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Dokumentenidentifikation DE4205121C2 26.05.1994
Titel Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen
Anmelder Bauer, Rudolf, 70173 Stuttgart, DE
Erfinder Bauer, Rudolf, 70173 Stuttgart, DE
Vertreter Steimle, J., Dipl.-Ing.; Dreiss, U., Dipl.-Ing. Dr.jur.; Hosenthien, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Fuhlendorf, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 20.02.1992
DE-Aktenzeichen 4205121
Offenlegungstag 26.08.1993
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.05.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.05.1994
IPC-Hauptklasse A45D 2/14
IPC-Nebenklasse A45D 2/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen, bei dem die Haarsträhne mit einem Haltestreifen ohne Lockenwickler aufgewickelt wird und bei dem der Haltestreifen nach dem Aufwickeln, das den Wickel bildet sowie einen Haltestreifen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 7.

Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-78 26 528 U1 bekannt. Dabei wird ein rechteckiges Stück Tüll zusammen mit der Haarsträhne unter Verwendung eines Wickelstabes aufgewickelt. Nach Fertigstellung des Wickels, der durch das Stück gebildet wird, wird der Wickelstab aus dem Wickel herausgezogen. Nachteilig an dieser Verfahrensweise ist, daß zum Wickeln die Haarsträhne am Wickeldorn zwischen diesem und dem Stück Tüll eingelegt und dort gehalten werden muß, bis das Stück Tüll nach der ersten oder zweiten Umwicklung am Wickeldorn eingeklemmt ist. Dies fordert erhebliche manuelle Geschicklichkeit. Nachteilig ist ferner, daß die äußersten Spitzen der Haarsträhne, wenngleich dies in der einzigen Figur der genannten Druckschrift nicht deutlich gezeigt ist, beim Beginn des Wickelns zwingend über den oberen Rand des Stückes Tüll hervorstehen müssen, um ein genügend breiten Bereich des oberen Endes der Haarsträhne zwischen das obere Ende des Stückes Tüll und den Wickelstab einzulegen, das bei Beginn des Wickelvorganges erfaßt werden soll. Dies hat zur Folge, daß die äußersten Haarspitzen der Haarsträhne beim Einwickeln einen Knick erhalten. Ein weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens ist, daß die Haarsträhne am kopffernen Ende des Stückes Tüll eine dreieckige Spitze bildet, die Haare an den Seiten der Haarsträhne haben somit einen längeren Weg zur Spitze als die Haare in der Mitte der Haarsträhne. Dadurch ergeben sich beim Aufrollen an beiden Seiten der Haarsträhne nur lose gewickelte Haare. Daraus wiederum folgt, daß in der Mitte des Wickels eine stärkere und an den Seiten des Wickels eine schwächere Wellung erzeugt wird.

Die DE-GM 75 24 922 zeigt ein Verfahren, bei dem zur gezielten Naßbehandlung einer Haarsträhne mit einem ganz bestimmten Haarpflegemittel eine Haarsträhne zwischen die beiden Seiten eines getränkten saugfähigen Faltblattes eingelegt und somit geschützt auf einen Lockenwickler aufgewickelt wird. Dieses Verfahren ist nur für diesen ganz speziellen Zweck anwendbar und erfordert beim Aufwickeln der zwischen das Faltblatt angelegten Haarsträhne auf den Lockenwickler eine erhebliche manuelle Geschicklichkeit. Es ist daher sehr zeitraubend.

Bei den üblichen Lockenwicklern werden Gummilaschen verwendet, um die Lage der Haarsträhne auf dem Lockenwickler zu fixieren. Diese Gummilaschen verursachen dem Haar jedoch Druckstellen. Man versucht dies durch dazwischengeschobene Stäbchen zu vermeiden. Diese verursachen aber ihrerseits eine unerwünschte, manchmal sogar schmerzhafte Spannung im Haar. Die verwendeten Lockenwickler, die pro Frisur in größerer Anzahl verwendet werden, stellen für den Kopf außerdem eine unangenehme gewichtsmäßige Belastung dar. Der Kunststoff, aus dem sie hergestellt sind, ist meist sehr hart. Das macht das Herstellen von Dauerwellen auch heute noch zu einem langen und unangenehmen Prozeß. Das o.g. Verfahren nach der DE-GM 75 24 922 ist daher auch deshalb nachteilig, weil nach wie vor Lockenwickler eingesetzt werden müssen.

Ähnlich wie das Stück Tüll nach der DE-GM 75 24 922 werden auch die sog. Spitzenpapiere eingesetzt. Ein solches Spitzenpapier wird nach dem Abtrennen einer Haarsträhne von dem Haar um die Spitze der Haarsträhne gelegt. Dann wird die Haarsträhne auf einen Lockenwickler aufgewickelt. In der aufgewickelten Endstellung wird die Lage der Haarsträhne auf dem Wickel fixiert. Die Spitzenpapiere sollen also das Aufwickeln der Haarsträhne auf den Lockenwickler erleichtern. Sie haben aber den Nachteil, daß auch bei ihnen, wie oben bereits für die DE-78 26 528 U1 ausgeführt, die aufgewickelte Haarsträhne Dreiecksform hat, so daß in der Mitte der Haarsträhne eine stärkere und an den Seiten eine schwächere Wellung erzeugt wird. Außerdem haben sie den Nachteil, daß sie nach dem Herstellen der Dauerwelle wieder entfernt werden müssen. Dies ist außerordentlich mühsam, da sie dann durch die Herstellung der Dauerwelle vollkommen durchweicht sind.

Aus der US 27 20 207 ist eine Vorrichtung bekannt, die aus einem Streifen und einem Halter besteht. Der Streifen ist durch in Längsrichtung eingelegte Federn so vorgespannt, daß er sich, wenn er von außen nicht beeinflußt wird, von selbst einrollt. Der durch eine elastische Klammer gebildeter Halter ist an den Enden des Streifens befestigt und muß von einer Bedienungsperson so zusammengedrückt werden, daß der Streifen auseinandergerollt wird. Dann wird eine Haarsträhne mit speziellen Clips am Streifen befestigt. Dieser Aufbau des Streifens bedingt zunächst eine gewisse Dicke desselben. Daraus folgt u. a., daß der Anfang der Haarsträhne mit recht kleinem Durchmesser, das kopfnahe Ende jedoch mit sehr viel größerem Durchmesser aufgerollt wird. Die hergestellten Dauerwellen haben also am Ende der Haarsträhne einen sehr kleinen Radius, eine sog. Spitzenkrause. Außerdem ist die Verwendung dieser Vorrichtung durch die Befestigung der Haarsträhne mit dem Clips an dem Streifen, während die elastische Klammer auseinandergedrückt ist, sehr kompliziert. Die Clips ergeben an den Haaren Druckstellen.

Ein ähnliches flächiges Stück, und zwar aus perforiertem Kunststoff und mit einem Lockenwickler verbunden, ist in der US-A-39 60 156 beschrieben. Es soll gegenüber den Spitzenpapieren vor allem den Vorteil der Wiederverwendbarkeit haben.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Aufwickelvorgang erheblich vereinfacht und verbessert wird, insbesondere derart, daß die Haarsträhne vom Kopfansatz her bis zur Spitze bandförmig über ihre volle Breite auf den Haltestreifen aufgewickelt werden kann, so daß das in der Spitze dreieckförmige Zusammenführen der Haare vermieden wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Haltestreifen durch Haltemittel mit seinem kopfnahen Bereich am kopffernen Ende der Haarsträhne als deren Verlängerung festgelegt wird bzw. durch die kennzeichenden Merkmale des Anspruchs 7.

Durch dieses Verfahren wird das Aufwickeln von Haarsträhnen gegenüber der DE-78 26 528 U1 dadurch manuell erheblich vereinfacht, daß der Haltestreifen als Verlängerung der Haarsträhne eingesetzt wird. Damit wird es möglich, den Wickelvorgang zu beginnen, ohne daß gleich von Anfang an die Spitze der Haarsträhne mit erfaßt werden muß. Erst wenn der Wickel bereits gebildet worden ist, werden die Spitzen der Haarsträhnen und dann die gesamte Haarsträhne mit einbezogen und eingeklemmt. Dies wird dadurch ermöglicht, daß an dem kopfnahen Bereich des Haltestreifens Haltemittel vorgesehen sind, mit denen das kopfferne Ende der Haarsträhne auf dem Haltestreifen festgelegt wird. Als Haltemittel kommt die Ausbildung des Haltestreifens durch ein vorderes Blatt und ein damit entlang des Falzes verbundenes hinteres Blatt, durch ggf. an einem Blatt vorgesehene Noppen, die in Öffnungen am anderen Blatt eingreifen, sowie durch die Ausbildung als Klebestreifen in Betracht.

Ferner entfällt die Notwendigkeit der Verwendung von Spitzenpapieren. Das Aufwickeln der Haarsträhnen wird zeitlich um ca. 25% schneller und ist außerordentlich einfach. Der Wickel, der durch das Aufwickeln des Haltestreifens entsteht, klemmt im Verlauf des Wickelvorganges die Spitzen über ihre volle Breite ein. Man erhält also eine gleichmäßige Wellung über der ganzen Breite der Haarsträhne. Es entsteht ein weicher, elastischer und leichter Wickel. Die Haltestreifen sind beliebig oft verwendbar.

Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß damit auch besonders kurze Haare, die man seither nicht auf einen Lockenwickler aufwickeln konnte, mit einer Dauerwelle versehen werden können. Dies gilt auch für Haare, deren Länge praktisch nur eine halbe oder dreiviertel Windung um einen Lockenwickler ermöglichen würde. Es kann damit auch bei kurzen Haaren im Stand des Haaransatzes an der Kopfhaut eine Festigung des Haares mit sich anschließender Krümmung erreicht werden.

Die Erfindung betrifft ferner verschiedene in den Patentansprüchen 2 bis 6 gekennzeichnete vorteilhafte Weiterbildungen des genannten Verfahrens, sowie die vorteilhaften Weiterbildungen des Haltestreifens in den Patentansprüchen 8 bis 16.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es stellt dar

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Haltestreifens;

Fig. 2 eine Ansicht eines Wickelgerätes;

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2;

Fig. 4 bis Fig. 12 verschiedene Phasen des Aufwickelns einer Haarsträhne;

Fig. 13 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Haltestreifens;

Fig. 14 bis 16 verschiedene Phasen des Aufwickelns einer Haarsträhne unter Verwendung des Haltestreifens nach Fig. 13;

Fig. 17 und 18 das Herstellen einer Spiralwelle;

Fig. 19 einen Wickeldorn;

Fig. 20 die schematisierte Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Haltestreifens;

Fig. 21 eine weitere Ausbildung einer Stopwulst am Haltestreifen;

Fig. 22 ein modifiziertes Ausführungsbeispiel des Wickelgerätes.

Als Hilfsmittel bei dem Verfahren wird ein Haltestreifen 1 nach Fig. 1 verwendet. Er besteht z. B. aus einer Gaze oder aus Tüll; das Material ist ein Kunststoff, der unempfindlich gegen die im Friseurbetrieb beim Herstellen von Dauerwellen verwendeten Chemikalien (Dauerwell- und Fixierflüssigkeit) ist. Er ist wegen der netzartigen Struktur des flächigen Stückes aus Tüll oder Gaze flüssigkeitsdurchlässig, die deshalb bevorzugt ist, weil zwischen den einzelnen miteinander verflochtenen Kunststoffäden vergleichsweise große Durchtrittsöffnungen 2 gegeben sind, so daß durch einen Haltestreifen 1 hindurch in aufgewickeltem Zustand eine vollständige Tränkung und Befeuchtung der aufgewickelten Haarsträhne durch Auftragen von Flüssigkeiten erreichbar ist.

Der Haltestreifen 1 ist wie ein gefaltetes Doppelblatt mit einem vorderen Blatt 3 und einem hinteren Blatt 4 ausgebildet.

Beide gehen entlang eines Falzes 5 ineinander über. Der Falz 5 ist so bearbeitet, z. B. durch Überbügeln der Gaze, daß er permanent bestehen bleibt. Das hintere Blatt 4 ist entlang seiner oberen Kante 6 mit einer Stopwulst 7 versehen, die als Anschlagmittel beim Einführen des Haltestreifens in den Schlitz 10 des Wickeldornes 12 eines Wickelgerätes 13 dient.

Die Stopwulst 7 des Haltestreifens liegt rechtwinklig zum Falz 5 und damit zur Längsrichtung des Haltestreifens 1. Die Abmessungen des Haltestreifens sind z. B. 4×6 cm. Als Bereich für die Länge kommen 5-20 cm, für die Breite 2-8 cm in Frage.

Ein weiteres bei dem Verfahren verwendetes Hilfsmittel ist das Wickelgerät 13 nach Fig. 2. Es weist einen Handgriff 14 auf, in dem (nicht gezeigt) eine Batterie oder Akku sowie ein Elektromotor mit Untersetzungsgetriebe und Rutschkupplung angeordnet ist. Die Abtriebswelle 15 des Motors wird mit ca. 50 Umdrehungen/Sekunde angetrieben. Auf die Abtriebswelle 15 ist der Wickeldorn 12 aufgesteckt. Die Verbindung zwischen Abtriebswelle 15 und Motor erfolgt über eine Rutschkupplung, so daß durch den Wickeldorn 12 beim Aufwickeln einer Haarsträhne kein übermäßiger Zug auf diese ausgeübt werden kann. Der Wickeldorn 12 ist am axial aus dem Handgriff 14 hervorstehenden Ende der Abtriebswelle 15 auswechselbar, z. B. mittels eines Bajonettverschlusses 16, angeordnet.

Der zylindrische Wickeldorn 13 weist, wie aus dem Querschnitt nach Fig. 3 zu ersehen, zwei Schlitze 10, 11 auf, die zueinander rechtwinklig stehen. Die radial äußeren Enden der Schlitze 10, 11 öffnen sich in Nuten 10&min;, 11&min;. Der Grund 10&min;&min; bzw. 11&min;&min; der Nuten 10&min;, 11&min; dient bei der Handhabung zur Aufnahme und als Anschlag der bereits oben erwähnten Stopwulst 7 an der oberen Kante 6 des hinteren Blattes 4 des Haltestreifens 1, so daß der Haltestreifen 1 nicht durch den Schlitz 10 oder 11 hindurchrutschen kann. Die Stopwulst 7 wird dabei ganz in der Nut 10&min; oder 11&min; aufgenommen, so daß sich beim Aufwickeln der Haare auf dem Wickeldorn keine Druckstellen an den Haaren durch Anliegen oder Aufliegen an bzw. auf der Stopwulst 7 ergeben.

Ferner sind die Schlitze 10, 11 an ihrem in axialer Richtung vorderen Ende mit einer maulförmigen Öffnung 17 zum Einführen der Haltestreifen 1 versehen. Mit dem Doppelschalter 18 am Handgriff 14 kann der Wickeldorn 12 wahlweise in die eine oder andere Drehrichtung in Drehung versetzt werden.

Um nun eine Wicklung herzustellen, trennt man zunächst - wie beim bekannten traditionsgemäßen Vorgehen auch - mit einem Kamm vom shampoonierten Haar eine Haarsträhne 20 ab und hält sie z. B., wie in Fig. 4 gezeigt, mit der linken Hand nach vorne in einem Winkel von ca. 45°. Dann legt man, wie in Fig. 5 gezeigt, mit der rechten Hand den Haltestreifen 1 um die Haarsträhne 20. Das vordere Blatt 3 liegt vorne, das hintere Blatt 4 hinten an der Haarsträhne 20 an. Dabei können die Spitzen 21 der Haare der Haarsträhne 20 zunächst durchaus über die obere Kante 6 des Haltestreifens 1 hinaus reichen. Man drückt dann mit der rechten Hand das vordere Blatt 3 und das hintere Blatt 4 des Haltestreifens 1 zusammen. Durch leichtes Verschieben der Blätter 3, 4 gegeneinander durch eine entsprechende Bewegung von Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erreicht man eine parallele Lage der Haare der Haarsträhne 20 über die gesamte Breite des Haltestreifens 1. Es wird also nicht, wie beim Stand der Technik, eine Dreiecksform erzeugt. Die volle Breite der Haarsträhne bleibt vielmehr vom Kopf bis zu den Spitzen der Haare erhalten. Wenn dieser Zustand erreicht ist, dann schiebt man, wie in Fig. 6 gezeigt, den Haltestreifen 1 so weit nach oben, bis die Spitzen 11 der Haare der Haarsträhne 20 etwas entfernt unterhalb der oberen Kante 6 enden. Dann hält man dann z. B. mit der linken Hand das vordere Blatt 3 fest gegen das hintere Blatt 4 des Haltestreifens. Dadurch werden die Spitzen der Haare "festgelegt" im Sinne des Patentanspruchs 1. Man nimmt dann, wie in Fig. 7 gezeigt, mit der rechten Hand das Wickelgerät 13 und schiebt den Wickeldorn 12 mit einem seiner Schlitze 10, 11 axial über den Haltestreifen 1, und zwar vom Falz 5 her, bis der Falz 5 am inneren Ende des Schlitzes anliegt. Dann schiebt man, wie in Fig. 8 gezeigt, das Wickelgerät 13 mit dem Wickeldorn 12 so weit nach oben, bis die Stopwulst 7 am hinteren Blatt 4 des Haltestreifens 1 von einer Nut 10&min; oder 11&min; eines der Schlitze 10, 11 am Wickeldorn 12 aufgenommen ist und dort am Grund 10&min;&min; oder 11&min;&min; der Nut anliegt. Damit ist sichergestellt, daß das obere Ende des Haltestreifens 1 bei den nachfolgenden Handhabungsvorgängen nicht aus dem Schlitz herausrutschen kann; ferner ist damit sichergestellt, daß der Wickeldorn 12 genau rechtwinklig zur Längsrichtung des Haltestreifens 1 und der Haarsträhne 20 liegt, so daß das nachfolgende Aufwickeln nicht schief erfolgt. Damit der Haltestreifen 1 nicht durch den Schlitz 10 oder 11 des Wickeldornes 12 durchrutschen kann, muß der Durchmesser der Stopwulst 7 stärker sein als die Schlitze 10, 11 breit sind.

Ausgehend von dieser Situation schaltet man dann das Wickelgerät 13 ein, das dann, wie in Fig. 9 gezeigt, zunächst den Haltestreifen 1 in dem Bereich, in dem zwischen dem vorderen Blatt 3 und dem hinteren Blatt 4 noch keine Haare liegen, und dann danach den Bereich, in dem die Spitzen 21 der Haarsträhne 20 liegen, und danach schließlich den unterhalb des Haltestreifens liegenden Bereich der Haarsträhne 20 aufwickelt.

Spätestens, sobald die Spitzen 21 der Haare der Haarsträhne 20 mindestens einmal entlang des Umfangs des Wickeldornes 12 an diesem anliegen, d. h. sobald die Haarsträhne mindestens mit einer Windung aufgewickelt ist, kann man, wie in Fig. 10 gezeigt, den Haltestreifen 1 loslassen. Dann sind die Spitzen 21 der Haare der Haarsträhne 20 in dem bereits aufgewickelten Teil des Haltestreifens 1 eingeklemmt und werden dadurch gehalten. Ist die Haarsträhne 20 ganz aufgewickelt, wie aus Fig. 11 ersichtlich, zieht man das Wickelgerät 13 seitlich von dem somit hergestellten und durch den aufgerollten Haltestreifen 1 gebildeten Wickel 30 ab und fixiert ihn am Kopf mit einer Plastiknadel 31, wie das in Fig. 12 dargestellt ist, oder mit einem Clip.

Durch Aufwickeln des Haltestreifens 1 ist aus diesem also ein Wickel 30 entstanden, in bzw. auf den die Haarsträhne 20 anfangs eingewickelt und dann aufgewickelt ist.

Der derart hergestellte Wickel 30 hat gegenüber herkömmlichen Wickeln nicht nur den Vorteil, daß er sehr einfach herstellbar ist, sondern auch, daß er elastisch und nachgiebig ist, so daß das Haar nicht gespannt wird; das Haar kann vielmehr seine Eigendynamik entfalten; dieser Wickel ist bei Verwendung durchlässiger Gaze flüssigkeitsdurchlässig, so daß eine vollkommene Befeuchtung der Haarsträhne mit der aufzutragenden Flüssigkeit beim Herstellen von Dauerwellen gewährleistet ist. Der Haltestreifen 1 ist stets wieder verwendbar. Bei auswechselbaren Wickeldornen mit verschiedenen Durchmessern sind ohne Schwierigkeit verschiedene Wickeldurchmesser zu realisieren.

Man muß bei dem Verfahren darauf achten, daß der Bereich des Haltestreifens, der aufgewickelt wird, bevor die ersten Spitzen 21 der Haare einer Haarsträhne 20 erfaßt werden, so groß ist, daß keine Spitzen 21 der Haare in einem Schlitz 10 oder 11 des Wickeldorns 12 zu liegen kommen. Sonst hat das Haar an dieser Stelle einen unschönen Knick.

Gleichzeitig stellt der Haltestreifen 1 für kurze Haare, die so kurz sind, daß sie mit herkömmlichen Lockenwicklern nicht gewickelt werden könnten, eine Verlängerung dar, die die kurzen Haare aufwickelfähig macht. Sofern der Haltestreifen 1 schon mit 1 bis 1 1/2 Wicklungen um den Wickeldorn 12 gewickelt ist, kann man auch Haarsträhnen erfassen und aufwickeln, deren Länge selbst nur für eine halbe Wicklung ausreichen würde, so daß man sie in üblicher Weise nicht auf einen Lockenwickler aufwickeln könnte.

Der Haltestreifen 1 hat somit mehrere Funktionen:

Er dient erstens zum Erfassen der Haarsträhne 20; zweitens dient er zum Herstellen des Wickels 30; drittens dient er zur Verlängerung der Haarsträhne 20 und damit zu deren verbesserter Aufwickelbarkeit; durch diese letztgenannte Eigenschaft wird überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, kurze Haare aufzuwickeln. Damit kann man kurze Haare so mit einer Dauerwelle versehen, daß sie vom Kopf mit einem Winkel von 40° bis 60° in eine Halb- oder 3/4-Welle übergehen, deren äußere Enden kopfflächenparallel frisiert sind. Damit entstehen durch das Verfahren neue modische Möglichkeiten bei der Gestaltung von Kurzhaarfrisuren.

Eine vorteilhafte Modifikation des Haltestreifens kann so aussehen, daß an der nach innen gewandten Fläche des vorderen Blattes 3 des Haltestreifens 1 im unteren Viertel oder Drittel kleine stift- oder noppenförmige Erhebungen vorgesehen sind, etwa mit einer Länge von 2 mm, die beim Zusammendrücken des Haltestreifens 1 (etwa nach Fig. 5) bei eingelegter Haarsträhne 20 durch die Öffnungen 2 im hinteren Blatt 4, wie sie etwa durch die Gaze der Rückseite gebildet werden, hindurchtreten, so daß dadurch zumindest ergänzend zum Erfassen durch die Hand, eine gegenseitige Halterung und Fixierung des vorderen am hinteren Blatt des Haltestreifens 1 erfolgt; gleichzeitig entsteht dadurch eine kammartige Führung der Haare der Haarsträhne 20 beim Hochschieben des Haltestreifens 1 von der Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 6.

Eine weitere Modifikation des Haftstreifens ist in Fig. 13 gezeigt. Der Haltestreifen 50 ist ganz besonders für das Aufwickeln sehr kurzer Haare geeignet. Er wird durch einen flachen, im Vergleich zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 langen und schmalen Streifen 101, vorzugsweise auch aus Gaze, gebildet, an dessen unteren Ende ein Klebestreifen 102 quer angeklebt ist. Dieser steht den rechten unteren Rand so weit über, daß die Länge des überstehenden Teils 102&min; gleich der Breite des Kunststoffstreifens 101 ist. Die Seite 103, die in der Zeichnungsebene zum Betrachter gewandt ist, ist mit einer Klebeschicht 104 (angedeutet durch die Punktierung) versehen. Die Rückseite ist nichthaftend. An seinem oberen Ende ist der Haltestreifen 50 mit einer Stopwulst 107 versehen. Zur Herstellung eines Wickels 110 werden nunmehr, wie in Fig. 14 gezeigt, die Spitzen 111 der Haarsträhnen 112 auf den unteren Bereich des Haltestreifens 50 aufgelegt; dann wird der rechte überstehende Teil 102&min; des Klebestreifens 102 umgefaltet und auf die Spitzen 111 der Haare gedrückt. Die Spitzen 111 der Haare der Haarsträhne 112 werden also zwischen Kunststoffstreifen 101 und Klebestreifen 102 durch die Klebeschicht 104 festgehalten. Jetzt wird in der oben beschriebenen Weise der Wickeldorn 12 des Wickelgerätes 13 mit einem Schlitz 10 oder 11 auf den Haftstreifen 50 aufgeschoben, oben angelegt und aufgewickelt, wie in Fig. 16 gezeigt. So entsteht der Wickel 110.

Für den Streifen 101 kann man auch eine dünne Folie nehmen. Bildet man den Streifen 101 dann etwas länger aus, so ergibt sich, daß der Wickel, der durch Aufwickeln des Streifens entsteht, dennoch ausreichend stabil ist. Bei kurzen Haaren, in manchen Fällen auch bei langen Haaren, schadet es auch nicht, wenn auf die Durchlässigkeit des Streifens 101, wie sie bei einem Haltestreifen aus Gaze nach Fig. 1 gegeben ist, verzichtet wird, da es ja die Spitzen der Haare sind, die dann von der Dauerwellflüssigkeit nicht erfaßt werden. Das kann erwünscht sein, da dann die unmittelbar direkt an der Kopfhaut anschließenden Haarbereiche mit einer Dauerwelle versehen werden, die Spitzen, die bereits von früheren Dauerwellen erfaßt wurden, jedoch nicht.

Mit dem beschriebenen Verfahren kann man auch sog. "Spiralwellen" herstellen. Es handelt sich dabei um das Aufwickeln sehr langer Haare auf Wickel. Man beginnt dazu zunächst, die Spitzen einer Haarsträhne, in der Weise aufzuwickeln, wie dies etwa in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Dann dreht man das Wickelgerät 13 im Verhältnis zur Haarsträhne 120 so, daß - wie in Fig. 17 gezeigt - die axiale Richtung des Wickeldorns 12 im wesentlichen mit der der leicht gespannt gehaltenen Haarsträhne 120 fluchtet. Dreht man dann das Wickelgerät 13 weiter, so wird die Haarsträhne 120 in sich zu einem Strang verdrillt. Danach wird dieser Strang, wie in Fig. 18 gezeigt, spiralförmig auf den Wickeldorn 12 aufgewickelt.

Das Aufwickeln eines Wickels 30 braucht nicht unbedingt mit einem motorgetriebenen Wickelgerät 13 zu erfolgen. Es genügt u. U., z. B. für die Selbstanwendung zuhause, ein einfacher, von Hand zu drehender Wickeldorn 130 mit einem Schlitz 131, wie er in Fig. 19 gezeigt ist. Nach dem Aufwickeln des Wickeldorns wird er herausgezogen. Er ist also nicht selbst Lockenwickler oder Wickel, sondern nur Hilfsmittel für den Aufwickelvorgang. Eine für eine Frisur genügende Anzahl solcher Wickelstäbe 130, etwa 4 Stück unterschiedlichen Durchmessers, mit ca. 50 Haltestreifen 1 oder 50 kann ein Verkaufsgebinde bilden.

Fig. 20 zeigt eine weitere Ausbildung eines Haltestreifens. Der Haltestreifen 150 ist so lang ausgebildet, daß seine beiden Enden 152, 153, die mit einer Klebeschicht 154 bzw. 155 bestückt sind, von der einen bzw. anderen Seite an die Haarsträhne 151 angelegt werden. Zwischen den Enden 152 und 153 bildet der Haltestreifen 150 eine Schlaufe 156, die - ohne daß nunmehr eine Stopwulst erforderlich wäre - als Anschlag, also um ein Herausrutschen zu verhindern und als Orientierungshilfe, für einen Wickeldorn 157 dienen kann, der mit einem Schlitz 158 versehen ist und in der ersichtlichen Weise in die Schlaufe 156 eingeschoben wird.

Fig. 21 zeigt eine Modifikation der Stopwulst, wie sie z. B. an einem Haltestreifen nach Fig. 1 vorgesehen ist, und zwar in Draufsicht, so daß die obere Kante 6 des Haltestreifens 1 nur gestrichelt, also in die Stopwulst 160 eingelassen erscheint. Das Wichtige ist hier, daß in diesem Fall die Innenseite des hinteren Teils 4 durch mehrere im Abstand voneinander angeordnete Zinken 161 kammartig ausgebildet ist. Wenn man also zunächst, wie in Fig. 5 gezeigt, die Haarsträhne zwischen vorderen Teil 3 und hinteren Teil 4 des Haltestreifens 1 einlegt, dann kommt die Haarsträhne mit den oberen Spitzen der Haare zwischen die Zinken 161 zu liegen. Wenn man dann, wie am Übergang von Fig. 5 nach Fig. 6 gezeigt, den Haltestreifen 1 nach oben hochschiebt, dann wirken die Zinken 161 der kammartigen Führung so, daß die Haarsträhne über ihre volle Breite erhalten bzw. verteilt wird, so daß die geschilderten Nachteile der Bildung einer dreieckförmigen Spitze (wie beim Stand der Technik) hier noch besser und in besonderer Weise gezielt vermieden werden.

Fig. 22 zeigt eine Modifikation des Wickelgerätes 13 nach Fig. 2. Dabei ist an den Handgriff 114 ein Stielkamm 115 mit seinem rechtwinkligen Fußteil 116 so angeformt, daß er im Abstand von 1-3 cm parallel zum Wickeldorn 12 verläuft. Damit braucht der Friseur dieses Gerät also nicht mehr aus der Hand zu legen. Mit dem Stielkamm 15 wird eine Haarsträhne abgeteilt (Fig. 4). Dann wird der Haltestreifen über die Haarsträhne 20 geschoben (Fig. 5, 6). Dabei behält der Friseur das Wickelgerät mit Stielkamm in der Hand, so wie er bei der seitherigen Wickeltechnik beim Ergreifen des "Spitzen"-papiers und beim Aufwickeln der Haarsträhne auf einen Lockenwickler den Stielkamm stets in der Hand behält. Anschließend wird dann der Haltestreifen mit dem Wickelgerät aufgewickelt (Fig. 7 bis 11). Der Vorgang wird dann wiederholt. Ein ständiges den- Kamm-Weglegen-Müssen entfällt. Es ergibt sich ein fließendes Arbeiten. Man muß sich dabei vor Augen halten, daß das Wickelgerät sehr leicht sein kann, da es nur wenig Leistung zu erbringen hat und man es nach Erstellung einer Frisur in einem Halter abstellen kann, in dem der Akku des Wickelgerätes an ein Ladegerät angeschlossen ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen, bei dem die Haarsträhne mit einem Haltestreifen ohne Lockenwickler aufgewickelt wird, und bei dem der Haltestreifen nach dem Aufwickeln den Wickel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestreifen (1, 50) durch Haltemittel (3, 4; 102, 103; 152, 153) mit seinem kopfnahen Bereich am kopffernen Ende der Haarsträhne (20, 112, 120) als deren Verlängerung festgelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltestreifen (1) verwendet wird, der ein vorderes Flächenteil (3), ein hinteres Flächenteil (4) und zwischen beiden Flächenteilen (3, 4) Mittel (161) zur kammartigen Führung der Haare aufweist, und daß die Haarsträhne (20) an den Haltestreifen angelegt und unter Erhaltung ihrer Breite an diesem verschoben wird, bis ihre Spitzen (21) im kopfnahen Bereich des Haltestreifens (1) liegen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufwickeln des Haltestreifens (1) in an sich bekannter Weise mit einem Wickeldorn (12, 130) erfolgt, der einen Schlitz (10, 11, 131) aufweist, und daß der Wickeldorn vor Beginn des Wickelvorgangs dadurch rechtwicklig zur Längsrichtung des Haltestreifens (1) ausgerichtet wird, daß er vor Beginn des Aufwickelns zur Anlage an eine Begrenzung (7, 107, 156) an der kopffernen Kante (6) des Haltestreifens (1, 50) gebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Spitzen (21) der Haare der Haarsträhne (20) dadurch erfolgt, daß sie zwischen ein vorderes Blatt (3) und ein hinteres Blatt (4) des Haltestreifens (1) eingelegt und dort solange manuell festgehalten werden, bis sie durch das Aufwickeln des Haltestreifens (1, 50) eingeklemmt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Spitzen (111) der Haare der Haarsträhne (112) dadurch erfolgt, daß sie auf den Haltestreifen (50) aufgelegt und mittels eines wieder lösbaren Klebestreifens (102) festgehalten werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Spiralwelle der Haltestreifen bis zu einer Stelle aufgewickelt wird, an der die Spitzen der Haarsträhne von dem entstehenden Wickel (30, 110) sicher erfaßt und auf dem Wickeldorn (12) eingeklemmt sind, daß dann der Wickeldorn in seiner Orientierung so gestellt wird, daß er etwa mit der Haarsträhne (20) fluchtet, daß dann durch weitere Drehung des Wickeldorns die Haarsträhne verdrillt und anschließend die Orientierung des Wickeldorns (12) wieder rechtwinklig zur Haarsträhne (20) vorgenommen wird, und daß dann die Haarsträhne verdrillt spiralförmig weiter auf den Wickeldorn (12) aufgewickelt wird.
  7. 7. Haltestreifen zum Aufwickeln von Haarsträhnen bei der Herstellung von Dauerwellen, bestehend aus einem flächigen Element, mit dem die Haare erfaßt werden und mit dem sie aufgewickelt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß im einen Endbereich des flächigen Elements (1, 50, 150) Haltemittel (3, 4; 102, 103; 152, 153) vorgesehen sind, mit denen der Haltestreifen nahe dem kopffernen Ende der Haarsträhne (20, 112, 120) befestigbar ist.
  8. 8. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel durch ein vorderes Blatt (3) und ein hinteres Blatt (4) gebildet werden, die entlang eines Falzes (5) miteinander verbunden sind und eine Breite von 2 bis 8 cm und eine Länge von 5 bis 20 cm haben.
  9. 9. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel durch einen Klebestreifen (102) gebildet wird.
  10. 10. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel dadurch gebildet werden, daß der Haltestreifen (150) an seinen beiden Enden (152, 153) mit einer Klebeschicht (144, 155) versehen ist, die beide an entgegengesetzten Seiten der Haarsträhne (51) festgelegt werden, und daß zwischen den beiden Enden (152, 153) der Haltestreifen (150) eine Schlaufe (156) bildet.
  11. 11. Haltestreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Kante (6) desselben eine Stopwulst (7, 107) zur Anlage und rechtwinkligen Ausrichtung eines mit einem Schlitz versehenen Wickeldorns (12, 130) vorgesehen ist.
  12. 12. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er durch einen Streifen (1, 50) gebildet wird, dessen Struktur eine Vielzahl von Flüssigkeits- Durchtrittsöffnungen (2) aufweist.
  13. 13. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er durch ein netzartig ausgebildetes flächiges Element, z. B. aus Tüll oder Gaze, gebildet wird.
  14. 14. Haltestreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, das gegenüber Dauerwell- und Fixierflüssigkeit beständig ist.
  15. 15. Haltestreifen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite der Stopwulst (160) kammartig (161) ausgebildet ist.
  16. 16. Haltestreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Blatt (3) Vorsprünge aufweist, die sich beim Zusammendrücken des vorderen und des hinteren Blattes (3) durch Durchtrittsöffnungen (2) im hinteren Blatt (4) hindurch erstrecken.






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