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Dokumentenidentifikation DE3889272T2 11.08.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0309269
Titel Verfahren und Gerät zur Ermittlung des Empfangskanals eines Empfängers.
Anmelder A.C. Nielsen Co., Northbrook, Ill., US
Erfinder Kiewit, David A., Palm Harbor Florida 33563, US
Vertreter Boeters, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Bauer, R., Dipl.-Ing.; Koepe, G., Dipl.-Chem., Pat.-Anwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 3889272
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 23.09.1988
EP-Aktenzeichen 883088510
EP-Offenlegungsdatum 29.03.1989
EP date of grant 27.04.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.08.1994
IPC-Hauptklasse H03J 9/00
IPC-Nebenklasse H03J 1/04   H04N 5/50   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich generell auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Überwachen eines Empfängers für die Bestimmung des Kanals, auf den der Empfänger eingestellt ist, und spezieller auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung des Kanalempfanges eines ferngesteuerten Empfängers.

Verschiedene Anordnungen haben dazu Verwendung gefunden, den Kanal zu bestimmen, auf den ein Fernsehempfänger eingestellt ist. Ein Mangel vieler bekannter Abfrageanordnungen besteht darin, daß eine interne Verbindung zu dem Fernsehempfänger erforderlich ist. Beispielsweise offenbart das US-Patent 3,973,206, welches am 3. August 1976 für Haselwood et al. ausgegeben wurde, ein Verfahren zur Bestimmung der Kanaleinstellung durch Abfrage der Varactor-Dioden-Abstimmspannung und sah somit eine interne Verbindung in dem Fernsehempfänger vor.

Ein anderes Verfahren zum Bestimmen der Kanaleinstellung, wie es in dem am 10. Januar 1984 für Haselwood et al. herausgegebenen US-Patent 4,425,578 angegeben ist, verwendet eine Signaleingabequelle und einen Detektor/Empfänger in einer Anordnung zur Ermittlung des kombinierten Signals aus der Signaleingabequelle und einem Videoträger, auf den der Fernsehempfänger eingestellt ist. Ein beträchtlicher Nachteil von Signaleingabe-Überwachungsanordnungen liegt in der Potentialbeeinträchtigung bei der funktionalen Arbeitsweise des überwachten Fernsehempfängers.

Die am 5. August 1986 für Fulmer et al. eingereichte und auf den gleichen Inhaber wie die vorliegende Anmeldung übertragene US-Patentanmeldung Nr. 893,183 offenbart ein anderes Verfahren zur Bestimmung der Kanaleinstellung, bei der eine lokale Oszillatorfrequenzmessung des überwachten Empfängers Anwendung findet. Obgleich das offenbarte Verfahren und die offenbarte Vorrichtung ihren vorgesehenen Zweck erfüllen, erfordern sie generell, daß eine Sonde an bestimmter Stelle in dem überwachten Empfänger plaziert wird, und benötigen somit einen körperlichen Zugang zu dem Empfänger.

Ein Zugang zu dem Abstimmechanismus wird zunehmend schwierig mit der Verbreitung von Kabel- und Gebührenfernsehsystemen, die verschiedenartige Konverter und Decoder verwenden, von denen viele schwer zugänglich sind.

Nach der US-A 4,658,290 erfolgt ein Zugang in dem Kabelkonverter.

Oft findet bei dem Empfänger ein Fernsteuerungssystem Verwendung, welches eine Fernbetätigung durch einen Betrachter hinsichtlich Kanalwahl sowie An- und Abschaltens des Empfängers ermöglicht. Dazu noch treten Fernsteuerungssysteme im allgemeinen bei Kabeltunern auf. Aufgrund der zunehmenden Anwendung von Fernsteuerungssystemen bei verschiedenartigen Empfängern, wie z.B. Rundfunkempfängern und Videokassettenrecordern sowie bei Fernsehempfängern verwendeten Kabelkonvertern, findet zumindest eine handelsübliche übertragungseinheit, wie z.B. ein General Electric Modell RRC600 Consumer Controll Center, für die Fernsteuerung mehrerer Empfänger Verwendung. Die Übertragungseinheit RRC600 lernt und speichert die bei verschiedenen existierenden Fernsteuerungssystemen von mehreren Geräten verwendeten Infrarot-Steuersignale, so daß dieser einzige Übertrager anstelle von je einem separaten übertrager für jedes ferngesteuerte Gerät Verwendung finden kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist es ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestimmen desjenigen Kanals einer Mehrzahl vorbestimmter Kanäle anzugeben, auf den ein Empfänger eingestellt ist, wobei dieses Verfahren viele der Mängel herkömmlicher Systeme überwindet. Andere grundlegende Ziele der vorliegenden Erfindung bestehen darin, ein verbessertes solches Verfahren und eine verbesserte solche Vorrichtung anzugeben, die den Kanalempfang eines ferngesteuerten Empfängers präzise identifiziert ohne einen körperlichen Zugang zu dem überwachten Empfänger zu erfordern, und ein verbessertes solches Verfahren und eine verbesserte solche Vorrichtung anzugeben, um sowohl den empfangenen Kanal als auch einen ausgewählten Rundfunksatelliten an einem ferngesteuerten Empfänger zu bestimmen.

Die vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung zur Überwachung eines ferngesteuerten Empfängers, um denjenigen Kanal einer Mehrzahl vorbestimmter Kanäle zu bestimmen, auf den der Empfänger eingestellt ist, mit ersten drahtlosen Übertragungsmitteln zur Aufnahme einer Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen und zum Übertragen eines ersten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der vom Betrachter eingegebenen Optionen, Empfangsmitteln zum Empfangen dieses übertragenen ersten vorbestimmten Steuersignals, mit diesen Empfangsmitteln verbundenen Verarbeitungsmitteln zum Verarbeiten der erwähnten ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignale, welche Mittel zum Identifizieren der vom Betrachter eingegebenen Option, auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option ansprechende Mittel zum Identifizieren des eingestellten Kanals und Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen aufweisen, sowie mit den Verarbeitungsmitteln verbundenen zweiten drahtlosen Übertragungsmitteln zum Empfangen und Übertragen des erzeugten zweiten vorbestimmten Steuersignals.

Die vorliegende Erfindung besteht des weiteren aus einem Verfahren zum Bestimmen desjenigen Kanals einer Mehrzahl vorbestimmter Kanäle, auf den ein überwachter ferngesteuerter Empfänger eingestellt ist, mit folgenden Schritten: Empfangen einer von einer Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen, Übertragen mittels drahtloser Übertragung eines ersten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals auf die empfangene der vom Betrachter eingegebenen Optionen hin, Empfangen der übertragenen ersten vorbestimmten Steuersignale, Verarbeiten der ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignale zur Identifizierung der vom Betrachter eingegebenen Option, Identifizieren des eingestellten Kanals auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option hin, Erzeugen eines zweiten vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen und übertragen des erzeugten zweiten vorbestimmten Steuersignals durch drahtlose Übertragung.

Diese und weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich bei Betrachtung der folgenden detaillierten Beschreibung und angefügten Zeichnungen, worin

Fig. 1 ein Blockdiagramm der Kanalerkennungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung und

die Figuren 2A - 2C Flußdiagramme sind, welche die in der Vorrichtung nach Fig. 1 erfolgenden logischen Schritte darstellen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Beziehen wir uns nun auf die Zeichnung, im besonderen Fig. 1, so ist darin ein Blockdiagramm einer neuen und verbesserten Kanalerkennungsvorrichtung nach der Erfindung allgemein mit der Bezugszahl 10 bezeichnet. Während die Kanalerkennungsvorrichtung 10 hierin als eine solche für die Überwachung eines Fernsehempfängers dargestellt und allgemein beschrieben ist, sind die Grundzüge der Erfindung auch auf Rundfunkempfänger, Videokassettenrecorder und sonstige Empfänger anwendbar.

Ein vorhandener Fernsteuerungsempfänger 12 empfängt übertragene Steuersignale zum Steuern eines Tuners 14, welcher ein interner Fernsehtuner oder ein externer Kabeltuner in Verbindung mit einem Fernsehmonitor 16 sein kann. Mit dem Fernsehtuner 14 ist eine Signalquelle 18 wie z.B. eine Empfangsantenne oder ein Fernsehkabelsystem verbunden. Alternativ hierzu liefert eine Satellitenempfangsantenne 18A in Verbindung mit einem Satellitenselektor 19 ein ausgewähltes Rundfunksatellitensignal an den Fernsehtuner 14. Der Satellitenselektor 19 wird von dem Fernsteuerungsempfänger 12 gesteuert, um die Satellitenempfangsantenne 18A auf einen bestimmten einer Mehrzahl von Rundfunksatelliten zu richten. Die Kanalerkennungsvorrichtung 10 enthält einen ersten Fernsteuerungsübertrager 20 mit einem Tastenfeld 22 für die Aufnahme vom Betrachter eingegebener Abstimm- und Einschaltoptionen. Ein vorhandener Übertrager 24 mit einem Tastenfeld 26, wie er ursprünglich zur Verwendung mit dem Fernsteuerungsempfänger 12 vorgesehen war, findet für einen Einrichtungsvorgang Anwendung, wenn die Kanalerkennungsvorrichtung 10 aufgestellt wird. Der Einrichtungsvorgang wird in Verbindung mit Fig. 2A beschrieben.

Ein Fernsteuerungsempfänger 28 der Kanalerkennungsvorrichtung 10 empfängt die übertragenen Steuersignale von den Übertragern 20 und 24 während des Einrichtungsvorganges. Während des normalen Überwachungsbetriebs der Kanalerkennungsvorrichtung 10 empfängt der Empfänger 28 die übertragenen Steuersignale aus dem Übertrager 20, und der vorhandene Übertrager 24 bleibt unbenutzt. Eine Prozessoreinheit wie etwa ein Mikroprozessor 30 empfängt die Steuersignale aus dem Fernsteuerungsempfänger 28. In Verbindung mit dem Mikroprozessor 30 finden ein damit verbundener Speicher für wahlfreien Zugriff RAM 32 zur Datenspeicherung und ein Nur-Lese-Speicher ROM 34 zur Programmspeicherung Verwendung. Für den Mikroprozessor 30 können verschiedene handelsübliche Mikroprozessoreinheiten zur Anwendung kommen, wie z.B. ein Acht-Bit-Motorola-Mikroprozessor HCMOS MC68HC11. Der MC68HC11-Mikroprozessor 30 enthält ein programmierbares Zeitgebersystem, das mit Vorteil dazu Verwendung finden kann, ein Echtzeitbezugssignal für die Speicherung der Kanalempfangsdaten zu erhalten. In dem MC68HC11-Mikroprozessor 30 sind auf einem Chip verwirklichte periphere Funktionen einschließlich eines Serienübertragungs-Schnittstellenuntersystems (SCI) und eines 8- Kanal-Analog-Digitalumsetzers (A/D) vorgesehen.

Die Kanalerkennungsvorrichtung 10 enthält einen zweiten mit dem Mikroprozessor 30 verbundenen Fernsteuerungsübertrager 36 zum Übertragen von Steuersignalen eines bestimmten Formats aus dem vorhandenen Übertrager 24 zur Steuerung des Tuners 14. Eine Einschaltzustandssonde 38 dient dazu, die Einschaltzustände des überwachten Fernsehers einschließlich des Tuners 14 und des Monitors 16 zu melden. Als Einschaltzustandssonde 38 können verschiedene herkömmliche Detektoren Verwendung finden; beispielsweise kann die Sonde 38 eine abgestimmte Schaltung zum Erkennen der charakteristischen Frequenz des Horizontalrückführungsoszillators in dem Fernsehmonitor 16 enthalten. Mit der Einschaltzustandssonde 38 kommt ein Einschaltzustandsschwellwertschaltkreis 40 zur Anwendung, um an den Mikroprozessor 30 ein Signal entsprechend den Einschaltzuständen des Fernsehers 16 zu liefern.

Eine Spannungsausfallsonde 42 der Kanalerkennungsvorrichtung 10 liefert an den Mikroprozessor 30 ein Signal, welches angibt, ob der überwachte Fernsehtuner 14 ausgesteckt ist oder ein sonstiger Spannungsausfall vorliegt. Wird der Fernseher nach Wiederauftreten der Spannung an dem überwachten Tuner 14 eingeschaltet, so wird von dem Tuner 14 zunächst ein Ausfallkanal geschaltet. Somit dient das Signal aus der Spannungsausfallsonde 42 in dem Mikroprozessor 30 dazu, diesen anfänglichen Kanalempfang genau zu identifizieren.

Die Kanalerkennungsvorrichtung 10 weist des weiteren ein mit dem Mikroprozessor 30 verbundenes Tastenfeld 44 zur manuellen Betätigung durch den Betrachter auf. Das Tastenfeld 44 wird anstatt des vorhandenen Tastenfeldes (nicht gezeigt), das typischerweise zu dem fernsehtuner 14 gehört, verwendet. Auf eine Eingabe seitens des Betrachters über das Tastenfeld 44 liefert der Mikroprozessor 30 die entsprechenden Steuerungssignale an den Übertrager 36 zur Steuerung des Tuners 14. Der Kanalempfang für eine Eingabe des Betrachters über das Tastenfeld 44 wird vermittels der gleichen logischen Schritte seitens des Mikroprozessors 30 identifiziert, wie sie für eine Eingabe über den Übertrager 20 erfolgen.

Eine Datenspeicher- und -übertragungsvorrichtung 46 nimmt die Daten aus dem Mikroprozessor 30 über eine verschiedener bekannter Übertragungsweisen auf und speichert sie für einen späteren Abruf, gewöhnlich über eine mit dem öffentlichen Telefonnetz verbundene Telefonleitung, seitens eines Zentralrechners (nicht gezeigt). Ein Anschluß 48 ist mit dem Mikroprozessor 30 verbunden zur Verwendung beim Einrichten und zu Testzwecken.

Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Kanalerkennungsvorrichtung 10 unter Bezugnahme auf die in den Figuren 2A - 2C gezeigten Flußdiagramme beschrieben. Beziehen wir uns zunächst auf Fig. 2A, so sind darin die durch den Mikroprozessor 30 während des Einrichtungsvorganges durchgeführten logischen Schritte dargestellt. Zu dem Einrichtungsvorgang gehören die sequentielle Zuordnung und Speicherung entsprechender Eingabeoptionen über den vorhandenen Übertrager 24 und den ersten Übertrager 20 für jede mögliche Option seitens des Betrachters. Ein erstes vorbestimmtes Steuersignalformat des vorhandenen Übertragers 24 wird mit einem anderen vorbestimmten Steuersignalformat des Übertragers 20 für einen jeden der durch den Fernsehempfänger zu empfangenden Kanäle gespeichert. Die betreffenden Steuersignalpaare zweier verschiedener Formate werden sequentiell gespeichert, um eine Kanalliste zu erstellen.

Finden in Verbindung mit dem Fernsehempfänger eine Satellitenempfangsantenne 18A und ein zugehöriger Satellitenselektor 19 Verwendung, so werden die entsprechenden Steuersignalpaare sequentiell gespeichert, um eine Rundfunksatellitenliste zu erstellen.

Als nächstes werden die vom Benutzer eingebbaren Optionen zur Steuerung des Einschaltzustandes des überwachten Empfängers sequentiell eingegeben und die daraus hervorgehenden Steuersignale durch die Übertrager 24 und 20 einander zugeordnet und gespeichert als ein entsprechendes Signalpaar zur Bildung einer Betriebsartliste.

Sodann werden spezielle Benutzereingabeoptionen wie z.B. eine solche für auf- und absteigende Kanalabfrage sequentiell eingegeben, nur unter Verwendung des Übertragers 20, und die resultierenden Steuersignale aus dem Übertrager 20 werden gespeichert zur Bildung einer Spezielle-Funktionen-Liste. Das betreffende Auf-und-absteigende-Kanalabfrage-Steuersignal des Übertragers 24 wird nicht gespeichert, da es den Fernsehtuner 14 veranlaßt, zu einer höheren oder niedrigeren Kanalnummer überzugehen bis ein Fernsehsignal auf einem empfangbaren Kanal gefunden wird. Die Verwendung derartiger Steuersignale könnte zu Fehlern bei der Identifizierung des Kanalempfangs durch die Kanalerkennungsvorrichtung 10 führen. Jede der entsprechenden über das Tastenfeld 44 eingegebenen Betrachteroptionen wird identifiziert und mit entsprechenden Signalpaaren aus der Kanalliste und der Betriebsartliste und mit den entsprechenden Signalen aus der Spezielle-Funktionen-Liste gespeichert.

Als nächstes wird der durch den Tuner 14 nach einem Spannungsausfall geschaltete Ausfallkanal identifiziert und gespeichert. Sodann wird einer der vorbestimmten Kanäle des Tuners 14 als Kanalwahl eingegeben und der Kanalempfang als der zuletzt empfangene Kanal gespeichert. Schließlich wird der Abfragemodus der Kanalerkennungsvorrichtung 10 gewählt und der Einrichtungsvorgang abgeschlossen.

In den Figuren 2B - 2C sind die durch den Mikroprozessor 30 während des Überwachungsbetriebes durch die Kanalerkennungsvorrichtung 10 erfolgenden logischen Schritte dargestellt. Der Mikroprozessor 30 ruft die Signale sowohl aus dem Fernsteuerungsempfänger 28 als auch dem Tastenfeld 44 ab, um Betrachteroptionen zu identifizieren. Wird eine Betrachteroption gefunden, so ruft der Mikroprozessor 30 das Einschaltzustandssignal aus dem Einschaltzustandsschwellwertschaltkreis 40 ab, um festzustellen, ob der Fernseher eingeschaltet ist.

Ist der Fernseher ausgeschaltet, so wird die festgestellte Betrachteroption mit dem gespeicherten Einschaltsignal aus dem Übertrager 20 oder dem Tastenfeld 44 verglichen, je nach der Quelle des festgestellten Signals. Wird eine Entsprechung gefunden, die eine eingegebene Einschaltoption seitens des Betrachters angibt, so fragt der Mikroprozessor 30 die Spannungsausfallsonde 42 ab, um festzustellen, ob vor der festgestellten Einschaltoption ein Spannungsausfall aufgetreten ist. Wird ein Spannungsausfall an dem abgefragten Empfänger angegeben, so wird der Kanalempfang auf den gespeicherten Spannungsausfallkanal geschaltet. Anderenfalls, wenn ein Spannungsausfall nicht angegeben wird, so wird der Kanalempfang auf den gespeicherten zuletzt empfangenen Kanal geschaltet. Daraufhin wird durch den Mikroprozessor 30 das betreffende gespeicherte Einschaltsignal aus dem Übertrager 24 an den Übertrager 36 angelegt, um zu dem Fernsteuerungsempfänger 12 übertragen zu werden. Wenn aber die verglichenen Signale einander nicht entsprechen, wird das festgestellte Signal ignoriert. Der Mikroprozessor 30 fährt fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Ist der Fernseher eingeschaltet, so wird die festgestellte Betrachteroption mit den gespeicherten Kanalwahlsignalen aus dem Übertrager 20 oder dem Tastenfeld 44 der Kanalliste verglichen. Wird eine Übereinstimmung entsprechend einer von dem Betrachter eingegebenen Kanalwahl festgestellt, so wird der Kanalempfang auf den so identifizierten Kanal aus der Kanalliste geschaltet. Daraufhin wird von dem Mikroprozessor 30 das gespeicherte entsprechende Signal aus dem Übertrager 24 an den Übertrager 36 weitergegeben, um zu dem Fernsteuerungsempfänger 12 übertragen zu werden. Der Mikroprozessor 30 fährt fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Wird in der Kanalliste keine Entsprechung gefunden, so wird die festgestellte Betrachteroption mit den gespeicherten Einschaltzustandssignalen in der Betriebsartliste des übertragers 20 oder des Tastenfelds 44 verglichen, je nach der Quelle des festgestellten Signals. Wird eine Ausschaltoption identifiziert, so wird der gegenwärtige Kanalempfang als der zuletzt empfangene Kanal gespeichert. Daraufhin wird durch den Mikroprozessor 30 das betreffende gespeicherte Ausschaltsignal an den Übertrager 36 gegeben. Der Mikroprozessor 30 fährt fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Wird keine Ausschalt-Betrachteroption identifiziert, so wird das festgestellte Betrachteroptionssignal mit der Spezielle-Funktionen-Liste verglichen, beginnend beispielsweise mit der Kanalaufwärts-Betrachteroption. Wird die Kanalaufwärts-Benutzeroption identifiziert, so wird der Kanalempfang auf den nächsthöheren Kanal gegenüber dem gegenwärtig eingestellten Kanal geschaltet. Das entsprechende Steuersignal wird auf den Übertrager 36 gegeben, um zu dem Fernsteuerungsempfänger 12 übertragen zu werden. Dann fährt der Mikroprozessor 30 fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Stimmt das festgestellte Betrachteroptionssignal nicht mit der Kanalaufwärts-Betrachteroption überein, so wird es mit der nächsten Eingabe aus der Spezielle-Funktionen-Liste, beispielsweise der Kanalabwärts-Betrachteroption, verglichen. Wird die Kanalabwärts-Benutzeroption identifiziert, so wird der Kanalempfang auf den nächstniedrigeren Kanal in bezug auf den gegenwärtig eingestellten Kanal geschaltet. Daraufhin wird das betreffende Steuersignal an den Übertrager 36 gegeben zur Übertragung zu dem Empfänger 12. Der Mikroprozessor 30 fährt fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Nach Vergleichen des festgestellten Betrachteroptionssignals mit der letzten Eingabe aus der Spezielle-Funktionen-Liste ohne Erkennen einer Entsprechung wird die gefundene Betrachteroption mit den gespeicherten Satellitenoptionssignalen in der Rundfunksatellitenliste verglichen. Wird eine Entsprechung gefunden entsprechend einer von dem Betrachter eingegebenen Satellitenwahl, so wird der Satellitenempfang auf den so identifizierten Rundfunksatelliten geschaltet. Daraufhin wird das betreffende gespeicherte Signal aus dem Übertrager 24 durch den Mikroprozessor 30 an den Übertrager 36 gegeben, um zu dem Fernsteuerungsempfänger 12 übertragen zu werden. Sodann fährt der Mikroprozessor 30 fort, die Signale aus dem Empfänger 28 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.

Wird hingegen eine Entsprechung nicht gefunden, so wird das festgestellte Betrachteroptionssignal ignoriert. Dann fährt der Mikroprozessor 30 fort, die Signale aus dem Empfänger 29 und dem Tastenfeld 44 zu überwachen.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung (10) zum Überwachen eines ferngesteuerten Empfängers (12) zwecks Feststellung desjenigen Kanals aus einer Mehrzahl vorbestimmter Kanäle, auf den der Empfänger eingestellt ist, mit:

ersten drahtlosen Übertragungsmitteln (20) zum Empfangen einer Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen und Übertragen eines ersten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede dieser vom Betrachter eingegebenen Optionen,

Empfangsmitteln (28) zum Empfangen dieser übertragenen ersten vorbestimmten Steuersignale,

mit diesen Empfangsmitteln verbundenen Verarbeitungsmitteln (30) zum Verarbeiten der ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignale, wobei die Verarbeitungsmittel Mittel zum Identifizieren der vom Betrachter eingegebenen Optionen, von den identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen abhängige Mittel zum Identifizieren des eingestellten Kanals und Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen aufweisen, sowie

mit den Verarbeitungsmitteln verbundenen zweiten drahtlosen Übertragungsmitteln (36) zum Empfangen und Übertragen des erzeugten zweiten vorbestimmten Steuersignals.

2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit den Verarbeitungsmitteln verbundene Mittel (46) zum Speichern der dem identifizierten eingestellten Kanal entsprechenden Daten.

3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsmittel (30) des weiteren Mittel zum Identifizieren eines Jetztzeit-Bezugssignals und Mittel (46) zum Speichern des identifizierten Jetztzeit-Bezugssignals zusammen mit den Daten entsprechend dem identifizierten eingestellten Kanal aufweisen.

4. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsmittel (30) des weiteren auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option ansprechende Mittel zum Identifizieren eines ausgewählten Rundfunksatelliten aufweisen.

5. Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mit den Verarbeitungsmitteln (30) verbundene Mittel zum Kommunizieren mit einem Zentralrechner zwecks Übertragung der gespeicherten Daten entsprechend identifizierten eingestellten Kanälen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit den Verarbeitungsmitteln (30) verbundene Tastenfeldmittel (44) zum Empfangen der Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ferngesteuerte Empfänger (12) ein Kabeltuner (14) ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ferngesteuerte Empfänger (12) ein Fernsehtuner (14) ist.

9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsmittel (30) des weiteren Mittel (32, 34) zum Speichern eines jeden der ersten und zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignale sowie Mittel zum Zuordnen der gespeicherten ersten und zweiten Signale zu einer vorbestimmten vom Betrachter eingegebenen Option enthalten.

10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Identifizieren der vom Betrachter eingegebenen Option Sensormittel (38) zum Identifizieren eines Betriebszustandes des überwachten Empfängers (12), Mittel (32, 34) zum Vergleichen der ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignale mit den gespeicherten ersten vorbestimmten Steuersignalen und Mittel (32, 34) zum Identifizieren der zugeordneten vorbestimmten vom Betrachter eingegebenen Optionen aufweisen.

11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten vom Betrachter eingegebenen Optionen eine Einschaltoption aufweisen und daß die auf die vom Betrachter eingegebenen Optionen ansprechenden Mittel (32, 34) zur Identifizierung des eingestellten Kanals und die Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen Mittel (32, 34) zum Speichern eines Spannungsausfallkanals, Sensormittel (42) zum Erkennen eines Spannungsausfalls an dem überwachten Empfänger und sowohl auf die identifizierte Einschaltoption als auch den festgestellten Spannungsausfall ansprechende Mittel zum Identifizieren des gespeicherten Spannungsausfallkanals aufweisen.

12. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten vom Betrachter eingegebenen Optionen eine Ausschaltoption enthalten und daß die auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option ansprechenden Mittel (32, 34) zum Identifizieren des eingestellten Kanals und die Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen auf die identifizierte Ausschaltoption ansprechende Mittel zum Identifizieren des gegenwärtigen Kanals und auf den identifizierten gegenwärtigen Kanal ansprechende Mittel zum Speichern eines zuletzt eingestellten Kanals enthalten.

13. Vorrichtung (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option ansprechenden Mittel (32, 34) zum Identifizieren des eingestellten Kanals und die Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen auf die identifizierte Einschaltoption ansprechende Mittel zum Identifizieren des gespeicherten zuletzt eingestellten Kanals enthalten.

14. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option ansprechenden Mittel zum Identifizieren des eingestellten Kanals und die Mittel zum Erzeugen eines zweiten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals für eine jede der vom Betrachter eingegebenen Optionen Mittel zum Zuordnen und Speichern eines jeden der Mehrzahl vorbestimmter Kanäle enthalten, auf welchen der überwachte Empfänger mit den ersten und zweiten Steuersignalen eingestellt ist.

15. Verfahren zum Bestimmen desjenigen Kanals aus einer Mehrzahl vorbestimmter Kanäle, auf die ein überwachter ferngesteuerter Empfänger eingestellt ist, mit folgenden Schritten:

Empfangen einer aus einer Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen,

Übertragen mittels drahtloser Übertragung eines ersten charakteristischen vorbestimmten Steuersignals auf die empfangene der vom Betrachter eingegebenen Optionen,

Empfangen des übertragenen ersten vorbestimmten Steuersignals,

Verarbeiten des ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignals zum Identifizieren der vom Betrachter eingegebenen Option,

Identifizieren des eingestellten Kanals in Abhängigkeit von der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Option,

Erzeugen eines zweiten vorbestimmten Steuersignals für eine jede der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Optionen und

Übertragen des erzeugten zweiten vorbestimmten Steuersignals mittels drahtloser Übertragung.

16. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch den Schritt Speichern des identifizierten eingestellten Kanals.

17. Verfahren nach Anspruch 15, des weiteren gekennzeichnet durch Identifizieren eines Jetztzeit-Bezugssignals auf den identifizierten eingestellten Kanal hin sowie Speichern des identifizierten eingestellten Kanals zusammen mit dem identifizierten Jetztzeit-Bezugssignal.

18. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch die Schritte Identifizieren einer Rundfunksatellitenoption auf die identifizierte vom Betrachter eingegebene Option hin und Speichern der identifizierten Rundfunksatellitenoption.

19. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte Verarbeiten der ersten empfangenen vorbestimmten Steuersignale und Identifizieren des eingestellten Kanals in Abhängigkeit von der identifizierten vom Betrachter eingegebenen Option die Schritte enthalten:

Speichern der ersten und zweiten vorbestimmten Steuersignale für eine jede der Mehrzahl vom Betrachter eingegebener Optionen,

Zuordnen der gespeicherten ersten und zweiten vorbestimmten Steuersignale zu einer entsprechenden vom Betrachter eingegebenen Option,

Speichern eines jeden der Mehrzahl vorbestimmter Kanäle des überwachten Empfängers zusammen mit entsprechenden gespeicherten ersten und zweiten Signalen,

Identifizieren eines Betriebszustandes des abgefragten Empfängers und

Vergleichen der empfangenen vorbestimmten Steuersignale mit den gespeicherten ersten vorbestimmten Steuersignalen in Abhängigkeit vom dem identifizierten Betriebszustand.

20. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Schritte: Speichern eines Spannungsausfallkanals, Identifizieren einer vom Betrachter eingegebenen Einschaltoption, Feststellen eines Spannungsausfalls an dem abgefragten Empfänger und Identifizieren des gespeicherten Spannungsausfallskanals in Abhängigkeit von der identifizierten Einschaltoption und dem festgestellten Spannungsausfall.

21. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Schritte: Identifizieren einer vom Betrachter eingegebenen Ausschaltoption, Identifizieren des gegenwärtigen Kanals in Abhängigkeit von der identifizierten Ausschaltoption und Speichern eines zuletzt eingestellten Kanals in Abhängigkeit auf den identifizierten gegenwärtigen Kanal.







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