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Dokumentenidentifikation DE68919720T2 20.04.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0328066
Titel Ermittlungsverfahren für das Geräuschverschwinden und Ermittlungsvorrichtung dafür.
Anmelder Mitsubishi Jukogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Idemitsu Kosan Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Toyoda, Ichiro c/o Hiroshima Technical Institute, Nishi-ku Hiroshima-shi Hiroshima-ken, JP;
Niinomi, Toshihiko c/o Hiroshima Technical Inst., Nishi-ku Hiroshima-shi Hiroshima-ken, JP;
Kaseda, Shigeru, 11, Minamihama-cho Chita-shi Aichi-ken, JP;
Takahasi, Koichi, 11, Minamihama-cho Chita-shi Aichi-ken, JP
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Ehnold, A., Dipl.-Ing.; Schuster, T., Dipl.-Phys.; Vogelsang-Wenke, H., Dipl.-Chem. Dipl.-Biol.Univ. Dr.rer.nat.; Goldbach, K., Dipl.-Ing.Dr.-Ing.; Aufenanger, M., Dipl.-Ing.; Klitzsch, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 68919720
Vertragsstaaten CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.02.1989
EP-Aktenzeichen 891021453
EP-Offenlegungsdatum 16.08.1989
EP date of grant 07.12.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.1995
IPC-Hauptklasse G05B 23/02

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ermittlung einer Rauschverminderung in einem Signal und eine Detektorvorrichtung dafür, bei dem Signale, die von einem Detektor abgegeben werden, nacheinander empfangen werden und die Abnahme einer Rauschkomponente, die mit Vefahrensschwankungen einhergehen und im Ausgangssignal enthalten sind und von einem Anlagenfehler (Klemmen eines Ventils, Blockieren einer Leitung usw.) oder einem Fehler in einem Instrument selbst hervorgerufen werden, ermittelt werden, um dadurch den Fehler oder die Störung zu ermitteln.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Aus der EP-A-0 182 742 ist eine Schaltung zur Erzeugung eines Empfangskriteriums bekannt, bei der der Empfang eines Signals und dessen Ausfall durch Auswertung des Rauschpegels am Ausgang des Empfängers ermittelt werden. Es werden Abtastperioden gebildet, während denen das Laden eines Kondensators von einem festen Wert auf einen vom herrschenden Rauschpegel abhängigen Wert geändert wird. Die Zeitdauer zwischen dem Beginn der Abtastperiode und dem Erreichen eines vorbestimmten Ladezustands wird mit der Bezugszeitdauer verglichen, und das Empfangskriterium wird erzeugt, wenn die vom aktuellen Rauschen abhängige Zeitdauer kürzer als die Bezugszeitdauer ist. Bei einer speziellen Ausführungsform wird die Bezugszeitdauer in einer Weise erzeugt, die ähnlich zur ersterwähnten Zeitdauer ist. Auf diese Weise kann die Anwesenheit und Abwesenheit eines Signals schnell ermittelt werden.

Es ist bislang schwierig gewesen, einen Fehler einer Anlage oder von Instrumenten in einem frühen Zustand zu ermitteln, weil in den meisten Fällen die Bedienpersonen den Fehler des Instruments usw. nicht erfaßten, bevor nicht ernste Fehler in einem Vorgang auftraten. Speziell nach Übernahme der DCS- Instrumentierung ist es schwierig geworden, zeitvariable Detektorwerte nur durch digitale Werte zu erfassen und weiterhin den Fehler zu ermitteln. Außerdem ist es schwierig, eine Vorrichtung anzugeben, die ausschließlich zur Erfassung des Fehlers unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten verwendet wird.

Es ist daher eine Vorrichtung zum Ermitteln fast keiner Änderung im Ausgangssignal eines Detektors, der in einer Anlage angeordnet ist, vorgeschlagen worden, die einen vorbestimmten Alarm beim Auftreten eines Fehlers in der Anlage oder im Detektor abgibt.

Wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt, wird in dieser Vorrichtung selbst dann, wenn die Ausgangssignale in einen vorbestimmten, eine Abnormität bestimmenden Wertebereich fallen, der einen oberen und einen unteren Grenzwert (zwischen HL und LL) aufweist, die Tatsache, daß der Ausgangswert weiterhin kaum schwankt, als eine Abnormität durch ein Ermittlungssystem bestimmt, in dem eine Abweichung des Ausgangswertes von einem bestimmten Bezugswert fortwährend klein wird.

Wenn jedoch die Arten, in denen Abnormitäten in der Anlage aufgrund von Detektorfehlern, Leitungsblockierungen und dergleichen auftreten, in Betracht gezogen werden, dann ist es nicht ausreichend, lediglich den Zustand keiner Anderung im Ausgangs signal vom Detektor zu überwachen, wie in den konventionellen Techniken. Insbesondere bei wirklichen Abnormitäten gibt es viele Fälle, bei denen selbst dann, wenn das Ausgangssignal des Detektors selbst in seiner Tendenz anzusteigen oder abzufallen schwankt, Rauschkomponenten, die in der Signalschwankung vorübergehend enthalten sind, aufgrund der Abnormität abnehmen. Es besteht dann unvermeidbar das Problem, daß die oben beschriebene Abnormität mit der konventionellen Technik nicht ermittelt werden kann. Dies rührt daher, daß der Bezugswert während des Auftretens der Abnormität als Festwert verwendet wird, das heißt ein ermittelter Wert wird lediglich mit dem Bezugswert verglichen, der nicht aktualisiert ist.

Schwankungen im Vorgang sind von zweierlei Art. Die eine Art Schwankungen, die Wellen niedriger Frequenz enthält, tritt in einem Falle auf, in dem die Betriebsbedingungen des Vorgangs geändert werden oder in denen Störungen im Vorgang auftreten. In diesem Falle ändert sich der Wert des Vorgangs relativ moderat. Andererseits, selbst wenn der stabile Betrieb ausgeführt wird, ohne daß der Vorgang eine Anderung erfährt, wenn beispielsweise eine Flüssigkeitsoberfläche geschüttelt wird oder wenn Pulsationen in der Strömungsrate aufgrund der Förderung durch eine Pumpe auftreten, tritt die andere Art Schwankungen im Vorgang auf, die hochfrequente Wellen als Störungen einschließt.

Wenn letztere Schwankungen beobachtet werden, dann kann man sagen, daß der Ausgangswert normal ist. Um die Ermittlung mit hoher Genauigkeit auszuführen, daß eine Rauschverminderung oder -unterdrückung ausgeführt wird, ist es daher wünschenswert, daß die erstgenannten Schwankungen niedriger Frequenz und die letztgenannten Schwankungen hoher Frequenz getrennt voneinander beobachtet werden.

Zur genaueren Erläuterung sei beispielsweise angenommen, daß ein Differenzdruckpegelmesser als Detektor in einer Anlage zur Ermittlung eines Flüssigkeitspegels in einem Tank eingesetzt wird. Der oben beschriebene Pegelmesser und der Tank seien miteinander durch eine Leitung verbunden.

Im allgemeinen wird einfach angenommen, daß das Ausgangssignal des Pegelmessers in den Zustand keiner Änderung fällt, wenn das Innere der Leitung blockiert ist. In der Praxis ändert sich der Druck in der Leitung mit der Zeit aufgrund von Kondensation und Kontraktion der Dampfphase in der Leitung, und in vielen Fällen steigt das Ausgangssignal vom Detektor weiterhin an oder fällt weiterhin ab. Und selbst in diesen Fällen nehmen die hochfrequenten Schwingungskomponenten, die im Ausgangssignal enthalten sind, ab, jedoch hat sich das Problem gestellt, daß die Rauschverminderung oder -unterdrückung mit der konventionellen Technik nicht in einem Zustand ermittelt werden kann, in dem das Ausgangssignal die Steigerung oder Abnahme aufweist.

Übersicht über die Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist daher dazu entwickelt worden, die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu Ermittlung der Rauschverminderung und eine Detektorvorrichtung dafür anzugeben, bei dem der Abtastung unterworfene Daten nacheinander mit einer relativ einfachen Technik verarbeitet werden, und wenn ein Rauschverminderungsphänomen in den detektierten Ausgangssignalen aufgrund irgendeiner Abnormität oder dergleichen auftritt, dann wird das Phänomen schnell ermittelt, und eine Bedienperson wird davn unterrichtet.

Um das oben beschriebene Ziel zu erreichen, wird ein Verfahren zur Ermittlung einer Rauschverminderung gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung angegeben, das die im Anspruch 1 angegebenen Schritte umfaßt.

Eine Detektorvorrichtung zur Ermittlung einer Rauschverminderung entsprechend einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung, die das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ausführt, enthält die im Anspruch 3 angegebenen Merkmale.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.

Wenn bei den oben beschriebenen Anordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung ein Rauschverminderungs- oder sogar -unterdrückungsphänomen aufgrund einer Abnormität in der Anlage oder eines Fehlers im Detektor selbst auftritt, wird der Absolutwert einer Differenz zwischen dem neuesten Wert und dem vergangenen Wert einer vorbestimmten Zeitdauer vor den ermittelten Werten verarbeitet und ausgegeben, und wenn die Zeit, während der der Absolutwert der Differenz kontinuierlich kleiner als der vorbestimmte Wert ist, größer als die vorgegebene Zeit, die als abnorm bestimmt worden ist, ist, dann wird diese Situation als Auftreten eines Rauschverminderungsphänomens betrachtet, und die Bedienperson kann davon unterrichtet werden.

Darüber hinaus empfängt gleichzeitig mit dem oben beschriebenen Vorgang die Grenzwerterneuerungseinrichtung die Ausgänge von der Zähleinrichtung und das Grenzwerterneuerungsanforderungssignal, das als notwendig gegeben wird, und der Maximalwert der Zählerausgaben während einer vorbestimmten Zeitdauer nach Empfang dieses Grenzwerterneuerungsanforderungssignals wird in die Begrenzereinrichtung als neuer Grenzwert der Begrenzereinrichtung abgegeben.

Um die Ermittlung der Rauschverminderung oder sogar -unterdrückung so schnell wie möglich auzuführen, ist es notwendig, den Grenzwert der vorerwähnten Zählzahl zu vermindern. Dieses kann jedoch zu einem Faktor führen, der das Auftreten einer Fehlalarminformation zur Folge hat. Andererseits ist es sehr schwierig, einen Grenzwert zur Ermittlung einer Abnormität im voraus einzustellen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann beim Einstellen des Grenzwertes ein Normalbereich empirisch bestimmt werden, indem Daten mit zugehörigen Eigenschaften der jeweiligen Detektoren und Änderungen in den Betriebsbedingungen usw. eingegeben werden.

Da weiterhin die Schwankungsamplitude des Detektorsignals und der Grenzwert der Zählzahl voneinander abhängen, wobei beide Parameter die entsprechenden Freiheitsgrade haben, kann der eine der Parameter eingestellt werden, wenn der andere entsprechend bestimmt ist. Dies erfordert die Prüfung, welche Art von Ergebnis folgt im Falle, daß einer der Paramter bestimmt ist, und anschließend wird der andere geändert. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der oben beschriebene Vorgang einfach ausgeführt werden, und es wird möglich, die geeigneten Werte für die zwei Parameter zu bestimmen. Mit anderen Worten, ungeeignete Einstellung der Parameter, die zu Fehlalarminformation und Zeitverzögerung in der Alarmgabe beitragen, können vermieden werden.

Der Ausdruck "Rauschverminderung", wie er in dieser Beschreibung verwendet wird, bezieht sich auf einen Fall, in dem die in der Schwankung enthaltene vorübergehende Hochfrequenzschwankungskomponente usw. des Vorgangs in einem beachtlichen Ausmaß abnimmt.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist ein Blockschaltbild der Rauschverminderungsdetektorvorrichtung, das eine Ausführungsform zeigt, bei der das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung angewendet wird;

Fig. 2(A) bis 2(D) sind Zeitdiagramme, die die Ausgangssignale in verschiedenen Abschnitten der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung zeigen;

Fig. 3 ist ein Blockschaltbild der Rauschverminderungsdetektorvorrichtung, das eine Ausführungsform zeigt, bei der eine weitere Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet wird; und

Fig. 4 ist ein Diagramm zur Erläuterung des konventionellen Beispiels.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen erläutert.

Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Verfahren gemäß der Erfindung angewendet wird. Das Ausgangssignal von einem Detektor 1 wird nacheinander von einer Datensammeleinrichtung 2 gesammelt, deren Ausgangssignale nacheinander in eine Datenspeichereinrichtung 3 eingegeben und darin als Vergangenheitswertedaten gespeichert werden, die an die Verarbeitungseinrichtung 4 auszugeben sind. Die Verarbeitungseinrichtung 4 empfängt das Ausgangssignal von der Datensammeleinrichtung 2 als neuester Wert (Snew) des Detektors 1, empfängt ein Ausgangssignal von der Datenspeichereinrichtung 3 als vorangehender Zweitwert (Sold) des Detektors 1, wobei der vorangehende Zeitwert als Vergangenheitswert verwendet wird, der eine vorbestimmte Zeitdauer davor erhalten worden ist, der eingespeichert und nachfolgend durch die Datenspeichereinrichtung 3 erneuert wird, und sie führt anschließend die Berechnung des Absolutwerts einer Differenz bei jeder Datensammelzeit aus, wie in der folgenden Gleichung (1) gezeigt, und gibt das Ergebnis (A) in die Zähleinrichtung 5.

A = Snew - Sole ... 1

Die Zähleinrichtung 5 empfängt ein Ausgangssignal von der Verarbeitungseinrichtung 4 und vergleicht das Ausgangssignal mit einem Voreinstellert (Aset) (ein Einstellwert, der kleiner als die Schwankungen eines normalen Signals ist). Wenn das Ausgangssignal von der Verarbeitungseinrichtung 4 nicht größer als der Voreinstellwert ist, dann wird die Zählzahl (C) der Zähleinrichtung 5 erhöht. Wenn das Ausgangssignal der Verarbeitungseinrichtung 4 größer als der Voreinstellwert ist, dann wird die Zählzahl (C) des Zählers 5 gelöscht. Das heißt:

wenn A < Aset, C = Cold + 1 ... 2(a)

wenn A ≥ Aset, C = 0 ... 2(b)

Die Begrenzereinrichtung 6 empfängt ein Ausgangssignal (C) von der Zähleinrichtung 5 und vergleicht das Ausgangssignal mit einem vorgegebenen Wert (Cset) (eine eingestellte Zeitdauer, durch die auf Rauschverschwinden entschieden werden kann). Wenn das Ausgangssignal (C) von der Zähleinrichtung 5 den Voreinstellwert (Cset) übersteigt, dann wird ein Triggersignal (T) "EIN"-geschaltet. Wenn das Ausgangssignal (C) der Zähleinrichtung 5 kleiner als der Voreinstellwert (Cset) ist, dann wird das Triggersignal (T) "AUS"-geschaltet. Wenn das Triggerausgangssignal (T) von der Begrenzereinrichtung 6 "EIN" ist, dann unterrichtet die Unterrichtungseinrichtung 7 die Bedienperson von dem Ergebnis, das heißt von einem Auftreten eines Rauschverminderungs- (oder -unterdrückungs-) Phänomens mittels einer Kathodenstrahlröhre, eines Druckers, einer Akustikeinrichtung oder dergleichen.

Die Fig. 2(A) bis 2(D) zeigen Beispiele von Ausgangssignalen der verschiedenen Anordnungen von Fig. 1.

Fig. 2(A) zeigt ein Beispiel des Ausgangssignals (Snew) von der Datensammeleinrichtung 2 entsprechend der zeitlichen Schwankung des Ausgangssignals des Detektors 1. von Fig. 2(B) zeigt ein Beispiel des Ausgangssignals (A) von der Verarbeitungseinrichtung 4, das man durch den Absolutwert der Differenz zwischen dem neuesten Wert von der Datensammeleinrichtung 2 und dem vorangehenden Zeitwert von der Datenspeichereinrichtung 3, der sukzessiv zum Ausgangssignals des Detektors 1 in Fig. 2(A) erneuert wird, erhalten wird, von Fig. 2(B) ist ein Beispiel eines Voreinstellwerts (Aset) der Zähleinrichtung 5. von Fig. 2(C) zeigt ein Beispiel des Ausgangssignals (C) von der Zähleinrichtung 5, wenn das Eingangssignal der Zähleinrichtung 5, das das Ausgangssignal von Fig. 2(B) ist, kleiner als der Voreinstellwert wird, von Fig. 2(C) ist ein Beispiel des Grenzwertes (Cset) der Begrenzereinrichtung 6, und Fig. 2(D) zeigt ein Beispiel des Triggerausgangssignals T der Begrenzereinrichtung 6, wenn die Zählzahl, wie in Fig. 2(C) gezeigt, den Grenzwert überschreitet.

Nun wird, wie in Fig. 2(A) gezeigt, nachfolgend ein Fall beschrieben, bei dem das Rauschverminderungsphänomen an drei Positionen α, β und γ in der Zeichnung erscheint.

Während normaler Zeitperioden abweichend von α, β und γ ist der Absolutwert einer Differenz (A) zwischen dem gegenwärtigen Zeitwert und dem vorangehenden Zeitwert, die die Ausgangssignale der Verarbeitungseinrichtung 4 sind, größer als der Voreinstellwert (Aset), wodurch der Ausgang C von der Zähleinrichtung 5 klein ist und den Voreinstellwert (Cset) nicht überschreitet. Während der Perioden von α, β und γ in Fig. 2 (A), in denen das Rauschverminderungsphänomen erscheint, wird der Absolutwert der Differenz (A) zwischen dem neuesten Zeitwert und dem vorangehenden Zeitwert, die die Ausgangssignale von der Verarbeitungseinrichtung 4 sind, ausreichend kleiner als der Voreinstellwert (Aset), wodurch der Ausgang (C) von der Zähleinrichtung 5 ansteigt und den Grenzwert (Cset) überschreitet. Dann wird das Triggersignal (T) in die Unterrichtungseinrichtung 7 durch die Begrenzereinrichtung 6 ausgegeben, um dadurch die Bedienperson vom Auftreten eines Rauschunterdrückungsphänomens zu unterrichten. Wenn das Ausgangssignal vom Detektor 1 zu den normalen Zuständen zurückkehrt, wird das Triggersignal (T) gleichzeitig ausgeschaltet und der Alarm gelöscht.

Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform ist eine solche Anordnung so eingerichtet, daß der Absolutwert der Differenz zwischen dem vorangehenden Zeitwert und dem neuesten Zeitwert der ermittelten Werte durch die Verarbeitungseinrichtung 4 berechnet wird, und es wird entschieden, ob der Absolutwert der Differenz größer als der Voreinstellwert ist oder nicht, so daß selbst wenn nur die Rauschkomponente des ermittelten Signalwertes, die in den Bereichen α, β und γ gemäß Fig. 2 (A) eine Tendenz zum Ansteigen oder Abfallen hat, abnimmt, die Ermittlung desselben mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden kann.

Eine weitere Ausführungsform, an der eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens Anwendung findet, wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert. In dieser Beschreibung werden dieselben Bezugszeichen verwendet, um Teile zu erläutern, die den in der vorangehend beschriebenen Ausführungsform erläuterten Teilen entsprechen, so daß die Beschreibung verkürzt oder vereinfacht ist.

Wie in Fig. 3 gezeigt, zeichnet sich dieses Ausführungsform dadurch aus, daß zusätzlich eine Grenzwerterneuerungseinrichtung 8 vorgesehen ist, die den Ausgang von der Zähleinrichtung 5 und ein Grenzwerterneuerungsanforderungssignal (R) empfängt und einen erneuerten Grenzwert (u) an die Begrenzereinrichtung 6 abgibt.

Bei der oben beschriebenen Anordnung

(1) werden das Grenzwerterneuerungsanforderungssignal (R), das im Falle einer Änderung der Betriebsbedingungen als notwendig gegeben wird, das heißt ein Berechnungsstartsignal zum Erneuern eines Grenzwertes, und der Ausgang von der Zähleinrichtung 5 in die Grenzwerterneuerungseinrichtung 8 eingegeben. Bei Empfang des Grenzwerterneuerungsanforderungssignals (R) sucht die Grenzwerterneuerungseinrichtung 8 nach dem Sammeln der Ausgänge von der Zähleinrichtung 5 während einer vorbestimmten Zeitdauer den Maximalwert, das heißt den neuen erneuerten Grenzwert (u) und gibt diesen an die Begrenzereinrichtung 6 ab.

(2) Andererseits wirkt die Begrenzereinrichtung 6 ähnlich der ersten Ausführungsform bis zum Zeitpunkt, zu dem das Grenzwerterneuerungsanzeigesignal (R) eingegeben wird. Anschließend empfängt die Begrenzereinrichtung 6 den erneuerten Grenzwert (u) als neuen Grenzwert, entscheidet auf Auftreten eines Rauschverminderungsphänomens, wenn der Ausgangswert von der Zähleinrichtung 5 den erneuerten Grenzwert (u) überschreitet, und gibt das Triggersignal T an die Unterrichtungseinrichtung 7.

Gemäß dieser oben beschriebenen Ausführungsform wird der Grenzwert der Begrenzereinrichtung 6 auf der Grundlage des Grenzwerterneuerungsanforderungssignals (R) an die Grenzwerterneuerungseinrichtung 8 derart bestimmt, daß der integrierte Wert der Zähleinrichtung 5 statistisch über eine relativ lange Zeitdauer beobachtet wird, und der Grenzwert wird auf der Grundlage des Maximalwertes so bestimmt, daß ein vorteilhafter Effekt hinzugefügt werden kann, damit eine Rauschverminderungsdetektoreinrichtung mit höherer Zuverlässigkeit erreicht wird.

Beim letztgenannten Beispiel der Ausführung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung und der Detektoreinrichtung dafür wird der Absolutwert der Differenz zwischen dem neuesten Wert und dem vergangenen, anschließend zu erneuernden Wert der ermittelten Werte berechnet und mit dem Voreinstellwert verglichen. Anstelle des zuvor Beschriebenen kann die Anordnung auch so ausgelegt werden, daß für den vergangenen Wert, der von der Datenspeichereinrichtung 3 an die Verarbeitungseinrichtung 4 ausgegeben wird, wenn der Absolutwert zwischen dem neuesten Wert und dem vergangenen Wert in der Verarbeitungseinrichtung 4 den Voreinstellwert überschreitet, ein Rücksetzsignal von der Verarbeitungseinrichtung 4 an die Datenspeichereinrichtung 3, ein ermittelter Wert von der Datensammeleinrichtung 2, ausgegeben wird, der der Datenspeichereinrichtung 3 zugeführt wird, wenn dieses Rücksetzsignal empfangen wird, gespeichert und als ein vergangener Wert erneuert wird und an die Verarbeitungseinrichtung 4 ausgegeben wird.

Beim Einstellen des Grenzwertes kann somit der Normalbereich empirisch bestimmt werden, indem Daten zusammen mit den Eigenschaften der entsprechenden Detektoren und den Änderungen in den Betriebsbedingungen usw. hereingenommen werden. Außerdem kann auf der Grundlage der Wechselwirkungen zwischen den Schwankungsamplituden der Detektorsignale und den Grenzwerten der Zählzahlen geprüft werden, welche Art von Ergebnis folgt, wenn einer der Parameter bestimmt ist, und anschließend wird der andere geändert. Da dieses Verfahren zur Ermittlung einer Rauschverminderung und die Detektoreinrichtung dafür eine einfache Logik verwenden, kann diese in einem Rechner enthalten sein, der der Anlage zugeordnet ist, und die Überwachung der Rauschverminderung der Detektorwerte in großer Vielzahl kann ausgeführt werden, ohne daß der Rechner zu stark belastet wird, und die Zeitdauer zur Beobachtung der ermittelten Werte, die notwendig ist, um ein Verschwinden von Rauschen zu ermitteln, kann automatisch festgelegt werden.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Ermitteln einer wesentlichen Verminderung einer Rauschkomponente in Signalen, die von einem Detektor abgegeben werden, enthaltend die Schritte:

aufeinanderfolgendes Sammeln der Signale, die von dem Detektor abgegeben werden, in einem Datensammler,

Speichern der gesammelten Signale in einem Speicher;

Ermitteln des Absolutwertes der Differenz zwischen dem Signal, das gegenwärtig von dem Datensammler ausgegeben wird, und einem der gespeicherten Signale, das in einer vorbestimmten Zeitdauer davor ausgegeben worden ist,

Vergleichen des genannten Absolutwertes mit einem Voreinstellwert und Erhöhen einer Zählzahl, wenn die absolute Differenz kleiner als der genannte Wert ist, jedoch Löschen der Zählzahl, wenn der Absolutwert größer als der Voreinstellwert ist, und

Abgeben eines Alarms, wenn die Zählzahl größer als ein vorgegebener Grenzwert ist, um die wesentliche Verminderung der Rauschkomponente in dem von dem Detektor abgegebenen Signal anzuzeigen.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Grenzwert verändert wird, um ein Maximalwert des Zählwertes zu werden, der während einer vorbestimmten Zeitdauer im Anschluß an den Empfang eines Grenzwerterneuerungsanforderungssignals auftritt.

3. Detektorvorrichtung zum Ermitteln einer wesentlichen Verminderung einer Rauschkomponente in von einem Detektor ausgegebenen Signalen, enthaltend:

eine Datensammeleinrichtung (2) zum aufeinanderfolgenden Sammeln der Signale von dem Detektor (1);

eine Datenspeichereinrichtung (3) zum Speichern der Ausgangssignale, die von der Datensammeleinrichtung (2) abgegeben werden;

eine Verarbeitungseinrichtung (4) zum Verarbeiten und Ausgeben des Absolutwertes einer Differenz zwischen dem Ausgangssignal (Snew), das gegenwärtig von der Datensammeleinrichtung (2) ausgegeben wird, und einem (Sold) der Ausgangssignale, die in der Datenspeichereinrichtung (3) gespeichert sind und das eine vorbestimmte Zeitdauer davor ausgegeben worden ist;

eine Zähleinrichtung (5) zum Erhöhen einer Zählzahl darin, wenn der Absolutwert kleiner als ein Voreinstellwert ist, aber zum Löschen der Zählzahl, wenn der Absolutwert größer als der Voreinstellwert ist;

eine Begrenzereinrichtung (6), die auf die Zählzahl anspricht, um ein Triggersignal abzugeben, wenn die Zählzahl größer als ein vorgegebener Grenzwert ist, und

eine Unterrichtungseinrichtung (7) zum Abgeben eines Alarms in Abhängigkeit von dem Triggersignal.

4. Detektoreinrichtung nach Anspruch 3, weiterhin enthaltend:

eine Grenzwerterneuerungseinrichtung (8), die auf ein Grenzwerterneuerungsanforderungssignal anspricht, um den Grenzwert auf einen Maximalwert der Zählzahl zu ändern, die während einer vorbestimmten Zeitdauer im Anschluß auf das Auftreten des Grenzwerterneuerungsanforderungssignals zu ändern.







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