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Dokumentenidentifikation DE4300695A1 14.07.1994
Titel Lauffläche für Fahrzeugluftreifen
Anmelder SP Reifenwerke GmbH, 63450 Hanau, DE
Erfinder Voigt, Karl Gunther, 6458 Rodenbach, DE;
Kreuz, Dieter, 6464 Linsengericht, DE
Vertreter Manitz, G., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Finsterwald, M., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., 80538 München; Rotermund, H., Dipl.-Phys., 70372 Stuttgart; Heyn, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 13.01.1993
DE-Aktenzeichen 4300695
Offenlegungstag 14.07.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.07.1994
IPC-Hauptklasse B60C 11/11
IPC-Nebenklasse B60C 11/12   
Zusammenfassung Bei einer Lauffläche für Fahrzeugluftreifen sind die Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) voneinander durch Schrägnuten (6) getrennt, die aus zwei winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene (8) treffenden Nutabschnitten (9, 10) bestehen. Weiterhin verlaufen bei einer derartigen Lauffläche die beiden Umfangsnuten (4, 5) im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke (7, 17) spitzwinklig zur Reifenumfangsebene.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lauffläche für Fahrzeugluftreifen mit einer sich in Reifenumfangsrichtung erstreckenden mittleren Blockreihe und in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen, die von der mittleren Blockreihe durch Umfangsnuten getrennt sind.

Bekannte Profilgestaltungen dieser Art haben häufig den Nachteil, daß das Aqua-Planingverhalten und die Wintereigenschaften zu wünschen übriglassen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lauffläche für Fahrzeugluftreifen der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die sowohl ein verbessertes Aqua-Planing-Verhalten als auch verbesserte Wintereigenschaften aufweist.

Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die Blöcke der mittleren Blockreihe voneinander durch Schrägnuten getrennt sind, die aus zwei winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene treffenden Nutabschnitten bestehen und daß die beiden Umfangsnuten im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke spitzwinklig zur Reifenumfangsebene verlaufen.

Gemäß der Erfindung wird somit ein laufrichtungsgebundenes Blockprofil geschaffen, wobei durch die spezielle Ausgestaltung der Schräg- und Umfangsnuten und damit der Profilblöcke sowohl das Aqua-Planing-Verhalten als auch die Wintereigenschaften, insbesondere die Traktion im Schnee und die Bremseigenschaften, wesentlich verbessert werden.

Die beiden winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene treffenden Nutabschnitte der Schrägnuten können derart angeordnet werden, daß diese optimal in Ausflußrichtung des Wassers liegen, wobei das Wasser von der Mittenumfangsebene nach beiden Seiten hin abgeführt wird. Durch die stellenweise in einem spitzen Winkel zur Reifenumfangsebene, d. h. zur Mittenumfangsebene oder einer hierzu parallelen Ebene, verlaufenden Umfangsnuten wird der Schneeauswurf und allgemein die Selbstreinigungseigenschaft des Fahrzeugreifens wesentlich verbessert.

Bevorzugt sind die beiden Nutabschnitte der Schrägnuten bezüglich der Mittenumfangsebene im gleichen Winkel, insbesondere in einem Winkel von etwa 50°, angeordnet. Die Ausrichtung der beiden Nutabschnitte ist hierbei symmetrisch zur Mittenumfangsebene. Weiterhin können sehr günstige Fahreigenschaften auf nassen und winterlichen Straßen erreicht werden, wenn die beiden Nutabschnitte der Schrägnuten leicht bogenförmig ausgebildet werden.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform verbreitern sich die Schrägnuten zu den Umfangsnuten hin, wobei die Begrenzungswandungen der Schrägnuten miteinander einen Winkel von vorzugsweise etwa 10° einschließen. Hierdurch wird ein besonders guter Wasserabfluß zu den Umfangsnuten hin, die entsprechend breit ausgeführt sind, gewährleistet.

Vorteilhafterweise sind die die Umfangsnut begrenzenden Seitenkanten der im Schulterbereich angeordneten Blöcke zur Reifenumfangsebene in einem größeren spitzen Winkel als die Seitenkanten der Blöcke der mittleren Blockreihe angeordnet. Hierdurch verbreitert sich die Umfangsnut im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke entgegen der Laufrichtung, wodurch der Schneeauswurf und die Selbstreinigung des Reifens weiter verbessert werden.

Besonders gute Aqua-Planing-Eigenschaften werden weiterhin erreicht, wenn gemäß einer besonderen Ausführungsform die Blöcke der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen durch im wesentlichen geradlinige Quernuten voneinander getrennt sind, die im wesentlichen dieselbe Breite aufweisen wie die Schrägnuten nahe der Umfangsnuten und in einem Winkel von etwa 75° zur Reifenumfangsebene verlaufen.

Vorteilhaft ist es ferner, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine relativ hohe Anzahl von Blöcken, vorzugsweise 60 bis 64 Blöcke je nach Reifendurchmesser, pro Blockreihe über den Reifenumfang verteilt angeordnet sind. Hierdurch werden mehr Querkanten geschaffen, was eine bessere Traktion im Schnee und eine erhöhte Bremswirkung zur Folge hat. Die erhöhte Anzahl von Schräg- und Quernuten verbessert weiterhin den Drainageeffekt und damit das Aqua-Planing-Verhalten.

Bevorzugt sind die Blöcke der im Schulterbereich angeordneten Blockreihen zu den Blöcken der mittleren Blockreihe in Umfangsrichtung versetzt angeordnet. Eine derartige Ausbildung führt insbesondere zur Verringerung des Laufgeräusches und zu einer verbesserten Fahrstabilität auf trockener Straße.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weisen die Blöcke eine Vielzahl von senkrecht zur Laufrichtung angeordneten Lamelleneinschnitten auf. Hierdurch wird insbesondere die Traktion und die Bremswirkung im Schnee verbessert. Weiterhin ergeben sich auch positive Einflüsse auf die Seitenführung des Reifens, da Schlupf später einsetzt. Gleichzeitig bleibt aufgrund der senkrechten Anordnung der Lamelleneinschnitte die laterale Stabilität der Profilblöcke erhalten, was sich wiederum positiv auch auf das Trockenfahrverhalten und insbesondere auf die Lenkeigenschaften auswirkt.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Lamelleneinschnitte bis zur maximalen Profiltiefe eingebracht und weisen lediglich am Rand eines Blockes eine geringere Tiefe auf. Eine derartige Ausbildung verbessert das Öffnen der Lamellenschlitze und führt hierdurch zu einer erhöhten Traktion im Schnee sowie zu einer verbesserten Selbstreinigung des Profils.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur eine schematische Teil-Draufsicht einer Laufflächengestaltung nach der Erfindung zeigt.

Zwischen zwei Umfangs-Blockreihen 1, 2 in den Schulterbereichen des Fahrzeugreifens befindet sich eine mittlere Blockreihe 3, die ebenfalls in Reifenumfangsrichtung verläuft und durch Umfangsnuten 4, 5 von den schulterseitigen Blockreihen 1, 2 getrennt ist.

Die mittlere Blockreihe 3 ist durch Schrägnuten 6 in einzelne Profilblöcke 7 unterteilt, die mittig zur Mittenumfangsebene 8 angeordnet sind.

Diese Schrägnuten 6 bestehen aus zueinander winklig verlaufenden und sich in der Mittenumfangsebene 8 treffenden Nutabschnitten 9, 10. Diese Nutabschnitte 9, 10 verlaufen jeweils in einem Winkel von etwa 50° zur Mittenumfangsebene 8 und sind derart ausgerichtet, daß diejenige Stelle, in der sie ineinander münden, in Laufrichtung des Reifens nach vorne zeigt. Die Laufrichtung des Reifens ist dabei durch den Pfeil 11 kenntlich gemacht. Ferner sind die Nutabschnitte 9, 10 leicht bogenförmig, wobei die konkave Seite in Laufrichtung nach vorne zeigt.

Um den Wasserabfluß zu verbessern, verbreitern sich die Nutabschnitte 9, 10 zu den Umfangsnuten 4, 5 hin, wobei die Begrenzungswandungen jedes Nutabschnitts 9, 10 miteinander einen Winkel von etwa 10° einschließen.

Der in der Zeichnung dargestellte Nutabschnitt 10 ist über den Nutabschnitt 9 hinaus mittels eines Nutverlängerungsabschnitts 12 gleicher Breite verlängert, der sich durch etwa die Hälfte des Profilblockes 7 hindurch erstreckt. Von diesem Nutverlängerungsabschnitt 12 aus erstreckt sich wiederum eine in dessen Längsrichtung fortgeführte Verbindungsnut 13 geringerer Breite bis zur in Laufrichtung folgenden Schrägnut.

Der zum Nutabschnitt 10 winklig verlaufende Nutabschnitt 9 weist seinerseits in der Nähe der Umfangsnut einen Nutfortsatz 14 auf, der senkrecht vom Nutabschnitt 9 abzweigt und sich in Richtung der in Laufrichtung hinteren Schrägnut durch etwa die Hälfte des Profilblockes 7 hindurch erstreckt. Von diesem Nutfortsatz 14 aus verläuft wiederum eine in dessen Längsrichtung fortgeführte Verbindungsnut 15 geringerer Breite bis zu der in Laufrichtung hinteren Schrägnut.

Die Breite des Nutfortsatzes 14 und des Nutverlängerungsabschnitts 12 ist im wesentlichen gleich und beträgt etwa 30% der Breite eines Profilblocks 7, senkrecht zum Nutabschnitt 9 bzw. 10 gemessen. Die Breite der Nutabschnitte 9 bzw. 10 in der Nähe der Mittenumfangsebene 8 beträgt ebenfalls etwa 30% der Breite der Profilblöcke 7.

Die mittlere Blockreihe 3 besteht aus zwei Arten von Profilblöcken 7, die sich darin unterscheiden, daß sich bei der ersten Art der Nutverlängerungsabschnitt 12 und die Verbindungsnut 13 in die bezüglich der Mittenumfangsebene 8 linke Hälfte des Profilblocks 7 hineinerstrecken, während sich bei der zweiten Art der Nutverlängerungsabschnitt 12 und der Verbindungsabschnitt 13 rechts von der Mittenumfangsebene 8 befinden. Ferner sind bei der ersten Art von Profilblöcken 7 der Nutfortsatz 14 und die Verbindungsnut 15 auf der rechten Seite der Mittenumfangsebene 8 angeordnet, während bei der zweiten Art von Profilblöcken 7 diese auf der linken Seite der Mittenumfangsebene 8 liegen. In Reifenumfangsrichtung wechseln die beiden Arten von Profilblöcken ab, so daß jeweils der übernächste Profilblock identisch ist. Abgesehen von der Anordnung des Nutverlängerungsabschnitts 12, des Nutfortsatzes 14 und der Verbindungsnuten 13, 15 sind die Profilblöcke 7 jedoch identisch und weisen aufgrund der Schrägnuten 6 eine pfeilförmige Gestalt auf, deren Spitze in Laufrichtung zeigt.

Die in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen 1, 2 sind durch Quernuten 16 in einzelne Profilblöcke 17 unterteilt, die bezüglich der Mittenumfangsebene 8 symmetrisch angeordnet sind. Die Quernuten 16 verlaufen im wesentlichen geradlinig von den Umfangsnuten 4, 5 zu den seitlichen Randbereichen des Reifens und weisen eine Breite auf, die in etwa der Breite der Schrägnuten 6 in der Nähe der Umfangsnuten 4, 5 entspricht. Weiterhin verlaufen die Quernuten 16 in einem Winkel von etwa 75° zur Reifenumfangsebene.

Die Anzahl der seitlichen Profilblöcke 17 ist identisch zur Anzahl der mittleren Profilblöcke 7 und beträgt je nach Reifendurchmesser etwa 60 bis 64 Profilblöcke.

Eine Verbesserung der Laufruhe wird dadurch erreicht, daß die seitlichen Profilblöcke 17 nicht in Reifenumfangsrichtung in gleicher Höhe wie die benachbarten Bereiche der mittleren Profilblöcke 7 angeordnet, sondern zu diesen - in Laufrichtung gesehen - nach hinten etwas versetzt sind. Dieser Versatz ist dabei so gemessen, daß sich die die Umfangsnuten 4, 5 begrenzenden Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 und die die Umfangsnuten 4, 5 auf der anderen Seite begrenzenden Seitenkanten 19 der seitlichen Profilblöcke 17 auf etwa 50% ihrer Länge - in Reifenumfangsrichtung gesehen - überdecken.

Die Umfangsnuten 4, 5 sind dadurch charakterisiert, daß die Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 und die Seitenkanten 19 der seitlichen Profilblöcke 17 nicht parallel, sondern in einem spitzen Winkel zur Mittenumfangsebene 8 verlaufen. Dieser Winkel beträgt bei den Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 etwa 6°, während der Winkel zwischen den Seitenkanten 19 und der Mittenumfangsebene 8 etwa 10° beträgt. Die Seitenkanten 18, 19, die im übrigen geradlinig ausgebildet sind, verlaufen somit - in Laufrichtung des Reifens gesehen - nach hinten auseinander, was eine besonders gute Wasserabfuhr ermöglicht.

Aufgrund dieser Anordnung steht von den die Quernuten 16 begrenzenden Querkanten zweier benachbarter Profilblöcke 17 diejenige Querkante, welche in Laufrichtung gesehen hinten liegt, etwas weiter in Richtung zur Mittenumfangsebene 8 als die hierzu benachbarte Querkante vor, so daß das entlang der Seitenkante 19 nach hinten entlanglaufende Wasser teilweise von der weiter vorstehenden Querkante in die Quernut 16 eingeleitet wird.

Sowohl in den mittleren Profilblöcken 7 als auch in den seitlichen Profilblöcken 17 sind senkrecht zur Laufrichtung angeordnete Lamelleneinschnitte 20 eingebracht. Pro Profilblock 7, 17 sind mindestens fünf dieser Lamelleneinschnitte 20 vorgesehen. Sie reichen bis zur maximalen Profiltiefe und weisen lediglich am Rand eines Profilblockes 7, 17 eine geringere Tiefe auf, um die Stabilität der Profilblöcke in ihren Randbereichen zu erhöhen. Die Anordnung und die Tiefe der Lamelleneinschnitte 20 ermöglicht eine Verbesserung der Traktion im Schnee, eine verbesserte Bremswirkung sowie eine verbesserte Selbstreinigung des Profils, wobei gleichzeitig jedoch die laterale Stabilität der Profilblöcke erhalten bleibt.


Anspruch[de]
  1. 1. Lauffläche für Fahrzeugluftreifen mit einer sich in Reifenumfangsrichtung erstreckenden mittleren Blockreihe und in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen, die von der mittleren Blockreihe durch Umfangsnuten getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) voneinander durch Schrägnuten (6) getrennt sind, die aus zwei winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene (8) treffenden Nutabschnitten (9, 10) bestehen und daß die beiden Umfangsnuten (4, 5) im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke (7, 17) spitzwinklig zur Reifenumfangsebene verlaufen.
  2. 2. Lauffläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nutabschnitte (9, 10) der Schrägnuten (6) bezüglich der Mittenumfangsebene (8) im gleichen Winkel, insbesondere in einem Winkel von 40° bis 60°, vorzugsweise 50°, angeordnet sind, wobei sie vorzugsweise leicht bogenförmig verlaufen.
  3. 3. Lauffläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrägnuten (6) zu den Umfangsnuten (4, 5) hin verbreitern, wobei die Begrenzungswandungen der Schrägnuten (6) miteinander einen Winkel von vorzugsweise 5° bis 15°, insbesondere 10°, einschließen.
  4. 4. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nutabschnitt (9 bzw. 10) jeder Schrägnut (6) über den winklig zu diesem verlaufenden anderen Nutabschnitt (10 bzw. 9) hinaus mittels eines Nutverlängerungsabschnitts (12) verlängert ist, wobei sich dieser Nutverlängerungsabschnitt (12) vorzugsweise durch die Hälfte des Blockes (7) hindurch erstreckt.
  5. 5. Lauffläche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nutverlängerungsabschnitte (12) der Schrägnuten (6) von der Mittenumfangsebene (8) aus jeweils abwechselnd zu einer oder anderen Seite der Mittenumfangsebene (8) erstrecken.
  6. 6. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich vom Nutverlängerungsabschnitt (12) aus eine in dessen Längsrichtung fortgeführte Verbindungsnut (13) geringerer Breite bis zur in Laufrichtung folgenden Schrägnut (6) erstreckt.
  7. 7. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Nutabschnitt (9) einer Schrägnut (6) ein vorzugsweise senkrecht zu diesem angeordneter Nutfortsatz (14) gleicher Breite in Richtung der in Laufrichtung hinteren Schrägnut (6) abzweigt und sich vorzugsweise durch die Hälfte des Profilblockes (7) hindurch erstreckt.
  8. 8. Lauffläche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich vom Nutfortsatz (14) aus eine in dessen Längsrichtung fortgeführte Verbindungsnut (15) geringerer Breite bis zur in Laufrichtung hinteren Schrägnut (6) erstreckt.
  9. 9. Lauffläche nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verbindungsnuten (13, 15) 30% bis 70%, insbesondere 50%, der mittleren Breite der Schrägnuten (6) beträgt.
  10. 10. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reifenumfangsrichtung jeweils übernächsten Blöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) geometrisch ähnlich sind.
  11. 11. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umfangsnut (4, 5) begrenzenden Seitenkanten (19) der im Schulterbereich angeordneten Profilblöcke (17) zur Reifenumfangsebene in einem größeren spitzen Winkel als die Seitenkanten (18) der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) angeordnet sind, so daß sich die Umfangsnut (4, 5) im Bereich der sie seitlich begrenzenden Profilblöcke (7, 17) entgegen der Laufrichtung des Reifens verbreitert.
  12. 12. Lauffläche nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umfangsnut (4, 5) begrenzenden Seitenkanten (19) der im Schulterbereich angeordneten Profilblöcke (17) zur Reifenumfangsebene in einem Winkel von 5° bis 15°, insbesondere 10°, und die Seitenkanten (18) der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) zur Reifenumfangsebene in einem Winkel von 2° bis 10°, insbesondere 6°, angeordnet sind.
  13. 13. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) durch im wesentlichen geradlinige Quernuten (16) voneinander getrennt sind und in einem Winkel von 65° bis 85°, insbesondere 75°, zur Reifenumfangsebene verlaufen.
  14. 14. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Anzahl der Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) gleich der Anzahl der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) ist und vorzugsweise je nach Reifengröße 56 bis 58 Profilblöcke beträgt.
  15. 15. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) zu den Profilblöcken (7) der mittleren Blockreihe (3) in Reifenumfangsrichtung versetzt angeordnet sind.
  16. 16. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) zur Mittenumfangsebene (8) symmetrisch angeordnet sind.
  17. 17. Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Profilblöcke (7, 17) eine Vielzahl von vorzugsweise senkrecht zur Laufrichtung angeordneten Lamelleneinschnitten (20) aufweisen.
  18. 18. Lauffläche nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet daß die Tiefe der Lamelleneinschnitte (20) vorzugsweise 80% der maximalen Profiltiefe beträgt und lediglich am Rand eines Profilblocks (7, 17) ein geringeres Maß aufweist.
  19. 19. Lauffläche nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet daß vorzugsweise die längeren Lamelleneinschnitte in ihrem mittleren Bereich durch eine Anhebung eine geringere Tiefe aufweisen.






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