| Dokumentenidentifikation |
DE4329843A1 20.01.1994 |
| Titel |
Windlade als Verbindung von Orgelober- und Orgeluntergehäuse |
| Anmelder |
Sittler, Thomas, 93047 Regensburg, DE |
| Erfinder |
Sittler, Thomas, 93047 Regensburg, DE |
| DE-Anmeldedatum |
03.09.1993 |
| DE-Aktenzeichen |
4329843 |
| Offenlegungstag |
20.01.1994 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.01.1994 |
| IPC-Hauptklasse |
G10B 1/06
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| Zusammenfassung |
In kleineren Orgelbauwerkstätten kann mangels fehlender Raumhöhe das Instrument oft nicht vollständig aufgebaut werden, und viele Arbeiten müssen am endgültigen Aufstellungsort unter erschwerten Bedingungen und höherem Kostenaufwand ausgeführt werden. Um das Instrument auch in getrenntem Zustand vollkommen fertigstellen zu können, ist die Windlade als selbständiges Gehäuseteil gestaltet, das zum Einbau von Traktur und Windlade auf dem Untergehäuse aufliegt, während es zum Pfeifeneinbau in Bodenhöhe gelegt und das Orgelgehäuse aufgesetzt werden kann. Diese Windlade ermöglicht kleineren Orgelbauwerkstätten die völlige Fertigstellung von größeren Instrumenten in der Werkstatt.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf eine im Orgelbau übliche
Windlade, die durch ihre Gestaltung als selbständiges Gehäuseteil
geeignet ist, Ober- und Untergehäuse miteinander zu
verbinden.
Seit Jahrhunderten ist es üblich, die Windlade auf Lagern im
Orgelgehäuse aufliegen zu lassen.
Das führt zu dem Problem,
daß Orgeln, deren Gehäusemaße die Höhe der zur Verfügung
stehenden Werkstatträume übersteigen, in Einzelteilen
angefertigt werden müssen und erst am endgültigen Aufstellungsort
fertiggestellt werden können. Hauptsächlich betrifft das die
Anfertigung von Ober- und Untergehäusen der Spiel- und
Registertraktur sowie den Pfeifeneinbau.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, indem die Windlade
als Gehäuseteil gearbeitet wird und mit ihrem Rahmen zwischen
Ober- und Untergehäuse liegt. Das umlaufende Profil steht
oben und unten über und verdeckt zum einen die Stoßkante und
sichert zum anderen die Lage. In einem ersten Bauabschnitt
liegt die Lade auf dem Untergehäuse, dabei kann die Spiel-
und Registertrakturmechanik fertiggestellt werden. Im
folgenden wird die Windlade heruntergenommen, und nun kann in
Bodenhöhe das Obergehäuse auf die Lade gesetzt und die
Prospektanhängung und der Pfeifeneinbau erfolgen.
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| Anspruch[de] |
- 1. Windlade als Verbindung Orgelober- und Orgeluntergehäuse,
gekennzeichnet dadurch, daß die Lade als selbständiges
Gehäuseteil gearbeitet ist und mit ihrem Rahmen zwischen Ober- und
Untergehäuse eingefügt ist.
- 2. Windlade nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die
Lade zur Lagesicherung ein umlaufendes Profil trägt, das
Ober- und Untergehäuse leicht überragt.
- 3. Windlade nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die
Lade zur Lagesicherung je zur Hälfte von einem Falz in Ober-
und Untergehäuse verdeckt wird.
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