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Dokumentenidentifikation DE68917468T2 23.02.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0411174
Titel Verteilungsvorrichtung zum Beschichten von Nahrungsmitteln.
Anmelder Frisco-Findus AG, Rorschach, CH
Erfinder Wadell, Lars Gustav Albert, S-262 33 Aengelholm, SE
Vertreter Mitscherlich, H., Dipl.-Ing.; Körber, W., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Schmidt-Evers, J., Dipl.-Ing.; Melzer, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Schulz, R., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.- u. Rechtsanw.; Graf, M., Dr.jur., Rechtsanw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 68917468
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 01.08.1989
EP-Aktenzeichen 891141541
EP-Offenlegungsdatum 06.02.1991
EP date of grant 10.08.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.1995
IPC-Hauptklasse A23P 1/08
IPC-Nebenklasse B05C 19/06   B65G 45/26   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Beschichten von Lebensmitteln mit partikelförmigem Material.

Normalerweise fallen während der Beschichtung von Lebensmitteln mit partikelförmigem Material große Mengen des Beschichtungsmaterials während des Beschichtungsvorganges vom Lebensmittel herunter, und es ist daher wichtig, daß dieses überschüssige Beschichtungsmaterial wiederverwendet wird. Beispielsweise wird bei einer herkömmlichen Einrichtung zur beidseitigen Beschichtung gefrorenen Fisches mit Brotkrümeln üblicherweise das überschüssige Beschichtungsmaterial zur Wiederverwendung durch Elevatorschrauben nach oben transportiert. Es werden jedoch nicht nur die empfindlichen Krümel durch die Schrauben beschädigt, sondern es ist auch immer eine große Menge des Beschichtungsmaterials im Umlauf und der warmen Luft der Umgebung ausgesetzt, was nicht wünschenswert ist, da es wichtig ist, das Beschichtungsmaterial bei einer möglichst geringen Temperatur zu halten. Daher wird heute noch in vielen Fällen die Beschichtung bestimmter Produkte mit partikelförmigem Material von Hand durchgeführt.

In unserem U.S.-Patent Nr. 4 762 038 haben wir ein völlig neues Prinzip zur Beschichtung von Lebensmitteln mit partikelförmigem Material unter Verwendung einer Vorrichtung beschrieben, die nicht nur wesentlich einfacher ist, sondern es im Vergleich zu herkömmlichen Vorrichtungen ermöglicht, daß wesentlich geringere Mengen des Beschichtungsmaterials zu jedem Zeitpunkt im Umlauf sind. Diese Vorrichtung umfaßt:

eine um eine im wesentlichen horizontale Längsachse drehbare Trommel;

eine zum Durchlauf durch die Trommel geeignete erste horizontale Fördervorrichtung;

eine zweite horizontale Fördervorrichtung unterhalb der ersten Fördervorrichtung, die in einer entgegengesetzten Richtung zur ersten verläuft, wobei die zweite Fördervorrichtung wenigstens ein erstes, ein zweites und ein drittes aufeinanderfolgendes endloses Band mit einer horizontalen oberen Bahn und einen Spalt zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar der Bänder umfaßt, wobei das zweite Band einen geneigten Abschnitt aufweist, der sich zu einer Position unterhalb der ersten Bandes erstreckt, wobei der Spalt zwischen dem zweiten und dem dritten Band innerhalb der Trommel angeordnet ist;

eine Einrichtung zur Zufuhr partikelförmigen Materials auf die erste Fördervorrichtung; und

eine Einrichtung zur Zufuhr von Nahrungsmittel auf das erste Band;

derart, daß beim Betrieb partikelförmiges Material zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Oberseite von der ersten Fördervorrichtung auf das Nahrungsmittel auf dem ersten Band zugeführt wird, das beschichtete Nahrungsmittel zum zweiten Band transportiert wird, wobei überschüssiges partikelförmiges Material vom ersten Band auf den geneigten Abschnitt des zweiten Bandes herunterfällt und zur horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Unterseite befördert wird, das beschichtete Nahrungsmittel einem dritten Band zugeführt wird, wobei weiteres partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf eine Innenwand der Trommel herunterfällt, die zur Beförderung des weiteren Materials in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung rotiert, auf welche das weitere Material durch Schwerkraft fällt, und die erste Fördervorrichtung das weitere Material zurück zu der zweiten Fördervorrichtung transportiert.

Obwohl diese Vorrichtung eine allseitige Beschichtung des Nahrungsmittels ermöglicht, ist die Beschichtung jedoch nicht immer zufriedenstellend gleichförmig, da eine gleichförmige Verteilung des partikelförmigen Materials nicht immer erzielt wird, bevor das partikelförmige Material das Nahrungsmittel erreicht. Wir haben nun entdeckt, daß ein Grund hierfür darin besteht, daß das weitere partikelförmige Material, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf die Innenwand der Trommel fällt, eine nicht genügend gleichförmige Schicht über die gesamte axiale Breite der Innenwand der Trommel bildet, so daß, wenn dieses weitere partikelförmige Material durch Rotation der Trommel in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung befördert worden ist, dieses eine nicht gleichförmige Schicht auf der ersten Fördervorrichtung bildet, wenn es auf diese fällt. Das bedeutet, daß weiteres partikelförmiges Material nicht gleichförmig der zweiten Fördervorrichtung zugeführt wird, auf welcher das Nahrungsmittel liegt.

Wir haben überraschenderweise herausgefunden, daß, wenn eine Führungsvorrichtung bereitgestellt wird, so daß das weitere partikelförmige Material, das zwischen dem zweiten und dritten Band herunterfällt, im wesentlichen gleichförmig über die gesamte axiale Breite der Innenwand der Trommel verteilt wird, eine zufriedenstellend gleichförmige Beschichtung an allen Seiten des Lebensmittels erhalten wird.

Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Beschichtung von Nahrungsmittel mit partikelförmigem Material zur Verfügung, umfassend:

eine um eine im wesentlichen horizontale Längsachse drehbare Trommel;

eine zum Durchlauf durch die Trommel geeignete erste Fördervorrichtung;

eine zweite Fördervorrichtung unterhalb der ersten Fördervorrichtung, wobei die zweite Fördervorrichtung wenigstens ein erstes, zweites und drittes aufeinanderfolgendes endloses Band mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn und einem Spalt zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar von Bändern umfaßt, wobei das zweite Band einen geneigten Abschnitt aufweist, der sich zu einer Position unterhalb des ersten Bandes erstreckt, wobei der Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band innerhalb der Trommel angeordnet ist;

eine Einrichtung zur Zufuhr des partikelförmigen Materials auf die erste Fördervorrichtung; und

eine Einrichtung zur Zufuhr von Nahrungsmittel auf das erste Band;

derart, daß beim Betrieb partikelförmiges Material zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Oberseite von der ersten Fördervorrichtung auf das Nahrungsmittel auf dem ersten Band zugeführt wird, das beschichtete Nahrungsmittel zu einem zweiten Band transportiert wird, wobei überschüssiges partikelförmiges Material vom ersten Band auf den Abschnitt des zweiten Bandes unterhalb des ersten Bandes fällt und zu einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes befördert wird, um eine Schicht zu bilden, auf der das beschichtete Nahrungsmittel liegt, nachdem es vom ersten Band zu der im wesentlichen horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Unterseite transportiert worden ist, das beschichtete Nahrungsmittel einem dritten Band zugeführt wird, wobei weiteres partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf eine Innenwand der Trommel fällt, die zur Beförderung des weiteren Materials in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung rotiert, auf welche das weitere Material durch Schwerkraft fällt, und die erste Fördervorrichtung das weitere Material zurück zur zweiten Fördervorrichtung transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsvorrichtung zur Verteilung des weiteren partikelförmigen Materials, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf die Innenwand der Trommel fällt, vorgesehen ist, so daß eine im wesentlichen gleichförmige Schicht über die axiale Breite der Innenwand der Trommel gebildet wird.

Die Führungsvorrichtung ist üblicherweise innerhalb der Trommel unterhalb der zweiten Fördervorrichtung, vorzugsweise unterhalb des Spalts zwischen dem zweiten und dritten Band angeordnet. In einer Ausführungsform der Erfindung kann die Führungsvorrichtung zwei oder mehrere sich nach unten erstrekkende feststehende Führungsplatten aufweisen, die das fallende weitere partikelförmige Material führen und die manuell auf einen geeigneten Winkel zur Erzielung einer gleichförmigen Verteilung des weiteren partikelförmigen Materials über die axiale Breite der Innenwand der Trommel einstellbar sind. Die Einstellung der Führungsplatten muß jedoch häufig während des Betriebes der Vorrichtung während der Rotation der Trommel durchgeführt werden, und es ist sowohl schwierig als auch gefährlich, die Einstell- und Befestigungsschrauben innerhalb der Trommel zu erreichen. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Führungsvorrichtung eine oder mehrere sich nach unten erstreckende Platten umfassen, deren obere Kanten parallel zur stromaufwärtigen Kante des zweiten Bandes der zweiten Fördervorrichtung liegen und im wesentlichen dieselbe Breite wie diese aufweisen. Die Platten können sich automatisch in der Axialrichtung der Trommel, insbesondere in einer schwingenden oder pendelnden Bewegung, hin- und herbewegen. Beispielsweise können die Platten an einem Stift angebracht sein, der beispielsweise mittels eines pneumatischen oder hydraulischen Zylinders hin- und herbewegbar ist. Andere Arten einer Führungsvorrichtung umfassen die Verwendung eines Luftstromes, eines Gebläses oder eines rotierenden Sternrades, aber Führungsvorrichtungen unter Verwendung von Bürsten oder einstellbaren Schrauben sind weniger bevorzugt.

Zweckmäßigerweise ist die Innenwand der Trommel durch sich von dem Umfang her nach innen erstreckende Platten, die umfangsmäßig benachbarte und sich nach innen öffnende Taschen begrenzen, aufgeteilt. Vorteilhafterweise ist in einer benachbarten und von der Innenwand der Trommel nahegelegenen Position, die von der Wand der Trommel durch die sich nach innen erstreckenden Platten getrennt ist, eine gewölbte feststehende Prallplatte zum Zurückhalten partikelförmigen Materials angeordnet, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf die Innenwand der rotierenden Trommel gefallen ist. Die Prallplatte erstreckt sich von einem Niveau nahe der zweiten Fördervorrichtung innerhalb der Trommel zu einer Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung, wobei der obere Teil der Prallplatte profiliert ist, so daß durch die rotierende Trommel mitgenommenes partikelförmiges Material gleichförmig über die Breite der ersten Fördervorrichtung verteilt werden kann.

Da das partikelförmige Material häufig die Taschen in der Trommel verstopft, ist es vorteilhaft, eine automatische Reinigungsvorrichtung zur Reinigung der Innenwand oder der Taschen der Trommel während der Trommelrotation in einer Position vorzusehen, bei der die Wand sich nach unten bewegt, nachdem das partikelförmige Material durch Schwerkraft von der Innenwand der Trommel auf die erste Fördervorrichtung heruntergefallen ist, aber in einer Position, bevor überschüssiges partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band der zweiten Fördervorrichtung auf die Innenseite der rotierenden Trommel fällt. Die Reinigung kann durch Druckluft durchgeführt werden, die durch eine in der Nähe der Innenkanten der sich nach innen erstreckenden Platten, welche die Taschen begrenzen, angeordnete Leitung geblasen wird. Alternativ kann die Reinigung durch eine sich hin- und herbewegende Bürste oder einen Draht erfolgen, die an einem feststehenden Pneumatikzylinder eingepaßt sind, und in der Nähe der Innenkanten der die Taschen begrenzenden radialen Platten angeordnet sind: die Hin- und Herbewegung ist mit der Rotationsgeschwindigkeit der Trommel synchronisiert, so daß die Bürste oder der Draht am vorderen Ende der Tasche damit beginnt, in diese einzugreifen, weiterhin bei Drehung der Trommel die Innenwand der Trommel kratzt, und sich am hinteren Ende sich von der Tasche zurückzieht.

Die erste Fördervorrichtung ist geeigneterweise im wesentlichen horizontal und vorzugsweise in Form eines endlosen Bandes im wesentlichen ohne Durchbrüche ausgebildet. Das frische partikelförmige Material wird geeigneterweise zusammen mit dem durch Schwerkraft von der oberen Innenseite der Trommel Heruntergefallenen zum äußeren Ende der ersten Fördervorrichtung transportiert, von wo aus es auf das Nahrungsmittel transportiert wird, das auf dem ersten Band der darunterliegenden Fördervorrichtung durchläuft. Geeigneterweise kann die erste Fördervorrichtung vibrieren. Wenn die erste Fördervorrichtung in Form eines endlosen Bandes ausgebildet ist, kann die Vibration geeigneterweise mittels einer dreieckigen Walze erzielt werden, die unterhalb und im Kontakt mit der oberen Bahn zwischen den beiden Endwalzen angeordnet ist. Dies ermöglicht eine gleichförmigere Verteilung des partikelförmigen Materials. Vorteilhafterweise kann die erste Fördervorrichtung in einer zur zweiten Fördervorrichtung entgegengesetzten Richtung durchlaufen.

Vorzugsweise ist ein Vibrator zwischen der ersten und zweiten Fördervorrichtung angeordnet, um partikelförmiges Material aufzunehmen, das von den äußeren Rändern der ersten Fördervorrichtung herunterfällt, um dieses auf Nahrungsmittel zu verteilen, die auf der unteren Fördervorrichtung durchlaufen. Für einige Nahrungsmittel ist es vorteilhaft, wenn das partikelförmige Material auf die auf dem ersten Band der zweiten Fördervorrichtung durchlaufenden Nahrungsmittel mit einer größeren Kraft als der Schwerkraft auftrifft, so daß die Beschichtung gut an der Oberfläche des Nahrungsmittels anhaftet. Dies kann durch eine rotierende Stern- oder Bürstentrommel erzielt werden, die innerhalb des Flusses des partikelförmigen Materials oberhalb des Nahrungsmittels auf dem ersten Band der zweiten Fördervorrichtung angeordnet ist.

Das erste Band der zweiten Fördervorrichtung kann geschlossen ausgebildet sein, so daß der gesamte Überschuß des partikelförmigen Materials von der Vorderkante in eine Position auf dem zweiten Band herunterfällt, die unterhalb des ersten Bandes liegt. In diesem Fall ist vorteilhafterweise ein zusätzliches Band mit einer horizontalen oberen Bahn vorgesehen, die zwischen dem ersten und zweiten Band über dem Abschnitt des zweiten Bandes angeordnet, der unterhalb des ersten Bandes liegt, so daß ein Spalt zwischen dem zusätzlichen Band und dem ersten Band und der oberen Bahn des zweiten Bandes gebildet ist, derart, daß das an der Oberseite beschichtete Nahrungsmittel vom ersten Band auf das zusätzliche Band und dann zum zweiten Band transportiert wird, wobei überschüssiges partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem ersten und dem zusätzlichen Band auf den Abschnitt des zweiten Bandes fällt, der unterhalb des ersten Bandes liegt. Vorteilhafterweise kann eine schwenkbar einstellbare Platte unterhalb des Spaltes zwischen dem ersten und dem zusätzlichen Band vorgesehen sein, um die Menge des partikelförmigen Materials, die auf den Abschnitt des zweiten Bandes, der unterhalb des ersten Bandes liegt einzustellen.

Jedoch ist das erste Band der zweiten Fördervorrichtung vorteilhafterweise perforiert, so daß partikelförmiges Material durch die Perforationen auf den Abschnitt des zweiten Bandes unterhalb des ersten Bandes fallen kann. Das erste Band der zweiten Fördervorrichtung kann auch perforiert sein und zusammen mit einer geschlossenen Platte unterhalb der oberen Bahn befestigt sein, die feststehend oder einstellbar, z.B. schwenk- oder gleitbar ausgebildet sein kann, um die Menge des partikelförmigen Materials zu steuern, die auf den Abschnitt des zweiten Bandes unterhalb des ersten Bandes fällt. Jedes Band mit Spalten oder Öffnungen ist geeignet, aber ein Drahtnetz wird besonders bevorzugt. Die Perforationen können einen Abstand von bis zu 2,5 cm oder mehr aufweisen, was von der Größe des partikelförmigen Materials abhängt.

Das zweite und dritte Band der unteren horizontalen Fördervorrichtung sind vorzugsweise als geschlossene Bänder im wesentlichen ohne Perforationen oder als perforierte Bänder mit einer festen unterhalb der oberen Bahn montierten Platte ausgebildet. Falls wünschenswert, können eines oder mehrere Bänder vorgesehen sein, die dem dritten Band nachfolgen, um beschichtete Lebensmittelprcdukte wegzubefördern.

Nahrungsmittel können jegliche Nahrungsmittel sein, die mit partikelförmigem Material beschichtet werden können, beispielsweise Schokolade, Konfekt, Eiscreme, Gemüse, Fleisch oder Fisch. In einigen Fällen wird das Nahrungsmittel geeigneterweise vor der Beschichtung behandelt, um ein Anhaften des partikelförmigen Materials am Nahrungsmittel zu ermöglichen. Eine anhaftende Oberfläche kann beispielsweise bei konfektartigen Artikeln durch Erwärmen oder durch das Aufbringen eines Bindemittels erzielt werden, während Fisch mit Eierteig versehen wird. Eiscreme kann durch Infrarotstrahlung oder Dampf erwärmt werden, um eine klebrige Oberfläche auf ihr zu erzeugen.

Das partikelförmige Material können Brösel aller Art, granulares oder pulverförmiges Material, wie Brot oder Süßwaren, Krümel oder Nußsplitter, Mehl, Stärke, Rosinen, Zuckerkristalle, geriebener Käse oder partikelförmiges Material von dehydrierten Kartoffeln, z.B.Kartoffelflocken, Kartoffelpulver oder Kartoffelgranulat sein.

Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Beschichtung von Nahrungsmitteln mit partikelförmigem Material zur Verfügung, umfassend:

das Transportieren partikelförmigen Materials auf einer ersten im wesentlichen horizontalen Fördervorrichtung;

das Transportieren von Nahrungsmittel auf einer zweiten im wesentlichen horizontalen Fördervorrichtung, die unterhalb der ersten Fördervorrichtung in einer entgegengesetzten Richtung zu der ersten Fördervorrichtung angeordnet ist, wobei die zweite Fördervorrichtung wenigstens ein erstes, ein zweites und ein drittes aufeinanderfolgendes endloses Band mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn und einen Spalt zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar von Bändern aufweist, wobei das zweite Band einen geneigten Abschnitt aufweist, der sich zu einer Position unterhalb des ersten Bandes erstreckt;

das Zuführen von partikelförmigem Material von der ersten Fördervorrichtung auf das Nahrungsmittel auf dem ersten Band zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Oberseite;

das Transportieren des beschichteten Nahrungsmittels zu der oberen Bahn des zweiten Bandes, während partikelförmiges Material vom ersten Band auf den Abschnitt des zweiten Bandes fällt, der unterhalb des ersten Bandes liegt, um von dem geneigten Abschnitt zu der horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes zur Bildung einer Schicht transportiert zu werden, auf welcher das beschichtete Nahrungsmittel zur Beschichtung einer Unterseite transportiert wird, nachdem es vom ersten Band zur oberen Bahn des zweiten Bandes transportiert worden ist;

das Transportieren des beschichteten Nahrungsmittels zu einem dritten Band, wobei partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf eine Innenwand einer Trommel fällt, durch den die erste und zweite Fördervorrichtung durchlaufen; und

das Rotieren der Trommel zum Transport des partikelförmigen Materials in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung, auf welche das partikelförmige Material durch Schwerkraft fällt, dadurch gekennzeichnet, daß das partikelförmige Material, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band fällt, durch eine Führungsvorrichtung verteilt wird, so daß es eine im wesentlichen gleichförmige Lage über die axiale Breite der Innenwand der Trommel bildet.

Die vorliegende Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen veranschaulicht. Hierin zeigen:

Fig. 1 eine teilweise Seitenschnittansicht der Vorrichtung,

Fig. 2 einen Querschnitt durch die Trommel entlang der Linie A-A in Fig. 1,

Fig. 3 eine Draufsicht auf das obere Ende einer feststehenden Platte, die in der Nähe der Innenwand der Trommel angeordnet ist,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Führungsvorrichtung,

Fig. 5 eine teilweise Seitenschnittansicht einer Trommel, die mit einer in Fig. 4 gezeigten Führungsvorrichtung zusammenwirkt,

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Wand der Trommel, wobei einen Typ einer Reinigungsvorrichtung für die Wand der Trommel gezeigt ist, und

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Wand der Trommel, wobei ein anderer Typ einer Reinigungsvorrichtung für die Wand der Trommel gezeigt ist.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen umfaßt die allgemein mit 10 bezeichnete Vorrichtung eine horizontale Fördervorrichtung zum Transport eines Nahrungsmittels, die aus einem geschlossenen Band 11, Drahtnetzbändern 12 und 13 und geschlossenen Bändern 14 und 15 besteht. Unterhalb der oberen Bahnen der Drahtnetzbänder 12 und 13 sind geschlossene Platten 16 bzw. 17 angeordnet. Zwischen den Drahtnetzbändern 12 und 13 ist eine Verteilungswalze 18 angeordnet. Die obere Bahn des geschlossenen Bandes 14 weist einen geneigten Abschnitt 19 und einen horizontalen Abschnitt 20 auf. Oberhalb der horizontalen Fördervorrichtung ist ein Vibrator 21 mit einer Eingangsöffnung 22 und einer Ausgangsöffnung 23 oberhalb des Drahtnetzbandes 12 angeordnet, und oberhalb des horizontalen Abschnittes der oberen Bahn des geschlossenen Bandes 14 ist eine Druckwalze 24 angeordnet.

Oberhalb des Vibrators und der Druckwalze ist ein horizontales geschlossenes endloses Förderband 25 mit Seitenwänden angeordnet, das um die Walzen 26 und 27 geführt ist und eine dreieckige Walze 28 aufweist, die unterhalb der oberen Bahn angeordnet ist, derart, daß die Ecken die obere Bahn berühren, wenn sie sich dreht. Die Walze 26 ist direkt über der Eingangsöffnung 22 des Vibrators 21 angeordnet.

Die durch Antriebswalzen 30, 31 angetriebene rotierende Trommel 29 ist so angeordnet, daß der horizontale Abschnitt 20 der oberen Bahn des Bandes 14 sowie ein Teil der Bänder 15, 25 sie durchlaufen. In der Nähe der Innenwand der Trommel 29 ist eine feststehende Prallplatte 32 angeordnet, deren oberes Ende 33 so gestaltet ist, daß partikelförmiges Material gleichförmig über die Breite des Bandes 25 entladen werden kann. Andere geeignete Ausgestaltungsformen des oberen Endes der Prallplatte sind dem Fachmann ohne weiteres geläufig.

In den Zeichnungen sind auch mit Eierteig versehene gefrorene Fischstücke 34, Kartoffelwürfel 35, mit Eierteig versehener gefrorener Fisch, der an der Oberseite mit Kartoffelwürfeln 36 beschichtet ist, mit Eierteig versehener gefrorener Fisch, der völlig mit Kartoffelwürfeln 37 beschichtet ist, eine Einrichtung 38, mittels derer Kartoffelwürfel kontinuierlich der oberen Bahn des Bandes 25 zugeführt werden können, gezeigt, und die Pfeile zeigen das Fallen der Kartoffelwürfel innerhalb der Trommel 39 und 40 an.

Die Innenwand der Trommel ist durch radial angeordnete Platten 41 aufgeteilt, und parallele Seitenwände 42 begrenzen im Umfang benachbarte und sich nach innen öffnende Taschen, die die Kartoffelwürfel 35 aufnehmen.

Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Führungsvorrichtung, die ein Paar Platten 43 umfaßt, die so angeordnet sind, daß deren obere Oberfläche gerade unterhalb des Spaltes zwischen dem zweiten und dritten Band der zweiten Fördervorrichtung liegt, die parallel sind, und die dieselbe Breite wie die stromaufwärtige Kante des zweiten Bandes aufweisen. Die Platten 43 sind an jedem Ende an Giebeln 44, 45 befestigt, an denen feststehende Stifte 46, 47 in Lagern 48 bzw. 49 aufgenommen sind. Ein pneumatischer oder hydraulischer Zylinder 50 mit einem sich hin- und herbewegenden Kolben 51 und einer Verbindungsstange 52 veranlaßt den Stift 46, sich hin- und herzubewegen, was wiederum die Platten 43 veranlaßt, sich in einer axialen Richtung der Trommel, wie durch die Pfeile A-A angezeigt, in einer schwingenden Bewegung hin- und herzubewegen.

Fig. 6 zeigt einen Typ einer Reinigungsvorrichtung für die Taschen in der Trommel, der eine feste Kunststoffabdeckung 53 umfaßt, die die inneren Kanten der Platten 41 und die parallelen Seitenwände 42 berührt, in welche eine mit einem Druckluftvorrat verbundene Leitung 54 eingepaßt ist, die Öffnungen 55 aufweist.

Fig. 7 zeigt einen weiteren Typ einer Reinigungsvorrichtung für die Taschen in der Trommel, die einen Draht 56 umfaßt, der mittels eines feststehenden pneumatischen Zylinders 51 hin- und herbewegbar ist.

Beim Betrieb bewegen sich die oberen Bahnen des geschlossenen Bandes 11, die Drahtnetzbänder 12 und 13, die geschlossenen Bänder 14 und 15, das Band 25, die Verteilungswalze 18 und die rotierende Trommel 29 in der Richtung, wie sie durch die Pfeile angezeigt wird.

Mit Eierteig versehene gefrorene Fischstücke 34, von denen jedes 50g wiegt, werden von einer Eierteigmaschine (nicht gezeigt) auf dem Band 11 zugeführt. Frische Kartoffelwürfel 35 mit Abmessungen von 3 mm x 3 mm x 7 mm werden kontinuierlich von einer Einrichtung 38 auf das Förderband 25 zugeführt, das infolge der Rotation der dreieckigen Walze 28 vibriert. Die Kartoffelwürfel werden zum Ende des Bandes transportiert, das um die Walze 26 geführt ist, wo sie herunterfallen und in den Vibrator 21 bei der Öffnung 22 gelangen. Die Kartoffelwürfel verlassen den Vibrator bei der Ausgangsöffnung 23 und fallen auf die Fischstücke, die auf dem Band 12 liegen, so daß die gefrorenen Fischstücke an der Oberseite 36 beschichtet werden. Überschüssige Kartoffelwürfel fallen zwischen den Bändern 12 und 13 auf den geneigten Abschnitt 19 der oberen Bahn des Bandes 14 via der Verteilungswalze 18. Die überschüssigen Kartoffelwürfel werden auf dem geneigten Abschnitt 19 der oberen Bahn des geschlossenen Bandes 14 in der Richtung des Pfeiles zum horizontalen Abschnitt transportiert, wo die an der Oberseite beschichteten gefrorenen Fischstücke vom Band 13 herkommen, um auf den überschüssigen Kartoffelwürfeln zu liegen zu kommen, so daß die Fischstücke 37 vollständig beschichtete werden, und unter der Andruckwalze 24 hindurchgeführt werden.

Die vollständig beschichteten Fischstücke 37 durchlaufen dann die rotierende Trommel 29. Innerhalb der Trommel fallen überschüssige Kartoffelwürfel 35 zwischen den Bändern 14 und 15, wie durch die Pfeile 39 angezeigt, und werden durch die schwingenden Platten 43 der Führungsvorrichtung, die in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist, geführt, wobei sie zwischen oder an jeder Seite der Platten so fallen, daß sie über im wesentlichen die gesamte Breite des unteren Teiles der Innenwand der Trommel verteilt werden und sie werden auf der Innenwand innerhalb der Taschen, die durch die Platten 41 und die parallelen Seitenwände 42 begrenzt und durch die feststehende Platte 32 gehalten nach oben befördert, bis sie eine Position oberhalb des Bandes 25 erreichen, wo sie, wie durch den Pfeil 40 angezeigt, auf das Band 25 fallen und in einer gleichförmigen Weise entsprechend der Ausgestaltung des oberen Endes 33 der Platte 32 verteilt werden. Dort werden sie zusammen mit den durch die Einrichtung 38 zugeführten Kartoffelwürfeln transportiert, so daß sie, indem sie vom Ende des um die Walze 26 geführten Bandes in den Vibrator 21 und auf die mit Eierteig versehenden Fischstücke 34 fallen, wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Nach dem Herauskommen aus dem Inneren der rotierenden Trommel 29 auf dem Drahtnetzband 15, werden die vollständig beschichteten Fischstücke zu einer Bratpfanne (nicht gezeigt) transportiert und dann tiefgefroren.

Gemäß einer alternativen Ausgestaltungsform sind die Drahtnetzbänder 12 und 13 durch ein einzelnes Drahtnetzband mit Perforationen ersetzt die groß genug sind, so daß die Kartoffelwürfeln direkt auf den geneigten Abschnitt 19 der oberen Bahn des Bandes 14 fallen können. In diesem Fall sind die geschlossenen Platten 16 und 17 nicht vorhanden. Diese alternative Ausgestaltungsform ist auch zur Beschichtung von Konfekt, Schokolade oder Eiscreme mit partikelförmigem Material geeignet.

Nachdem die Kartoffelwürfel 35 von der Innenwand der Trommel auf das Band 25 gefallen sind, werden die Taschen, die durch die radial angeordneten Platten und die parallelen Seitenwände 42 begrenzt sind, durch eine Reinigungsvorrichtung gereinigt, die entweder in der Fig. 6 oder in der Fig. 7 auf der linken Seite der Trommel, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, angeordnet ist. In dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel wird bei der Rotation der Trommel eine Tasche an der feststehenden Kunststoffabdeckung 53 vorbeigeführt, die die inneren Kanten der Platten 41 und die parallelen Seitenwände 42 berührt, so daß die Tasche vollständig abgedeckt ist, bevor ein Druckluftstoß durch die Öffnungen 55 freigegeben wird und jegliches partikelförmiges Material, das an der Innenwand festklebt, ablöst: da die Tasche vollständig abgedeckt ist, werden keine Würfel aus der Maschine herausgeblasen. In dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel wird beim Vorbeiführen der Vorderkante 41 jeder Tasche der Draht 46, der Pneumatikzylinder 47 so durch einen Sensor zeitgesteuert, daß der Draht in die Tasche vordringt, wo er die Innenwand 29 bei Drehung der Trommel kratzt, bis das rückwärtige Ende 41 der Tasche den Draht erreicht, woraufhin der Draht durch den feststehenden Pneumatikzylinder 57 zurückgezogen wird.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Beschichtung eines Nahrungsmittels mit partikelförmigem Material, umfassend:

eine um eine iin wesentlichen horizontale Längsachse drehbare Trommel (29);

eine zum Durchlauf durch die Trommel geeignete erste Fördervorrichtung;

eine zweite Fördervorrichtung (25) unterhalb der ersten Fördervorrichtung, wobei die zweite Fördervorrichtung wenigstens ein erstes (13), ein zweites (14) und ein drittes (15) aufeinanderfolgendes endloses Band mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn und einem Spalt zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar von Bändern umfaßt, wobei das zweite Band einen geneigten Abschnitt (19) aufweist, der sich zu einer Position unterhalb des ersten Bandes erstreckt, wobei der Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band innerhalb der Trommel (29) angeordnet ist;

eine Einrichtung (38) zur Zufuhr des partikelförmigen Materials auf die erste Fördervorrichtung; und

eine Einrichtung (21) zur Zufuhr eines Nahrungsmittels auf das erste Band;

derart, daß beim Betrieb partikelförmiges Material zur Beschichtung des Nahrungsmittels (35) auf einer Oberseite von der ersten Fördervorrichtung auf das Nahrungsmittel auf dem ersten Band zugeführt wird, das beschichtete Nahrungsmittel zu dem zweiten Band transportiert wird, wobei überschüssiges partikelförmiges Material vom ersten Band auf den Abschnitt des zweiten Bandes unterhalb des ersten Bandes fällt und zu einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn (20) des zweiten Bandes (20) befördert wird, um eine Schicht zu bilden, auf der das beschichtete Nahrungsmittel (37) liegt, nachdem es vom ersten Band zu der im wesentlichen horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Unterseite transportiert worden ist, das beschichtete Nahrungsmittel einem dritten Band zugeführt wird, wobei weiteres partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf eine Innenwand der Trommel fällt, die zur Beförderung des weiteren Materials in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung rotiert, auf welche das weitere Material durch Schwerkraft fällt, und die erste Fördervorrichtung das weitere Material zurück zur zweiten Fördervorrichtung transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsvorrichtung zur Verteilung des weiteren partikelförinigen Materials, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf die Innenwand der Trommel fällt, vorgesehen ist, so daß eine im wesentlichen gleichförmige Schicht über die axiale Breite der Innenwand der Trommel gebildet wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung innerhalb der Trommel (29) unterhalb der zweiten Fördervorrichtung angeordnet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung zwei oder mehr feststehende sich nach unten erstreckende Führungsplatten (43) umfaßt, die manuell auf einen geeigneten Winkel einstellbar sind, um das fallende partikelförinige Material gleichförmig über die axiale Breite der Innenwand der Trommel zu führen.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung eine oder mehrere sich nach unten erstreckende Platten umfaßt, wobei deren obere Oberflächen parallel zur stromaufwärtigen Kante des zweiten Bandes der zweiten Fördervorrichtung liegen und im wesentlichen dieselbe Breite wie diese aufweisen, und automatisch in der Axialrichtung der Trommel hin- und herbewegbar sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung eine oder mehrere Platten umfaßt, die automatisch mit einer Schwing- oder Pendelbewegung hin- und herbewegbar sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten an einem Stift (46) angebracht sind, der hin- und herbewegbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Trommel durch sich nach innen vom Umfang erstreckende Platten unterteilt ist, die im Umfang benachbarte und nach innen geöffnete Taschen begrenzen.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zurückhalten des durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band der zweiten Fördervorrichtung auf die Innenwand der Trommel gefallenen Materials in der Nähe und mit einem Abstand von der Innenwand der Trommel eine gewölbte Prallplatte (32) angeordnet ist, die sich von einer Position nahe dem Niveau der Zweiten Fördervorrichtung zu einer Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung erstreckt, wobei der obere Teil (33) der Prallplatte ein Profil aufweist, so daß das partikelförmige Material gleichförmig über die Breite der ersten Fördervorrichtung verteilbar ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische Reinigungsvorrichtung zur Reinigung der Taschen in der rotierenden Trommel in einer Position angeordnet ist, nachdem das partikelförmige Material durch Schwerkraft von der Innenwand der Trommel auf die erste Fördervorrichtung gefallen ist, aber vor einer Position, bei der das überschüssige partikelförmige Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band der zweiten Fördervorrichtung auf die Innenwand der rotierenden Trommel fällt.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung einen Vorrat an Druckluft umfaßt, welche durch eine Leitung geblasen wird, die in eine feststehende Kunststoffabdeckung eingepaßt ist, welche in der Nähe der Innenkanten der sich nach innen erstreckenden, die Taschen begrenzenden Platten angeordnet ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung eine hin- und herbewegbare Bürste oder einen Draht (56) umfaßt, die in der Nähe der Innenkanten der die Taschen begrenzenden radialen Platten angeordnet ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Band der zweiten Fördervorrichtung perforiert ist, so daß überschüssiges partikelförmiges Material durch die Perforationen auf den geneigten Abschnitt des zweiten Bandes fallen kann.

13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Band der zweiten Fördervorrichtung perforiert ist und zusammen mit einer einstellbaren Schwenk- oder Gleitplatte (17) unterhalb der oberen Bahn befestigt ist, um die Menge des auf den geneigten Abschnitt des zweiten Bandes fallenden partikelförmigen Materials einzustellen.

14. Verfahren zur Beschichtung eines Nahrungsmittels mit partikelförmigem Material, umfassend:

das Transportieren partikelförmigen Materials auf einer ersten im wesentlichen horizontalen Fördervorrichtung;

das Transportieren eines Nahrungsmittels auf einer zweiten im wesentlichen horizontalen Fördervorrichtung, die unterhalb der ersten Fördervorrichtung in einer entgegengesetzten Richtung zu der ersten Fördervorrichtung angeordnet ist, wobei die zweite Fördervorrichtung wenigstens ein erstes, ein zweites und ein drittes aufeinanderfolgendes endloses Band mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Bahn und einen Spalt zwischen jedem aufeinanderfolgenden Paar von Bändern aufweist, wobei das zweite Band einen geneigten Abschnitt aufweist, der sich zu einer Position unterhalb des ersten Bandes erstreckt;

das Zuführen von partikelförmigem Material von der ersten Fördervorrichtung auf das Nahrungsmittel auf dem ersten Band zur Beschichtung des Nahrungsmittels auf einer Oberseite;

das Transportieren des beschichteten Nahrungsmittels zu der oberen Bahn des zweiten Bandes, während partikelförmiges Material vom ersten Band auf den Abschnitt des zweiten Bandes fällt, der unterhalb des ersten Bandes liegt, um von dem geneigten Abschnitt zu der horizontalen oberen Bahn des zweiten Bandes zur Bildung einer Schicht transportiert zu werden, auf welcher das beschichtete Nahrungsmittel zur Beschichtung einer Unterseite transportiert wird, nachdem es vom ersten Band zur oberen Bahn des zweiten Bandes transportiert worden ist;

das Transportieren des beschichteten Nahrungsmittels zu einem dritten Band, wobei partikelförmiges Material durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band auf eine Innenwand einer Trommel fällt, durch den die erste und zweite Fördervorrichtung durchlaufen; und

das Rotieren der Trommel zum Transport des partikelförmigen Materials in eine Position oberhalb der ersten Fördervorrichtung, auf welche das partikelförmige Material durch Schwerkraft fällt, dadurch gekennzeichnet, daß das partikelförmige Material, das durch den Spalt zwischen dem zweiten und dritten Band fällt, durch eine Führungsvorrichtung verteilt wird, so daß es eine im wesentlichen gleichförmige Lage über die axiale Breite der Innenwand der Trommel bildet.







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