Die vorliegende Erfindung betrifft eine Perücke, umfassend
einen transparenten oder halbtransparentefl Perückengrund,
hergestellt aus einer künstlichen Haut und/oder einem Netz, wobei besagter
Perückengrund eine äußere konvexe Fläche aufweist, und
eine Vielzahl von Haaren, die mit ihren Wurzelbereichen in
besagte äußere konvexe Fläche des besagten Perückengrundes eingepflanzt
sind.
Normalerweise umfaßt eine Perücke, einschließend eine
Gesamtperücke oder ein Haarteil oder ein Toupet, einen Perückengrund, der eine
äußere konvexe, gekrümmte Oberfläche in der Form eines Benutzerkopfes
besitzt, und eine Vielzahl von Haaren, die an dem Perückengrund
befestigt sind. Die Haare schließen natürliche Haare und/oder künstliche
Haare ein. Der Perückengrund wird normalerweise aus einem Netz oder
Netzwerk, das von Nylonfäden, Polyesterfäden oder dergleichen gebildet
wird, oder einer künstlichen Haut hergestellt, die aus weichem
synthetischem Harz, wie Polyurethan, Polykarbonat oder dergleichen gebildet
wird. Alternativ wird der Perückengrund aus der künstlichen Haut
hergestellt, die auf einem Teil des Netzes, beispielsweise auf einem Bereich
hiervon entsprechend einem Haarablösungsbereich des eigenen Haares des
Benutzers, angeordnet wird.
Wie in den Fig. 6(A) bis 6(D) der beigefügten Zeichnungen
dargestellt, wird konventionell eine Vielzahl von Haaren 3 (nur eines
gezeigt), die aus natürlichen Haaren und/oder künstlichen Haaren
hergestellt sind, an einem Perückengrund 2, der eine Perücke 1 bildet,
befestigt und mit dem Perückengrund 2 derart fest verbunden, daß das Haar
3 ein Paar von Haarabschnitten 3c und 3c bildet, die sich aufwärts von
einer Fläche des Perückengrundes 2 erstrecken. Der Perückengrund 2,
hergestellt aus einer weichen künstlichen Haut, wird aus
Polyurethanharz, Polykarbonatharz oder dergleichen geformt. Eine Vielzahl von
Paaren von Löchern 2a und 2a (nur ein Paar gezeigt) werden in einer
Harzfolie ausgebildet, die die künstliche Haut des Perückengrundes 2
bildet. Das Haar 3 wird durch das Paar von Löchern 2a und 2a durch eine
Haareinpflanznadel geführt und an dem Paar von Löchern 2a und 2a durch
einen Knoten 3a verankert.
Der Perückengrund, hergestellt aus einem Netz oder Netzwerk,
wird durch Nylonfäden, Polyesterfäden oder dergleichen gebildet und
besitzt einen Aufbau ähnlich zu demjenigen, der in den Fig. 6(A) bis 6(D)
dargestellt ist.
Verschiedene Methoden zum Verankern der Haare 3 an dem
Perückengrund 2, hergestellt aus der künstlichen Haut, sind bekannt. Die
in Fig. 6(A) illustrierte Verankerungsmethode wird als einfache
bezeichnet. Die in den Fig. 6(B), 6(C) bzw. 6(D) dargestellten
Verankerungsmethoden werden entsprechend als Pfannen einfach, Pfannen doppelt und
doppelt bezeichnet. Die in den Fig. 6(A) bis 6(D) dargestellten
Verankerungsmethoden sind ebenfalls auf dem Perückengrund, hergestellt aus dem
Netz, anwendbar.
Jedoch verursachen der Knoten 3a auf dem Perückengrund 2 und
Teile 3b des Haares 3 unter dem Perückengrund 2 einen dicken Fadenball.
Wenn die Perücke 1 durch einen Benutzer getragen wird, sind die
Fadenbälle an den Knoten 3a durch Spalten zwischen den Haaren 3 sichtbar. Je
mehr das Haar 3 verankert ist, um so größer und sichtbarer ist weiterhin
der Fadenball am Knoten 3a.
Fig. 7 zeigt eine Perücke 10, die konventionell verwendet
wurde. Die Perücke 10 besitzt ihren Perückengrund 12, der aus einer
weichen künstlichen Haut hergestellt ist. Ein sogenanntes V-Einpflanzen
ist verwendet, bei dem ein Haar 13 nur durch ein Paar von Löchern 12a
und 12a in dem Perückengrund 12 geführt ist, um ein Paar von
Haarabschnitten 13c und 13c zu bilden, jedoch nicht verankert ist. Da der
Perückengrund 12 nicht linear oder von einer engen rechteckigen Form
ist, sondern in der Form eines Blattes vorliegt, ist es unnötig, das
Haar 13 wie an dem oben beschriebnenen Netz fest zu verankern. Nach
Einpflanzen des Haares 13 wird die Rückseite des Perückengrundes 12 mit
Harz beschichtet, so daß das Haar 13 von der Rückseite des
Perückengrundes 12 her in seiner Position befestigt ist. Weiterhin ist die
künstliche Haut, die den Perückengrund 12 bildet, transparent, etwa
farblos oder halbtransparent, wie milchweiß oder dergleichen, damit von
der künstlichen Haut die Farbe der Kopfhaut des Benutzers bloßgelegt
wird. Desweiteren wird die künstliche Haut so dünn wie möglich
hergestellt, um die künstliche Haut gewichtsmäßig zu erleichtern, um das
Wohlgefühl usw. zu verbessern. Das heißt, daß die künstliche Haut in
einer Stärke von 0,1 mm bis 0,5 mm hergestellt wird. Weiter hat das Paar
von Löchern 12a und 12a einen hierzwischen befindlichen Abstand so eng
als möglich. Jedoch beträgt der Abstand zwischen dem Paar von Löchern
12a und 12a normalerweise 0,8 mm bis 1 mm. Daher wird es nicht
bevorzugt, daß Abschnitte 13b des Haares 13, die sich längs der Rückseite des
Perückengrundes 12 erstrecken, als Linie von einer Position der Augen
einer dritten Person gesehen werden können. Spezifischerweise sind Haare
dunkler Färbung, wie schwarze, deutlich sichtbar.
In dem Fall, in dem die Haare an einem Perückengrund,
hergestellt aus dem Netz, montiert oder befestigt sind, werden verschiedene
Richtungen oder Orientierungen der befestigten Haare geeignet
ausgewählt. Weiter werden auch verschiedene Knoten der Haare geeignet
ausgewählt, um die Knoten zu festigen, wie in den Fig. 6(A) bis 6(D)
dargestellt ist, um diese daran zu hindern, lose zu werden.
Wie spezifisch in Fig. 8 dargestellt ist, umfaßt eine Perücke
20 einen Perückengrund 21, der aus einem Netz oder Netzwerk hergestellt
ist, das eine Vielzahl von Fäden 22 (nur einer gezeigt) besitzt. Jeder
der Fäden 22 des Perückengrundes 21 ist im Querschnitt kreisförmig.
Haare 23 (nur eines gezeigt) müssen nacheinander an jedem Faden 22', der
das Netz bildet, befestigt werden. Zu diesem Zweck werden die Haare 23
doppelt verankert, so daß sie sich nicht, wie durch einen Pfeil R
angezeigt ist, winkelförmig bewegen. Dementsprechend bildet ein Knoten 23a
einen relativ großen Fadenball. Daher besteht hier ein solches Problem,
daß der Knoten 23 weiterhin sichtbar ist. Das heißt, da die Knoten 23
sämtlich an der Außenseite des Perückengrundes 21 befindlich sind, sind
die großen Fadenbälle der Knoten 23a für eine dritte Person sichtbar.
Daher sind die eingepflanzten Haare 23 unnatürlich.
Weiterhin ist es bekannt, einen nichttransparenten, gefärbten
Perückengrund zu verwenden, an dem eine Vielzahl von Haaren zur Bildung
einer Perücke befestigt sind. In diesem Fall werden die Haarwurzeln durch
den Perückengrund aufgenommen und sind dann nicht mehr sichtbar. Eine
derartige Perücke ist beispielsweise in GB-A-1 411 241 beschrieben, so
daß dort nicht das Problem eines unnatürlichen Aussehens der endgültigen
Perücke existiert.
Daher ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Perücke des oben
genannten Typs zu schaffen, wobei die Befestigungsbereiche der Haare,
d.h. ihre Wurzelbereiche, ein natürliches Aussehen aufweisen, so daß die
Haarlinie ein natürliches Aussehen erlangt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß besagte Haare in bezug
auf den besagten Perückengrund an besagten Wurzelbereichen besagter
Haare, die in besagtem Perückengrund eingepflanzt sind, farblich
unauffällig sind.
Gemäß der Erfindung sind die Haare farblich unauffällig in
bezug auf den Perückengrund an den Wurzelbereichen der Haare, die in den
Perückengrund eingepflanzt sind. Da die Wurzelbereiche der Haare
farblich unauffällig sind, bilden Knoten von in die künstliche Haut und/oder
das Netz eingepflanzten Haaren keine Fadenbälle, die deutlich sichtbar
sind, sondern bilden Fadenbälle, die unauffällig sind.
Weiterhin sind in dem Fall, in dem Abschnitte der Haare durch
die Rückseite der künstlichen Haut verlaufen, die Haarabschnitte
schwierig durch die künstliche Haut von einer Position von Augen einer dritten
Person aus zu erkennen, da die Haarabschnitte unauffällig sind. Daher
wird eine natürliche Haarlinie geschaffen, und es ist nicht erkenntlich,
daß die Haare auf dem Kopf des Benutzers die Perücke sind.
Vorzugsweise sind die Haare im wesentlichen von der gleichen
Farbe wie der Perückengrund an den Wurzelbereichen der Haare, die in
besagtem Perückengrund eingepflanzt sind.
Weiterhin sind die Haare vorzugsweise natürliche Haare und an
den Wurzelbereichen der Haare, die in den Perückengrund eingepflanzt
sind, entfärbt.
Ferner sind die Haare vorzugsweise künstliche Haare und in der
gleichen Farbe wie der Perückengrund an den Wurzelbereichen der Haare,
die in den Perückengrund eingepflanzt sind, gefärbt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 ist ein ausschnittweiser Querschnitt einer Perücke
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ist eine schematische Ansicht, die die in Fig. 1
dargestellte Perücke, die von einem Kopf eines Benutzers getragen wird,
zeigt, wobei die Haare weggelassen sind;
Fig. 3(A) ist ein ausschnittweiser Schnitt, der die
Nachbarschaft einer Haarlinie der in Fig. 2 dargestellten Perücke zeigt;
Fig. 3(B) ist ein ausschnittweiser Querschnitt, der einen
Abschnitt der Haarlinie der in Fig. 2 dargestellten Perücke von der
Stirn her gesehen zeigt;
Fig. 4(A) bis 4(C) sind Ansichten eines Herstellungsverfahrens
von an einem Perückengrund einer Perücke gemäß der Ausführungsform der
Erfindung zu befestigenden Haaren, wobei Fig. 4(A) ein natürliches Haar,
Fig. 4(B) das Haar, das entfärbt ist, und Fig. 4(C) das Haar, das
eingepflanzt ist, zeigt;
Fig. 5(A) bis 5(D) sind Ansichten eines anderen
Herstellungsverfahrens von an einem Perückengrund der Perücke gemäß der
Ausführungsform der Erfindung zu befestigenden Haare, wobei Fig. 5(A) ein
Bündel von ungefärbten künstlichen Haaren zeigt, die an ihrem Ende
angeheftet sind, Fig. 5(B) das Bündel von entfärbten Haaren zeigt, das in
seiner gesamten Länge in Übereinstimmung mit einer Farbe des
Perückengrundes gefärbt ist, Fig. 5(C) das Bündel von Haaren zeigt, deren
Bereiche außer für den im wesentlichen zentralen Bereich in
Übereinstimmung mit einer Farbe der eigenen Haare des Benutzers gefärbt sind, und
Fig. 5(D) die Haare des Bündels, das eingepflanzt ist, zeigt;
Fig. 6(A) bis 6(D) sind Ansichten von Beispielen von
verschiedenen konventionellen Anbringungs- oder Einpflanzverfahren von
Haaren in Perückengründe, wobei Fig. 6(A) ein Haar zeigt, das in einer
einfachen Weise eingepflanzt ist, Fig. 6(B) ein Haar zeigt, das in einer
einfachen Pfannenweise eingepflanzt ist, Fig. 6(C) ein Haar zeigt, das
in einer doppelten Pfannenweise eingepflanzt ist, und Fig. 6(D) ein Haar
zeigt, daß in einer doppelten Weise eingepflanzt ist;
Fig. 7 ist ein ausschnittweiser Querschnitt eines anderen
Beispiels eines Haares, das in V-Einpflanzmethode in einen
Perückengrund, hergestellt aus einer künstlichen Haut, in den konventionellen
Perücken eingepflanzt ist; und
Fig. 8 ist ein ausschnittweiser Querschnitt eines noch
weiteren Beispiels eines Haares, das in einen Perückengrund, hergestellt aus
einem Netz, in den konventionellen Perücken eingepflanzt ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im einzelnen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Bezugnehmend auf die Fig. 1, 3(A) und 3(B) ist ausschnittweise
eine Perücke 100 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die Perücke 100 wird grundsätzlich aus einem Perückengrund 111 gebildet,
der entsprechend der Form des Kopfes des Benutzers geformt ist. Der
Perückengrund 111 kann aus einer künstlichen Haut und/oder einem Netz
oder Netzwerk hergestellt sein. In der dargestellten Ausführungsform ist
der Perückengrund 111 aus einer künstlichen Haut gemacht. Der
Perückengrund 111 ist normalerweise so weich und dünn wie möglich geformt aus
transparentem oder halbtransparentem Polyurethanharz oder dergleichen,
das milchig weiß oder fleischfarben gefärbt ist.
Haut hat ihre Färbungen, die unterschiedlich voneinander
abhängig von einer Rasse sind. Wenn dementsprechend der Perückengrund 111,
hergestellt aus einer künstlichen Haut, in einer Fleischfarbe gefärbt
ist, ist der Perückengrund 111 in Übereinstimmung mit jeweils der eines
weißen Mannes, eines schwarzen Mannes und eines gelben Mannes gefärbt.
Beispielsweise ist der Perückengrund 111 rosa bis nahezu weiß für einen
weißen Mann, braun bis hin zu gelb für einen gelben Mann und braun oder
dunkelbraun für einen schwarzen Mann gefärbt.
Das Netz wird in ein solches geformt, das seine geeigneten
Maschen durch Nylonfäden, Polyesterfäden oder dergleichen besitzt, die
transparent sind oder die schwarz oder fleischfarben gefärbt sind. Wenn
das Netz in einer Fleischfärbung gefärbt ist, ist das Netz in
Übereinstimmung mit einer Hautfarbe der jeweiligen Rasse ähnlich zu dem
Perückengrund 111, der aus der künstlichen Haut hergestellt ist, gefärbt.
Das Netz wird mit Maschen, beispielsweise in der Größenordnung von 15
bis 50 pro 2,54 cm, verwendet.
Im Zusammenhang mit dem obigen ist es bevorzugt, daß der
Perückengrund 111, hergestellt aus der künstlichen Haut und/oder dem
Netz, eine Farbe besitzt, die der Farbe der Kopfhaut eines Benutzers
angenähert ist.
Eine Vielzahl von Haaren 112 wird in den Perückengrund 111
durch geeignete Einpflanzverfahren, wie sie vorstehend beispielsweise
unter Bezugnahme auf die Fig. 6(A) bis 6(D) und Fig. 7 zum Stand der
Technik beschrieben wurden. Im einzelnen wird das Haar 112 durch ein
Paar von Löchern 111a und 111a, die in dem Perückengrund 111 ausgebildet
sind, geführt und in den Perückengrund 111 eingepflanzt, um ein Paar von
Haarabschnitten 112b und 112b zu bilden. Harz 115 wird auf die Rückseite
des Perückengrundes 111 geschichtet, um das Haar 112 an dem
Perückengrund 111 fest zu montieren. Die Haare 112 können natürliche Haare
und/oder künstliche Haare, hergestellt aus synthetischen Fasern, sein. Die
Haare 112 verwenden natürliche Haare von schwarz, weiß, gold, rot und
grauweiß oder künstliche Haare, gefärbt in diesen Farben. Es ist
bevorzugt, daß die Haare 112 in Übereinstimmung mit der Farbe sind. In diesem
Zusammenhang können die Haare 112 farblos und transparent sein.
In der dargestellten Ausführungsform besitzt jedes Haar 112
seinen im wesentlichen zentralen Abschnitt, der eine Länge von etwa 3 mm
bis 8 mm aufweist. Der zentrale Abschnitt dient als ein Tarnabschnitt
112a, der farblos ist oder der die gleiche Farbe wie der Perückengrund
111 aufweist. Der Tarnabschnitt 112a wird durch das Paar von Löchern
111a und 111a in dem Perückengrund 111 geführt oder wird hieran
befestigt, so daß der Tarnabschnitt 112a durch das bekannte V-Einpflanzen,
einfaches Einpflanzen, einfaches Pfanneneinpflanzen oder dergleichen an
dem Perückengrund 111 fest befestigt ist.
Wenn der Perückengrund 111 in einer Fleischfarbe gefärbt ist,
ist der Tarnabschnitt 112a des Haares 112 ebenfalls in Übereinstimmung
mit der Farbe der Haut der jeweiligen Rasse gefärbt.
Im Zusammenhang mit dem obigen besitzt der Tarnabschnitt 112a,
der farblos ist oder der eine Farbe gleich derjenigen des
Perückengrundes 111 besitzt, eine Länge, die abhängig von dem Typ des
Perückengrundes 111 oder der Einpflanzmethode geeignet ausgewählt ist. Weiterhin
besitzen Abschnitte des Haares 112, die sich zwischen den entsprechenden
Haarabschnitten 112b und 112b und den Tarnabschnitt 112a erstreckt und
die sich von der Oberfläche des Perückengrundes 111 auserstrecken, eine
Länge in der Größenordnung von etwa 1 mm. Jeder dieser Abschnitte des
Haares 112 dient als ein Durchsichtsbereich, der allmählich in eine
Farbe des Paares von Haarabschnitten 112b und 112b des Haares 112
gefärbt ist.
Wenn der Tarnabschnitt 112a zu lang ist, wird das Haar 112
angesehen, als ob es über der Kopfhaut herauskommt oder schwebt, und das
Haar 112 wird im Gegenteil als unnatürlich angesehen. Wenn ferner der
Tarnabschnitt 112a zu kurz ist, beeinflussen Teile des Paars von
Haarabschnitten 112b und 112b den Knoten, so daß der Knoten sichtbar ist.
Daher ist es notwendig, daß der Tarnabschnitt 112a eine Länge besitzt,
die nicht zu lang und nicht zu kurz ist.
Verschiedene Herstellungsmethoden der in den Perückengrund der
Perücke gemäß der obigen Ausführungsform der Erfindung eingepflanzten
Haare wird nachstehend beschrieben.
Eine erste Herstellungsmethode wird zunächst beschrieben, bei
der der Perückengrund 111 eine künstliche Haut, hergestellt aus einer
Harzfolie, verwendet, und die Haare 112 natürliche Haare verwenden.
Zunächst wird das in Fig. 4(A) dargestellte Haar 112 vorher
vollständig durch Ammoniakwasser, Wasserstoffperoxid oder dergleichen
vollständig entfärbt, wie in Fig. 4(B) dargestellt ist. Alternativ wird
das Haar 112 entfärbt, bis seine Farbe im wesentlichen die gleiche wie
der Perückengrund 111 erreicht.
Wenn die natürlichen Haare 112, die wie oben beschrieben
entfärbt sind, in ihrer Farbe unterschiedlich von dem Perückengrund 111
sind, wenn beispielsweise der Perückengrund 111 rosa ist, werden die
entfärbten natürlichen Haare 112 insgesamt weiß mit einer Neigung zu
rosa eingefärbt. Wenn weiterhin die verwendeten natürlichen Haare 112 in
ihrer Farbe blaß sind und ursprünglich in ihrer Farbe der Kopfhaut eines
Perückenbenutzers ähneln, ist die Entfärbungs- oder Färbungsbehandlung
oder -verarbeitung unnötig.
Anschließend wird das entfärbte natürliche Haar 112 in den
Perückengrund 111 eingepflanzt. Das Einpflanzen kann das wohlbekannte
V-Einpflanzen, einfaches Einpflanzen, einfaches Pfanneneinpflanzen oder
dergleichen sein.
Die natürlichen Haare 112, die auf die gleiche Farbe wie der
Perückengrund 111 durch Entfärben oder Färben gebracht worden sind,
werden in den Perückengrund 111 eingepflanzt. Anschließend, wie in Fig.
4(C) dargestellt, wird das natürliche Haar 112 in der Farbe der Haare
des Kopfes eines Benutzers außer an der Wurzel des Haares 112 gefärbt,
um ein Paar von Haarabschnitten 112b und 112b zu bilden. So ist eine
Perücke 100 vervollständigt. Die Wurzel des Haares 112, die in der
gleichen Farbe wie der Perückengrund 111 gehalten wird, dient als
Tarnabschnitt 112a.
Eine zweite Herstellungsmethode wird als nächstes beschrieben,
bei der ein Netz als der Perückengrund 111 und künstliche Haare, wie
Nylon, Polyester oder dergleichen, als die Haare 112 verwendet werden.
Zunächst, wie in Fig. 5(A) dargestellt, werden die Haare 112
gebündelt und ein Bündel von Haaren 112 mit einem Ende durch eine
Nähmaschine angeheftet, so daß sie beim Einpflanzen nicht zerzaust werden.
Wie in Fig. 5(B) dargestellt, wird das angeheftete Bündel von Haaren 112
in der gleichen Farbe wie der Perückengrund 111 als Ganzes durch
kationische Farbstoffe oder dergleichen gefärbt.
Wenn die künstlichen Haare 112 Haarfasern etwa in der Farbe
des Perückengrundes 111 verwenden, brauchen die künstlichen Haare 112
nur angeheftet und gebündelt zu werden.
Nachfolgend, wie in Fig. 5(C) dargestellt ist, werden
Abschnitte jedes der künstlichen Haare 12, gefärbt in der Farbe des
Perückengrundes 111 außer am Tarnabschnitt 112a oder Abschnitte jedes der
künstlichen Haare 112, die geblieben sind, wie sie sind, außer am
Tarnabschnitt 112a eines nach dem anderen in der Farbe der Haare des Kopfes
des Benutzers gefärbt, wobei 3 mm bis 8 mm eines Mittelabschnitts des
künstlichen Haares, der als der Tarnabschnitt 112a dient, verbleibt.
Daher wird das künstliche Haar 112 in ein Paar von Haarabschnitten 112b
und 112b gebracht. Wie in Fig. 5(D) dargestellt, werden die Haare 112 in
den Perückengrund 111 eingepflanzt, so daß ein Knoten im mittleren Teil,
der als Tarnabschnitt 112a dient, gebildet wird. Auf diese Weise wird
die Perücke 100 vervollständigt.
Eine dritte Herstellungsmethode wird als nächstes beschrieben,
bei der ein Haarscheitelbereich im linken Abschnitt einer Perücke 100
gebildet wird und ein Haarwirbel etwas links in Übereinstimmung mit dem
Haarscheitelbereich gebildet wird. Eine künstliche Haut, hergestellt aus
einer Harzfolie, wird als ein Perückengrund 111 verwendet. Normale
Haare, die in ihrer Farbe mit den eigenen Haaren des Benutzers identisch
sind, werden in einen Bereich des Perückengrundes 111 außer in einem
Bereich des Haarscheitelbereichs hiervon längs des Falls der Haare auf
dem Kopf des Benutzers eingepflanzt. Weiterhin werden Haare 112, die in
der gleichen Farbe wie der Perückengrund 111 entfärbt sind, in den
Haarscheitelbereich des Perückengrundes 111 eingepflanzt. Anschließend
werden die Wurzeln der Haare 112 in den Haarscheitelbereich als
Tarnabschnitte 112a gelassen, während ein Paar von Haarabschnitten 112b und
112b der Haare 112 im Haarscheitelbereich in der gleichen Farbe wie die
Haare eines anderen Bereichs des Perückengrundes 111 gefärbt. Auf diese
Weise wird die Perücke 100 vervollständigt.
Eine vierte Herstellungsmethode wird als nächstes beschrieben,
bei der ein Haarscheitelbereich auf dem rechten Abschnitt einer Perücke
100 und ein Haarwirbel etwas rechts in Übereinstimmung mit dem
Haarscheitelbereich gebildet wird. Als Perückengrund 111 wird ein Netz und
als Haare 112 werden künstliche Haare verwendet. Die Haare 112 sind
vorher, wenn sie farblos sind, gebündelt und angeheftet, so daß sie beim
Einpflanzen nicht zerzausen. Ein Paar von Abschnitten oder ein Paar von
Haarabschnitten 112b und 112b jedes der Haare 112 wird nacheinander in
der Farbe der Haare des Kopfes des Benutzers gefärbt, wobei 3 mm bis 8
mm des zentralen Abschnitts des künstlichen Haares 112, der als
Tarnabschnitt 112a dient, belassen wird. Die Haare 112 werden in den
Perückengrund 111 eingepflanzt, so daß ein Knoten im mittleren farblosen
Bereich, der als Tarnabschnitt 112a dient, gebildet wird. Auf diese
Weise wird die Perücke 100 vervollständigt.
Eine fünfte Herstellungsmethode wird nun beschrieben, bei der
eine Perücke 100 im Rückwärtsstil gebildet wird. Als Perückengrund 111
wird eine künstliche Haut, hergestellt aus einer Harzfolie, verwendet.
Normale Haare, die in der Farbe identisch mit den eigenen Haaren des
Benutzers sind, werden in einen Bereich des Perückengrundes 111 außer
für einen Stirnbereich hiervon längs des Haarverlaufs auf dem Kopf des
Benutzers eingepflanzt. Haare 112, die in der gleichen Farbe wie der
Perückengrund 111 entfärbt sind, werden in einen Stirnbereich
eingepflanzt. Nachdem die Haare 112 in den Perückengrund 111 eingepflanzt
worden sind, werden die Haarabschnitte 112b und 112b der Haare 112 in
dem Stirnbereich in der gleichen Farbe wie die Haare im anderen Bereich
eingefärbt, wobei die Wurzeln der Haare 112, die als Tarnabschnitte 112a
dienen, belassen werden. Auf diese Weise wird die Perücke 100
vervollständigt.
Wenn die Haare 112 der Perücke 100, die auf diese Weisen
hergestellt ist, betrachtet werden, wird die folgende Tatsache bestätigt
oder erkannt. Die Tarnabschnitte 112a, die farblos sind oder die im
wesentlichen in der gleichen Farbe wie der Perückengrund 111 gefärbt
sind, sind in dem Bereich der Wurzeln der Haare 112, die eingepflanzt
sind, angeordnet, wobei die Tarnabschnitte 112a an den Perückengrund 111
angeglichen sind und nicht gesehen werden können. Auf diese Weise werden
die Haarabschnitte 112b und 112b der Haare 112 außer an den
Tarnabschnitten 112a hiervon als Haare gesehen, die von dem Perückengrund 111
wachsen, wie durch die strichpunktierten Linien in Fig. 1 angedeutet
ist.
Da der Kopf des Benutzers im wesentlichen sphärisch ist,
können auf diese Weise die Längen der Tarnabschnitte 112a in dem Bereich
der Wurzeln der Haare 112 nicht gleichförmig gesehen werden, wenn
besonders an der Haarlinie der Perückengrund 111 in einem solchen Winkel
betrachtet wird, daß der Perückengrund 111 nicht gesehen werden kann,
wie durch den Buchstaben A in den Fig. 2 und 3(A) angedeutet ist.
Dementsprechend ist eine Linie an der Haaransatzlinie nicht linear. Daher
wird, wie in den Fig. 3(A) und 3(B) dargestellt, die Linie an der
Haaransatzlinie als natürliche Linie betrachtet.