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Dokumentenidentifikation DE3852499T2 27.04.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0398907
Titel VORRICHTUNG ZUR REPARATUR VON SICHERHEITSGLAS.
Anmelder Belron International NV, Kralendijk Bonaire, AN
Erfinder MATLES, William, B., Philadelphia, PA 19152, US
Vertreter Berkenfeld, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 50735 Köln
DE-Aktenzeichen 3852499
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.06.1988
EP-Aktenzeichen 899014328
WO-Anmeldetag 29.06.1988
PCT-Aktenzeichen US8802221
WO-Veröffentlichungsnummer 8907046
WO-Veröffentlichungsdatum 10.08.1989
EP-Offenlegungsdatum 28.11.1990
EP date of grant 14.12.1994
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 23.05.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.1995
IPC-Hauptklasse B29C 73/02
IPC-Nebenklasse B29C 31/04   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Reparatur von splittersicheren Glaslaminaten der in Kraftfahrzeug-Windschutzscheiben verwendeten Bauart. Insbesondere sieht die vorliegende Erfindung eine Verbesserung bei einem Gerät zur Reparatur von konischen Rissen durch Verwendung einer chemischen Reparaturflüssigkeit vor. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Gerät zur Reparatur von konischen Rissen in splittersicherem Glas mit einer ersten Vakuumkappe zum Aufsetzen auf das splittersichere Glas zum Ausbilden einer teilweise von der ersten Vakuumkappe begrenzten ersten Umschließung, mit einer Vakuumpumpe zum Evakuieren der ersten Umschließung und mit Steuermitteln zur Freigabe von Luft in die erste Umschließung zum Herabsetzen des in dieser vorhandenen Vakuums.

BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verarbeiten von pastösen härtenden Substanzen ist aus der DE 36 41 416 A1 bekannt. Diese Vorrichtung ist dem oben erwähnten Gerät ziemlich ähnlich und zur Reparatur von splittersicherem Glas bestimmt.

Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Ausbildung eines Gerätes zur Reparatur von konischen Rissen, die nahe an der Kante oder anderen unzugänglichen Flächen eines splittersicheren Glases liegen, zugrunde.

Mit der Erfindung wird diese Aufgabe durch Ausrüsten des oben aufgeführten bekannten Gerätes mit einem Mittel zum Aufsetzen auf das splittersichere Glas auf einer Fläche gelöst, die kleiner als die von der ersten Kappe begrenzte Fläche ist, zum Ausbilden einer zweiten, kleineren, zum Teil von dem splittersicheren Glas begrenzten Umschließung, einem Mittel zum Ausbilden einer Strömungsmittel-Verbindung zwischen dem Mittel und der ersten Vakuumkappe, und wobei das Mittel mit einem Mittel zur Aufnahme eines Gerätes zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit versehen ist.

Durch Verwenden der ersten Vakuumpumpe des bekannten Gerätes und hauptsächlicher Anwendung bestehender Ausrüstungen werden bei gleichzeitigem Erreichen der erfindungsgemäßen Vorteile zusätzliche Investitionskosten begrenzt.

ZUSAMMENFASSENDE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung sieht ein Gerät und ein Verfahren zur Reparatur von zu dicht an der Kante des Glases liegenden konischen Rissen oder "Pockenmarken" in splittersicherem Glas vor.

Die vorliegende Erfindung verwendet eine bekannte Vakuumkappe, eine Vakuumpumpe und ein Gerät mit einem Vakuum-Abschaltventil zum Entgasen und Zuführen von Glasreparaturflüssigkeit. Die Erfindung sieht eine zweite Vakuumkappe kleinerer Abmessungen vor, die an die erste Vakuumpumpe angeschlossen und in eine Strömungsmittelverbindung mit dieser gebracht wird. Die kleinere Kappe kann genauso wie die die vollen Abmessungen aufweisende Vakuumkappe das gleiche Glasreparaturflüssigkeits-Abgabegerät aufnehmen, zu ihrem Betrieb benötigt sie aber eine viel kleinere Glasfläche.

Die Vorteile der vorliegenden Erfindung sind mannigfach. Die kleinere Vakuumkappe verwendet die größere Vakuumkappe als ein Ankermittel und erzeugt damit auf dem Glas einen ausreichenden Vakuumhalt, damit die zweite Kappe minimale Abmessungen aufweisen kann und doch ein Glasreparaturflüssigkeits-Abgabegerät mit vollen Abmessungen verwendet. Die Verankerung der die vollen Abmessungen aufweisenden Kappe gestattet auch die Verwendung eines zugänglichen Vakuum-Abschaltventils, das sowohl beim Zentrieren des Reparaturgerätes als auch bei der Durchführung der Reparaturen sehr nutzbringend ist. Schließlich verlangt die vorliegende Erfindung durch die Verwendung des bekannten Reparaturgerätes nur minimale zusätzliche Kapitalinvestition.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Gerätes in einer Lage über einer beschädigten Fläche in der Nähe der Kante einer Windschutzscheibe.

Fig. 2 ist ein Schnitt der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 2-2 in Fig. 1.

INS EINZELNE GEHENDE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung sieht ein verbessertes Gerät und ein Verfahren zur Reparatur von splittersicherem Glas oder Sicherheitsglas vor, wie es für Kraftfahrzeug-Windschutzscheiben verwendet wird.

In Fig. 1 wird ein Schnitt durch ein splittersicheres Glas 10 gezeigt. Ein solches Glas 10 besteht im allgemeinen aus zwei Schichten eines Glaslaminates 12, die zwischen sich eine Schicht 14 aus einem Kunststoffilm einschließen. Bei Aufschlagen eines kleinen Steines oder eines anderen Gegenstandes auf dem Glas 10 entsteht in einer der Schichten 12 des Glaslaminates an der Auftreffstelle 18 oft ein getrennter konischer Glasstopfen 16.

Wie bekannt, steht Polymerisationsflüssigkeit mit einem endgültigen Brechungsindex, der mit dem des splittersicheren Glases fast identisch ist, zum Ausführen von Reparaturen eines solchen Schadens zur Verfügung. Eine solche verfügbare Flüssigkeit besteht aus sieben Gewichtsteilen eines Polyester-Acrylharzgemisches, drei Gewichtsteilen von Methylmethacrylat, 0,03 Gewichtsteilen Benzoylperoxid, 0,15 Gewichtsteilen Benzoin und 0,025 Gewichtsteilen Vinylmethoxysilan. Eine andere annehmbare Flüssigkeit wird unter dem Namen Glass Repair Formula PC17G verkauft und ist bei der SNG Laboratories, Inc., Postfach 383, Fort Washington, Pennsylvania, erhältlich.

Wie es in der US-Patentschrift 40 47 863 erörtert wird, wurde gefunden, daß das Auftragen des Strömungsmittels unter Vakuumbedingungen den Riß und die Flüssigkeit von verunreinigenden Luftblasen evakuiert. Bei Entfernen des Vakuums nach dem Auftragen drückt der atmosphärische Druck die Flüssigkeit vollständig um den Stopfen 16 und bewirkt eine außergewöhnliche Reparatur.

Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Vakuumkappe 20, die der in der US-Patentschrift 40 47 863 offenbarten sehr ähnlich ist. Die erste Kappe 20 weist eine zylinderförmige Kammer 22 mit einem offenen Ende 22a, einem geschlossenen Ende 22b und einer Seitenwand 22c und eine Gummi- oder Kunststoffabdichtung 24 auf, die zum Ausbilden einer ersten Umschließung 26 in der Kappe 20 am Glas 10 anliegt. Mit der ersten Umschließung 26 steht ein Anschlußstück 28 in Verbindung. Das Anschlußstück 28 führt zu einer Vakuumpumpe 30 oder einem anderen Mittel zum Evakuieren der ersten Umschließung. Ein von Hand verschiebbares Ventil 32 ist zum Steuern der Verbindung durch Luftkanäle 34 zwischen der ersten Umschließung 26 und der atmosphärischen Luft vorgesehen. Eine Öffnung 36 im geschlossenen Ende 22b der Kappe 20 gegenüber dem Glas 10 dient zur Aufnahme einer Glasreparaturflüssigkeits- Ausgabestößel- und -Zylinderanordnung 38 und bildet um diese einen luftdichten Abschluß aus. Eine zwischen der Anordnung 38 und der Öffnung 36 eingesetzte Gummizement- oder Silikonabdichtung gewährleistet eine richtige Abdichtung.

Obgleich dieses Gerät zur Zufuhr von Glasreparaturflüssigkeit zu den meisten beschädigten Flächen und zur Reparatur der meisten konischen Risse 16 sehr gut arbeitet, hat es sich beim Bedienen von bestimmten, etwas unzugänglichen Rissen 16, wie Rissen 16, die dicht an einer Kante des Glases 10, zu dicht an der Glashalteleiste 39 oder in anderen Bereichen liegen, wo die erste Kappe 20 über dem Riß 16 nicht zweckmäßig zentriert werden kann, als zu groß erwiesen. Es sind genau diese Fälle, für die die vorliegende Erfindung entwickelt wurde.

Bei der vorliegenden Erfindung wird eine zweite Vakuumkappe 40 vorgesehen, die eine kleinere zylinderförmige Kammer 42 mit einem offenen Ende 42a, einem geschlossenen Ende 42b und einer Seitenwand 42c und einen Gummi- oder Kunststoff-O-Ring 44 aufweist, der zum Ausbilden einer zweiten Umschließung 46 in der Kappe 40 am Glas 10 anliegt. Mit der zweiten Umschließung 46 steht ein Anschlußstück 48 in Verbindung. Das Anschlußstück 48 ist an einen flexiblen, rohrförmigen Verbinder 50 angeschlossen, der seinerseits an ein Anschlußstück 52 in der Kappe 20 angeschlossen ist. Die Anschlußstücke 48 und 52 und der Verbinder 50 bilden eine Strömungsmittelverbindung zwischen der ersten Umschließung 26 und der zweiten Umschließung 46 aus.

Eine Öffnung 54 in der Kappe 40, die der Öffnung 38 in Abmessungen und Funktion ähnlich ist, ist zur Aufnahme der Glasreparaturflüssigkeits-Ausgabestößel- und -Zylinderanordnung 38 vorgesehen und bildet um die Anordnung 38 einen luftdichten Abschluß aus. Wieder wird Gummizement oder ein anderes Abdichtmittel zum Sicherstellen einer luftdichten Verbindung zwischen der Anordnung 38 und der Öffnung 54 verwendet. Bei Verwendung der zweiten Kappe 40 zur Reparatur eines Risses 16 kann ein Stopfen 56 mit einem dichtenden O-Ring 58 für die Anordnung 38 in der Kappe 20 verwendet und zum Beibehalten der Luftdichtigkeit der Kappe 20 in die Öffnung 36 eingesetzt werden.

Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung ist der in der US-Patentschrift 43 85 015 offenbarten sehr ähnlich. Der Zylinder 38 verläuft vom geschlossenen Ende 42b der Kappe 40 zum offenen Ende 42a der Kappe 20 und ist dort mit einer Dichtung 58 versehen, die so angeordnet ist, daß sie an der Seite des Glases 10 anliegt und die Umschließung 46 in zwei getrennte Volumina isoliert, von denen sich eins innerhalb der Anordnung 38 und das andere innerhalb der Kappe 42, aber außerhalb der Anordnung 38 befindet. Der Stößel 60 ist in den Zylinder 62 der Anordnung 38 eingeschraubt und herausnehmbar, so daß Reparaturflüssigkeit in den Zylinder 62 eingeführt werden kann. Der Zylinder 62 selbst wirkt wie ein Damm oder Reservoir und hält eine kleine Menge der Reparaturflüssigkeit an der Seite des Glases 10. Der Stößel 60 ist gegenüber der Innenwand des Zylinders unter Verwendung von O- Ringen 63a und 63b abgedichtet. Der Stößel 60 kann die Flüssigkeit bei einem Schrauben in Richtung auf den Riß 16 in diesen hineindrücken. Ein Querloch 64 ist im Zylinder 62 in einem kurzen Abstand vom Dichtmittel 58 am Ende der Anordnung 38 vorgesehen. Dieses Querloch 64 bildet eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Volumen innerhalb der Anordnung 38 und dem Volumen innerhalb der Kappe 42, aber bei zurückgezogenem Stößel 60 außerhalb der Anordnung 38 aus.

Im Betrieb wird die Kappe 42 über die zu reparierende Fläche gesetzt, so daß der Auftreffpunkt 18 unter dem Ende der Anordnung 38 zentriert wird. Die Kappe 20 wird so gehalten, daß die Kappe 40 in dieser Ausrichtung verbleibt. Reparaturflüssigkeit wird in das entgegengesetzte Ende des Zylinders 62 eingegeben, und der Stößel 60 wird teilweise in diesen eingeschraubt, aber nicht so weit, daß die Strömungsmittelverbindung durch das Querloch 64 abgeschnitten wird. Dann wird ein Vakuum über die kontinuierlich arbeitende Vakuumpumpe 30 an das Innere der Kappe angelegt. Das Vakuum dient zum Halten der Kappen 20 und 40 in der richtigen Ausrichtung am Glas 10. Da das Querloch 64 offen ist, wird ein Vakuum gleichzeitig an das Innere des Zylinders 62 angelegt, und die Wirkung des Vakuums liegt darin, aufgelöstes Gas aus der Reparaturflüssigkeit zu entfernen. Das Vakuum wird für eine ausreichende Zeitspanne aufrecht erhalten und bewirkt ein im wesentlichen vollständiges Entgasen der Reparaturflüssigkeit im Zylinder 62. Die erforderliche Zeit hängt von der Menge des aufgelösten Gases und auch von der Viskosität der Reparaturflüssigkeit ab. Mehrere Minuten mögen erforderlich sein, bevor eine vollständige Entgasung stattfindet.

Die Menge der in den Zylinder 62 eingespritzten Reparaturflüssigkeit sollte genau gesteuert werden. Das Querloch 64 ist vorzugsweise so angeordnet, daß die Flüssigkeit bei Bewegung des Stößels 60 in Richtung auf das Ende des Zylinders 62 und bei Annäherung des O-Ringes 63b an das Querloch 64 nicht aus diesem herausgedrückt wird. Das Querloch 64 sollte jedoch nicht so weit vom Ende des Zylinders 62 entfernt liegen, daß eine wesentliche Menge Gas eingeschlossen und bei der Einwärtsbewegung des Stößels 60 nach dem Abtrennen der Strömungsmittelverbindung durch das Loch 64 durch den O-Ring 63b wieder in der Reparaturflüssigkeit aufgelöst wird.

Bei der Vorbewegung des Kolbens drückt dieser die Reparaturflüssigkeit in den konischen Riß. Zum Vermeiden eines übermäßigen Strömungsmitteldruckes, der auf dem Glas einen irreparablen "Gänseblümchen"-Effekt hervorrufen könnte, sollte Sorgfalt ausgeübt werden. Nach Einführen einer ausreichenden Menge Flüssigkeit in den Riß 16 wird das Vakuum durch Verwendung des Ventils 32 abgeschaltet. Die beiden Kappen 20 und 40 können dann vom Glas 10 abgenommen werden, so daß das Aushärten der Reparaturflüssigkeit und die Endbearbeitung der Reparatur unter Verwendung herkömmlicher Verfahren stattfinden kann.

Die vorliegende Erfindung bietet die Reparatur von konischen Rissen 16, die sonst für ein volle Abmessungen aufweisendes Vakuumreparaturgerät unzugänglich wären. Das Herabsetzen der Abmessungen des Gerätes ist jedoch nicht mit einem Aufopfern irgendwelcher Vorteile des die vollen Abmessungen aufweisenden Gerätes verbunden, wie zum Beispiel einer vollständigen Vakuumeingrenzung auf der Glasoberfläche, der Einfachheit beim Positionieren und beim Betrieb, der Verwendung eines volle Abmessungen aufweisenden Glasreparaturflüssigkeits-Abgabegerätes und eines zugänglichen Vakuumabschaltventils. Die vorliegende Erfindung läßt sich weiter mühelos für die Verwendung mit einer herkömmlichen Ausrüstung einrichten und bietet damit bei begrenzten zusätzlichen Investitionen die Vorzüge der vorliegenden Erfindung. Ein (nicht gezeigter) luftdichter Stopfen kann sich ohne weiteres an dem Anschlußstück 52 anbringen lassen, um die Abnahme der Kappe 40 und des rohrförmigen Verbinders 50 zu ermöglichen und die Verwendung der Kappe 20 allein bei herkömmlich zugänglichen Reparaturen zu gestatten.

Obwohl bestimmte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung hier beschrieben wurden, ist eine Beschränkung der Erfindung auf diese Offenbarung nicht beabsichtigt, und Änderungen und Abwandlungen können innerhalb des Bereiches der folgenden Patentansprüche eingeschlossen und ausgeführt werden.


Anspruch[de]

1. Gerät zur Reparatur von konischen Rissen (16) in splittersicherem Glas (10) mit einer ersten Vakuumkappe (20) zum Aufsetzen auf das splittersichere Glas (10) zum Ausbilden einer teilweise von der ersten Vakuumkappe (20) begrenzten ersten Umschließung, mit einer Vakuumpumpe (30) zum Evakuieren der ersten Umschließung und mit Steuermitteln (32, 34) zur Freigabe von Luft in die erste Umschließung zum Herabsetzen des in dieser vorhandenen Vakuums, gekennzeichnet durch ein Mittel zum Aufsetzen auf das splittersichere Glas (10) auf einer Fläche, die kleiner als die von der ersten Kappe (20) begrenzte Fläche ist, zum Ausbilden einer zweiten, kleineren Umschließung, die zum Teil von dem splittersicheren Glas (10) begrenzt wird, ein Mittel (50) zum Ausbilden einer Strömungsmittel-Verbindung zwischen dem Mittel und der ersten Vakuumkappe (20), und wobei das Mittel mit einem Mittel (54) zur Aufnahme eines Gerätes (38) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit versehen ist.

2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Aufsetzen auf das splittersichere Glas (10) auf einer Fläche, die kleiner als die von der ersten Vakuumkappe (20) begrenzte Fläche ist, eine zweite Kappe (40) ist.

3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vakuumkappe (20) mit einem Mittel (36) zur Aufnahme des Gerätes (38) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit versehen ist und daß Mittel zum Abdichten des Mittels (36) vorgesehen sind, wenn die zweite Vakuumkappe (40) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit verwendet wird.

4. Gerät nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Einstellen der Strömungsmittelverbindung zwischen der ersten und der zweiten Vakuumkappe (20, 40) vorgesehen sind, wenn die erste Vakuumkappe (20) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit verwendet wird.

5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Ausbilden der Strömungsmittelverbindung zwischen der ersten und der zweiten Vakuumkappe (20, 40) eine flexible Rohrverbindung (50) ist.

6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Vakuumkappe (20) ein erstes Rohrverbindungsstück (52) und an der Vakuumkappe (40) ein zweites Rohrverbindungsstück (48) zum Anschluß an die flexible Rohrverbindung (50) vorgesehen ist.

7. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (36) zur Aufnahme des Gerätes (38) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit eine Öffnung (36) in jeder Vakuumkappe (20, 40) gegenüber der auf das splittersichere Glas (10) zeigenden Seite umfaßt und die Öffnungen (36) das Gerät (38) zur Abgabe von Glasreparaturflüssigkeit aufnehmen können und die Öffnungen (36) verschließbar sind.

8. Gerät nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen in die Öffnung (36) der ersten Vakuumkappe (20) einsetzbaren Stopfen (56).

9. Gerät nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vakuumkappe (40) kleiner als die erste Vakuumkappe (20) ist.

10. Gerät nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Mittel (44) auf dem offenen Ende der zweiten Vakuumkappe (40) zum Unterstützen beim Ausbilden einer luftdichten Abdichtung zwischen dem offenen Ende der zweiten Vakuumkappe (40) und dem splittersicheren Glas (10).

11. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (44) auf dem offenen Ende der zweiten Vakuumkappe (40) ein an diesem befestigter elastischer O-Ring (44) aus Kunststoff ist.

12. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (32, 34) zur Freigabe der Luft in die erste Umschließung zum Herabsetzen des in dieser befindlichen Vakuums ein an der ersten Vakuumkappe (20) befestigtes und eine Verbindung zwischen dieser und der Vakuumpumpe (30) eine Verbindung herstellendes Rohrverbindungsstück (28) sind und dieses ein Schieberventil (32) enthält.

13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberventil (32) die Strömungsmittelverbindung zwischen der ersten Vakuumkappe (20) und der umgebenden Atmosphäre steuert.







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