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Dokumentenidentifikation DE69006457T2 21.07.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0429348
Titel Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen der Regale eines Gefriertrocknungsraumes.
Anmelder Société d'Utilisation Scientifique et Industrielle du Froid Usifroid, Maurepas, FR
Erfinder Le Floc'h, Louis, F-92380 Garches, FR;
Lambert, Claude, F-78480 Verneuil-sur-Seine, FR
Vertreter Wilhelm, H., Dr.-Ing.; Dauster, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69006457
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 19.11.1990
EP-Aktenzeichen 904032562
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1991
EP date of grant 02.02.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.07.1994
IPC-Hauptklasse F26B 25/00
IPC-Nebenklasse F26B 5/06   B65G 65/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen der Regale eine Gefriertrocknungsraumes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die Gefriertrocknungsräume sind vorgesehen, Erzeugnisse oder Substanzen zu behandeln, die im allgemeinen in Flacons mit kleinen Abmessungen enthalten sind. Vorteilhafterweise sind diese Flacons in einer möglichst kompakten Weise auf mehreren Regalen verteilt, die über einander im Inneren des Raumes angeordnet sind. Es ist offensichtlich unerläßlich, die Zeit für das Beladen und Entladen der Regale oder jeder anderen dazwischenliegenden Vorrichtung so weit wie möglich zu beschränken, so daß die Leerlaufzeit des Raums, das heißt die Dauer seiner Nichtfunktion, aus Rentabilitätsgründen so kurz wie möglich ist, aber auch um soweit wie möglich zu vermeiden, daß der Raum zu lange in Verbindung mit der äußeren Atmosphäre steht und daß das Wasser folglich auf den kalten Oberflächen der inneren Teile der Kammer kondensiert.

Bekannt ist eine Anordnung, die darin besteht, einen Wagen konstanter Höhe zu verwenden, der sich auf dem Niveau einer Eingangsöffnung an dem Raum plaziert, und so vorzugehen, daß die Regale, die vorgesehen sind beladen oder entladen zu werden, sich bei ihrem Umlauf in dem Raum verschieben können und auf die entsprechende Höhe kommen können. Die vorläufig mit dem Erzeugnis beladenen und auf der Plattform des Wagens angeordneten Behälter werden daraufhin manuell transferiert, indem man sie beispielsweise auf einer Verlängerung des Wagens in Richtung des Raumes gleiten läßt.

Es ist einzusehen, daß diese Art des manuellen Beladens langsam und mühselig ist und daß sie stromaufwärts oder stromabwärts einen Arbeitsvorgang des Vorordnens in den Behältern notwendig macht, der ganz und gar nicht mit den zuvor erhobenen Forderungen in bezug auf die Schnelligkeit in Einklang zu bringen ist.

Besonders durch GB-A 2 155 969, deren Veröffentlichung bei der zweiteiligen Abfassung des Anspruchs 1 als Grundlage gedient hat, sind Transfereinrichtungen von Platten, für deren automatisches Laden auf die Regale, bekannt, Einrichtungen, die eine bewegliche Zwischentransferplattform verwenden, die beispielsweise aus einem Rahmen mit Rollen oder Walzen bestehen, die in Drehung versetzt werden, um jede Platte zu verschieben. Obgleich automatisch, sind diese Einrichtungen nicht notwendigerweise schneller; sie sind in jedem Fall kompliziert und kostspielig in Betrieb zu setzen und erfordern die Herstellung und Lagerung einer großen Anzahl geeigneter Platten.

Ebenfalls existieren noch automatische Be- und Entladesysteme, die keine Platten oder Behälter verwenden, sondern das Einführen eines Satzes von Flacons erlauben, indem sie sie auf einem Versorgungstisch gleiten lassen. Hierzu können die Flacons von einem Transportband übernommen werden, das sie von dem Aufbereitungsstation bis zu diesem Tisch leitet, auf dem sie sich in kompakter Weise sammeln, bevor sie in abgeteilten Mengen ins Innere des Raums eingeführt werden, beispielsweise unter der Wirkung eines Schieberechens. Schließlich beschreibt das Dokument EP-A-0 391 208, das zum Stand der Technik im Sinne des Artikels 54(3) EPÜ gehört, ein automatisches Be- und Entladesystem, das einen Behälter verwendet. Das Dokument beschreibt indessen nicht die Verwendung eines Rütteltischs.

Die Erfindung hat daher eine Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen von Regalen eines Gefriertrocknungsraums für eine Vielzahl von Flacons zum Gegenstand, die von einer kontinuierlich arbeitenden Versorgungsstation für Flacons stammen, eine Vorrichtung, die wenigstens einen Rütteltisch zum Sammeln und zur Aufnahme der Flacons, wobei der Rütteltisch wenigstens ein bewegliches Mittel zum Blockieren der Flacons auf wenigstens einem Abschnitt der Platte des Rütteltischs umfaßt, und einen beweglichen Transferrahmen mit einrastbaren Klappen aufweist, der in der Lage ist, sich zwischen einer unmittelbar an den Rütteltisch angrenzenden ebenen Fläche und der Platte des Rütteltischs zu bewegen, um die angestauten Flacons zu sammeln und zu transferieren.

Das Mittel zum Blockieren der Flacons auf der oberen Platte des Rütteltischs besteht aus einem beweglichen Arm, der entlang einer Kante des Tisches angeordnet ist und der zur Einnahme einer quer zu dem Rütteltisch verlaufenden Position um eine vertikale Achse schwenkbar ist, wobei der Arm darüber hinaus entlang der vertikalen Achse höhenverschiebbar ist. Zusätzlich ist ein kreisbogenförmiges Leitblech auf der Platte des Rütteltischs angeordnet, das mit einem seiner Enden an ein Versorgungsband anschließt, das kontinuierlich Flacons auf den Tisch fördert.

Vorteilhafterweise weist der bewegliche Transferrahmen zwei Längsholme auf, die mit zwei Distanzquerstangen verstrebt sind, wobei die Klappen ebenfalls quer an den Längsholmen und im wesentlichen an den beiden Enden des Rahmens angeordnet sind.

Jede Klappe ist um horizontale Achsen beweglich an dem Rahmen angebracht, um einzeln in eine horizontale Position geschwenkt werden zu können und den Durchgang für die Flacons freizumachen.

Zusätzlich ist jede Klappe mittels wenigstens einer Winde einzeln um ihre horizontalen Achsen schwenkbar.

Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist entweder in Verbindung mit einem beweglichen Wagen oder in direkter Verbindung mit einem Gefriertrocknungsraum verwendbar.

Im ersten Fall ist die ebene Fläche zur Aufnahme der von dem Rahmen gesammelten Flacons Teil eines beweglichen Wagens, der den Rahmen trägt und den Transport der Flacons zu einem Gefriertrocknungsraum sicherstellt.

Im zweiten Fall ist die ebene Fläche zur Aufnahme der von dem Rahmen gesammelten Flacons durch eines der Regale des Gefriertrocknungsraumes gebildet, das den Rahmen trägt, wobei der Rütteltisch dem Raum direkt benachbart ist. In diesem Fall befinden sich in dem leeren Raum zwischen dem Regal und der Platte des Rütteltisches eine bewegliche horizontale Platte und eine kleine schwenkbare Ergänzungsplatte, die auf an der Platte angelenkten kleinen Stützarmen angebracht ist.

Gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung, bewirkt das Zurückziehen einer Zugangstür an dem Gefriertrocknungsraum das Absenken des einrastbaren Anschlags und der kleinen schwenkbaren Platte, um einen durchgehenden Übergang zwischen einem Regal und dem Rütteltisch zu gewährleisten.

Gemäß einer Variante der Erfindung ist ein anderer Entlade-Rütteltisch dem Belade-Rütteltisch zugeordnet und zwischen diesem und dem Eingang des Gefriertrocknungsraums auf der gleichen Höhe, zur seitlichen Entnahme der Flacons durch gleichzeitigen Betrieb der beiden Rütteltische, angeordnet.

Vorteilhafterweise mündet der Entlade-Tisch seitlich in einen nicht rüttelnden Drehteller, der die Flacons durch einen Kanal nach außen leitet, und ist durch einrastbare Anschläge begrenzt.

Nach einer weiteren Ausführungsvariante besteht das Mittel zum Blockieren der Flacons auf der oberen Platte des Rütteltischs aus einem beweglichen Teil, das die Rolle eines Zurückhalte- und Verteilungsorgans für die Flacons einnimmt und das sich an der Seite der Flacon-Versorgungsrinne quer über den Rütteltisch erstreckt. Vorteilhafterweise ist das bewegliche Teil ein Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmer, der einen sich quer über den Rütteltisch erstreckenden Ausgleicher trägt, dessen Durchgangsöffnungen mittels eines Verschlußmittels schließbar sind, wobei der Mitnehmer auf dem Rütteltisch verschiebbar ist.

Der Ausgleicher besteht im wesentlichen aus einem Rechen, der sich quer zu zwei seitlichen Längsholmen des Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmers über die gesamte Breite des Rütteltischs erstreckt.

Vorteilhafterweise sind die Durchgangsöffnungen an der Vorderseite des Rechens vorgesehen, während die Hinterseite des Rechens profiliert ist, um trichterförmige Schächte zu bilden, die sich nach hinten öffnen und mit den vorderen Öffnungen in Verbindung stehen.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich beim Lesen der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die auf die beigefügten Zeichnungen bezug nimmt, die folgendes darstellen:

Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht des einem beweglichen Wagen zugeordneten Rütteltischs;

Fig. 2 bis 5 schematische Draufsichten, die die Beladephasen des beweglichen Wagens zeigen;

Fig. 6 eine schematische perspektivische Ansicht des einem Gefriertrocknungsraum zugeordneten Rütteltischs:

Fig. 7 eine schematische Teilansicht, entsprechend der Figur 1, einer Ausführungsvariante;

Fig. 8 eine schematische Draufsicht einer Ausführungsvariante der Vorrichtung:

Fig. 9 bis 12 schematische Draufsichten, die die Be- und Entladephasen eines Gefriertrocknungsraums gemäß der Variante der Fig. 8 zeigen;

Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht einer anderen Variante des Rütteltischs mit seinem Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmer;

Fig. 14 eine teilweise abgedeckte perspektivische Ansicht des Rechens des Ausgleichers;

Fig. 15 und 16 perspektivische Ansichten des Rütteltischs und des Mitnehmers während anderer Phasen des Betriebs und

Fig. 17 und 18 vereinfachte perspektivische Ansichten des Rütteltischs in zwei Phasen des Betriebs, der als eine Variante tnit einer Zurückhalte- und Verteilungsstange ausgestattet ist. Auf der Fig. 1 ist ein beweglicher Transferwagen, der in seiner Gesamtheit durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, und ein Rütteltisch 2 dargestellt. Der Tisch weist eine obere Platte 3 und ein Versorgungsband 4 oder eine Speiseschnecke für Flacons 5 auf, das in einem Winkel zu der Platte durch eine einfache Bahn oder gar in Abschnitten mündet, die mit Hilfe von Verzweigungen bestimmt sind, wie sie später genauer beschrieben werden. Die Flacons sind zu dem Zentrum der Platte hin durch ein festes kreisbogenförmiges Leitblech 6 orientiert, das mit einem seiner Enden an das Band 4 anschließt, und die Platte ist auf ihren beiden Längskanten durch Führungswinkel 7 eingefasst. Ein beweglicher Arm 8, der entlang einer Kante des Tischs angeordnet ist, schwenkt um eine vertikale Achse 9. In der dargestellten Position ist er ohne Wirkung auf die Versorgung der Flacons. Er kann eine andere Position bei 90º einehmen, die gestrichelt quer zu dem Rütteltisch angedeutet ist, in der er den Durchgang gegen das andere Ende des Tischs verschließt. Der bewegliche Arm 8 hat auch die Fähigkeit, eine tiefe Position, für die sein unterer Teil nahe bei dem Rütteltisch ist, oder eine hohe Position einzunehmen, für die er sich, immer parallel zu sich und zu dem Tisch bleibend, einige Zentimeter über diesem befindet. Hierfür ist der Arm, dank eines nicht dargestellten Mechanismus, entlang der Achse 9 höhenverschiebbar.

Auf der anderen Seite ist der Wagen 1 von einer Platte 10, um die Flacons zu tragen, bedeckt, die sich auf der Höhe der Platte 3 des Rütteltischs 2 befindet. Die Platte 10 trägt einen beweglichen Rahmen 11, der aus zwei Längsholmen 12 besteht, die mit zwei Distanzquerstangen 13 verstrebt sind und die das Tragwerk des Rahmens bilden. Dieser ist auf Rollen 14 angebracht, wodurch er geeignet ist, sich auf dem Wagen und auf dem Rütteltisch zu verschieben. Zu diesem Effekt sind der Wagen und der Rütteltisch mit Schienen ausgestattet, auf denen die Rollen geführt sind.

Er ist an einem seiner Enden mit einer ersten, um eine horizontale Achse beweglichen, quer angeordneten Klappe 15 und an seinem anderen Ende, im wesentlichen diesseits des Endes der Längsholme, mit einer zweiten, quer angeordneten Klappe 16 ausgestattet, die gleichermaßen um eine horizontale Achse beweglich ist. Jede Klappe fluchtet in der dargestellten vertikalen Position mit der Stützfläche, auf der der Rahmen ruht, und verhindert den Durchgang der Flacons. Wenn im Gegensatz dazu eine Klappe in die honzontale Position geschwenkt worden ist, läßt sie einen freien Durchgang für die Flacons offen. Die Klappen werden unabhängig voneinander mittels wenigstens einer Winde 17 und zwischengeschalteten Steuerstangen 15 betrieben. Wenn der feste Rütteltisch 2 und der bewegliche Transferwagen 1 Seite an Seite, wie in der Fig. 1 dargestellt, plaziert sind, sind ihre oberen Platten 3 und 10 auf dem gleichen Niveau und man versteht, daß der bewegliche Rahmen 11, der auf Rollen montiert ist, leicht von einer auf die andere überwechseln kann. Der Wagen 1 hat folglich die Funktion, die auf dem Rütteltisch 2 angesammelten Flacons 5 zu übernehmen, sie bis zu einem Gefriertrocknungsraum zu befördern und sie dort zu entladen.

In der Variante, die in der Fig. 7 gezeigt ist, ist es nicht mehr nur ein einziges Band, das in einem Winkel zu dem Rütteltisch 2 mündet, sondern zwei Bandabschnitte 25 und 26 oder Schnecken, die den Tisch über sein Ende versorgen und daher eine regelmäßigere Verteilung der Flacons, von ihrer Ankunft auf der Platte 3 an, sicherstellen. Die beiden Abschnitte werden selber von einer einzelnen Transporteinrichtung 27 mit der Zwischenschaltung einer Verzweigung 25 versorgt. Gemäß einer anderen, nicht dargestellten Variante, können die Abschnitte 25 und 26 gänzlich unabhängig von Aufbereitungsstationen versorgt werden. In dem Fall dieser Versorgung des Rütteltischs durch sein Ende erscheint ein fester Ablenker nicht notwendigerweise geeignet.

Der Vorgang des Übernehmens der Flacons geschieht nach der folgenden Weise, ausgehend von der in der Fig. 2 dargestellten Position.

Anfangs trägt der bewegliche Wagen 1 den beweglichen Rahmen 11, der hier momentan angehalten ist. Die Klappe 15 ist abgesenkt, aber die Klappe 16 ist geöffnet (in horizontaler Position). Man verschiebt daher den beweglichen Rahmen 11 in Richtung des Rütteltischs 2, auf dem er anhalten wird, nachdem er über die Führungswinkel 7 gerollt ist. Der bewegliche Arm 8 des Rütteltischs 2 nimmt die in der Figur 3 dargestellte Position ein. Die Transportvorrichtung 4 versorgt kontinuierlich die Platte 3 mit Flacons 5. Die letzteren verschieben sich auf der Platte, werden durch das feste Leitblech 6 geführt und sammeln sich am Ende des Rütteltischs an der Klappe 15 des beweglichen Rahmens.

Gegen Ende des von einem Zähler gemessenen Auffüllvorgangs des Raums, der die beiden Klappen 15 und 16 trennt, schwenkt der bewegliche Arm 8 in die tiefe Position, die bewirkt, daß die Flacons, die noch in der Versorgungszone sind, zu dem beweglichen Rahmen hin gedrückt werden, wo sie die Ansammlung vervollständigen. Der bewegliche Arm 8 in Form eines Winkels fügt sich unter die Klappe 16 ein (Figur 4). Man schließt nun die Klappe 16 (abgesenkte Position). Dann verschiebt sich der bewegliche Rahmen 11 im entgegengesetzten Sinn in Richtung des Wagens 1, auf den schließlich alle zwischen den Klappen "eingeschlossenen" Flacons transferiert sind, wie in der Figur 5 zu sehen ist. Während dieser Zeit häufen sich die Flacons, die weiterhin kontinuierlich den Rütteltisch 2 durch das Band 4 oder die Schnecke versorgen, in dem Sammelraum 3 vor dem beweglichen Arm 8 an. Der bewegliche Wagen 1 verschiebt sich in Richtung des Gefriertrocknungsraums, wo er die Flacons durch einen identischen Vorgang der Verschiebung des beweglichen Rahmens 11 und des Öffnens oder Schließens der beweglichen Klappen 15 und 16 entladen wird. Ein anderer beweglicher Wagen kann seine Stelle bei dem Rütteltisch einnehmen. Sobald sein beweglicher Rahmen auf den Rütteltisch verschoben ist, hebt sich der bewegliche Arm 8, gibt daher die angesammelten Flacons frei und kehrt in seine erste Position entlang des Tischs zurück. Ein neuer Auffüllzyklus des beweglichen Rahmens in Hinsicht auf den Transfer der Flacons auf den beweglichen Wagen ist also begonnen. Es wurde bereits zuvor angedeutet, daß der bewegliche Wagen 1 geeignet ist, seine Ladung an irgendeinen der ausgewählten Gefriertrocknungsräume zu verteilen, ob diese nun nahe des Rütteltischs liegen oder nicht. Die gleichzeitige "Rotation" mehrerer Wagen zwischen mehreren Räumen, sogar mehreren Rütteltischen, erlaubt eine große Flexibilität und eine große Schnelligkeit des Beladens, da es mit diesem System keine Unterbrechung der kontinuierlichen Versorgung der zu behandelnden Flacons gibt. Diese Wagen können ihre Ladung auf irgendeines der übereinanderliegenden Regale transferieren, die einen Raum ausfüllen und die sich durch einen Rollenumlauf auf ein gewünschtes Niveau bewegen.

Es kann in bestimmten Fällen dennoch vorteilhaft sein, einen Rütteltisch direkt einem Raum zuzuordnen, und zwar in einer Weise, daß die Flacons direkt auf ein Regal transferiert werden. In diesem Fall kann ein Regel 17 selber mit einem beweglichen Rahmen ausgestattet sein. Bei der in Fig. 6 gezeigten Variante sieht man, daß dieses Regal 17 mit Winkeln zur Führung der Flacons und des beweglichen Rahmens eingefaßt ist. Das vordere Ende des Regals, von der Seite seiner Zugangsöffnung aus, erhält zusätzlich einen einrastbaren Anschlag 23. Das Regal ist natürlich im Inneren eines Gefriertrocknungsraums 19, der an den Rütteltisch 2 angrenzt. Zwischen diesem und dem Regal befindet sich aber ein leerer Raum E, der mit der Platte 3 eine Unterbrechung bildet. Der fragliche Raum ist durch eine bewegliche horizontale Platte 20 besetzt, die sich zwischen der Platte 3 des Rütteltischs und der Platte des Regals 17 befindet. Eine schwenkbare kleine Ergänzungsplatte 21 ist auf an der Platte 20 angelenkten kleinen Stützarmen 24 angebracht. Die Platte und die kleine Ergänzungsplatte haben die gleiche Länge wie die Breite des Regals 17. Die kleine Platte 21 hat eine Breite, die mit der Breite der Platte 20, den leeren Raum E kompensiert, der den Rütteltisch von dem Regal trennt. In der Position, die in der Fig. 6 dargestellt ist, ist die kleine Platte 21 angehoben, während die Zugangstür der Schleuse 22, die die Abtrennung zwischen dem Raum 19 und und dem Rütteltisch 2 sicherstellt, in der hohen Position ist. Wenn sich die Tür 22 absenkt, kommt die mobile Platte 20 in Kontakt mit dem Regal und verursacht durch den Satz der nicht gezeigten Mitnehmer, das Absenken des einrastbaren Anschlags 23. Der Arm 24 ist durch das Zurückziehen der Tür freigegeben und die kleine Platte 21 kann sich in Richtung des Pfeils absenken, bis sie eine horizontale Position einnimmt, in der sie den letzten leeren Raum ausfüllt, der zwischen der Platte 20 und dem Rütteltisch 2 vorhanden ist. Der durchgehende Übergang in Hinsicht auf ein Be- oder Entladen ist zwischen dem Regal und dem Rütteltisch sichergestellt, da der Anschlag 23 eingerastet ist.

Daher ist der Durchgang des beweglichen Rahmens von einem zum anderen zulässig. Die Arbeitsvorgänge des Entladens und des Transfers der Flacons können dank des beweglichen Rahmens und seiner schwenkenden Klappen in gleicher Weise wie bei der beschriebenen Wirkungsweise relativ zu einem beweglichen Wagen stattfinden.

Für das Entladen, wenn der Arbeitsvorgang des Gefriertrocknens beendet ist, ist es wirtschaftlicher, die Einrichtung nicht zu lange anzuhalten und das gleichzeitige Entladen aller Flacons durchzuführen, indem ein Wagen mit mehreren Etagen verwendet wird, wobei jede mit einem beweglichen Transferrahmen ausgestattet ist, der vergleichbar mit dem ist, der beim Beladen verwendet wird. In Hinsicht auf:

- die Einhaltung der Sterilitätsklasse des Orts und dessen Bauart,

- die Einhaltung der Normen der Pharmakopöe,

- die Organisation, die Einsatzplanung oder die Verfügbarkeit der Einrichtungen,

kann es dennoch vorzuziehen sein, das Entladen Regal für Regal in dem gleichen Raum wie das Beladen durchzuführen.

Gemäß der in der Fig. 8 gezeigten Variante, sieht man den Belade-Rütteltisch 2, dessen obere Platte 3 mit Flacons durch das Zuführband 4 versorgt wird. Die Flacons sind zum Zentrum der Platte hin durch das feste Leitblech 6 orientiert. Man erkennt den beweglichen Arm 8, der entlang einer Kante des Tischs angordnet ist und der um die vertikale Achse 9 schwenken kann, um sich quer zum Tisch zu plazieren; er ist entlang der Achse 9 höhenverstellbar und kann daher eine eine tiefe Position, in der er mit den Flacons zusammenwirkt, oder eine hohe Position einnehmen, für die er sich über die Flacons hinaus verschiebt. Die auf der Platte 3 angesammelten Flacons verschieben sich unter dem Effekt der Vibrationen in der Richtung der Pfeile F1, d.h. in Längsrichtung des Rütteltischs. Über der Platte des Rütteltischs 2 ruht auf seitlich befestigten Schienen dar bewegliche Rahmen 11, der zwei Längsholme 12 umfaßt, die mit zwei Distanzquerstangen 13 verstrebt sind, und der mit zwei quer angebrachten Klappen 15, 16 versehen ist, die um eine horizontale Achse beweglich sind. Ein Motor 33 stellt die Verschiebung des beweglichen Rahmens auf seinen Schienen sicher.

Am Ende der Platte 3 des Belade-Rütteltischs 2 ist auf demselben Niveau ein weiterer Rütteltisch 29 angeordnet, der ein Entlade-Tisch ist und dessen Vibrationen die Flacons in Richtung der Pfeile F2 entladen, d.h. quer zur Richtung der Verschiebung F1 der Flacons auf dem Belade-Tisch 2. Einrastbare Anschläge 30 begrenzen den Tisch 29, der seitlich auf einen nicht rüttelnden Drehteller 31 mündet, der die Flacons über einen Kanal 32 zu einer Verschließmaschine leitet.

Der Entlade-Tisch 29 erstreckt sich folglich quer zwischen dem Belade-Tisch 2 und einem Gefriertrocknungsraum 19, det mit Regalen 17 ausgestattet ist, die mit Winkeln 18 für das Führen der Flacons eingefasst sind. Auf dem Niveau der Tische ist der Raum durch eine vertikale Schiebetür 21 verschlossen, die über ein Armgelenk 24 mit einer horizontalen beweglichen Platte 20 zusammenwirkt, die vorgesehen ist, den leeren Raum E zu kompensieren und einzunehmen, der zwischen einem Regal 17 und dem Entlade-Tisch 29 vorhanden ist.

Wenn es sich um das Laden von Flacons auf ein Regal 17 handelt, und hierzu die Tür 21 offen ist, ist ein durchgehender Übergang zwischen den Ebenen des Regals 17, der Platte 20, dem Entlade-Tisch 29 und dem Belade-Tisch 2 gegeben. Während der Beladephase rüttelt der Entlade-Tisch 29 nicht und verhält sich folglich wie eine feste Platte und die Arbeitsvorgänge des Beladens der Regale mit Hilfe des beweglichen Transferrahmens 11 laufen ausgehend von der in der Figur 8 gezeigten Situation ab.

Die Fig. 9 verdeutlicht die Situation zu Beginn des Entladevorgangs. Der bewegliche Rahmen 11 ist in die Position auf dem Rütteltisch 2 zurückgekehrt. Außerdem ist die Tür 21 des Gefriertrockners geschlossen und die Flacons 5 befinden sich auf dem Regal 17.

In der Position der Fig. 10, die einer ersten Phase des Entladens entspricht, ist die Tür offen und der bewegliche Rahmen 11 ist im Innern des Gefriertrockners und seine vordere Klappe 16 und seine hintere Klappe 15 sind in vertikaler Position, d.h. sie schließen die Flacons 5 ein, die dadurch auf dem Regal 17 innerhalb des beweglichen Rahmens blockiert sind. Genau gesagt beginnt der Arbeitsvorgang des Entladens mit dem Transfer dieser Flacons unter Zuhilfenahme des beweglichen Rahmens aus dem Gefriertrockner heraus. Auf der Fig. 11 erkennt man, daß der Rahmen angehalten hat, in einer Weise, daß die Flaconladung, die er einschließt, zum Teil auf dem Entlade-Tisch 29 und zu einem größeren Teil auf den Belade- Tisch 2 ruht. Damit ein Teil der Flacons auf dem Tisch 29 bleibt, ist es erforderlich daß beim Ende des Rückkehrens des Rahmens in Richtung des Belade-Tischs die vordere Klappe 16 angehoben wird wenn sie den Beginn des Tischs 29 passiert hat um die Vorwärtsbewegung der Flacons zu stoppen.

Wenn die Flacons schließlich angehalten worden sind, werden die zwei Tische 2 und 29 in Vibration versetzt. Die Flacons 5, die auf dem Entlade-Tisch 29 ruhen, werden nun zur Seite in der Richtung der Pfeile F2, und nach Anheben des zwischengeschalteten einrastbaren Anschlags 30 in Richtung des Drehtellers 31 versetzt. Gleichzeitig verschieben sich die auf dem Belade-Tisch 2 ruhenden Flacons in Richtung der Pfeile F1 in Richtung auf den Gefriertrockner, um den Entlade-Tisch zu versorgen und permanent die abgezogenen Flacons zu kompensieren, wie auf der Fig. 12 zu sehen ist.

Sobald der Arbeitsvorgang abgeschlossen ist, kehrt der Anschlag 30 auf seinen Platz zurück, die Tür des Gefriertrockners öffnet sich wieder, das nachfolgende gefüllte Regal ist bereits auf dem Niveau und der bewegliche Rahmen wird, gemäß dem beschriebenen Prozeß eine neue Anhäufung Flacons aufnehmen, um diese zu entladen.

Man kann folglich mit einer einzigen Anordnung von Rütteltischen das automatische Beladen und Entladen der Flacons in demselben Raum, von derselben Seite des Gefriertrockners und ohne einen Transfer auf einem zwischengeschalteten beweglichen Wagen realisieren.

Es war zu sehen, daß in diesen verschiedenen Varianten die Flacons gegen das Zentrum der Platte geführt und orientiert und in einer so kompakten Weise wie möglich neu geordnet werden und zwar mit Hilfe des festen Leitblechs und/oder des schwenkbaren beweglichen Arms.

Es wurde festgestellt, daß unter bestimmten speziellen Betriebsbedingungen und schließlich für bestimmte Kategorien und Anzahl von zu transferierenden Flacons, die Verwendung eines beweglichen Arms nicht immer befriedigend ist, besonders um eine kompakte Neuordnung der Flacons am Rand des Tischs sicherzustellen.

Die in Fig. 13 gezeigte Variante zeigt das Ende eines Belade-Rütteltischs 2, dessen Platte 3 von einer Transportvorrichtung 27, die an einem Ende der Platte mündet, mit Flacons 5 versorgt wird. Der Tisch ist mit einem beweglichen Transferrahmen 11 versehen, von dem nur ein Teil gezeigt ist und der mit einer um eine horizontale Achse beweglichen, quer angebrachten Klappe 16 ausgestattet ist.

Über der Platte, an ihrem Ende, kann ein Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmer 34 gleiten, der im wesentlichen von zwei seitlichen Längsholmen 35 gebildet wird, die am Ende von einem Steg 36 über der Ebene der Flacons verbunden sind. Der Mitnehmer verschiebt sich unter der Wirkung irgendeines, nicht dargestellten Mechanismus, so daß die Längsholme 35 beispielweise auf den seitlichen Kanten der Platte des Rütteltischs gleiten. Er kann sich dann in Richtung des Transferrahmens 11 verschieben und in seine erste Position am Ende des Rütteltischs zurückkehren. Der vordere Teil der Längsholme 35, in Richtung auf den Transferrahmen 11, trägt einen Ausgleicher, der in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 37 gekennzeichnet ist und dessen Struktur in der Figur 14 zu sehen ist. Der Ausgleicher 37 besteht im wesentlichen aus einem Rechen 38, der sich quer zu den Längsholmen 35 über die gesamte Breite des Tischs erstreckt. Die Vorderseite des Rechens (in Richtung auf den Transferrahmen) ist mit rechteckigen Durchgangsöffnungen 39 versehen, während die Hinterseite profiliert ist, um trichterförmige Schächte 40 zu bilden, die sich nach hinten öffnen und mit den vorderen Öffnungen 39 in Verbindung stehen, wie man im linken Teil der Figur 14 sieht. Der Rechen 38 ist fest und aus einem Stück mit den Längsholmen 35. Vor dem Rechen ist ein gitterförmiger Schiebeverschluß 41 angeordnet, der im Abstand und in den Abmessungen den Öffnungen 39 des Rechens entsprechende reckteckige Öffnungen aufweist. Der Verschluß 41 wird durch eine Winde 42 betrieben. Die Zwischenzone 43 zwischen dem Ausgleicher 37 und dem Transferrahmen 11 ist eine Zone, in der das Zählen der Flacons mit Hilfe nicht gezeigter Zellen bewerkstelligt wird.

In der in Fig. 13 dargestellten Position sind der Mitnehmer 34 und der Rahmen 11 angehalten. Die durch die Transportvorrichtung 27 bereitgestellten Flacons 5 verstreuen sich auf der Platte 3 des Rütteltischs stromaufwärts des Ausgleichers 37; sie werden von dem Ausgleicher erreicht und werden in regelmäßiger Art und Weise durch die Schächte 40 des Rechens 38 kanalisiert. Mit dem Verschluß 41 in der offenen Position durchqueren die Flacons den Rechen, indem sie durch die Öffnungen 39 gehen, und sammeln sich in der Zone des Transferrahmens 11 an, indem sie unter der Klappe 16 durchgehen, die hochgezogen ist. Die Flacons werden im Moment ihres Durchgangs in der Zwischenzone 43 gezählt.

Wenn die Zählung eine vorbestimmte Anzahl von in dem Transferrahmen 11 angesammelten Flacons ergeben hat, schließt sich der Verschluß 41. Die Flacons werden angehalten und sammeln sich nun auf der Platte 3 des Rütteltischs, stromaufwärts des Ausgleichers 37, im Innern des Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmers 34, der noch immer angehalten ist. Während dieser Phase, die in der Fig. 15 gezeigt ist, bleiben eine gewisse Anzahl abgezählter Flacons auf dem Rütteltisch, stromaufwärts des Transferrahmens 11 in der Zwischenzone 43 vorhanden. Vor dem Transfer muß man diese Flacons übernehmen. Hierfür wird, wie es die Fig. 16 zeigt, der Mitnehmer 34 über der Platte 3 in der Richtung des Transferrahmens 11 verschoben, bis der Rechen 38 unter der Klappe 16 des Rahmens 11 durchgegangen ist, der noch angehalten ist. Der Verschluß hat so die abgezählten Flacons der Zone 43 in die Zone des Transferrahmens geschoben.

Der Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmer 34 kann nun in seine erste Position zurückkehren, ohne die Ansammlung der Flacons zu stören. Der Transferrahmen ist nun mit der exakten Anzahl der abgezählten Flacons gefüllt. Seine Klappe 16 senkt sich ab und er kann nun seine Menge Flacons zu dem Gefriertrocknungsraum transferieren. Wenn dieser Arbeitsvorgang abgeschlossen ist, kehrt er in die Position der Fig. 13 zurück, dann öffnet sich der Verschluß des Ausgleichers erneut, um in regelmäßiger und kontinuierlicher Weise durch die Öffnungen 39 eine neue Serie von Flacons 5 freizugeben.

In einer neuen, anderen Ausführungsvariante, die in der Fig. 17 gezeigt ist, ist die Platte anstelle eines Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmers mit einer Zurückhalte- und Verteilungsstange 54 ausgestattet, die quer über der Platte 3, auf dem Ende der seitlichen Arme 53 angebracht ist. Die Arme bildet mit der Stange einen Rahmen, der in der Lage ist, um horizontale Schwenkachsen an den Enden der Arme 53 zu schwenken. Die Platte 3 ist zusätzlich mit einer in der Mitte gelegenen Scheidewand 52 versehen, die auf der Seite des Flacon- Versorgungsrinne 27 in einer ausrichtbaren Klappe 50 endet, die die Flacons an der einen oder anderen Seite der Scheidewand passieren lassen kann. Diffusoren 51 beiderseits dieser Scheidewand verbessern weiter die Verteilung der Flacons.

In der in der Fig. 17 gezeigten Position ist die Stange 54 in angehobener Position. Der Transferrahmen 11 ist angehalten um seine Klappe 16 ist in gleicher Weise angehoben. Die Flacons kommen über die Rinne 27 in einer einzigen Reihe und beispielsweise in einer Menge von 10 Flacons pro Sekunde an und werden vor ihrem Einführen auf die Platte 3 des Rütteltischs gezählt. Da die Stange angehoben ist, passieren die Flacons darunter durch bis eine gewisse Menge abgezählt ist. Man wird bemerken, daß die Flacons wechselweise nach rechts und links der Scheidewand 52 in vorbestimmten Mengen verteilt werden, worauf sie den Transferwagen 11 füllen.

Der folgende Ablauf ist durch die Fig. 18 dargestellt. Die Stange 54 ist abgesenkt worden und der Wagen 11, mit der Klappe 16 geöffnet, fährt in Richtung der Rinne 27. Er wird nun die Flacons gegen die Stange 54 zusammendrücken. In diesem Moment wird der Wert des Zurückfahrens des Wagens gemessen, in der Figur 18 durch den Abstand r dargestellt. Eine optoelektronische Einrichtung 55 mit mehreren im Bereich der Stange 54 an der Seite des Tischs angeordneten Zellen, deren Abstand dem Durchmesser der Flacons entspricht, gestattet es die Anzahl der zur Einführung bestimmten Flacons zu bestimmen, um die genaue Kapazität eines Regals zu haben. Man kann nun diese Menge zu Beginn des Tischs messen. Daraufhin nimmt der Wagen seinen Platz wieder ein, und wenn die fehlende Menge Flacons in den Wagen übergegangen ist, schließt sich sich die Klappe 16 und der Transport findet statt.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum fortlaufenden Be- und/oder Entladen der Regale eines Gefriertrocknungsraumes für eine Vielzahl von Flacons (5), die von einer kontinuierlich arbeitenden Versorgungsstation für Flacons stammen, gekennzeichnet durch wenigstens einen Rütteltisch (2) zum Sammeln und zur Aufnahme der Flacons (5), wobei der Rütteltisch (2) wenigstens ein bewegliches Mittel (8) zum Blockieren der Flacons auf wenigstens einem Abschnitt der Platte (3) des Rütteltischs umfaßt, und durch einen beweglichen Transferrahmen (11) mit einrastbaren Klappen (15, 16), der in der Lage ist, sich zwischen einer unmittelbar an den Rütteltisch (2) angrenzenden ebenen Fläche (10, 17) und der Platte des Rütteltischs zu bewegen, um die angestauten Flacons zu sammeln und zu transferieren.

2. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Blockieren der Flacons (5) auf der oberen Platte (3) des Rütteltischs (2) aus einem beweglichen Arm (8) besteht, der entlang einer Kante des Tischs angeordnet ist und der zur Einnahme einer quer zu dem Rütteltisch verlaufenden Position um eine vertikale Achse (9) schwenkbar ist, wobei der Arm darüber hinaus entlang der vertikalen Achse höhenverschiebbar ist.

3. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein kreisbogenförmiges Leitblech (6) auf der Platte (3) des Rütteltischs angeordnet ist, das mit einem seiner Enden an ein Versorgungsband (4 anschließt, das kontinuierlich Flacons auf den Tisch fördert.

4. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rütteltisch von wenigstens zwei Bandabschnitten (25 und 26) oder Speiseschnecken versorgt wird, die an dem Ende des Tischs einmünden.

5. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Transferrahmen (11) zwei Längsholme (12) umfaßt, die mit zwei Distanzquerstangen (13) verstrebt sind, wobei die Klappen (15, 16) ebenfalls quer an den Längsholmen und in wesentlichen an den beiden Enden des Rahmens angeordnet sind.

6. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Klappen (15, 16) um horizontale Achsen beweglich an dem Rahmen (11) angebracht ist, um einzeln in eine horizontale Position geschwenkt werden zu können und den Durchgang für die Flacons freizumachen.

7. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe (15, 16) mittels wenigstens einer Winde (17) und Steuerstangen (18) einzeln um ihre horizontalen Achsen schwenkbar ist.

8. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Transferrahmen (11) mittels eines Satzes Rollen (14) beweglich ist, die auf auf dem Rütteltisch und der benachbarten ebenen Fläche (10, 17) vorgesehenen Führungsschienen (7, 18) sitzen.

9. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Flache (10) zur Aufnahme der von dem Rahmen (11) gesammelten Flacons Teil eines beweglichen Wagens (1) ist, der den Rahmen trägt und den Transport der Flacons (5) in einen Gefriertrocknungsraum (19) sicherstellt.

10. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Fläche (10) zur Aufnahme der von dem Rahmen (11) gesammelten Flacons durch eines der Regale (17) des Gefriertrocknungsraumes (19) gebildet ist, das den Rahmen trägt, wobei der Rütteltisch (2) dem Raum (19) direkt benachbart ist.

11. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Regals (17) an der Seite seiner Zugangsöffnung mit einem einrastbaren Anschlag (23) versehen ist.

12. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem leeren Raum (E) zwischen dem Regal (17) und der Platte (3) des Rütteltischs (2) eine bewegliche horizontale Platte (20) und eine schwenkbare Ergänzungsplatte (21) befinden.

13. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Ergänzungsplatte (21) auf an der Platte (20) angelenkten kleinen Stützarmen (24) angebracht ist.

14. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückziehen einer Zugangstür (22) an dem Gefriertrocknungsraum (19) das Absenken des einrastbaren Anschlags (23) und der schwenkbaren Platte (21) bewirkt, um einen durchgehenden Übergang zwischen einem Regal (17) und dem Rütteltisch (2) zu gewährleisten.

15. Vorrichtung um Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entlade-Rütteltisch (29) dem Belade-Rütteltisch (2) zwischen diesem und dem Eingang des Gefriertrocknungsraums (19) auf der gleichen Höhe zugeordnet ist, zur seitlichen Entnahme der Flacons bei gleichzeitigem Betrieb der beiden Rütteltische.

16. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlade-Rütteltisch (29) seitlich in einen nicht rüttelnden Drehteller (31) mündet, der die Flacons durch einen Kanal (32) nach außen leitet.

17. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die einrastbaren Anschläge (30) den Entlade-Rütteltisch (29) seitlich begrenzen.

18. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in dem leeren Raum (E) zwischen einem Regal (17) und dem Entlade-Rütteltisch (29) eine bewegliche horizontale Platte (20) angeordnet ist, die mittels eines Gelenks (24) mit einer vertikalen Schiebetür (21) zusammenwirkt.

19. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (8) zum Blockieren der Flacons (5) auf der oberen Platte (3) des Rütteltischs (2) aus einem beweglichen Teil (34, 54) besteht, das die Rolle eines Zurückhalte- und Verteilungsorgans für die Flacons einnimmt, und das sich an der Seite der Flacon-Versorgungsrinne (27) quer über den Rütteltisch erstreckt.

20. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil ein Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmer (34) ist, der einen sich quer über den Rütteltisch erstreckenden Ausgleicher (37) trägt, dessen Durchgangsöffnungen (39) mittels eines Verschlußmittels (41) schließbar sind, wobei der Mitnehmer (34) auf dem Rütteltisch verschiebbar ist.

21. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleicher (37) im wesentlichen aus einem Rechen (38) besteht, der sich quer zu zwei Längsholmen (35) des Zurückhalte- und Verteilungsmitnehmers (34) über die gesamte Breite des Rütteltischs (2) erstreckt.

22. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen (39) an der Vorderseite des Rechens (38) vorgesehen sind, während die Hinterseite des Rechens profiliert ist, um trichterförmige Schächte (40) zu bilden, die sich nach hinten öffnen und mit den vorderen Öffnungen (39) in Verbindung stehen.

23. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmittel ein gitterförmiger Schiebeverschluß (41) ist, der im Abstand und in den Abmessungen den Öffnungen (39) des Rechens (38) entsprechende rechteckige Öffnungen aufweist.

24. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbereich (43) zwischen dem Ausgleicher (37) und dem Transferrahmen (11) ein Bereich ist, in welchem das Zählen der durch den Rechen (38) gelaufenen Flacons erfolgt.

25. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil eine Zurückhalte- und Verteilungsstange (54) ist, die an den Enden ihrer seitlichen Arme (53) um horizontale Achsen schwenkbar angeordnet ist.

26. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach den Ansprüchen 19 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3) mit einer ausrichtbaren Klappe (50) zum Verteilen der Flacons beiderseits einer Scheidewand (52) versehen ist.

27. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3) beiderseits der Scheidewand (52) mit Diffusoren (51) versehen ist.

28. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß des Rückschubs (r) des beweglichen Transferrahmens (11) von einer optoelektronischen Einrichtung (55) mit mehreren im Bereich der Stange (54) an der Seite des Tischs angeordneten Zellen gemessen wird.







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