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Dokumentenidentifikation DE68909263T2 17.02.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0326960
Titel Schussfadenspeicher für Webmaschinen.
Anmelder L.G.L. Electronics S.p.A., Bergamo, IT
Erfinder Zenoni, Pietro, I-24026 Leffe Province of Bergamo, IT
Vertreter Hagemann, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Kehl, G., Dipl.-Phys., 81675 München; Braun, D., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 30175 Hannover
DE-Aktenzeichen 68909263
Vertragsstaaten CH, DE, ES, FR, GB, LI, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.01.1989
EP-Aktenzeichen 891014466
EP-Offenlegungsdatum 09.08.1989
EP date of grant 22.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.02.1994
IPC-Hauptklasse D03D 47/34
IPC-Nebenklasse B65H 51/22   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung in Schuß fadenspeichern für Webmaschinen.

Wie bekannt ist, haben Schußfadenspeicher für webschifflose Webmaschinen, die gegenwärtig verwendet werden, wie z.B. Greifer-Webmaschinen, Geschoß-Webmaschinen oder Fluidstrom-Webmaschinen, eine fixierte Trommel, und der Faden, der der Webmaschine zugeführt werden soll, ist mit einer Vielzahl von Windungen auf dem Umfang der Trommel mittels eines geeigneten Dreharms gewickelt, der durch eine Motorwelle angetrieben wird, die durch die Trommel hindurchgeht.

Diese Windungen stellen einen Fadenvorrat dar, der gemäß der Geschwindigkeit der Webmaschine zunehmen muß, und die von dem entgegengesetzten Ende oder dem Dom der Trommel abgewickelt werden, wobei die fortlaufend entfernten Windungen durch den Betrieb eines Vorrücksystems ersetzt werden, das sie von der Basis zum Dom der Trommel bewegt und sie durch einen gegebenen Abstand voneinander entfernt hält.

Das bekannte Vorrücksystem, das gegenwärtig allseits verwendet wird, weist eine Haspel auf, die durch einen Satz von Stäben gebildet wird, welche teilweise und variabel von Axialschlitzen des Umfangs der Trommel aufgrund der gemeinsamen Bewegung hervorstehen, die auf die Haspel durch die Motorwelle mittels einer Verschiebungsbuchse ausgeübt wird, die exzentrisch auf der Welle gelagert ist. Die Bewegung wird im wesentlichen durch eine Kombination einer Sinusbewegung und einer oszillierenden Bewegung in der Axialebene erzeugt und übt eine axiale Vorrückbewegungskomponente auf die Fadenwindungen aus. Die Richtung dieser Komponente hängt von der Drehrichtung der Motorwelle ab. Da die Wicklung immer von der Basis zum Dom der Trommel fortschreiten muß, muß die Buchse folglich durch eine andere symmetrische Buchse ersetzt werden, um die Neigung der Haspel bezüglich einem Ende der Welle umzukehren, wenn die Drehrichtung der Motorwelle geändert wird, um die vorrichtung an Fäden mit rechtsgängiger oder linksgangiger Drillung anzupassen, wie es dem Techniker auf diesem technischen Gebiet bekannt ist.

Dieser Betrieb umfaßt die Entfernung der Haspel von der Motorwelle, das Entnehmen einer Buchse eines Typs, das Einbauen einer Buchse des anderen Typs und das Wiedereinbauen der Haspel.

Spezielle Buchsen sind hergestellt worden, um diese aufwendige Abfolge von Betriebsschritten zu vermeiden. Diese Buchsen können einfacher um ihre eigene Achse gedreht werden und mittels querverlaufenden Befestigungsschrauben in zwei symmetrischen Eingriffspositionen befestigt werden, die zueinander um 180º winkelmäßig beabstandet sind.

Diese Buchsen erfordern jedoch auch das Auseinanderbauen der Trommel, um einen Zugriff zu dem querverlaufenden Befestigungsschrauben zu erhalten, und deshalb lösen sie das Problem des schnellen Anpassens des Speichers an unterschiedliche Fadentypen nur teilweise.

Aus der EP-A-0 244 511 ist ein webgarnzuführungsspeicher bekannt, der eine Einrichtung dafür vorsieht, die Achse der Buchse in eine gewünschte Position zu neigen, um den Zuführungsspeicher an unterschiedliche Fadentypen anzupassen. Diese Einrichtung ist von außen durch Abschrauben einer Mutter zugänglich, so daß kein weiteres Auseinanderbauen des Zuführspeichers notwendig ist.

Ein solcher Schußfaden-Zuführungsspeicher löst die obengenannten Probleme, indem ein ausreichend schnelles Verfahren zum Einstellen bereitgestellt wird, aber er hat auch schwerwiegende Nachteile.

Es ist nicht möglich, eine unmittelbar sichtbare Bewertung des tatsächlichen Neigungsgrades der Buchsenachse vorzunehmen, da dieser Neigungsgrad schließlich nur nach Festziehen der Befestigungsschraube überprüfbar ist.

Ein weiterer Nachteil besteht in der Tatsache, daß der Zusammenbau der beweglichen Teile nicht starr ist und der gesamte Komplex dynamisch unausgeglichen ist, so daß Vibrationen und Schläge auftreten können, die möglicherweise den Ausfall der gesamten Vorrichtung hervorrufen.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen, indem ein verbesserter Schußfadenspeicher für Webmaschinen bereitgestellt wird, mittels dem es möglich ist, nicht nur die Neigung der Buchse sondern auch den Grad bzw. die Größe der Neigung zu variieren.

Innerhalb dieses Ziels besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, einen verbesserten Schußfadenspeicher für Webmaschinen bereitzustellen, der die Variation der Neigung der Buchse und der Größe dieser Neigung mittels einer einzigen, graduellen Einstellung erlaubt, die von außen, ohne Entfernen irgendwelcher Teile des Speichers durchgeführt werden kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe und weitere Aufgaben, die aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich sind, durch einen verbesserten Schußfadenspeicher für Webmaschinen gelöst, wie er im Anspruch 1 definiert ist.

Vorteilhafterweise hat die Motorwelle ein hohles Exzenterteil, an dem ein Ring mit einer sphärischen Oberfläche verkeilt ist, wobei Buchsenabschnitte, die durch axiale Verbindungsstangen verbunden sind, von einer Seite und von der anderen Seite des Rings abstehen und rotierbar mit dem Ring mittels entsprechender sphärischer Sitze gekoppelt sind, wobei jeder Buchsenabschnitt ein Axialloch hat, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des Exzenterteils auf der Welle ist, so daß die Buchse, die von einer Stelleinrichtung bewegt wird, die von außerhalb der Welle zugänglich ist, in einer axialen Ebene und in Beziehung zu dem Ring mit sphärischer Oberfläche rotieren kann, so daß sie auf eine Seite oder auf die andere Seite bezüglich der Achse der Welle kippen kann.

Gemäß der Erfindung sind die Buchsenabschnitte vorteilhafterweise mit einem Stellstab verbunden, der oszillierbar an der Motorwelle angelenkt ist und von diametral gegenüberliegenden Durchgangsschlitzen der Welle und von dem Ring mit sphärischer Oberfläche hervorsteht, wobei der Stab von einer mit Gewinde versehenen Verbindungsstange, die innerhalb der Welle angeordnet ist, betätigt wird und wobei eine Einstell- Gewindehülse, die am freien Ende der Welle endet, mit der Verbindungsstange zusammenwirkt.

Weitere Eigenschaften, Verwendungszwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und mit Bezug auf die beiliegenden, illustrativen, nicht einschränkenden Zeichnungen ersichtlich, in denen:

Figur 1 eine Längsschnittansicht eines verbesserten Schußfadenspeichers gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Figur 2 eine perspektivische Explosionsansicht des Speichers ist;

Figur 3 eine ausschnittsweise, vergrößerte Detailansicht der Figur 1 ist; Figur 4 eine Schnittansicht ähnlich zu der Figur 1 ist, die die Buchse in ihren beiden symmetrischen Betriebspositionen zeigt.

In den Zeichnungen gibt das Bezugszeichen 10 den Motor- oder Antriebswelle eines an und für sich bekannten Schußfadenspeichers an, und das Bezugszeichen 20 gibt die Haspel des Systems zum Vorrücken der Fadenwindungen auf der fixierten Trommel 1 des Speichers an. Die Haspel 20 weist eine Vielzahl von Stäben 21 auf, die mit einer Nabe 22 mittels entsprechender Speichen 23 verbunden sind.

In einer an und für sich bekannten Art und Weise wird die Welle 10 durch eine Motoreinrichtung (aus Vereinfachungsgrunden nicht gezeigt) angetrieben, damit sie sich innerhalb der festliegenden Trommel 1 dreht, und die Haspel 20 ist auf der Welle 10 drehbar montiert, die einen exzentrischen und hohlen Abschnitt 101 hat, der durch die Gegengewichte 102 und 103 dynamisch ausbalanziert ist. Die Nabe 22 der Haspel ist auf dem Teil 101 angebrach , und eine geneigte Buchse 30 und ein Lager 31 sind dazwischen angeordnet.

Die Trommel 1 kann über eine Befestigung mit einem stationären Teil der Webmaschine befestigt sein, und die Haspel 20 kann drehbar stationär bezüglich der Trommel 1 gehalten werden, indem sie mechanisch mit ihr verbunden wird, oder mittels Magnete, die mit der Trommel und mit einem stationären Teil der Webmaschine verbunden sind. Die Magnete können auch dazu verwendet werden, um die Trommel 1 selbst stationär zu halten.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Buchse 30 zusammengesetzt, indem zwei Buchsenabschnitte 301-302 Seite an Seite starr aneinandergrenzend durch axiale Verbindungsstangen 32 verbunden sind. Die Buchsenabschnitte stoßen an einer Seite und an der anderen Seite eines dazwischenliegenden Rings 40 mit einer sphärischen Oberfläche an, der starr an den Abschnitt 101 der Welle 10 mittels eines Stifts 401 verkeilt ist; sie sind drehbar mit dem Ring mittels entsprechender sphärischer Sitze 303-304 verbunden. Jeder Buchsenabschnitt hat weiterhin einen axialen Hohlraum 305 bzw. 306, der im Durchmesser wesentlich größer ist als das Exzenterteil 101 der Welle 10, die durch diese Hohlräume verläuft. Der Unterschied zwischen dem Durchmesser der Hohlräume und dem Durchmesser des Exzenterteils der Welle beträgt z.B. zwischen zehn und zwanzig Zehntel eines Millimeters. Dies erlaubt den Buchsenabschnitten, die starr durch die Verbindungsstangen 32 verbunden sind, in einer Hauptebene zu oszillieren, die die Achse des Exzenterteils 101 der Welle 10 enthält, indem um das Zentrum des Rings 40 mit sphärischer Oberfläche gedreht wird, um in eine Richtung oder die andere Richtung bezüglich der Achse zu kippen, wie schematisch in der Figur 4 gezeigt wird, damit der Schußfadenspeicher an Fäden mit entgegengesetzten Verdrillungsrichtungen angepaßt werden kann.

Für diesen Zweck wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Buchse durch eine Stelleinrichtung bewegt, die nicht nur erlaubt, die Richtung ihrer Neigung sondern auch den Grad der Neigung und demzufolge den Abstand der Windungen, die auf der Speichertrommel aufgewickelt sind, zu variieren.

Diese Stelleinrichtung weist einen Querstab 50 auf, der oszillierbar mit dem Teil 101 der Welle 10 mittels eines diametralen Stifts 51 gekoppelt ist. Der Stab 50, der in einem Durchgangsschlitz 52 des Teils 101 untergebracht ist, steht von einer Seite und von der anderen Seite des Rings 40 mit sphärischer Oberfläche hervor, der ebenfalls entsprechende Durchgangsschlitze 402 aufweist.

Wie deutlich in der Figur 1 gezeigt wird, sind die Endabschnitte des Stabs 50, die über den Ring hervorstehen, in entsprechenden Radialsitzen der Buchsenabschnitte 301-302 untergebracht und zwischen den Buchsenabschnitten mittels der Wirkung der axialverbindenden Verbindungsstangen 32 starr eingeklemmt.

Die Buchse 30 oszilliert demzufolge starr zusammen mit dem Stab 50 in der Axialebene rechtwinklig zu dem Drehstift 51.

Eine Verbindungsstange 60 ist mit einem ihrer Enden 61 mit einem Punkt P der Stange knickgelenkig verbunden, wobei der Punkt exzentrisch bezüglich der Achse des Drehstifts 51 ist. Die Verbindungsstange 60 verläuft durch den Axialhohlraum der Welle 10, und ihr anderes, in geeigneter Weise mit Gewinde versehenes Ende 62 greift in die Gewindehülse 63 ein, die frei drehbar zwischen einer Endschulter 102 der Welle 10 und einer Retentionsmanschette 103 angeordnet ist, die am Ende der Welle vorgesehen ist und mittels eines Paßstifts 65 befestigt ist. Die Gewindehülse 63 besteht vorteilhafterweise aus einem Polymermaterial, um das Kopplungsspiel zwischen den ineinandergreifenden Gewinden auszugleichen, und hat einen Sitz 64, z.B. einen hexagonalen Sitz, damit ein entsprechendes Werkzeug eingesetzt werden kann, das die Gewindehülse dreht, wodurch folglich die Verbindungsstange bewegt wird und entsprechend der Stab 50 und die Buchse 30 oszillieren. Es ist leicht zu verstehen, daß es durch Drehen der Gewindehülse 63 in eine Richtung oder in die andere Richtung nicht nur möglich ist, die Neigung der Buchse 30 bezüglich der Achse der Welle 10 umzukehren, wobei sie von einer der symmetrischen Positionen in die andere bewegt wird, von denen beide in unterbrochenen Linien in der Figur 4 gezeigt werden, sondern daß es auch möglich ist, den Winkelwert der Neigung für jede dieser Positionen zu variieren. Dies erlaubt in Übreinstimmung mit dem erwähnten Ziel und den Aufgaben der vorliegenden Erfindung, die Schußfadenspeicher-Vorrichtung an Fäden anzupassen, die in der Verdrillungsrichtung und Zahl unterschiedlich sind.

Wenn technischen Merkmalen, die in einem Anspruch erwähnt werden, Bezugszeichen nachfolgen, sind diese Bezugszeichen nur zum Zwecke der Lesbarkeit der Ansprüche aufgenommen worden, und diese Bezugszeichen haben dementsprechend keinen begrenzenden Einfluß auf den Bereich des jeweiligen Elements, das beispielhaft durch diese Bezugszeichen gekennzeichnet ist.


Anspruch[de]

1. Schußfadenspeicher für Webmaschinen, der aufweist eine stationäre Trommel (1), eine Welle (10), die drehbar in der Trommel (1) ist, eine Haspel (20), die drehbar auf der Welle (10) gelagert ist, eine Einrichtung, die die Haspel drehmäßig stationär bezüglich der Trommel (1) hält, eine Einrichtung zum Umwandeln der Drehbewegung der Welle (10) in eine Oszillation der Haspel (20), wobei diese Einrichtung eine Buchse (30) aufweist und mit variablem Grad zum Einstellen des Schußfadenspeichers auf unterschiedliche Fäden neigbar ist, und ferner eine Einstelleinrichtung (50, 60, 63), die von außen zugänglich ist, zum Variieren des Grades des Oszillation der Haspel (20), wobei der Grad und die Amplitude der Neigung graduell variabel sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Buchse (30) mittels einer Einzelaktion neigbar ist und daß die Einstelleinrichtung (50, 60, 63) eine Stelleinrichtung (50) aufweist, die oszillierbar an die Welle (10) angelenkt ist, wobei die Buchse (30) und die Stelleinrichtung (50) gekoppelt sind, um starr miteinander zu oszillieren.

2. Schußfadenspeicher für Webmaschinen gemäß Anspruch 1, wobei die Haspel (20) eine Vielzahl von Stabelementen (21) hat, die teilweise und variabel aus axialen Schlitzen der Trommel (1) aufgrund der Bewegung hervorstehen, die auf die Haspel durch die Motorwelle (10) mittels der Buchse (30) mit einer geneigten Achse ausgeübt wird, die durch die Stelleinrichtung (50) bewegbar ist, die von außerhalb der Welle (10) zugänglich ist und in einer axialen Ebene und in Beziehung zu einem Ring mit sphärischer Oberfläche (40) drehbar ist, um auf die eine Seite oder auf die andere Seite mit Bezug auf die Achse der Welle zu kippen, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (10) ein hohles Exzenterteil (101) hat, das dynamisch ausbalanziert ist und an dem der Ring (40) mit sphärischer Oberfläche verkeilt ist, wobei Buchsenabschnitte (301, 302) auf der einen und der anderen Seite des Rings angrenzen und rotierbar mit ihm mittels entsprechender sphärischer Sitze (303, 304) gekoppelt sind, wobei jeder der Buchsenabschnitte ein Axialloch hat, das von größerem Durchmesser als das Exzenterteil (101) der Welle ist.

3. Schußfadenspeicher gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsenabschnitte (301, 302) mit der Stelleinrichtung verbunden sind, die einen Querstab (50) aufweist, der oszillierbar an der Motorwelle (10) angelenkt ist, durch diametrale Schlitze (52, 402) der Welle und des Rings (40) mit sphärischer Oberfläche hervorsteht und von einer mit Gewinde versehenen Verbindungsstange (60) betätigt wird, die sich innen in der Welle befindet, ferner eine Einstell-Gewindehülse (63), die an dem freien Ende der Welle (10) endet und mit der mit Gewinde versehenen Verbindungsstange (60) zusammenwirkt.

4. Schußfadenspeicher gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (60) knickgelenkig ist, wobei ihr Ende gegenüber dem mit Gewinde versehenen Ende (62) durch die Gewindehülse (63) an einem Punkt des Stabs (50) in Eingriff steht, der exzentrisch zur Drehachse des Stabes (50) ist.

5. Schußfadenspeicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (50) Endabschnitte hat, die über den Ring (40) mit sphärischer Oberfläche hervorstehen und ausgelegt sind, in entsprechenden Radialsitzen (303, 304) der Buchsenabschnitte (301, 302) untergebracht zu werden, die Seite an Seite angeordnet sind, wobei die Endabschnitte starr zwischen den Buchsenabschnitten (301, 302) durch die Kraft der Verbindungsstangen (32) eingeklemmt sind, die gemeinsam die Abschnitte verbinden.

6. Schußfadenspeicher gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnete daß die Stange (50) und die Buchse (30), die durch Anordnen Seite an Seite erhalten werden und die Buchsenabschnitte (301, 302) koppeln, in der Ebene rotieren, die durch die Achse des Exzenterabschnitts (101) der Motorwelle (10) verläuft und orthogonal zu der Achse des Drehstifts (401) des Stabes ist.

7. Schußfadenspeicher gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnete daß die Gewindehülse (63), die mit der inneren Verbindungsstange (60) der Welle (10) zusammenwirkt, aus polymerem Material hergestellt ist, um spiel zwischen den ineinandergreifenden Gewinden auszugleichen.

8. Schußfadenspeicher gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichneti daß die Gewindehülse (63) frei drehbar zwischen einer Endschulter (102) der Motorwelle (10) und einer Retentionsmanschette (103) angeordnet ist, die an dem Ende angebracht ist und einen Sitz (64) zum Aufnehmen eines entsprechenden Werkzeugs hat, durch welches die Gewindehülse (63) gedreht und infolgedessen die Verbindungsstange (60) bewegt wird, was die entsprechende Oszillation des Stabes (50) und der Buchse (30) verursacht.







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