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Dokumentenidentifikation DE68908948T2 28.04.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0341936
Titel Mechanismus zur Neigungseinstellung für ein Steuergerät einer Objektlinse.
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Tanaka, Toshiyuki, Moriguchi-shi Osaka-fu, JP;
Minami, Etsuji, Nara-shi Nara-ken, JP
Vertreter ter Meer, N., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Müller, F., Dipl.-Ing., 81679 München; Steinmeister, H., Dipl.-Ing.; Wiebusch, M., 33617 Bielefeld; Urner, P., Dipl.-Phys. Ing.(grad.), Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 68908948
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 05.05.1989
EP-Aktenzeichen 893045872
EP-Offenlegungsdatum 15.11.1989
EP date of grant 08.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.1994
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/085   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft einen Neigungseinstellmechanismus zum Einstellen der Neigung einer Objektivlinsenantriebsvorrichtung, die die Objektivlinse in fokussierender oder spurführender Richtung in einer optischen Aufnahmevorrichtung antreibt, die zum Beschreiben, Wiedergeben und/oder Löschen einer magnetooptischen Platte verwendet wird.

Beschreibung des den Hintergrund bildenden Standes der Technik

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird ein Beispiel einer magnetooptischen Plattenvorrichtung als Hintergrund für die Erfindung erläutert. Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht, die ein Beispiel einer herkömmlichen magnetooptischen Plattenvorrichtung zeigt, die den Hintergrund der Erfindung bildet.

Gemäß Fig. 1 wird eine magnetooptische Platte 1 durch einen Elektromotor 2 drehend angetrieben. Laserlicht 7, das von einer Laserlichtquelle 3a emittiert wird, wird durch einen Spiegel 3b reflektiert. Das Laserlicht 7 läuft so durch eine Objektlinse 6, daß es auf die Oberfläche eines plattenförmigen Aufzeichnungsmediums konvergiert wird, das in der magnetooptischen Platte 1 vorhanden ist. Das Aufzeichnen, Wiedergeben und/oder Löschen von Information wird optisch durch Lichtflecke ausgeführt, die auf diese Weise auf dem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium 1a gebildet werden. Eine Objektlinsenantriebsvorrichtung 7 treibt die Objektlinse 6 rechtwinklig und horizontal an, um eine Folgeregelung für die Konvergenzstellung des Laserlichts 7 auszuführen, d. h. für die Position der Ausbildung von Lichtflecken auf einer Aufzeichnungsspur des plattenförmigen Aufzeichnungsmediums 1a. Ein Gehäuse 3 ist mit einem optischen System versehen, das aus der Laserlichtquelle 3a, dem Spiegel 3b oder dergleichen besteht. Die optische Aufnahmevorrichtung, d. h. der optische Kopf, besteht aus dem Gehäuse 3 und der Objektlinsenantriebsvorrichtung 4. Eine Spule eines Elektromagneten 5 erzeugt ein Magnetfeld zum Aufzeichnen oder Löschen der Information auf dem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium 1a.

Es sei nun angenommen, daß bei der oben beschriebenen magnetooptischen Plattenvorrichtung die Mittelachse der Objekt linse 6 eine Neigung in bezug auf die optische Achse 7a des von der Laserlichtquelle 3a emittierten und vom Spiegel 3b reflektierten Laserlichts aufweist. In diesem Fall unterliegt das von der Objektlinse 6 zur magnetooptischen Platte 1 laufende Laserlicht 7 einer Aberration, was eine Abweichung der Wellenfront des Lichts in bezug auf eine vorgegebene Wellenfront bedeutet. Wenn Aberration auftritt, kann der durch die Objektlinse 6 fokussierte Strahl nicht auf eine kleine Abmessung fokussiert werden, oder ein wirklich kreisförmiger Lichtfleck kann nicht auf dein plattenförmigen Aufzeichnungsmedium 1a ausgebildet werden. In diesem Fall kann das Laserlicht 7 nicht ausreichend konvergiert werden, was zu Übersprechen zwischen Informationsdaten führt, wie sie auf benachbarten Aufzeichnungsspuren auf dem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium 1a aufgezeichnet sind. Übersprechen bedeutet, daß das Licht eines auf dem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium 1a ausgebildeten Lichtflecks, der die benachbarte Spur durch Aberration erreicht, wenn der Lichtfleck nicht völlig kreisförmig ist, so daß das Signal auf der benachbarten Spur gelesen wird.

Herkömmlicherweise ist zum Überwinden des obigen Nachteils ein Abstandsstück 8 zwischen die Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 und das Gehäuse 3 eingefügt, wie in Fig. 1 dargestellt. Die Neigung der Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 in bezug auf das Gehäuse 3 wird dadurch eingestellt, daß die Dicke des zwischengefügten Abstandsstücks 8 eingestellt wird. Auf diese Weise wird die Mittelachse der Objektlinse 6 so eingestellt, daß sie im wesentlichen parallel zur optischen Achse 7a steht.

Fig. 2A ist eine Draufsicht, die den Neigungseinstellmechanismus einer herkömmlichen Objektlinsenantriebsvorrichtung zeigt, und Fig. 2B ist eine schematische Seitenansicht, die den Neigungseinstellmechanismus zeigt. Bei diesem Neigungseinstellmechanismus ist ein kugelförmiger konkaver Abschnitt 9a an der Oberfläche des Gehäuses 3 ausgebildet. Ein dazu passender kugelförmiger Vorsprung 9b ist an der Bodenfläche der Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 ausgebildet. Eine Schraubenfeder 11 ist zwischen die Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 und Schrauben 10a, 10b eingefügt. Die Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 wird durch Einstellschrauben 10c, 10d am Gehäuse 3 gehalten. Die Neigung der Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 in bezug auf das Gehäuse 3 kann durch Verdrehen der Schrauben 10c, 10d eingestellt werden. Nach dieser Einstellung wird die Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 durch Anziehen der Schrauben 10a, 10b oder durch Einspritzen eines Klebers in den kugelförmigen konkaven Abschnitt 9a befestigt.

Jedoch erfordert eine derartige Neigungseinstellung durch das Abstandsstück 8 einen schwierigen Einstellvorgang und viel Einstellzeit, was zu erhöhten Herstellkosten führt. Auch ist es bei einer Einstellung durch den kugelförmigen konkaven Abschnitt 9a und den dazu passenden kugelförmigen Vorsprung 9b erforderlich, einen Bereich zum Ausbilden des kugelförmigen konkaven Abschnitts 9a am Gehäuse 3 vorzusehen. Dies führt zu erhöhter Gesamthöhe der Vorrichtung, was eine Größenverringerung der Gesamtvorrichtung verhindert.

Andererseits offenbart die japanische Patentoffenlegung mit der Zeitschriften-Nr. 144423/1988 einen anderen Neigungseinstellmechanismus. Fig. 3A ist eine Schnittvorderansicht, die diesen Neigungseinstellmechanismus zeigt, und Fig. 3B ist eine teilweise Draufsicht auf den in Fig. 3A gezeigten Neigungseinstellmechanismus. Gemäß diesen Figuren ist eine konvex ausgebildete Trägerachse 9d an der unteren Fläche der Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 vorhanden. Ein dazu passendes, konkav ausgebildetes Lager 9c ist an der Oberfläche des Gehäuses 3 vorhanden. Die Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 ist mit zwei an der Unterseite der Vorrichtung 4 angeordneten Schraubenlochabschnitten 4a und mit zwei an Oberseitenabschnitten der Vorrichtung 4 vorhandenen Schraubenlochabschnitten 4b versehen. Die Antriebsvorrichtung 4 ist am Gehäuse durch eine Einstellschraube 10a befestigt, die durch den Schraubenlochabschnitt 4a durch eine Druckfeder 11a eingeführt ist, und durch eine andere Einstellschraube 10b, die in den Schraubenlochabschnitt 4b durch eine andere Druckfeder 11b eingeführt ist. Diese Einstellschrauben 10a und 10b können angezogen oder gelockert werden, wobei der Berührungspunkt zwischen der Trägerachse 9d und dem Lager 9c als Dreh- oder Lagerpunkt zum Einstellen der Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung in bezug auf das Gehäuse 3 in den durch die Pfeilzeichen A und B dargestellten Richtungen liegt.

Jedoch erfordert dieser Neigungseinstellmechanismus zwei zusätzliche Komponenten, nämlich die Trägerachse und das Lager, was zu erhöhter Zusammenbauzeit und erhöhten Herstellkosten führt. Es ist auch schwierig, den vordersten Teil der Trägerachse nach einer vorgegebenen Länge genau mit einer vorgegebenen Bogen- oder V-Form zu bearbeiten. Es ist auch schwierig, den konvexen Abschnitt des Lagers genau mit einer vorgegebenen Bogen- oder V-Form zu bearbeiten. Dadurch wird es schwierig, die Höhenposition der Berührungsabschnitte zwischen der Trägerachse und dem Lager für verschiedene unterschiedliche Vorrichtungen innerhalb einem kleinen Streuungsbereich einzustellen und demgeinäß die Bezugshöhe der Objektivlinse innerhalb eines kleinen Schwankungsbereichs zu halten, wenn die Neigung der Objektivlinsenvorrichtung in bezug auf das Gehäuse eingestellt wird. Darüber hinaus ist der Neigungseinstellmechanismus durch vier Einstellpunkte und einen Lagerpunkt gebildet, was zu erhöhter Zusammenbauund Einstellzeit und erhöhten Herstellkosten führt. Die japanische Patentoffenlegung mit der Zeitschriften-Nr. 149839/1988 offenbart noch einen anderen Neigungseinstellmechanismus. Fig. 4A ist eine Draufsicht, die die Anordnung des Einstellpunktes und des Lagerpunktes bei diesem Neigungseinstellmechanismus zeigt, und Fig. 4B ist ein Teilschnitt an einem Einstellpunkt. Fig. 5A ist eine Draufsicht, die die Anordnung eines Einstellpunktes und eines Lagerpunktes für ein anderes Beispiel eines Neigungseinstellmechanismus zeigt, wie er in dieser Offenlegungsveröffentlichung offenbart ist, und Fig. 5B ist ein Teilschnitt durch einen Einstellpunkt, wie er in Fig. 5A dargestellt ist.

Gemäß den Fig. 4A und 4B wird die Neigung einer die Objektivlinsenantriebsvorrichtung tragenden Grundplatte 13 hinsichtlich des Gehäuses 3 um einen Lagerpunkt 9e als Mittelpunkt eingestellt. Die Grundplatte 13 ist mit zwei Einstellpunkten versehen, von denen jeder durch Einstellschrauben 10a, 10b und Feststellschrauben 10c, 10d gebildet ist. Die Einstellschrauben 10a und 10b können in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht werden, um die Neigung in zueinander rechtwinkligen Richtungen einzustellen, wie dies durch die Pfeilzeichen A und B dargestellt ist. Z. B. wird, wie in Fig. 4B gezeigt, die Neigung durch Verdrehen der Einstellschraube 10a eingestellt, wonach die Feststellschraube 10c eingesetzt wird und festgezogen wird, um die Grundplatte mit dem Gehäuse 3 unter Einhalten eines vorgegebenen gegenseitigen Abstandes zu verbinden.

Gemäß den Fig. 5A und 5B können hohle Einstellschrauben 10a und 10b in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht werden, um die Neigung der Grundplatte 13 in bezug auf das Gehäuse 3 in jeder durch die Pfeilzeichen A und B dargestellten Richtungen einzustellen. Die Feststellschrauben 10c und 10d werden dann eingesetzt und angezogen, um die Grundplatte 13 am Gehäuse 3 zu befestigen. Im Lagerpunkt 9e sind die Grundplatte 13 und das Gehäuse 3 mit einem kugelförmigen Vorsprung bzw. einem dazu passenden kugelförmigen konkaven Abschnitt versehen.

Bei dem in den Fig. 4A, 4B, 5A und 5B dargestellten Neigungseinstellmechanismus kann es geschehen, daß es dann, wenn die Feststellschraube 10d in einem Einstellpunkt fest angezogen wird, nicht möglich ist, die Neigung dadurch einzustellen, daß die Einstellschraube 10a am anderen Einstellpunkt verdreht wird. Gemäß den Fig. 4A und 4B wird dann, wenn die Feststellschraube 10d an einem Einstellpunkt fest angezogen wird, und die Einstellschraube 10a am anderen Einstellpunkt in Gegenuhrzeigerrichtung von oben her gesehen verdreht wird, d. h., wenn die Einstellschraube 10a in der Richtung zum Verringern des Abstandes zwischen der Grundplatte 13 und dem Gehäuse 3 verdreht wird, ein Spalt zwischen der unteren Fläche der Einstellschraube 10a und der Oberfläche des Gehäuses 3 gebildet wird. Dies, da die Feststellschraube 10d am einen Einstellpunkt fest angezogen ist. Auf diese Weise können Fälle auftreten, bei denen die Neigung in einer Richtung nicht einfach dadurch eingestellt werden kann, daß die Einstellschraube 10a an dem einen Einstellpunkt verdreht wird. In diesem Fall ist es nicht möglich, die Neigung in der Richtung zum Verringern des Abstandes zwischen der Grundplatte 13 und dem Gehäuse 3 durch Verdrehen der Einstellschraube 10a in Gegenuhrzeigerrichtung, von oben gesehen, zu verdrehen, solange nicht die zwei Feststellschrauben 10c und 10d am einen und am anderen Einstellpunkt gelockert werden. Auch wird, wie dies in den Fig. 5A und 5B dargestellt ist, dann, wenn die Feststellschraube 10d am einen Einstellpunkt fest angezogen ist und die hohle Einstellschraube 10a am anderen Einstellpunkt in Uhrzeigerrichtung, von oben gesehen, verdreht wird, ein Spalt zwischen der oberen Fläche der Einstellschraube 10a und der Unterfläche der Grundplatte 13 gebildet. Demgemäß tritt eine Schwierigkeit auf, die ähnlich der vorstehend beschriebenen ist.

Darüber hinaus werden bei dem in den Fig. 5A und 5B dargestellten Neigungseinstellmechanismus Hohlschrauben als Einstellschrauben verwendet, was zu erhöhten Herstellkosten führt. Ferner verwendet der oben angegebene Neigungseinstellmechanismus wechselseitig zueinander passende, kugelförmige Vorsprünge oder Aussparungen, die in der Grundplatte 13 und dem Gehäuse 3 als Lagerpunkt ausgebildet sind. Jedoch ist es schwierig, die wechselseitig zueinander passenden, kugelförmigen Vorsprünge und konkaven Abschnitte innerhalb eines kleinen Schwankungsbereichs so auszubilden, daß im wesentlichen gleiche Krümmungsradien vorliegen. Infolgedessen ist es beim Einstellen der Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung schwierig, die Bezugshöhe für die Objektivlinsen für verschiedene unterschiedliche Vorrichtungen innerhalb eines kleinen Schwankungsbereichs einzustellen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Neigungseinstellmechanismus für eine Objektivlinse anzugeben, bei dem es möglich ist, die Bezugshöhe der Objektivlinse genau einzustellen.

Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, einen Neigungseinstellmechanismus anzugeben, bei dem ein Lagerpunkt und zwei Einstellpunkte vorhanden sind und die Neigung in jedem Einstellpunkt unabhängig einstellt werden kann.

Es ist noch eine andere Aufgabe der Erfindung, einen Neigungseinstellmechanismus anzugeben, bei dem die Zusammenbauund Einstellzeit nicht erhöht ist und die Herstellkosten verringert sind.

Die Erfindung gibt einen Mechanismus zum Einstellen einer Objektivlinse an, wie er durch Anspruch 1 definiert ist.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel stellt einen Neigungseinstellmechanismus für eine Objektivlinsenantriebsvorrichtung zur Verfügung, bei dem die Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung in bezug auf ein innerhalb eines optischen Systems vorhandenen Gehäuse so eingestellt wird, daß die Mittelachse einer an der Objektivlinsenantriebsvorrichtung vorhandenen Objektivlinse, die zum Ausbilden eines Lichtflecks auf einem Aufzeichnungsmedium ausgebildet ist, im wesentlichen parallel zur optischen Achse eines auf die Objektivlinse gestrahlten Lichtstrahls eines optischen Systems ist, durch das Information optisch auf das Aufzeichnungsmedium geschrieben oder von diesem gelesen wird. Zu diesem Neigungseinstellmechanismus gehören eine Grundplatte, ein Gehäuse, ein kugelförmiges Lagerteil und Einstellschrauben. Die Grundplatte hält die Objektivlinsenantriebsvorrichtung. Das Gehäuse ist mit einem Lagerpunkt zum Lagern der Grundplatte und mit zwei Einstellpunkten versehen. Eine gerade Linie, die einen der zwei Einstellpunkte und den Lagerpunkt verbindet, und eine gerade, die den anderen Einstellpunkt und den Lagerpunkt verbindet, sind so ausgebildet, daß sie im wesentlichen rechtwinklig zueinander stehen. Ein konkaver Abschnitt ist am Lagerpunkt auf der Oberfläche des Gehäuses, der Grundplatte zugewandt, ausgebildet. Ein kugelförmiges Lagerteil ist in den konkaven Abschnitt eingepaßt und zwischen die Grundplatte und das Gehäuse eingefügt, um in punktförmigem Kontakt mit der Grundplatte und dem Gehäuse zu stehen. Die Einstellschrauben sind an jedem der zwei Einstellpunkte vorhanden, um den Abstand zwischen der Grundplatte und dem Gehäuse zu verändern. An diesen zwei Einstellpunkten ist entweder die Grundplatte oder das Gehäuse mit Schraubenlöchern versehen, und das andere Teil ist mit einer Einrichtung versehen, die dafür sorgt, daß die Einstellschrauben in diese Schraubenlöcher passen.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung gehört zum Haltemechanismus eine zwischen die Grundplatte und das Gehäuse eingefügte Vorspannvorrichtung und ein Festhalteabschnitt, der die Einstellschrauben in Berührung damit hält. Im Lagerpunkt kann zusätzlich ein Druckteil vorhanden und mit der Grundplatte verbunden sein, so daß die Grundplatte auf das kugelförmige Lagerteil drückt.

Gemäß der Erfindung ist das kugelförmige Lagerteil zwischen die Grundplatte und das Gehäuse in punktförmigem Kontakt damit und in einem Abschnitt eingefügt, der der Lagerpunkt für Neigungseinstellung sein soll. Demgemäß können das kugelförmige Lagerteil und der konkave Abschnitt einfach mit hoher Genauigkeit so bearbeitet werden, daß der Durchmesser des kugelförmigen Lagerteils und die Tiefe des konkaven Abschnitts, in den das Lagerteil einzupassen ist, innerhalb eines kleineren Streubereichs eingestellt werden können. Es ist daher möglich, die Schwankungen hinsichtlich des Abstandes zwischen dem Gehäuse und der Objektivlinsenantriebsvorrichtung zu verringern, d. h. die Schwankungen des Abstands zwischen dem Gehäuse und der Objektivlinse, wie sie für verschiedene unterschiedliche Vorrichtungen auftreten, um die Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung in bezug auf das Gehäuse einzustellen. Auf diese Weise kann die Bezugshöhe der Objektivlinse genau eingestellt werden.

Auch werden die Einstellschrauben in den zwei Einstellpunkten verdreht, während sie durch die Grundplatte oder das Gehäuse gehalten werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Neigung getrennt an jedem Einstellpunkt vorzunehmen, unabhängig davon, ob Einstellschrauben in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht werden. D. h., daß die Neigung in jeder von zwei zueinander rechtwinklig stehenden Richtungen getrennt voneinander durch eine Einstellschraube eingestellt werden kann.

Diese Aufgaben sowie weitere Aufgaben, Merkmale, Erscheinungsformen und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung in Zusammenschau mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines Beispiels einer magnetooptischen Plattenvorrichtung, die den Hintergrund zur Erfindung bildet.

Fig. 2A ist eine Draufsicht, die einen Neigungseinstellmechanismus einer herkömmlichen Objektivlinsenantriebsvorrichtung zeigt.

Fig. 2B ist eine schematische Seitenansicht, die den in Fig. 2A dargestellten Neigungseinstellmechanismus zeigt.

Fig. 3A ist eine Schnittvorderansicht, die einen anderen herkömmlichen Neigungseinstellmechanismus zeigt.

Fig. 3B ist eine Teildraufsicht auf den in Fig. 3A dargestellten Neigungseinstellmechanismus.

Fig. 4A ist eine Draufsicht, die die Ausbildung zwischen dem Lagerpunkt und den Einstellpunkten bei einem anderen herkömmlichen Neigungseinstellmechanismus zeigt.

Fig. 4B ist ein Teilschnitt an einem der in Fig. 4A dargestellten Einstellpunkte.

Fig. 5A ist eine Draufsicht, die die Ausbildung zwischen dem Lagerpunkt und den Einstellpunkten bei noch einem anderen herkömmlichen Neigungseinstellmechanismus zeigt.

Fig. 5B ist ein Teilschnitt an einem der in Fig. 5A dargestellten Einstellpunkte.

Fig. 6 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung, die ein Ausführungsbeispiel eines Neigungseinstellmechanismus einer erfindungsgemäßen Objektivlinsenantriebsvorrichtung zeigt. Fig. 7 ist ein Querschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6.

Fig. 8 ist ein teilweise vergrößerter Querschnitt bei einem Einstellpunkt von Fig. 7.

Fig. 9 ist ein Querschnitt, der ein anderes Ausführungsbeispiel eines Neigungseinstellmechanismus einer erfindungsgemäßen Objektivlinsenantriebsvorrichtung zeigt.

Fig. 10 ist ein vergrößerter Teilschnitt bei einem Einstellpunkt von Fig. 9.

Fig.11 ist ein Querschnitt, der noch ein anderes Ausführungsbeispiel eines Neigungseinstellmechanismus einer erfindungsgemäßen Objektivlinsenantriebsvorrichtung zeigt.

Fig. 12 ist ein vergrößerter Teilschnitt bei einem Einstellpunkt von Fig.11.

Fig. 13 ist ein vergrößerter Teilschnitt, der einen Lagerpunkt des Neigungseinstellmechanismus der Objektivlinsenantriebsvorrichtung gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden bestimmte bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung im einzelnen erläutert.

Gemäß Fig. 6 ist eine Objektlinsenantriebsvorrichtung 4 an einem Lagerpunkt mittels einer Stahlkugel 14 als Lagerteil an einem Gehäuse angeordnet. Diese Stahlkugel 14 ist in einen konkaven Abschnitt 17 eingepaßt, der in einer Ecke des Gehäuses 3 ausgebildet ist. Diese Stahlkugel 14 wird so gehalten, daß ihr oberer Abschnitt leicht gegenüber der Oberfläche des Gehäuses 3 vorsteht. Ein Teil der Bodenfläche einer Grundplatte 13, die am Boden der Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 vorhanden ist, liegt an der Stahlkugel 14 an. Gemäß den Fig. 7 und 13 drückt ein Metalldruckteil 16 einen Punkt 16a auf der Oberfläche der Grundplatte 13 nach unten. Dieser Punkt 16a ist einem Berührungspunkt 14a zwischen der Grundplatte 13 und der Stahlkugel 14 gegenüberstehend angeordnet. Dies erlaubt es, daß die Linsenantriebsvorrichtung 4 geneigt und verschoben werden kann, wenn der Berührungspunkt 14a mit der Stahlkugel 14 als Lagerpunkt dient. Eine Feststellschraube 15 greift in ein Schraubenloch 28 im Gehäuse 3 über das Metalldruckteil 16 ein. So wird das Metalldruckteil 16 durch die Feststellschraube 16 gehalten. Der konkave Abschnitt 17 weist eine solche Tiefe auf, daß er die Stahlkugel 14 so in sich hält, daß der obere Abschnitt der Stahlkugel leicht über die Oberfläche des Gehäuses 3 vorsteht. Die Tiefengenauigkeit kann leicht durch eine Abschlußbearbeitung sichergestellt werden. Die Durchmessergenauigkeit der Stahlkugel 14 kann ebenfalls leicht durch Bearbeitung gewährleistet werden. Auf diese Weise kann durch genaues Überwachen der Durchmessertoleranz der Stahlkugel 14 und der Tiefentoleranz des die Stahlkugel 14 aufnehmenden konkaven Abschnitts 17 der Abstand zwischen der Grundplatte 13 und dem Gehäuse 3, d.h. der Abstand zwischen dem Gehäuse 3 und der Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 innerhalb eines kleineren Schwankungsbereichs gehalten werden. Im Ergebnis kann die Bezugshöhe der Objektivlinse 6 leicht durch Einstellen der Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 in bezug auf das Gehäuse 3 eingestellt werden. Auch kann das Moment um den Lagerpunkt durch das Metalldruckteil 16 verringert werden, das die Grundplatte 13 an einer Position nach unten drückt, die im wesentlichen direkt über der als Lagerpunkt wirkenden Stahlkugel 14 steht. Im Ergebnis kann die für die Neigungseinstellung erforderliche Handkraft verringert werden, und die Neigungseinstellung kann vereinfacht werden.

Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 6 ist festzustellen, daß das Gehäuse 3 mit Befestigungslöchern 20a und 20b für Befestigung von Einstellschrauben 18a und 18b versehen ist. Diese Einstellschrauben 18a und 18b sind so ausgebildet, daß sie durch diejenigen ihrer Schraubenabschnitte in Position gehalten werden, die über die Oberfläche des Gehäuses 3 vorstehen, und zwar durch Federscheiben 25a und 25b sowie Feststellschrauben 23a und 23b. Die Neigung der Grundplatte 13 kann dadurch eingestellt werden, daß diese Einstellschrauben 18a und 18b in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht werden. Gemäß Fig. 6 sind die Befestigungslöcher 20a und 20b so angeordnet, daß eine gerade Linie A, die das Befestigungsloch 20a und den konkaven Abschnitt 17 miteinander verbindet, rechtwinklig zu einer geraden Linie B steht, die das Befestigungsloch 20b und den konkaven Abschnitt 17 miteinander verbindet. Auf diese Weise sind der Lagerpunkt und die Einstellpunkte so angeordnet, daß die gerade Linie, die den Lagerpunkt und einen Einstellpunkt verbindet, sowie die gerade Linie, die den Lagerpunkt und den anderen Einstellpunkt verbindet, rechtwinklig zueinander stehen.

Dem Befestigungsloch 20a steht ein Gegenloch gegenüber, wie in Fig. 8 dargestellt. Der obere Abschnitt des Befestigungslochs 20a weist einen Öffnungsquerschnitt 21 mit größerem Durchmesser auf, als ihn der Gewindeabschnitt der Einstellschraube 18a aufweist, und mit geringerem Durchmesser, als ihn der Kopf der Einstellschraube 18a aufweist. Der untere Abschnitt des Befestigungslochs 20a weist einen Schraubenlochabschnitt 22 auf, der in der Erstreckungsrichtung des Öffnungsquerschnitts 21 liegt und der einen Durchmesser der Gewindekämme aufweist, der größer ist als der Kopfdurchmesser der Einstellschraube 18a. Die Einstellschraube 18a ist von unten in das so gebildete Befestigungsloch 20a eingesetzt. Der Gewindeabschnitt der Einstellschraube 18a ist durch den Öffnungsquerschnitt 21 so durchgeführt, daß er von der Oberfläche des Gehäuses 3 vorsteht. Die Feststellschraube 23a greift in den Schraubenlochabschnitt 22 ein. Auf diese Weise wird die Einstellschraube 18a gehalten, da auf sie ein Druck von unten wirkt. Die Feststellschraube 23a ist mit einem mittleren Durchgangsloch 24 versehen, um ein Einstellwerkzeug, wie einen Sechskantschlüssel, durchzustecken. Die Einstellschraube 18a kann durch das in dieses Durchgangsloch 24 eingeführte Einstellwerkzeug verdreht werden. Zwischen die Feststellschraube 23a und den Kopf der Einstellschraube 18a ist die Federscheibe 25a in elastisch verformtem und zusammengedrücktem Zustand eingefügt. So wird der Kopf der Einstellschraube 18a dauernd auf den Festhalteabschnitt 3c des Gehäuses 3 gedrückt. Das Befestigungsloch 20b ist ähnlich wie das oben beschriebene Befestigungsloch 20a ausgebildet. Die Einstellschraube 18b wird auf die oben beschriebene Weise durch die Federscheibe 25b und die Feststellschraube 23b in diesem Befestigungsloch 20b gehalten.

Die Grundplatte 13 ist mit Schraubenlöchern 19a versehen, die mit den Befestigungslöchern 20a und 20b fluchten. Das mit dem Befestigungsloch 20b fluchtende Schraubenloch ist der Einfachheit halber weggelassen. In diese Schraubenlöcher 29a greifen die im Gehäuse 3 gehaltenen Einstellschrauben 18a und 18b ein.

Schraubenlöcher 27a und 27b sind auf den geraden Linien A und B auf der Oberfläche des Gehäuses 3 ausgebildet. Sperrschrauben 26a und 26b, die in diese Schraubenlöcher 27a und 27b eingreifen, tragen an ihrem vordersten Teil, der von der Oberfläche des Gehäuses 3 vorsteht, den Boden der Grundplatte 13. Dies verhindert eine Abweichung aufgrund des Gewindespiels dann, wenn die Einstellschrauben 18a und 18b in die Gewindelöcher 19a eingreifen.

Der Prozeß zur Neigungseinstellung mit Hilfe des oben beschriebenen Neigungseinstellmechanismus wird nachfolgend erläutert. Wenn die Einstellschraube 18a von unten gesehen in Uhrzeigerrichtung verdreht wird, verdreht sich die Grundplatte in Richtung des Pfeilzeichens P1 in den Fig. 7 und 8, wobei der Berührungspunkt 14a als Lagerpunkt wirkt. Wenn andererseits die Einstellschraube 18a von unten gesehen in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht wird, wird die Grundplatte 13 unter der Wirkung der Federscheibe 25a in Richtung des Pfeilzeichens P2 verdreht, wobei der Berührungspunkt 14a als Lagerpunkt wirkt. Dies erlaubt es, daß die Neigung der integral mit der Grundplatte 13 ausgebildeten Objektivlinsenantriebsvorrichtung 14 eingestellt wird. Nach dieser Neigungseinstellung wird die Sperrschraube 26a in das Schraubenloch 27a des Gehäuses 3 so eingedreht, daß der spitze Endteil der Sperrschraube 26a an der Bodenfläche der Grundplatte 13 anliegt. Auf diese Weise kann verhindert werden, daß eine Abweichung auftritt, wie sie andernfalls durch das Gewindespiel zwischen der Einstellschraube 18a und dem Schraubenkamm 19a auftreten würde, um für eine stabile Lagerung der neigungseingestellten Grundplatte 13 zu sorgen. Auf diese Weise kann die Neigung der Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 in der durch die gerade Linie A in Fig. 6 dargestellten Richtung eingestellt werden oder in der durch die Pfeilzeichen P1 und P2 in den Fig. 7 und 8 dargestellten Richtung, und zwar mit Hilfe der Einstellschraube 18a. Andererseits kann die Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 auf ähnliche Weise für eine Neigung in der durch die gerade Linie B in Fig. 6 dargestellten Richtung oder in der zur durch die Pfeilzeichen P1 und P2 dargestellten Richtung rechtwinklig stehenden Richtung mit Hilfe der Einstellschraube 18b eingestellt werden. So kann die Objektivlinsenantriebsvorrichtung 4 in allen Richtungen durch Verdrehen der Einstellschrauben 18a und 18b neigungsmäßig eingestellt werden.

Wie durch das obige Ausführungsbeispiel gezeigt, werden die Einstellschrauben durch das Gehäuse 3 gehalten, so daß die Neigung der Grundplatte 13 unabhängig davon verändert werden kann, ob die Einstellschrauben in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht werden. Auch wenn eine Einstellschraube verdreht wird, muß die andere Sperrschraube nicht gelöst werden. Daher kann die Neigungseinstellung durch eine der Einstellschrauben ohne Berücksichtigung zu einem anderen Neigungseinstellvorgang ausgeführt werden. Darüber hinaus ist der Abstand zwischen der Sperrschraube und der Einstellschraube deutlich kleiner als der Abstand zwischen dem Lagerpunkt und der Sperrschraube, so daß die auf die Grundplatte ausgeübte Spannung nur auf einen beschränkten Abschnitt der Grundplatte ausgeübt wird und sie kleine Größe aufweist. Da die Sperrschraube auf der geraden Linie angeordnet ist, die den Lagerpunkt und die Einstellschraube miteinander verbindet, besteht darüber hinaus kein Drehmoment, das in einer Richtung rechtwinklig zu dieser geraden Linie wirkt, so daß in dieser Richtung keine Winkeländerung besteht. Das Ergebnis ist das, daß in der Grundplatte keine Spannung erzeugt wird, die dazu ausreichen würde, die Neigung der Grundplatte nach dem Einstellen zu beeinflussen.

Bei dem obigen Ausführungsbeispiel werden die Federscheibe und die Feststellschraube dazu verwendet, die Einstellschrauben am Gehäuse zu halten, während die Sperrschrauben dazu verwendet werden, eine Änderung zu verhindern, wie sie durch das Gewindespiel der Einstellschrauben hervorgerufen wird. Ein Mechanismus zum einfacheren Halten der Einstellschrauben ist in den Fig. 9, 10, 11 und 12 dargestellt. Gemäß den Fig. 9 und 10 ist das Gehäuse 3 mit einem Befestigungsloch 20c zur Befestigung der Einstellschraube 18c ausgebildet. Eine Schraubenfeder 25c ist zwischen eine Stufe 3d des Befestigungslochs 20c und die Unterfläche der Grundplatte 13 eingefügt. Die Einstellschraube 18c ist von unten in das Befestigungsloch 20c eingeführt. Der Gewindeabschnitt der Einstellschraube 18c steht mittels der Schraubenfeder 25c über die Oberfläche des Gehäuses 3 über. Der Gewindeabschnitt der Einstellschraube 18c greift in das Schraubenloch 19c der Grundplatte 13 ein. Auf diese Weise wird die Einstellschraube 18c innerhalb des Gehäuses 3 gehalten, wobei ihr Kopf rechtwinklig auf den Festhalteabschnitt 3c des Gehäuses 3 drückt. Auf diese Weise kann die Neigung der Grundplatte 13 durch die Schraubenfeder 25c und den Festhalteabschnitt 3c eingestellt werden, unabhängig davon, ob die Einstellschraube 18c in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung verdreht wird. Die hierbei durch das Gewindespiel zwischen der Einstellschraube 18c und dem Schraubenloch 19c verursachte Abweichung kann wirkungsvoll durch die Schraubenfeder 25c verhindert werden.

Gemäß den Fig. 11 und 12 ist eine Einstellschraube 18d so angeordnet, daß sie von oben verdreht werden kann. In diesem Fall ist eine Schraubenfeder 25d zwischen die untere Fläche der Grundplatte 13 und eine Stufe 3e des Befestigungslochs 20d eingefügt. Auf diese Weise drückt der Kopf der Einstellschraube 18d dauernd auf den Festhalteabschnitt 13d der Grundplatte. Ähnlich wie bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel verhindert die Schraubenfeder 25d wirkungsvoll eine Abweichung zwischen der Einstellschraube 18d und dem Gewindeabschnitt 19d.

Indessen ist das in den Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsbeispiel und das in den Fig. 11 und 12 dargestellte Ausführungsbeispiel dem in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel konstruktionsmäßig ähnlich, mit Ausnahme der Einstellschrauben und damit in Beziehung stehender Teile.

Bei den in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispielen kann die Neigungseinstellung von unten erfolgen. Der Neigungseinstellvorgang kann durch visuelle Überprüfung von Strahlflecken mit einem Durchmesser von etwa 1 um erfolgen. Das zum Betrachten dieser Strahlflecke verwendete optische System ist auf der Seite der Objektivlinse vorhanden. Daher kann, wenn die Neigungseinstellung von unten ausgeführt wird, der Einstellvorgang vereinfacht werden, da es sich zeigt, daß das optische System kein Hindernis darstellt.

Obwohl bei den obigen Ausführungsbeispielen Stahlkugeln als Lagerteile verwendet werden, können die Lagerteile aus jedem beliebigen gewünschten Material neben Stahl bestehen.

Gemäß der Erfindung, wie sie oben beschrieben wurde, kann, da das kugelförmige Lagerteil am Lagerpunkt eingesetzt ist, die Bezugshöhe der Objektivlinse innerhalb eines kleineren Schwankungsbereichs eingestellt werden. Die Zeit für den Einstellvorgang kann verringert werden, während die Herstellkosten ebenfalls abgesenkt werden können. Darüber hinaus kann der Einstellvorgang unabhängig in jedem der zwei Einstellpunkte erfolgen.

Obwohl die Erfindung im einzelnen beschrieben und veranschaulicht wurde, ist es klar ersichtlich, daß dies nur zur Veranschaulichung und als Beispiel dient und nicht als beschränkend anzusehen ist, wobei der Schutzbereich der Erfindung nur durch die beigefügten Ansprüche begrenzt ist.


Anspruch[de]

1. Mechanismus zum Einstellen einer Objektivlinse zum Fokussieren eines Lichtstrahls auf ein optisches Aufzeichnungsmedium durch Einstellen der optischen Linsenachse relativ zur Achse (7a) des in diese Linse eintretenden Strahls, welcher Mechanismus ein Lagerteil (3), eine Grundplatte (13), auf der die Linse angebracht ist, und eine Einrichtung aufweist, durch die die Grundplatte einstellbar am Lagerteil befestigt ist, welcher Mechanismus dadurch gekennzeichnet ist, daß die genannte Einrichtung folgendes aufweist: ein kugelförmiges Lagerteil (14), das in einem konkaven Abschnitt (17) des Lagerteils (3) angeordnet ist und zwischen das Lagerteil und die Grundplatte (13) eingefügt ist, wobei das kugelförmige Lagerteil einen Berührungspunkt (14a) festlegt, um den die Grundplatte verdreht werden kann, ein Druckteil (16), das die Grundplatte (13) im Berührungspunkt (14a) auf das kugelförmige Lagerteil (14) drückt, und zwei Einstellschraubeneinrichtungen (18a, 23a, 25a; 18b, 23b, 25b), die an jeweiligen Einstellpunkten (20a, 20b) angeordnet sind, die im wesentlichen rechtwinklige, gerade Linien zum Berührungspunkt bilden, wobei jede Schraubeneinrichtung einstellbar ist, um den Abstand zwischen der Grundplatte und dem Lagerteil einzustellen.

2. Mechanismus nach Anspruch 1, bei dem in jedem der zwei Einstellpunkte (20a, 20b) entweder die Grundplatte (13) oder das Lagerteil (3) ein Schraubenloch (19a; 19c; 19d) mit Gewinde aufweist, um eine Einstellschraube (18a, 18b; 18c; 18d) aufzunehmen, und das andere Teil der Grundplatte und des Lagerteils eine Halteeinrichtung (3c; 23a; 3c; 25c; 13d, 25d) zum Halten der im Schraubenloch aufgenommenen Einstellschraube aufweist.

3. Mechanismus nach Anspruch 2, bei dem die Halteeinrichtung eine Vorbelastungseinrichtung (25c; 25d) aufweist, die zwischen die Grundplatte und das Lagerteil eingefügt ist, und dadurch ein Festhalteabschnitt (3c; 13d) mit der Einstellschraube (18c; 18d) in Berührung gehalten wird.

4. Mechanismus nach Anspruch 3, bei dem die Vorbelastungseinrichtung Federteile (25c; 25d) aufweist.

5. Mechanismus nach Anspruch 2, bei dem das Schraubenloch (19a) in der Grundplatte (13) vorhanden ist und die Halteeinrichtung im Lagerteil (3) vorhanden ist, und die Halteeinrichtung ein feststehendes Teil (23a, 23b), das zum Lagern der Einstellschraube (18a, 18b) dient und am Lagerteil befestigt ist, eine Vorbelastungseinrichtung (25a, 25b), die zwischen das feststehende Teil und die Einstellschraube eingefügt ist, und einen Festhalteabschnitt (3c) aufweist, mit dem die Einstellschraube dadurch in Berührung gehalten wird.

6. Mechanismus nach Anspruch 5, der ferner eine Sperrschraube (26a, 26b) aufweist, die jedem der zwei Einstellpunkte (20a, 20b) zugeordnet ist, um den Abstand zwischen der Grundplatte und dem Lagerteil zu fixieren, wie er durch jede Einstellschraube (18a, 18b) eingestellt wird.

7. Mechanismus nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das kugelförmige Lagerteil eine Stahlkugel (14) aufweist.

8. Mechanismus nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Lagerteil (3) einen Teil eines Gehäuses für ein optisches System aufweist, das den Lichtstrahl zur Verfügung stellt.

9. Mechanismus nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Grundplatte (13) einen Teil einer Objektivlinsenantriebsvorrichtung (4) aufweist, die die Objektivlinse (6) relativ zum Aufzeichnungsmedium (1) in fokussierender oder spurführender Richtung antreibt.

10. Optische Aufnahmevorrichtung zum Aufzeichnen, Wiedergeben und/oder Löschen von Daten auf einer magnetooptischen Platte (1), bei der eine Objektivlinse (6) durch eine Objektivlinsenantriebsvorrichtung (4) relativ zur Platte bewegbar ist, um einen Lichtstrahl auf diese zu fokussieren, wobei die Aufnahmevorrichtung einen Mechanismus gemäß Anspruch 9 aufweist, um die Neigung der Antriebsvorrichtung einzustellen.







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