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Dokumentenidentifikation DE4236254A1 21.04.1994
Titel Visitenkarte
Anmelder Radzik, Elmar, 70806 Kornwestheim, DE
Erfinder Radzik, Elmar, 70806 Kornwestheim, DE
Vertreter Kastner, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 71636 Ludwigsburg
DE-Anmeldedatum 20.10.1992
DE-Aktenzeichen 4236254
Offenlegungstag 21.04.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.04.1994
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC additional class // (B42D 209:00)  

Beschreibung[de]

Visitenkarten werden üblicherweise aus einem festen Papier oder einem dünnen Karton hergestellt und mit Angaben über eine Person und/oder ein Unternehmen bedruckt. Daneben gibt es auch Visitenkarten, die mit einem Bild versehen sind, das einen Teil der Flächenausdehnung der Visitenkarte einnimmt. Das Bild gibt meist die Person des Karteninhabers wieder.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Visitenkarte zu schaffen, die ansprechender als die herkömmlichen Visitenkarten ist. Diese Aufgabe wird durch eine Visitenkarte mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Durch die Ausbildung des Bildteils als holographisches Bild wird die Möglichkeit geschaffen, beispielsweise das Lichtbild des Karteninhabers mit der Qualität eines holographischen Bildes wiederzugeben und nicht nur mit Druckqualität. Das holographische Bild erzeugt einen höheren Aufmerksamkeitsgrad des Empfängers der Visitenkarte und hat dementsprechend auch meist einen höheren Erinnerungswert als bei einem gedruckten Bild. Außerdem können bei dem holographischen Bild besondere Bild- und/oder Lichteffekte erzeugt werden, die der Visitenkarte zusätzlich ein besonderes Aussehen und eine besondere Bildwirkung verleihen, die bei der einfachen Visitenkarte überhaupt nicht möglich sind.

Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird eine besonders einfache Herstellung der Visitenkarte erreicht. Diese Ausführungsform eignet sich gut für Visitenkarten mit einer verhältnismäßig dünnen Bildschicht. Eine Weiterbildung nach Anspruch 3 eignet sich gut für Visitenkarten, bei denen die Bildschicht eine merkliche Dicke hat. Bei dieser Weiterbildung wird eine durchgehend gleichmäßige Dicke der Visitenkarte erreicht.

Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 4 wird ebenfalls eine einfache Herstellung der Visitenkarte erreicht. Mit einer Ausgestaltung nach Anspruch 5 ist die Herstellung ebenfalls einfach. Außerdem können in den Flächenbereichen außerhalb des holographischen Bildes zusätzliche Informationen angebracht werden und/oder besondere visuelle Wirkungen erreicht werden. Dabei sind die weiteren Informationen und sonstigen graphischen Gestaltungen gegen Abgreifen gesichert.

Durch Ausgestaltungen nach Anspruch 6 oder 7 wird einmal ein einfaches Verfahren bei der Fertigstellung der Visitenkarte erreicht, das insbesondere bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ein besonders dauerhaftes Ergebnis hat.

Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Vorderansicht der Visitenkarte;

Fig. 2 einen ausschnittweise und vergrößert dargestellten Querschnitt der Visitenkarte;

Fig. 3 einen ausschnittweise und vergrößert dargestellten Querschnitt einer abgewandelten Visitenkarte.

Die Visitenkarte 10 weist einen Grundkörper 11 mit rechteckigem Grundriß auf. Diese Grundrißform kann aber auch anders gestaltet sein. In einem bestimmten Flächenbereich des Grundkörpers 11 ist ein holographisches Bild 12 angeordnet.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Grundkörper 11 aus zwei Schichten aufgebaut, nämlich aus einer Grundschicht 13 und einer Deckschicht 14. Im Bereich des holographischen Bildes 12 ist als dritte Schicht eine Bildschicht 15 vorhanden, die das holographische Bild 12 enthält, das darin in herkömmlicher Weise erzeugt wurde.

Die Grundschicht 13 und die Deckschicht 14 sind im einfachsten Falle aus je einem Abschnitt einer Papierbahn oder eines dünnen Kartons hergestellt. Sie weisen im Bereich des holographischen Bildes 12 je eine auf das holographische Bild 12 abgestimmte Ausnehmung 16 bzw. 17 auf. Die lichten Abmessungen der Ausnehmungen 16 und 17 sind geringer als die entsprechenden Abmessungen der Bildschicht 15. Dadurch wird ein schmaler Randbereich der Bildschicht 15 ringsum von der Grundschicht 13 und der Deckschicht 14 überdeckt.

Die Grundschicht 13 und die Deckschicht 14 sind in den einander überdeckenden Flächenbereichen, sowie die Grundschicht 13 und die Bildschicht 15 ebenso wie die Bildschicht 15 und die Deckschicht 14 miteinander dauerhaft verbunden. Das geschieht durch Verkleben.

Wenn die Werkstoffe der Grundschicht 13 und der Deckschicht 14 ebenso wie der Bildschicht 15 schweißbar ausgerüstet sind oder wenn insbesondere die Grundschicht 13 und die Deckschicht 14 auf der einander zugekehrten Seite mit einer schweißbaren Beschichtung versehen sind, mit der auch die Bildschicht 15 verschweißbar ist, kann die dauerhafte Verbindung dieser Schichten durch Verschweißen erfolgen.

Die aus Fig. 3 ausschnittweise ersichtliche Visitenkarte 20 weist ebenfalls einen Grundkörper 21 und ein holographisches Bild 22 auf. Sie weist neben der Grundschicht 23, der Deckschicht 24 und der Bildschicht 25 noch eine Zwischenschicht 26 auf. Die Zwischenschicht 26 hat zumindest annähernd die gleiche Dicke wie die Bildschicht 25.

Die Zwischenschicht 26 hat die gleichen Außenabmessungen wie die Grundschicht 23 und die Deckschicht 24. Sie weist im Bereich des holographischen Bildes 22 eine Ausnehmung 27 auf, die auf die Bildschicht 25 abgestimmt ist. Dadurch kann die Bildschicht 25 innerhalb der Ausnehmung 27 angeordnet werden, so daß sie, umgekehrt betrachtet, von der Zwischenschicht 26 eingerahmt wird.

Die Grundschicht 23 ist wiederum als Abschnitt einer Papierbahn oder eines Kartons ausgebildet. Sie weist im Bereich des holographischen Bildes eine Ausnehmung 28 auf. Die Deckschicht 24 ist aus einem durchsichtigen Werkstoff, insbesondere aus einem durchsichtigen Kunststoff, hergestellt. Bei ihr entfällt daher die Notwendigkeit einer Ausnehmung im Bereich des holographischen Bildes. Die Zwischenschicht 26 kann aus einer Papierbahn oder einem Karton oder auch aus einer Kunststoffbahn ausgeschnitten werden. Alle Schichten der Visitenkarte 20 sind dauerhaft miteinander verbunden, und zwar entweder verklebt oder verschweißt, wie das bei der Visitenkarte 10 ausgeführt wurde.

Bei der Visitenkarte 10 ist im allgemeinen die Außenseite der Deckschicht 14 mit Angaben über den Karteninhaber versehen, die im allgemeinen im normalen Druckverfahren darauf aufgedruckt sind. Die Außenseite der Grundschicht 13 kann ebenfalls irgendwelche aufgedruckten Angaben enthalten.

Bei der Visitenkarte 20 trägt ebenfalls die Deckschicht 24 die Angaben über den Karteninhaber. Diese Angaben werden aber zweckmäßigerweise auf der Unterseite der Deckschicht 24 angebracht, die der Zwischenschicht 26 zugekehrt ist, da diese Angaben durch die durchsichtige Deckschicht 24 hindurch gelesen werden können. Außer den Angaben über den Karteninhaber können auch sonstige graphische Gestaltungen, wie z. B. Flächenmuster, angebracht werden, die alle zusammen durch die Deckschicht 24 selbst gegen Verschmutzen, Beschädigen und Abgreifen gesichert sind.

Eine nicht dargestellte weitere Ausführungsform der Visitenkarte kann darin bestehen, daß bei ihr nur eine Grundschicht und eine Deckschicht mit den Abmessungen der Visitenkarte vorhanden sind, zwischen denen im Bereich des holographischen Bildes eine Bildschicht angeordnet ist, ähnlich wie bei der Visitenkarte 10. Hier ist jedoch die Deckschicht aus einem durchsichtigen Kunststoff hergestellt, ähnlich wie bei der Visitenkarte 20.


Anspruch[de]
  1. 1. Visitenkarte mit den Merkmalen:
    1. - es ist ein Grundkörper (11) mit einer bestimmten Flächenausdehnung vorhanden,
    2. - wenigstens ein Teil der Fläche des Grundkörpers (11) ist als Bild (12) ausgebildet,

      gekennzeichnet durch das Merkmal:
    3. - das Bild (12) ist als holographisches Bild ausgebildet.
  2. 2. Visitenkarte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. - der Grundkörper (11) weist mehrere Schichten (13, 14, 15) auf,
    2. - eine Grundschicht (13) ist vorzugsweise aus einem undurchsichtigen Werkstoff ausgebildet,
    3. - eine Bildschicht (15) weist das holographische Bild (12) auf,
    4. - die Grundschicht (13) und die Bildschicht (15) sind dauerhaft miteinander verbunden,
    5. - bevorzugt ist zumindest im Bereich des holographischen Bildes (12) eine Deckschicht (14) vorhanden, die wenigstens im Bereich des holographischen Bildes (12) durchsichtig ist oder eine Ausnehmung (17) aufweist.
  3. 3. Visitenkarte nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. - die Bildschicht (25) hat eine geringere Flächenausdehnung als die Grundschicht (23) und die Deckschicht (24),
    2. - es ist eine Zwischenschicht (26) vorhanden,
      1. -- die zumindest annähernd die gleiche Dicke wie die Bildschicht (25) hat und
      2. -- die im Bereich des holographischen Bildes (22) eine auf die Bildschicht (25) abgestimmte Ausnehmung (27) aufweist.
  4. 4. Visitenkarte nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. - die Grundschicht (13) und vorzugsweise auch die Deckschicht (14) sind als Papierschicht ausgebildet,
    2. - zumindest die Deckschicht (14), vorzugsweise auch die Grundschicht (13), weist im Bereich des holographischen Bildes (12) eine Ausnehmung (17; 16) auf.
  5. 5. Visitenkarte nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. - die Grundschicht (23) ist als Papierschicht ausgebildet,
    2. - die Deckschicht (24) ist aus einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt,
    3. - bevorzugt ist die Deckschicht (24) außerhalb des Bereiches des holographischen Bildes (22), vorzugsweise auf ihrer der Grundschicht (23) zugekehrten Seite, mit Informationen und/oder mit Flächenmustern versehen.
  6. 6. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch das Merkmal:
    1. - die Schichten (13, 14, 15) der Visitenkarte (10) sind miteinander verklebt.
  7. 7. Visitenkarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. - die Schichten (23, 24, 25, 26) der Visitenkarte (20) sind aus einem schweißbaren Werkstoff hergestellt oder zumindest auf der einer anderen Schicht zugekehrten Seite mit einer schweißbaren Beschichtung versehen,
    2. - die Schichten (23, 24, 25, 26) der Visitenkarte (20) sind miteinander verschweißt.






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