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Rohrtrenneinrichtung - Dokument DE4013470C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4013470C2 15.09.1994
Titel Rohrtrenneinrichtung
Anmelder Georg Fischer AG, Schaffhausen, CH, Niederlassung: Georg Fischer AG, 78224 Singen, DE
Erfinder Nadler, Norbert, 8069 Panzhausen, DE
DE-Anmeldedatum 27.04.1990
DE-Aktenzeichen 4013470
Offenlegungstag 31.10.1991
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.09.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1994
IPC-Hauptklasse B23D 45/12
IPC-Nebenklasse B24B 27/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Rohrtrenneinrichtung, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Durch die DE 35 21 697 A1 ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art bekanntgeworden, welche so ausgebildet ist, daß sie mit den Rollenführungen während der Rohrtrennung um ein feststehendes Rohr geführt wird. Aufwendig bei dieser Einrichtung ist der viele Gelenke erforderliche Verstellmechanismus zur Einstellung der Rollenführungen auf unterschiedliche Rohrdurchmesser.

Das Trennwerkzeug ist in einer Geradführung für eine radiale Zustellung mittels eines Spindeltriebes verschiebbar angeordnet, wobei für die Zustellbewegung und für die Umlaufbewegung nacheinander die entsprechenden Handgriffe erforderlich sind.

Die DE-PS 9 19 332 zeigt eine um rohrartige Werkstücke herumführbare Handkreissäge mit einem Rollenführungsteil und mit einem mittels einer Geradführungen aufweisenden Verstelleinrichtung zustellbaren zweiten Führungsteil.

Mit dieser Verstelleinrichtung wird gleichzeitig das Sägeblatt zugestellt, so daß die Führungsschuhe am Führungsteil federnd angeordnet sein müssen. Dadurch kann beim Sägeschnitt ein Rattern entstehen. Außerdem kann das Sägeblatt in beiden Richtungen um das Werkstück geführt werden, wobei bei der Bewegung in der falschen Richtung kein einwandfreier Sägeschnitt möglich ist.

Die US-1144 867 als auch der DE-Prospekt "der Fachmann wundert sich" der Firma Roller-Sägetechnik zeigen jeweils eine stationär befestigbare Trennsäge, bei denen das Werkstück, wie z. B. ein Rohr in einer Spannvorrichtung fest eingespannt wird. Der Trennschnitt erfolgt durch eine Schwenkbewegung der Säge quer durch das Werkstück. Bei größeren Rohrdurchmessern erfordert dies entsprechend nachteilig große Sägeblattdurchmesser, wodurch Verklemmungen des Trennwerkzeuges und/oder unsaubere Trennschnitte entstehen können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Rohrtrenneinrichtung der eingangs genannten Art, welche einen einfach ausgebildeten Durchmesser-Verstellmechanismus aufweist und welche gleichzeitig auch für eine stationäre Anordnung zum Trennen bei Drehung des Rohres ausgebildet ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.

Durch die erfindungsgemäßen Merkmale von Anspruch 1 kann die Rohrtrenneinrichtung feststehend mit drehbarem Rohr oder bei feststehendem Rohr durch Drehen um das Rohr verwendet werden. Die Rohrtrenneinrichtung ist somit auch für dünnwandige Stahlrohre, Kupferrohre und Kunststoffrohre verwendbar.

Durch die Drehbarkeit der Rohrtrenneinrichtung nur in einer Richtung ist eine Fehlbedienung ausgeschlossen und immer ein einwandfreier Sägeschnitt bei erhöhter Betriebssicherheit gewährleistet.

Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Rohrtrenneinrichtung und

Fig. 2 eine Ansicht in Richtung A von Fig. 1.

Die Rohrtrenneinrichtung weist ein erstes Rollenführungsteil 1 und ein zweites Rollenführungsteil 2 auf. Das zweite Rollenführungsteil 2 ist mit einer Geradführung 3 versehen, in welcher das erste Rollenführungsteil 1 geführt ist und mittels einer Verstelleinrichtung 4 gegenüber dem ersten Rollenführungsteil 1 einstellbar ist. Die Verstelleinrichtung 4 weist vorzugsweise eine drehbar gelagerte Spindel 5 auf, welche mit einer Mutter 6 des ersten Rollenführungsteils 1 zusammenwirkt und mittels z. B. eines Handrades 7 drehbar ist.

Das erste Rollenführungsteil 1 weist Stege 8 auf, in welchen um eine Achse 9 schwenkbar ein Antrieb 10 für ein Trennwerkzeug 11 - vorzugsweise eine Kreissäge - gelagert ist. Der Antrieb 10 weist einen Getriebe-Motor 12 mit einem Handgriff 13 auf, an welchem ein Schalter 14 zum Einschalten des Elektromotors angeordnet ist.

Ein vorzugsweise als Stellschraube 16 ausgebildeter verstellbarer Anschlag 15 begrenzt den Einschwenkweg des Antriebes 10 und kann auf für unterschiedliche Rohrwandstärken erforderliche Einstechtiefen eingestellt werden.

Die Rollenführungsteile 1 und 2 weisen zwei mit axialem Abstand angeordnete Reihen Führungsrollen 17 auf. Beim zweiten Rollenführungsteil 2 sind in jeder Reihe jeweils vier Führungsrollen 17 angeordnet, wobei die beiden mittleren Rollen zur Auflage der im Durchmesser kleineren Rohre und die beiden äußeren Rollen zur Auflage der im Durchmesser größeren Rohre dienen. Alle Führungsrollen 17 sind z. B. mit einem Freilauf 18 versehen, wodurch sie nur in einer Richtung gemäß Pfeil 24 frei drehen können und in der Gegenrichtung gesperrt sind.

Am zweiten Rollenführungsteil 2 ist eine Klemmvorrichtung 20 angeordnet, welche eine an einem Arm 21 angeordnete Klemmschraube 22 aufweist. Damit kann die Rohrtrennvorrichtung an einem Arbeitstisch bzw. einer Werkbank 23 angeklemmt werden, wobei zum Trennen des Rohres 30 dies zwischen den Führungsrollen 17 liegend gemäß Pfeil 25 gedreht wird. Diese Arbeitsweise ist dann von Vorteil, wenn die Rohre 30 dünnwandig sind und beim festen Einspannen verformt würden. Sind die Rohre 30 jedoch gut einspannbar wird die auf das Rohr 30 aufgesetzte Rohrtrenneinrichtung gemäß Pfeil 26 um das Rohr bewegt.

Hierbei wird zuerst das Trennwerkzeug 11 mittels des Handgriffes 13 um die Achse 9 bis zum Anschlag 15 eingeschwenkt, wobei das Rohr 30 örtlich auf die eingestellte Einstechtiefe eingeschnitten wird. Anschließend wird die gesamte Rohrtrenneinrichtung von Hand mittels des Handgriffes 13 um das Rohr 30 herumgeführt und dabei durch die Säge getrennt.

Bei der Arbeitsweise mit feststehender Einrichtung erfolgt das Einfahren des Schneidwerkzeuges 11 auf Schnittiefe wie vorstehend beschrieben, wobei anschließend das Rohr 30 zum umfangsmäßigen Durchtrennen gedreht wird.

Die Rohrtrenneinrichtung ist somit für zwei Möglichkeiten der Rohrtrennung verwendbar und ist einfach bedienbar.

Durch Verwendung von handelsüblichen Bauelementen, wie z. B. des Antriebes mit Motor und/oder der Rollenführungen ist eine kostengünstige Herstellung möglich.


Anspruch[de]
  1. 1. Rohrtrenneinrichtung mit zueinander mittels einer Verstelleinrichtung verstellbaren Rollenführungsteilen, wobei an einem ersten Rollenführungsteil ein zustellbares Trennwerkzeug mit Antrieb angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem zweiten Rollenführungsteil (2) eine Klemmeinrichtung (20) zur stationären Befestigung der Rohrtrenneinrichtung sowie eine Gerad-Führung (3) der Verstelleinrichtung (4) für eine geradlinige Verschiebung des ersten Rollenführungsteiles (1) angeordnet ist, daß das Trennwerkzeug (11) mit dem Antrieb (1) um eine Achse (9) schwenkbar am ersten Rollenführungsteil (1) angeordnet ist und daß an den Rollenführungsteilen (1, 2) nur in eine Drehrichtung drehbare Rollen (17) angeordnet sind.
  2. 2. Rohrtrenneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstechtiefe des Trennschnittes mittels eines verstellbaren Anschlages (15) einstellbar ist.
  3. 3. Rohrtrenneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rollen (17) mit einem Freilauf (18) versehen ist.
  4. 4. Rohrtrenneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennwerkzeug (11) eine Kreissäge ist.






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