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Dokumentenidentifikation DE3521453C2 16.06.1994
Titel Haltevorrichtung für Drähte
Anmelder Gallagher Electronics Ltd., Hamilton, NZ
Erfinder Standing, Colin Anthony, Cambridge, NZ
Vertreter Wenzel, H., Dipl.-Ing., 22143 Hamburg; Kalkoff, H., Dipl.-Ing., 58452 Witten; Wrede, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 5810 Witten
DE-Anmeldedatum 12.06.1985
DE-Aktenzeichen 3521453
Offenlegungstag 16.01.1986
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.06.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.1994
IPC-Hauptklasse E04H 17/06
IPC-Nebenklasse A01G 17/06   A01K 3/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf Haltevorrichtungen zum Halten von Drähten an Zaunstützen oder -pfosten.

Eine Haltevorrichtung für Drähte mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen ist bekannt.

Seit einiger Zeit stellt der Anmelder für Neuseeland und überseeische Märkte einen elektrischen Zaunisolator her, der einen Drahtlagerteil an seinem einen Ende und ein gabelförmiges Pfostenhalteteil an seinem anderen Ende aufweist, wobei der Isolator dazu verwendet wird, um mit dem gabelförmigen Halteteil, an elektrischen Zaunstützen des Stabtyps anzugreifen. Der Isolator wird an dem Stab durch Anbringung und Festziehen einer Mutter auf dem mit Gewinde versehenen Ende des gabelförmigen Teils befestigt. Die elektrischen Zaundrähte werden dann durch das Draht- Lagerteil gefädelt. Der Isolator kann so bequem in der Höhe an Zaunstützen eingestellt werden, und die Mutter wird angezogen, wenn die gewünschte Höhe erreicht ist. Die Isolatoren sind aus Plastikwerkstoff geformt, und es wurden Schwierigkeiten festgestellt, die sich aus dem Verbiegen bzw. Verformen der sich gegenüberstehenden Arme der gabelförmigen Enden des Isolators ergeben, wenn die Mutter angezogen wird.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Draht- Haltevorrichtung der beschriebenen Art zu schaffen, die Mittel umfaßt, die das vorbeschriebene Verbiegen verhindern.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist dafür eine Draht- Haltevorrichtung vorgesehen, die einen Körper umfaßt, der an seinem einen Ende ein Drahtlagerteil und an seinem anderen Ende ein Pfostenhalteteil aufweist, wobei letzteres einen darin ausgebildeten, zu seinem freien Ende geöffneten Längsschlitz und ein Außengewinde aufweist, auf dem ein mit einem komplementären Gewinde versehenes Spannteil befestigbar ist, wobei an einem Arm des geschlitzten Pfostenhalteteils ein Distanzhalterlappen beweglich befestigt ist, der im Einsatz beim Anbringen des Spannteils auf dem Gewinde zwischen den gegenüberliegenden Flächen des Schlitzes positionierbar ist, um ein übermäßiges Verbiegen der freien Enden des Pfostenhalteteils zu verhindern.

Weitere Ziele und Vorteile sowie Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt

Fig. 1 eine Haltevorrichtung für Drähte gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht,

Fig. 2 ein Spannteil für die Draht- Haltevorrichtung gemäß Fig. 1 in der Seitenansicht,

Fig. 3 die Draht-Haltevorrichtung gemäß Fig. 1 in einer anderen Seitenansicht,

Fig. 4 die Draht-Haltevorrichtung gemäß Fig. 3 in Ansicht auf ein Ende in Richtung des Pfeiles 4 und

Fig. 5 eine Draht-Haltevorrichtung, die an einem Pfosten oder einer Stütze eines elektrischen Zauns befestigt ist und einen Zaundraht trägt, und zwar in einer Seitenansicht entsprechend Fig. 3.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und die dargestellte Ausführungsform umfaßt die Halte- oder Einklinkvorrichtung für Drähte einen allgemein durch Pfeil 1 bezeichneten Körper, der an seinem einen Ende ein allgemein durch Pfeil 2 bezeichneten Drahtbefestigungs- oder -lagerteil und an seinem anderen Ende ein allgemein durch Pfeil 3 bezeichnetes Stützen- oder Pfostenlagerteil umfaßt. Das Stützenlagerteil 3 weist einen darin ausgebildeten, zu seinem freien Ende hin offenen Schlitz 4 auf und ein Außengewinde 5, auf dem ein mit einem komplementären Gewinde versehenes Spannteil, allgemein bezeichnet durch Pfeil 6, befestigbar ist. Das vorangehend Beschriebene gibt Merkmale wieder, die die vorerwähnten, im Stande der Technik bekannten Vorrichtungen aufweisen.

In dem dargestellten Beispiel umfaßt das Drahtbefestigungsteil 2 einen Vorsprung 7, der einen abgeschrägten Kopf trägt, der allgemein durch Pfeil 8 bezeichnet wird. Der abgeschrägte Kopf 8 ist in zwei Abschnitte 9 geteilt, von denen jeder mit einem in Segmente geteilten Körperteil 10, das sich vom Ansatz 7 erstreckt, und mit einem überkragenden Teil 11 versehen ist, wobei beide Abschnitte 9 durch eine Öffnung 12 voneinander getrennt sind. Wenn die Draht-Haltevorrichtung zum Tragen bzw. Aufnehmen eines elektrischen Zaundrahtes 13 (vgl. Fig. 5) benutzt wird, wird der Draht mit dem Kopf über die Öffnung 12 erfaßt bzw. eingeklinkt und unterhalb der überlappenden Teile 11 (in einer Ebene, die annähernd 90° zu der Ebene der Öffnung 12 versetzt ist) zur Sicherung des Drahtes festgelegt.

Wenn die Draht-Haltevorrichtung an einem Pfosten oder einer elektrischen Zaunstütze 14 (Fig. 5) befestigt wird, liegt die Stütze am Grund des Schlitzes 4 an, und sobald eine ordnungsgemäße vertikale Stellung ausgewählt worden ist, kann das Spannteil 6 draufgesetzt und angezogen werden.

Das Spannteil 6 und/oder der Kopf 8 des Drahtbefestigungsteils 2 kann mit nicht dargestellten Keilschlitzen (-nuten) oder Ansätzen, Nasen, Knöpfen od. dgl. versehen sein, um eine Bedienungsperson dabei zu unterstützen, ein Drehmoment zu erzeugen, wenn die Spannmittel aufgesetzt oder gelöst werden sollen.

Gemäß der Erfindung ist ein Arm 15 des Stützenlagerteils 3 mit einem geradlinigen Distanzhalterlappen 16 versehen, der integral mit diesem Arm ausgebildet oder geformt ist und an letzterem über einen flexiblen Streifen oder Steg 17 befestigt ist. In der dargestellten Ausführungsform ist der - andere - Arm 18 mit einer erhabenen Kante 19 auf der inneren Oberfläche des Schlitzes 4 versehen. Wenn die Draht-Haltevorrichtung mit einem Pfosten oder einer Stütze 14 in Eingriff gebracht wird, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, wird der Distanzhalterlappen 16, der ebene Flächen 16a hat, in eine dargestellte aufrechte Stellung gebracht, um so den Spalt zwischen den Armen 15, 18 zu überbrücken und einzunehmen und damit sicherzustellen, daß lediglich eine minimale Verformung der Enden der Arme stattfindet, wenn das Spannteil 6 angezogen wird. Eine übermäßige Auslenkung der freien Enden der Arme 15, 18 des Pfostenhalteteils 3 wird verhindert. Die erhabene Kante 19 verhindert ein Herausrutschen des Distanzhalterlappens 16.

Vorzugsweise ist die Draht-Haltevorrichtung in einem Stück aus einem Plastikwerkstoff hergestellt.

Die vorliegende Erfindung ist in bezug auf ihre Erscheinungsformen lediglich an Hand eines Beispieles beschrieben worden, und es ist offensichtlich, daß Abwandlungen und Zusätze im Rahmen der Erfindung möglich sind, wie er in den zugehörigen Ansprüchen definiert worden ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Haltevorrichtung für Drähte mit einem Körper, der ein Drahtlagerteil an seinem einen Ende und ein Pfostenhalteteil an seinem anderen Ende aufweist, wobei das Pfostenhalteteil einen darin ausgebildeten, zu seinem freien Ende geöffneten Längsschlitz zur Aufnahme des Pfostens und ein Außengewinde aufweist, auf dem ein mit einem komplementären Gewinde versehenes Spannteil (6) zur Festlegung des Pfostens befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen an einem Arm (15) des geschlitzten Pfostenhalteteils (3) beweglich befestigten Distanzhalterlappen (16) umfaßt, der nach dem Anbringen der Vorrichtung an dem Pfosten beim Aufbringen des Spannteils (6) auf das Gewinde (5) zwischen den gegenüberliegenden Flächen des Schlitzes (4) positionierbar ist, um ein übermäßiges Verbiegen der freien Enden des Pfostenhalteteils (3) zu verhindern.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtlagerteil (2) mit einem Paar gegenüberliegender Haken (10) versehen ist, um einen zwischen den Haken eingeschnürten Draht (13) festzulegen.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtlagerteil (2), das Pfostenhalteteil (3) und der Distanzhalterlappen (16) in einem Stück aus einem Plastikwerkstoff geformt sind.






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