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Methode und Einrichtung zum Spurzugriff für Gerät für optische Scheiben. - Dokument DE69011552T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69011552T2 08.12.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0387018
Titel Methode und Einrichtung zum Spurzugriff für Gerät für optische Scheiben.
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Yanagi, Shigenori, Kawasaki-Shi, Kanagawa 211, JP
Vertreter Seeger, W., Dipl.-Phys.; Seeger, A., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 81369 München
DE-Aktenzeichen 69011552
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.03.1990
EP-Aktenzeichen 903024016
EP-Offenlegungsdatum 12.09.1990
EP date of grant 17.08.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.12.1994
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/085   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Spurzugriffssteuerverfahren und eine Spurzugriffssteuervorrichtung für ein optisches Plattensystem, und im besonderen, aber nicht ausschließlich, auf solch ein Verfahren und eine Vorrichtung für eine optische Plattenvorrichtung, bei der zwei Strahlen, die einen Schreibstrahl und einen Lesestrahl umfassen, durch eine einzelne Objektlinse eines optischen Kopfes hindurchtreten, so daß, während Daten mit dem Schreibstrahl auf eine gewisse Spur einer optischen Platte geschrieben werden, die mit dem Schreibstrahl geschriebenen Informationen mit dem Lesestrahl ausgelesen werden, der in der Rotationsrichtung der Platte hinter dem Schreibstrahl positioniert ist.

Bei der optischen Plattenvorrichtung wird eine Bestätigungsleseoperation ausgeführt. Solch ein Bestätigungslesen umfaßt, nachdem Daten auf eine optische Platte geschrieben worden sind, das Lesen von solchen Daten, um die ausgelesenen Daten mit den Schreibdaten zu vergleichen, um die Zuverlässigkeit der optischen Plattenvorrichtung zu gewährleisten.

Bei herkömmlichen Systemen wird ein einzelner Lichtstrahl durch eine Objektlinse eines optischen Kopfes auf eine optische Platte projiziert, so daß er sowohl zum Schreiben als auch zum Lesen dienen kann. Genauer gesagt, bei Verwendung eines einzelnen Lichtstrahls wird das Schreiben bei einer gewissen Rotation einer optischen Platte ausgeführt, und dann wird das Lesen bei einer nächsten Rotation der optischen Platte ausgeführt, wonach die Schreibdaten und die Lesedaten miteinander verglichen werden. Bei einer optischen Plattenvorrichtung, die solch ein Bestätigungslesen ausführt, muß eine optische Platte für das Schreiben von Daten um zwei vollständige Rotationen rotiert werden, und es besteht das Problem, daß viel Zeit erforderlich ist.

Es ist ein Verfahren bekannt (Journal of SMPTE, Juli 1974, S. 554-559), bei dem ein Schreibstrahl und ein Lesestrahl durch eine einzelne Objektlinse eines optischen Kopfes zu derselben Zeit hindurchtreten, so daß, während Daten mit dem Schreibstrahl auf eine gewisse Spur einer optischen Platte geschrieben werden, die mit dem Schreibstrahl geschriebenen Informationen durch den Lesestrahl ausgelesen werden, der in der Rotationsrichtung der Platte hinter dem Schreibstrahl positioniert ist. Demzufolge werden das Datenschreiben und das Bestätigungslesen zu derselben Zeit ausgeführt, um dadurch die Datenschreibzeit der optischen Plattenvorrichtung zu reduzieren. In der optischen Plattenvorrichtung wird das Fokussieren eines Lichtstrahls durch einen Fokussierungsservocontroller gesteuert, während die Spurposition des Strahls durch einen Spurservocontroller sowohl für den Schreibstrahl als auch für den Lesestrahl gleichzeitig gesteuert wird. Die Spurservosteuerung nutzt zum Beispiel eine Veränderung des Betrags von reflektiertem Licht auf Grund einer Beugungserscheinung eines Strahlenpunktes durch eine spiralige Führungsrille (Spur), die im voraus auf einer optischen Platte vorgesehen wurde. Im besonderen wird durch Nutzen dessen, daß eine Verteilung eines Betrags von reflektiertem Licht, die durch einen Fotodetektor detektiert wird, mit einer Beugung von Licht durch eine Spur in Abhängigkeit von einer Position eines Strahlenpunktes bezüglich der Spur verändert wird, ein Spurfehlersignal eines Strahlenpunktes hinsichtlich der Spur erhalten.

Solch ein Spurfehlersignal wird durch Empfangen eines Betrags von reflektiertem Licht eines Schreibstrahls durch einen Fotodetektor erhalten. Herkömmlicherweise wird in einer optischen Plattenvorrichtung, bei der zwei Lichtstrahlen durch eine einzelne Objektlinse auf eine optische Platte projiziert werden, um ein Datenschreiben und -lesen zur gleichen Zeit auszuführen, ein Spurfehlersignal nur von dem Schreibstrahl erhalten, um die Spurpositionen der zwei Strahlen zur gleichen Zeit zu steuern.

In solch einer optischen Plattenvorrichtung wird, wenn auf eine gewisse Spur einer optischen Platte zuzugreifen ist, ein RF-Signal durch einen Fotodetektor erzeugt, der einen Lichtschreibstrahl empfängt, und eine Adresse von einer der Spuren, die bei der Herstellung der optischen Platte vorformatiert wurden, auf der ein Schreibstrahl gegenwärtig positioniert ist, wird aus dem RF-Signal ausgelesen. Anschließend wird eine Differenz zwischen der so gelesenen Spuradresse und einer Zielspuradresse, die von einem Überwachungscontroller bezeichnet wurde, um auf sie zuzugreifen, detektiert, und während ein RF-Signal von einem Schreibstrahl gelesen wird, wird ein optischer Kopf durch einen Antriebsmotor des optischen Kopfes bewegt. Dann wird, wenn die Zielspuradresse erreicht ist, der Antriebsmotor des optischen Kopfes gesteuert, um den optischen Kopf zu stoppen.

In einer optischen Plattenvorrichtung des Typs, bei dem sich eine Objektlinse, die an einem optischen Kopf montiert ist, bei seinem Zugriff auf einer geraden Linie bewegt, die die Mitte einer optischen Platte durchläuft, bewegt sich, wenn sich der optische Kopf so bewegt, daß ein Schreibstrahl von ihm auf eine gewisse Spur zugreift, ein Lesestrahl, um gleichzeitig auf dieselbe Spur zuzugreifen.

In den letzten Jahren wurde eine neuartige optische Plattenvorrichtung vorgeschlagen, bei der ein optischer Kopf zusätzlich zu einer Objektlinse zum Projizieren eines Schreibstrahls und eines Lesestrahls auf eine optische Platte eine andere, in ihm montierte Objektlinse zum Projizieren eines Löschstrahls auf die optische Platte hat. In solch einer optischen Plattenvorrichtung ist es unmöglich, beide Objektlinsen beim Zugreifen durch den optischen Kopf auf einer geraden Linie zu bewegen, die die Mitte der optischen Platte durchläuft. Demzufolge muß solch eine optische Plattenvorrichtung zwangsläufig solch eine Konstruktion haben, daß sich die Objektlinsen auf einer geraden Linie bewegen, die von der Mitte der optischen Platte versetzt ist.

Ein Problem besteht darin, daß es in einer optischen Plattenvorrichtung des gerade genannten Typs notwendig ist, da die Beziehung zwischen einer Spurposition eines Schreibstrahls und einer anderen Spurposition eines Lesestrahls auf der Innenseite und der Außenseite einer optischen Platte verschieden ist, die Spurposition des Lesestrahls gemäß der Zugriffsposition der optischen Platte zu korrigieren.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spurzugriffssteuerverfahren und eine Spurzugriffssteuervorrichtung für eine optische Plattenvorrichtung vorzusehen, bei der zwei Lichtstrahlen, die durch eine einzelne Objektlinse auf eine optische Platte zu projizieren sind, bei deren Zugreifen genau auf einer Zielspur positioniert werden können.

Es ist eine Aufgabe einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, solch eine Spurzugriffssteuerung vorzusehen, selbst wenn die Empfindlichkeit eines Sensors auf Grund einer Temperaturveränderung oder dergleichen verändert wird.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Spurzugriffssteuervorrichtung für eine optische Plattenvorrichtung vorgesehen, die eine rotierbare optische Platte enthält, auf der Mittel zum Definieren von Spuren und Führen eines Strahlenpunktes, der auf sie projiziert wird, gebildet sind, und einen optischen Kopf mit einem Lichtquellenmittel zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen und einer Objektlinse zum Fokussieren der ersten und zweiten Strahlen auf die optische Platte, welche Spurzugriffssteuervorrichtung umfaßt: ein erstes Fotodetektormittel zum Detektieren von Licht des ersten Strahls, das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde, und zum Erzeugen eines ersten Ausgabesignals; ein Steuermittel für den Zugriff des optischen Kopfes, zum Bewegen des genannten optischen Kopfes zu einer Zielposition, an der der erste Strahl auf einer Spur positioniert wird, die eine Zielspuradresse hat, welches Steuermittel für den Zugriff des optischen Kopfes ein Mittel zum Erhalten einer gegenwärtigen Spuradresse aus dem ersten Ausgabesignal hat, ein Mittel zum Detektieren einer Differenz zwischen der Zielspuradresse und der gegenwärtigen Spuradresse und ein Mittel zum Bewegen der genannten Objektlinse zu der Zielposition quer über die Spuren der genannten optischen Platte, wodurch sich wenigstens ein Strahl längs einer Linie bewegt, die von einer Linie, die durch die Mitte der genannten optischen Platte verläuft, versetzt ist und parallel zu ihr ist; ein Mittel zum Erhalten von relativen positionellen Informationen zwischen den ersten und den zweiten Strahlen auf der genannten optischen Platte an der genannten Zielspuradresse; ein Mittel zum Bewegen der Position des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte unabhängig von dem ersten Mittel; und ein Mittel zum Berechnen eines Steuerungsbetrags des genannten Bewegungsmittels des zweiten Strahls, der erforderlich ist, um den zweiten Strahl auf der Grundlage der genannten relativen positionellen Informationen zu einer Zielspur zu bewegen.

Mit der Spurzugriffssteuervorrichtung der vorliegenden Erfindung werden relative positionelle Informationen des zweiten Strahls zu dem ersten Strahl von der Spuradresse erhalten, auf die durch den ersten Strahl zuzugreifen ist, und gemäß den relativen positionellen Informationen wird der zweite Strahl auf der Spuradresse positioniert, auf die durch den ersten Strahl zugegriffen wurde. Demzufolge können in der optischen Plattenvorrichtung, bei der sich die Objektlinse, die an dem optischen Kopf vorgesehen ist, beim Zugreifen auf der Linie bewegt, die von der Mitte der optischen Platte versetzt ist, der erste Strahl und der zweite Strahl positioniert werden, um auf dieselbe Spur zuzugreifen.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Spurzugriffssteuerverfahren für eine optische Plattenvorrichtung vorgesehen, die eine rotierbare optische Platte enthält, auf der Mittel zum Definieren von Spuren und Führen eines Strahlenpunktes, der auf sie projiziert wird, gebildet sind, und ein Mittel zum Fokussieren von Lichtstrahlen auf die optische Platte, mit den Schritten: gleichzeitiges Projizieren von ersten und zweiten Strahlen auf die genannte optische Platte durch das genannte Fokussiermittel; Erhalten eines ersten Signals durch Detektieren von Licht des ersten Strahls, das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde; Erhalten einer gegenwärtigen Spuradresse des ersten Strahls auf der genannten optischen Platte von dem genannten ersten Signal; Detektieren einer Differenz zwischen der gegenwärtigen Spuradresse und einer Zielspuradresse, zu der der erste Strahl zu bewegen ist; Bewegen des genannten Fokussiermittels quer über die Spuren der genannten optischen Platte, wodurch sich wenigstens ein Strahl längs einer Linie bewegt, die von einer Linie, die durch die Mitte der genannten optischen Platte verläuft, versetzt ist, so daß der erste Strahl auf einer Zielspur positioniert wird; Erhalten von relativen positionellen Informationen zwischen den ersten und den zweiten Strahlen auf der genannten optischen Platte an der genannten Zielspuradresse; Berechnen eines Steuerungsbetrags zum Bewegen des zweiten Strahls zu der genannten Zielspur, auf der Grundlage der genannten relativen positionellen Informationen; und Bewegen der Position des zweiten Strahls unabhängig von dem ersten Strahl auf der genannten optischen Platte auf der Grundlage des genannten Steuerungsbetrags, um dadurch den zweiten Strahl auf der genannten Zielspur zu Positionieren.

Es ist bereits aus US-A-4074085 bekannt, die Position eines ersten Strahls unabhängig von der Position eines zweiten Strahls zu steuern.

Als Beispiel wird Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen, in denen:-

FIG. 1 eine Schematische Ansicht ist, die die Konstruktion eines vorgeschlagenen optischen Kopfes, bei dem zwei Lichtstrahlen durch eine einzelne Objektlinse hindurchtreten, und ein Steuerungssystem für den optischen Kopf zeigt;

FIG. 2 eine schematische Ansicht ist, die eine positionelle Beziehung zwischen einem Schreibstrahl und einem Lesestrahl auf einer rotierbaren optischen Platte zeigt;

FIG. 3 eine grafische Darstellung ist, die eine Veränderung der positionellen Beziehung zwischen einem Schreibstrahl und einem Lesestrahl auf der Außenseite und der Innenseite einer optischen Platte zeigt;

FIG. 4A bis 4C vergrößerte Ansichten von Abschnitten von Schnittpunkten 701, 702 und 703 von FIG. 3 sind, die eine ideale positionelle Beziehung zwischen einem Schreibstrahl und einem Lesestrahl an jedem solcher Schnittpunkte zeigen;

FIG. 5 eine schematische Ansicht ist, die die Konstruktion eines optischen Kopfes und eines Objektlinsenbetätigers einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

FIG. 6A eine schematische Ansicht ist, die eine Anordnung eines Positionssensors des Objektlinsenbetätigers zeigt;

FIG. 6B eine erläuternde Ansicht ist, die eine Art zeigt, bei der eine empfangene Lichtverteilung des Positionssensors in Übereinstimmung mit Bewegungsbeträgen des Objektlinsenbetätigers in einer α-Richtung und einer X- Richtung schwankt;

FIG. 7A eine schematische Seitenrißansicht ist, die Einzelheiten einer Galvanospiegelbaugruppe zeigt;

FIG. 7B eine schematische Ansicht ist, die eine Anordnung eines Positionssensors der Galvanospiegelbaugruppe zeigt;

FIG. 7C eine schematische Darstellung ist, die eine Veränderung einer empfangenen Lichtverteilung des Galvanospiegelpositionssensors zeigt, wenn der Galvanospiegel erschüttert wird;

FIG. 8 ein Blockdiagramm einer Spurservosteuerung und einer Spurzugriffssteuerung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

FIG. 9 ein Blockdiagramm einer Spurservosteuerung und einer Spurzugriffssteuerung für einen zweiten Strahl einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

FIG. 10 ein Flußdiagramm ist, das die Operation der Spurservosteuerung des zweiten Strahls darstellt, die in FIG. 9 gezeigt ist;

FIG. 11 ein Wellenformendiagramm von verschiedenen Signalen ist, wenn die Spurservosteuerung des zweiten Strahls, die in FIG. 9 gezeigt ist, in Betrieb ist;

FIG. 12 ein Flußdiagramm ist, das die Operation der Spurzugriffssteuerung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

FIG. 13 ein Blockdiagramm einer Spurservosteuerung und einer Spurzugriffssteuerung für einen zweiten Strahl einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Testsuchprogramm ist;

FIG. 14 ein Flußdiagramm des Testsuchprogramms ist;

FIG. 15A bis 15C Diagramme sind, die eine Veränderung einer Spurposition eines zweiten Strahls und eine Veränderung eines Spurfehlersignals zeigen, wenn eine Ausgabe eines Digital-Analog-Umsetzers verändert wird, und bei denen FIG. 15A eine Ausgabe des Digital-Analog-Umsetzers zeigt, FIG. 15B eine Veränderung einer Spurposition eines zweiten Strahls zeigt, und FIG. 15C eine Veränderung eines Spurfehlersignals zeigt;

FIG. 16A ein Diagramm ist, das einen Ausgangswert des Digital-Analog-Umsetzers beim Testsuchen zeigt;

FIG. 16B ein Diagramm ist, das eine Veränderung eines Spurfehlersignals beim Testsuchen zeigt; und

FIG. 17 ein Flußdiagramm einer anderen Ausführungsform eines Testsuchprogramms ist.

Bevor bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben werden, wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine vorher vorgeschlagene Vorrichtung, die oben beschrieben wurde, eingehender beschrieben, da es für wünschenswert gehalten wird, die Konstruktion und Nachteile dieser vorgeschlagenen Vorrichtung zu beschreiben, um das Verstehen der vorliegenden Erfindung zu erleichtern.

Unter Bezugnahme zuerst auf FIG. 1 ist die Konstruktion eines Abschnittes des optischen Kopfes von solch einer vorher vorgeschlagenen optischen Plattenvorrichtung wie oben beschrieben, gezeigt. Der gezeigte Abschnitt des optischen Kopfes enthält einen Motor 1a zum Rotieren einer optischen Platte 1 um eine Achse ihres Rotationsschaftes und einen optischen Kopf 2, der in radialer Richtung der optischen Platte 1 bezüglich der optischen Platte 1 durch einen Kopfantriebsmotor 6 bewegt und positioniert wird. Der optische Kopf 2 hat eine Objektlinse 10, durch die zwei Lichtstrahlen hindurchtreten, um ein Lesen (Wiedergeben) von und Schreiben (Aufzeichnen) auf der optischen Platte 1 mit den individuellen Strahlen auszuführen. Die zwei Strahlen werden von der einzelnen Objektlinse 10 gleichzeitig zu der optischen Platte 1 geführt und haben solch eine Positionelle Beziehung, wie in FIG. 2 gezeigt, bei der der Schreibstrahl auf der stromaufwärtigen Seite des Lesestrahls in der Rotationsrichtung der optischen Platte 1 auf derselben Spur positioniert ist.

Unter erneuter Bezugnahme auf FIG. 1 wird der Schreibstrahl von einem Halbleiterlaser 91 emittiert, der als Lichtquelle dient. Der so emittierte Lichtstrahl wird von einem dicroitischen Spiegel 99 reflektiert und tritt durch einen Polarisationsstrahlenteiler 12 hindurch. Dann wird der Strahl durch eine Viertelwellenplatte 101 in ein zirkular polarisiertes Licht geändert und dann in die Objektlinse 10 geleitet, so daß er in einen Strahlenpunkt fokussiert und auf die optische Platte 1 projiziert wird. Reflektiertes Licht von der optischen Platte 1 tritt zuerst durch die Objektlinse 10 und dann wieder durch die Viertelwellenplatte 101 hindurch, woraufhin seine Polarisationsebene um 90 Grad bezüglich der Polarisationsebene des ursprünglichen Strahls rotiert wird. Demzufolge wird das reflektierte Licht des Schreibstrahls von der optischen Platte 1 durch den Polarisationsstrahlenteiler 12 reflektiert und tritt dann durch eine Linse 8 hindurch, wonach es in einen Vierteilungsfotodetektor 96 geleitet wird.

Der Lesestrahl wird von einem anderen Halbleiterlaser 92 emittiert und hat eine Wellenlänge, die sich von der des Schreibstrahls unterscheidet. Der Lesestrahl wird dann durch eine Kollimationslinse 9 kollimiert und tritt dann durch den Polarisationsstrahlenteiler 12 und ferner durch eine andere Viertelwellenplatte 100 hindurch, woraufhin er in zirkular polarisiertes Licht geändert wird und wonach er durch einen anderen dichroitischen Spiegel 93 reflektiert wird. Dann tritt der Lesestrahl wieder durch die Viertelwellenplatte 100 hindurch, woraufhin seine Polarisationsebene um 90 Grad von der Polarisationsebene des ursprünglichen Strahls rotiert wird. Dementsprechend wird der Lesestrahl durch den Polarisationsstrahlenteiler 12 reflektiert und dann durch die Viertelwellenplatte 101 und Objektlinse 10 auf die optische Platte 1 projiziert. Reflektiertes Licht des Lesestrahls von der optischen Platte 1 tritt wieder durch die Viertelwellenplatte 101 hindurch, woraufhin seine Polarisationsebene rotiert wird, so daß sie mit der Polarisationsebene des ursprünglichen Strahls koinzidieren kann. Demzufolge tritt das reflektierte Licht des Lesestrahls danach durch den Polarisationsstrahlenteiler 12 und dann durch den dichroitischen Spiegel 99 hindurch und wird zu einem anderen Fotodetektor 97 geführt.

Unterdessen sind in solch einer optischen Plattenvorrichtung eine große Anzahl von Spuren auf der optischen Platte 1 in einer Beziehung mit einem Zwischenraum von mehreren Mikrometern in radialer Richtung der optischen Platte 1 gebildet, und eine Versetzung einer Spur wird selbst durch eine kleine Exzentrizität der optischen Platte 1 vergrößert. Während eine Versetzung eines Strahlenpunktes auf der optischen Platte durch eine unbeabsichtigte Bewegung der optischen Platte 1 verursacht wird, muß ferner ein Strahlenpunkt mit einer Größe, die unter 1 Mikrometer liegt, der Versetzung der Spur folgen. Zu diesem Zweck enthält der Abschnitt des optischen Kopfes ferner einen Fokusbetätiger oder eine Fokusspule 94 zum Bewegen der Objektlinse 10 des optischen Kopfes 2 in aufwärtige und abwärtige Richtungen in FIG. 1, um die Fokusposition zu ändern, und einen Spurbetätiger oder eine Spurspule 95 zum Bewegen der Objektlinse 10 in linke und rechte Richtungen in FIG. 1. Der Abschnitt des optischen Kopfes enthält ferner eine Fokusservosteuerung 400 zum Erzeugen eines Fokusfehlersignals FES aus einem empfangenen Lichtsignal des Fotodetektors 96, um den Fokusbetätiger 94 zu steuern, und eine Spurservosteuerung 3 zum Erzeugen eines Spurfehlersignals TES aus einem empfangenen Lichtsignal des Fotodetektors 96, um den Spurbetätiger 95 zu steuern.

Die Spurservosteuerung 3 nutzt zum Beispiel eine Veränderung eines Betrags von reflektiertem Licht, die durch eine Beugungserscheinung eines Strahlenpunktes durch eine von einer Vielzahl von spiraligen Führungsrillen (Spuren) verursacht wird, die auf der optischen Platte 1 im voraus vorgesehen sind. Im besonderen wird beim Nutzen dessen, daß eine Verteilung eines Betrags von reflektiertem Licht, die durch den Fotodetektor 96 detektiert wird, durch eine Beugung von Licht durch eine Spur in Abhängigkeit von einer Position eines Strahlenpunktes bezüglich der Spur verändert wird, ein Spurfehlersignal (Positionsfehlersignal) eines Strahlenpunktes hinsichtlich der Spur erhalten. Solch ein Spurfehlersignal wird durch Detektieren eines Betrags von reflektiertem Licht eines Schreibstrahls durch den Fotodetektor 96 erhalten. In dem Typ einer optischen Plattenvorrichtung, bei dem zwei Lichtstrahlen durch die einzelne Objektlinse gleichzeitig auf die optische Platte 1 projiziert werden, um ein Datenschreiben und -bestätigungslesen zur gleichen Zeit auszuführen, wird ein Spurfehlersgnal nur von dem Schreibstrahl erhalten, um die Spurpositionen der zwei Strahlen, die den Schreibstrahl und den Lesestrahl enthalten, gleichzeitig zu steuern.

Wenn somit in dieser Vorrichtung auf eine gewisse Spur der optischen Platte 1 zuzugreifen ist, wird ein RF-Signal von dem Vierteilungsfotodetektor 96 erzeugt, der einen Schreibstrahl empfängt, und dann wird eine Adresse von einer der Spuren, die bei der Herstellung der optischen Platte im voraus vorformatiert wurden, auf welcher Adresse der Schreibstrahl gegenwärtig positioniert ist, aus dem RF- Signal ausgelesen. Ein Spuradressensteuerabschnitt, der nicht gezeigt ist, detektiert eine Differenz zwischen der so gelesenen Spuradresse und einer Zielspuradresse, die von einem Überwachungscontroller bezeichnet wurde, um auf sie zuzugreifen, und während das RF-Signal von dem Schreibstrahl gelesen wird, wird der optische Kopf 2 gesteuert, so daß er durch den Kopfantriebsmotor 6 bewegt werden kann, bis die Zielspuradresse erreicht ist.

In einer optischen Plattenvorrichtung des Typs, bei dem sich eine Objektlinse beim Spurzugriff auf einer geraden Linie bewegt, die die Mitte einer optischen Platte durchläuft, wird dann, falls die Spurzugriffssteuerung auf solch eine Weise wie oben beschrieben ausgeführt wird, ein Lesestrahl gesteuert, um auf dieselbe Spur wie ein Schreibstrahl zuzugreifen. In einer anderen optischen Plattenvorrichtung, die vor kurzem vorgeschlagen wurde und bei der ein optischer Kopf zusätzlich zu einer Objektlinse zum Hindurchleiten eines Schreibstrahls und eines Lesestrahls, um auf eine optische Platte projiziert zu werden, eine andere, in ihm montierte Objektlinse zum Projizieren eines Löschstrahls auf die optische Platte hat, ist es jedoch unmöglich, beide Objektlinsen beim Spurzugriff auf einer geraden Linie durch die Mitte der optischen Platte zu bewegen. Da in solch einer optischen Plattenvorrichtung die Beziehung zwischen einer Spurposition eines Schreibstrahls und einer anderen Spurposition eines Lesestrahls auf der Innenseite und der Außenseite einer optischen Platte verschieden ist, ist es notwendig, die Position entweder des Lesestrahls oder des Schreibstrahls durch ein geeignetes Mittel zu korrigieren.

Unter Bezugnahme auf FIG. 3 sind konzentrische Kreise 711, 712 und 713 gezeigt, die die Mitten an der Mitte 0 einer optischen Platte 1 haben. Hier wird angenommen, daß sich die Objektlinse 10 des optischen Kopfes 2 auf einer unterbrochenen Linie 720 bewegt. Eine Spurzugriffsbewegung wird ausgeführt, indem der optische Kopf 2 durch den Kopfantriebsmotor 6 so bewegt wird, daß sich die Objektlinse 10 auf der unterbrochenen Linie 20 bewegen kann. Ein Schreibstrahl und ein Lesestrahl müssen auf einer tangentialen Linie zu einem der Kreise 711, 712 und 713 an einem der Schnittpunkte 701, 702 und 703 der konzentrischen Kreise 711, 712 und 713 mit der unterbrochenen Linie 720 positioniert werden. FIG. 4A bis 4C zeigen ideale positionelle Beziehungen zwischen einem Schreibstrahl W und einem Lesestrahl R an den Schnittpunkten 701, 702 bzw. 703 von FIG. 3. Im besonderen können da, wo der Abstand zwischen dem Lesestrahl und dem Schreibstrahl durch y bezeichnet ist und die Winkel, die durch gerade Linien rechtwinklig zu der unterbrochenen Linie 720 an den Schnittpunkten 701, 702 und 703 und tangentiale Linien zu den Kreisen 711, 712 und 713 an den Schnittpunkten 701, 702 bzw. 703 definiert sind, durch θ&sub1;, θ&sub2; bzw. θ&sub3; bezeichnet sind, der Schreibstrahl und der Lesestrahl nicht auf derselben Spur positioniert werden, es sei denn, daß sie in einer räumlich getrennten Beziehung mit einem Abstand ytanθ&sub1;, ytanθ&sub2; oder ytanθ&sub3; in der Richtung rechtwinklig zu den Spuren positioniert werden. Gemäß einem existierenden Spurzugriffssteuerverfahren kann ein Lesestrahl in solch einem Fall, wie oben beschrieben, nicht gesteuert werden, um mit dem Schreibstrahl auf dieselbe Spur zuzugreifen, da nur die Spurposition eines Schreibstrahls beim Spurzugriff gesteuert wird.

Die vorliegende Erfindung wurde, wie oben beschrieben, angesichts solcher Probleme einer vorher vorgeschlagenen Vorrichtung gemacht und wird unten in Verbindung mit ihren bevorzugten Ausführungsformen eingehend beschrieben. Unter Bezugnahme auf FIG. 5 emittiert ein Halbleiterlaser 24 einen Lichtschreibstrahl mit einer Wellenlänge von 830 nm. Der Lichtstrahl, der von dem Halbleiterlaser 24 emittiert wurde, wird durch eine Kollimationslinse 203 in einen kollimierten Strahl verändert und dann durch einen dichroitischen Spiegel 201 reflektiert. Der dichroitische Spiegel 201 ist so gebildet, daß er Licht mit einer Wellenlänge von 780 nm hindurchläßt, aber Licht mit einer anderen Wellenlänge von 830 nm reflektiert. Der Schreibstrahl, der durch den dichroitischen Spiegel 201 reflektiert wurde, tritt dann durch einen Polarisationsstrahlenteiler 28 und dann durch eine Viertelwellenplatte 27 hindurch, woraufhin er in zirkular polarisiertes Licht geändert wird, und wird danach durch eine Objektlinse 26 in einen Strahlenpunkt 252 auf einer optischen Platte 25 fokussiert. Reflektiertes Licht von der optischen Platte 25 tritt durch die Objektlinse 26 und dann wieder durch die Viertelwellenplatte 27 hindurch, woraufhin seine Polarisationsebene um 90 Grad von der Polarisationsebene des ursprünglichen Schreibstrahls rotiert wird. Demzufolge wird das reflektierte Licht durch den Polarisationsstrahlenteiler 28 reflektiert, und dann wird es durch eine andere Viertelwellenplatte 271 in zirkular polarisiertes Licht geändert und dann in einen Galvanospiegel 29 geführt. Da der Galvanospiegel 29 so gebildet ist, daß er Licht mit einer Wellenlänge von 830 nm hindurchläßt, aber Licht mit einer anderen Wellenlänge von 730 nm reflektiert, tritt das reflektierte Licht durch den Galvanospiegel 29 hindurch, wonach es durch eine Linse 230 auf einem Vierteilungsfotodetektor 21 fokussiert wird.

Andererseits emittiert ein anderer Halbleiterlaser 23 einen Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von 780 nm zur Verwendung als Lesestrahl. Der Lichtstrahl, der von dem Halbleiterlaser 23 emittiert wurde, wird durch eine Kollimationslinse 202 in einen parallelen Strahl verändert und tritt dann durch den Polarisationsstrahlenteiler 28 hindurch, wonach er durch die Viertelwellenplatte 271 in zirkular polarisiertes Licht geändert wird. Der zirkular polarisierte Lichtstrahl wird dann durch den Galvanospiegel 29 reflektiert und tritt dann wieder durch die Viertelwellenplatte 271 hindurch, woraufhin seine Polarisationsebene um 90 Grad von der Polarisationsebene des ursprünglichen Lesestrahls rotiert wird. Demzufolge wird der Strahl durch den Polarisationsstrahlenteiler 28 reflektiert, und danach wird er durch die Viertelwellenplatte 27 in zirkular polarisiertes Licht geändert und durch die Objektlinse 26 in einen Strahlenpunkt 251 auf der optischen Platte 25 fokussiert. Dann wird, wenn reflektiertes Licht von der optischen Platte 25 wieder durch die Viertelwellenplatte 27 hindurchtritt, seine Polarisationsebene rotiert, so daß sie mit der Polarisationsebene des ursprünglichen Lesestrahls koinzidieren kann. Dementsprechend tritt das reflektierte Licht des Lesestrahls danach durch den Polarisationsstrahlenteiler 28 und dann durch den dichroitischen Spiegel 201 hindurch, wonach es zu einem Zweiteilungsfotodetektor 22 geführt wird.

Unterdessen ist die Objektlinse 26 an einem Ende eines Objektlinsenbetätigerkörpers oder Spurbetätigerkörpers 204 vorgesehen, der zur Rotation um einen Rotationsschaft 205 herum montiert ist. Der Betätigerkörper 204 hat eine fixierte Spaltplatte 207, die an seinem anderen Ende gebildet ist. Ein Spulenkörper 211 ist an dem Betätigerkörper 204 fest montiert, und ein Fokusbetätiger oder eine Fokusspule 208 ist um den Spulenkörper 211 herum vorgesehen, während ein spiraliger Spurbetätiger oder eine Spurspule 210 an einer Seitenfläche des Spulenkörpers 211 vorgesehen ist. Ein Magnet 209 ist um den Spulenkörper 211 herum vorgesehen.

Demzufolge wird, wenn die Fokusspule 208 erregt wird, der Objektlinsenbetätigerkörper 204, auf dem die Objektlinse 26 getragen wird, in einer Richtung der X-Achse oder in einer aufwärtigen oder abwärtigen Richtung in FIG. 5 auf ähnliche Weise wie ein Sprechspulenmotor bewegt, wodurch die Position der Objektlinse 26 in einer Fokusrichtung verändert wird. Andererseits wird, wenn die Spurspule 210 erregt wird, der Objektlinsenbetätigerkörper 204 in einer α-Richtung um den Rotationsschaft 205 herum bewegt, wodurch die Position der Objektlinse 26 in einer Richtung quer über die Spuren verändert wird.

Ein Lichtemitter 206 und ein Fotodetektor 212, die einen Positionssensor bilden, sind auf den gegenüberliegenden Seiten der fixierten Spaltplatte 207, die an dem Ende des Betätigerkörpers 204 vorgesehen ist, auf solch eine Weise vorgesehen wie in FIG. 6A gezeigt. Der Fotodetektor 212 ist aus einem Vierteilungsfotodetektor gebildet, der in vier Abschnitte 212a bis 212d geteilt ist. Ein Fenster W ist an der fixierten Spaltplatte 207 gebildet, wie in FIG. 6B gezeigt, so daß Licht von dem Lichtemitter 206 durch die Vierteilungsfotodetektoren 212a bis 212d durch das Fenster W empfangen werden kann.

Demzufolge verändern sich die empfangenen Lichtverteilungen der Vierteilungsfotodetektoren 212a bis 212d gemäß Bewegungsbeträgen des Betätigerkörpers 204 in der α-Richtung und der X-Richtung, wie in FIG. 6B gezeigt. Entsprechend werden ein Positionssignal TPS für die Spurrichtung und ein anderes Positionssignal FPS für die Fokusrichtung aus Ausgaben A, B, C und D der Vierteilungsfotodetektoren 212a bis 212d auf folgende Weise erhalten.

TPS = (A + C) - (B + D)

FPS = (A + B) - (C + D)

Solche Positionssignale TPS und FPS verkörpern eine im wesentlichen S-förmige Veränderung in bezug auf eine Versetzung von der Mittenposition, an der sie einen Wert haben, der gleich 0 ist, wie in FIG. 6B gezeigt. Eine elektrische Federkraft, die zu der Mittenposition hin wirkt, kann unter Verwendung solcher Positionssignale TPS und FPS somit vorgesehen werden.

Wie am besten in FIG. 7A gezeigt, besteht eine Galvanospiegelbaugruppe 11 aus dem Galvanospiegel 29, der für eine Schwenkbewegung um einen Schaft 220 herum montiert ist, einem Galvanospiegelpositionssensor 222 und einem Magnet 52. Ein Spulenkörper 51 ist in einer integrierten Beziehung an dem Galvanospiegel 29 vorgesehen, und eine Lesestrahlspurspule oder ein Galvanospiegelbetätiger 501 ist um den Spulenkörper 51 herum gewickelt. Wenn die Spule 501 erregt wird, wird der Galvanospiegel 29 um den Schaft 220 geschwenkt. Der Galvanospiegelpositionssensor 222 besteht aus einem Lichtemitter 55, einer Spaltplatte 56 und einem Zweiteilungsfotodetektor 57. Die fixierte Spaltplatte 56 ist in einer integrierten Beziehung an dem gegenüberliegenden Endabschnitt des Galvanospiegels 29 in bezug auf den Schaft 220 vorgesehen. Der Lichtemitter 55 und die Zweiteilungsfotodetektoren 57a und 57b sind, wie in FIG. 7B gezeigt, durch die fixierte Spaltplatte 56 in einer gegenüberliegenden Beziehung angeordnet.

Ein Fenster W ist, wie in FIG. 7C gezeigt, in der fixierten Spaltplatte 56 vorgesehen, so daß Licht von dem Lichtemitter 55 durch die Zweiteilungsfotodetektoren 57a und 57b durch das Fenster W empfangen werden kann. Demzufolge ändert sich die empfangene Lichtverteilung der Zweiteilungsfotodetektoren 57a und 57b gemäß einem Betrag der Schwenkbewegung des Galvanospiegels 29 um den Schaft 220 herum, wie in FIG. 7C gezeigt. Entsprechend kann ein Galvanospiegelpositionssignal GPS in der Richtung quer über die Spuren aus Ausgaben A und B der Zweiteilungsfotodetektoren 57a und 57b auf folgende Weise erhalten werden.

GPS = A - B

Solch ein Galvanospiegelpositionssignal GPS verkörpert eine im wesentlichen S-förmige Veränderung bezüglich einer Versetzung von der Mittenposition, an der es einen Wert aufweist, der gleich 0 ist, ähnlich wie die Positionssignale TPS und FPS, die in FIG. 6B gezeigt sind, und eine elektrische Federkraft, die zu der Mittenposition hin wirkt, kann somit unter Verwendung des Galvanospiegelpositionssignals GPS vorgesehen werden.

Anschließend wird unter Bezugnahme auf FIG. 8 und 9 die Konstruktion der Spurservosteuerung und einer Spurzugriffssteuerung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Die Spurservosteuerung 3 und eine Spurzugriffssteuerung 80, die in FIG. 8 gezeigt sind, und eine Spurservosteuerung des zweiten Strahls 4, die in FIG. 9 gezeigt ist, sind mit einem Überwachungscontroller 5 verbunden, der aus einer Mikroprozessoreinheit (MPU) gebildet ist und durch sie gesteuert wird. Die MPU 5 enthält einen Zeitgeber 5a und einen Speicher 5b. Die Spurzugriffssteuerung 80 ist vorgesehen, um den Kopfantriebsmotor 6 zu steuern.

Die Spurservosteuerung 3 ist ferner mit einem Schaltungsabschnitt des optischen Kopfes 7 versehen, der eine RFS-Erzeugungsschaltung 30 zum Erzeugen eines RF-Signals RFS von dem Vierteilungsfotodetektor 21 für einen Schreibstrahl enthält, einen Verstärker 31 zum Verstärken von Ausgaben A bis D des Vierteilungsfotodetektors 21, um Servoausgaben SVA bis SCD zu entwickeln, und eine TPS-Erzeugungsschaltung 302 zum Erzeugen eines Spurpositionssignals TPS aus den Ausgaben A bis D des Vierteilungsfotodetektors 212a bis 212d des Positionssensors. Der Schaltungsabschnitt des optischen Kopfes 7 enthält ferner für die Spurservosteuerung des zweiten Strahls 4, wie in FIG. 9 gezeigt, eine GPS-Erzeugungsschaltung 310 zum Erzeugen eines GPS-Signals aus Ausgaben des Zweiteilungsfotodetektors 57 des Galvanospiegelpositionssensors 222, einen Verstärker 317 zum Verstärken von Ausgaben RA und RB des Zweiteilungsfotodetektors 57 für ein Lesesignal, um Servoausgaben SVRA und SVRB zu entwikkeln, und eine RFS-Erzeugungsschaltung 320 zum Erzeugen eines RF-Signals RFS aus den Ausgabesignalen RA und RB der Zweiteilungsfotodetektoren 22.

Die RFS-Erzeugungsschaltung 30 erzeugt ein RF-Signal RFS aus Signalen von dem Vierteilungsfotoempfänger 21, und solch ein Signal wird verwendet, um eine Spuradresse zu lesen, die auf der optischen Platte vorformatiert ist. Unterdessen wird ein anderes RF-Signal RFS, das aus den Ausgaben RA und RB der Zweiteilungsfotodetektoren 22 erzeugt wurde, zum Lesen von Daten verwendet.

Im Folgenden wird die Konstruktion der Spurservosteuerung 3 beschrieben. Die Spurservosteuerung 3 enthält eine Spurfehlersignalerzeugungsschaltung 32 zum Erzeugen eines Spurfehlersignals TES aus den Servoausgaben SVA bis SVD des Verstärkers 31. Die Spurservosteuerung 3 enthält ferner eine Gesamtsignalerzeugungsschaltung 33 zum Addieren der Servoausgaben SVA bis SVD von dem Verstärker 31, um ein Gesamtsignal DSC zu erzeugen, das einen Gesamtreflexionspegel darstellt. Eine AGC- (automatische Verstärkungsregelungs-) Schaltung 34 ist zum Dividieren des Spurfehlersignals TES durch das Gesamtsignal DSC vorgesehen, um eine automatische Verstärkungsregelung mit einem Gesamtreflexionspegel auszuführen, der als Bezugswert verwendet wird, um Veränderungen einer Intensität des projizierten Strahls und einen Reflexionsfaktor zu kompensieren. Eine Phasenkompensationsschaltung 36 ist zum Differenzieren des Spurfehlersignals TES, das mit einer Verstärkung versehen ist, und zum Addieren des differenzierten Wertes und einer proportionalen Komponente des Spurfehlersignals TES vorgesehen, um das Fortschalten der Phase des Spurfehlersignals TES zu bewirken. Eine Spurabseitsdetektionsschaltung 35 ist zum Detektieren dessen vorgesehen, daß das Spurfehlersignal TES einen Wert annimmt, der entweder höher als ein fester Wert V in der Richtung + oder niedriger als ein fester Wert -V in der Richtung - ist, das heißt, zum Detektieren einer Spurabseitsbedingung, um der MPU 5 ein Spurabseitssignal TOS zuzuführen.

Ein Servoschalter 37 wird geschlossen, um einen Spurservokreis als Reaktion auf ein Servo-Ein-Signal SVS zu schließen, das von der MPU 5 empfangen wurde, öffnet aber den Spurservokreis, wenn das Servo-Ein-Signal SVS ausgeschaltet wird. Unterdessen erzeugt eine Rückführungssignalerzeugungsschaltung 39 ein Rückführungssignal RPS aus einem Signal von der TPS-Erzeugungsschaltung 302, zum Hervorbringen einer Rückführungskraft in der Richtung quer über Spuren, die wirkt, um den Objektlinsenbetätigerkörper 204 zu der Mittenposition hin zurückzuführen. Ein Verriegelungsschalter 301 wird als Reaktion auf das Einschalten eines Verriegelungssignals LKS geschlossen, das von der MPU 5 empfangen wurde, um das Rückführungssignal RPS zu dem Spurservokreis zu führen, aber wird geöffnet, wenn das Verriegelungssignal LKS ausgeschaltet wird, um das Zuführen des Rückführungssignals RPS zu dem Spurservokreis zu unterbrechen. Ein Leistungsverstärker 38 ist zum Verstärken einer Ausgabe der Rückführungssignalerzeugungsschaltung 39 vorgesehen, um einen Spursteuerstrom TDV für den Spurbetätiger 210 vorzusehen.

Anschließend wird die Konstruktion der Spurservosteuerung des zweiten Strahls 4, die in FIG. 9 gezeigt ist, beschrieben. Die Spurservosteuerung des zweiten Strahls 4 enthält eine Spurfehlersignalerzeugungsschaltung 318 zum Erzeugen eines Spurfehlersignals TES aus den Servoausgaben SVRA und SVRB eines Verstärkers 317. Solch ein Spurfehlersignal TES wird durch einen Integrator 316 integriert. Eine analoge Ausgabe des Integrators 316 wird durch einen Analog- Digital-Umsetzer 315 in ein digitales Signal umgesetzt und zu der MPU 5 gesendet. Der Integrator 316 wird als Reaktion auf ein Rücksetzsignal von der MPU 5 zurückgesetzt. Die MPU 5 führt somit eine vorbestimmte Berechnung mit einer digitalen Eingabe an sie von dem Analog-Digital-Umsetzer 315 aus und sendet ein Resultat von solch einer Berechnung an einen Digital-Analog-Umsetzer 314. Die MPU 5 enthält einen Zeitgeber 5a und einen Speicher 5b, um in ihm einen Zeitraum zu speichern, in dem die optische Platte 1 eine vollständige Umdrehung ausführt.

Die Spurservosteuerung des zweiten Strahls 4 enthält ferner eine Phasenkompensationsschaltung 312 zum Differenzieren eines GPS, das von der Galvanospiegelpositionssignalerzeugungsschaltung 310 ausgegeben wurde, und zum Addieren des differenzierten Wertes zu einer proportionalen Komponente des GPS, um das Fortschalten der Phase des GPS zu bewirken. Ein Leistungsverstärker 313 ist zum Verstärken einer Ausgabe der Phasenkompensationsschaltung 312 und zum Vorsehen des verstärkten Signals für den Galvanospiegelbetätiger 501 für den Galvanospiegel 29 vorgesehen. Ein Addierer 311 ist zum Addieren eines Signals von dem Digital-Analog- Umsetzer 314 zu einer Ausgabe GPS der GPS-Erzeugungsschaltung 310 vorgesehen.

Im Folgenden wird die Operation der oben beschriebenen Ausführungsform beschrieben. Ein Lichtschreibstrahl mit einer Wellenlänge von 830 nm, der von dem Halbleiterlaser 24 emittiert wurde, wird durch die optische Platte 1 reflektiert und dann durch den Vierteilungsfotodetektor 21 empfangen. Die Ausgaben A bis D des Vierteilungsfotodetektors 21 werden durch den Verstärker 31 verstärkt, um Servoausgaben SVA bis SVD zu erstellen. Die Servoausgaben SVA bis SVD werden zu der TES-Erzeugungsschaltung 32 gesendet, in der ein Spurfehlersignal TES aus den Signalen SVA bis SVD erzeugt wird. Die Gesamtsignalerzeugungsschaltung 33 addiert die Servoausgaben SVA bis SVD, um ein Gesamtsignal DSC zu erzeugen, das einen Gesamtreflexionspegel verkörpert. Die AGC-Schaltung 34 dividiert das Spurfehlersignal TES durch das Gesamtsignal DSC, um eine automatische Verstärkungsregelung mit dem Gesamtreflexionspegel auszuführen, der als Bezugswert verwendet wird, um Veränderungen einer Intensität eines ausgestrahlten Strahls und eines Reflexionsfaktors zu kompensieren. Die Phasenkompensationsschaltung 36 differenziert das Spurfehlersignal TES, das mit einer Verstärkung versehen ist, und addiert den differenzierten Wert zu einer proportionalen Komponente des Spurfehlersignals TES. Der Servoschalter 37 nimmt normalerweise einen Ein-Zustand an, und ein Ausgabesignal TCS der Phasenkompensationsschaltung 36 wird durch den Leistungsverstärker 38 verstärkt und zu dem Spurbetätiger 210 übertragen, durch den der Betätigerkörper 204, auf dem die Objektlinse 26 getragen wird, bewegt wird, um die Spurposition des Schreibstrahls zu steuern.

Andererseits wird eine Spurservosteuerung eingesetzt, die als Reaktion auf ein Rückführungssignal RPS ausgeführt wird, das eine Ausgabe der Rückführungssignalerzeugungsschaltung 39 ist, wenn der optische Kopf 2 durch einen nicht gezeigten Antriebsmotor zu einer Position nahe einer Zielspur zu bewegen ist. Das Servo-Ein-Signal SVS der MPU 5 wird in einem Aus-Zustand gehalten, während das Verriegelungssignal LKS während einer Bewegung des optischen Kopfes 2 in einem Ein-Zustand gehalten wird. Demzufolge wird der Servokreis als Reaktion auf das Spurfehlersignal TES nicht hergestellt, aber der Spurbetätiger 210 wird gesteuert, um als Reaktion auf ein Spurpositionssignal TPS verriegelt zu werden, das aus den Ausgaben A bis D der Vierteilungsfotodetektoren 212a bis 212d erzeugt wird. Im besonderen wird die Spurspule 210 durch den Leistungsverstärker 38 als Reaktion auf ein Rückführungssignal RPS von der Rückführungssignalerzeugungsschaltung 39 angetrieben, und der Betätigerkörper 204 wird gesteuert, um zu der Mittenposition zurückgeführt und danach dort fixiert zu werden.

Der Grund dafür, daß der Betätigerkörper 204, das heißt, die Objektlinse 26, auf diese Weise in einem verriegelten Zustand gehalten wird, ist die Absicht zu verhindern, daß der Betätigerkörper 204 innerhalb des optischen Kopfes 2 durch Schwingungen während der Bewegung des optischen Kopfes 2 bewegt wird, um dadurch einen möglichen Schaden am optischen Kopf zu verhindern. Somit wird als Reaktion auf das Spurpositionssignal TPS eine elektrische Verriegelung ausgeführt.

Ferner wird beim Servoeinzug direkt nach Einschalten des Servo-Ein-Signals SVS nach Vollendung der Bewegung des optischen Kopfes 2, während das Verriegelungssignal LKS in einem Ein-Zustand gehalten wird, die Spurverfolgung gemäß dem Spurfehlersignal TES gesteuert, während eine Rückführkraft hin zu der Mittenposition von FIG. 6B mit dem Verriegelungssignal LKS ausgeführt wird. Demzufolge wird der Einzug für eine Spur der optischen Platte 1, die in einem exzentrischen Zustand ist, an einer Position ausgeführt, an der der Betrag der Bewegung in radialer Richtung (in einer Richtung transversal zu den Spuren) minimal ist, und ein stabilisierter Start des Einziehens kann realisiert werden.

Nach Vollendung des Servoeinzugs wird das Verriegelungssignal LKS ausgeschaltet, während das Servo-Ein-Signal SVS in einem Ein-Zustand gehalten wird, wodurch die Steuerung als Reaktion auf das Rückführungssignal RPS beendet wird. Unterdessen wird, wenn durch die Spurabseitsdetektionsschaltung 35 detektiert wird, daß ein Schreibstrahl abseits der Spur ist, ein Spurabseitssignal TOS zu der MPU 5 gesendet. Als Reaktion auf das Spurabseitssignal TOS schaltet die MPU 5 den Servoschalter 37 aus und den Verriegelungsschalter 310 ein, um eine Steuerung auszuführen, um zu bewirken, daß sich der Schreibstrahl der Zielspur nähert.

Während die Spursteuerung für einen Schreibstrahl oben beschrieben ist, ist die Operation der Spurservosteuerung 3 und der MPU 5 ähnlich der Operation von jenen einer existierenden Vorrichtung und bildet keinen wesentlichen Teil der vorliegenden Erfindung. Die Spurpositionen eines Schreibstrahls und eines Lesestrahls werden gemäß solch einer Spurservosteuerung, wie oben beschrieben, gleichzeitig bewegt.

Im Folgenden wird die Spursteuerung eines Lesestrahls unter Bezugnahme auf FIG. 9 beschrieben.

Ein Wert GPS = A - B wird durch die GPS-Erzeugungsschaltung 310 von den Ausgaben A und B der Zweiteilungsfotodetektoren 57a und 57b des Galvanospiegelpositionssensors 222 erhalten. Die Phasenkompensationsschaltung 312 differenziert den Wert GPS und addiert den differenzierten Wert zu einer proportionalen Komponente des Signals GPS, um ein Fortschalten der Phase des Signals GPS zu verursachen. Eine Ausgabe der Phasenkompensationsschaltung 312 wird durch den Leistungsverstärker 313 verstärkt und zu dem Galvanospiegelbetätiger 501 gesendet. Der Servokreis, der aus dem Zweiteilungsfotodetektor 57 des Galvanospiegelpositionssensors 222, der GPS-Erzeugungsschaltung 310, der Phasenkompensationsschaltung 312, dem Leistungsverstärker 313 und dem Galvanospiegelbetätiger 501 besteht, verriegelt elektrisch den Galvanospiegel 29, um die Position des Galvanospiegels 29 beizubehalten.

Unterdessen werden Ausgaben des Zweiteilungsfotodetektors 22, der ein reflektiertes Signal von einem Lesestrahl empfängt, durch den Verstärker 317 verstärkt, um Servoausgaben SVRA und SVRB zu erstellen, aus denen durch die TES- Erzeugungsschaltung 318 ein Spurfehlersignal TES erzeugt wird. Das Spurfehlersignal TES wird durch den Integrator 316 integriert. Solch eine Integration wird ausgeführt, um einen Fehler zu vergrößern, um eine feine Versetzung von Spuren zu detektieren.

Im Folgenden wird ein Versetzungskorrekturverfahren eines Lesestrahls unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm von FIG. 10 beschrieben.

Zuerst setzt die MPU 5 den Integrator 316 mit einem Rücksetzsignal zurück (Schritt 71). Dann wird der Zeitgeber 5a der MPU 5 gestartet (Schritt 72). Bei Schritt 73 wird der Zeitgeber 5a wiederholt um Eins inkrementiert, bis ein vorher gespeicherter Zeitraum verstreicht, den die optische Platte 1 für eine vollständige Rotation benötigt, und dann geht das Verfahren zu Schritt 74 über. Bei Schritt 74 wird ein Resultat OFTES der Integration abgetastet. Das Integrationsresultat OFTES wird durch Umsetzen eines Wertes des TES-Signals, das durch den Integrator 316 integriert wurde, in ein digitales Signal durch den Analog-Digital-Umsetzer 315 erhalten. Anschließend wird das Integrationsresultat OFTES mit einer vorbestimmten Konstante multipliziert, um ein Resultat A zu erhalten (bei Schritt 75). Bei Schritt 76 wird von einem Wert DAOUT, der eine vorherige Ausgabe für den Digital-Analog-Umsetzer 314 ist, der Wert A subtrahiert, um den Wert DAOUT zu aktualisieren, und dann wird bei Schritt 77 der Wert DAOUT an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben.

Der Wert DAOUT, der von der MPU 5 an den Digital- Analog-Umsetzer 314 ausgegeben wurde, wird durch den Digital-Analog-Umsetzer 314 in ein analoges Signal umgesetzt, und dann wird es durch den Addierer 311 zu einer Ausgabe der GPS-Erzeugungsschaltung 310 addiert.

Unter Bezugnahme auf FIG. 11 sind Wellenformen von solchen verschiedenen Ausgangssignalen gezeigt, wie oben beschrieben. Ein TES-Signal, das aus den Ausgaben des Zweiteilungsfotodetektors 22 erzeugt wurde, durch den reflektiertes Licht eines Lesestrahls empfangen wird, hat solch eine Wellenform, wie durch eine Kurve 61 in FIG. 11 gezeigt. Das TES-Signal 61 wird durch den Integrator 316 integriert, um ein ITES-Signal 62 zu bilden. Das ITES-Signal 62 wird jedes Mal, wenn der Integrator 316 durch die MPU 5 zurückgesetzt wird, auf Null gesetzt. Ein Signal DAOUT 64 wird von der MPU 5 ausgegeben und stellt einen Wert des vorherigen Wertes DAOUT dar, von dem der integrierte Wert subtrahiert wird.

Das Signal DAOUT wird durch den Digital-Analog-Umsetzer 314 in ein analoges Signal umgesetzt und durch den Addierer 311 zu dem Signal GPS addiert. Demzufolge wird ein Signal, das an die Phasenkompensationsschaltung 312 auszugeben ist, als Reaktion auf eine Versetzung des Lesestrahls quer über die Spuren oder in der Richtung transversal zu den Spuren verändert. Die Phasenkompensationsschaltung 312 differenziert eine Ausgabe des Addierers 311, und der differenzierte Wert wird zu einer proportionalen Komponente der Ausgabe des Addierers 311 addiert, um ein Fortschalten der Phase des Signals GPS zu verursachen. Solch eine Addition durch den Addierer 311 des Signals DAOUT, das als Reaktion auf das TES-Signal durch die MPU 5 erzeugt wurde, wird jedes Mal ausgeführt, wenn die optische Platte eine vollständige Rotation ausführt.

Anschließend wird eine Ausführungsform der Spurzugriffssteuerung, die eine Charakteristik der vorliegenden Erfindung ist, eingehend beschrieben.

Wenn auf eine Zielspur zuzugreifen ist, weist der Überwachungscontroller (MPU) 5 einem Spuradressensteuerabschnitt 80 eine Adresse der Zielspur an, auf die zuzugreifen ist. Der Spurzugriffssteuerabschnitt 80 steuert den Kopfantriebsmotor 6, um auf die Zieladresse zuzugreifen. Während der Bewegung des optischen Kopfes 2 schaltet die MPU 5 das Verriegelungssignal LKS aus, während das Servo-Ein- Signal SVS an gelassen wird. Demzufolge wird, während als Reaktion auf ein Spurfehlersignal TES kein Servokreis gebildet wird, der Spurbetätiger 210 gesteuert, um als Reaktion auf ein Spurpositionssignal TPS auf der Grundlage der Ausgaben A bis D der Positionssensoren 212a bis 212d verriegelt zu werden. Im besonderen wird der Spurbetätiger 210 durch den Leistungsverstärker 38 als Reaktion auf ein Rückführungssignal RPS der Rückführungssignalerzeugungsschaltung 39 gesteuert, so daß er zu der Mittenposition zurückgeführt und dort fixiert wird.

Im Folgenden wird der Spurzugriff eines Lesestrahls unter Bezugnahme auf FIG. 3, 4A bis 4C und 12 beschrieben. Unter Bezugnahme zuerst auf FIG. 3 und 4A bis 4C wird die Distanz zwischen einem Lesestrahl und einem Schreibstrahl durch y dargestellt; die Distanz zwischen der unterbrochenen Linie 720, die ein Bewegungsort der Objektlinse ist, und der Mitte 0 der optischen Platte 1 wird durch X dargestellt; und die Distanzen zwischen der Mitte der Kreise und geraden Linien, die die Schnittpunkte 701, 702 und 703 durchlaufen und sich rechtwinklig zu der geraden Linie 720 erstrecken, werden durch D&sub1; , D&sub2; bzw. D&sub3; dargestellt. Um einen Schreibstrahl und einen Lesestrahl auf derselben Spur an einer der Positionen 701, 702 und 703 zu positionieren, muß somit der Lesestrahl um eine Distanz, die gleich ytanθ&sub1; = Xy/D&sub1; , ytanθ&sub2; = Xy/D&sub2; oder ytanθ&sub3; = Xy/D&sub3; ist, von den ursprünglichen Positionen in der Richtung rechtwinklig zu den Spuren versetzt sein, an denen sowohl der Schreibstrahl als auch der Lesestrahl auf geraden Linien rechtwinklig zu der geraden Linie 720 positioniert ist.

Eine Ausführungsform der Spurzugriffssteuerung eines Lesestrahls wird unter Bezugnahme auf ein Flußdiagramm beschrieben, das in FIG. 12 gezeigt ist.

Nach dem Starten einer Zugriffsoperation eines Schreibstrahls wird zuerst bei Schritt 61 ein Versetzungsbetrag eines Lesestrahls von dem ursprünglichen Punkt von einer gegenwärtigen Spuradresse detektiert und in dem Speicher gespeichert. Hier ist der ursprüngliche Punkt eine Position eines Lesestrahls, wenn er auf der geraden Linie rechtwinklig zu der geraden Linie positioniert ist, auf der sich der optische Kopf bewegt. Anschließend steuert der Spurzugriffssteuerabschnitt 80 den Kopfantriebsmotor 6, um das Zugreifen auf eine Zielspuradresse zu starten, die von einer nicht gezeigten Hoststeueranordnung angewiesen wurde (Schritt 62). Bei Schritt 63 berechnet die MPU 5 die Distanz D von der Zielspuradresse. Im besonderen werden unter Bezugnahme auf FIG. 3 die Distanzen D&sub1; , D&sub2; und D&sub3; individuell berechnet. Dann wird eine Spurversetzung von dem ursprünglichen Punkt eines Lesestrahls, die durch das Zugreifen verursacht wird, berechnet. Die Spurversetzung kann gemäß einem Ausdruck ytanθ = Xy/D erhalten werden. Der erhaltene Wert Xy/D wird mit einem vorbestimmten festen Wert C multipliziert, um A = CXy/D zu erhalten (Schritt 64).

Dann wird der Wert A, der bei Schritt 64 erhalten wurde, an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben. Wenn die Ausgabe des Digital-Analog-Umsetzers 314 gleich 0 ist, wird der Lesestrahl auf dem ursprünglichen Punkt positioniert. Im besonderen wird die Punktposition eines Lesestrahls, der auf die optische Platte 1 projiziert wird, an dem ursprünglichen Punkt positioniert, wenn sich eine gerade Linie, die die Positionen des Schreibstrahls und des Lesestrahls durchläuft, senkrecht zu einem Bewegungsort der Objektlinse erstreckt. Nachdem der Wert A an den Digital- Analog-Umsetzer 314 bei Schritt 65 ausgegeben wurde, wird dem Galvanospiegelbetätiger 501 ein elektrischer Strom zugeführt, der für den Lesestrahl notwendig ist, um auf derselben Spur wie der Schreibstrahl positioniert zu werden. Dementsprechend wird der Lesestrahl in einer Richtung rechtwinklig zu den Spuren bewegt, so daß er schließlich auf derselben Spur wie der Schreibstrahl positioniert ist. Im besonderen haben der Schreibstrahl und der Lesestrahl gemäß der Spurposition, auf die zuzugreifen ist, solch eine relative positionelle Beziehung, wie in einer von Fig. 4A bis 4C gezeigt. Nach Abwarten eines vorbestimmten Zeitintervalls bei Schritt 66, das von einer mechanischen Verzögerung herrührt, wird die Servosteuerung auf der Grundlage von Spurfehlersignalen gestartet.

Die Operation des Flußdiagramms, das in FIG. 12 gezeigt ist, kann ausgeführt werden, nachdem das Zugreifen eines Schreibstrahls auf eine Zielspur vollendet ist, oder sonst während solch eines Zugriffs. Ferner kann eine Zugriffsoperation eines Lesestrahls gestartet werden, bevor ein Schreibstrahl den Zugriff auf eine Zielspur startet.

In der Ausführungsform der Spurzugriffssteuerung eines Lesestrahls, die in dem Flußdiagramm von FIG. 12 gezeigt ist, wird die Spurposition eines Lesestrahls gemäß einer Spannung gesteuert, die auf den Galvanospiegelbetätiger 501 anzuwenden ist. Im besonderen wird in dem Speicher der Betrag gespeichert, um den sich die Spurposition eines Lesestrahls gemäß dem Veränderungsbetrag der Spannung, die auf den Galvanospiegelbetätiger 501 anzuwenden ist, bewegt. Mit anderen Worten, in dem Speicher wird eine Konstante C gespeichert, und der Steuerungsbetrag des Galvanospiegelbetätigers 501 wird gemäß der Konstante C gesteuert. Da die Konstante C durch die Empfindlichkeit eines Galvanospiegelpositionssensors und eine Galvanospiegelverriegelungskreisverstärkung tatsächlich jedoch verändert wird, muß solch eine Konstante C unbedingt für jede optische Plattenvorrichtung eingestellt werden, wenn jene Vorrichtungen von einem Betrieb ausgeliefert werden. Da ferner die Empfindlichkeit eines Galvanospiegelpositionssensors und die Charakteristiken einer Linse und so weiter eines optischen Kopfes durch Temperaturveränderung verändert werden, besteht ein Problem darin, daß der Wert C von einem Wert, auf den er bei Auslieferung von einem Betrieb eingestellt wurde, tatsächlich versetzt ist.

Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezüglich der Lesestrahlzugriffssteuerung, die das obengenannte Problem überwindet, wird im Folgenden beschrieben. Die Schaltungskonstruktion der vorliegenden Ausführungsform schließt, wie in FIG. 13 gezeigt, ein Hinzufügen eines Analog-Digital-Umsetzers 330 zu der Schaltungskonstruktion von FIG. 9 ein, und die Lesestrahlzugriffssteuerung wird gemäß einem Testsuchprogramm 500 ausgeführt. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein Testsuchen eines Lesestrahls beim Start der Vorrichtung oder in einem vorbestimmten Zeitintervall (zum Beispiel in einem Zeitintervall von 15 bis 20 Minuten) durch einen Zeitgeber ausgeführt, und eine Distanz (eine Anzahl von Spuren), über die ein Lesestrahl tatsächlich bewegt wird, wird in Übereinstimmung mit einer Ausgangsspannung des Digital-Analog-Umsetzers 314 in dem Speicher gespeichert, und dann wird ein Wert der Anzahl von Spuren, über die der Lesestrahl zu bewegen ist, an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben. Die Beziehung der Ausgabe des Digital-Analog-Umsetzers 314 zu der Spurposition eines Lesestrahls und einem Spurfehlersignal TES ist in FIG. 15A bis 15C gezeigt.

Falls die Ausgabe DAOUT für den Digital-Analog-Umsetzer 314 auf solch eine Weise ansteigt, wie in FIG. 15A gezeigt, wird sich dann ein Lesestrahl auf solch eine Weise, wie in FIG. 15B gezeigt, quer über die Spuren bewegen. Ein Spurfehlersignal TES, das durch den Zweiteilungsfotodetektor 22 erhalten wird, ändert sich dann auf solch eine Weise, wie in FIG. 15C gezeigt. Wenn sich ein Lesestrahl von der Mitte 7a einer Spur zu der Mitte 7b einer angrenzenden Spur bewegt, ändert sich das Spurfehlersignal TES von einem Punkt 70a zu einem anderen Punkt 70b. Im besonderen ändert sich das Spurfehlersignal TES einmal von 0 zu einem positiven Wert und dann zu einem negativen Wert, wonach es wieder zu 0 zurückkehrt. Die Ausgabe DAOUT für den Digital-Analog- Umsetzer 314 bewegt sich von einem Punkt 71a zu einem anderen Punkt 71b, wie in FIG. 15A gezeigt. In diesem Fall ist die Differenz zwischen den Punkten 71b und 71a ein Ausgabewert, der für einen Lesestrahl notwendig ist, um sich über eine Distanz von einer Spur zu bewegen. Während der Ausgabewert DAOUT für den Digital-Analog-Umsetzer 314, der für einen Lesestrahl notwendig ist, um sich über eine Distanz von einer Spur zu bewegen, verändert wird, wenn die Empfindlichkeit des Galvanospiegelpositionssensors 57 oder des Zweiteilungsfotodetektors 22 oder der Brechungsindex der Objektlinse oder dergleichen auf Grund einer Temperaturveränderung oder dergleichen verändert wird, kann das Problem durch Ausführen des Testsuchprogramms der vorliegenden Ausführungsform gelöst werden, das durch das Flußdiagramm von FIG. 14 gezeigt ist, wenn Energie zur Verfügung gestellt wird oder jedes Mal, wenn ein vorbestimmtes festes Zeitintervall im Zeitgeber 5a abläuft.

FIG. 14 ist ein Flußdiagramm des Testsuchprogramms 500, das durch die MPU 5 gestartet wird. Zuerst wird bei Schritt 601 ein gegenwärtiger Ausgabewert DAOUT von der MPU 5 für den Digital-Analog-Umsetzer 314 in den Speicher 5b der MPU 5 gespeichert. Bei Schritt 602 wird der Wert DAOUT um 1 inkrementiert, und bei Schritt 603 wird der aktualisierte Wert DAOUT an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben, und ein resultierendes Spurfehlersignal TES wird gelesen. Der Wert TES wird durch den Analog-Digital-Umsetzer 330 in einen digitalen Wert umgesetzt und der MPU 5 eingegeben. Bei Schritt 604 wird beurteilt, ob das SpurfehlersignaL TES größer als ein voreingestellter Wert "a" ist oder nicht. In dem Fall, wenn der Wert TES größer als "a" ist, wird anschließend Schritt 605 ausgeführt. Falls im Gegenteil der Wert TES gleich oder kleiner als "a" ist, werden dann die Schritte 602 und 603 erneut ausgeführt.

Die Schritte 602 bis 604 definieren ein Verfahren zum Inkrementieren des Wertes DAOUT und zum Detektieren dessen, ob das Spurfehlersignal TES den Punkt 75a, der in FIG. 16B gezeigt ist, erreicht oder nicht.

Der Wert DAOUT wird bei Schritt 605 wieder um 1 inkrementiert, und bei Schritt 606 wird der aktualisierte Wert DAOUT an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben, und ein Spurfehlersignal TES wird gelesen. Das Signal TES wird durch den Analog-Digital-Umsetzer 330 in einen digitalen Wert umgesetzt und der MPU 5 eingegeben. Dann wird bei Schritt 607 beurteilt, ob das Signal TES kleiner als ein voreingestellter Wert "-a" ist oder nicht. In dem Fall, wenn das Signal TES kleiner als "-a" ist, wird anschließend der Schritt 608 ausgeführt, falls aber das Signal TES gleich oder größer als "-a" ist, werden dann erneut die Schritte 605 bis 607 ausgeführt. Die Schritte 605 bis 607 definieren ein Verfahren zum Inkrementieren des Wertes DAOUT und zum Detektieren dessen, ob das Spurfehlersignal TES den Punkt 75b, der in FIG. 16B gezeigt ist, erreicht oder nicht.

Bei Schritt 608 wird der Wert DAOUT wieder um 1 inkrementiert, und bei Schritt 609 wird der aktualisierte Wert DAOUT an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben, und ein resultierendes Spurfehlersignal TES wird gelesen. Das Signal TES wird durch den Analog-Digital-Umsetzer 330 in einen digitalen Wert umgesetzt und der MPU 5 eingegeben. Dann wird bei Schritt 610 beurteilt, ob das Siganl TES größer als ein vorbestimmter Wert "-a" ist oder nicht. In dem Fall, wenn das Signal TES größer als "-a" ist, wird dann Schritt 611 ausgeführt, falls aber das Signal TES gleich oder kleiner als "-a" ist, werden dann erneut die Schritte 608 und 609 ausgeführt. Die Schritte 608 bis 610 definieren ein Verfahren zum Inkrementieren des Wertes DAOUT und zum Detektieren dessen, ob das Spurfehlersignal TES den Punkt 75c, der in FIG. 16B gezeigt ist, erreicht oder nicht.

Bei Schritt 611 wird der Wert DAOUT noch einmal um 1 inkrementiert, und bei Schritt 612 wird N=10 und A=0 gesetzt. Dann wird bei Schritt 613 ein Spurfehlersignal TES gelesen, und bei Schritt 614 wird beurteilt, ob das Signal TES größer als 0 ist oder nicht. In dem Fall, wenn das Signal TES größer als 0 ist, wird dann Schritt 615 ausgeführt, falls aber das Signal TES gleich oder kleiner als 0 ist, wird dann Schritt 616 ausgeführt. Bei Schritt 615 wird der Wert A um 1 inkrementiert, und bei Schritt 616 wird der Wert N um 1 dekrementiert. Dann wird bei Schritt 617 beurteilt, ob der Wert N gleich 0 ist oder nicht. In dem Fall, wenn der Wert N gleich 0 ist, wird dann Schritt 618 ausgeführt, falls aber der Wert N nicht gleich 0 ist, werden dann erneut die Schritte 613 bis 616 ausgeführt. Bei Schritt 618 wird beurteilt, ob der Wert A gleich oder größer als 5 ist oder nicht, und falls der Wert A gleich oder größer als 5 ist, wird dann Schritt 619 ausgeführt, falls aber der Wert A kleiner als 5 ist, werden dann erneut die Schritte 611 bis 617 ausgeführt. Dann wird bei Schritt 619 C = DAOUT - B gesetzt. Somit kann eine Ausgabe DAOUT erhalten werden, die für einen Lesestrahl notwendig ist, um sich über eine Distanz von einer Spur zu bewegen.

Das Verfahren bei den Schritten 613 bis 615 wird auf der Grundlage der Schritte 616 und 617 10mal ausgeführt. Als Resultat wird dann, falls der Wert A gleich 5 ist, das heißt, falls der Fall, bei dem das gelesene Signal TES einen Wert hat, der größer als 0 ist, fünfmal oder mehr bei den 10mal auftritt, C = DAOUT - B gesetzt. Der Wert C ist gleich einem Ausgabewert DAOUT an den Digital-Analog-Umsetzer 314, der für einen Lesestrahl notwendig ist, um sich über eine Distanz von einer Spur zu bewegen.

Der Wert C, der durch das Verfahren von FIG. 14 erhalten wird, wird bei Schritt 64 des Flußdiagramms von FIG. 12 verwendet. Im besonderen wird bei der vorliegenden Ausführungsform ein Wert, der durch Korrigieren eines vorbestimmten Wertes gemäß einer Empfindlichkeit des Galvanospiegelpositionssensors oder dergleichen erhalten wird, als Wert C verwendet. Mit anderen Worten, gemäß dem Steuerungsverfahren der vorliegenden Ausführungsform ist der Wert C kein fester Wert, sondern ändert sich gemäß einer Empfindlichkeit eines Galvanospiegelpositionssensors oder dergleichen. Als Resultat kann der Lesestrahl gesteuert werden, um immer auf dieselbe Spur wie der Schreibstrahl zuzugreifen, selbst wenn sich Umgebungsbedingungen beim Spurzugriff eines Lesestrahls verändern.

Nun wird unter Bezugnahme auf FIG. 17 eine andere Ausführungsform des Testsuchprogramms 500 beschrieben.

Schritte 1101 bis 1110 sind jeweils den Schritten 601 bis 610 des Flußdiagramms von FIG. 14 ähnlich. Bei Schritt 1111 wird der Wert DAOUT um 1 inkrementiert. Dann wird bei Schritt 1112 ein Rücksetzsignal für den Integrator 316 ausgegeben, und dann wird bei Schritt 1113 das Rücksetzsignal ausgeschaltet. Bei Schritt 1114 wird der Zeitgeber wiederholt inkrementiert, bis ein vorbestimmter Zeitraum (1 ms bis 2 ms) verstreicht. Dann wird bei Schritt 1115 eine Ausgabe von dem Integrator 316 für den Analog-Digital- Umsetzer 315 gelesen. Bei Schritt 1116 wird beurteilt, ob das Resultat der Integration größer als 0 ist oder nicht, und in dem Fall, wenn das Resultat größer als 0 ist, wird anschließend Schritt 1117 ausgeführt, falls aber das Resultat gleich oder kleiner als 0 ist, werden dann wieder die Schritte 1111 bis 1115 ausgeführt. Dann wird bei Schritt 1117 der Wert B, der bei Schritt 1101 gespeichert wurde, von einem gegenwärtigen Wert DAOUT subtrahiert, um einen Wert C zu erhalten, der für einen Lesestrahl notwendig ist, um sich über eine Distanz von einer Spur zu bewegen, und der Wert C wird an den Digital-Analog-Umsetzer 314 ausgegeben.

In der Ausführungsform, die in dem Flußdiagramm von FIG. 17 gezeigt ist, wird eine Bewegung eines Lesestrahls über eine Distanz von einer Spur nicht auf der Grundlage eines Spurfehlersignals TES beurteilt, das direkt gelesen wird, sondern auf der Grundlage eines integrierten Wertes von Spurfehlersignalen TES für einen vorbestimmten Zeitraum.

Während die vorliegende Erfindung bisher in Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, die in den Zeichnungen gezeigt sind, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Besonderheiten begrenzt. Anders kann zum Beispiel ein Schreibstrahl in bezug auf einen Lesestrahl gesteuert werden, wobei der Lesestrahl zur Spursteuerung eines optischen Kopfes verwendet wird.


Anspruch[de]

1. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung für eine optische Plattenvorrichtung mit einer rotierbaren optischen Platte, auf der Mittel zum Definieren von Spuren und Führen eines Strahlenpunktes, der auf sie projiziert wird, gebildet sind, und einem optischen Kopf, der ein Lichtquellenmittel (23, 24) zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen und eine Objektlinse (26) zum Fokussieren der ersten und zweiten Strahlen auf die optische Platte (25) enthält, welche Spurzugriffssteuervorrichtung umfaßt:

ein erstes Fotodetektormittel zum Detektieren von Licht des ersten Strahls (21), das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde, und zum Erzeugen eines ersten Ausgabesignals;

ein Steuermittel für den Zugriff des optischen Kopfes, zum Bewegen des genannten optischen Kopfes zu einer Zielposition, an der der erste Strahl auf einer Spur positioniert wird, die eine Zielspuradresse hat, welches Steuermittel für den Zugriff des optischen Kopfes ein Mittel zum Erhalten einer gegenwärtigen Spuradresse aus dem ersten Ausgabesignal enthält, ein Mittel zum Detektieren einer Differenz zwischen der Zielspuradresse und der gegenwärtigen Spuradresse und ein Mittel zum Bewegen der genannten Objektlinse (26) zu der Zielposition quer über die Spuren der genannten optischen Platte, wodurch sich wenigstens ein Strahl (R) längs einer Linie (720) bewegt, die von einer Linie (730), die durch die Mitte (0) der genannten optischen Platte verläuft, versetzt ist (X) und parallel zu ihr ist; gekennzeichnet durch

ein Mittel zum Erhalten von relativen positionellen Informationen (X, D, C) zwischen den ersten (W) und den zweiten (R) Strahlen auf der genannten optischen Platte an der genannten Zielspuradresse;

ein Mittel (11, 501) zum Bewegen der Position des zweiten Strahls (R) auf der genannten optischen Platte unabhängig von dem ersten Strahl; und

ein Mittel (5) zum Berechnen eines Steuerungsbetrags (DAOUT) des genannten Bewegungsmittels des zweiten Strahls, der erforderlich ist, um den zweiten Strahl auf der Grundlage der genannten relativen positionellen Informationen zu einer Zielspur zu bewegen.

2. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einem Mittel (57, 310) zum Erhalten eines anderen Steuerungsbetrags (GPS) des genannten Bewegungsmittels des zweiten Strahls, der erforderlich ist, um den zweiten Strahl über eine vorbestimmte Distanz auf der genannten optischen Platte zu bewegen; und einem Mittel (311) zum Abwandeln des genannten Steuerungsbetrags des genannten Bewegungsmittels des zweiten Strahls auf der Grundlage des genannten anderen Steuerungsbetrags.

3. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung nach Anspruch 2, ferner mit einem zweiten Fotodetektormittel (22) zum Detektieren von Licht des zweiten Strahls, das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde, und zum Erzeugen eines zweiten Ausgabesignals, bei der das genannte Mittel zum Erhalten des anderen Steuerungsbetrags das genannte Mittel (501) zum Bewegen der Position des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte umfaßt, ein Mittel (318) zum Anordnen der Position des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte auf der Grundlage des genannten zweiten Ausgabesignals, und ein Mittel (316) zum Erhalten einer Bewegungsdistanz (D) des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte.

4. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der das genannte Bewegungsmittel des zweiten Strahls (11) einen Spiegel (29) umfaßt, der schwenkbar um eine Achse (220) montiert ist, zum Neigen der optischen Achse des zweiten Strahls, der durch die genannte Objektlinse hindurchtritt, ein drittes Fotodetektormittel (57) zum Detektieren einer gegenwärtigen Position des genannten Spiegels und zum Erzeugen eines dritten Ausgabesignals, und ein Betätigermittel (501) zum schwenkbaren Bewegen des genannten Spiegels um die genannte Achse auf der Grundlage des genannten dritten Ausgabesignals und des genannten Steuerungsbetrags.

5. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, bei der der genannte erste Strahl ein Schreibstrahl und der genannte zweite Strahl ein Lesestrahl ist.

6. Eine Spurzugriffssteuervorrichtung nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, für eine optische Plattenvorrichtung, in der das genannte Mittel zum Definieren von Spuren und Führen eines Strahlenpunktes eine Vielzahl von Führungsrillen umfaßt, die längs einer Rotationsrichtung der optischen Platte spiralig gebildet sind, in der das genannte Lichtquellenmittel jeweilige erste und zweite Lichtquellen für die ersten und zweiten Lichtstrahlen umfaßt.

7. Ein Spurzugriffssteuerverfahren für eine optische Plattenvorrichtung mit einer rotierbaren optischen Platte, auf der Mittel zum Definieren von Spuren und zum Führen eines Strahlenpunktes, der auf sie projiziert wird, gebildet sind, und einem Mittel zum Fokussieren von Lichtstrahlen auf die optische Platte, mit den Schritten:

gleichzeitiges Projizieren von ersten und zweiten Strahlen auf die genannte optische Platte durch das genannte Fokussiermittel;

Erhalten eines ersten Signals durch Detektieren von Licht des ersten Strahls, das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde;

Erhalten einer gegenwärtigen Spuradresse des ersten Strahls auf der genannten optischen Platte von dem genannten ersten Signal;

Detektieren einer Differenz zwischen der gegenwärtigen Spuradresse und einer Zielspuradresse, zu der der erste Strahl zu bewegen ist;

Bewegen des genannten Fokussiermittels quer über die Spuren der genannten optischen Platte, wodurch sich wenigstens ein Strahl längs einer Linie bewegt, die von einer Linie, die durch die Mitte der genannten optischen Platte verläuft, versetzt ist, so daß der erste Strahl auf einer Zielspur positioniert wird; gekennzeichnet durch

Erhalten von relativen positionellen Informationen zwischen den ersten und den zweiten Strahlen auf der genannten optischen Platte an der genannten Zielspuradresse;

Berechnen eines Steuerungsbetrags zum Bewegen des zweiten Strahls zu der genannten Zielspur, auf der Grundlage der genannten relativen positionellen Informationen; und

Bewegen der Position des zweiten Strahls unabhängig von dem ersten Strahl auf der genannten optischen Platte, auf der Grundlage des genannten Steuerungsbetrags, um dadurch den zweiten Strahl auf der genannten Zielspur zu Positionieren.

8. Ein Spurzugriffssteuerverfahren nach Anspruch 7, ferner mit den Schritten:

Erhalten eines zweiten Signals durch Detektieren von Licht des zweiten Strahls, das von der genannten optischen Platte reflektiert wurde;

Bewegen der Position des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte;

Anordnen der Position des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte auf der Grundlage des genannten zweiten Signals;

Erhalten einer Bewegungsdistanz des zweiten Strahls auf der genannten optischen Platte;

Berechnen eines anderen Steuerungsbetrags zum Bewegen des zweiten Strahls über eine vorbestimmte Distanz auf der genannten optischen Platte; und

Abwandeln des genannten Steuerungsbetrags des zweiten Strahls auf der Grundlage des genannten anderen Steuerungsbetrags.

9. Ein Spurzugriffssteuerverfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem das genannte Mittel auf der optischen Platte zum Definieren von Spuren und zum Führen eines Strahlenpunktes eine Vielzahl von Führungsrillen umfaßt, die längs einer Rotationsrichtung der optischen Platte spiralig gebildet sind, und bei dem das genannte Fokussiermittel eine Objektlinse umfaßt.







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