| Dokumentenidentifikation |
DE4312413C1 05.01.1994 |
| Titel |
Kalender in Form eines Dodekaeders |
| Anmelder |
Loebner, Andreas, Herrenschwanden, CH |
| Erfinder |
Loebner, Andreas, Herrenschwanden, CH |
| Vertreter |
Hieke, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 85540 Haar |
| DE-Anmeldedatum |
16.04.1993 |
| DE-Aktenzeichen |
4312413 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
05.01.1994 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
05.01.1994 |
| IPC-Hauptklasse |
G09D 3/00
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| Zusammenfassung |
Ein Kalender, der gut ablesbar ist und die aktuelle Woche auf den ersten Blick veranschaulicht, hat die Form eines Dodekaeders. Entlang der fünf Kanten einer jeden der zwölf Seitenflächen sind je Kante die Tage einer Woche aufgetragen. Jede Seitenfläche wiederum zeigt die Tage eines Monats.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft die Anordnung eines
Jahreskalenders auf der Oberfläche eines Pentagon-Dodekaeders,der
auf eine horizontale Unterlage zu stellen ist.
Die Zuordnung von Wochentag zu Datum, das Auffinden der
aktuellen Woche, sowie der Überblick über die Wochen
vor und nach der aktuellen Woche, auch über die
Monatsgrenze hinweg, sollen bei einem Jahreskalender möglichst
übersichtlich sein.
Jahreskalender in der Form eines Pentagon-Dodekaeders
sind bekannt. (US 2 797 512). Auf den zwölf Flächen sind
jeweils in tabellarischer Form die Tage eines Monats
aufgeführt. Diese Art von Kalender hat beim Gebrauch
folgende Nachteile:
- - Der aktuelle Tag ist in der Tabelle schwer zu
erfassen.
- - Die aktuelle Woche hebt sich nicht von den
Wochen davor und danach ab.
- - Der Folgemonat kann sich in einer schwer
ablesbaren Position zum aktuellen Monat befinden.
Diese Nachteile sind auch bei den allgemein
verbreiteten flachen Kalendern vorzufinden. Daher findet
man bei diesen unterschiedliche graphische
Verdeutlichungen oder auch verschiebbare Ablesehilfen vor, die die
oben aufgezählten Nachteile mildern sollen.
Die Erfindung setzt es sich zur Aufgabe, die
Beschriftung eines dodekaederförmigen Kalenders so zu
gestalten, daß er günstiger abzulesen ist als der o.g.
bekannte Kalender, aber auch Vorteile
gegenüber den üblichen Kalendern in Tabellenform bietet.
Die Übersichtlichkeit wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß die Ziffern der Tage eines Monats entlang
der Kontur eines der 12 Fünfecke so aufgetragen werden,
daß an jeder der fünf Kanten jeweils die Tage einer
Woche zu liegen kommen.
Damit kann der Benutzer den Kalender so vor sich
hinlegen, daß die Daten der aktuellen Woche entlang der
oberen Abschlußkante horizontal vor ihm zu sehen sind.
Beim Wochenwechsel wird der Dodekaeder um eine
Fünfteldrehung weitergedreht und wieder abgestellt. So kann der
Benutzer die Tage der neuen Woche in der gleichen
Leserichtung wie die der vergangenen Woche erfassen, ohne
dabei von darüber und darunterliegenden Zeilen irritiert
zu werden.
Die Ziffern sind am besten ablesbar, wenn sie nach
Anspruch 2 aufgetragen werden.
Ein weiterer Vorteil bei der Benutzung des Kalenders
ergibt sich, wenn die Lage der Monate auf den Fünfecken
zueinander so gewählt wird, wie das in den Ansprüchen
3 und 4 dargelegt ist:
In der Woche, in der der Monatswechsel stattfindet, sind
die Tage des zu Ende gehenden Monats entlang der oberen,
horizontalen Kante auf der dem Benutzer zugewandten,
schräg nach vorne abfallenden Fläche aufgetragen. Die
ersten Tage des neuen Monats finden sich in gleicher
Leserichtung auf der horizontalen Fläche entlang der gleichen
Kante. Diese Ziffern sind vom Benutzer gut einzusehen,
womit die Daten beim Monatswechsel mit einem Blick
erfaßt und zugeordnet werden können.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Figur zu sehen und im
Folgenden näher beschrieben.
Der Dodekaeder ist in perspektivischer Darstellung zu
sehen.
Er liegt auf einer horizontalen Unterlage 13. Der
Benutzer blickt auf die schräg zu ihm hin abfallende
Fläche 1. Die horizontale Fläche 2 kann er gut, die
Flächen 3 bis 6 weniger gut einsehen.
In der Abbildung sind nur vier der sechs sichtbaren
Flächen beschriftet.
Horizontal vor dem Benutzer liegt die Kante 1a, die die
Tage des auslaufenden Februars zeigt. Die Kanten 1b bis
1e tragen die Daten der vorangegangenen Wochen.
Die Sonnatge sind, graphisch hervorgehoben, in den
Ecken der Fünfecke zu sehen.
Die ersten Tage des neuen Monats März sind entlang der
gleichen Kante 1a/2a wie die des auslaufenden Monats
aufgetragen, jedoch auf der Fläche 2 des März.
Gleichermaßen ist der Übergang von Januar auf Februar
entlang der Kante 1e/3a zu sehen.
Die Figur zeigt somit, wie bei der erfindungsgemäßen
Gestaltung eines Jahreskalenders die Tage ohne
Unterbrechung aufgereiht sind. Die Unterteilung in Wochen
und Monate ergibt sich dann wie von selbst, dadurch
daß die Tage entlang der Kanten des Dodekaeders
aufgetragen werden.
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| Anspruch[de] |
- 1. Kalender, bei dem die Tage eines Jahres nach Monaten
geordnet auf den 12 fünfeckigen Seiten eines
Dodekaeders auffindbar sind dadurch
gekennzeichnet, daß die Tage eines Monats
entlang des Umfangs des jeweiligen Fünfecks fortlaufend
so aufgetragen sind, daß je Kante die Tage einer
Woche aufgetragen sind und sich die Montage oder
Sonntage jeweils in den Ecken der Fünfecke befinden.
- 2. Kalender nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ziffern entlang einer
imaginären Linie aufgetragen sind, die parallel zu
der jeweiligen Kante des Fünfecks verläuft, und
von dieser mindestens einen Abstand hat, der der
Ziffernhöhe entspricht.
- 3. Kalender nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fünfeck mit den
Daten eines Monats die Kante, die die Tage der
letzten Woche des Monats zeigt, mit dem Fünfeck
des folgenden Monats gemeinsam hat.
- 4. Kalender nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tage der
letzten Woche des vorhergehenden Monats und die
Tage der ersten Woche des neuen Monats beiderseits
der gemeinsamen Kante der aneinandergrenzenden
Fünfecke in gleicher Leserichtung aufgetragen sind.
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