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Dokumentenidentifikation DE4009817C2 15.09.1994
Titel Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer am Kameragehäuse klappbar angeordneten, eine Entfernungsmeßeinheit aufweisenden Funktionseinheit
Anmelder Asahi Kogaku Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kawano, Kiyoshi, Rochester, N.Y., US
Vertreter Schaumburg, K., Dipl.-Ing.; Thoenes, D., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Thurn, G., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 27.03.1990
DE-Aktenzeichen 4009817
Offenlegungstag 11.10.1990
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.09.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1994
IPC-Hauptklasse G03B 17/04
IPC-Nebenklasse G03B 19/12   G03B 15/05   G03B 13/36   G02B 7/32   

Beschreibung[de]

Im allgemeinen sind einäugige Spiegelreflexkameras vom AF-Typ (Auto-Fokus-Typ) mit einer Entfernungsmeßeinrichtung des TTL-Typs (Through the lens = durch das Objektiv) versehen. Dabei wird die Entfernung von der Kamera zu dem aufzunehmenden Objekt mit Hilfe des von diesem Objekt ausgehenden, durch das Aufnahmeobjektiv tretenden Lichtes gemessen, unabhängig davon, ob diese Entfernungsmessung durch ein Phasendifferenz-Detektorsystem oder ein Kontrast-Detektorsystem durchgeführt wird, worauf dann eine Fokussierlinse in Abhängigkeit von der gemessenen Entfernung eingestellt wird. Da bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera für alle unterschiedlichen Typen von Wechselobjektiven vom Weitwinkelobjektiv bis zum Teleobjektiv der Fokussiervorgang auf die gleiche Weise ausgeführt werden muß, ist es erforderlich, die Entfernungsmessung mittels einer Entfernungsmeßeinrichtung vom TTL-Typ durchzuführen. Seit kurzem sind jedoch einäugige Spiegelreflexkameras mit fest angebauten Objektiven auf dem Markt, da die Leistung der Zoomobjektive verbessert wurde; diese Kameras mit festen Objektiven müssen nicht zwangsläufig Entfernungsmeßeinrichtungen vom TTL-Typ verwenden; sie können vielmehr auch eine Entfernungsmeßeinrichtung verwenden, die nach dem bei Kompaktkameras häufig verwendeten Triangulationsprinzip arbeitet Das TTL-System hat bei der Entfernungsmessung Grenzen, die von der Apertur des Aufnahmeobjektivs abhängen, insbesondere wenn ein Weitwinkelobjektiv verwendet wird, während eine Triangulations-Entfernungsmeßeinrichtung derartige Grenzen nicht kennt und deshalb vorzugsweise verwendet wird. Wenn bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem großen Aufnahmeobjektiv eine aktive Triangulations-Entfernungsmeßeinrichtung verwendet wird, die für die Entfernungsmessung Infrarotlicht aussendet, dann kann es leicht sein, daß das Infrarotlicht für die Entfernungsmessung durch das Aufnahmeobjektiv abgedeckt wird; insbesondere ergibt sich daraus das Problem, daß eine untere Entfernungsmeßzone durch ein Weitwinkelobjektiv abgedeckt wird. Um das genannte Problem zu vermeiden, muß eine Infrarotlicht abgebende Entfernungsmeßeinheit einen bestimmten Abstand vom Aufnahmeobjektiv haben, was zu einer Vergrößerung des Kameragehäuses führt. Eine Triangulations- Entfernungsmeßeinrichtung vom passiven Typ, bei welcher zwei lichtaufnehmende Elemente jeweils vom Objekt kommendes Licht aufnehmen und die Entfernung zwischen der Kamera und dem Objekt aus der Phasendifferenz des von diesen Elementen empfangenen Lichtes ermittelt wird, hat das gleiche Problem, da auch hier das von dem Objekt kommende Licht in der gleichen Weise durch das Aufnahmeobjektiv abgedeckt wird, wenn die beiden lichtaufnehmenden Elemente in unmittelbarer Nähe des Aufnahmeobjektivs angeordnet sind.

Es ist beispielsweise aus der Zeitschrift "Fernseh- und Kinotechnik" 39. Jahrgang, Nr. 11/19855, Seiten 523/528 bereits eine Kamera bekannt, bei der eine Entfernungsmeßeinheit in einer Funktionseinheit oberhalb des Aufnahmeobjektivtubus angeordnet ist. Die Funktionseinheit kann zwischen einer Betriebsstellung, in der sie zusammen mit dem Aufnahmeobjektiv auf das aufzunehmende Objektiv gerichtet ist, und einer Außerbetriebsstellung geschwenkt werden kann. Dabei dient das Verstellen der Funktionseinheit insbesondere dem Zweck, die Kamera die im Bereitschaftszustand eine sehr große, unhandliche und wenig ansprechende Form hat, zu einer handlichen gefälligen Form zusammenzufalten. Bei diesem Vorgang sind mehrere weitere Funktionseinheiten bzw. Baueinheiten der Kamera beteiligt, die ebenfalls geklappt werden. Die bekannte Kamera ist mechanisch sehr aufwendig.

Bei modernen, kompakteren Kameras besteht nicht das Bedürfnis, sie für den Außerbetriebszustand auf ein wesentlich kleineres Format zusammenzufalten. Im allgemeinen werden derartige Kameras zusätlich für die Zeit, in der sie nicht eingesetzt werden, in einer Kameratasche verstaut, die die Kamerabedienelemente abdeckt und gegen unbeabsichtigte Bedienung schützt.

Es hat sich gezeigt, daß solche Maßnahmen, die jedesmal erforderlich werden, wenn die Kamera in den Bereitschaftszustand oder in den Außerbetriebszustand gebracht werden soll, umständlich und zeitraubend sind und häufig dazu führen, daß Schnappschüsse unterbleiben müssen, da die Kamerabereitschaft nicht schnell genug hergestellt werden kann.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einäugigie Spiegelreflexkamera so zu verbessern, daß sie schneller in den Bereitschafts- bzw. Außerbetriebszustand gebracht werden kann.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 beschriebenen Merkmale gelöst.

Bei einer Kamera nach der Erfindung werden gleichzeitig die Entfernungsmeßeinheit aus dem Bereitschaftszustand in die Außerbetriebsstellung bzw. umgekehrt verstellt und die Bedienelemente abgedeckt bzw. freigelegt, so daß insoweit die Notwendigkeit nicht mehr besteht, die Kamera zusätzlich in einer Kameratasche zu verstauen.

Neuere einäugige Spiegelreflexkameras sind im allgemeinen mit einer eingebauten Elektronik-Blitzeinrichtung ausgestattet; wenn die Blitzlichteinrichtung eine Blitzeinheit hat, die in der Nähe des Aufnahmeobjektivs angeordnet ist, dann tritt das sogenannte Phänomen der roten Augen auf. Das Problem dieses Phänomens der roten Augen kann dadurch gelöst werden, daß die Blitzeinheit einen bestimmten Abstand vom Aufnahmeobjektiv hat. Aus diesem Grund werden verschiedene Arten ein- bzw. ausklappbarer Blitzlichteinrichtungen verwendet. Es ist jedoch konstruktiv schwierig, zusätzlich zu einer klappbaren Entfernungsmeßeinheit auch eine klappbare Blitzlichteinrichtung vorzusehen. Es ist deshalb in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß an der Funktionseinheit zusätzlich zu der Entfernungsmeßeinheit eine Blitzeinheit angeordnet ist, die dann stets gemeinsam mit der Funktionseinheit in die Betriebsstellung bzw. Außerbetriebsstellung verstellt werden kann.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Entfernungsmeßeinheit und gegebenenfalls die Blitzeinheit an einer Fläche der Funktionseinheit angeordnet sind, die beim Außerbetriebszustand auf der die Bedienelemente tragenden Außenfläche der Kamera aufliegt, so daß in diesem Zustand auch die Entfernungsmeßeinheit bzw. die Blitzeinheit geschützt ist.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer einäugigen Spiegelreflexkamera, wobei eine Funktionseinheit in einer Betriebsstellung dargestellt ist;

Fig. 2 eine Seitenansicht der Spiegelreflexkamera aus Fig. 1;

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der einäugigen Spiegelreflexkamera, wobei die Funktionseinheit in einer Außerbetriebsstellung dargestellt ist;

Fig. 4 eine Seitenansicht eines anderen Ausführungsbeispieles der Erfindung;

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispieles für einen Verbindungsmechanismus, über den eine Entfernungsmeßeinheit und ein Hilfslicht abgebendes Element miteinander gekoppelt sind.

Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wobei die Fig. 1 und 2 eine an einer einäugigen Spiegelreflexkamera angeordnete Funktionseinheit in einer Betriebsstellung und Fig. 3 diese in einer Außerbetriebsstellung darstellen.

Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, besitzt die einäugige Spiegelreflexkamera ein Kameragehäuse 11 mit einem daran angeordneten Aufnahmeobjektiv 12. Wie ganz allgemein bekannt ist, wird durch das Aufnahmeobjektiv 12 tretendes Licht normalerweise über einen Spiegel 13 einer Fokussierplatte 14 und einem Pentaprisma 15 zugeführt und ist für einen Benutzer durch ein Sucherobjektiv 16 sichtbar. Bei einem Aufnahmevorgang wird der Spiegel 13 nach oben geklappt, so daß das durch das Aufnahmeobjektiv 12 eintretende Licht auf einer Filmfläche ein Bild erzeugt.

Das Kameragehäuse 11 besitzt eine Funktionseinheit 20, welche mit diesem über eine vor dem Pentaprisma 15 angeordnete Querachse 21 befestigt ist. Die Funktionseinheit 20 hat eine flache Form und ist so ausgelegt, daß sie bei einer Aufnahme dem aufzunehmenden Objekt zugewandt werden kann; eine Fläche auf der Oberseite des Tubus des Aufnahmeobjektivs 12 ist als ebener Flächenbereich 12a ausgebildet, welcher der zugeordneten Fläche der Funktionseinheit 20 entspricht.

Die Funktionseinheit 20 kann um die Querachse 21 verschwenkt werden, so daß sie zwischen einer Betriebsstellung, bei der ihre Vorderfläche dem Objekt zugewandt ist, und einer Außerbetriebsstellung, bei der sie den ebenen Flächenbereich 12a auf der Oberseite des Tubus des Aufnahmeobjektivs 12 abdeckt, verstellt wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Funktionseinheit 20 ist mit einer Blitzeinheit 22 ausgestattet, ferner einem lichtabgebenden Element 23 und einem lichtaufnehmenden Element 24 einer Triangulations- Entfernungsmeßeinrichtung oder zwei lichtaufnehmenden Elementen 23, 24, wenn eine Triangulations- Entfernungsmeßeinrichtung vom passiven Typ verwendet wird, sowie einem Hilfslicht abgebenden Element 25. Die Blitzeinheit 22 ist an einer Stelle angeordnet, die so weit wie möglich von der optischen Achse des Aufnahmeobjektivs 12 (Entfernung 1) liegt; das lichtabgebende Element 23 und das lichtaufnehmende Element 24 sind in der Nähe des unteren Bereichs der Blitzeinheit 22 angeordnet. Diese Anordnung ergibt sich daraus, daß die Blitzeinheit 22 vorzugsweise so weit wie möglich von der optischen Achse des Aufnahmeobjektivs 12 entfernt sein soll, um das Phänomen der roten Augen auszuschließen, wobei das lichtabgebende Element 23 und das lichtaufnehmende Element 24 bzw. die beiden lichtaufnehmenden Elemente 23 und 24 so angeordnet sein können, daß von diesen ausgehendes bzw. aufgenommenes Licht nicht durch das Aufnahmeobjektiv 12 optisch abgedeckt wird.

Wie bekannt ist, sendet das Hilfslicht abgebende Element 25 ein Kontrastmuster beispielsweise mit Licht im infraroten Bereich aus, wenn ein Objekt im Dunkeln liegt; es findet Verwendung, wenn eine Triangulations- Entfernungsmeßeinrichtung des passiven Typs verwendet wird, wobei in diesem Fall die Elemente 23 und 24 lichtaufnehmende Elemente sind. Dementsprechend ist das Hilfslicht abgebende Element 25 nicht erforderlich, wenn eine Triangulations-Entfernungsmeßeinrichtung des aktiven Typs verwendet wird. In diesem Fall sind ein lichtabgebendes Element 23 und ein lichtaufnehmendes Element 24 vorgesehen. Das Hilfslicht abgebende Element 25 ist neben der Blitzeinheit 22 angeordnet.

Verschiedene Betriebsschalter 27 der Kamera, beispielsweise zum Einstellen der Verschlußzeit, der Lichtempfindlichkeit, der Blende und dergleichen sind auf dem ebenen Flächenbereich 12a an der Oberseite des Tubus des Aufnahmeobjektivs 12 angeordnet. Außerdem ist ein Zoom-Schalter an der vorderen rechten Seite des Aufnahmeobjektivs 12 angeordnet. Ein Hauptschalter 30 ist auf dem ebenen Flächenbereich 12a vorgesehen, welcher in Abhängigkeit von der Stellung der Funktionseinheit 20 auf EIN bzw. AUS geschaltet ist. Er wird auf AUS geschaltet, wenn er durch die in ihre Außerbetriebsstellung geklappte Funktionseinheit 20 hineingedrückt wird, und er wird auf EIN geschaltet, wenn die Funktionseinheit 20 in ihre Betriebsstellung verstellt wird. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, sind die Betriebsschalter 27 so ausgebildet, daß sie durch die Funktionseinheit 20 nicht betätigt werden.

Obwohl die Funktionseinheit 20 im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel nur als klappbar beschrieben ist, kann sie auch abnehmbar am Kameragehäuse 11 angeordnet sein. Wenn sie abnehmbar ist, sind elektrische Verbinder jeweils an ihr und am Kameragehäuse 11 angeordnet. Bei Verwendung des abnehmbaren Typs können unterschiedliche Funktionseinheiten 20 mit Blitzeinheiten 22 unterschiedlicher Leitzahlen sowie mit Triangulations-Entfernungsmeßeinrichtungen vom aktiven Typ oder vom passiven Typ und dergleichen wahlweise verwendet werden.

Fig. 4 ist eine Konzeptdarstellung einer Anordnung, bei welcher das von dem Hilfslicht abgebenden Element 25 abgegebene Licht und die lichtaufnehmenden Elemente 23, 24 der Triangulations-Entfernungsmeßeinrichtung in gemeinsamer Abstimmung verstellt werden. Die lichtaufnehmenden Elemente 23 und 24 sowie das Hilfslicht abgebende Element 25 können um zugeordnete Achsen 23a und 25a verschwenkt werden; sie werden mittels eines an sich bekannten Verbindungsmechanismus 26 synchron verschwenkt. Der Verbindungsmechanismus 26 kann beispielsweise ein Transmissionsmechanismus sein, welcher durch einen Motor 100 angetrieben wird, wie Fig. 5 zeigt. Da das Hilfslicht abgebende Element 25 synchron mit den beiden lichtaufnehmenden Elementen 23, 24 verstellt wird, wird das aufzunehmende Objekt von dem Hilfslicht überstrichen. Das Objekt wird durch eine in Fig. 4 dargestellte Anordnung vertikal abgetastet. Eine ähnliche Anordnung kann zum horizontalen Abbtasten vorgesehen sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer Blitzeinheit (22), einem Aufnahmeobjektiv (12) und einer nach dem Triangulationsprinzip arbeitenden Entfernungsmeßeinheit (23, 24) mit folgenden Merkmalen:
    1. a) mindestens die Entfernungsmeßeinheit (23, 24) ist in einer Funktionseinheit (20) oberhalb des Aufnahmeobjektivtubus angeordnet
    2. b) die Funktionseinheit (20) ist am Kameragehäuse (11) zwischen einer Betriebsstellung und einer Außerbetriebsstellung schwenkbar angeordnet
    3. c) bei Einnahme der Betriebsstellung ist die Funktionseinheit (20) zusammen mit dem Aufnahmeobjektiv (12) auf das aufzunehmende Objekt gerichtet, und alle auf dem Aufnahmeobjektivtubus angeordneten Kamerabedienelemente (27, 28, 30) liegen frei
    4. d) bei Einnahme der Außerbetriebsstellung liegt die Funktionseinheit (20) auf dem Aufnahmeobjektivtubus auf und deckt dabei alle auf dem Aufnahmeobjektivtubus angeordneten Kamerabedienelemente (27, 28, 30) ab.
  2. 2. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsmeßeinheit (23, 24) an einer in Außerbetriebsstellung auf dem Aufnahmeobjektivtubus aufliegenden Fläche der Funktionseinheit (20) angeordnet ist.
  3. 3. Einäugige Spiegelreflex-Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bedienelemente (27, 28, 30) aufweisende Außenfläche (12a) an der Oberseite des Aufnahmeobjektivs (12) als ebene Fläche ausgebildet ist, und daß die Funktionseinheit (20) um eine im Bereich des gehäusenahen Endes der Außenfläche (12a) angeordnete, quer zur optischen Achse liegende Schwenkachse (21) zwischen einer von der Außenfläche (12a) an der Oberseite des Aufnahmeobjektivs (12) abstehenden Betriebsstellung in Aufnahmerichtung der Kamera nach vorne in eine die Außenfläche (12a) überdeckende Außerbetriebsstellung schwenkbar ist.
  4. 4. Einäugige Spiegelreflex-Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kamera ein mit der verstellbaren Funktionseinheit (20) zusammenwirkender Hauptschalter (30) vorgesehen ist derart, daß der Hauptschalter (30) in Außerbetriebsstellung der Funktionseinheit (20) geöffnet und in Betriebsstellung geschlosssen ist.
  5. 5. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche ein als Druckschalter ausgebildeter Hauptschalter (30) angeordnet ist, welcher in Außerbetriebsstellung der Funktionseinheit (20) eingedrückt und die Betriebsstellung freigegeben wird.
  6. 6. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der die Entfernungsmeßeinheit (23, 24) tragende Fläche der Funktionseinheit (20) zusätzlich eine Blitzeinheit (22) angeordnet ist.
  7. 7. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Funktionseinheit (20) ein Hilfslicht abgebendes Element (25) für eine passive Entfernungsmeßeinrichtung (23, 24) angeordnet ist.
  8. 8. Einäugige Spiegelreflex-Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzeinheit (22) den größstmöglichen radialen Abstand von der Schwenkachse (21) der Funktionseinheit (20) hat und daß die Entfernungsmeßeinheit (23, 24) zwischen Schwenkachse (21) und Blitzeinheit (22) angeordnet ist.
  9. 9. Einäugige Spiegelreflexkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionseinheit (20) von der Kamera abnehmbar ist.






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