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Dokumentenidentifikation DE4313444A1 27.10.1994
Titel Sicherheitszelle für Banken, Kaufhäuser und dergleichen
Anmelder Kubicek, Milan, 4000 Düsseldorf, DE
Erfinder Kubicek, Milan, 4000 Düsseldorf, DE
Vertreter Sroka, P., Dipl.-Ing.; Feder, H., Dr.; Feder, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 40545 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 24.04.1993
DE-Aktenzeichen 4313444
Offenlegungstag 27.10.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.10.1994
IPC-Hauptklasse E05G 5/00
IPC-Nebenklasse E05F 1/10   E05F 15/12   E05G 5/02   
Zusammenfassung Eine Sicherheitszelle für Banken, Kaufhäuser und dergleichen mit Seitenwänden (1.5, 1.6), einem Dach (2) und einer durch eine Schwenktür (5) verschließbaren Ein-Ausgangsöffnung (3). Die Schwenktür (5) wird durch eine am Dach (2) angeordnete elektromechanische Steuereinrichtung geöffnet und geschlossen. Die Steuereinrichtung besitzt eine verschiebbare Steuerplatte (9), die mit jedem Türflügel (5) mechanisch gekoppelt ist. Die Steuerplatte (9) steht in einer ersten Bereitsschaftsstellung, in der die Tür geöffnet ist, unter der Wirkung einer Druckfeder und ist in dieser Stellung durch eine von außen lösbare Verriegelungsvorrichtung festgehalten. Beim Lösen der Verriegelung schließt sich die Tür (5) mit hoher Geschwindigkeit. Zum Öffnen der Tür dient ein elektromotorischer Spindelantrieb (12 bis 15), der nach Verriegelung der Steuerplatte (9) in der Bereitsschaftsstellung von dieser abkoppelbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitszelle für Banken, Kaufhäuser und dergleichen mit Seitenwänden sowie einem auf diesen Seitenwänden angeordneten Dach und mindestens einer in den Seitenwänden vorgesehenen Ein- und Auslaßöffnung, die durch eine über eine elektromechanische Steuereinrichtung automatisch von außen betätigbare Tür verschließbar ist, wobei die Seitenwände das Dach und die Tür aus schußsicherem Material bestehen.

Derartige Sicherzeitszellen dienen einerseits dem Schutz des Bankkunden, der, wenn er beispielsweise am Bankschalter größere Geldbeträge abhebt, nicht von Dritten beobachtet sein möchte, sie können aber auch bei Banküberfällen dazu dienen, den Bankräuber unschädlich zu machen, indem er durch rasches Schließen der Tür und gegebenenfalls des Schalterfensters in der Sicherheitszelle eingeschlossen wird.

Eine Sicherheitszelle mit den oben angegebenen Merkmalen ist beispielsweise in DE-PS 28 30 936 beschrieben. Die bekannte Sicherheitszelle besitzt eine durch eine elektrische Steuereinrichtung ansteuerbare Schiebetür, die gemäß einem Ausführungsbeispiel von einem Elektromotor aus über ein Schneckengetriebe betätigbar sein soll.

Es hat sich gezeigt, daß mit einer derartigen Tür und der vorgesehenen Ansteuerung ein rasches Schließen der Tür in einem Ernstfall nicht erreicht werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitszelle mit den eingangs erwähnten Merkmalen so auszubilden, daß sie im Ernstfall, d. h., wenn eine in sie eingedrungene Person in ihr festgehalten werden soll, von außen gesteuert in einem sehr rasch ablaufenden Schließvorgang verschlossen werden kann.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt grundsätzlich mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, einerseits anstelle einer Schiebetür eine Schwenktür zu verwenden und andererseits für das Schließen und das Öffnen der Tür unterschiedliche Betätigungsvorrichtungen einzusetzen und insbesondere den Schließvorgang unter der Wirkung einer vorgespannten Druckfeder ablaufen zu lassen, die nach Lösen einer entsprechenden Verriegelung eine ausreichend hohe Schubkraft zur Verfügung stellt, um eine hohe Schließgeschwindigkeit sicherzustellen.

Das Wiederöffnen der Tür kann dann gegebenenfalls nach Lösen einer Öffnungssperre mit erheblich langsamerer Geschwindigkeit erfolgen, und zwar derart, daß gleichzeitig die Druckfeder wieder gespannt wird, so daß die Tür nach dem Öffnen und Verriegeln der Druckfeder bzw. Druckfedern in einen Bereitschaftszustand versetzt werden kann, aus dem sie wiederum mit hoher Geschwindigkeit geschlossen werden kann.

Die erfindungsgemäße Art der Steuerung und Betätigung des Schließvorgangs der Tür eröffnet eine weitere Möglichkeit der Anwendung der erfindungsgemäßen Sicherheitszelle außer zur Sicherung von Bankkunden oder Festsetzung von Bankräubern, nämlich eine Anwendung in Kaufhäusern und Selbstbedienungsmärkten, in denen verhindert werden soll, daß Kunden mit Waren das Haus oder bestimmte Abteilungen verlassen, ohne die Ware bezahlt zu haben. Es ist bekannt, zu diesem Zweck an den Ausgängen Sicherheitsvorrichtungen aufzustellen, die aufgrund bestimmter Kennzeichnungen der Ware Signale abgeben, wenn jemand mit unbezahlter Ware den Raum oder das Haus verlassen will. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die an der Sicherheitsvorrichtung vorbeigehende Person nicht am Verlassen des Hauses oder des Raumes gehindert wird und es somit unter Umständen zu Schwierigkeiten führt, die Person festzuhalten.

Die erfindungsgemäße Sicherheitszelle kann in einer Weiterbildung zum Festhalten solcher Personen verwendet werden, indem sie, wie weiter unten anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, im Ausgang des Hauses oder Raumes installiert wird und mit einer Eingangstür und mit einer Ausgangstür versehen ist, die auf ein entsprechendes Signal hin von außen in der erfindungsgemäßen Weise mit hoher Geschwindigkeit verschlossen werden können.

Die erfindungsgemäße Sicherheitszelle ist in einfacher Weise aus für den gemachten Zweck geeigneten Platten aus Metall oder Panzerglas aufbaubar.

Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für eine Sicherheitszelle nach der Erfindung näher erläutert.

In den Zeichnungen zeigt

Fig. 1 eine Sicherheitszelle in einer perspektivischen Ansicht von außen mit geöffneter Eingangstür;

Fig. 2 die Sicherheitszelle nach Fig. 1 in einem Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1;

Fig. 3 die Sicherheitszelle nach Fig. 1 und 2 in einem Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2;

Fig. 4 einen Teilschnitt durch das Dach der Sicherheitszelle nach Fig. 1 bis 3 nach der Linie E-F in Fig. 2;

Fig. 5 einen vertikalen Teilschnitt nach der Linie G-H in Fig. 4;

Fig. 6 in einer Schnittdarstellung analog Fig. 3 eine andere Ausführungsform der Sicherheitszelle mit einer verschließbaren Eingangstür und einer verschließbaren Ausgangstür.

Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Sicherheitszelle ist zum Einsatz an einem Bankschalter gedacht. Sie besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß und ist in Plattenbauweise aufgebaut, wobei die Seitenwände 1 und 2 aus Platten 1.1 bis 1.6 aus geeigneten schußsicherem Material bestehen. So können beispielsweise die Platten 1.1, 1.3, 1.4 und 1.6 aus in Sandwich-Bauweise gestalteten Stahlplatten aufgebaut sein, während die Platten 1.2 und 1.5 aus Panzerglas bestehen. An der einen Schmalseite der Sicherheitszelle befindet sich der Bankschalter, der durch einen entsprechenden Schaltertisch 6 eine Durchreiche 7 und eine Schutzglasscheibe 8 angedeutet ist. Auf die Oberseite der Sicherheitszelle ist eine Dachplatte 2 aufgesetzt und an der vorderen Schmalseite befindet sich der Ein-Ausgang 3, der mittels einer Tür verschließbar ist, die als Schwenktür aufgebaut ist mit zwei Türflügeln 4 und 5, die um vertikale Schwenkachsen 4.1 bzw. 5.1 aus der in Fig. 3 dargestellten Geschlossenstellung nach innen in eine Offenstellung geschwenkt werden können.

Die Betätigungsvorrichtung für das Öffnen und Schließen der Türflügel 4 und 5 ist in den Fig. 2, 4 und 5 genauer dargestellt.

In der Dachplatte 2 ist an horizontal oberhalb der Seitenwände in Längsrichtung der Sicherheitszelle verlaufenden Führungsschienen 16.1 und 16.2 eine Steuerplatte 9 verschiebbar geführt. Zwischen dieser Steuerplatte und den Oberkanten der Türflügel 4 und 5 befinden sich mit den Drehzapfen der Türflügel fest verbundene und somit mit den Türflügeln in einer horizontalen Ebene verschwenkbare Steuerarme 4.2 bzw. 5.2, die an ihrem freien Ende jeweils einen nach oben weisenden vertikalen Führungszapfen 4.3 bzw. 5.3 aufweisen, welcher jeweils in einer Führungsnut 9.1 bzw. 9.2 an der Unterseite der Steuerplatte 9 eingreift. Die Länge der Führungsnuten 9.1 und 9.2 und ihre Ausgestaltung im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung der Steuerplatte 9 ist derart, daß sich in der Geschlossenstellung der Türflügel 4 und 5 die Führungszapfen 4.3 und 5.3 am einen Ende der Führungsnut 9.1 bzw. 9.2 befinden. Bei einer Bewegung der Führungsplatte 9 in Pfeilrichtung A, die zur Öffnung der Türflügel führt, bewegen sich die Führungszapfen 4.3 und 5.3 entlang der Führungsnut 9.1 und 9.2, wobei sie die gestrichelt eingezeichnete gekrümmte Bewegungsbahn durchlaufen. Hierdurch werden über die Steuerarme 4.2 und 5.2 die Türflügel 4 und 5 in die Offenstellung bewegt. Bei einer Bewegung der Steuerplatte 9 in Pfeilrichtung Z werden in analoger Weise die Türflügel 4 und 5 wieder in die Geschlossenstellung bewegt.

Die Bewegung der Steuerplatte 9 in Pfeilrichtung Z erfolgt unter der Wirkung zweier Druckfedern 10, während ihre Bewegung in Pfeilrichtung A über ein Schraubgewinde erfolgt, welches eine in Bewegungsrichtung der Steuerplatte verlaufende Schraubspindel 12 aufweist, sowie eine in einer Längsnut 9.3 der Steuerplatte 9 unverdrehbar geführte Spindelmutter 13. Die Schraubspindel 12 ist über ein Getriebe 14 mit der Abtriebswelle eines elektrischen Antriebsmotors 15 verbunden. An dem von der Tür abgewandten Ende der Längsnut 9.3weist diese einen als Stützanschlag wirkenden Absatz 9.4 auf, an den die Spindelmutter 13 bei einer Bewegung in Pfeilrichtung A anschlägt und bei weiterer Drehung der Schraubspindel 12 die Steuerplatte 9 aus der in Fig. 4 dargestellten Stellung in Pfeilrichtung A mitnimmt, bis diese sich unter Zusammendrücken der Schraubendruckfedern 10 in ihrer dem Antriebsmotor 15 zugewandten Endstellung befindet, in der sie durch nicht näher dargestellte Verriegelungsvorrichtungen 11, die von außen her betätigbar sind, festgehalten wird. In dieser Stellung kann nunmehr durch Drehung der Spindel 12 die Spindelmutter 13 in der Längsnut 9.3 zurückbewegt werden, bis zu dem in Fig. 4 unteren Ende der Längsnut 9.3. Die Länge der Längsnut 9.3 ist so bemessen, daß sie im wesentlichen der Länge der Bewegungsstrecke der Steuerplatte 9 in Pfeilrichtung Z entspricht. Dies bedeutet, daß die Steuerplatte 9 nach dem oben beschriebenen Zurückbewegen der Spindelmutter 13 in ihrer Bewegungsrichtung vom Spindelgetriebe 12-13 entkoppelt ist und sich damit in einer Bereitschaftsstellung befindet. Beim Lösen der Verriegelungsvorrichtungen 11 wird daher die Steuerplatte 9 unter der Kraftwirkung der Schraubendruckfedern 10 mit erhöhter Geschwindigkeit in Pfeilrichtung Z bewegt, was, wie bereits beschrieben, zum raschen Schließen der Türflügel 4 und 5 führt.

Damit während der Schließbewegung und in der Geschlossenstellung die Türflügel nicht gewaltsam geöffnet werden können, ist eine Öffnungssperre vorgesehen, die eine an der Oberseite der Steuerplatte 9 angeordnete Zahnstange 17 aufweist, in welche eine Arretiervorrichtung 18 eingreift, die fest an der Dachplatte 2 angeordnet ist und z. B. einen in die Zahnstange 17 eingreifenden Sperriegel besitzt, der unter Federkraft steht und elektromagnetisch in eine Entriegelungsstellung zurückziehbar ist. Der Anschlag der Steuerplatte 9 am Ende der Schließbewegung wird von einem nicht dargestellten Stoßdämpfer abgefangen.

Das Wiederöffnen erfolgt nach Lösen der Öffnungssperre 17-18 in der bereits oben beschriebenen Weise über das Schraubgetriebe 12-13.

Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform einer Sicherheitszelle ist als Durchgangszelle in Pfeilrichtung D gedacht. Sie besitzt Seitenwände 1&min; und 2&min; sowie einen Eingang 3&min;, der mittels der Türflügel 4&min; und 5&min; verschließbar ist, sowie einen Ausgang 32&min;, der mittels der Türflügel 42&min; und 52&min; verschließbar ist. Die Ansteuerung und Bewegung der Türflügel 4&min; und 5&min; sowie 42&min; und 52&min; erfolgt jeweils in der gleichen Weise wie bei dem anhand von Fig. 1 bis 5 beschriebenen Ausführungsbeispiel. In Fig. 6 sind die Türflügel 4&min; und 5&min; in der geöffneten Stellung und die Türflügel 42&min; und 52&min; in der geschlossenen Stellung dargestellt, was nur zum besseren Verständnis der Bewegungsabläufe dient. Die in Fig. 6 dargestellte Sicherungszelle ist zum Einsatz in einem Kaufhaus oder Selbstbedienungsmarkt am Ausgang des Hauses oder eines Raumes gedacht. Die Sicherheitszelle wird in Pfeilrichtung D vom Publikum durchlaufen und im Normalzustand befinden sich sowohl die Türflügel 4&min; und 5&min; als auch die Türflügel 42&min; und 52&min; in der geöffneten Stellung. Auf ein bestimmtes Steuersignal hin, das beispielsweise in an sich bekannter Weise von an der Ware angeordneten Markierungsvorrichtungen ausgehen kann, wird von einer Erkennungsvorrichtung 19 aus der bereits beschriebene Schließmechanismus der Türflügel in Tätigkeit gesetzt, so daß sämtliche Türflügel die beschriebene rasche Schließbewegung durchführen und die sich in der Sicherheitszelle befindende Person eingeschlossen ist.

Selbstverständlich ist es bei beiden dargestellten Ausführungsformen möglich, in nicht eigens dargestellter Weise Vorrichtungen zum Auslösen der Schließbewegung und zum Öffnen der Türflügel von Hand vorzusehen. Das Auslösen der Schließbewegung kann z. B. über einen die Verriegelungsvorrichtung 11 lösenden Schnurzug erfolgen, während das Öffnen über einen Handkurbelantrieb erfolgen kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Sicherheitszelle für Banken, Kaufhäuser und dergleichen mit Seitenwänden sowie einem auf diesen Seitenwänden angeordneten Dach und mindestens einer in den Seitenwänden vorgesehenen Ein-Auslaßöffnung, die durch eine über eine elektromechanische Steuereinrichtung automatisch von außen betätigbare Tür verschließbar ist, wobei die Seitenwände, das Dach und die Tür aus schußsicherem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür als Schwenktür mit mindestens einem um eine vertikale Achse schwenkbaren Türflügel (4, 5; 4&min;, 5&min;, 42&min;, 52&min;) ausgebildet ist und die elektromechanische Steuereinrichtung eine am Dach (2) angeordnete in horizontaler Richtung verschiebbar geführte Steuerplatte (9) aufweist, die mit jedem Türflügel (4, 5) derart mechanisch gekoppelt ist, daß in einer ersten Bereitschaftsstellung der Steuerplatte (9) der Türflügel (4, 5) geöffnet ist, während er in einer zweiten Verschlußstellung geschlossen ist und die Steuerplatte (9) in der Bereitschaftsstellung, in der sie durch eine von außen lösbare Verriegelungsvorrichtung (11) festgehalten ist, unter der in Richtung auf die Verschlußstellung wirkenden Kraft mindestens einer Druckfeder (10) steht und zur Bewegung der Steuerplatte (9) aus der Verschlußstellung zurück in die Bereitschaftsstellung ein von außen ansteuerbarer elektromotorischer Antrieb (12 bis 15) dient, der nach Verriegelung der Steuerplatte (9) in der Bereitschaftsstellung von dieser abkoppelbar ist.
  2. 2. Sicherheitszelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Koppelung zwischen jedem Türflügel (4, 5) und der Steuerplatte (9) durch einen an einem mit dem Türflügel (4, 5) gekoppelten Steuerarm (4.2, 5.2) angeordneten vertikalen Führungszapfen (4.3, 5.3) erfolgt, der in einen Führungsschlitz oder eine Führungsnut (9.1, 9.2) eingreift, der bzw. die in der Steuerplatte (9) in einer solchen Richtung verlaufend angeordnet ist, daß bei der Bewegung der Steuerplatte (9) aus der Bereitschaftsstellung in die Verschlußstellung durch die Bewegung des Führungszapfens (4.3, 5.3) im Führungsschlitz bzw. in der Führungsnut (9.1, 9.2) der Türflügel (4, 5) aus der geöffneten in die geschlossene Stellung bewegt wird.
  3. 3. Sicherheitszelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromotorische Antrieb ein Schraubspindelantrieb (12 bis 15) ist, mit einer in Bewegungsrichtung (A) der Steuerplatte (9) verlaufenden Schraubspindel (12), auf der eine Spindelmutter (13) angeordnet ist, die in einem von der von der Tür abgewandten Querseite der Steuerplatte (9) an in Bewegungsrichtung (A) der Steuerplatte verlaufenden Längsschlitz oder einer Längsnut (9.3) unverdrehbar geführt ist, wobei sich im Bereich dieser Querseite in der Bahn der Spindelmutter (13) ein mit der Steuerplatte (9) fest verbundener Stützanschlag (9.4) befindet und die Länge des Längsschlitzes bzw. der Längsnut (9.3) mindestens gleich der Länge der Bewegungsstrecke der Steuerplatte (9) aus der Bereitschaftsstellung in die Verschlußstellung ist.
  4. 4. Sicherheitszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür als zweiflügelige Schwenktür ausgebildet ist mit zwei einander gegenüberliegenden, die Türöffnung (3, 3&min;, 32&min;) gemeinsam verschließenden, um zueinander parallele Achsen schwenkbaren Türflügeln (4, 5; 4&min;, 5&min;, 42&min;, 52&min;), von denen jeder über einen Führungszapfen (4.3, 5.3) und einen Führungsschlitz bzw. eine Führungsnut (9.1, 9.2) mit der Steuerplatte (9) mechanisch gekoppelt ist.
  5. 5. Sicherheitszelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Durchgangszelle ausgebildet ist mit zwei an den beiden Enden der Zelle angeordneten automatisch von außen verschließbaren Türen (4&min;, 5&min;, 42&min;, 52&min;).
  6. 6. Sicherheitszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß aufweist und in Plattenbauweise aufgebaut ist.
  7. 7. Sicherheitszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß während der Schließbewegung und in der Geschlossenstellung der Türflügel (4, 5) auf die Steuerplatte (9) eine Öffnungssperre (17, 18) einwirkt.






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