen transparenten Bereich zwischen den beiden Farbfilterbereichen. Diese beiden Farbfilterbereiche haben zwei unterschiedliche Farben der drei Hauptfarben, nämlich Blau, Grün und Rot oder der Farben Cyan, Magentarot und Gelb. Eine dieser drei Farben ist in beiden Farbfiltern verwendet. Farbige Originale, von denen Kopien gemacht werden, sind im allgemeinen in zwei Materialien eingeteilt, nämlich farbbedruckte Materialien und Farbfotografiematerialien. Wegen der verwendeten unterschiedlichen farbgebenden Materialien in diesen farbbedruckten oder Farbfotografiematerialien haben diese beiden Materialien unterschiedliche spektrale Verteilungen für die drei Hauptfarben. Als Folge davon tendieren Kopien dieser Materialien dazu, eine unterschiedliche Farbdichte und/oder Farbausgewogenheit zu haben. Um Kopien anzufertigen, von jedem der zwei Farbmaterialien, die die gleiche Farbdichte und Farbausgewogenheit haben, werden entsprechend den spektralen Empfindlichkeiten des fotoempfindlichen Materials Filter verwendet. Zusätzlich ist es notwendig, die Farbtemperatur einer Lichtquelle an die eines verwendeten fotoempfindlichen Materials anzupassen.

Bei dem herkömmlichen farbkopierenden Gerät werden Farbfilterplatten benötigt, die in den optischen Weg hinein und aus diesem heraus bewegt werden, um einen Filteranpassungsmechanismus zu schaffen, der kompliziert in seiner Bauweise ist, und daher das Gerät groß macht.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Belichtungsvorrichtung zu schaffen mit Farbfilterplatten und einer veränderbaren Blendenplatte, die im Zusammenwirken miteinander angetrieben werden, und die kompakt ausgeführt sind.

Die obige und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch das Schaffen einer Belichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Im folgenden soll die Erfindung beispielhaft durch bevorzugte Ausführungsformen unter Zuhilfenahme der Zeichnungen genauer erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen:

Fig.1 eine Teilseitenansicht eines Silbersalztypkopiergeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig.2 eine perspektivische Ansicht der Belichtungssteuervorrichtung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig.3 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Belichtungsvorrichtung von Figur 2;

Fig. 4-6 grafische Darstellungen, die eine spektrale Durchlässigkeit für Gelb-, Magentarot- und Cyan-Filterschichten zeigen;

Fig.7 eine grafische Darstellung, die die spektrale Durchlässigkeit für eine grüne Reflexionstyp- Bandpaßfilterschicht und eine Lichtausgleichs- Filterschicht zeigen;

Fig.8(A) ein Diagramm, das die Filterlagen der grünen Reflexionstyp-Bandpaßfilterschicht und der lichtausgleichenden Filterschicht darstellen;

Fig.8(B) ein Diagramm, das die Größe der veränderlichen Blende darstellt; und

Fig.9 ein Blockdiagramm, das einen Belichtungssteuerschaltkreis zeigt, der in Verbindung mit einer Belichtungssteuervorrichtung nach Figur 2 verwendet wird.

In Figur 1 wird ein Silbersal -Fotografietyp-Farbkopiergerät gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dargestellt ist, wird ein farbiges Original 10, von der eine Farbkopie gemacht wird, bei einer konstanten Geschwindigkeit in eine durch einen Pfeil angezeigte Richtung bewegt. Während das farbige Original bewegt wird, wird das farbige Original 10 durch ein Schlitzlichtbeleuchtungslicht, das von einer Beleuchtungslichtquelle 11, die eine Lampe 12 und einen Reflektor 13 umfaßt, ausgesandt wird, beleuchtet. Zwischen dem farbigen Original 10 und einem fotoempfindlichen Material 15 ist eine Linseneinheit 16 vorhanden zum Bilden eines Bildes des farbigen Originals 10 auf dem farbfotoempfindlichen Material 15 und zum Regulieren der drei Farbanteile und der Menge des dadurch hindurchgelassenen Belichtungslichtes, um so eine Farbkopie mit einer korrigierten Farbe und Dichte zu machen. Insbesondere hat die Linseneinheit 16 eine vordere und hintere Linsengruppe 17 und 18; eine erste Filterplatte 19, eine befestigte Blendenplatte 20 und eine zweite Filterplatte 21, die in dieser Reihenfolge zwischen der vorderen und hinteren Linsengruppe 17 und 18 angebracht sind; und ein paar von Blendenplatten 22 und 23, und eine dritte Filterplatte 24, die in dieser Reihenfolge hinter der hinteren Linsengruppe 18 angeordnet sind. Die beiden Blendenplatten 22 und 23 sind nahe zueinander hin und weit voneinander weg bewegbar, um so eine veränderbare Blende zu bilden.

Die erste Filterplatte 19 umfaßt, wie im Detail in Figur 2 und 3 gezeigt ist, eine transparente Glasplatte 26 init Farbfilterschichten, nämlich einer magentaroten Filterschicht 27 und einer gelben Filterschicht 28, mit denen die vordere Oberfläche beschichtet ist. Zwischen den Filterschichten 27 und 28 ist ein transparenter oder filterfreier Raum. Die zweite Filterplatte 21 umfaßt ebenso eine transparente Glasplatte 29 mit Farbfilterschichten, nämlich einer magentaroten Filterschicht 30 und einer Gyan-Filterschicht 31, mit denen die vordere Oberfläche beschichtet ist. Zwischen den Filterschichten 30 und 31 ist ebenfalls ein transparenter Raum gelassen. Diese Filterschichten, also die gelbe 28, magentarote 27 und 30, und cyan 29, haben spektrale Durchlässigkeiten, wie sie jeweils in den Figuren 4 bis 6 gezeigt sind. Da diese ersten und zweiten Filterplatten 19 und 21 nahe an einer Pupille des Linsensystems gelegen sind, wird das Belichtungslicht in Form einer Schlitzlinie davor geschützt, auch nur teilweise eingefärbt zu werden. Wie klar in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, hat die Blendenplatte 20 eine Blendenöffnung 20a, die durch einen zentralen Kreis bestimmt ist.

Wie auf diesem Gebiet der Technik bekannt ist, haben die Tinten bei herkömmlich bedruckten Sachen einen grünen Anteil mit einer Wellenlänge des Gipfels von ungefähr 570 nm, und haben andererseits bei fotografischen Drucken verwendete Farbstoffe einen grünen Anteil mit einer Wellenlänge des Gipfels von ungefähr 535 nm. Um eine gleiche Farbausgewogenheit und Dichte der Farbkopien von einer bedruckten Sache und einem fotografischen Druck als farbige Originale zu machen, wird oft der Gipfel der Empfindlichkeit eines farbfotoempfindlichen Materials zur Verwendung eines Bandpaßfilters wesentlich verschoben. Wenn beispielsweise das farbfotoempfindliche Material 15 eine Empfindlichkeitsverteilung für Grün mit einem Gipfel bei ungefähr 560 nm hat, wird ein grüner Reflexionsbandpaßfilter verwendet, um grünes Licht mit Wellenlängen an einer relativ längeren Wellenlängenseite vor einem grünen Wellenlängenbereich abzuschneiden, um so den Gipfel der Empfindlichkeitsverteilung des farbfotoempfindlichen Materials nach ungefähr 540 nm hin zu schieben. Im allgemeinen wird ein lichtausgleichender Filter (LB-Filter) als ein Farbumwandlungsfilter in einem Farbkopiergerät verwendet. Aus diesem Grund umfaßt die dritte Filterplatte 24 eine transparente Glasplatte 32 mit einer Kombinationsfilterschicht 33 (G+LB), die eine grüne Reflexionsbandpaßfilterschicht (G-Filterschicht) und eine lichtausgleichende Schicht (LB-Filterschicht) umfaßt, mit denen eine Oberfläche beschichtet ist. Diese Filterschichten habe eine spektrale Durchlässigkeit, die in Figur 7 gezeigt ist.

Für die grüne Reflexionsbandpaßfilterschicht wird ein Interferenzfilter verwendet, um grünes Licht mit relativ langen Wellenlängen zu reflektieren. Wenn solch ein Interferenzfilter verwendet wird, wird reflektiertes grünes Licht teilweise durch die hintere Linsengruppe 18 auf den Interferenzfilter 18 geworfen und dringt teilweise durch ihn hindurch. Wenn das reflektierte Licht mehrfach hin- und hergeworfen wird, erzeugt es ein Nebenbild. Um solche Nebenbilder zu vermeiden, ist eine veränderbare Blende, die eine Blendenplatte 22 und 23 umfaßt, vor dem grünen Reflexionsbandpaßfilter angeordnet, um zu verhindern, daß unerwünschtes Licht den grünen Reflexionsbandbaßfilter erreicht.

Hinter der Linseneinheit 16 gibt es einen schwenkbaren Spiegelverschluß 36, der in dem optischen Weg L wie durch eine durchgezogene Linie in Figur 1 gezeigt, liegt, wenn das farbige Original 10 durch Lichtmeßmittel 37 gemesen wird, um seine Dichte zu ermitteln. Der schwenkbare Spiegelverschluß 36 wird aus dem optischen Weg L herausbewegt, wenn eine Kopie gemacht wird.

In einer Belichtungsstation gibt es eine Druckplatte 38, um das farbfotoempfindliche Material flach zu halten, und eine Schlitzmaske 39. Auf oberen und unteren Seiten der Belichtungsstation gibt es Paare von Übertragungsrollen 40 und 41. Es gibt ein Magazin 42 für fotoempfindliches Material, das darin das farbfotoempfindliche Material 15 in Form einer Rolle enthält, das mittels der Übertragungsrollen 40 und 41 herausgezogen wird. Nach der Belichtung wird das farbfotoeinpfindliche Material 15 mittels eines Schneiders 43 auf ein farbfotoempfindliches Blatt 15A abgeschnitten, das in einen Verarbeitungsbereich 44 gesendet wird, der in dem Kopiergerät eingebaut ist. Das farbfotoempfindliche Blatt 15A wird über ein farbbildempfangendes Material 45 in der Form eines Blattes in dem Verarbeitungsbereich 44 zum Diffusionsübertragsverarbeiten darübergelegt.

In Figur 2 wird ein Filterantriebsmechanismus gezeigt, in dem es einen, die erste Filterplatte 19 tragenden Filterrahmen 50 gibt, der in einer Richtung senkrecht zum optischen Weg L bewegbar ist. Dieser Filterrahmen 50 ist mit einer Zannstange 50a und einem geraden Schlitz 50b ausgebildet, der im Eingriff mit einem befestigten Stift 53 ist. Die Zahnstange 50a greift in ein Getriebe 52 ein, das an einen Schrittmotor 51 gekoppelt ist. Die zweite Filterplatte 21 ist durch einen Filterhalter 54 angaebracht, der mit einer Zahnstange 54a ausgebildet ist, die in ein Getriebe 56 eingreift, das mit einem Schrittmotor 55 verbunden ist, und mit einem geraden Schlitz 54b, der in Eingriff mit einem befestigten Stift 57 steht. Eine dritte Filterplatte 24 ist in dem Filterrahmen 60 angebracht, der mit einer Zahnstange 60a und einem geraden Schlitz 60b ausgebildet ist, in den ein befestigter Stift 63 eingreift. In die Zahnstange 60a greift ein Getriebe 62 ein, das an einen Schrittmotor 61 gekoppelt ist. Diese Filterrahmen 50, 54 und 60 werden unabhängig in einer Richtung senkrecht zu dem optischen Weg L mittels der jeweiligen Schrittmotoren 51, 55 und 61 durch das Eingreifen von Schlitz und Stift bewegt.

Der Filterrahmen 60 für die dritte Filterplatte 24 ist mit oberen und unteren Nockenschlitzen 64 und 65 ausgebildet, die verschiebbar mit den Stiften 66 und 67 der Blendenplatten 22 und 23 jeweils im Eingriff stehen. Jeder der Nockenschlitze 64, 65 hat einen horizontal sich erstreckenden Nockenbereich 64a, 65a, um die Blendenplatten 22 und 23 voneinander entfernt zu halten, und einen eingewinkelten Nockenbereich 64b, 65b, um die Blendenplatten 22 und 23 näher zueinander hinzubewegen. Gezeigt sind Schlitze 22a zum Führen der Blendenplatten 22 und 23, um sie nach oben und unten durch die Stifte 68 zu bewegen, die anders als die Stifte 63, 66 und 67 nicht befestigt sind.

In den Figuren BA und 8B ist die Beziehung zwischen der Lage der dritten Filterplatte 24 und den Blendenplatten gezeigt. Der Schrittmotor 61 kann Drehschritte zwischen 0 (Anfangsposition) und bis zu m4 machen. Wenn eine Dichtemessung ausgeführt wird, bleibt der Schrittmotor 61 in seiner Anfangsposition 0 und, wenn andererseits eine Kopie gemacht wird, macht der Schrittmotor 61 Drehschritte zwischen m2 und m4.

Während der Schrittmotor 61 eine Drehung durch die Drehschritte zwischen der Anfangsposition 0 und ml durchführt, wird die dritte Filterplatte 24 mit ihrem durchsichtigen Bereich in den optischen Weg L gelegt und die Stifte 66 und 67 der Blendenplatten 22 und 23 bleiben in den geraden Nockenbereichen 64a und 65a der Nockenschlitze 64 und 65; die Blendenplatten 22 und 23 halten eine maximale Blendengröße aufrecht. Wenn der Schrittmotor 61 mehr als eine Zahl von Drehschritten ml macht, beginnt die dritte Filterplatte 24 die Kombination der Filterschichten 33 (G + LB) in den optischen Weg L zu plazieren. Zwischen der Zahl von Drehschritten m2 und m4 des Schrittmotors 61 bewegt sich die dritte Filterplatte 24 so, daß die Kombinationsfilterschicht 33 (G + LB) vollständig in den optischen Weg L plaziert ist. Gleichzeitig mit dieser Bewegung der dritten Filterplatte 24 werden die geneigten Nockenbereiche 64b und 65b des oberen und unteren Nockenschlitzes 64 und 65 des Filterrahmens 60 verschiebbar durch die Stifte 66 und 67 der Blendenplatten 22 und 23 geführt, um damit die Blendenplatten 22 und 23 zu zwingen, sich näher zueinander hinzubewegen. Folglich verändern die Blendenplatten 22 und 23 in abnehmender Weise die Größe der Blende, um so die Menge von dadurch hindurchtretendem Belichtungslicht zu steuern.

In Figur 9 wird ein Belichtungssteuerschaltkreis gezeigt, der zusammen mit dem Belichtungssteuergerät nach der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Das Lichtmeßgerät 37 umfaßt drei Lichtsensoren 37a, 37b und 37c für Blau, Grün und Rot zum Nachweisen der drei Farbkomponenten des von dem farbigen Original 10 jeweils beim Abrastern des farbigen Originals reflektierten Lichts. Die Ausgabesignale der jeweiligen Lichtsensoren 37a bis 37c werden in digitale Signale umgewandelt mittels eines A/D-Umwandlers 71, nachdem sie von einem Verstärker 70 verstärkt worden sind. Diese digitalen Signale werden, nachdem sie in die Logarithmen durch einen logarithmischen Umformer 72 umgeformt sind, an eine Steuereinheit 73 gesandt und dann in einem Speicher 74 abgespeichert.

Die Steuereinheit 73, die dem Abrastern des farbigen Originals 12 folgt, liest die Daten der drei Komponenten des reflektierten, durch das Lichtmeßgerät 37 gemessenen Lichts aus, um die benötigte Menge von Farbkorrektur und Dichtekorrektur zu berechnen unter Verwendung einer Belichtungsberechnungsformel. Entsprechend dem berechneten Wert der Farbkorrektur bewirkt die Steuereinheit 73, daß die Treiber 75 und 76 jeweils die Schrittmotoren 51 und 52 antreiben. Gleichzeitig bewirkt die Steuereinheit 73, daß eine Antriebseinheit 77 den Schrittmotor 61 antreibt, entsprechend der berechneten Menge von Dichtekorrektur, um so den Filterrahmen 60 zu bewegen, um die Kombinationsfilterschicht 33 in den optischen Weg zu legen und die Blendenplatten 22 und 23 zu bewegen, damit die Größe der Blende sich in abnehmender Weise verändert. Beim oben beschriebenen Betrieb der Belichtungssteuervorrichtung wird vor dem Erstellen einer Farbkopie das farbige Original 10 abgerastert, um die Dichten der drei Farben davon nachzuweisen. Für eine hohe Genauigkeit der Messung liegen die erste bis dritte Filterplatte 19, 21 und 24 in ihren Anfangslagen, wie in Figur 2 und 3 gezeigt, um ihre transparente Bereiche in den optischen Weg L zu plazieren. Der schwenkbare Spiegelverschluß 36 wird in den optischen Weg bewegt, um das von dem farbigen Original 10 reflektierte Licht zu dem Lichtmeßgerät 37 zu lenken, wie in Figur 1 durch eine durchgezogene Linie gezeigt. Wenn die dritte Filterplatte 24 in ihrer Anfangslage ist, sind die Kombinationsfilterschicht 33 und die Blendenplatten 22 und 23 aus dem optischen Weg L heraußen, um die maximale Größe der Blende zu schaffen.

Wenn das Farboriginal 10 kontinuierlich mit einer konstanten Geschwindigkeit in der durch einen Pfeil in Figur 1 gezeigten Richtung nach unten bewegt wird, und mit einem Schlitzlinienbeleuchtungslicht, das von einer Lampe 12 der Beleuchtungslichteinheit 11 ausgesendet wird, abgerastert wird, wandert das Reflexionslicht von jedem Bereich des Farboriginals 10 zu dem Spiegelverschluß 36 durch die Linseneinheit 16 und wird reflektiert und durch den Spiegelverschluß 36 zu dem Lichtmeßgerät 37 gelenkt. Wie oben beschrieben ist, weisen die Sensoren 37a bis 37c des Lichtmeßgeräts 37 die drei Farbkomponenten des reflektierten Lichts nach. Die Ausgangssignale von den Sensoren 37a bis 37c werden in dem Speicher 74 gespeichert, nachdem sie der Verstärkung, der digitalen Umwandlung und der logarithmischen Umwandlung unterworfen wurden.

Nach dem Abrastern des Farboriginals 10 wird das Farboriginal 10 zu seiner Anfangslage zurückgeführt. Die Steuereinheit 73 liest dies Daten der gemessenen Komponenten des reflektierten Lichts für die Bereiche des Farboriginals 10 von dem Speicher 74 aus, um die Farbbelichtungskorrektur zu berechnen. Auf den Korrekturbelichtungen wird für die jeweiligen Farben das, was einigen Korrekturbelichtungen gemeinsam ist, als der Wert der Dichtekorrektur ermittelt. Die Steuereinheit 73 treibt die Schrittmotoren 51 und 55 entsprechend der Menge der Farbkorrektur an, um die Filterrähmen 50 und 54 zu veranlassen, in einer Richtung senkrecht zu dem optischen Weg L zu gleiten, um dabei die Farbkomponenten von dadurch hindurchtretendem Licht zu regulieren. Gleichzeitig treibt die Steuereinheit 73 den Schrittmotor 61 an, entsprechend dem Wert der Dichtekorrektur, um den Filterrahmen 60 in einer Richtung senkrecht zu dem optischen Weg L zu bewegen, um dabei die Menge von dadurch hindurchtretendem Licht zu regulieren.

Wenn der Schrittmotor 51 in der normalen Richtung angetrieben wird, wird die gelbe Filterschicht 28 der ersten Filterplatte 19 in den optischen Weg L proportional zu der Zahl von Drehschritten des Schrittmotors 51 eingeführt. Wenn andererseits der Schrittmotor 51 in der umgekehrten Richtung angetrieben wird, wird die Magenta-Filterschicht 27 der ersten Filterplatte 19 in den optischen Weg L proportional zu der Anzahl der Drehschritte des Schrittmotors 51 eingeführt. In der gleichen Weise kann durch den Schrittmotor 55 auf ausgewählte Weise die Cyan- und Magenta-Filterschichten 31 und 27 in den optischen Weg L proportional zu der Zahl der Drehschritte eingefügt werden.

Durch Steuerung der Drehung der Schrittmotoren 51 und 55 ist es möglich, verschiedene Kombinationen von zwei Filterschichten in den optischen Weg L einzufügen. Insbesondere werden in einem Fall zwei gleiche Filterschichten, die jeweils einzeln auf den Filterplatten 19 und 21 sind, in dem optischen Weg L plaziert, und in dem anderen Fall werden zwei unterschiedliche Filterschichten in dem optischen Weg L plaziert. Diese Kombinationen von Filterschichten werden vorher in dem Speicher 73 abgespeichert und in ausgewählter Weise durch die Steuereinheit 73 wieder zurückerhalten, um so die Schrittmotoren 51 und 55 zu steuern. Es sei bemerkt, daß es möglich ist, gleichzeitig die drei unterschiedlichen Filterschichten, nämlich Magenta, Gelb und Cyan in dem optischen Weg L zu plazieren, um den Farbanteil des Lichts zu regulieren. Es kann jedoch durch Verändern der Größe der durch die Blendenplatten 22 und 23 gebildeten Blende der Farbanteile des Lichts in äquivalenter Weise reguliert werden.

Der Schrittmotor 61 wird durch die Steuereinheit 73 so gesteuert, um so angetrieben zu werden, um den Filterrahmen 60 in einer Richtung nach links gemäß Figur 2 zu schieben, entsprechend der Menge der Dichtekorrektur. Falls es nicht notwendig ist, eine Dichtekorrektur einzufügen, dreht sich der Schrittmotor 61 durch die Drehschritte von m2, und die Kombinationsf ilterschicht (G + LB) 33 der dritten Filterplatte 24 wird vollständig in den optischen Weg L gelegt. Andererseits dreht sich in dem Fall, daß es notwendig ist, eine Dichtekorrektur einzufügen, der Schrittmotor 61 weiter als den Drehschritt m2, um die Größe der Blende zu verändern, die durch die Blendenplatten 22 und 23 bestimmt ist, um dadurch die Menge von Licht zu regulieren.

Nach der Anpassung der Filterplatte 19, 21 und 24 wird das Farboriginal 10 erneut bei einer konstanten Geschwindigkeit in die durch den Pfeil in Figur 1 gezeigte Richtung bewegt. Die Förderrollen 40 und 44 werden im Gleichklang mit der Bewegung des Farboriginals 10 gedreht, um das fotoempfindliche Material 15 aus dem Magazin 42 bei konstanter Geschwindigkeit herauszuziehen. Wenn eine vorbestimmte Zeit nach dem Beginn der Bewegung des Farboriginals 10 vergangen ist, wird der Spiegelverschluß 36 aus dem optischen Weg L herausbewegt, um dem belichtenden Licht, das von dem Farboriginal 10 reflektiert wird, zu erlauben, in Form einer Schlitzlinie zu dem fotoempfindlichen Material 15 hinzugelangen, das im Gleichklang mit dem Farboriginal 10 bewegt wird, um dabei das fotoempfindliche Material 15 zu belichten.

Nachdem das fotoempfindliche Material 15 mit einem belichtenden Licht in Form einer Schlitzlinie belichtet worden ist, wird das von dem Farboriginal 10 reflektierte belichtende Licht in der Farbausgewogenheit korrigiert durch die erste und zweite Filterplatte 19 und 20 und in der Menge des Lichts durch die Blendenplatten 22 und 23.

Weiter wird das belichtende Licht in der Farbtemperatur durch die LB-Filterschicht der Kombinationsfilterschicht 33 der dritten Filterplatte 24 angepaßt, und eine grüne Komponente des belichtenden Lichts mit einer relativ langen Wellenlänge wird durch die grüne Reflexionsbandpaßfilterschicht (G) der Kombinationsfilterschicht 33 der dritten Filterplatte 24 herausgeschnitten. Durch Verwenden einer Kombination aus vier Filtern wird das Belichtungslicht reguliert, um Kopien mit gleichen Bildbedingungen von entweder einem gedruckten oder einem fotografischen Original zu machen.

Wenn die gesamte Länge des Farboriginals abgerastert wurde, wird der Spiegelverschluß 36 in die Lage, die durch eine durchgezogene Linie in Figur 1 gezeigt wird, zurückbewegt, um den optischen Weg L zu blockieren, und dabei eine Kopie abzuschließen. Nachdem der Spiegelverschluß 36 zurückgekehrt ist, wird der belichtete Teil des fotoempfindlichen Materials 15 durch einen Schneider 41 in ein fotoempfindliches Blatt 15A geschnitten, und dann in den Verarbeitungsbereich 44 des Geräts gesandt. Dort wird das belichtete fotoempfindliche Blatt 15A über ein bildempfangendes Blatt 45 zum Diffusionsübertragungsverarbeiten in einer gut bekannten Weise darübergelegt. Nach einer vorbestimmten Zeit, die für ein Diffusionsbild auf dem bildempfangenden Blatt 45 benötigt wird, wird das bildempfangende Blatt 45 von dem fotoempfindlichen Blatt 15A abgeschält. Weitere Einzelheiten einer solchen Diffusionsübertragungstyp-Farbkopiervorrichtung können aus der japanischen Patentschrift (ungeprüft) Nr. 59-204042 erhalten werden.

Obwohl die obige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf eine Diffusionstransfertyp-Farbkopiervorrichtung gerichtet ist, ist es einsichtig, daß die vorliegende Erfindung mit verschiedenen Arten von Farbkopiervorrichtungen, die Silbersalz-Fotografiematerialien, wie direkt positive fotoempfindliche Materialien verwenden, und auf Farbdrucker, die positive Bilder auf einem fotografischen Papier von negativen Bildern machen, angewendet werden kann.

Es sei bemerkt, daß, anstatt das Farboriginal zu bewegen, die Spiegeleinheit im Gleichklang mit der Linseneinheit bewegt werden kann, um das in einer stationären Lage sich befindende Farboriginal abzurastern.


Anspruch[de]

1. Eine Belichtungssteuervorrichtung, die eine Filterplatte (24) umfaßt, die einen transparenten Bereich (32) und einen Farbfilterbereich (33) enthält,

und einen, einen Filter haltenden Rahmen (60) umfaßt, der in einer ersten Richtung senkrecht zu einer optischen Achse (L) zum Halten der Filterplatte darin beweglich ist;

gekennzeichnet durch

ein Paar von Blendenschneiden (22, 23), die in einer sich senkrecht zu der optischen Achse (L) erstreckenden Ebene derart angeordnet sind, daß die Schneiden (22, 23) in einer Richtung senkrecht zu der ersten Richtung zueinander hin und voneinander weg bewegbar sind, um dadurch eine veränderliche Blende dazwischen zu bilden;

ein Paar von Stiften (66, 67), die entweder auf dem Filter haltenden Rahmen (60) oder auf dem Paar von Blendenschneiden (22, 23) befestigt sind; und

ein Paar von Nockenschlitzen (64, 65), die auf den nicht mit den Stiften versehenen Teilen des Filter haltenden Rahmens (60) und des Paares von Blendenschneiden (22, 23) ausgebildet sind und mit dem Paar von Stiften (66, 67) in Eingriff stehen, wobei jeder Nockenschlitz (64, 65) einen ersten geraden Nockenbereich (64a, 65a), der sich in der ersten Richtung erstreckt, und einen zweiten Nockenbereich (64b, 65b), der bezüglich der ersten Richtung angewinkelt ist, umfaßt, wobei der erste Nockenbereich (64a, 65a) so angeordnet ist, um das Paar von Blendenschneiden (22, 23) außerhalb eines optischen Wegs parallel zu der optischen Achse (L) zu halten, wenn der transparente Bereich (32) der Filterplatte (24) in den optischen Weg gelegt wird, und wenn der Farbfilterbereich (33) der Filterplatte (24) durch eine Bewegung davon in einer Lage vollständig in den optischen Weg gelegt wird, wobei der zweite Nockenbereich (64b, 65b) das Paar von Blendenschneiden (22, 23) in den optischen Weg durch eine weitere Bewegung der Filterplatte (24) in einer ersten Richtung bewegt, um so die Entfernung zwischen den Blendenschneiden zu verringern, um die Menge von dadurch hindurchgelassenem Licht zu verringern.

2. Eine Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Filterplatte (24) eine transparente Glasplatte umfaßt, die den transparenten Bereich (32) bildet, und die eine Farbtemperaturumwandlungsfilterschicht (LB) und eine grüne Reflexionsbandpaßfilterschicht (G) umfaßt, die sich überlappen, um dabei den Farbfilterbereich der Filterplatte (24) zu bilden.

3. Eine Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Paar von Nockenschlitzen (64, 65) in dem einen Filter haltenden Rahmen (60) ausgebildet ist.

4. Eine Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Paar von Blendenschneiden (22, 23) vor dem einen Filter haltenden Rahmen (60) gelegen ist.

5. Eine Belichtungssteuervorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Farbtemperaturumwandlungsfilter (LB) ein Licht ausgleichender Filter ist.







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