PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE68914677T2 03.11.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0432191
Titel BEFESTIGUNGSANORDNUNG.
Anmelder Persson, Per Ola Jörgen, Halmstad, SE;
Troell, Klas Patrik, Halmstad, SE
Erfinder Mellgren, Erik Ola, S-302 46 Halmstad, SE;
Persson, Per Ola Jörgen, S-302 61 Halmstad, SE;
Rompotti, Lars Waldemar, S-302 55 Halmstad, SE;
Troell, Klas Patrik, S-302 32 Halmstad, SE
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Ehnold, A., Dipl.-Ing.; Schuster, T., Dipl.-Phys.; Goldbach, K., Dipl.-Ing.Dr.-Ing.; Aufenanger, M., Dipl.-Ing.; Klitzsch, G., Dipl.-Ing.; Vogelsang-Wenke, H., Dipl.-Chem. Dipl.-Biol.Univ. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 68914677
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.08.1989
EP-Aktenzeichen 899096366
WO-Anmeldetag 25.08.1989
PCT-Aktenzeichen SE8900446
WO-Veröffentlichungsnummer 9002077
WO-Veröffentlichungsdatum 08.03.1990
EP-Offenlegungsdatum 19.06.1991
EP date of grant 13.04.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.11.1994
IPC-Hauptklasse B63B 15/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Mastfußschienen nach dem Stand der Technik weisen eine Reihe von Nachteilen auf, wie z.B. Steckenbleiben bei Kontakt mit Sand, zu viele Stoppositionen, die Stoppositionen und deren Anzahl können nur schwer - oder gar nicht - vorbestimmt werden, verhältnismäßig hohe Herstellungskosten. Darüber hinaus haben sich viele der Konstruktionen nach dem Stand der Technik infolge einer mangelhaften mechanischen Festigkeit der darin enthaltenen Bestandteile, die einen schnellen Verschleiß und frühzeitige Schäden zur Folge hat, als sehr kurzlebig erwiesen. Ein Beispiel für eine solche Konstruktion ist in der DE-A-3514472 offenbart.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der Konstruktionen nach dem Stand der Technik zu vermeiden oder zumindest erheblich einzuschränken.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die in der Einleitung offenbarte Vorrichtung die kennzeichnenden Merkmale gemäß einem oder mehreren der beiliegenden Ansprüche aufweist.

Die vorliegende Erfindung stellt eindeutig eine äußerst wirksame und zuverlässige Vorrichtung bereit, die problemlos zu bedienen ist und eine beliebige Einstellung der Stoppositionen sowie ein zuverlässiges und schnelles Wechseln zwischen den vorgewählten Stoppositionen zuläßt, ohne daß die naheliegende Gefahr besteht, daß die Vorrichtung aufgrund von Sand oder ähnlichem steckenbleibt. Weiterhin ist die Verankerung der Wippe stabil und sicher, wodurch ein unbeabsichtigtes Lösen des Mastfußes verhindert wird. Darüber hinaus ist das Pedal entfernbar, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen des Mastfußes nicht möglich ist und die Beförderung des Segelbretts erleichtert wird. Infolge der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung der Vorrichtung verhältnismäßig preiswert, so daß der wirtschaftliche Gesamteindruck äußerst vorteilhaft ist.

Eine Ausgestaltung der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlicher beschrieben. Fig. 1 ist eine auseinandergezogene Prinzipskizze einer Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, in der gestrichelte Linien einen Hinweis auf den Einbauort der Teile geben. Fig. 2 ist eine teilweise im Profil dargestellte Zeichnung von Teilen der in Fig. 1 gezeigten Ausgestaltung. Fig. 3 ist eine der Fig. 1 ähnliche auseinandergezogene Prinzipskizze einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Fig. 4 ist der in Fig. 2 dargestellten Zeichnung ähnlich.

Die in Fig. 1 dargestellte Ausgestaltung einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Kasten 1, ein Endstück 2 und ein Frontstück 9, eine Scharnierwelle 3, eine Wippe 4, ein Gleitstück 5 (in der Fachwelt allgemein als Läufer bekannt), Vorsprünge 6 zum Verankern auf der Wippe 4, wobei die Vorsprünge 6 wahlweise Imbusschrauben (z.B. M6) sein können, einen Pedalstift 7, ein Pedal 8, eine Feder 10, einen Sperrbügel 12 und ein Mastfußende 13. Das Mastfußende 13 weist ein Gewindeloch auf, das für eine Gewindeflanschwelle 14 an einem Verbindungsstück 11 vorgesehen ist, das nachgiebig ist und den Übergang vom Mastfußende 13 zum eigentlichen Mast (nicht gezeigt) darstellt. Das nachgiebige Verbindungsstück 11 kann aus Gummi hergestellt sein und wird in vielen Zusammenhängen als Kraftverbindung bezeichnet. Fachkundige Personen werden beim Lesen dieser Beschreibung sofort erkennen, daß dieses Teil auch eine Vielzahl anderer Konstruktionen aufweisen kann als die in den Zeichnungen dargestellte Konstruktion.

In der Oberseite des Kastens 1 befindet sich ein Längsschlitz 15, in den das obere Teil 16 des Läufers 5 paßt. Auf der Innenseite der Seitenwände verfügt der Kasten 1 über zwei einander zugewandte Flansche 17 und 18 für die entsprechenden Nuten 19 und 20 im Läufer 5. Der Läufer 5 kann folglich in den Kasten 1 eingefügt werden und läuft fein angepaßt auf den Flanschen 17 und 18, wobei sich der obere Teil 16 in dem Schlitz 15 befindet. Der Läufer sollte so angepaßt sein, daß Sandkörner nicht eindringen können. Auf der Seitenwand des Kastens 1, wo sich der Flansch 18 befindet, verfügt der Kasten über Scharnierteile bzw. Scharnierflansche 21, die in Längsrichtung durch Öffnungen 22, 23, 24 und 25 unterbrochen sind.

Die Wippe 4 weist drei Scharnierteile 26, 27 und 28 auf, die in die Öffnungen 22, 24 und 25 passen. Nach dem Einlegen der Wippe 4 in den Kasten 1 und der Scharnierteile 26-28 in die jeweiligen Öffnungen 22, 24 und 25 wird die Scharnierwelle 3 eingeschoben, so daß die Wippe 4 schwenkbar im Kasten 1 befestigt ist. Die Scharnierwelle 3 wird auch durch die in der Öffnung 23 befindliche Feder 10 geführt, wodurch die Wippe 4 gegen den Läufer 5 gedrängt wird. In die Wippe 4 werden ein oder mehrere Vorsprünge 6 geschraubt; dabei hängt ihre Anzahl von der Anzahl der gewünschten Stoppositionen ab. In den meisten Fällen ist lediglich eine Front- und eine Endposition erforderlich.

In Fig. 2 ist das Zusammenwirken zwischen einem Vorsprung 6 auf der Wippe 4 und einer Ausnehmung 29 in dem Läufer 5 ausführlich dargestellt. In dieser Figur ist außerdem erkennbar, daß der Läufer auf seiner Unterseite eine vordere schräge Fläche 30 und eine hintere schräge Fläche 31 aufweist, um den Lauf des Vorsprungs 6 zu erleichtern und die Wippe 4 nach unten gegen die Federwirkung 10 zu drängen, bis sich der Vorsprung 6 in der Ausnehmung 29 befindet.

Auf der Vorderseite ist der Kasten 1 mit einem Frontstück 9 geschlossen und auf der Rückseite ist der Kasten 1 mit einem Endstück 2 geschlossen, das eine Öffnung 32 zum Zusammenwirken mit einem Schaft 33 am Pedal 8 aufweist. Darüber hinaus verfügt der Schaft 33 über eine querverlaufende Öffnung 33A, die für den Stift bzw. Querträger 7 vorgesehen ist, der in die Wippe 4 eingreift und diese vom Läufer 5 aus nach unten schwingt, wenn das Fußpedal 8 nach unten in die Öffnung 32 gedrückt wird.

Die vorliegende Erfindung ermöglicht einen solchen Aufbau der in der Vorrichtung enthaltenen Bestandteile, daß viele der Bestandteile in geeigneten Materialien durch Strangpressen und Spritzguß hergestellt werden können. Der Kasten 1 und die Wippe 4 werden vorzugsweise aus Aluminium stranggepreßt, das Endstück 2, das Pedal 8, der Querträger 7, der Läufer 5 und das Frontstück 9 können aus einem geeigneten Plastwerkstoff spritzgegossen werden.

Die dargestellte Verankerung des Mastfußendes 13 im Läufer 5 ist lediglich ein Beispiel. Es könnte gleichermaßen eine Vielzahl anderer Ausführungen und Konstruktionen gut eingesetzt werden. In der vorliegenden Ausgestaltung ist das Mastfußende 13 mit einer um den Umfang verlaufenden Nut 34 versehen. Das Mastfußende 13 paßt in eine Öffnung 35 im Läufer 5, und die Schafte des Sperrbügels 12 werden in die Öffnungen 36 und 37 eingefügt, die in der Öffnung 35 münden, so daß die Schafte des Sperrbügels 12 bis in die Nut 34 reichen und das Mastfußende 13 fest in der Öffnung 35 verriegeln.

Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Ausgestaltung einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung stimmt, abgesehen von bestimmten Einzelheiten, die allerdings von großer Bedeutung sind, im wesentlichen mit der Ausgestaltung von Fig. 1 und 2 überein. Gleiche Teile weisen die gleichen Bezugsnummern auf. In dieser Ausgestaltung ist die Feder 10 eine Blattfeder, die sich unterhalb der Wippe 4, vorzugsweise in der Nähe des Endstücks 2, befindet. Die Blattfeder 10 ist derart aufgebaut, daß ihre Federkraft zu Beginn des Schwenkvorgangs der Wippe 4 am höchsten und in der Position zum Freigeben des Läufers 5 von einem Vorsprung 6 am niedrigsten ist. Beim Aufbau der Blattfeder 10 wurde auch berücksichtigt, daß sie den Schwenkvorgang der Wippe 4, insbesondere in der Freigabeposition, nicht behindern darf. Der Schaft 33 an dem Pedal 8 ist sechseckig und die Öffnung 32 ist an den Schaft 33 angepaßt und mit einer Mehrzahl von Ausnehmungen bzw. Nuten versehen, so daß Sandkörner oder ähnliches abgespült werden können.

Die vordere schräge Fläche 30 des Läufers 5 ist nicht so steil wie die hintere schräge Fläche 31, wodurch das Überspringen der Vorsprünge 6 auf der Wippe 4 beim Wechseln von einer Frontposition in eine Rückposition erleichtert und gleichzeitig das Eingreifen eines Vorsprungs 6 in der Ausnehmung 29 während einer Vorwärtsbewegung erleichtert wird.

Ein weiterer entscheidender Detailunterschied zwischen der Ausgestaltung von Fig. 1 und 2 und der Ausgestaltung von Fig. 3 und 4 ist der, daß die Öffnung für den Schaft 3 von der Innenseite des Kastens 1 nach außen gedreht ist, so daß eine Beeinträchtigung durch Sand und Salz völlig gering gehalten wird.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Verankern eines Mastfußes in einem Segelbrett, einem sogenannten Windsurf-Brett, so daß die Position des Mastfußes während des Segelns über die Länge des Segelbrettes verstellbar ist, wobei die Vorrichtung ein Profil (1), das in das Segelbrett eingelassen ist und über das ein Läufer (5) verschiebbar und zum Verankern des eigentlichen Mastfußes (13) gedacht ist, sowie Mittel zum Lösen und Verriegeln des Läufers (5) aufweist, wobei das Profil als ein Kasten (1) mit einem Längsschlitz (15) für den Mastfuß (13) in seiner Oberseite und mit zwei einander zugewandten, länglichen Innenflanschen (17,18) ausgestaltet ist, die jeweils in ihre Nut (19, 20) auf beiden Seiten des Läufers (5) passen, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (5) an seiner Unterseite eine Ausnehmung (29) zum Zusammenwirken mit einem oder mehreren Vorsprüngen (6) auf einer Wippe (4) aufweist, und daß die Wippe (4) schwenkbar in der einen Längsseitenwand des Kastens (1) an mehreren Positionen entlang der einen Längsseitenwand des Kastens (1) befestigt und zum Zusammenwirken mit einem Pedal (8) angeordnet ist, das nach Betätigung zum Lösen des Läufers (5) von einem Riegelvorsprung (6) die Wippe (4) umlegt, bis der Vorsprung (6) von der Ausnehmung (29) in dem Läufer (5) frei ist, wonach dieser über die Flansche (17,18) geschoben werden kann.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (4) mit einer Mehrzahl voneinander beabstandeter Scharnierteile (21, 26, 27, 28) und einer durchgehenden Welle (3) schwenkbar an der Kastenwand befestigt ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (4) zum Schwenken in einer Richtung zu dem Läufer (5) hin gefedert (10) ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (5) auf einer Seite der Ausnehmung (29) angeordnet ist, mit einer schrägen Fläche (30, 31) zum Zusammenwirken mit den Vorsprüngen (6) auf der Wippe (4), die bei Kontakt so gedreht wird, daß der Vorsprung in die Ausnehmung (29) eingereift und der Läufer (5) in dieser Position entlang der Wippe (4) verriegelt, an der sich der Vorsprung (6) befindet.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (8) T-förmig ist und daß der vertikale Schaft (33) in eine entsprechende Öffnung (32) in dem Endstück (2) paßt, wobei das Pedal ein Teil (7) zum Zusammenwirken mit der Wippe (4) aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zusammenwirkteil (7) leicht von dem Pedal (8) entfernen läßt.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com