PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3447453C2 23.02.1995
Titel Spannvorrichtung für einen einen Druckerschlitten bewegenden Zugdraht
Anmelder Citizen Watch Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ikeda, Hiroshi, Tokorozawa, Saitama, JP
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 80538 München; Kinkeldey, U., Dipl.-Biol. Dr.rer.nat., Pat.-Ass., 82057 Icking; Bott-Bodenhausen, M., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80538 München
DE-Anmeldedatum 27.12.1984
DE-Aktenzeichen 3447453
Offenlegungstag 11.07.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.02.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.1995
IPC-Hauptklasse B41J 19/18

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für einen einen Druckerschlitten bewegenden Zugdraht, der mit seinen beiden Enden an dem Druckerschlitten befestigt und von einer von einem Motor angetriebenen Rollenanordnung geführt ist, welche aus einer ortsfesten und aus einer beweglichen Rolle besteht, die zur Spannung des Zugdrahtes durch eine Feder in eine Richtung von der ortsfesten Rolle weg beaufschlagt und in Abhängigkeit von betriebsmäßig verursachten Spannungsschwankungen im Zugdraht unter Einwirkung der Feder elastisch auf die ortsfeste Rolle zu- und von dieser wegbewegbar ist.

Spannvorrichtungen dieser Art sind aus der JP-A-56-5779 bekannt. Die Rolle ist an einem beweglich gelagerten, mit einer Feder verbundenen Spannarm befestigt. Der Draht ist in einer Schleife um die eine Rolle und eine auf einer Welle eines Motors befestigte zweite Rolle herumgeführt und wird zusammen mit einem am Draht befestigten Druckkopf durch den Motor über die zweite Rolle angetrieben. Der Motor ist mit der zweiten Rolle in seiner Lage fixiert. Eine Verlängerung des Drahtes durch die Betriebswärme und durch Ermüdungserscheinungen wird mit Hilfe der Feder, die mit der Rolle in einem Hebelverhältnis am den Spannarm befestigt ist, ausgeglichen, um eine nahezu gleichbleibende Spannung des Drahtes zu erreichen. Probleme dieser Vorrichtung liegen in der Ungenauigkeit der linearen Bewegung des Druckkopfes bei abrupten Belastungsschwankungen, die ein unsauberes Druckbild verursachen. Eine Erhöhung der Vorspannkraft des Drahtes durch die Feder hat an der Rolle und der zweiten Rolle, um welche der Draht in einer Schleife herumgelegt ist, ein Ansteigen der Reibkraft zur Folge, so daß eine erhöhte Leistung des Motors verlangt ist.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kleine, leichte und preiswerte Spannvorrichtung für einen Zugdraht eines Druckerschlittens zu schaffen, welche die normale lineare Bewegung des Schlittens sogar dann aufrechterhalten kann, wenn der Schlitten Lastschwankungen unterworfen ist, ohne daß es erforderlich wäre, den Draht derart stramm zu halten, daß die auf die Rollenwellen wirkende Kraft übermäßig ansteigt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die bewegliche Rolle starr mit dem Motor verbunden und nur zusammen mit diesem als Einheit bewegbar ist.

Mit einer Vorrichtung der oben beschriebenen Konstruktion erreicht die vorliegende Erfindung folgende Effekte. Zum einen ist eine Feder zum Aufbringen einer Spannkraft und zum anderen ein Trägheitskörper vorgesehen, wodurch die Längung des Zugdrahtes über die Zeit ausgeglichen wird. Schwingungen der Rollen, welche während der Beschleunigung oder Verzögerung bei einem Laufrichtungswechsel des Schlittens auftreten, werden vermieden. Die Veränderungen in der Laufgeschwindigkeit des Schlittens werden vermindert, so daß kein übermäßiger Seitendruck auf die Wellen, an denen die Rollen befestigt sind, wirkt. Die Vorrichtung weist deswegen eine überdurchschnittliche Haltbarkeit auf. Da der Motor zum Antreiben des Schlittens als Trägheitskörper benutzt wird, gibt es ferner keine Notwendigkeit für zusätzliche Bauteile, Platzbedarf und Gewicht. Die Vorrichtung bleibt kompakt, leichtgewichtig und preiswert.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.

Die einzige Figur zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Ein Zugdraht 3 aus Stahl ist mit den beiden Seiten eines Druckerschlittens 1 verbunden, welcher auf einer Stange 7 verschiebbar angeordnet ist. Der Zugdraht 3 ist in einer Schleife um eine erste Rolle 6 auf einer Welle 5 und eine zweite Rolle 8 auf einer Welle 9 gelegt. Zum Drehen der ersten Rolle 6 über die Welle 5 ist ein Motor 4 durch einen oberen und einen unteren Tragarm 11 und 12 gehalten. Ein Ende 11A bzw. 12A des oberen bzw. unteren Tragarms 11 bzw. 12 ist schwenkbar an einer Tragwelle 13 angebracht, welche sich aufrecht von einer Grundplatte 10 erstreckt. Der Motor 4 treibt den Zugdraht 3 an und ist zum Spannen oder Lockern desselben in einer Richtung bezüglich der Grundplatte 10 beweglich. Eine Spannfeder 15 ist zwischen dem anderen Ende 11B des oberen Tragarmes 11 und einen Tragständer 14, welcher aufrecht auf der Grundplatte 10 steht, eingehakt.

Der Motor 4 und die erste Rolle 6 sind in eine Richtung vorgespannt, um sich von dem Druckerschlitten 1 und der zweiten Rolle 8 bezüglich der Tragwelle 13 weg zu bewegen. Der Zugdraht 3 ist somit normalerweise zwischen der ersten und der zweiten Rolle 6 und 8 stramm gehalten. Die Rolle 6, welche mit dem Motor 4 verbunden ist, ist somit durch die Spannfeder 15 vorgespannt.


Anspruch[de]
  1. 1. Spannvorrichtung für einen einen Druckerschlitten bewegenden Zugdraht, der mit seinen beiden Enden an dem Druckerschlitten befestigt und von einer von einem Motor angetriebenen Rollenanordnung geführt ist, welche aus einer ortsfesten Rolle und aus einer beweglichen Rolle besteht, die zur Spannung des Zugdrahtes durch eine Feder in eine Richtung von der ortsfesten Rolle weg beaufschlagt und in Abhängigkeit von betriebsmäßig verursachten Spannungsschwankungen im Zugdraht unter Einwirkung der Feder elastisch auf die ortsfeste Rolle zu- und von dieser wegbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Rolle (6) starr mit dem Motor (4) verbunden und nur zusammen mit diesem als Einheit unter Einwirkung der Feder (15) wegbar ist.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4) an einem oberen Tragarm (11) und einem unteren Tragarm (12) befestigt ist, wobei der obere (11) und der untere Tragarm (12) mit ihrem jeweils einen Ende (11A, 12A) schwenkbar an einer auf einer Grundplatte (10) befestigten Tragwelle (13) angebracht sind.
  3. 3. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) mit dem anderen Ende (11B) eines der beiden den Motor (4) tragenden Tragarme (11) und mit einem Tragständer (14) verbunden ist, welcher aufrecht aus der Grundplatte (10) herausragt.
  4. 4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugdraht (3) ein Stahldraht ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com