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Dokumentenidentifikation DE3887943T2 15.09.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0307090
Titel Bildung einer Tabaksmischung.
Anmelder Rothmans, Benson & Hedges Inc., North York, Ontario, CA;
Rothmans International Tobacco Ltd., London, GB
Erfinder Snaidr, Stanislav Miroslav, Mississauga Ontario, L5L 1Y9, CA;
Brackmann, Warren Arthur, Mississauga Ontario, L5B 1Y4, CA;
Nehyo, Takeshi, Willowdale Ontario, M2N 2N1, CA;
Sheahan, Michael H., Toronto Ontario, CA
Vertreter Frhr. von Pechmann, E., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brandes, J., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; von Hellfeld, A., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte; Würtenberger, G., Rechtsanw.; Behrens, D., Dr.-Ing.; Goetz, R., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.; Wibbelmann, J., Dipl.-Chem.Univ. Dr.rer.nat.; Schmidt, S., Dipl.-Ing. Univ., Pat.-Anwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 3887943
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 10.08.1988
EP-Aktenzeichen 883073751
EP-Offenlegungsdatum 15.03.1989
EP date of grant 23.02.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1994
IPC-Hauptklasse A24C 5/18

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Bildung von Tabak-Blends (Tabakmischungen) bei der Herstellung eines Cigarettenstrangkerns.

Es ist wohlbekannt, daß während des Rauchens einer Cigarette die Menge an Geschmackskomponenten im Rauch in dem Maß zu einem Anstieg neigt, in dem die Cigarette geraucht wird, so daß der letzte Zug üblicherweise die dreifache Menge an Geschmackskomponenten im Vergleich zum ersten Zug enthält.

Es sind Versuche unternommen worden, Cigaretten bereitzustellen, in denen die Tabakmischung in dem Strangkern verändert wird, um einen einheitlicheren Geschmack des Tabakrauchs beim Rauchen zu erreichen. In jüngerer Zeit wurde auf dem Markt in der Bundesrepublik Deutschland unter der Markenbezeichnung "Double Blend" eine Cigarette mit einem Strang eingeführt, der aus zwei unterschiedlichen Blends (Mischungen) bestand. Das Anzünde-Ende der Cigarette enthält eine Mischung aus stark aromatischen Tabaken, während das dem Filter zugewandte Ende der Cigarette aus leichteren, milderen Tabaken besteht, um einen gleichmäßigeren Geschmack bereitzustellen als bei einer einzigen der beiden Mischungen oder bei einer einzigen Mischungen, die aus den beiden Tabaktypen besteht. Für diese Cigarette wird von den Herstellern beansprucht, daß nicht nur eine Cigarette mit einem gleichmäßig starken Geschmack bereitgestellt wird, sondern daß dieses Ergebnis erreicht wird bei niedrigen Teer- und Nikotinwerten von 8 mg bzw. 0,8.

Eines der Hauptprobleme, die mit derartigen, aus zwei Blends (Mischungen) bestehenden Cigaretten verbunden ist, ist die Produktion eines fortlaufenden Strangkerns bei hohen Geschwindigkeiten, typischerweise bis zu etwa 4000 Cigaretten pro Minute, wie sie in einer modernen Produktion erforderlich ist. Informationen, die derzeit aus der Literatur des Handels verfügbar sind (Tobacco Journal International, Januar 1987), geben an daß die einzelnen Blends (Mischungen) aus getrennten Zuführ-Vorrichtungen einem strangbildenden Transportband wie folgt zugeführt werden:

"Eine Taschen-Hebevorrichtung zieht die mildere Mischung unter Ansaugen von einer ersten Zufuhrvorrichtung hoch und verteilt sie in kleinen Häufchen auf dem Transportband in gleichmäßigen Abständen. Die stärkere Mischung wird danach von unten hochgezogen und in den Zwischenräumen angeordnet".

Diese Art der Vorgehensweise bei der Bildung eines Tabakstrangs und die entsprechende Vorrichtung, um diesen Vorgang zu bewirken, ist beschrieben in der GB-A 2, 134,768 (gleich US-A 4,605,013), in der GB-A 2,171,887 (gleich US-A 4,693,263), in der GB-A 2,171,888, in der GB-A 2,171,889 (gleich US-A 4,693,262) und in der GB-A 2,172,187 (gleich US-A 4,693,263).

Mit der Ausnahme der in der GB-A 2,172,187 beschriebenen Vorgehensweise wird der Tabak der stärkeren Mischung auf den im Abstand voneinander angeordneten diskreten Längenabschnitten des Tabaks der milderen Mischung auf der Oberfläche des Transportbandes und des Tabaks der stärkeren Mischung, die über den diskreten Längenabschnitten des Tabaks der milderen Mischung liegt, fein verteilt. Im Fall der GB-A 2,172,187 werden diskrete Längenabschnitte des Tabaks der stärkeren Mischung in derselben Weise wie die diskreten Längenabschnitte des Tabaks der milderen Mischung gebildet und zwischen den diskreten Längenabschnitten des Tabaks der milderen Mischung auf der Oberfläche des Transportbandes angeordnet. Die in diesem Stand der Technik beschriebene Verfahrensweise der Strangbildung ist hinsichtlich des Verfahrensablaufs komplex und es ist schwierig, den Erhalt eines konsistenten Produktes zu steuern.

Andere Versuche zur Bildung von Cigarettensträngen aus mehreren Mischungen sind im Stand der Technik beschrieben. So beschreibt die US-A 3,880,171 (gleich DE-A 2,259,814) eine Verfahrensweise, in der Tabak einer ersten Mischung unter Bildung eines allgemein einheitlichen Strangkerns auf einem strangbildenden Transportband fein verteilt wird. Der Tabak wird dann an Schneidmessern vorbeigeführt, die den Strang in diskrete Tabak- Längenabschnitte mit Doppelkeilprofil zerschneiden. Diese diskreten Tabak-Längenabschnitte werden dann mit einer anderen Tabakmischung überschüttet, die die Zwischenräume zwischen den diskreten Längenabschnitten füllt und über diesen liegt. Ein Tabaküberschuß wird dann weggeschnitten und so der endgültige Strangkern bereitgestellt. Diese Verfahrensweise unterscheidet sich dadurch von der in der oben erwähnten veröffentlichten britischen Patentanmeldung beschriebenen Verfahrensweise, daß die diskreten Tabak-Längenabschnitte in zwei Schritten gebildet werden und ein Doppelkeilprofil aufweisen.

Die in der US-A 4,009,722 (gleich DE-A 2,445,856) beschriebene Verfahrensweise ist wiederum ähnlich der Verfahrensweise der veröffentlichten britischen Patentanmeldung, mit der Ausnahme, daß die Zwischenräume zwischen den diskreten Längenabschnitten der ersten Tabakmischung aus einem nach unten fließenden Schleier gefüllt werden und die diskreten Längenabschnitte aus einem nach unten fließenden Schleier auf einer Taschenvakuumtrommel gebildet werden.

Die US-A 4,630,618 ist insofern ähnlich der US-A 3,880,272, als die diskreten Tabak- Längenabschnitte, die danach mit einem Schleier beaufschlagt werden, aus einem kontinuierlichen Strangkern gebildet werden, in diesem Fall durch selektives Aufblasen von Tabak aus einem Strangkern.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird dasselbe Grundprinzip angewendet wie es im Stand der Technik angewendet wird, nämlich die Bildung diskreter Längenabschnitte einer Mischung (blend) aus Tabakmaterial und Füllen der Zwischenräume zwischen den diskreten Längenabschnitten mit einer zweiten Mischung (blend) aus Tabakmaterial. Jedoch ist die Art und Weise, in der dieser Vorgang bewirkt wird, ganz verschieden von den verschiedenen Verfahrensweisen, die im Stand der Technik offenbart sind, ist diese Verfahrensweise einfach zu bewirken und ermöglicht diese Verfahrensweise eine erhebliche Flexibilität in bezug auf die relativen Mengenanteile der Mischungen verschiedener Tabake in dem Strangkern.

Demgemäß wird in einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Bildung eines Tabakstrangkerns bereitgestellt das durch die Kombination der folgenden Schritte gekennzeichnet ist:

(a) Drehen einer Vakuumtrommel um die horizontale Achse, welche eine durchgehende tabakfördernde (Ober-)Fläche hat, die an einem Umfang der Vakuumtrommel ausgebildet ist und eine Reihe von Sehnenabschnitten eines Kreises hat, dessen Mittelpunkt mit der genannten Achse zusammenfällt;

(b) Formen eines sich in vertikaler Richtung bewegenden breiten und in Querrichtung dünnen Schleiers einer ersten Mischung von Tabakteilchen;

(c) Positionieren der Vakuumtrommel im wesentlichen in der Ebene des Schleiers der ersten Mischung von Tabakteilchen, wobei sich die tabakfördernde Fläche quer zur Bewegungsrichtung des Schleiers bewegt, während sie Tabakteilchen aus dem Schleier auf der tabakfördernden Fläche aufnimmt;

(d) Formen eines Strangkerns von im wesentlichen gleichmäßiger Querschnittsabmessung auf der durchgehenden tabakfördernden Fläche, während sich die durchgehende tabakfördernde Fläche über die Breite des Schleiers bewegt;

(e) Trimmen von Tabak, der vom Strang über eine bestimmte Fläche von der Achse übersteht, dabei Formen auf der durchgehenden tabakfördernden Fläche mittels der Schritte (b), (c), (d) und (e) einer Mehrzahl von Teilmengen (Haufen) einer ersten Tabakmischung mit einer flache Unterseite auf der tabakfördernden Fläche und einer gekrümmten Oberseite im Abstand von der tabakfördernden Fläche, die nach außen hin zwischen den Rändern der Teilmengen bis zu einer Stelle größter Dicke gekrümmt ist, und die Teilmengen dadurch in Längsrichtung des Umfangs der Vakuumtrommel beabstandet werden;

(f) im Anschluß an den Trimmschritt aufeinanderfolgendes Abnehmen der Teilmengen von der Vakuumtrommel; und

(g) anschließendes Bereitstellen einer zweiten Menge von Tabakteilchen mit gegenüber der ersten Mischung unterschiedlichen Raucheigenschaften, die den Zwischenraum zwischen den in Längsrichtung benachbarten Teilmengen bis auf die der größten Dicke der Teilmenge entsprechende Dicke ausfüllt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird bereitgestellt eine Vorrichtung zur Bildung eines Tabakstrangkerns, die gekennzeichnet ist durch die Kombination der Elemente (a) Vakuumtrommeln, die zur Drehung um eine horizontale Achse gelagert sind und eine durchgehende durchlässige tabakfördernde Fläche aufweisen, die am Umfang der Vakuumtrommel zwischen kreisrunden Seitenwänden vorgesehen ist und aus einer Reihe von Sehnenabschnitten eines Kreises besteht, dessen Mitte jeweils mit der Achse zusammenfallt;

(b) eine Einrichtung zum Formen auf der tabakfördernden Fläche einer Anzahl von Teilmengen einer ersten Mischung von Tabakteilchen mit einer ebenen Innenfläche und einer gekrümmten Außenfläche, welche nach oben von den beiden Rändern einer Teilmenge bis an die Stelle größter Dicke gekrümmt ist, wobei die Formeinrichtung umfaßt:

(i) eine Einrichtung zur Erzeugung eines Tabakschleiers zum Bilden eines vertikal strömenden Schleiers aus Tabakteilchen der ersten Mischung, der sich zu der Vakuumtrommel und in deren Ebene bewegt und auf diese Weise einen Strangkern in einer im wesentlichen gleichförmigen Querschnittserstreckung auf der durchgehenden durchlässigen Fläche bildet; und

(ii) eine am Umfang der Vakuumtrommel angeordnete Trimmeinrichtung zum Entfernen von Tabak von der tabakfördernden Fläche, um dadurch die Teilmengen in Längsrichtung längs des Umfangs der Vakuumtrommel voneinander zu beabstanden; und

(c) eine von der Vakuumtrommel getrennte Einrichtung zum Bereitstellen einer zweiten Mischung von Tabakteilchen, die einen Zwischenraum zwischen jeder der in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Teilmengen bis auf eine Dicke ausfüllt, die der größten Dicke der Teilmengen entspricht.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 ist eine schematische Gesamt-Aufrißansicht einer Ausführungsform einer einen Cigarettenstrang formenden Maschine, die den neuen Verfahrensschritt zur Bildung eines Strangkerns gemäß der Erfindung einschließt.

Fig. 2 ist eine schematische Aufrißansicht in Nahaufnahme von einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Fig. 1.

Fig. 3 ist eine schematische Aufrißansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrensschritts zur Strangkernbildung gemäß der Erfindung.

Fig. 4 ist eine schematische Aufrißansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrensschritts zur Strangkernbildung gemäß der Erfindung.

Fig. 5 ist eine schematische Aufrißansicht noch einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrensschritts zur Strangkernbildung gemäß der Erfindung.

Fig. 6 ist eine schematische Aufrißansicht der gegenwärtig besten Ausführungsform einer Vorrichtung, die den Anmeldern zur Durchführung des neuen Verfahrensschritts zur Strangkernbildung gemaß der Erfindung bekannt ist.

Die Fig. 7A bis 7I zeigen eine Vielzahl von Beispielen von Strangkernen aus zwei Mischungen (blends), die gemäß der vorliegenden Erfindung erhältlich sind.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird eine Vielzahl von Teilmengen (Haufen) einer ersten Mischung aus Tabakteilchen auf einer tabakfördernden Fläche gebildet. Allgemein wird der Strangkern aus zwei Mischungen von Tabakteilchen gebildet, die sich signifikant in einer oder mehreren charakteristischen Eigenschaften unterscheiden, beispielsweise hinsichtlich des Geschmacks, um in der fertigen Cigarette, die den aus zwei Mischungen bestehenden Strangkern enthält, einen gleichmäßigeren Rauchgeschmack während des Rauchens zu erzeugen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird der Tabak mit einem stärkeren Geschmack ("Geschmacksmischung"; "flavour blend") üblicherweise zur Bildung der Teilmengen (Haufen) verwendet, während der Tabak mit dem schwächeren Geschmack ("Füllmischung"; "filler blend") danach in den Strangkern eingearbeitet wird. Es kann jedoch auch die umgekehrte Verfahrensweise Anwendung finden.

Die Teilmengen (Haufen) aus Tabak haben eine flache Unterseite und eine gekrümmte Oberseite, die von den Rändern her bis zu einer maximalen Dicke gekrümmt ist. Diese Form wird erzielt aufgrund der Art der Bildung auf der den Strang fördernden (Ober-) Fläche.

Eine Vakuumtrommel wird vorgesehen, deren tabakfördernde Fläche definiert ist durch eine Mehrzahl von Sehnenabschnitten eines Kreises, dessen Mittelpunkt mit der horizontalen Achse zusammenfällt, um die sich die Vakuumtrommel dreht. Die Sehnenabschnitte sind an dem Umfang der Vakuumtrommel angeordnet, üblicherweise zwischen festen, kreisförmigen Seitenwandungen. Die tabakfördernde Fläche ist in der Ebene eines Kreises und eines in Querrichtung dünnen Stroms aus sich in vertikaler Richtung bewegenden, üblicherweise nach unten strömenden Teilchen einer ersten Mischung angeordnet und dreht sich quer zur Bewegungsrichtung.

Die Tabakteilchen in dem breiten Strom werden auf der Länge der tabakfördernden Fläche aufgefangen, die der Breite des breiten Stroms entspricht, und zwar entweder direkt aus dem sich vertikal bewegenden Strom oder dadurch, daß man zuerst Teilströme von dem sich vertikal bewegenden Schleier bildet und diese Teilströme nacheinander auf der tabakfördernden Fläche ablegt.

Ergebnis dieses Strangbildungsverfahrens ist ein Strangkern der ersten Mischung aus Tabakteilchen von im wesentlichen einheitlicher Dicke. Während der Strang noch durch Vakuum auf der Oberfläche der Trommel gehalten wird, wird Tabak aus der ersten Mischung (blend) von dem Strangkern bis auf eine Abmessung weggeschnitten (getrimmt), die allgemein dem Radius der Seitenwände entspricht; dies entspricht auch einem Ende jedes der Sehnenabschnitte. Als Ergebnis dieses Trimmvorgangs wird auf der tabakfördernden Fläche eine Mehrzahl von Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen bereitgestellt, von denen jeder eine flache Unterseite aufweist, die dem Sehnenabschnitt des Kreises entspricht und eine gekrümmte Oberseite aufweist, die im Abstand von der tabakfördernden Fläche nach oben hin zwischen den beiden Rändern bis zu einer Stelle maximaler Dicke gekrümmt ist. Aufgrund der Tatsache, daß die Anordnung des Schneidmessers (Trimmers) mit dem Maximaldurchmesser der Seitenwandungen zusammenfällt, ist jeder der Haufen durchgehend von jedem der Enden bis zu einem oberen Punkt gekrümmt, der der maximalen Entfernung von der Förderfläche bis zum Durchmesser der Seitenwandungen entspricht und im wesentlichen mit dem Mittelpunkt der Längserstreckung jeder Sehne der tabakfördernden Fläche zusammenfällt.

Die Tabakhaufen sind auf der tabakfördernden Fläche im Abstand voneinander angeordnet und definieren dazwischen Zwischenräume, die sich von der tabakfördernden Fläche bis zu einer Dicke erstrecken, die der maximalen Dicke der Haufen entspricht. In der bevorzugten Verfahrensweise erstrecken sich die Räume in Längsrichtung zwischen den oberen Punkten der Teilmengen (Haufen).

Sobald einmal die Haufen auf diesem Weg gebildet wurden, wird dann eine zweite Mischung (blend) aus Tabakteilchen bereitgestellt, um den Raum zwischen jedem der benachbarten Haufen auf die Dicke aufzufüllen, die der Maximaldicke der Haufen entspricht. Die zweite Mischung aus Tabakteilchen kann sich über die Maximaldicke der Haufen hinaus erstrecken und bildet in dieser Ausführungsform auch eine Überschicht über den Haufen, so daß ein Strangkern von im wesentlichen einheitlicher Querschnittsabmessung bereitgestellt wird. Das Füllen der Räume durch die zweite Mischung von Tabakteilchen kann in jeder passenden Weise bewirkt werden. In einer Ausführungsform werden die Haufen aus der ersten Tabakmischung auf einer tabakfördernden Fläche quer zur Breite eines sich in Vertikalrichtung bewegenden breiten und in seitlicher Richtung dünnen Stroms einer zweiten Mischung (blend) von Tabakteilchen gefördert. Diese werden auf der Länge der tabakfördernden Fläche, die der Breite des breiten Stroms einer zweiten Mischung aus Tabakteilchen entspricht, aufgefangen, und zwar entweder direkt aus dem sich in vertikaler Richtung bewegenden Strom oder in der Weise, daß man zuerst Teilströme des sich in vertikaler Richtung bewegenden Schleiers bildet und diese Teilströme aufeinanderfolgend auf der tabakfördernden Fläche und den daraufliegenden Tabakhaufen ablegt.

Als Ergebnis dieses zweiten Verfahrensschritts zur Strangbildung ergibt sich ein Strangkern, der eine Schicht aus einer zweiten Mischung (blend) von Tabakteilchen von im wesentlichen einheitlicher Dicke aufweist und die Räume zwischen den obersten Punkten der Haufen füllt und die Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen mit einer darüberliegenden Schicht versieht.

Die tabakfördernde Fläche, die in diesem zweiten Schritt zur Strangbildung zur Anwendung kommt, ist vorzugsweise dieselbe tabakfördernde Fläche, auf der die Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen gebildet wurden. Vorzugsweise wird sie auf dem Außenumfang der Seitenwandungen einer Vakuumtrommel und zwischen diesen Seitenwandungen gestützt, wobei sich die Trommel um eine horizontale Achse bewegt und in der Ebene des Schleiers aus der zweiten Mischung von Tabakteilchen angeordnet ist.

Ein Überschuß der zweiten Mischung aus Tabakteilchen wird dann durch Trimmen (Wegschneiden) beseitigt, während der Strangkern von der tabakfördernden Fläche auf dem Außenumfang der Vakuumtrommel gefördert wird. Üblicherweise wird der Strangkern bis auf die Höhe der Seitenwandungen oberhalb der tabakfördernden Fläche getrimmt, die allgemein der Maximaldicke der Haufen entspricht, so daß der resultierende Strangkern mit einheitlicher Dicke die Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen und praktisch auch Haufen der zweiten Mischung aus Tabakteilchen umfaßt, die die Zwischenräume zwischen den höchsten Punkten der Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen füllen. Sofern erwünscht, kann die Höhe der Seitenwandungen oder die räumliche Anordnung der Trimmvorrichtung (trimmer) so eingestellt werden, daß ein Strangkern mit einheitlicher Dicke bereitgestellt wird, in dem Tabakteilchen der zweiten Mischung in einer Schicht über den Haufen der ersten Mischung liegen.

Obwohl die vorstehend beschriebenen Verfahrensschritte zur Bildung des Strangkerns aus zwei Mischungen (blends) technisch durchführbar sind, leiden sie unter dem Nachteil, daß eine erhebliche Menge der zweiten Mischung aus Tabakteilchen von dem Strangkern weggeschnitten und dem Kreislauf wieder zugeführt werden muß. Es ist bekannt, daß der Trimmvorgang eine Verschlechterung des Füllvermögens des Tabaks hervorruft, und dieser Effekt ist unerwünscht. Das Erfordernis eines solchen Trimmschritts ergibt sich aus dem Auffangen des Tabaks von der ganzen Breite der zweiten Tabakmischung. Zu dem Problem des Trimmens und Rezyklisierens liefert das Überfüllen des Strangkerns durch das Material der zweiten Mischung, das erforderlich ist, um ein vollständiges Füllen des Raums zwischen den obersten Punkten der benachbarten Teilmengen sicherzustellen, eine größere Dichte des Tabaks dort, wo ein dickerer Anteil der Schicht in dem ungetrimmten Strangkern vorliegt als in den dünneren Bereichen der Schicht in dem ungetrimmten Strangkern. Dies führt zu einem nicht-einheitlichen Produkt.

In Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß man Teilmengen (Haufen) der zweiten Mischung aus Tabakteilchen in derselben Weise bildet, wie dies oben für die Teilmengen (Haufen) einer derartigen ersten Mischung beschrieben ist, und danach den Tabak der Teilmengen der zweiten Mischung (blend) aus Tabakteilchen in die Zwischenräume zwischen die Teilmengen (Haufen) der ersten Mischung aus Tabakmaterial überführt und so die Räume zwischen den Teilmengen füllt. Auf diesem Weg wird nur Tabak in den zweiten Teilmengen (Haufen) zur Füllung der Räume zwischen den ersten Teilmengen (Haufen) verwendet, und es ist - wenn überhaupt - ein Trimmen nur in minimalem Umfang erforderlich.

Die Übertragung des Tabaks in den Teilmengen der zweiten Mischung aus Tabakteilchen in die Räume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und zur Auffüllung dieser Räume kann dadurch erfolgen, daß man die Teilmengen der zweiten Mischung vertikal mit den Räumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung (blend) ausrichtet, so daß die Teilmengen der ersten Mischung (blend) in ähnlicher Weise mit den Räumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung ausgerichtet sind, und dann die tabakfördernden Flächen so aneinander annähert, daß sich die Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung treffen und sich die Teilmengen der ersten Mischung mit den Räumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung treffen. So wird ein Strangkern von im wesentlichen einheitlichem Querschnitt auf der tabakfördernden Fläche gebildet, auf der die Teilmengen (Haufen) der ersten Mischung gebildet wurden.

Der Tabak in den Teilmengen (Haufen) der zweiten Mischung aus Tabakteilchen wird noch besser in die Räume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung übertragen und füllt diese Räume aus, indem man die Teilmengen (Haufen) aus der zweiten Mischung mit den Räumen zwischen den Teilmengen (Haufen) der ersten Mischung (blend) vertikal ausrichtet, wobei die Teilmengen (Haufen) der ersten Mischung in ähnlicher Weise mit den Räumen zwischen den Teilmengen (Haufen) der zweiten Mischung ausgerichtet werden, und danach die Tabakteilchen in den Haufen (Teilmengen) der zweiten Mischung von der Tabak aufnehmenden Fläche entfernt, auf der sie gebildet wurden, und die entfernten Tabakteilchen in die Räume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung transportiert.

Das Entfernen der Tabakteilchen in den Teilmengen der zweiten Mischung von der tabakfördernden Fläche wird in höchst wirksamer Weise durchgeführt, indem man die zweiten Mischungen unter dem Einfluß von Vakuum an eine Stelle fördert, wo die Teilmengen der zweiten Mischung nahe mit der tabakfördernden Fläche für die Teilmengen (Haufen) der ersten Mischung in Kontakt kommen, und dann das Vakuum entfernt, so daß die Teilchen unter dem Einfluß von Vakuum, das auf die ersten Teilmengen wirkt, von der tabakfördernden Fläche für die ersten Teilmengen abgezogen werden und in die Räume zwischen den ersten Teilmengen (Haufen) gezogen werden. Dieser Schritt kann durch einen Luftstrahl unterstützt werden.

Der vorstehend genannte Verfahrensschritt wird am wirksamsten unmittelbar vor dem Besatz (garniture) der Herstellungsmaschine durchgeführt. Dabei werden die ersten Blend- Teilmengen unter dem Einfluß von Vakuum auf der Unterseite der tabakfördernden Fläche transportiert und danach der zweiten tabakfördernden Fläche angenähert, wobei die zweiten Teilmengen auf deren Oberfläche unter dem Einfluß von Vakuum bis zu einer Stelle transportiert werden, an der die Vakuumwirkung von der oberen tabakfördernden Fläche ausreichend groß ist, um auf die zweiten Teilmengen zu wirken.

Nachdem der die beiden Tabakmischungen umfassende Strangkern in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung durch das vorstehend beschriebene Verfahren gebildet wurde, wird der Strang zum Besatz einer Standardvorrichtung zur Bildung eines Cigarettenstrangs gefördert, worin der Strangkern unter Herstellung eines fortlaufenden Cigarettenstrangs in Papier eingewickelt wird. Von diesem werden die einzelnen Cigaretten abgeschnitten und danach mit einer Spitze versehen.

Die Verfahrensweise zur Strangbildung, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird, steht in deutlichem Gegensatz zu den Verfahrensschritten des Standes der Technik, die in den oben angesprochenen Druckschriften beschrieben sind. In keiner Verfahrensweise des Standes der Technik werden Teilmengen aus Tabakteilchen wie in der vorliegenden Beschreibung beschrieben geformt und auf einer tabakfördernden Fläche gebildet, die in der Weise geformt ist, wie dies oben definiert ist, und einer anschließenden Strangbildung unterworfen.

Es wird nun auf die Figuren und als erstes auf Fig. 1 bezug genommen. Darin ist das Gesamtschema einer Vorrichtung 10 zur Cigarettenherstellung veranschaulicht. Diese umfaßt eine Verfahrensstufe 12 zur Bildung eines Strangkerns, in der ein fortlaufender Tabakstrangkern aus zwei voneinander getrennten Tabakmischungen gebildet wird, die sich voneinander hinsichtlich der charakteristischen Raucheigenschaften unterscheiden. Die Vorrichtung umfaßt auch eine Verfahrensstufe 14 zur Bildung eines Cigarettenstrangs, in der der Strangkern in Papier eingewickelt und so ein fortlaufender Cigarettenstrang gebildet wird. Dieser wird in einzelne Cigaretten-Längenabschnitte aufgeteilt und mit herkömmlichen Mitteln mit einer Spitze versehen.

Die Verfahrensstufe 14 zur Bildung des Cigarettenstrangs stellt die vorliegende Erfindung dar. In den Fig. 2 bis 6 sind veranschaulichend fünf getrennte Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrensschritts zur Bildung eines Strangkerns veranschaulicht. Bestimmte gemeinsame Prinzipien der Vorgehensweise sind darin im einzelnen veranschaulicht. Dies ergibt sich offensichtlich aus der nachfolgenden Beschreibung. Jede Vorrichtung, die sich derartiger Prinzipien wirkungsmäßig bedient, ist in den Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.

Tabak in Form zwei voneinander getrennter Mischungen wird verarbeitet, um einen Tabakstrangkern zur Weiterleitung an die Verfahrensstufe der Strangbildung zu liefern. Die Mischungen (blends) können eine Mischung (blend) mit starkem Geschmack und eine Mischung (blend) mit weniger Geschmack umfassen, um einen einheitlicheren Rauchgeschmack in der Cigarette zu liefern, die letztlich aus dem Strangkern hergestellt wird, als dies mit einer einzigen Mischung erreichbar ist. Die voneinander getrennten Mischungen können aus voneinander getrennten Cigarettensilos (hoppers) beliebiger passender Konstruktion geliefert werden, vorzugsweise aus dem sogenannten "flow through"-Silo, wie es in der veröffentlichen europäischen Patentanmeldung Nr. 86 303 720.6 und in dem entsprechenden US-Patent Nr. 4,754,765 (Erteilung: 5. Juli 1988) beschrieben ist. In der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform von Fig. 3 kann ein einzelnes "flow through"- Silo verwendet werden.

Es wird nun speziell bezug auf Fig. 2 genommen. Tabak einer ersten Mischung wird in Form eines nach unten fließenden breiten, in seitlicher Richtung gesehen dünnen Schleiers 16 vom Ende einer Fördervorrichtung 18 in Richtung auf eine erste Vakuumtrommel 20 zugeführt. Die Verwendung von Vakuumtrommeln zur Bildung von Tabakstrangkernen ist allgemein beschrieben im US-Patent Nr. 3,980,088 (auf den Anmelder der vorliegenden Anmeldung übertragen).

Die Vakuumtrommel 20 hat ein durchlässiges Band 22, das auf im Kreisumfang angeordneten Trägern 24 auf der Trommel 20 montiert ist, und stellt eine Mehrzahl von geraden Abschnitten oder Sehnenabschnitten eines Kreises 26 zwischen benachbarten Trägern 24 bereit. Eine Trimmvorrichtung 28 wird in Nachbarschaft zum Umfang der Trommel 20 bereitgestellt, um überschüssigen Tabak in einer gewünschten Höhe des Tabaks auf dem Band 22 zu entfernen.

Wenn Tabak aus dem Schleier 16 auf das Band 22 fällt, wird der Tabak von dem Vakuum, das durch das Band 22 hindurch durch die Trommel 20 aufgebracht wird, aufgefangen. Wenn sich die Trommel dreht, wird Tabak, der über die Höhe der Begrenzungswandung 30 der Trommel hinaussteht, durch den Trimmer 28 entfernt. Dies liefert in der Praxis eine Reihe von gekrümmten Tabakhaufen (Teilmengen), die auf dem Band 22 zwischen benachbarten Paaren der Träger 24 liegen und zwischen den Seitenwandungen 30 begrenzt sind.

Die Tabakhaufen werden durch das Band 22 unter dem Einfluß von Vakuum zu einer Übertragungsstelle 32 transportiert, an der die Tabakteilmengen auf eine zweite Vakuumtrommel 34 übertragen werden. An der Übertragungsstelle 32 wird ein Vakuumschuh 36 nahe bei einem geraden Bereich des Bandes 22 bereitgestellt, der sich allgemein tangential zu der zweiten Vakuumtrommel 34 erstreckt. Die Tabakhaufen auf dem Band 22 kommen unter den Einfluß des durch ein durchlässiges Band 37 auf die Trommel 34 aufgebrachten Vakuums und werden bei Freigabe durch das auf das Band 22 aufgebrachte Vakuum auf die Trommel 34 übertragen.

Tabak wird in Form eines Schleiers 38 vom Ende eines Förderers 40 in Richtung auf die zweite Vakuumtrommel 34 zugeführt. Der auf diesem Weg zugeführte Tabak weist allgemein charakteristische Raucheigenschaften auf, die verschieden sind von denen des Tabaks, der in dem Schleier 16 enthalten ist, um eine Cigarette mit zwei Mischungen (blends) bereitzustellen. Der Tabak in dem Schleier 38 wird unmittelbar auf dem Band 37 von dem Schleier 38 aufgefangen. Tabak aus dem Schleier 38 bildet eine hinsichtlich des Querschnitts im wesentlichen einheitliche Schicht, die die Räume auf dem Band 37 zwischen den Tabakhaufen füllt, die von der Trommel 20 auf die Trommel 34 übertragen wurden, und liegt auch als Schicht über diesen. Es ist nötig, dem Schleier 38 mehr Tabak zuzuführen als erforderlich ist, um einfach die Räume zwischen aufeinanderfolgenden Haufen zu füllen. Dies geschieht im Hinblick auf den sogenannten "Schatteneffekt" ("shadow effect"), durch den Tabakbrocken verhindern können, daß weiterer Tabak den Bereich hinter dem Brocken füllt. Überstehender und überschüssiger Tabak wird von dem Strangkern mittels eines Trimmers 42 weggeschnitten, der nahe dem Umfang 44 der Vakuumtrommel 34 vorgesehen wird.

Der resultierende Tabakstrangkern, der eine im wesentlichen einheitliche Querschnittsdicke aufweist und praktisch abwechselnde, einander überlappende Haufen erster und zweiter Arten von Tabak aus den beiden verschiedenen Tabakschleiern 16 und 38 umfaßt, wird durch das Band 37 von der Vakuumtrommel 34 unter dem Einfluß von Vakuum, das durch einen Vakuumschuh 46 aufgebracht wird, zu dem Besatz (garniture) 48 des Teils 14 zur Bildung eines Cigarettenstrangs transportiert. Von der Bearbeitung in dem Teil zur Bildung eines Cigarettenstrangs resultiert ein Cigarettenstrang mit in Längsrichtung benachbarten und überlappenden Bereichen unterschiedlicher Arten von Tabak. Unterschiedliche Anordnungen des Tabaks in Cigaretten, die aus dem Cigarettenstrang gebildet werden, sind möglich, was vom Ort des Trimmers 28 und 42 in bezug auf den Umfang der Vakuumtrommel 20 und 34 abhängt.

In der Ausführungsform von Fig. 2 brauchen die beiden Vakuumtrommeln 20 und 34 voneinander getrennte durchlässige Bänder 22 und 37 zum Transport des Tabaks. In der Ausführungsform von Fig. 3 wird ein einziges durchlässiges Band 50 verwendet, das so angeordnet ist, daß es auf beiden Vakuumtrommeln 20' und 34' und auch in und durch den Abschnitt 14 zur Bildung des Cigarettenstrangs läuft. Die Übertragung der Tabakhaufen 52, die auf der Vakuumtrommel 20' mit dem Schleier 16' gebildet werden, von der Trommel 20' auf die Trommel 34' wird bewirkt mit Unterstützung einer Vakuumummantelung 54, die die Tabakhaufen 52 mit dazwischenliegenden Räumen 53 in Kontakt mit dem Band 50 hält, während das Band 50 an Kontaktpunkten von einem Speichenrad 56 gestützt wird. Auf der Vakuumtrommel 34' füllt und überfüllt Tabak aus dem Schleier 38' die Räume 53 und bildet eine darüberliegende Schicht auf den Haufen 52, wie dies oben für die Ausführungsform der Fig. 1 und 2 beschrieben wurde, so daß nach Wegschneiden von Überschußmengen des zweiten Tabakstroms unter Verwendung des Trimmers 42' ein Strangkern 58 resultiert, der einander abwechselnde Haufen 52 aus einem ersten Tabakmaterial und 60 aus einem zweiten Tabakmaterial aufweist, die einander benachbart sind und einander überlappen.

In der Ausführungsform von Fig. 3 wird Tabak zu den Schleiern 16' und 38' vom Ende eines einzigen Transportbandes 60 geliefert. Die Ausführungsform von Fig. 4 ist ähnlich der von Fig. 3, mit der Ausnahme, daß zwei voneinander getrennte Förderbänder 70 und 72 verwendet werden, um die verschiedenen Tabakmischungen den Vakuumtrommeln 20'' und 34'' zuzuführen. Um die geänderte Geometrie unterzubringen, die sich aus der räumlich voneinander getrennten Anordnung der beiden Transportbänder ergibt, wird eine zweite ummantelte Vakuum-Übertragungstrommel 74 verwendet, die Speichenarme 76 aufweist.

In den verschiedenen Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 wird die Bildung der Tabakhaufen und die anschließende Bildung des Strangkerns direkt aus den herabfallenden Schleiern von Tabakpartikeln bewirkt. Wie bereits früher angemerkt, ist es nötig, in erheblichem Maße mehr Tabak für die Bildung von Strangkernen zuzuführen, um den sogenannten "shadow"-Effekt zu kompensieren. Die Ausführungsform von Fig. 5 ist dazu gedacht, das Erfordernis der Überversorgung dadurch abzusenken, daß das Auftreten der Schattenbildung signifikant verringert wird.

Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß man das Prinzip einsetzt, das in dem US-Patent Nr. 3,980,088 beschrieben ist, nämlich daß man dadurch, daß man anfänglich Teilströme von Tabak aus dem Tabakschleier bildet und die Teilströme aufeinanderfolgend auf dem Band ablegt, eine signifikant bessere Steuerung der Strangbildung erreicht. Dadurch wird die Einheitlichkeit des Strangs wesentlich verbessert. Da die Einheitlichkeit des Strangs verbessert wird, wird der Grad des Überfüllens, der erforderlich ist, um nach dem Trimmen Einheitlichkeit sicherzustellen, verringert.

Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, umfaßt eine Vorrichtung 100 zur Bildung eines Cigarettenstrangkerns eine erste Vakuumtrommel 102 mit einer Struktur, die die gleiche ist wie die der Vakuumtrommel 20', und drei Vakuumtrommeln 104, 106, 108, die in gleichen Abständen um den Umfang der Vakuumtrommel 102 angeordnet sind, um Tabak einer ersten Mischung von Tabakteilchen aus einem herabfallenden Schleier 110 der ersten Tabakmischung aufzunehmen, die vom Ende eines Transportbandes 112 herabfällt. Das Einfangen von Tabakteilchen auf der sich umdrehenden Oberfläche der Vakuumtrommeln 104, 106, 108 führt zu Tabakteilströmen, die auf die tabakfördernde Fläche 114 durch Abschalten der Anwendung von Vakuum durch die Oberfläche der Vakuumtrommeln 104, 106, 108 in der Nähe der Oberfläche 114 unter Bildung eines Strangkerns 116 auf das Band 114 übertragen werden.

Sofern erwünscht, kann ein Schermesser 118 bereitgestellt werden, um Teile des Strangkerns 116 wegzuschneiden, um für die Tabakhaufen stumpfe Kanten bereitzustellen. Eine Formgebung der Kanten der Tabakhaufen, die nach dem Trimmen vorliegen, kann auch erreicht werden durch Abblocken der Anwendung von Vakuum für eine gewünschte Länge jedes der Sehnenabschnitte des Bandes 114, so daß in dem Bereich kein Tabak aufgefangen wird.

Ein Trimmer 120 wird bereitgestellt, der von dem Strangkern 116 Tabak der ersten Mischung(blend) wegschneidet, der über den Umfang (Peripherie) der Vakuumtrommel 102 hinausragt. Dadurch werden diskrete Teilmengen (Haufen) 122 einer ersten Mischung (blend) aus Tabak bereitgestellt, die voneinander durch Zwischenräume 124 getrennt angeordnet sind.

Die einzelnen Haufen (Teilmengen) 122 werden unter dem Einfluß von Vakuum bei Verlassen der ersten Vakuumtrommel 116 zu einer zweiten Vakuumtrommel 126 geführt, wobei eine erste äußere Vakuumummantelung 128 verwendet wird und das Band 114 von radialen Armen 130 gestützt wird, die sich von einer Achse 132 nach außen in die Richtung erstrecken, die der Richtung der Bewegung des Bandes 114 entgegengesetzt ist, und eine zweite äußere Vakuumummantelung 134, wobei das Band 114 gestützt wird von radialen Armen 136 und seine Bewegung von einer horizontalen Bewegung zu einer abgewinkelten Bewegung ändert, um tangential mit der Vakuumtrommel 126 in Kontakt zu kommen.

Ein herabfallender Schleier 138 einer zweiten Mischung aus Tabakteilchen wird vom Ende des Transportbandes 140 auf das Vakuumband 126 fallengelassen, wobei das Band 114 zwischen Seitenwandungen angeordnet ist. Drei kleine Vakuumtrommeln 140, 142, 144 sind im gleichen Kreisumfangsabstand um den Umfang der Vakuumtrommel 126 vorgesehen und bilden Tabakteilströme auf deren Oberfläche von dem herabfallenden Schleier 138 in derselben Weise wie die kleinen Vakuumtrommeln 104, 106 und 108. Die auf den Oberflächen der kleinen Vakummtrommeln 140, 142, 144 gebildeten Teilströme werden auf die Transportfläche 114 durch Abschalten der Anwendung von Vakuum durch die Fläche der Trommeln an der Stelle übertragen, die der Trommel 126 benachbart ist.

Die Teilströme aus Tabak bilden einen Strangkern 146 des zweiten Tabaks in den Räumen 124 und überlagern die Haufen 122. Im Hinblick auf eine größere Kontrolle über die Strangbildung, wie sie bei Verwendung der Teilströme erreicht wird, wird die Notwendigkeit einer Verwendung eines Tabaküberschusses im wesentlichen verringert. Dieser Verbundstrang wird mittels der Transportfläche 114 an einem Trimmer 148 entlanggeführt, der den Tabak, der auf den Haufen (Teilmengen) 122 liegt, entfernt und einen getrimmten Strangkern 150 bereitstellt, der an eine Verfahrensstufe 152 zur Bildung eines Cigarettenstrangs weitergeleitet wird. Der Strangkern umfaßt Haufen 122 der ersten Mischung (blend) aus Tabak und abwechselnd dazu zweite Haufen der zweiten Mischung aus Tabak, die die Räume 124 füllen und die Haufen 122 überlappen.

Es wird nun auf Fig. 6 bezug genommen. Darin ist die derzeit beste Verfahrensweise gezeigt, die den Anmeldern zur Durchführung der Erfindung bekannt ist. In jeder der Ausführungsformen der Fig. 1 bis 5 weisen die Haufen der ersten Mischung (blend) aus Tabak einen kohärenten Strangkern einer zweiten Mischung aus Tabak auf, die darüber gebildet ist. Dies erfordert dann, daß eine erhebliche Menge der zweiten Tabakmischung weggeschnitten (getrimmt) und im Kreislauf geführt (rezyklisiert) wird. Die Vorrichtung 200 zur Herstellung eines Strangkerns ist dazu gedacht, dieses Problem dadurch zu überwinden, daß sie Tabakhaufen der beiden verschiedenen Tabakmischungen bereitstellt und dann die Haufen zusammenführt.

Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind eine erste und eine zweite Vakuumtrommel 202 und 204 in identischer Weise aufgebaut und haben die Struktur der Vakuumtrommel 20'. Jede weist drei kleine Vakuumtrommeln 206, 208 auf, die in der Nachbarschaft des Außenumfangs der Trommel und im Bereich der Breite der Schleier 209, 210 zweier voneinander getrennter Mischungen von Tabak angeordnet sind. Im Fall des Schleiers 209 fällt der Tabak vom Ende eines Transportbandes 212 herab, das von einer Schurre 213 begrenzt ist, während im Fall des Schleiers 210 der Tabak von einem Transportband 214, das von einer Schurre 216 begrenzt ist, nach oben gezogen wird.

Auf jedem der Sätze kleiner Vakuumtrommeln 206 und 208 werden Tabakteilströme von den jeweiligen Tabakschleiern 209 und 210 gebildet, die auf den jeweiligen tabakfördernden Flächen 218, 220 auf dem Außenumfang der Vakuumtrommeln 202, 204 in der oben in bezug auf Fig. 5 beschriebenen Weise unter Bildung von Tabaksträngen 222 und 224 abgelegt werden. Trimmesser (trimmer) 226, 228 werden in der Nachbarschaft des Umfangs jeder der Vakuumtrommeln 202, 204 angeordnet, um Tabak zu entfernen, der über den den Außenumfang heraussteht, und um eine Mehrzahl von Teilmengen (Haufen) 230 der ersten Mischung aus Tabak auf der Fläche des tabakfördernden Bandes 218, die durch Räume 232 getrennt voneinander angeordnet sind, und eine Mehrzahl von Teilmengen (Haufen) 234 der zweiten Mischung aus Tabak auf der Fläche des tabakfördernden Bandes 220 zu bilden, die durch Räume 236 räumlich voneinander getrennt angeordnet sind.

Die Tabakhaufen 230 und 234 haben eine den jeweiligen Bändern 218, 220 benachbarte flache Seite und eine gekrümmte Außenseite, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Diese Tabakhaufen 230 und 234 werden durch Vakuum auf der Unterfläche des Bandes 218 und auf der oberen Fläche des Bandes 220 von den jeweiligen Trommeln 202, 204 wegtransportiert, und zwar in einer aufeinander zulaufenden Beziehung, wobei die Haufen 234 den Räumen 232 gegenüber angeordnet sind und die Haufen 230 den Räumen 236 gegenüber angeordnet sind. Wenn das Band 220 eine Leitwalze 238 passiert, wird das Vakuum abgeschaltet, und das Band 220 läuft dann parallel zu dem Band 218 zu einer Umleitwalze 240. Eine Luftkammer 242 wird nahe dem Transportband 220 für diesen Lauf bereitgestellt, um Luft, die durch das Vakuum angezogen wird, das an dem oberen Band 218 anliegt, durch das untere Band 220 zu leiten und dadurch die Tabakteilchen in den Haufen 234 auf dem Band 220 zu entfernen und diese Teilchen in den Räumen 232 zwischen den Haufen 230 anzuordnen, um einen Strangkern 244 zu bilden, der die beiden Tabakmischungen mit Teilmengen (Haufen) 230 der ersten Tabakmischung enthält, die benachbart sind zu und überlappen mit Teilmengen (Haufen) der zweiten Tabakmischung, die durch Umordnung der Haufen 234 auf dem Band 218 gebildet wurden.

Die Übertragung der Tabakteilchen der Haufen 234 von dem Band 220 auf das Band 218 und unter Füllung der Räume 230 auf dem Band 218 kann in jeder beliebigen anderen passenden Weise bewirkt werden, beispielsweise dadurch, daß die Walze 238 die Umlenkwalze ist und daß man einen Luftstrom auf die Tabakteilchen der Haufen 234 aufbringt, wenn sie das Ende des Transportbandes erreichen, oder dadurch, daß man eine Zufuhrwalze in der Nähe des Transportbandes verwendet, um die Tabakteilchen der Haufen (Teilmengen) 234 in Richtung auf die Räume 232 auf dem Band 218 zu schleudern.

Eine Betriebsweise in der im Zusammenhang mit Fig. 6 beschriebenen Art überwindet das oben angesprochene Dichteproblem. In gewissem Umfang ist ein Überfüllen auch hier erforderlich, typischerweise etwa 20%, um sicherzustellen, daß die Räume 232 vollständig mit Tabakteilchen der zweiten Mischung bis zu einer Höhe der Haufen 230 der ersten Mischung gefüllt werden. Dies ist jedoch signifikant weniger als es in den Fällen auftritt, bei denen die gesamte Breite des Schleiers der zweiten Mischung dazu verwendet wird, in die Räume zwischen den Haufen der ersten Mischung aus Tabakteilchen eingefüllt zu werden.

Der Strangkern 244 wird dann weitergeführt - durch Transport mit dem Band 218 - zu einer üblichen Standardverfahrensstufe 246 zur Bildung eines Cigarettenstrangs, welcher eine anfängliche Stufe 248 des Trimmens zur Entfernung des Überschusses von Tabak der zweiten Mischung von dem Strang vor dem Einwickeln in Papier unter Bildung eines länglichen fortlaufenden Cigarettenstrangs einschließt. Dieser wird dann in diskrete Längenabschnitte geschnitten und mit einer Spitze versehen.

Die Fig. 7A bis 7I veranschaulichen einige Formen einer Cigarette, die unter Verwendung der oben in bezug auf die Fig. 1 bis 6 beschriebenen Vorrichtung gebildet werden kann, und zwar abhängig von der Art des Trimmens und der Bildung und abhängig davon, ob der mit einem höheren Geschmacksanteil versehene Tabak als erste Mischung oder als zweite Mischung zugeführt wird oder nicht. In diesen Figuren bedeutet die Erläuterung "Geschmacksmischung zuerst", daß der mit einem höheren Geschmacksanteil versehene Tabak der ersten Vakuumtrommel zugeführt wird, und bedeutet die Erläuterung "Füllmischung zuerst", daß der Tabak mit geringeren Geschmackskomponenten der geformten Vakuumtrommel zugeführt wird.

Die vorliegende Offenbarung zusammengefaßt, stellt die vorliegende Erfindung ein neues Verfahren zur Bildung eines Strangkerns mit mehreren Mischungen (blends) bereit, in dem zuerst diskrete Teilmengen (Haufen) einer Tabakmischung gebildet werden und danach die Räume zwischen den diskreten Teilmengen (Haufen) mit einer anderen Mischung (blend) eines Tabaks gefüllt werden, wobei Vakuumtrommeln und durchlässige, strangbildende Bänder zum Einsatz kommen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Bildung eines Tabakstrangkerns, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Schritte:

(a) Drehen einer Vakuumtrommel um eine horizontale Achse, welche eine durchgehende tabakfördernde (Ober-) Fläche hat, die an einem Umfang der Vakuumtrommel ausgebildet ist und eine Reihe von Sehnenabschnitten eines Kreises hat, dessen Mittelpunkt mit der genannten Achse zusammenfällt;

(b) Formen eines sich in vertikaler Richtung bewegenden breiten und in Querrichtung dünnen Schleiers einer ersten Mischung von Tabakteilchen;

(c) Positionieren der Vakuumtrommel im wesentlichen in der Ebene des Schleiers der ersten Mischung von Tabakteilchen, wobei sich die tabakfördernde Fläche quer zur Bewegungsrichtung des Schleiers bewegt während sie Tabakteilchen aus dem Schleier auf der tabakfördernden Fläche aufnimmt;

(d) Formen eines Strangkerns von im wesentlichen gleichmäßiger Querschnittabmessung auf der durchgehenden tabakfördernden Fläche während sich die durchgehende tabakfördernde Fläche über die Breite des Schleiers bewegt;

(e) Trimmen von Tabak, der vom Strang über eine bestimmte Strecke von der Achse übersteht, dabei Formen auf der durchgehenden tabakfördernden Fläche mittels der Schritte (b), (c), (d) und (e) einer Anzahl von Teilmengen (Haufen) einer ersten Tabakmischung mit einer flachen Unterseite auf der tabakfördernden Fläche und einer gekrümmten Oberseite im Abstand von der tabakfördernden Oberfläche, die nach außen hin zwischen den Rändern der Teilmengen bis zu einer Stelle größter Dicke gekrümmt ist, und die Teilmengen dadurch in Längsrichtung des Umfangs der Vakuumtrommel beabstandet werden;

(f) im Anschluß an den Trimm-Schritt aufeinanderfolgendes Abnehmen der Teilmengen von der Vakuumtrommel; und

(g) anschließendes Bereitstellen einer zweiten Menge von Tabakteilchen mit gegenüber der ersten Mischung unterschiedlichen Raucheigenschaften, die den Zwischenraum zwischen den in Längsrichtung benachbarten Teilmengen bis auf die der größten Dicke der Teilmengen entsprechende Dicke ausfüllt.

2. Das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangkern durch Auffangen von Teilchen aus dem Schleier auf einer Mehrzahl von schmalen, über die Breite des Schleiers angeordneten Vakuumtrommeln derart gebildet wird, daß eine Mehrzahl von Teilströmen aus der ersten Mischung von Tabakteilchen auf der Außenfläche jeder der schmalen Vakuumtrommeln gebildet und diese Teilströme einer um den anderen auf der tabakfördernden Fläche zur Bildung des Strangkerns abgelegt werden.

3. Das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trimmen mittels einer Trimmeinrichtung vorgenommen wird, die am Umfang kreisförmiger Stirnwände der Vakuumtrommel angeordnet sind, die mit den Enden der Sehnenabschnitte des die tabakfördernde Fläche bildenden Kreises zusammenfallen, so daß' jede der Teilmengen eine ebene innere Oberfläche, die mit den Sehnenabschnitten des durch die tabakfördernde Fläche beschriebenen Kreises zusammenfällt, und eine kontinuierlich gekrümmte Außenfläche, die sich von deren Rändern bis zu einem Scheitelpunkt im Bereich des Mittelpunkts des Sehnenabschnitts erstreckt, umfaßt.

4. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mischung von Tabakteilchen zum Füllen der Zwischenräume zugegeben wird und dieses bewirkt wird durch

(1) Formen eines sich vertikal bewegenden breiten und in Querrichtung dünnen Schleiers aus den Tabakteilchen der zweiten Mischung;

(2) Bewegen der tabakfördernden Fläche mit den Teilmengen auf ihr quer zur Richtung des Schleiers einer zweiten Mischung von Tabakteilchen;

(3) Formen eines zweiten Strangkerns auf der tabakfördernden Fläche mit im wesentlichen gleichmäßigem Querschnitt der zweiten Mischung von Tabakteilchen, der die Zwischenräume ausfüllt und die Teilmengen der ersten Mischung aus Tabakteilchen überschichtet;

(4) Trimmen von Tabak vom zweiten Strangkern, der über einen bestimmten Abstand von der tabakfördernden Fläche vorsteht.

5. Das Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangkern gebildet wird durch Auffangen von Partikeln aus dem Schleier der zweiten Mischung von Tabakteilchen auf einer Vielzahl von schmalen Vakuumtrommeln, die über die Breite des Schleiers der zweiten Mischung von Tabakteilchen so angeordnet sind, daß mehrere Teilströme aus der zweiten Mischung von Tabakteilchen auf jeder Außenfläche jeder schmalen Vakuumtrommel gebildet werden, und Ablegen der Teilströme übereinander auf der tabakfördernden Oberfläche zum Füllen der Zwischenräume und Überlagern der Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen und dadurch Formen des Strangkerns.

6. Das Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die tabakfördernde Fläche die gleiche ist wie die, auf welcher die Teilmengen der ersten Mischung der Tabakteilchen gebildet werden, und zwischen den Stirnwänden am Umfang einer um eine horizontale Achse rotierenden und in der Ebene der zweiten Mischung von Tabakteilchen angeordnete Vakuumtrommel angeordnet ist, und daß der Strangkern auf die Höhe der maximalen Dicke der Teilmengen der zweiten Mischung von Tabakpartikeln getrimmt wird, wobei der sich ergebende gleichmäßig dicke Strangkern die Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen und die Teilmengen der zweiten Mischung von Tabakteilchen, die die Zwischenräume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen ausfüllen, umfaßt.

7. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mischung von Tabakteilchen zugeführt wird wobei das Auffüllen der Zwischenräume dadurch bewirkt wird, daß

(1) eine zweite Vakuumtrommel um eine horizontale Achse rotiert wird, die eine zweite tabakfördernde Fläche hat, die durch eine Mehrzahl von Sehnenabschnitten eines Kreises gebildet ist, dessen Mittelpunkt mit deren Achse zusammenfällt, und die am Umfang der zweiten Vakuumtrommel ausgebildet ist;

(2) auf der zweiten tabakfördernden Fläche eine Reihe von zweiten Teilmengen einer zweiten Mischung von Tabakteilchen mit einer ebenen Fläche an der zweiten tabakfördernden Fläche und einer gekrümmten Oberfläche im Abstand von der tabakfördernden Fläche und mit nach außen gerichteten Krümmungen von den beiden Rändern der Teilmengen bis zu einer Stelle größte Dicke, so daß die zweiten Teilmengen dadurch voneinander in Längsrichtung längs des Umfangs der Vakuumtrommel beabstandet sind, gebildet werden; und

(3) Tabakteilchen der zweiten Teilmengen der zweiten Mischung von Tabak zum Ausfüllen der Zwischenräume zwischen den einzelnen aneinandergrenzenden Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen auf die Dicke entsprechend der größten Dicke der Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen überführt werden.

8. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Reihe von Teilmengen einer zweiten Mischung von Tabakteilchen geformt wird durch

(1) Formen eines sich vertikal bewegenden breiten und in Querrichtung dünnen Schleiers der genannten zweiten Mischung von Tabakteilchen;

(2) Positionieren der zweiten Vakuumtrommel im wesentlichen in der Ebene des Schleiers der zweiten Mischung von Tabakteilchen während sich die zweite tabakfördernde Fläche quer zur Bewegungsrichtung des Schleiers der zweiten Mischung der Tabakteilchen bewegt;

(3) Formen eines zweiten Strangkerns von im wesentlichen gleichmäßiger Querschnittsabmessung auf der zweiten tabakfördernden Fläche während die zweite tabakfördernde Fläche sich quer zur Breite des Schleiers der zweiten Mischung von Tabakteilchen bewegt; und

(4) Trimmen von Tabak des zweiten Strangkerns der über einen bestimmten Abstand von der Achse vorsteht.

9. Das Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Strangkern durch Auffangen von Teilchen in einem zweiten Schleier auf einer Anzahl von schmalen Vakuumtrommeln geformt wird, welche über die Breite des zweiten Schleiers derart angeordnet sind, daß eine zweite Reihe von Teilströmen der zweiten Mischung von Tabakteilchen einer über dem andern auf der äußeren Fläche jeder schmalen Vakuumtrommel geformt wird, und Ablegen der zweiten Teilströme einer über dem andern auf der zweiten tabakfördernden Fläche zur Bildung des zweiten Strangkerns.

10. Das Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Trimmen des zweiten Strangkerns durch eine zweite Trimmereinrichtung erfolgt, die nahe dem Umfang der kreisförmigen Stirnwände der zweiten Vakuumtrommel angeordnet ist, die mit den Stirnenden der eine zweite tabakfördernde Fläche bildenden Sehnenabschnitte eines Kreises zusammenfallen, so daß jede der zweiten Teilmengen eine ebene Fläche, die mit dem Sehnenabschnitt des von der zweiten tabakfördernden Fläche gebildeten Kreises zusammenfällt, und eine durchgehend gekrümmte äußere Oberfläche, die sich von deren Rändern bis zu einem Scheitelpunkt im wesentlichen in der der Längsmitte des Sehnenabschnitts erstreckt, umfaßt.

11. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakteilchen zum Ausfüllen des Zwischenraums zwischen den einzelnen aneinandergrenzenden Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen zugeführt werden

(1) durch vertikales Ausrichten der Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und der Teilmengen der ersten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung, und

(2) anschließendes Zusammenführen der an erster Stelle erwähnten und der zweiten tabakfördernden Flächen, um so die Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und die Teilmengen der ersten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung zusammenzuführen, und dadurch den Strangkern auf der an erster Stelle erwähnten tabakfördernden Fläche zu bilden.

12. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakteilchen in den zweiten Teilmengen der zweiten Mischung von Tabak zum Füllen der Zwischenräume zwischen die einzelnen aneinandergrenzenden Teilmengen der ersten Mischung der Tabakteilchen zugeführt werden durch

(1) vertikales Ausrichten der Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und der Teilmengen der ersten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung,

(2) durch Abnehmen der Tabakteilchen in den Teilmengen der zweiten Mischung von der zweiten tabakaufnehmenden Fläche, und

(3) durch Zuführen der abgenommenen Tabakteilchen in die Zwischenräume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und deren Ausfüllen, um dadurch den Strangkern auf der an erster Stelle erwähnten tabakfördernden Fläche zu bilden.

13. Das Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Teilmengen unter der Wirkung von Unterdruck in die vertikale Ausrichtung gefördert werden und die Tabakteilchen in den Teilmengen der zweiten Mischung von der zweiten Förderfläche freigegeben und zum Ausfüllen der Zwischenräume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung transportiert werden, indem der auf die Tabakteilchen der Teilmengen der zweiten Mischung wirkenden Unterdruck wenigstens teilweise durch deren Überführen auf die an erster Stelle erwähnte Förderfläche aufgehoben und der Unterdruck an der an der erster Stelle erwähnte Förderfläche zur Wirkung gebracht wird.

14. Eine Vorrichtung zur Bildung eines Tabakstrangkerns, gekennzeichnet durch die Kombination der Elemente

(a) Vakuumtrommeln (20, 20', 20'', 102, 202), die zur Drehung um eine horizontale Achse gelagert sind und eine durchgehende durchlässige tabakfördernde Fläche (22, 50, 114, 218) aufweisen, die am Umfang der Vakuumtrommel zwischen kreisrunden Seitenwänden vorgesehen ist und aus einer Reihe von Sehnenabschnitten eines Kreises besteht, dessen Mitte jeweils mit der Achse zusammenfällt;

(b) eine Einrichtung zum Formen auf der tabakfördernden Fläche eine Anzahl von Teilmengen einer ersten Mischung von Tabakteilchen mit einer ebenen Innenfläche und einer gekrümmten Außenfläche, welche nach oben von den beiden Rändern einer Teilmenge bis an eine Stelle größter Dicke gekrümmt sind, wobei die Formeinrichtung umfaßt

(1) eine Einrichtung zur Erzeugung eines Tabakschleiers (18, 70, 112, 212) zum Bilden eines vertikal strömenden Schleiers aus Tabakteilchen der ersten Mischung, der sich zum und in der Ebene der Vakuumtrommel (20, 20', 20'', 102, 202) bewegt und auf diese Weise einen Strangkern in einer im wesentlichen gleichförmigen Querschnittserstreckung auf der durchgehenden durchlässigen Fläche bildet, und

(2) eine am Umfang der Vakuumtrommel angeordnete Trimmeinrichtung (28, 120, 226) zum Abnehmen von Tabak von der tabakfördernden Fläche, um dadurch die Teilmengen in Längsrichtung längs des Umfangs der Vakuumtrommel voneinander zu beabstanden; und

(c) eine von der Vakuumtrommel getrennte Einrichtung zum Bereitstellen einer zweiten Mischung von Tabakteilchen, die einen Zwischenraum zwischen jeden der in Längsrichtung nebeneinander angeordneten Teilmengen bis auf eine Dicke ausfüllt, die der größten Dicke der Teilmengen entspricht.

15. Die Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Formen des Schleiers eine Fördereinrichtung (112, 212) zum Fördern eines breiten Bandes von Tabakteilchen der ersten Mischung zum oberen Ende einer Schurre (214) umfaßt, in die das breite Band der ersten Mischung von Tabakteilchen abgegeben wird, um den sich nach unten bewegenden Schleier in die Schurre (214) abzugeben, wobei die Vakuumtrommel (102, 202) am unteren Ende der Schurre im wesentlichen in dessen Ebene angeordnet ist, um die erste Mischung von Tabakteilchen aus dem sich nach unten bewegenden Schleier auf der tabakfördernden Fläche (114, 218) während der Drehung der Vakuumtrommel um ihre Achse aufzunehmen, und daß eine Vielzahl von Vakuumtrommeln (104, 106, 108, 206) am Umfang der Vakuumtrommel (102, 202) so angeordnet ist, daß sie den Tabak in dem Schleier durchdringen, Teilströme von Tabak auf deren Oberfläche bilden, die Tabakteilströme zu der tabakfördernden Fläche (114, 218) fördern und die Teilströme auf der tabakfördernden Fläche ablegen.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum Abnehmen von Tabak von der tabakfördernden Fläche (114) der Vakuumtrommel (102) zugeordnet vorgesehen ist, die ein Schermesser (118) nahe dem Umfang der Vakuumtrommel (102) stromaufwärts der Trimmeinrichtung (120) angebracht hat, um die Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen mit aufrechten Stirnflächen zu versehen.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Bereitstellen einer zweiten Mischung von Tabakteilchen zum Ausfüllen des Zwischenraums zwischen jeder der benachbarten Teilmengen umfaßt

(1) eine zweite Vakuumtrommel (126), die um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist und eine kreisförmige durchlässige, zwischen zwei kreisförmigen Stirnwänden ausgebildete tabakfördernde Fläche aufweist angeordnet hat,

(2) eine zweite einen Tabakschleier bildende Vorrichtung zur Bildung eines vertikal strömenden Schleiers aus Tabakteilchen der zweiten Mischung, der sich auf die zweite Vakuumtrommel zu bewegt, wobei die zweite schleierbildende Vorrichtung eine zweite Fördereinrichtung (140) zum Fördern eines breiten Bandes von Tabakteilchen der zweiten Mischung zum oberen Ende einer zweiten Schurre umfaßt, in die das breite Band von Tabakteilchen der zweiten Mischung zur Bildung des sich abwärts bewegenden Schleiers in die zweite Schurre fällt, wobei die zweite Vakuumtrommel am unteren Ende der zweiten Schurre im wesentlichen in deren Ebene angeordnet ist, um die zweite Mischung von Tabakteilchen aus dem Schleier auf der kreisförmigen tabakfördernden Fläche und die auf sie übergebenen Teilmengen der ersten Mischung aufzunehmen, während die zweite Vakuumtrommel sich um ihre Achse dreht, eine zweite Anzahl von Vakuumtrommeln (140, 142, 144) die am Umfang der zweiten Vakuumtrommel (126) so angeordnet ist, um Tabak in der zweiten Schurre zu durchdringen, auf deren Oberfläche Tabakteilströme zu bilden, die Tabakteilströme auf der kreisförmigen tabakfördernden Fläche und den auf diese übergebenen Teilmengen der ersten Mischung abzulegen,

(3) eine Einrichtung zur Übergabe von Teilmengen der ersten Mischung von Tabakteilchen von der an erster Stelle erwähnten Vakuumtrommel (102) zu der zweiten Vakuumtrommel (120) und zu dessen Positionieren auf der kreisförmigen durchlässigen tabakfördernden Fläche, um daraus Tabak aus dem Schleier der zweiten Mischung von Tabakteilchen aufzunehmen, umfassend

(a) die durchlässige tabakfördernde Fläche auf der erstgenannten Vakuumtrommel, wobei die kreisförmige durchlässige tabakfördernde Fläche auf der zweiten Vakuumtrommel durch ein gemeinsames endloses durchlässiges Band (114) gebildet ist, das um die zunächstgenannte Vakuumtrommel geführt ist, um die ersten Teilmengen der ersten Mischung zu bilden, die Teilmengen von der erstgenannten Vakuumtrommel und zu der zweiten Vakuumtrommel zu transportieren, um die zweite Vakuumtrommel geführt ist, um die zweite Tabakmischung auf ihr aufzunehmen und den Strangkern zu bilden, und den Strangkern durch weitere den Strang verarbeitende Bearbeitungsstellen sowie zurück zur erstgenannten Vakuumtrommel zu führen, und

(b) eine Ummantelung (128, 134) zur Aufrechterhaltung des Vakuums an den Tabakteilmengen während deren Transport und wenigstens eine Führungseinrichtung, von denen jede mehrere radiale Arme (132, 136) umfaßt, die sich von einer Welle wegerstrecken und in das gemeinsame Band (114) in Zwischenräumen zwischen den Rändern der Teilmengen der ersten Mischung eingreifen, um eine Richtungsänderung des gemeinsamen Bands zu ermöglichen, und

(4) eine zweite Trimmeinrichtung (138) am Umfang der zweiten Vakuumtrommel zum Entfernen von Tabak von der kreisförmigen tabakfördernden Fläche, um einen Strangkern mit sich abwechselnden und überlappenden Teilmengen der ersten Tabakmischung und der zweiten Tabakmischung zu bilden.

18. Die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bildung einer zweiten Mischung von Tabakteilchen, die den Zwischenraum zwischen den jeweils benachbarten Teilmengen ausfüllen, umfaßt,

(1) eine zweite Vakuumtrommel (204), die zur Drehung um eine zweite horizontale Achse vorgesehen ist und die eine zweite durchlässige tabakfördernde Fläche (202) hat, die durch eine Reihe von Sehnenabschnitten auf einem Kreis gebildet ist, dessen Mitte mit der zweiten horizontalen Aches zusammenfällt, und am Umfang der zweiten Vakuumtrommel zwischen kreisförmigen Stirnflächen angeordnet ist,

(2) eine Einrichtung zur Bildung auf der zweiten durchlässigen tabakfördernden Fläche einer Anzahl von Teilmengen aus einer zweiten Mischung von Tabakteilchen mit einer ebenen Innenfläche und einer gekrümmten Außenfläche, die zwischen den beiden Enden der Teilflächen nach außen bis zu einer Stelle größter Dicke gekrümmt ist und zwischen benachbarten Teilmengen der zweiten Mischung einen Zwischenraum bildet, der sich von der zweiten tabakfördernden Fläche nach außen bis zu einer der größten Dicke entsprechenden Dicke erstreckt, umfassend

(a) eine zweite Einrichtung zur Bildung eines Tabakschleiers für die Bildung eines aufwärtsströmenden Schleiers von Tabakteilchen der zweiten Mischung, der sich zu der zweiten Vakuumtrommel hin bewegt, und

(b) eine am Umfang der Vakuumtrommel (204) vorgesehene zweite Trimmvorrichtung (228) zum Entfernen von Tabak von der zweiten durchlässigen tabakfördernden Fläche (220), wobei die einen zweiten Tabakschleier bildende Einrichtung eine Fördereinrichtung (214) für die Förderung eines breiten Bandes aus Tabakteilchen aus der zweiten Mischung zum unteren Ende einer zweiten Schurre (216), in die das breite Band der zweiten Mischung aus Tabakteilchen abgegeben wird, umfaßt, um den nach oben strömenden Schleier in die genannte Schurre abzugeben, und wobei die zweite Vakuumtrommel (204) am oberen Ende der zweiten Schurre (216) im wesentlichen in deren Ebene angeordnet ist, um die zweite Mischung von Tabakteilchen aus dem aufwärts bewegten Schleier auf der zweiten tabakfördernden Fläche bei Drehung der zweiten Vakuumtrommel (204) um ihre Achse aufzunehmen,

(3) eine Einrichtung zum Positionieren der erstgenannten und der zweiten durchlässigen tabakfördernden Fläche zur vertikalen Ausrichtung der Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und den Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung; und

(4) eine Einrichtung zum Abnehmen der Tabakteilchen in den Teilmengen der zweiten Mischung von der zweiten durchlässigen tabakfördernden Fläche und zu deren Transport in die Zwischenräume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung und zu deren Ausfüllung und zur Bildung des Strangkerns auf der zunächst genannten durchlässigen tabakfördernden Fläche.

19. Die Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Anzahl von Vakuumtrommeln (206) am Umfang der erstgenannten Vakuumtrommel (202) so angeordnet ist, daß sie die erste Tabakmischung im abwärts bewegten Schleier durchdringt, Teilströme der ersten Tabakmischung auf deren Oberfläche bildet, die Teilströme der ersten Tabakmischung auf die durchlässige tabakfördernde Fläche der erstgenannten Vakuumtrommel transportiert und Teilströme auf der tabakfördernden Fläche (218) zur Bildung eines Strangkerns der ersten Mischung aus Tabakteilchen zur Stellung an die erstgenannte Trimmeinrichtung (226) ablegt; und daß eine zweite Reihe von Vakuumtrommeln (208) am Umfang der zweiten Vakuumtrommel (204) so angeordnet ist, daß die zweite Tabakmischung im aufwärts strömenden Schleier durchdrungen wird, Teilströme der zweiten Tabakmischung auf deren Fläche geformt werden, die Teilströme der zweiten Tabakmischung auf die durchlässige tabakfördernde Fläche der zweiten Vakuumtrommel transportiert werden, und die letzteren Teilströme auf der zweiten tabakfördernden Fläche (220) zur Bildung eines Strangkerns der zweiten Mischung aus Tabakteilchen zur Bereitstellung an der zweiten Trimmeinrichtung abgelegt wird.

20. Die Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zuerstgenannte durchlässige tabakfördernde Fläche ein erstes durchlässiges endloses Band (218) umfaßt, das um die erstgenannte Vakuumtrommel (202) geführt ist, zur Ausbildung der Teilmengen der ersten Mischung auf ihr, zum Abtransport der Teilmengen der ersten Mischung von der erstgenannten Vakuumtrommel und in generell horizontal oder abwärtsgerichtetem, geradlinigem Weg, wobei die Teilmengen der ersten Mischung auf deren Unterseite durch Unterdruck gehalten' werden, der durch eine erste Unterdruckanlegeinrichtung an der Oberseite des ersten durchlässigen Bandes zur Bildung des Strangkerns auf diesen angelegt wird, und zum Transport des Strangkerns durch weitere füllstrangüberarbeitende Arbeitsstationen und zurück zu der erstgenannten Vakuumtrommel, und daß die zweite durchlässige tabakfördernde Fläche ein zweites endloses Band (220) umfaßt, das über die zweite Vakuumtrommel (204) läuft, um die Teilmengen der zweiten Mischung auf ihm zu bilden, die Teilmengen der zweiten Mischung von der zweiten Vakuumtrommel wegzutransportieren in geradlinigem Weg und in vertikaler Ausrichtung mit dem geradlinigen Weg des ersten durchlässigen Bandes konvergierend mit den Teilmengen der zweiten Mischung auf deren Oberweite während Unterdruck durch eine zweite Unterdruckanlegeinrichtung an der Unterseite des zweiten durchlässigen Bandes angelegt ist, während die Teilmengen der zweiten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der ersten Mischung ausgerichtet sind und die Teilmengen der ersten Mischung mit den Zwischenräumen zwischen den Teilmengen der zweiten Mischung ausgerichtet sind, und das um eine Umkehrrolle und zurück zu der zweiten Vakuumtrommel läuft, wobei die zweite Unterdruckanlegeinrichtung an einem stromabwärts gelegenen Ende endet, durch die Teilmengen der zweiten Mischung vom durch die zweite Unterdruckanlegeinrichtung angelegten Unterdruck entlastet werden, und daß eine Luftströmung bildende Einrichtung (242) stromabwärts des Endes der zweiten Unterdruckanlegeinrichtung vorgesehen ist, um die Tabakteilchen in den Teilmengen der zweiten Mischung von dem zweiten durchlässigen Band abzunehmen und diese in die Zwischenräume zwischen den Teilmengen der ersten Mischung auf dem ersten durchlässigen Band (218) zu deren Ausfüllung unter dem Einfluß des der ersten Unterdruckanlegeinrichtung angelegten Unterdrucks abzulegen.







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