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Dokumentenidentifikation DE3689505T2 16.06.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0219658
Titel Photographische Kamera.
Anmelder Minolta Camera K.K., Osaka, JP
Erfinder Taniguchi, Nobuyuki, Nishinomiya-shi Hyogo-ken, JP;
Hata, Yoshiaki, Nishinomiya-Shi Hyogo-Ken, JP;
Kudo, Yoshinobu, Sakai-Shi Osaka-Fu, JP;
Inoue, Manabu, Kobe-Shi Hyogo-Ken, JP;
Hoda, Takeo, Kawachinagano-Shi Osaka-fu, JP;
Ueda, Hiroshi, Toyokawa-Shi Aichi-Ken, JP
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Nette, A., Rechtsanw., 81925 München
DE-Aktenzeichen 3689505
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.08.1986
EP-Aktenzeichen 861119626
EP-Offenlegungsdatum 29.04.1987
EP date of grant 05.01.1994
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 05.11.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.06.1994
IPC-Hauptklasse G03B 7/097
IPC-Nebenklasse G03B 7/16   G03B 17/24   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine fotografische Kamera, mit

(a) einer fotografischen Linse zum Bilden eines Bildes von eines zu fotografierenden Objektes in einem vorbestimmten Rahmen eines in die Kamera eingelegten fotografischen Films, wobei die fotografische Linse einen der Größe des vorbestimmten Rahmens entsprechenden Blickwinkel aufweist;

(b) Modusauswahleinrichtungen zum Wählen entweder eines Fotografiermodus mit realer Brennweite, was in einem nachfolgenden Abziehverfahren im Abziehen der gesamten Fläche des Rahmens resultiert, oder wenigstens eines Bildausschnittmodus, was in einem folgenden Abziehverfahren im Abziehen wenigstens eines vorbestimmten Abschnittes resultiert, der in dem Rahmen angeordnet und kleiner als dessen Gesamtfläche ist, worin für den Fall, daß mittels der Modusauswahleinrichtungen mehr als ein Bildausschnittmodus wählbar ist, eine entsprechende Anzahl von vorbestimmten Abschnitten verschiedener Größe selektiv zum Abziehen vorgesehen sind; und

(c) Aufzeichnungseinrichtungen, die von den Modusauswahleinrichtungen gesteuert werden, um Daten auf den in die Kamera eingelegten Film aufzuzeichnen, die von einer in dem folgenden Druckvorgang vorgesehenen Kopiermaschine lesbar sind, und den vorbestimmten Abschnitt innerhalb der Gesamtfläche des Filmrahmens (FI) anzeigen, der in Übereinstimmung mit dem mittels der Modusauswahleinrichtungen gewählten Fotografiermodus abgezogen werden soll.

Eine Kamera dieser Art ist bekannt aus der US-A-3 490 844. Wenn jedoch solch eine Kamera so konstruiert ist, daß die Helligkeit der Gesamtfläche des Rahmens fotometrisch mittels einer Lichtmeßeinrichtung gemessen wird und eine Belichtungssteuerung auf der Grundlage von Ergebnissen einer solchen Lichtmessung durchgeführt wird, wird jedoch dann selbst ein Fotografierbereich, der in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nicht auf ein fotografisches Papier abgezogen wird, fotometrisch gemessen. Wenn somit eine Belichtungssteuerung auf der Grundlage eines solchen Ergebnisses in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus durchgeführt wird, besteht die Möglichkeit, daß eine geeignete Belichtung bezüglich des abgezogenen Bereiches in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nicht erhalten wird. Wenn beispielsweise ein Objekt, welches im Vergleich mit anderen Objekten extrem hell ist, wie etwa die Sonne, in einer Ecke des Fotografierbereiches mit realer Brennweite angeordnet ist, wird das helle Objekt (die Sonne) im Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nicht auf fotografisches Papier abgezogen. Wenn in solche einer Situation eine Durchschnittslichtmessung für die Gesamtheit des Fotografierbereiches mit realer Brennweite durchgeführt wird, und eine Belichtungssteuerung auf der Grundlage der erhaltenen Ergebnisse vorgenommen wird, ergibt sich eine extreme Unterbelichtung im Hinblick auf ein Objekt des in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus abgezogenen Objektes. Umgekehrt resultiert in dem Fall, daß ein mit einem Punktlicht beleuchtetes Objekt, welches somit eine viel höhere Helligkeit hat als die anderer Objekte, zentral im Fotografierbereich mit realer Brennweite angeordnet ist, wenn eine Durchschnittslichtmessung für die Gesamtheit des Fotografierbereiches mit realer Brennweite durchgeführt wird, und Belichtungssteuerung auf der Grundlage der erhaltenen Ergebnisse vorgenommen wird, eine extreme Überbelichtung bezüglich eines Objektes des in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus abgezogenen Bereiches.

Dieses kann auch von einem Kopiergerät des Typs gesagt werden, in welchem ein auf einem fotografischen Film gespeichertes Bild auf fotografisches Papier abgezogen wird. Spezieller wird in dem Fall eines in dem Pseudobrennweitenmodus fotografierten Rahmens nur ein Teil des fotografierten Bereiches auf dem Rahmen auf das fotografische Papier abgezogen. Wenn somit die Helligkeit des Gesamtbereiches des Rahmens gemessen wird, und Belichtungswerte und Farbabgleich auf der Grundlage erhaltener Ergebnisse bestimmt werden, wird dann selbst der nicht auf das fotografische Papier abgezogene Bereich der Lichtmessung unterworfen, und das Ergebnis bei der Bestimmung von Belichtungswert und Farbabgleich berücksichtigt, so daß es möglich ist, daß ein Abzug mit geeigneter Dichte und Farbbalance im Hinblick auf den in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus abgezogenen Bereich nicht erhalten wird.

Wenn ferner ein in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus in der obigen Kamera fotografierter Rahmen vergrößert wird auf einen Abzug mit derselben Größe wie derjenige eines Rahmens, der in dem Fotografiermodus mit realer Brennweite fotografiert wird, wird das Abzugvergrößerungsverhältnis in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus-Rahmen unvermeidbar größer als in dem Rahmen des Fotografiermodus mit realer Brennweite. Demgemäß wird in dem Fall des Abziehens des in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus fotografierten Rahmens ein verschwimmendes Objektbildes auf dem Film, welches durch Vibration der Kamera verursacht wird, und in dem Fotografiermodus mit realer Brennweite kein Problem darstellt, deutlich, und deshalb verschlechtert sich die Qualität des Abzugs.

Im Hinblick auf die Bildqualität des Abzugs werden die Filmpartikel auf dem Abzug mit größer werdendem Vergrößerungsverhältnis beim Abziehen größer, was dazu führt, daß ein häßlicher Abzug, insbesondere in dem Fall eines hochempfindlichen Filmes, dessen Partikeleigenschaften schlecht sind, erhalten wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kamera vorzusehen, welche in der Lage ist, eine geeignete Belichtung in dem oben erwähnten Pseudobrennweiten-Fotografiermodus zu bieten.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kamera vorzusehen, welche in der Lage ist, die Verschlechterung der Bildqualität aufgrund des Vergrößerungsverhältnisses des Abzugs zu verhindern, welches in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus größer wird als in dem normalen Fotografiermodus.

Diese Aufgaben werden gelöst gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.

Andere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen deutlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Kamera gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist eine Aufsicht derselben;

Fig. 3 ist eine Frontalansicht derselben;

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht, welche eine Konstruktion eines optischen Suchersystems und eines optischen Bereichssuchersystems zeigt, die beide in der Kamera verwendet werden;

Fig. 5 ist eine schematische Darstellung, welche einen Abziehbereich in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus zeigt;

Fig. 6 ist eine schematische Darstellung, welche eine Anzeige in dem Kamerasucherfeld zeigt;

Fig. 7 ist eine Querschnittsdarstellung, welche eine Beziehung zwischen einem Fotografierbereich einer Fotografierlinse und einem Lichtmeßbereich eines optischen Lichtmeßsystems zeigt, die beide in der Kamera verwendet werden;

Fig. 8 und 9 erläutern Anzeigemoden einer in der Kamera verwendeten Flüssigkristallanzeige;

Fig. 10 erläutert die Kamera mit geöffnetem Rückdeckel, von hinten gesehen;

Fig. 11 ist eine vergrößerte Vorderansicht einer in der Kamera verwendeten Codedruckeinheit, von hinten gesehen;

Fig. 12 ist eine longitudinale Querschnittsansicht der Codedruckeinheit;

Fig. 13 ist eine teilweise vergrößerte, transversale Schnittansicht der Codedruckeinheit;

Fig. 14 stellt einen Film dar, auf welchem die Codesignale aufgedruckt sind, von hinten gesehen;

Fig. 15 zeigt ein auf den Film gedrucktes Codesignal;

Fig. 16 ist ein elektrisches Schaltkreisdiagramm der Kamera;

Fig. 17 ist ein Blockdiagramm, welches eine Konstruktion eines in der Kamera verwendeten, automatischen Brennweitenabgleichschaltkreises zeigt;

Fig. 18 ist ein Graph, welcher eine Beziehung zwischen Blende und Belichtungszeit zeigt und ebenfalls eine Blitzaussende-Zeitgabe zeigt;

Fig. 19 ist ein Graph, welcher eine Beziehung zwischen Blende und Belichtungszeit zur Zeit des Überwechselns zum Fotografieren mit Blitz zeigt;

Fig. 20A, 20B, 20C und 21 sind Flußdiagramme, welche einen Betrieb eines in der Kamera verwendeten Steuerungsmikrocomputers zeigen;

Fig. 22 ist ein Flußdiagramm, welches Details von Schritt S8 darin zeigt;

Fig. 23 ist eine schematische Ansicht, welche einen Betrieb davon in einer typischen Phase zeigt;

Fig. 24, 24 und 26 sind jeweils ein Flußdiagramm, welches den Betrieb eines Mikrocomputers für eine Anzeige zeigen;

Fig. 27 ist ein Blockdiagramm, welches eine automatische Kopiermaschine zeigt, die in dem System dieses Ausführungsbeispiels verwendet wird; und

Fig. 28 ist ein Zeitdiagramm, welches Abläufe davon zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden detailliert unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

In Fig. 1, welche eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Kamera nach der vorliegenden Erfindung ist, bezeichnet die Bezugsziffer 2 ein Kameragehäuse; Ziffer 4 bezeichnet eine Verschlußauslösetaste; Ziffer 6 bezeichnet einen Datenauswahlschalter zum Auswählen, ob ein Datum beim Abziehen auf fotografisches Papier gedruckt werden soll; Ziffer 8 bezeichnet eine Ausschnitteinstelltaste zum Einstellen, ob der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus eingestellt ist oder nicht, sowie dessen Abzuggröße; und LCD&sub1; stellt eine Flüssigkristallanzeige zum Anzeigen verschiedener, fotografierbezogener Daten dar. Die Verschlußauslösetaste 4, der Datum-Auswahlschalter 6 und die Bildausschnitt-Einstelltaste 8 sind auf einer oberen Oberfläche des Kameragehäuses 2 angeordnet, wie in der Aufsicht der Fig. 2 gezeigt. Der Datum-Auswahlschalter 6 ist vom Schiebetyp; in seiner gezeigten Position wird ein Datum gedruckt, während ein Datum nicht länger gedruckt wird, wenn er in Richtung X in der Figur geschoben wird. Entweder der Fotografiermodus mit realer Brennweite oder normaler Fotografiermodus oder der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus, und das Bildausschnittverhältnis im letzteren, werden gemäß der Anzahl von Tastenbetätigungen der Taste 8 bestimmt. Wie später beschrieben, wird, wenn ein Film mit einer Empfindlichkeit unterhalb von ISO 400 eingelegt wird, die Bildausschnitteinstelltaste 8 überhaupt nicht betätigt, unter welcher Bedingung der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nicht gewählt wird, und die Gesamtheit eines Fotografierbereiches mit realer Brennweite oder ein normaler Fotografierbereich wird abgezogen. Wenn die Bildausschnitteinstelltaste 8 einmal betätigt wird, wird ein Ausschnittmodus "1" erhalten, in welchem ein etwas kleinerer Fotografierbereich als der Fotografierbereich fit realer Brennweite abgezogen wird. Zweifache Betätigung bietet einen Bildausschnittmodus "2" eines noch kleineren Abziehbereiches, und dreimal Betätigen resultiert in einem Ausschnittmodus "3" des kleinsten Abziehbereiches. Wenn sie ferner betätigt wird, wird ein Nahaufnahmenmodus erhalten, wie später beschrieben wird.

Noch eine weitere Betätigung der Bildausschnitteinstelltaste 8 resultiert in einer Rückkehr zu dem Fotografiermodus mit realer Brennweite. Diesbezügliche Details werden später dargelegt.

In Fig. 1 bezeichnet Ziffer 12 ferner einen Blitzeinheitsabschnitt; Ziffer 14 bezeichnet ein Sucherfenster; Ziffer 16 bezeichnet ein Sucherbeleuchtungsfenster; und Ziffern 18a und 18b stellen ein Paar von Bereichsucherfenstern dar. Diese sind auf einer Frontseite des Kameragehäuses 2 angeordnet, wie in der Frontalansicht von Fig. 3 gezeigt. Ziffern 20 und 22 bezeichnen eine Fotografierlinse und ein Lichtmeßfenster für automatische Belichtungssteuerung.

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht, welche ein optisches Suchersystem und ein optisches Bereichsuchersystem zeigt, die beide in solch einer Kamera verwendet werden. In Fig. 4 wird das optische Suchersystem von einem optischen System vom invertierten Galilei'schen Typ gebildet, welches eine Objektivlinse L&sub1; mit negativer Brechkraft und eine Okularlinse L&sub2; mit positiver Brechkraft umfaßt, die beide im Inneren des Sucherfensters angeordnet sind. Zwischen der Objektivlinse L&sub1; und der Okularlinse L&sub2; ist ein Halbspiegel H angeordnet, wodurch Licht, welches von einem Spiegel nach Passieren durch eine Flüssigkristallanzeige LCD&sub2;, die hinter dem Sucherbeleuchtungsfenster 16 angeordnet ist, zu dem Sucher geleitet wird. Andererseits ist hinter dem Bereichsucherfenster 18a eine lichtaussendende Diode 24 zum Bereichsuchen angeordnet, um einen Infrarotlichtstrahl durch eine Projektionslinse L&sub3; auf ein Objekt zu richten. Von dem Objekt reflektiertes Licht wird von einem Lichterfassungselement 26 durch eine Lichtempfangslinse L&sub4;, die hinter dem Bereichsucherfenster 18b angeordnet ist, zum Bereichsuchen erfaßt, und von dem Zustand des erfaßten Lichts wird die Entfernung zum Objektiv bestimmt. Dieses Bereichssuchprinzip ist bereits bekannt, so daß Details hier ausgelassen sind.

Der Abziehbereich beim Wählen des Pseudobrennweiten-Fotografiermodus wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert, welche eine Vorderansicht ist, die eine Belichtungsebene eines gewöhnlichen 35-mm-Films zeigt. In dem Fotografiermodus mit realer Brennweite, wenn der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nicht gewählt ist, wird der gesamte Bereich von 24 mm Länge und 36 mm Breite auf Fotopapier abgezogen. Im Bildausschnittmodus "1" wird der von A&sub1; angezeigte Bereich abgezogen; im Ausschnittmodus "2" wird der von A&sub2; angezeigte Bereich abgezogen; und im Ausschnittmodus "3" wird der durch A&sub3; angezeigte Bereich abgezogen. Die Verhältnisse der Abzugbereiche auf dem Film in den Ausschnittmoden "1", "2" und "3" relativ zu dem Fotografiermodus mit realer Brennweite werden näherungsweise auf 1 : 1 / 2 : 1 / 2 : 1 / 3 gesetzt. Deshalb werden in dem Fall, daß Rahmen nach dem Fotografieren in jenen Moden auf dieselbe Größe vergrößert werden, dieselben Bereiche abgezogen wie jene, die von Linsen der in Tabelle 1 unten gezeigten Pseudobrennweiten fotografiert werden, vorausgesetzt, daß eine Brennweite f der Fotografierlinse zu 35 mm angenommen wird.

Tabelle 1

Fotografier-Modus Brennweite

Normaler Modus 35 mm

Ausschnitt-Modus "1" 50 mm

Ausschnitt-Modus "2" 70 mm

Ausschnitt-Modus "3" 105 mm

Bezugnehmend nun auf Fig. 6 ist dort eine Anzeige in dem Sucherfeld dargestellt, welche mittels einer Flüssigkristallanzeige LCD&sub2; bewirkt wird. In der Flüssigkristallanzeige LCD&sub2; sind vier Arten von Rahmen F&sub0;, F&sub1;, F&sub2; und F&sub3; vorgesehen, die jeweils Abziehbereichen des Fotografiermodus mit realer Brennweite bzw. den Bildausschnittmoden "1", "2" und "3" entsprechen. Einer dieser Rahmen wird selektiv gemäß einem eingestellten Zustand der Bildausschnitteinstelltaste 8 angezeigt. Spezieller wird in dem Sucherfeld der Rahmen F&sub0; in dem Fotografiermodus mit realer Brennweite angezeigt; F&sub1; wird in dem Bildausschnittmodus "1" angezeigt; F&sub2; wird in dem Ausschnittmodus "2" angezeigt und F&sub3; in dem Ausschnittmodus "3" und dem Nahaufnahmenmodus.

Nun wird unter Bezug auf Fig. 7 die Beziehung zwischen dem von einer Fotografierlinse 20 fotografierten und abgezogenen Bereich, sowie einem Lichtmeßbereich eines in dem Inneren des Lichtmeßfensters 22 angeordneten Lichtmeßsystems erklärt. In Fig. 7 wird in dem Fotografiermodus mit realer Brennweite der Bereich B&sub1; mittels der Fotografierlinse 20 auf dem Rahmen fotografiert und abgezogen. Im Bildausschnittmodus "3" des kleinsten Abziehbereiches wird der Bereich von B&sub2; abgezogen. Es wird hier angenommen, daß der Winkel des Blickfeldes der Fotografierlinse 20 relativ zu dem kleinsten Abziehbereich B&sub2; gleich α ist. Andererseits ist hinter dem Lichtmeßfenster 22 ein optisches Lichtmeßsystem angeordnet, welches eine Lichtmeßlinse L&sub5;, einen Filter F und ein Lichtempfangselement 28 umfaßt. Wenn sein Blickfeldwinkel β beträgt, ist die Beziehung zu α die folgende: α≤β. Bei dieser Konstruktion ist ein Lichtmeßbereich immer in dem abzuziehenden Bereich positioniert, wodurch eine Lichtmeßinformation, welche immer dem abzuziehenden Bereich entspricht, präzise erhalten werden kann, selbst wenn der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus eingestellt ist.

Bezugnehmend nun auf Fig. 8 sind dort Anzeigemoden der in Fig. 1 gezeigten Flüssigkristallanzeige LCD&sub1; dargestellt. Obwohl alle Anzeigeelemente in Fig. 8 angedeutet sind, tritt dieses nicht tatsächlich auf. Die Markierungen M&sub1;, M&sub2; und M&sub3; bezeichnen Anzeigeelemente, welche eingestellte Fotografiermoden der Kamera bezeichnen. Im Fotografiermodus mit realer Brennweite wird nur das Anzeigeelement M&sub1; angezeigt. Wenn einer der Bildausschnittmoden "1", "2" und "3" durch Betätigung der Ausschnitteinstelltaste 8 gewählt wird, wird nur das Anzeigeelement M&sub2; angezeigt. Andererseits wird, wenn der Nahaufnahmemodus gewählt wird, nur das Anzeigeelement M&sub3; angezeigt.

Die Markierungen D&sub1;, D&sub2;, D&sub3;, D&sub4; und D&sub5; stellen Anzeigeelemente zum Anzeigen von Abziehbereichen gemäß Fotografiermoden dar. Im Fotografiermodus mit realer Brennweite oder normalem Fotografiermodus wird das Anzeigeelement D&sub1; angezeigt, welches den breitesten Abziehbereich zeigt. Im Falle des Pseudobrennweiten-Fotografiermodus wird selektiv eines der Anzeigeelemente D&sub2;, D&sub3; und D&sub4; gemäß dem gewählten Ausschnittmodus "1", "2" oder "3" zusammen mit dem Anzeigeelement D&sub1; angezeigt. Beispielsweise werden im Ausschnittmodus "1", welcher den breitesten Abziehbereich im Pseudobrennweiten-Fotografiermodus aufweist, die Anzeigeelemente D&sub1; und D&sub2; angezeigt; im Ausschnittmodus "2" werden die Anzeigeelemente D&sub1; und D&sub3; angezeigt; und im Ausschnittmodus "3" werden die Anzeigeelemente D&sub1; und D&sub4; angezeigt. Ferner wird im Nahaufnahmen-Fotografiermodus das Anzeigeelement D&sub5; angezeigt.

Die Markierung DA stellt ein Anzeigeelement zum Anzeigen, daß Datumsdaten abgezogen werden, dar. Das Datum wird nicht abgezogen, wenn sein Abziehmodus nicht gewählt ist. Das Anzeigeelement DA kann so konstruiert sein, daß ein Datum angezeigt wird, selbst wenn Abziehen des Datums nicht gewählt ist. Die Markierung FC stellt ein Anzeigeelement zum Anzeigen der Anzahl von fotografierten Rahmen dar. Ferner stellt die Markierung FE ein Anzeigeelement zum Anzeigen eines eingelegten Zustandes des Films dar. Auf diese Weise werden verschiedene Fotografiermoden, abgezogene Daten, die Anzahl fotografierter Rahmen, und der Filmeinlegungszustand von der Flüssigkristallanzeige LCD&sub1; angezeigt.

Beispielsweise zeige Fig. 9 einen Anzeigemodus der Flüssigkristallanzeige LCD&sub1;, in welchem der Bildausschnittmodus "2" gewählt worden ist, wodurch die Anzeigeelemente M&sub2;, D&sub1; und D&sub3; angezeigt werden; Daten wie "25. Juli 1985" werden als Datum abgezogen; "24" wird als Anzahl fotografierter Rahmen angezeigt; und ein normal eingelegter Filmzustand wird angezeigt.

Bezugnehmend nun auf Fig. 10 ist dort das Kameragehäuse 2, von hinten gesehen, dargestellt, mit dessen Rückdeckel offen. In Fig. 10 ist in dem Kameragehäuse 2 eine Spulenkammer 2a zum Aufnehmen einer Spule 28 darin rechts in der Figur vorgesehen, während links in der Figur eine Patronenkammer 2b zum Einlegen einer Patrone vorgesehen ist. Demgemäß wird der Film beim Aufwickeln von links nach rechts in der Figur bewegt. Ziffer 2c bezeichnet einen in einer Position entsprechend dem Film vorgesehenen Rahmen, und an dessen am weitesten rechts gelegenen Ende ist eine Codedruckeinheit 30 zum Drucken verschiedener Fotografierdaten als Codes auf den Film untergebracht.

Wie in der vergrößerten Ansicht der Fig. 11 gezeigt, weist die Codedruckeinheit 30 siebzehn optische Fasern 30a auf, von denen die einen Enden longitudinal in der Figur in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der Emulsionsoberfläche des Films angeordnet sind. Die anderen Enden dieser vielen optischen Fasern 30a liegen siebzehn lichtaussendenden Dioden 32a gegenüber, die auf einem lichtemittierenden Diodensubstrat 32 befestigt sind, wie in Fig. 12 gezeigt ist, welche eine vergrößerte Schnittansicht der Codedruckeinheit 30 ist.

Fig. 13 ist eine vergrößerte transversale Schnittansicht der Codedruckeinheit 30 und ihrer Umgebung, in welcher die Markierung FI einen eingelegten und aufgewickelten Film darstellt. Der Film FI wird in einer vorbestimmten Position des Rahmens 2c unten Druck mittels einer Druckplatte 40 gehalten, der von einer Druckplattenfeder 38 ein geeigneter Druck verliehen wird, wobei die Feder 38 mit Stift 36 an einem Rückdeckel 34 der Kamera befestigt ist. Die Codedruckeinheit 30 ist an dem Kameragehäuse und einer Lichtabschirmröhre 42 befestigt, und auf ihrer Seite gegenüber einer optischen Achse der Fotografierlinse ist eine Lichtabschirmplatte 44 vorgesehen. Die lichtemittierenden Dioden 32a sind über eine flexible Platine PB mit einer später beschriebenen LED-Treiberschaltung LEDR verbunden, welche arbeitet, AN und AUS der lichtemittierenden Diode 32a zu steuern, wodurch ein auf den Film zu druckender Code eingestellt wird.

Demgemäß wird ein jedem Rahmen entsprechender Code ganz rechts, wenn von der Rückseite des Films gesehen, auf den Rahmen geruckt, wie in Fig. 14 gezeigt. Spezieller entspricht ein Code CO&sub1; dem Rahmen FI&sub1;, Code CO&sub2; dem Rahmen FI&sub2; und ein Code CO&sub3; dem Rahmen FI&sub3;. Die Markierung CR in Fig. 14 stellt den Bereich dar, in welchem ein Code gelesen wird; die rechte Seite in der Figur ist die Seite des Filmanfangs, während die linke Seite die Patronenseite ist.

Für jeden Rahmen des Films wird jeder Code von einem 17-Bit-Digitalsignal gebildet. Durch diese Bits dargestellte Daten werden nun unter Bezug auf Fig. 15 erläutert. Fig. 15 ist eine Rückansicht des fotografierten Films, wie Fig. 14, in welchem die rechte Seite der Filmanfang ist. Der 17-Bit-Code umfaßt, der Reihe nach von oben in der Figur, einen 3-Bit-Ausschnittinformationscode Ct, einen 1-Bit-Datumsabzugs-Erlaubnis-Informationscode Cs, einen 4-Bit-Jahr-Informationscode Cy, einen 4-Bit-Monats-Informationscode Cm und einen 4-Bit-Tag-Informationscode Cd. Der Ausschnitt-Informationscode Ct wird nun detailliert beschrieben. Wenn die Bits dieses Codes Ct als b&sub1;, b&sub2; und b&sub3; der Reihe nach von oben in der Figur angenommen werden, ist die Beziehung zwischen der eingestellten Fotografierbedingung und jenen Bit-Signalen, wie in Tabelle 2 unten gezeigt ist.

Tabelle 2
Fotografier-Modus Normaler Modus Ausschnitt-Modus Nahaufnahmen-Modus

In den Zahlenspalten obiger Tabelle bezeichnet "1", daß die entsprechende lichtaussendende Diode dieses Bits eingeschaltet ist, während "0" anzeigt, daß dieselbe ausgeschaltet ist.

Der Informationscode Cs für die Erlaubnis, das Datum abzuziehen, ist in dem Fall, daß ein Datum abgezogen wird, "1", und "0", wenn ein Datum nicht abgezogen wird. Betreffend den Jahresinformationscode Cy, Monatsinformationscode Cm und Tagesinformationscode Cd, werden Jahres-, Monats- und Tagesdaten in binäre Stellen umgewandelt.

Die folgende Beschreibung wird nun über den elektrischen Schaltkreis in der Kamera dieses Ausführungsbeispiels gegeben, wobei der Schaltplan nach Fig. 16 verwendet wird. In Fig. 16 bezeichnet die Markierung SW&sub1; einen Lichtmeßschalter, welcher mittels der ersten Betätigungsstufe der in Fig. 1 gezeigten Verschlußauslösetaste 4 geschlossen wird; SW&sub2; bezeichnet einen Auslöseschalter, welcher mittels Betätigung bis zur zweiten Stufe der Taste 4 geschlossen wird; SW&sub3; bezeichnet einen Tastenschalter, der geöffnet und geschlossen wird in Verriegelung mit der in Fig. 1 gezeigten Ausschnitteinstelltaste 8; SW&sub4; bezeichnet einen Transportschalter, welcher auf eine Verschlußfreigabe hin geschlossen und nach Abschluß des Filmtransports geöffnet wird; SW&sub5; bezeichnet einen Rückdeckelschalter, welcher beim Schließen des Rückdeckels 34 der Kamera geöffnet und beim Öffnen desselben Deckels geöffnet wird; SW&sub6; bezeichnet einen Filmerfassungsschalter, welcher geöffnet wird, wenn der Film eingelegt und aufgewickelt wird, und geschlossen wird, wenn der Film nicht eingelegt ist; SW&sub7; bezeichnet einen Zählschalter, welcher zu Beginn der Verschlußfreigabeoperation geschlossen und nach Abschluß der Ladung des Verschlusses geöffnet wird; und SW&sub8; bezeichnet einen Datumsabzug-Wahlschalter, welcher geschlossen wird, wenn ein Datumsabzugmodus gewählt wird, und geöffnet wird, wenn ein Datumsabzugmodus nicht gewählt wird.

Die Schalter SW&sub1; bis SW&sub4;, welche Startschalter sind, sind mit einem Interruptanschluß INT eines Steuermikrocomputers CMC über ein NAND-Gatter NA angeschlossen, und ebenfalls direkt mit Eingangsanschlüssen PI&sub2;, PI&sub3; und PI&sub4; dem Steuermikrocomputers CMC verbunden. Ein Interrupt des steuernden Mikrocomputers CMC wird durch eine positive Flanke einer Eingabe an den Interruptanschluß INT bewirkt. Der Schalter SW&sub5; ist mit einem Eingangsanschluß des NAND-Gatters NA über einen Differenzschaltkreis verbunden, welcher einen Kondensator C&sub2; und einen Widerstand R&sub3; umfaßt. Dieses dient dazu, den Zählwert des Filmzählers auf "0" zu setzen, wenn der Rückdeckel der Kamera geöffnet wird. Ferner sind die Schalter SW&sub5; bis SW&sub7; mit Eingangsanschlüssen PI&sub5;, PI&sub6; bzw. PI&sub8; des Steuermikrocomputers CMC verbunden. Die Schalter SW&sub1; bis SW&sub7; sind mit einem Stromversorgungsanschluß E&sub1; jeweils über Hochziehwiderstände verbunden.

Die Markierung E stellt eine Stromversorgungsbatterie der Kamera dar, deren Ausgang mit einem Eingangsanschluß des Steuermikrocomputers CMC über einen Stabilisierungsschaltkreis verbunden ist, der eine Diode D&sub2; und einen Kondensator C&sub3; umfaßt. Die Schaltkreise, die bei Änderungen der ihnen zugeführten Versorgungsspannung zur Fehlfunktion neigen, werden mit elektrischer Leistung vom Versorgungsanschluß E&sub1;, stabilisiert mittels des Stabilisierungsschaltkreises, versorgt, während den anderen Schaltkreisen die elektrische Leistung direkt von der Versorgungsbatterie E zugeführt wird.

Die Markierung FL stellt einen Blitzschaltkreis einschließlich einer Blitzröhre zum Fotografieren mit Blitz, sowie einen Steuerschaltkreis für die Blitzröhre dar, in welcher ein Booster-Schaltkreis zum Liefern einer Hochspannung an einen Hauptkondensator mit einem Signal betrieben wird, welches von einem Ausgangsanschluß PO&sub7; des Steuermikrocomputers CMC geliefert wird, und Blitzen wird ausgelöst mit einem Signal, welches von einem Ausgangsanschluß PO&sub8; geliefert wird. Wenn ferner die Ladespannung für den Hauptkondensator einen vorbestimmten Wert erreicht, wird ein Ladungsabschlußsignal an den Steuermikrocomputer CMC über den Eingangsanschluß PI&sub7; gegeben.

Die Markierung MD bezeichnet einen Motortreiberschaltkreis, welcher den Filmtransportmotor M steuert. Mit einem von einem Ausgangsanschluß PO&sub5; des Steuermikrocomputers CMC gelieferten Signal wird der Motor M angesteuert, um den Film aufzuwickeln, und sein Antrieb wird mit einem Signal gebremst, welches an einen Ausgangsanschluß PO&sub6; geliefert wird.

Die Markierung CAS bezeichnet einen Filmempfindlichkeitsleseschalter, welcher Filmempfindlichkeitsdaten liest, die zuvor auf der in die Kamera eingelegten Filmpatrone gespeichert sind, und geöffnet oder geschlossen werden gemäß den gelesenen Daten. Die als digitale Daten von jedem Schalter CAS gelesenen Filmempfindlichkeitsdaten werden mittels eines D/A-Wandlers (D/A) in ein Analogsignal umgewandelt. Dieses analoge Filmempfindlichkeitssignal wird an einen Lichtmeßschaltkreis gegeben, welcher eine Fotodiode PD, einen Operationsverstärker OP und eine logarithmische Kompressionsdiode D&sub1; einschließt, in welchem es zu einem Lichtmeßsignal hinzuaddiert wird. Die Ausgabe dieses Lichtmeßschaltkreises ist deshalb ein Lichtmeßsignal, zu welchem das Filmempfindlichkeitssignal hinzuaddiert ist. Dieses Signal wird auf die Basis eines Transistors TR&sub1; über einen Puffer B gegeben, und wird einer logarithmischen Expansion in einem logarithmischen Expandierschaltkreis unterworfen, welcher den Transistor TR&sub1; und einen Kondensator C&sub1; umfaßt. Die Ladespannung für den Kondensator C&sub1; wird-mit einer vorbestimmten Spannung E&sub2; mittels eines Komparators CN verglichen, und wenn sie unter E&sub2; fällt, wird ein Transistor TR&sub5; nichtleitend, und ein Auslösermagnet SMG wird energielos, um den Verschluß zu schließen. Transistoren TR&sub2; und TR&sub3; werden von einem Ausgangsanschluß PO&sub4; des Steuermikrocomputers CMC gesteuert, und sie dienen der Zeitgabe der Energetisierung des Verschlußmagneten SMG und der logarithmischen Expansion. Ferner wird ein Transistor TR&sub4; von einem Ausgangsanschluß PO&sub3; des Steuermikrocomputers CMC gesteuert, und dient zum schnellen Laden des Kondensators C&sub1;, um einen Maximalblendenwert zu verändern, und eine längste Verschlußgeschwindigkeit gemäß dem gewählten Fotografiermodus zu verändern, wie später beschrieben wird.

Die Ausgabe des Lichtmeßschaltkreises, welche ein Lichtmeßsignal mißt, dem das Filmempfindlichkeitssignal hinzuaddiert ist, wird an einen A/D-Wandler (A/D) gegeben, und in ein Digitalsignal umgewandelt, welches wiederum an den Steuermikrocomputer CMC über Eingangsanschluß PIAD gegeben wird. Ferner wird das Digitalsignal gemäß der Filmempfindlichkeit, welche von jedem Schalter CAS zur Verfügung gestellt wird, an den Steuermikrocomputer CMC von einem Eingangsanschluß PIDX des Mikrocomputers gegeben, und ebenfalls an einen später beschriebenen Anzeigemikrocomputer DMC gegeben.

Der Anzeigemikrocomputer DMC steuert die Anzeige der Flüssigkristallanzeige LCD&sub1; auf der oberen Oberfläche der Kamera und diejenige der Flüssigkristallanzeige LCD&sub2; in dem Sucher und steuert ebenfalls den auf den Film gedruckten Code. Er wird mit elektrischer Leistung über den Stromversorgungsanschluß E&sub1; versorgt, und der Datumsabzug-Wahlschalter SW&sub8; ist mit einem Eingangsanschluß pi&sub1; des Anzeigemikrocomputers DMC verbunden. Der Anzeigemikrocomputer DMC ist so konstruiert, daß eine Unterbrechung von einem Signal bewirkt wird, welches an einen Unterbrechungsanschluß int&sub1; oder int&sub2; angelegt wird, welche mit Ausgangsanschlüssen PO&sub1;&sub1; bzw. PO&sub1;&sub2; des Steuermikrocomputers CMC verbunden sind. Eine Unterbrechung an den Unterbrechungsanschluß int&sub1; wird bewirkt, wenn die Anzeige der Flüssigkristallanzeigen LCD&sub1; und LCD&sub2; verändert wird, während eine Unterbrechung an den Unterbrechungsanschluß int&sub2; beim Codedrucken auf den Film bewirkt wird.

Ferner werden Signale betreffend Fotografiermoden jeweils von dem Steuermikrocomputer CMC an den Anzeigemikrocomputer DMC über Ausgangsanschluß POD und Eingangsanschluß piD geliefert. Ferner werden, wie oben erwähnt, Signale über die Filmempfindlichkeit jeweils an Eingangsanschluß piDX gegeben. Ferner ist ein Uhrenschaltkreis zum Bestimmen eines auf den Film zu druckenden Datums in dem Anzeigemikrocomputer DMC enthalten.

Der Anzeigemikrocomputer DMC steuert die Flüssigkristallanzeige LCD&sub1; auf der oberen Oberfläche der Kamera und die Flüssigkristallanzeige LCD&sub2; im Sucher über einen Flüssigkristalltreiberschaltkreis LCDR. Deshalb werden ein Fotografiermodussignal, ein Datumsignal, Filmgegenwart/Abwesenheits-Signal, ein filmtransport-bezogenes Signal, und ein Signal zum Erlauben des Datumsabzugs von dem Anzeigemikrocomputer DMC an den Flüssigkristalltreiberschaltkreis LCDR übertragen, welcher wiederum jene anzutreibenden Daten verriegelt. Ferner schaltet der Anzeigemikrocomputer DMC die lichtemittierenden Dioden 32a zum Codedrucken über einen LED-Treiberschaltkreis LEDR ein oder aus. Die Lichtaussendezeit jeder lichtemittierenden Diode 32a wird gemäß dem Filmempfindlichkeitssignal variiert, was an den Eingangsanschluß piDX gegeben wird.

Die Markierung AF stellt einen automatischen Fokussierschaltkreis dar, welcher die Entfernung zu einem Objekt automatisch mißt und die Brennweitenposition der Fotografierlinse gemäß den Ergebnissen der Messung abgleicht. Der automatische Fokussierschaltkreis AF, welcher von dem Versorgungsanschluß E&sub1; mit elektrischer Leistung versorgt wird, beginnt seine automatische Fokussieroperation bei Empfang eines Signals vom Ausgangsanschluß PO&sub1; des Steuermikrocomputers CMC. Die so erfaßte Entfernung zum Objekt wird als 4-Bit-Digitalsignal an den Steuermikrocomputer CMC vom Eingangsanschluß PIAF eingegeben. Ausgangsanschluß PO&sub2; des Mikrocomputers CMC wird H, wenn die Kamera auf den Nahaufnahmenmodus eingestellt ist, und alle Bits des Entfernungssignals, die sich auf die Entfernung zum Objekt beziehen, werden auf "H" gesetzt, um das Entfernungssignal die naheste Distanz nachträglich anzeigen zu lassen. Deshalb wird zu dieser Zeit die Fotografierlinse auf den nahesten Zustand eingestellt. Die Markierung LMG stellt einen Linsenstoppmagneten dar, welcher bei Koinzidenz des Entfernungssignals mit einem den Verschiebebetrag der Linse anzeigenden Signal energielos wird, um die Verschiebung der Fotografierlinse anzuhalten.

RMG stellt einen Freigabemagneten für den Beginn der Verschiebung der Linse dar.

Der Freigabemagnet RMG wird von einem Signal vom Ausgangsanschluß PO&sub1;&sub0; des Steuermikrocomputers CMC gesteuert. Nach Energetisierung für eine bestimmte Zeitdauer wird er energielos, um die Fotografierlinse freizugeben, wodurch der Beginn der Verschiebung der Fotografierlinse ermöglicht wird.

Eine detailliertere Konstruktion des automatischen Fokussierschaltkreises AF ist in Fig. 17 gezeigt, in welcher die Markierung DD einen Entfernungserfassungsschaltkreis zum Messen der Distanz zu einem Objekt darstellt, wobei der Betrieb des Schaltkreises DD von einem Signal vom Ausgangsanschluß PO&sub1; des Steuermikrocomputers CMC gestartet wird. Sein optisches System ist in Fig. 4 gezeigt. Die von dem Distanzerfassungsschaltkreis DD erfaßte Entfernung zum Objekt wird als 4-Bit-Digitalsignal ausgegeben, denn das Signal eines jeden Bits wird an einen Komparator CON über einen ODER-Schaltkreis gegeben, und ebenfalls an den Steuermikrocomputer CMC über einen Eingangsanschluß PIAF angelegt. Alle anderen Eingangsanschlüsse des ODER-Schaltkreises sind mit dem Ausgangsanschluß PO&sub2; des Mikrocomputers CMC verbunden. Wenn deshalb der Nahaufnahmenmodus gewählt wird, sind alle Bits des an den Komparator CON gegebenen Entfernungssignals "H", was die naheste Position darstellt, unabhängig vom Ausgangssignal vom Entfernungserfassungsschaltkreis DD.

Andererseits stellt die Markierung EC einen Codierer dar, welcher Impulse gemäß dem Verschiebebetrag der Fotografierlinse zur Verfügung stellt. Die von dem Codierer EC gelieferten Pulse werden von einem Zähler CU gezählt, der von einem Signal von dem Ausgangsanschluß PO&sub1; des Steuermikrocomputers CMC rückgesetzt wird. Dieser Zahlwert wird mit dem Entfernungssignal mittels des Comparators CON verglichen, welcher bei Koinzidenz beider Signale ein Ausgangsignal ausgibt, um den Linsenstoppmagnet LMG energielos zu machen, wodurch die Verschiebung der Fotografierlinse in der Position entsprechend dem Entfernungssignal angehalten wird.

Wenn in der Kamera dieses Ausführungsbeispiels ein Rahmen in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus fotografiert wird, das heißt, dem Bildausschnittmodus "1", "2" oder "3", oder dem Nahaufnahmemodus, wird das Vergrößerungsverhältnis des Rahmens beim Abziehen größer, wenn der Rahmen auf dieselbe Größe abgezogen wird wie diejenige eines im Fotografiermodus mit realer Brennweite fotografierten Rahmens. Demgemäß werden Verschwimmungen und Unschärfen, die im Fotografiermodus mit realer Brennweite nicht deutlich waren, nun deutlich. Um dieses zu vermeiden, werden in der Kamera dieses Ausführungsbeispiels der maximale Blendenwert (das heißt, größte F-Zahl) und die längste (größte) Verschlußgeschwindigkeit gemäß der Abzugsgröße in dem Rahmen variiert. Wenn der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt wird, ist deshalb die Tiefe des Feldes erweitert und die längste Verschlußgeschwindigkeit (die größte Belichtungszeit) gebremst, um das Verschwimmen des Objektbildes auf dem Film zu vermeiden. Hier ist die maximale Verschlußzeit desto kürzer, je größer der maximale Blendenwert ist, weil der Verschluß in diesem Ausführungsbeispiel als Blendendiaphragma betrieben wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Konstruktion beschränkt. Sie kann so konstruiert sein, daß nur der maximale Blendenwert oder nur die Grenz- und Verschlußgeschwindigkeit gemäß dem Fotografiermodus verändert wird.

Tabelle 3 unten zeigt Fotografiermoden und maximale Blendenwerte (maximale F-Zahl) und untere Grenzwerte der Verschlußgeschwindigkeit in diesem Ausführungsbeispiel.

Tabelle 3
Fotografier-Modus Avmax Tvmin Normaler Modus Ausschnitt-Modus Nahaufnahme-Modus

In der obigen Tabelle bezeichnen "Avmax" und "Tvmin" einen maximalen Blendenwert bzw. einen längsten Grenzwert der Verschlußgeschwindigkeit. Dieses ist in Fig. 18 dargestellt, in welcher eine vertikale Achse einen Blendenwert darstellt, und eine horizontale Achse die Zeit, berechnet von der Öffnung des Verschlusses. Im Fotografiermodus mit realer Brennweite oder dem Ausschnittmodus "1" ist es möglich, die Blende zu öffnen und die Verschlußgeschwindigkeit bis zur Kombination eines Blendenwertes (F-Zahl) 2,8 und Verschlußgeschwindigkeit 1/30 zu verlängern, wie durch A angedeutet ist. In dem Ausschnittmodus "3" kann die Blende geöffnet werden und die Verschlußgeschwindigkeit kann ausgedehnt werden bis zur Kombination eines Blendenwertes (F-Zahl) 5,6 und Verschlußgeschwindigkeit 1/60, wie durch B angedeutet. Ferner kann in dem Nahaufnahmemodus nur die Kombination eines Blendenwertes (F-Zahl) 16 und Verschlußgeschwindigkeit 1/1000 eingestellt werden. Wenn bei solchen Kombinationen von beschränkten Blenden und Verschlußgeschwindigkeiten eine geeignete Belichtung nicht erhalten werden kann, wird automatisch geblitzt. Wie in dem unteren Zeitdiagramm der Fig. 18 gezeigt, wird, wenn die Kombination eines Blendenwertes (F-Zahl) 5,6 und Verschlußgeschwindigkeit 1/60 beispielsweise in dem Ausschnittmodus "2" eine Unterbelichtung bewirkt, ein Signal von dem Ausgangsanschluß PO&sub8; des Steuermikrocomputers CMC zum Zeitpunkt T&sub1; ausgegeben, an welchem der Verschluß, der ebenfalls als Blende dient, auf einen Blendenwert (F-Zahl) von 8 geöffnet wird, berechnet in Übereinstimmung mit dem Entfernungssignal, welches von dem automatischen Fokussierschaltkreis AF geliefert wird, wodurch der Blitz ausgelöst wird. Zu einem Zeitpunkt T&sub2;, in welchem der Verschluß auf einen Blendenwert (F-Zahl) von 5,6 geöffnet wird, wird ein Signal von dem Ausgangsanschluß PO&sub4; ausgegeben, wodurch der Verschluß-Schließvorgang begonnen wird.

In diesem Zusammenhang wird ebenfalls ein Belichtungswert EV zum Überwechseln zum Blitzen gemäß dem gewählten Fotografiermodus verändert. Tabelle 4 zeigt die Beziehung zwischen Fotografiermoden und Belichtungswerten (als Evc angenommen) für den Wechsel zum Blitzen.

Tabelle 4

Fotografier-Modus Belichtungswert zum Überwechseln

Normaler Modus Ev 8

Ausschnitt-Modus "1" EV 8

Ausschnitt-Modus "2" EV 10

Ausschnitt-Modus "3" EV 12

Nahaufnahme-Modus EV 18

Wenn die Subjekthelligkeit Bv ist, die Filmempfindlichkeit Sv, Blendenwert Av und Verschlußgeschwindigkeit Tv in APEX Berechnung, ist der Belichtungswert Ev (oder Evc) wie folgt definiert:

EV (oder Evc) = Bv + Sv = Av +Tv

Die Beziehung zwischen einem Blendenwert zur Zeit des Überwechselns zum Blitzen und einem Verschlußgeschwindigkeitswert ist in Fig. 19 gezeigt, in welcher deren vertikale Achse einen Blendenwert darstellt und ihre horizontale Achse eine Verschlußgeschwindigkeit darstellt. Im Fotografiermodus mit realer Brennweite und im Ausschnittmodus "1" wird bei einem Belichtungswert Ev von 8 oder mehr nicht geblitzt, wie durch Da angedeutet, während in dem Ausschnittmodus "2" nur bei einem Belichtungswert von Ev von 10 oder mehr, wie Ea, nicht geblitzt wird. Ferner wird in dem Ausschnittmodus "3" nur bei einem Belichtungswert Ev von 12 oder mehr, wie Fa, nicht geblitzt, und im Nahaufnahmemodus wird nur bei einem Belichtungswert Ev von 18 oder mehr (nicht gezeigt) geblitzt. Dieses dient der Minimierung der Blendenöffnung, um die Feldtiefe in dem Fall groß zu machen, wenn das Vergrößerungsverhältnis beim Abziehen groß ist.

Der Betrieb des Steuermikrocomputers CMC zum Steuern der Kamera dieses Ausführungsbeispiels wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 20A, 20B und 20C erläutert, welche ein Flußdiagramm sind, das Operationen des Steuermikrocomputers CMC in der Kamera ihres in Fig. 16 dargestellten Ausführungsbeispiels zeigt. In Fig. 20A werden auf eine Rücksetzung bei Anlegen der Stromversorgung hin, was durch Einlegen der Batterie bewirkt wird, Schaltkreise zurückgesetzt, dann werden in Schritt S0 die Eingangsports, die Ausgangsports und ein Speicher des Steuermikrocomputers CMC initialisiert. Spezifischer werden alle anderen Ausgangsanschlüsse außer PO&sub1;&sub0; des Mikrocomputers CMC so initialisiert, daß sie "L" ausgeben, und der Fotografiermodus wird auf den Fotografiermodus mit realer Brennweite initialisiert. Dann werden in Schritt S1 alle Ports und Flags des Steuermikrocomputers CMC initialisiert und in Step S2 wird ein "H"-Signal am Ausgangsanschluß PO&sub7; desselben Mikrocomputers ausgegeben, wodurch der Booster-Schaltkreis im Blitzschaltkreis FL zu arbeiten beginnen kann. Dann wird in Schritt S3 eine externe Unterbrechung an den Unterbrechungsanschluß INT des Steuermikrocomputers CMC ermöglicht, und in Schritt S4 nimmt der Mikrocomputer einen Zustand Normalstopp ein.

Wenn dann eine externe Unterbrechung an dem Unterbrechungsanschluß INT des Steuermikrocomputers CMC durch Betätigung der Verschlußauslösetaste 4 oder der Bildausschnitteinstelltaste 8, oder durch Aufwickeln des Films und Öffnen oder Schließen des Rückdeckels, ausgelöst wird, werden andere externe Unterbrechungen in Schritt S5 gesperrt und das Programm schreitet fort zum Schritt S6. In Schritt S6 ("Schritt" wird im folgenden ausgelassen) wird ein geöffneter oder geschlossener Zustand des Transportschalters SW4, der mit dem Eingangsanschluß PI&sub4; des Steuermikrocomputers CMC verbunden ist, erfaßt. Wenn der Schalter SW&sub4; offen (AUS) ist und der Transport des Films vorbei ist, schreitet das Programm fort zu S7, in welchem DX Code-Daten über die Filmempfindlichkeit von dem Schalter CAS von dem Eingangsanschluß PIDX empfangen werden. Dann werden in S8 Daten über den Fotografiermodus (Ausschnittgröße) von dem Eingangsanschluß PI&sub3; empfangen, mit welchem der Tastenschalter SW&sub3;, der mit der Ausschnitteinstelltaste 8 verriegelt ist, verbunden ist.

Dann wird in S9 ein offener oder geschlossener Zustand des Rückdeckelschalters SW&sub5; von dem Eingangsanschluß PI&sub5; erfaßt, und falls der Rückdeckel offen ist, und der Rückdeckelschalter SW&sub5; geöffnet (AUS) ist, schreitet das Programm zu S10 fort, wo der Zählwert des Filmzählers zum Zählen der Anzahl von fotografierten Rahmen des Films auf "0" gesetzt wird. Wenn der Rückdeckel geschlossen ist, und der Rückdeckelschalter SW&sub5; in S9 geschlossen (AN) ist, schreitet das Programm nach S11 fort, ohne über S10 zu gehen. In S11 werden für eine Anzeige nötige Daten von dem Steuermikrocomputer CMC an den Anzeigemikrocomputer DMC nach Unterbrechung von dem Anzeigeüberschreibe-Ausgangsanschluß PO&sub1;&sub1; übertragen, wodurch die Flüssigkristallanzeigen LCD&sub1; und LCD&sub2; etwas anzeigen.

Dann wird in S12 ein geöffneter oder geschlossener Zustand des Lichtmeßschalters SW&sub1;, der mit der Verschlußfreigabetaste 4 verriegelt ist, von dem Eingangsanschluß PI&sub1; erfaßt, und wenn der Schalter SW&sub1; offen (AUS) ist, kehrt das Programm zu S1 zurück und der Mikrocomputer CMC tritt in die Normal-Stopp-Bedingung von S4 ein. Wenn der Lichtmeßschalter SW&sub1; in S12 geschlossen wird (EIN), fällt das Signal am Ausgangsanschluß PO&sub7; ab auf "L", um eine Aufladung mittels des Booster-Schaltkreises im Blitzschaltkreis FL in S13 zu beenden. Dann wird in S14 der automatische Fokussierschaltkreis AF von einem Startsignal betrieben, das von dem Ausgangsanschluß PO&sub1; des Steuermikrocomputers CMC geliefert wird, und in S15 wird ein geöffneter oder geschlossener Zustand des mit der Verschlußfreigabetaste 4 verriegelten Freigabeschalters SW&sub2; von dem Eingangsanschluß PI&sub2; erfaßt. Wenn der Freigabeschalter SW&sub2; offen (AUS) ist, kehrt das Programm nach S12 zurück und die Operationen von S12 bis S15 werden wiederholt, um auf ein Schließen des Freigabeschalters SW&sub2; mittels Niederdrücken der Verschlußfreigabetaste 4 in die zweite Stufe zu warten. Wenn in Schritt S15 ein geschlossener Zustand des Freigabeschaltkreises SW&sub2; erfaßt wird, schreitet das Programm fort zu Verschlußfreigabeoperationen von S16, wie später beschrieben wird.

Wenn andererseits in S6 eine geschlossene (AN) Bedingung des Transportschalters SW&sub4; erfaßt wird, bedeutet dies, daß der Transport des Films noch nicht abgeschlossen ist, und das Programm schreitet fort nach S38 in Fig. 20B, um die Aufladung des Blitzschaltkreises FL zu beenden, und tritt in eine Transportroutine von S39 ein. In S39 wird der Motortreiberschaltkreis MD von dem Ausgangsanschluß PO&sub5; des Steuermikrocomputers CMC gesteuert, um den Betrieb des Filmtransportmotors M zu starten, wodurch der Beginn des Filmtransports ermöglicht wird. Dann wird in S40 ein geöffneter oder geschlossener Zustand des Transportschalters SW&sub4; erfaßt, um einen Abschluß des Filmtransports zu erfassen. Der Motor M wird angetrieben, bis der Transportschalter SW&sub4; beim Abschluß des Filmtransports geöffnet wird (AUS). Sobald eine Öffnung (AUS) des Transportschalters SW&sub4; in S40 erfaßt wird, wird die Drehung des Motors M angehalten, um den Transport des Films in S41 zu stoppen, und dann schreitet das Programm fort nach S42.

In S42 wird ein offener oder geschlossener Zustand des Filmerfassungsschalters SW&sub6; von dem Eingangsanschluß PI&sub6; des Steuermikrocomputers CMC erfaßt. Wenn der Film nicht in die Kamera eingelegt ist, und der Filmerfassungsschalter SW&sub6; geschlossen (AN) ist, werden für eine Anzeige benötigte Daten von dem Steuermikrocomputer CMC an den Anzeigemikrocomputer DMC in Schritt S45 übertragen, und dann kehrt das Programm zurück nach S1 und der Mikrocomputer nimmt in S4 den Zustand Normalstopp ein. Wenn in Schritt S42 erfaßt wird, daß der Film aufgewickelt worden ist, und der Filmerfassungsschalter SW&sub6; in S42 offen ist, schreitet das Programm fort nach S43, und ein offener oder geschlossener Zustand des Rückdeckelschalters SW&sub5; wird erfaßt. Wenn in S43 der Rückdeckel offen ist und der Rückdeckelschalter SW&sub5; geschlossen (AN) ist, schreitet das Programm nach S45 fort, in welchem für eine Anzeige benötigte Daten von dem Steuermikrocomputer CMC an den Anzeigemikrocomputer DMC übertragen werden. Dann kehrt das Programm zurück nach S1 und der Mikrocomputer nimmt den Zustand Normalstopp in S4 ein. Wenn der Rückdeckel geschlossen wird und der Rückdeckelschalter SW&sub5; in S43 offen (AUS) ist, schreitet das Programm fort nach S44, und der Zählwert des Filmzählers wird um "1" erhöht, und das Programm geht nach S45, in welchem für eine Anzeige benötigte Daten von dem Steuermikrocomputer CMC an den Anzeigemikrocomputer DMC übertragen werden. Dann kehrt das Programm zurück nach S1 und der Mikrocomputer nimmt in S4 den Zustand Normalstopp ein. Bei solch einer Konstruktion wird der Filmzähler am Aufwärtszählen gehindert, wenn der Rückdeckel der Kamera geöffnet ist, oder wenn der Film nicht in die Kamera eingelegt ist.

Die Freigaberoutine von S16 wird nun erläutert. In S16 wird das Lichtmeßsignal, welches die Filmempfindlichkeit berücksichtigt, von dem A/D-Wandler (A/D) an den Steuermikrocomputer CMC durch den Eingangsanschluß PIAD gegeben. Dieses Lichtmeßsignal seien Lichtmeßdaten Evm. Dann wird in S17 ein Belichtungswert Evc gemäß dem eingestellten Fotografiermodus aus einem ROM gelesen, wegen verschiedener Belichtungswerte Evc zum Überwechseln zum Blitzen gemäß den Fotografiermoden, wie Fig. 19 dieses Ausführungsbeispiels zeigt. Dann wird in S18 ein Vergleich gemacht zwischen den Lichtmeßdaten Evm und dem Belichtungswert Evc zum Überwechseln zum Blitzfotografieren, und wenn Evm > Evc, schreitet das Programm nach S25 fort, wie später beschrieben wird. Wenn andererseits die Beziehung der beiden nicht Evm > Evc ist, bedeutet dieses, daß die Lichtmeßdaten Evm kleiner sind als der Belichtungswert Evc zum überwechseln zum Blitzfotografieren, und so wird von dem Eingangsanschluß PI&sub7; des Steuermikrocomputers CMC in Schritt S19 beurteilt, ob die Aufladung des Hauptkondensators zum Blitzen in dem Blitzschaltkreis FL beendet ist oder nicht. Wenn die Aufladung vorbei ist, schreitet das Programm fort nach S20, um ein Blitz-Flag zu setzen, welches Blitzfotografieren anzeigt. Wenn andererseits die Aufladung noch nicht beendet ist, kehrt das Programm nach S1 zurück und wartet auf das Ende der Aufladung in S4.

In S21 wird beurteilt, ob als Fotografiermodus der Nahaufnahmenmodus eingestellt ist oder nicht, und falls nicht, wird ein Signal über die Entfernung zum Objekt von dem automatischen Fokussierschaltkreis AF an den Steuermikrocomputer CMC über den Eingangsanschluß PIAF in S23 gegeben. Wenn andererseits in S21 beurteilt wird, daß als Fotografiermodus der Nahaufnahmemodus eingestellt ist, geht das Programm nach S22, wo ein Signal "H" von dem Ausgangsanschluß PO&sub2; des Steuermikrocomputers CMC an den automatischen Fokussierschaltkreis AF übertragen wird, um das die Distanz zum Objekt anzeigende Signal nachdrücklich zu einem Signal entsprechend der nahesten Distanz zu machen. In gleicher Weise wird in Schritt S23 ein Signal über die Entfernung zum Objekt von dem automatischen Fokussierschaltkreis AF an den Steuermikrocomputer CMC über den Eingangsanschluß PIAF gegeben.

In S24 liest der Steuermikrocomputer CMC aus dem ROM einen Wert entsprechend dem Signal über die Entfernung zum Objekt, das von dem Eingangsanschluß PIAF geliefert wird, und setzt ihn in einen Blitzzeit-Zeitgeber, der in dem Steuermikrocomputer CMC vorgesehen ist, weil für den Fall des Blitzfotografierens ein Blendenwert gemäß der Entfernung zum Objekt mittels eines Flashmaticmechanismus bestimmt wird, und eine Blitzzeitgabe gemäß dem Blendenwert bestimmt wird, wie in Fig. 18 gezeigt wird. Dann liest in S25 der Steuermikrocomputer CMC einen Wert gemäß dem Fotografiermodus aus dem ROM und setzt ihn in einen belichtungsbegrenzenden Zeitgeber, weil in diesem Ausführungsbeispiel der maximale Blendenwert und die längste Verschlußgeschwindigkeit gemäß Fotografiermoden begrenzt sind.

In S26 wird ein Drucksignal von dem Ausgangsanschluß PO&sub1; des Steuermikrocomputers CMC geliefert, und Codedaten werden außerhalb des Rahmens des Films gemäß dem EIN/AUS-Zustand der entsprechenden lichtemittierenden Dioden 32A gedruckt. Dann wird in S27 der Verschlußmagnet SMG von einer positiven Flanke eines Signals von dem Ausgangsanschluß PO&sub4; des Steuermikrocomputers CMC energetisiert, und der Betrieb des Freigabemagneten RMG mittels des Signals von dem Ausgangsanschluß PO&sub1;&sub0; gestartet, wodurch eine Verschiebung der Fotografierlinse nach einer bestimmten Zeit bewirkt wird. Dann wird in S28 in Fig. 20C ein geöffneter oder geschlossener Zustand des Auslöseschalters SW&sub7; von dem Eingangsanschluß PI&sub8; des Steuermikrocomputers CMC erfaßt, welcher auf das Schließen desselben Schalters wartet. Wenn der Auslöseschalter SW&sub7; zu Beginn der Verschlußfreigabeoperation geschlossen wird (EIN), geht das Programm nach S29, wo eine Integration der belichteten Lichtmenge beginnt. In diesem Zusammenhang weist das Lichtmeßsystem in diesem Ausführungsbeispiel eine Unterblende auf, dessen Durchmesser gemäß der durch den Linsenverschluß passierenden Lichtmenge variiert, und die Aufladung des Kondensators C1 beginnt beim Start der Integration der belichteten Lichtmenge.

In S30 wird beurteilt, ob das Blitzflag, welches Blitzfotografieren anzeigt, gesetzt ist oder nicht. Wenn das Flag gesetzt ist, geht das Programm nach S31, wo der Blitzzeitgeber gestartet wird, und eine Zeitgeberunterbrechung ermöglicht wird, und dann geht das Programm nach S32. Wenn das Blitzflag in S30 nicht gesetzt ist, geht das Programm direkt nach S32, wo der Belichtungsbegrenzungszeitgeber, welcher einen voreingestellten Zeitwert gemäß einer geeigneten Belichtung aufweist, gestartet wird. In S33 wird fortwährend beurteilt, ob dieser Zeitgeber überläuft oder nicht. Weil in diesem Ausführungsbeispiel ein Linsenverschluß verwendet wird, der sowohl als Blende als auch als Verschluß dient, werden ein Blendenwert und ein Verschlußgeschwindigkeitswert gleichzeitig mittels eines einzelnen Belichtungsbegrenzungszeitgebers eingestellt. Die Kamera kann jedoch so konstruiert sein, daß die Blende und die Verschlußgeschwindigkeit separat gesteuert werden, und somit ihre Kombination verschiedentlich geändert werden kann.

Wenn in S33 ein Überlauf des Belichtungsbegrenzungszeitgebers erfaßt wird, geht das Programm nach S34, der Transistor TR4 leitet bei einer positiven Flanke eines Signals am Ausgangsanschluß PO&sub3; des Steuermikrocomputers CMC, wodurch der Verschlußmagnet SMG energielos wird, um nachdrücklich den auch als Blende dienenden Verschluß zu schließen, und somit ist die Belichtung beendet. Nach dem Warten auf vollständiges Schließen des Verschlusses während einer vorbestimmten Zeitdauer kehrt das Programm zur Transportroutine zurück, die mit S39 beginnt.

Bezugnehmend nun auf Fig. 21 ist dort die in Schritt S31 erwähnte Zeitgeberunterbrechungsroutine dargestellt. Bei einer Zeitunterbrechung wird in S36 eine Zeitgeberunterbrechung gesperrt, und dann in S37 ein Blitzsignal mittels einer positiven Flanke eines Signals von dem Ausgangsanschluß PO&sub8; des Steuermikrocomputers CMC ausgegeben, wodurch Blitzen gewählt wird und das Programm zum ursprünglichen Schritt zurückkehrt.

Die Operation des Schrittes S8 in Fig. 20A wird nun detaillierter unter Bezug auf die Fig. 22 erklärt. In Fig. 22 wird zuerst in S8-1 ein geöffneter oder geschlossener Zustand des Bildausschnittastenschalters SW&sub3; erfaßt. Wenn der Tastenschalter SW&sub3; geschlossen ist (EIN), geht das Programm nach S8-2, wo eine Einschritt-Modifikation eines Ausschnittmodusregisters durchgeführt wird, und dann nach S8-3. Wenn der Ausschnittastenschalter SW3 in S8-1 offen ist, geht das Programm nach S8-3, ohne durch S8-2 zu gehen. In S8-3 wird beurteilt, ob die Empfindlichkeit des eingelegten Films, die von dem Schalter CAS an den Eingangsanschluß PIDX gegeben wird, mehr als ISO 1000 ist oder nicht. Falls ja, geht das Programm nach S8-4, wo beurteilt wird, ob der Fotografiermodus unter dem Bildausschnittmodus "2" ist oder nicht. Falls ja, wird der Fotografiermodus in den Fotografiermodus mit realer Brennweite oder normalen Fotografiermodus in S8-5 geändert.

Wenn andererseits in S8-3 beurteilt wird, daß die Empfindlichkeit des eingelegten Films unter ISO 1000 liegt, geht das Programm nach S8-6, wo beurteilt wird, ob die Empfindlichkeit des Films mehr als ISO 400 ist oder nicht. Falls ja, geht das Programm nach S8-7, um zu beurteilen, ob der Fotografiermodus unterhalb des Ausschnittmodus "3" ist oder nicht, und falls ja, wird der Fotografiermodus zurückgesetzt in den Fotografiermodus mit realer Brennweite oder normalen Fotografiermodus in S8-8. Wenn die Filmempfindlichkeit nicht oberhalb ISO 400 in S8-6 ist, und wenn der Fotografiermodus nicht unterhalb des Ausschnittmodus "3" in S8-7 ist, ist es nicht speziell nötig, den Fotografiermodus zu ändern.

Deshalb wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 23 gezeigt, wenn die Empfindlichkeit des eingelegten Films unter ISO 400 liegt, der Fotografiermodus bei jeder Betätigung der Ausschnitteinstelltaste 8 vom normalen Fotografiermodus auf den Ausschnittmodus "1", vom Ausschnittmodus "1" zum Ausschnittmodus "2", vom Ausschnittmodus "2" zum Ausschnittmodus "3", vom Ausschnittmodus "3" zum Nahaufnahmenmodus und vom Nahaufnahmenmodus zum normalen Fotografiermodus geändert. Wenn andererseits die Filmempfindlichkeit über ISO 400 und unter ISO 1000 liegt, kehrt, wenn die Ausschnitteinstelltaste 8 vom Ausschnittmodus "2" betätigt wird, der Fotografiermodus zum normalen Fotografiermodus zurück und wird nicht in den Ausschnittmodus "3" und den Nahaufnahmemodus gehetzt. Wenn ferner ein hochempfindlicher Film von mehr als ISO 1000 verwendet wird, bewirkt eine Betätigung der Ausschnitteinstelltaste 8 von dem Ausschnittmodus "1", daß der Fotografiermodus zum normalen Fotografiermodus zurückkehrt, ohne in die Ausschnittmoden "2" und "3" und den Nahaufnahmemodus gesetzt zu werden, und zwar aus dem folgenden Grund. Je höher die Empfindlichkeit des Films ist, desto gröber sind dessen Partikel, und so sind die Ausschnitt- und Nahaufnahmen-Fotografiermoden, die beim Abziehen eines großen Vergrößerungsverhältnisses bedürfen, nicht mehr wünschenswert, wenn die Filmempfindlichkeit höher wird, so daß in diesem Ausführungsbeispiel die Ausschnittgrenzen gemäß den Filmempfindlichkeiten verschieden gemacht sind.

Der Betrieb des Anzeigemikrocomputers (DMC), der in diesem Ausführungsbeispiel verwendet wird, wird nun unter Verwendung der Flußdiagramme der Fig. 24 bis 26 erklärt. Zuerst werden in S46 alle Eingangsports, Ausgangsports und Speicher des Anzeigemikrocomputers DMC initialisiert. Beispielsweise wird der in dem Anzeigemikrocomputer DMC eingegliederte Uhrenmechanismus auf "1. Januar 1985" initialisiert, der Fotografiermodus wird auf den Fotografiermodus mit realer Brennweite initialisiert, und der Zählwert des Filmzählers wird auf "0" initialisiert. Dann werden in S47 die gespeicherten Inhalte von Daten, die zum Anzeigen und zum Drucken auf den Film benötigt werden, decodiert, und dann in S48 die Daten an den Flüssigkristalltreiberschalter LCDR übertragen, der ermöglicht, daß die Flüssigkristallanzeigen LCD&sub1; und LCD&sub2; die nötigen Daten anzeigen. In S49 werden alle Unterbrechungen ermöglicht und in S50 nimmt der Mikrocomputer DMC den Zustand Normalstopp ein.

Fig. 25 ist ein Flußdiagramm, welches eine Zeitgeberunterbrechung an den Anzeigemikrocomputer DMC zeigt. Die Konstruktion ist derart, daß diese Zeitgeberunterbrechung zu jeder Sekunde bewirkt wird. Bei einer Zeitgeberunterbrechung wird in S51 auf der Grundlage des in den Anzeigecomputer DMC eingegliederten Uhrmechanismus eine Kalenderberechnung durchgeführt, und dann werden in S52 die berechneten Daten decodiert, dann in S53 die an den Flüssigkristalltreiberschaltkreis LCDR gelieferten Anzeigedaten geändert, und in S54 kehrt das Programm zum ursprünglichen Schritt zurück.

Ferner ist Fig. 26 ein Flußdiagramm, welches sowohl eine Unterbrechung zum Überschreiben der Anzeige als auch eine Unterbrechung zum Drucken eines Codes auf den Film zeigt. Zuerst wird, wenn von einer positiven Flanke eines Eingangssignal an den Unterbrechungsanschluß int&sub1; des Anzeigemikrocomputers DMC eine Unterbrechung bewirkt wird, die in Fig. 25 gezeigte Zeitgeberunterbrechung in S55 gesperrt. Im Fall einer Zeitgeberunterbrechung nach S55 wird diese gespeichert und die Zeitgeberunterbrechung ausgeführt, direkt nach Erlaubnis dazu. Dann werden in S56 Anzeigedaten, wie der Zählwert des Filmzählers und der Fotografiermodus, von dem Eingangsanschluß piD empfangen, dann in S57 die so eingegebenen Daten und Daten betreffend das Datum decodiert, dann in S58 die so decodierten Daten an den Flüssigkristalltreiberschaltkreis LCDR gegeben, um die Anzeige der Flüssigkristallanzeigen LCD&sub1; und LCD&sub2; zu ändern, und in S59 wird die Zeitgeberunterbrechung erlaubt und das Programm kehrt zum ursprünglichen Schritt zurück.

Wenn andererseits von einer positiven Flanke eines Eingangssignals an den Unterbrechungsanschluß int&sub2; des Anzeigemikrocomputers DMC eine Unterbrechung bewirkt wird, wird die in Fig. 25 gezeigte Zeitgeberunterbrechung in S61 gesperrt, und in S62 wird ein offener oder geschlossener Zustand des Datumdruck-Wahlschalters SW&sub8;, der mit dem Eingangsanschluß pi&sub1; verbunden ist, erfaßt. Wenn dieser Datumdruck-Auswahlschalter SW&sub8; offen ist und das Drucken des Datums nicht gewählt ist, geht das Programm nach S62, in welchem Daten entsprechend dem Datumdruck-Sperrcode decodiert wird. Dann geht das Programm nach S65. Wenn andererseits der Datumdruckwahlschalter SW&sub8; geschlossen wird, um das Drucken des Datums in S62 zu wählen, werden Daten entsprechend dem zu druckenden Datum decodiert und das Programm geht nach S65.

In S65 wird die Empfindlichkeit des eingelegten Films von dem mit dem Schalter CAS verbundenen Eingangsanschluß piDX gelesen, dann in S66 eine Codedruckzeit (das heißt, Lichtaussendezeit der lichtaussendenden Diode 32a) gemäß der gelesenen Filmempfindlichkeit bestimmt, und das Codedrucken in S67 begonnen. Die so bestimmte Druckzeit wird in S68 gezählt und das Codedrucken in S69 beendet, und dann geht das Programm nach S59, um eine Zeitgeberunterbrechung zu erlauben.

Bezugnehmend nun auf Fig. 27 ist dort eine Konstruktion einer automatischen Kopiermaschine gezeigt, welche in dem System des Ausführungsbeispiels eingeschlossen ist, welche Kopiermaschine einen automatischen Abziehvorgang zum Abziehen des mittels der Kamera dieses Ausführungsbeispiels fotografierten Films auf fotografisches Papier durchführt. In Fig. 27 stellt die Markierung LA eine Abziehlampe dar; die Markierung CS stellt einen Farbfilter für den Abgleich der Farbbalance gemäß den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau dar; und die Markierung EL bezeichnet eine Vergrößerungslinse. Von der Lampe LA ausgesendetes Licht wird auf einen in einer Abziehposition angeordneten Film F durch das Farbfilter CS und die Linse EL gegeben. Das durch den Film F hindurchgetretene Licht wird auf fotografisches Papier PP durch eine Abzieh-Zoom-Linse PL gerichtet, wodurch er abgezogen wird. Die Konstruktion dieser automatischen Kopiermaschine, ebenso wie ihr Betrieb, werden im folgenden erklärt.

Bezugsziffer 50 bezeichnet einen Lampensteuerschaltkreis zum Steuern von AN/AUS der Lampe LA. Die Lampe LA wird nicht nur als Abziehlichtquelle verwendet, sondern ebenfalls zum Erfassen eines Rahmens und zum Lesen des auf den Film gedruckten Codes in einen Filmvorschubzustand, und für eine belichtungsbestimmende Lichtmessung.

Ziffer 52 bezeichnet eine Filmvorschubvorrichtung zum Liefern des von der Kamera fotografierten Films an den Träger der Kopiermaschine, wobei der Film F in Richtung nach rechts in der Figur bewegt wird. Die Dichte des nach rechts vorgeschobenen Films wird von einem CCD Liniensensor oder Liniensensor vom MOS-Typ 54 überwacht. Ferner wird eine Veränderung in der Dichte des so überwachten Films von einem Rahmenende-Detektor 56 erfaßt, der ein Ausgangssignal von dem Liniensensor 54 empfängt, woraufhin der Vorschub des Films von der Filmvorschubvorrichtung 52 angehalten wird. Spezieller wird, wie in dem Zeitdiagramm der Fig. 28 gezeigt, der Filmvorschub durch die negative Flanke eines Signals a angehalten, welches von dem Rahmenendedetektor 56 an die Filmvorschubvorrichtung 52 gegeben wird, wodurch ein Rahmen des Films genau in der Abziehposition angeordnet ist. Der Rahmen des Films wird nach Abzug sukzessive von einer Filmaufnahmeeinheit (nicht gezeigt) aufgewickelt.

Wenn der Vorschub das Films angehalten wird, wird ein Codeleser 58 von einem Signal b bedient, welches von der Filmvorschubvorrichtung 52 ausgegeben wird, wodurch die in der Umgebung des in der Abziehposition angeordneten Rahmens ausgedruckten Codes durch einen Liniensensor 60 gelesen werden. Spezieller werden Daten betreffend den Fotografiermodus des abgezogenen Rahmens, ob ein Datum abzuziehen ist oder nicht, und das Datum des Abzugs, von dem Codeleser 58 gelesen. Die den Fotografiermodus betreffenden Daten, die so von dem Codeleser 58 gelesen worden sind, werden als Signal c an eine Abzieh-Zoom-Linsensteuerung 62 übertragen, um eine Abzugsvergrößerung der Abzugs-Zoom-Linse PL einzustellen, und ebenfalls an eine Lichtmessungs-Zoom-Linsensteuerung 64, zum Einstellen der Vergrößerung der fotometrischen Zoom-Linse ML. Vergrößerungen beider Zoom-Linsen ML und PL werden gemäß den Fotografiermodusdaten eingestellt, und falls der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus beim Fotografieren eingestellt ist, werden ein fotometrischer Bereich auf dem Rahmen und ein Vergrößerungsverhältnis auf das fotografische Papier gemäß der Ausschnittgröße bestimmt. Somit kann selbst im Pseudobrennweiten-Fotografiermodus nur der abzuziehende Bereich auf dem fotografischen Papier genau fotometrisch gemessen werden, und ein Abzug kann in einem vergrößerten Zustand auf eine vorbestimmte Größe unabhängig von der Ausschnittgröße durchgeführt werden.

Nach Abschluß der Vergrößerungseinstellung für die fotometrische Zoom-Linse ML mittels der fotometrischen Zoom-Linsensteuerung 64 wird eine Belichtungsberechnung mittels einer Belichtungsberechnungsschaltung 66 in Übereinstimmung mit einem diesen Abschluß anzeigenden Signal d durchgeführt. Diese Belichtungsberechnung wird auf der Grundlage einer Ausgabe eines fotometrischen Schaltkreises 68 durchgeführt, welcher das Licht von dem in der Abzugsposition angeordneten Rahmen durch die fotometrische Zoom-Linse ML empfängt, und es werden Farbbalance und Belichtungswert gemäß diesem Rahmen berechnet. Die so berechneten Daten betreffend die Farbbalance werden als ein Signal i an eine Filtersteuerung 70 übertragen und für den Abgleich der Farbbalance verwendet. Andererseits werden die Daten betreffend den Belichtungswert als ein Signal f an den Lampensteuerschaltkreis 50 übertragen und zum Bestimmen der Lichtmenge verwendet, die von der Lampe LA auszusenden ist. Ferner wird ebenfalls ein Signal g, welches das Ende der Fotometrie darstellt, von dem Belichtungsberechnungsschaltkreis 66 an den Lampensteuerschaltkreis 50 übertragen, wodurch die Lampe LA für eine Weile abgeschaltet wird.

Dann bewirkt die Filtersteuerung 70 eine Einstellung des Farbfilters CF gemäß den von dem fotometrischen Schaltkreis 68 gelieferten Farbbalancedaten, und ein Signal h wird von der Filtersteuerung 70 ausgegeben, welches den Abschluß der Filtereinstellung darstellt.

Das Signal h wird an den Lampensteuerschaltkreis 50 übertragen, und ebenfalls an eine Verschlußsteuerung 72 zum Steuern des Öffnens und Schließens eines Verschlusses PS, der vor einem fotografischen Papier PP in der Abzugsposition angeordnet ist, und ferner an eine Datumabziehsteuerung 74, welche steuert, ob das Datum in dem Rahmen des abgezogenen fotografischen Papiers abgezogen werden soll oder nicht. Daten betreffend das abzuziehende Datum auf dem fotografischen Papier, die von dem Codeleser 58 gelesen werden, werden durch einen Decoder 76 decodiert und an die Datumsabziehsteuerung 74 gegeben. In Übereinstimmung mit diesen Daten stellt die Datumsabziehsteuerung 74 Jahr, Monat und Tag für eine Datumsplatte 78 ein, welche ein zu abzuziehendes Datum zeigt.

Nach Eingabe des Signales h beginnt die Verschlußsteuerung 72, den Verschluß PS zu öffnen, und nach Verstreichen einer bestimmten Zeit von der Eingabe des Signals h bis zur vollen Öffnung des Verschlusses PS schaltet die Lampensteuerung 50 die Lampe LA ein, um einen Abzug zu bewirken. Wenn andererseits der Druck des Datums mittels des in den Film gedruckten Codes gewählt ist, schaltet dann nach Verstreichen einer bestimmten Zeit von der Eingabe des Signales h bis zur vollständigen Öffnung des Verschlusses PS die Datumdrucksteuerung 74 die Lampe LD ein, um den Druck des Datums zu bewirken. Die Markierung DL stellt eine Datumdrucklinse dar, wodurch das Jahr, Monat und Tag, die auf der Datumplatte 78 eingestellt sind, in den Rahmen des fotografischen Papiers projiziert und abgezogen werden. Wenn das Drucken des Datums mittels des in den Film gedruckten Codes nicht gewählt ist, wird das Datum nicht gedruckt, weil die Lampe LD nicht eingeschaltet wird.

Die Leuchtzeit der Datumabziehlampe LD wird von der Datumdrucksteuerung 74 gesteuert, konstant zu sein, und die Leuchtzeit der Datumdrucklampe LD wird eingestellt, kürzer zu sein als die Dauer des von der Lampe LA durchgeführten Abzugs. Andererseits ist die Filmabziehlampe LA so konstruiert, daß die Leuchtzeit und die Lichtintensität von dem Lampensteuerschaltkreis 50 gemäß einen Belichtungswert betreffende Daten gesteuert werden.

Wenn der Abzug durch die Lampe LA beendet ist, schaltet der Lampensteuerschaltkreis 50 die Lampe LA aus und gibt danach ein Belichtungsendesignal i aus, woraufhin die Filmvorschubvorrichtung 52 den Vorschub des Films startet und die Verschlußsteuerung 72 den Verschluß PS schließt. Das Belichtungsendesignal i wird ebenfalls einer Fotopapiervorschubvorrichtung 80 zugeführt, welche wiederum das fotografische Papier PP nach rechts in der Figur bewegt, bereit für den nächsten Abzug. Das Belichtungsendsignal j wird ferner an den Rahmenendedetektor 56 gegeben, Codeleser 58, Belichtungsberechnungsschaltkreis 66 und Filtersteuerung 70, welche dadurch zurückgesetzt werden, bereit für den nächsten Abzug. Das abgezogene fotografische Papier wird von einer Fotopapieraufnahmevorrichtung aufgenommen und somit das Abziehen bewirkt.

In der Kamera dieses Ausführungsbeispiels wird ein zu druckendes Datum in den Film in Form von Codierungen aufgezeichnet, so daß selbst wenn der Film direkt betrachtet wird, es schwierig ist, das Datum zu erkennen. Insbesondere im Fall des Verwendens eines Umkehrfilms, der selten auf fotografisches Papier abgezogen wird, ist das Datum wenig nützlich, selbst wenn ein Datum in Form von Codierungen auf den Film gedruckt ist. Für die Verwendung solch eines Umkehrfilms kann eine Datumdruckvorrichtung zum Drucken eines Datums als numerischen Wert in einen Rahmen des Films in die Kamera eingegliedert werden, wie im Stand der Technik, so daß, wenn ein Umkehrfilm verwendet wird, ein Datum als numerischer Wert in dem Film mittels der Datumdruckvorrichtung gedruckt wird. Zur Unterscheidung, ob der eingelegte Film ein gewöhnlicher Negativfilm oder ein Umkehrfilm ist, können Daten über den Filmspielraum unter den in der Filmpatrone aufgezeichneten Daten verwendet werden. Spezieller werden Daten über den Filmspielraum (z. B. Daten genannt "Belichtungsbereich") unter den Filmempfindlichkeitsdaten, die von dem Schalter CAS in diesem Ausführungsbeispiel geliefert werden, erfaßt, und wenn beurteilt wird, daß der eingelegte Film ein Umkehrfilm ist, kann eine herkömmliche Datumdruckvorrichtung verwendet werden, welche ein Datum als einen numerischen Wert in den Film druckt. Alternativ kann so konstruiert werden, daß eine Datumdruckvorrichtung manuell gemäß dem eingelegten Film gewählt wird.

Ferner wird im Fall eines Umkehrfilms ein Abzug gewöhnlich nicht durchgeführt, so daß die Kamera so konstruiert werden kann, daß das Umschalten auf dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus (Ausschnittmodus "1", "2", "3" und Nahaufnahmenmodus) auf die Erfassung eines eingelegten Umkehrfilms hin gesperrt wird.

In diesem Ausführungsbeispiel weist der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus drei Moden auf, wobei die jeweiligen Pseudobrennweiten verschieden voneinander sind, nämlich die Ausschnittmoden "1", "2", "3". Und der maximale Blendenwert (kleinste F-Zahl) und die längste (größte) Verschlußgeschwindigkeit sind beschränkt und werden in Übereinstimmung mit der Pseudobrennweite in dem Pseudobrennweiten-Fotografiermodus geändert. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Sie kann so konstruiert werden, daß der kleinste F-Wert oder die maximale Verschlußgeschwindigkeit abhängig davon gewechselt wird, ob der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt ist oder nicht. Mit solch einer Veränderung eines Grenzwertes kann ein Warnwert, wie etwa eine Kameraverwacklungswarnung, geändert werden, abhängig davon, ob der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt ist oder nicht. Obwohl dieses Ausführungsbeispiel so konstruiert ist, daß falls eine geeignete Belichtung selbst bei der maximalen begrenzten Verschlußgeschwindigkeit nicht erhalten wird, automatisch geblitzt wird, kann so konstruiert werden, daß ein lichtaussendender Abschnitt der Blitzvorrichtung von dem Kamerakörper ausgestrahlt wird, um den Benutzer zu nötigen, die Blitzvorrichtung zu verwenden.

In einer Kamera, die in der Lage ist, automatisch ihre Belichtung zu steuern, sollte der in dem Blendenprioritäts-Verschlußgeschwindigkeits-Automatikmodus eingestellte Blendenwert begrenzt werden abhängig davon, ob der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt ist oder nicht. Der im Verschlußzeitpriorität-Blendenautomatikmodus und im Programmbelichtungssteuerungsmodus berechnete Blendenwert sollte demgemäß begrenzt werden. Obwohl die Kamera dieses Ausführungsbeispiels so konstruiert ist, daß die Blende und die Verschlußgeschwindigkeit sich in dreieckiger Form ändern, wie in Fig. 18 gezeigt, kann ferner so konstruiert werden, daß sie sich in trapezartiger Form ändern, und wenn der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt ist, wird die Höhe solch einer trapezartigen Form begrenzt, um dadurch die Blende zu begrenzen.

Obwohl die in diesem Ausführungsbeispiel verwendete automatische Kopiermaschine so konstruiert wird, daß Daten in einer Ecke des abgezogenen Objektbereiches gedruckt werden, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Sie kann so konstruiert sein, daß Daten in den weißen Rahmenabschnitt außerhalb des abgezogenen Objektbereiches gedruckt werden. Ferner kann, wenn Daten auch in den abgezogenen Objektbereich gedruckt werden, die Farbe der zu druckenden Daten zur leichteren Unterscheidung von Daten verändert werden. Alternativ kann so konstruiert werden, daß die Position zur leichten Unterscheidung der Arten von Daten gesucht wird und Daten in die Position gedruckt werden. Zusätzlich kann das die Daten druckende optische System so abgeglichen werden, daß Position und Größe von gedruckten Daten gemäß Abzuggrößen verändert werden, wodurch die Bestätigung von gedruckten Daten erleichtert wird und der Einfluß auf das abgezogene Objekt eliminiert wird.

Ferner kann so konstruiert werden, daß die in den Film gedruckten Codes magnetische Codes umfassen, welche in einer auf den Film gegebenen, magnetischen Aufzeichnungsschicht gespeichert werden. Die als Codes gedruckten Daten sind nicht auf Jahr, Monat und Tag der Fotografie, wie im obigen Ausführungsbeispiel, beschränkt. Sie können Daten betreffend Stunde, Minute und Sekunde, Fotografierbelichtungsdaten und eine Abfolgezahl sein.

Obwohl in der automatischen Kopiermaschine des obigen Ausführungsbeispiels das optische Abziehsystem und das optische fotometrische System jeweils unabhängig vorgesehen sind, kann ein Teil von ihnen beiden gemeinsam sein. Zum Beispiel kann ein Lichtempfangselement für Fotometrie auf dem in Fig. 27 gezeigten Verschluß PS angeordnet sein.

Obwohl das obige Ausführungsbeispiel so konstruiert ist, daß Daten außerhalb des fotografierten Rahmens in den Film gedruckt werden, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Eine Lichtabschirmeinrichtung zum Abschirmen des Lichteinfalls von einem Objekt kann in einer Ecke eines fotografierten Rahmens oder in einem vorbestimmten Gebiet nahe der unteren Seite davon vorgesehen werden, um dadurch die Abschirmung von Licht zu bewirken, nur wenn der Pseudobrennweiten-Fotografiermodus gewählt ist, oder zu jeder Zeit, und Daten können in den so abgeschirmten Bereich gedruckt werden.

Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig beispielsweise unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben wurde, ist anzumerken, daß verschiedene Veränderungen und Modifikationen sich für den Fachmann ergeben. Deshalb ist der Umfang der vorliegenden Erfindung in den Ansprüchen definiert.


Anspruch[de]

1. Fotografische Kamera, mit

(a) einer fotografischen Linse (20) zum Bilden eines Bildes eines zu fotografierenden Objektes in einem vorbestimmten Rahmen (FI) eines in die Kamera eingelegten fotografischen Films, wobei die fotografische Linse einen entsprechenden Blickwinkel der Größe des vorbestimmten Rahmens (FI) aufweist;

(b) Modusauswahleinrichtungen (8) zum Wählen entweder eines Fotografiermodus mit realer Brennweite, was in einem nachfolgenden Abziehverfahren im Abziehen der Gesamtfläche des Rahmens (FI) resultiert, oder wenigstens eines Bildausschnittmodus, was in einem folgenden Abziehverfahren im Abziehen wenigstens eines vorbestimmten Abschnittes (A1, A2, A3) resultiert, der in dem Rahmen angeordnet und kleiner als dessen Gesamtfläche ist, worin für den Fall, daß mittels der Modusauswahleinrichtungen (8) mehr als ein Bildausschnittmodus wählbar ist, eine entsprechende Anzahl von vorbestimmten Abschnitten (A1, A2, A3) verschiedener Größe selektiv zum Abziehen vorgesehen sind; und

(c) Aufzeichnungseinrichtungen (30), die von den Modusauswahleinrichtungen (8) gesteuert werden, um Daten auf den in die Kamera eingelegten Film aufzuzeichnen, die von einer in dem folgenden Abziehverfahren vorgesehenen Kopiermaschine lesbar sind, und den vorbestimmten Abschnitt (A1, A2, A3) in der Gesamtfläche des Filmrahmens (FI) anzeigen, der in Übereinstimmung mit dem mittels der Modusauswahleinrichtungen gewählten Fotografiermodus abgezogen werden soll;

dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera ferner umfaßt:

(d) Lichtmeßeinrichtungen (22, L5, F, 28) zum Messen von Licht, welches von einem vorbestimmten Bereich des Objektfeldes entsprechend einem kleineren Winkel als der Blickwinkel der fotografischen Linse (20) kommt, und zum Liefern eines Ausgangssignals auf das gemessene Licht von dem vorbestimmten Bereich hin, wobei der vorbestimmte Bereich unveränderbar ist, ohne Rücksicht auf die Auswahl des fotografischen Modus mittels der Modusauswahleinrichtung (8) und ungefähr - entweder dem vorbestimmten Abschnitt (A1, A2, A3) der Gesamtfläche des Rahmens (FI) entspricht, wenn nur ein Bildausschnittmodus mittels der Modusauswahleinrichtungen (8) wählbar ist, - oder dem kleinsten Abschnitt (A3) der mehreren vorbestimmten Abschnitte (A1, A2, A3) der Gesamtfläche des Rahmens (FI), wenn mehr als ein Bildausschnittmodus mittels der Modusauswahleinrichtungen (8) wählbar sind; und

(e) Belichtungssteuerungseinrichtungen (CMC), welche mit der Lichtmeßeinrichtung (22, L5, F, 28) verbunden sind, um eine Belichtung des fotografischen Films in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal der Lichtmeßeinrichtung (22, L5, F, 28) zu steuern.

2. Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmeßeinrichtung (22, L5, F, 28) so angeordnet ist, daß ihr Blickwinkel auf das Objekt gerichtet ist, und ungefähr dem Abschnitt des Blickwinkels der fotografischen Linse (20) entspricht, welcher den vorbestimmten Bereich in dem Objektfeld abdeckt.

3. Fotografische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß

(a) die Modusauswahleinrichtungen (8) vorgesehen sind, irgendeinen einer Vielzahl von Bildausschnittmoden zu wählen; und

(b) die mittels der Modusauswahleinrichtungen (8) gesteuerten Aufzeichnungseinrichtungen (30) vorgesehen sind, auf dem in die Kamera eingelegten Film eine Vielzahl von Daten aufzuzeichnen, von denen jedes einen einer Vielzahl vorbestimmter Abschnitte (A1, A2, A3) in dem Gesamtgebiet des Filmrahmens (FI) in Übereinstimmung mit der Vielzahl von Bildausschnittmoden anzeigt.

4. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch

(a) Belichtungseinrichtungen zum Belichten des Films auf der Grundlage eines vorbestimmten Programms, welches eine Kombination eines Blendenwertes und einer Verschlußgeschwindigkeit gemäß dem von der Lichtmeßeinrichtung berechneten Blendenwert bestimmt;

(b) Bestimmungseinrichtungen zum Bestimmen eines Grenzbelichtungswertes in Übereinstimmung mit einer Verschlußgeschwindigkeit entsprechend einem gewählten fotografischen Modus und Eigenschaften der Belichtungseinrichtungen;

(c) Vergleichseinrichtungen zum Vergleichen des mittels der Lichtmeßeinrichtung berechneten Belichtungswertes mit dem mittels der Bestimmungseinrichtungen bestimmten Grenzbelichtungswert, um ein Blitzsignal zu erzeugen, wenn der berechnete Belichtungswert kleiner ist als der Grenzbelichtungswert;

(d) Blitzeinrichtungen (FL) zum Beleuchten des Objektes mit Blitzlicht;

(e) Blitzsteuerungseinrichtungen zum Steuern der Blitzeinrichtung (FL), um eine Blitzlichtaussendung in Übereinstimmung mit dem von den Vergleichseinrichtungen empfangenen Blitzsignal zu erlauben; und

(f) Belichtungssteuerungseinrichtungen zum Steuern der Belichtungseinrichtungen in Übereinstimmung mit dem berechneten Belichtungswert, wenn der berechnete Belichtungswert größer ist als der Grenzbelichtungswert, und in Übereinstimmung mit dem Grenzbelichtungswert, wenn der berechnete Belichtungswert kleiner ist als der Grenzbelichtungswert.

5. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch erste Unterscheidungseinrichtungen zum Unterscheiden, ob die in Übereinstimmung mit dem berechneten Belichtungswert berechnete Verschlußgeschwindigkeit länger ist als eine Grenzverschlußgeschwindigkeit entsprechend dem Grenzbelichtungswert, um ein niedriges Grenzgeschwindigkeitssignal zu erzeugen, wenn die berechnete Verschlußgeschwindigkeit länger ist als die Grenzverschlußgeschwindigkeit, worin die Blitzsteuerungseinrichtung erlaubt, daß die Blitzeinrichtung Blitzlicht in Übereinstimmung mit dem niedrigen Grenzgeschwindigkeitssignal aussendet.

6. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß

(a) die Modusauswahleinrichtungen (8) vorgesehen sind zum Spezifizieren einer Vergrößerung entsprechend einem vorbestimmten Abschnitt der Gesamtfläche des Rahmens (FI), wenn ein Bildausschnittmodus gewählt ist;

(b) die Aufzeichnungseinrichtungen (30) vorgesehen sind zum Aufzeichnen eines Vergrößerungssignals auf dem Film entsprechend der mittels der Modusauswahleinrichtungen spezifizierten Vergrößerung;

(c) Einrichtungen (CRS) vorgesehen sind zum Erzeugen eines Filmempfindlichkeitssignals, welches-eine Empfindlichkeit des in die Kamera eingelegten Films anzeigt;

(d) zweite Unterscheidungseinrichtungen vorgesehen sind zum Unterscheiden, ob die Filmempfindlichkeit oberhalb einer vorbestimmten Filmempfindlichkeit liegt, in Übereinstimmung mit dem Filmempfindlichkeitssignal; und

(e) Einrichtungen vorgesehen sind zum Begrenzen der mittels der Modusauswahleinrichtungen spezifizierbaren Vergrößerung unter einen vorbestimmten Wert, wenn die Filmempfindlichkeit unter der vorbestimmten Filmempfindlichkeit liegt.

7. Fotografische Kamera nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch:

(a) Einrichtungen zum Erzeugen eines Filmempfindlichkeitssignals, welches eine Empfindlichkeit des in die Kamera eingelegten Films anzeigt; und

(b) Einrichtungen zum Begrenzen der auswählbaren Bildausschnittmoden, daß diese nicht über einer vorbestimmten Pseudobrennweite liegen, wenn die Filmempfindlichkeit oberhalb einem vorbestimmten Wert liegt.

8. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch:

(a) erste Anzeigeeinrichtungen (LCD&sub1;) zum Anzeigen von Markierungen entsprechend dem gewählten Modus auf einer äußeren Oberfläche der Kamera; und

(b) zweite Anzeigeeinrichtungen (LCD&sub2;) zum Anzeigen eines Fotografierbereiches in einem Sucherfeld der Kamera, welcher auf das Fotografierpapier abgezogen wird.

9. Fotografische Kamera nach Anspruch 3 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Anzeigeeinrichtungen (LCD&sub1;, LCD&sub2;) eine von der Modusauswahleinrichtung (8) eingestellte Vergrößerung anzeigen.

10. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch:

(a) Einrichtungen zum Einstellen eines Nahaufnahmenmodus, um Nahaufnahmenfotografie zu bewirken;

(b) Einrichtungen zum Einstellen einer Objektentfernung der Fotografierlinse auf eine vorbestimmte Entfernung, wenn der Nahaufnahmenmodus eingestellt ist; und

(c) Einrichtungen zum Aufzeichnen eines Signals, welches anzeigt, daß der Bildausschnittmodus gewählt ist, wenn der Nahaufnahmenmodus eingestellt ist.

11. Fotografische Kamera nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch:

(a) Einrichtungen zum Einstellen eines maximalen Blendenwertes der Kamera, über welchen der Blendenwert nicht eingestellt werden kann; und

(b) Einrichtungen zum Begrenzen des maximalen Blendenwertes auf einen kleineren Wert als derjenige im Fotografiermodus mit realer Brennweite, wenn ein Bildausschnittmodus gewählt ist.

12. Fotografische Kamera nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch:

(a) Einrichtungen (FL) zum Beleuchten eines zu fotografierenden Objektes mit Blitzlichtemission; und

(b) Einrichtungen zum Erlauben der Blitzlichtemission der Beleuchtungseinrichtung, wenn der Nahaufnahmenmodus eingestellt ist.

13. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß

(a) die Aufzeichnungseinrichtungen (30) vorgesehen sind zum Erzeugen eines Codesignals entsprechend auf das Fotografierpapier zu druckenden Daten; und

(b) Druckeinrichtungen vorgesehen sind zum Drucken eines Codes entsprechend dem Codesignal zwischen den aufeinanderfolgenden zwei Rahmen eines in die Kamera eingelegten Films.

14. Fotografische Kamera nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung in einer Position nahe an einem Rahmen der Kamera angeordnet ist, welcher Rahmen vorgesehen ist zum Begrenzen eines auf den Film zu fotografierenden Bereiches, wodurch der Code in einer Position nahe dem entsprechenden Filmrahmen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rahmen in einer Filmtransportrichtung aufgedruckt wird.







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