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Dokumentenidentifikation DE4116026C2 27.04.1995
Titel Vorrichtung zum Zentrieren von Basisplatten auf einer Rollenbahn
Anmelder Somar Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Taguchi, Hiroshi, Tokio/Tokyo, JP;
Washizaki, Yoji, Saitama, JP;
Igarashi, Akira, Tokio/Tokyo, JP;
Nakano, Hiroyoshi, Saitama, JP
Vertreter Boeters, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Bauer, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 16.05.1991
DE-Aktenzeichen 4116026
Offenlegungstag 09.01.1992
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.1995
IPC-Hauptklasse B65G 47/244
IPC-Nebenklasse B65G 39/18   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren von Basisplatten auf einer Rollenbahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine herkömmliche Vorrichtung zum Zentrieren wird auf solche Weise verwendet, daß eine Basisplatte transportiert und derart zentriert wird, daß sie bei den verschiedenen Stufen einer Klebevorrichtung genau und rasch bearbeitet werden kann, während sich die Basisplatte in einem ausgerichteten Zustand befindet. Insbesondere für eine Folienklebevorrichtung ist die Fördereinrichtung sehr wichtig, und sie führt die Zentrierung der Basisplatte unter Verwendung einer Zentriereinrichtung mit Führungsschienen bei festgelegter Geschwindigkeit durch. Da der Kontaktwiderstand zwischen der mit Führungsschienen versehenen Zentriereinrichtung und der Seitenkante der Basisplatte groß ist oder im Fall, daß die Zentrierkraft der Zentriereinrichtung zu groß ist, wird der Zentralbereich der Basisplatte von den Förderrollen so angehoben, daß es zu einem Anhalten der Basisplatte kommen kann. Aus diesem Grund ist in der Veröffentlichung der ungeprüften japanischen Patentanmeldung (OPI) Nr. 96 244/87 eine Stangenzentriereinrichtung vorgeschlagen, deren Basisplattenkontaktbereich drehbar ist.

Die oben erwähnte herkömmliche Stangenzentriereinrichtung arbeitet so, daß während des Zentriervorgangs eine festgelegte Kraft zwangsweise auf eine Basisplatte ausgeübt wird, um deren Seitenkante an einem Punkt auf die zylindrische periphere Fläche der Zentriereinrichtung zu stoßen. Es tritt daher das Problem auf, daß es leicht zu einer Wellenbildung der Basisplatte kommt oder diese an der Seitenkante beschädigt wird, wenn die Plattendicke gering ist.

Eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Zentrieren ist aus der DE 34 20 431 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden die Zentrieranschläge erst in eine Position verfahren, die geringfügig größer als die Breite der Basisplatte ist, und anschließend zum Anliegen an die Seitenkanten der Basisplatte herangefahren. Als Antrieb für die Zentrieranschläge dient ein Linearmotor mit Zylinder und Kolben. Beim Zentrieren von empfindlichen, dünnen Basisplatten kann es mit dieser Vorrichtung zu einer Wellenbildung der Basisplatte und einer Beschädigung von deren Seitenkanten kommen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so zu verbessern, daß eine Wellenbildung oder Beschädigung einer Basisplatte an deren Seitenkante vermieden wird.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird unabhängig von der Dicke der Basisplatte verhindert, daß die Basisplatte aufgrund des Stoßens an ihrer Seitenkante eine Wellenbildung oder Beschädigung dort erfährt.

Mindestens ein Zentrieranschlag wird beim ersten Schritt des Zentriervorgangs der Vorrichtung zur Zentrierung der Basisplatte bei der vorbestimmten Geschwindigkeit in der Richtung senkrecht zur Förderrichtung der Basisplatte zu einer ersten Position bewegt, in der der Abstand zwischen den beiden Zentrieranschlägen etwas größer als die Breite der transportierten Basisplatte ist. In dieser Position wird der Zentrieranschlag angehalten oder er kann vorübergehend angehalten werden. Beim zweiten Schritt des Zentriervorgangs wird der Zentrieranschlag mit der anderen Geschwindigkeit bewegt, die kleiner als die vorhergehende Geschwindigkeit ist, so daß die Basisplatte zentriert wird. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Zentrieranschlags wird somit während des zweiten Schrittes des Zentriervorgangs verringert, so daß hier ein genaues Anhalten des Zentrieranschlages beim Anliegen der Zentrieranschläge an den Seitenkanten der Basisplatte erfolgen kann, und es wird viel unwahrscheinlicher, daß es zu einer Wellenbildung oder Beschädigung der Basisplatte an deren Seitenkante kommt. Da die Führungselemente zur Begrenzung eines Verbiegens und einer Deformation der Basisplatte oberhalb der Förderrollen vorgesehen sind, wird die Basisplatte genau und auf einfache Weise zentriert, wobei fast keine Deformation auftritt. Da die stangenförmigen Zentrierelemente drehbare Rollen aufweisen, kann die Basisplatte ohne Anhalten des Basisplattentransports zentriert werden. Da die Zentrierelemente nach unten verschwenkt werden können, kann eine Anzahl der Zentrierelemente für den Zentriervorgang verwendet werden, die für die Länge der Basisplatte zweckmäßig ist. Aus diesem Grund kann das Intervall bzw. der Abstand zwischen den Basisplatten in deren Förderrichtung verkürzt werden um die Produktionsausbeute zu erhöhen.

Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Zentrieren mit Rollenbahn,

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Rollenbahn mit Führungselementen,

Fig. 3 eine Seitenansicht längs eines in Fig. 2 dargestellten Pfeils R gesehen,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die Rollenbahn mit Vorrichtung zum Zentrieren,

Fig. 5 eine Ansicht der Vorrichtung, längs in Fig. 4 dargestellten Pfeilen X gesehen,

Fig. 6 eine Ansicht der Vorrichtung, längs in Fig. 4 dargestellten Pfeilen Y gesehen,

Fig. 7 eine gebrochene Ansicht der Rollenbahn längs eines in Fig. 2 dargestellten Pfeils F gesehen,

Fig. 8A eine Schnittansicht der Rollenbahn mit Führungselement längs einer in Fig. 3 dargestellten Linie S-S,

Fig. 8B ein Teilschnitt der Rollenbahn längs einer in Fig. 3 dargestellten Linie T,

Fig. 8C eine Schnittansicht der Rollenbahn längs Linie U-U in Fig. 3,

Fig. 9A eine Schnittansicht eines Zentrierelementes der Vorrichtung,

Fig. 9B eine Ansicht eines längs eines dort dargestellten Pfeils herausgezogenen Zentrierelementes,

Fig. 9C eine Ansicht eines längs eines dort gezeigten Pfeils heruntergeschwenkten Zentrierelementes.

Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Rollenbahn mit einer Vorrichtung zum Zentrieren, die bei einer Klebevorrichtung verwendet werden kann, mittels der Schichtfolien, die jeweils aus einer lichtempfindlichen Harzschicht und einer lichtdurchlässigen Harzfolie bestehen, unter Wärme- und Druckeinwirkung auf die Ober- und Unterseite einer Basisplatte für eine Leiterplatte aufgeklebt werden.

Wenn sämtliche aus einer Anzahl von Förderrollen 83 der mit der Vorrichtung zum Zentrieren versehenen Rollenbahn in Drehung versetzt werden, wird die Basisplatte in einer durch einen Pfeil in Fig. 1 dargestellten Förderrichtung a transportiert. Die transportierte Basisplatte wird von einem in Fig. 2 dargestellten Zentrierstartsensor 130L oder 130R erfaßt bzw. detektiert, so daß die Zentrierung der Basisplatte auf der Grundlage eines Erfassungssignals des Zentrierstartsensors gestartet wird. Wie in Fig. 7 dargestellt ist, sind die Zentrierstartsensoren 130L und 130R mittels Schrauben an einer Sensorhalterung 131A befestigt, die wiederum an einer Befestigungsplatte 132 für die Sensorhalterung mittels Schrauben befestigt ist. Auf diese Weise sind die Zentriersensoren in bezug auf die Förderrichtung der Basisplatte senkrecht und zueinander schräg bzw. geneigt orientiert. Da es sich bei den Zentrierstartsensoren 130L und 130R um photoelektrische Sensoren von der Art mit Rückwärtsreflexion handelt, sind Zentriersensorreflexionselemente 89L und 89R mittels Schrauben an einer Befestigungsplatte 88 befestigt, so daß sich die optischen Achsen der Zentrierstartsensoren durch die Zentriersensorreflexionselemente erstrecken (vgl. Fig. 2, 3 und 8A). Zu dem Zentrierstartsensor 130L gehört das Zentriersensorreflexionselement 89L, während zu dem anderen Zentrierstartsensor 130R das andere Zentriersensorreflexionselement 89R gehört. Da die beiden Zentrierstartsensoren 130L und 130R in einem schiefen Winkel von 45° zur Unterseite der transportierten Basisplatte orientiert sind, kann einer der Zentrierstartsensoren die Basisplatte selbst dann sicher erfassen, wenn die Basisplatte kleine Abmessungen aufweist und am Seitenrand der Förderbahn oder schräg auf ihr transportiert wird.

Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, weist die Vorrichtung zum Zentrieren einen Antriebsmotor 148 auf, der in der Förderrichtung der Basisplatte am linken Ende mittels Schrauben an einer Halterung 118 für den Zentrierantrieb bzw. die -einrichtung (oder am rechten Ende des Elementes gemäß Darstellung von Fig. 5) befestigt ist. Auf der Grundlage des oben erwähnten Erfassungssignals beginnt der Antriebsmotor 148 sich im Gegenuhrzeigersinn (vom Ende bzw. der Spitze der Motorwelle gesehen) mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zu drehen. An der Welle des Antriebsmotors 148 ist eine Riemenscheibe 113 mittels einer Schraube befestigt. In der Förderrichtung der Basisplatte gesehen (oder am linken Ende des Elementes hinsichtlich der Darstellung von Fig. 5) ist eine Riemenscheibe 114 an der Halterung 118 drehbar angebracht. Ein Antriebsriemen 115 befindet sich auf den Riemenscheiben 113 und 114 in Eingriff. An dem Antriebsriemen 115 sind Zentrieranschläge 91R und 91L befestigt, und zwar der Zentrieranschlag 91L am Obertrum und der Zentrieranschlag 91R am Untertrum. Ein Befestigungselement 117 ist mit einem Ende am oberen Abschnitt des Antriebsriemens 115 am linken Ende, in der Förderrichtung der Basisplatte gesehen (oder am rechten Ende des Riemens in bezug auf Fig. 5), befestigt und mit dem anderen Ende mittels einer Schraube an Buchsen 94L befestigt. Ein weiteres Befestigungselement 116 ist mit einem Ende am unteren Abschnitt des Antriebsriemens 115, in Richtung der Basisplattenförderrichtung am rechten Ende (oder bezüglich der Darstellung von Fig. 5 am linken Ende des Elementes), und ist mit dem anderen Ende an Buchsen 94R mittels einer Schraube befestigt. Die Buchsen 94L und 94R können in bezug auf die Förderrichtung der Basisplatte senkrecht verschoben werden, während sie durch Achsen 95 geführt sind.

Am oberen Abschnitt der Buchsen 94L ist eine Halterung 93L mittels einer Schraube befestigt. Am oberen Abschnitt der anderen Buchsen 94R ist eine weitere Halterung 93R mittels einer Schraube befestigt. Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; sind an den Halterungen 93L und 93R angebracht und stehen zwischen den wechselseitig benachbarten oder naheliegenden Förderrollen 83 vor, die mit einem vorbestimmten Abstand angeordnet sind, so daß die Zentrierelemente in bezug auf die Förderebene der Basisplatte senkrecht orientiert sind (vgl. Fig. 6). Wenn die auf den Förderwalzen 83 transportierte Basisplatte durch den Zentrierstartsensor 130L und 130R erfaßt wird, wird der Antriebsmotor 148 aus diesem Grunde in Drehung versetzt, um den Antriebsriemen 115 so zu bewegen, daß die mit den Befestigungselementen 116 und 117 befestigten linearen Buchsen 94L und 94R zum Zentrum der Breitenerstreckung des Förderweges der Basisplatte in der Fördereinrichtung bewegt werden. Beide Achsen 95 erstrecken sich durch Wellenhalterungen 97L und 97R und sie sind in einem Abstand voneinander angeordnet und durch Befestigungs- bzw. Einstellringe 96 befestigt. Da die Buchsen 94L und 94R auf den beiden Achsen 95 bewegt werden, können die Halterungen 93L und 93R bewegt werden, während sie in bezug aufeinander parallel bleiben und an den vorderen Enden (Spitzen) und Fußabschnitten bzw. den anderen Enden nicht schwingen. Demzufolge können die an den Halterungen 93L und 93R befestigten Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; die Basisplatte genau zentrieren.

Unterhalb der Halterungen 93L sind ein Außenzentriersensor 99L und ein Innenzentriersensor 98L vorgesehen, so daß sich der Außenzentriersensor im Bereich der Zentrierelemente 93L&min; in der Querrichtung der Rollenbahn gesehen befindet und der Innenzentriersensor in einem Abstand von etwa 35 mm zum Außenzentriersensor angeordnet ist. Bei den Sensoren 98L und 99L handelt es sich um photoelektrische Sensoren von der Art mit Rückwärtsreflexion und diese sind so eingestellt, daß sich ihre Achse jeweils durch und zwischen den benachbarten Förderrollen 83 erstreckt, um die Basisplatte zu erfassen. An dem Zentrierelement 93L&min;, das nicht nach unten verschwenkbar ist, ist ein Zentriersensorreflexionselement 92L mittels Schrauben befestigt, so daß sich die Achsen der Sensoren 98L und 99L durch das Zentriersensorelement erstrecken.

Unterhalb der Halterung 93R befinden sich ein Außenzentriersensor 99R und ein Innenzentriersensor 98R derart, daß der erstere Sensor im Bereich des Zentrierelementes 93R in der Querrichtung der Rollenbahn gesehen befindet und der Innenzentriersensor in einem Abstand von etwa 35 mm zum Außenzentriersensor angeordnet ist. Die Sensoren 98R und 99R sind photoelektrische Sensoren von der Art mit Rückwärtsreflexion und sie sind so eingestellt, daß ihre Achsen sich jeweils durch und zwischen den benachbarten Förderrollen 83 erstrecken, um die Basisplatte zu erfassen. An dem Zentrierelement 93R&min;, das nicht nach unten verschwenkbar ist, ist ein Zentriersensorreflexionselement 92R mittels Schrauben befestigt, so daß sich die Achsen der Sensoren 98R und 99R durch das Zentriersensorreflexionselement erstrecken. Am Zentriersensorreflexionselement 92R ist eine Anzeigeplatte 102 für die Zentriereinrichtung befestigt.

Wie in Fig. 9A dargestellt ist, ist jeweils eine Aufnahme 150 der nicht nach unten verschwenkbaren Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; mittels einer Mutter an den Halterungen 93R,L befestigt. Eine Achse 151 ist in die Aufnahme 150 eingeführt. An der Achse 151 ist eine Rolle 154 mittels Lagern 153 drehbar angebracht und am vorderen Ende der Achse 151 ist ein Anschlagring 155 vorgesehen.

In Fig. 9B und 9C ist veranschaulicht, wie einige der Zentrierelemente herausgezogen und nach unten verschwenkt werden können, so daß eine für die Länge der transportierten Basisplatten geeignete voreingestellte Anzahl von Zentrierelementen tatsächlich zur Zentrierung der Basisplatten verwendet wird.

Wenn die Vorrichtung zum Zentrieren in den Zentrierbetrieb versetzt wird, so daß die Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; zu den Seitenkanten der transportierten Basisplatte bewegt werden, wird die Zentrierung der Basisplatte mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit ausgeführt, bis beide Innenzentriersensoren 98L und 98R die Seitenkanten der Basisplatte erfassen. Der Antriebsmotor 148 wird verstellt bzw. geschaltet, um nach dem Verstreichen der eingestellten Zeit eines Zeitgebers, der auf der Grundlage eines Erfassungssignals vom Innenzentriersensor 98L oder 98R gestartet wird, die vorbestimmte Geschwindigkeit zu einer niedrigeren Geschwindigkeit zu ändern. Stattdessen kann der Antriebsmotor 148 vorübergehend angehalten und anschließend mit niedrigerer Drehzahl betrieben werden. Das Drehen des Antriebsmotors 148 mit der niedrigeren Drehzahl wird angehalten, wenn die Seitenkanten der Basisplatte von beiden Außenzentriersensoren 99L und 99R erfaßt werden.

Im folgenden wird die Zentrierfunktion der Vorrichtung kurz beschrieben. Wenn die Vorderkante der Basisplatte vom Zentrierstartsensor 130L oder 130R erfaßt wird, wird der Zentriervorgang einschließlich der Bewegung der Zentrieranschläge 91L und 91R, die sich auf beiden Seitenkanten der Basisplatte befinden, gestartet, so daß der erste Schritt des Vorgangs mit der vorbestimmten höheren Geschwindigkeit ausgeführt wird. Beim ersten Schritt werden die Zentrieranschläge 91L und 91R bewegt, bis die Innenzentriersensoren 98L und 98R die linke und die rechte Seitenkante der Basisplatte erfassen, so daß die Zentrieranschläge angehalten werden. Aus diesem Grund kann eine der Zentrierelemente 93R&min;,L&min; die Basisplatte an deren Seitenkante stoßen, aber die Zentrierelemente können die Basisplatte nicht gleichzeitig an beiden Seitenkanten stoßen. Die an beiden Seitenkanten der Basisplatte befindlichen Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; werden anschließend mit der niedrigeren Geschwindigkeit zum Zentrum der Breitenerstreckung des Förderweges der Basisplatte bewegt, so daß der zweite Schritt des Zentriervorgangs ausgeführt werden kann. Beim zweiten Schritt erfassen die Außenzentriersensoren 99L und 99R die linke und rechte Seitenkante der Basisplatte, so daß die Vorrichtung in einer Position angehalten wird, bei der die Rollen 154 der Zentrierelemente 93L&min; und 93R&min; mit der linken und rechten Seitenkante der Basisplatte in Kontakt treten, um die Seitenkanten nicht zu deformieren und zu beschädigen. Da die Rollen 154 glatt gedreht sind, behindern sie den Transport der Basisplatte nicht.

Die Zentrierposition, in die die Basisplatte durch den Zentriervorgang versetzt wird, kann durch Drehen eines Einstellhandgriffs 101L oder 101R verstellt werden (siehe Fig. 4). Die Zentrierposition ist mittels Stricheinteilungen auf der Anzeigeplatte 102 und der Befestigungsplatte 88 der Vorrichtung markiert (siehe Fig. 1).

Die Basisplatte wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zu einer Klebevorrichtung hin transportiert, während die Basisplatte wie oben beschrieben zentriert bleibt. Wenn dann die Vorderkante der Basisplatte durch einen Sensor 119 für die Basisplattenvorderkante erfaßt wird, der durch die Befestigungsplatte 120 auf der Befestigungsabdeckung 122 gehaltert ist, wie in Fig. 1 dargestellt, wird die Geschwindigkeit zu einer voreingestellten Geschwindigkeit geändert, bei der es sich um die Basisplatteneinsetzgeschwindigkeit handelt, die nicht gleich der vorbestimmten Geschwindigkeit ist. Zu dieser Zeit beginnt ein in der Zeichnung nicht dargestellter Zähler einer an einer Befestigung 59 angebrachten Drehcodiereinrichtung 62 zu zählen, um die Drehung eines Förderrollenantriebsmotors 50 (vgl. Fig. 3) zu erfassen. Wenn die Zählung des Zählers gleich einem eingestellten Wert ist, wird die Drehung des Förderrollenantriebsmotors 50 angehalten. Der Transport der Basisplatte endet, so daß diese in eine Position versetzt ist, in der die Schichtfolien an der Vorderkante der Basisplatte vorläufig verklebt werden.

Rechte und linke Rahmenteile 57 der Rollenbahn weisen durchgehende Löcher auf, in denen Lager 82R und 82L angebracht sind, wie in Fig. 8A dargestellt ist. Die Welle der Förderrolle 83 wird durch die Lager 82R und 82L gehaltert. Am rechten und am linken Ende der Welle sind Riemenscheiben 76R und 76L jeweils mittels Schrauben befestigt. Am rechten und am linken Rahmenteil 57 der Rollenbahn sind Abtriebswalzenhalterungen 87R und 87L mittels Schrauben befestigt. Sie dienen dazu, Führungselemente 84 in Form von Abtriebswalzen auf der Oberseite der Förderrollen 83 zu halten. Die Führungselemente 84 beschränken eine Deformation der Basisplatten während deren Zentrierung. Auf jeder Abtriebswalze sind an beiden Enden Gummiringe 85R und 85L vorgesehen. An beiden Enden der Wellen der Abtriebswalzen sind Wellenhalterungen 86R und 86L vorgesehen und an den Abtriebswalzenhalterungen 87R und 87L angebracht. Die Befestigungsplatte 88 für die Zentriersensorreflexionselemente 89R und 89L ist an den Oberseiten der rechten und linken Rahmenteile 57 der Rollenbahn mittels Schrauben befestigt. Die Zentriersensorreflexionselemente 89R und 89L für den Zentrierstartsensor sind an den rechten und linken Abschnitten der Seite der Befestigungsplatte 88 mittels Schrauben befestigt. Am zentralen Abschnitt der Seite der Befestigungsplatte 88 ist ein Reflexionselement 90 für den Sensor für die Basisplattenhinterkante mittels Schrauben befestigt. Am unteren Abschnitt des rechten Rahmenteils 57 der Rollenbahn ist eine Motormontageplatte 51 mittels Schrauben befestigt. Der Förderrollenantriebsmotor 50 ist mittels Schrauben an der Motormontageplatte 51befestigt. An der Welle des Förderrollenantriebsmotors 50 ist eine Riemenscheibe 52 mittels einer Schraube befestigt.

Wie in Fig. 8B dargestellt ist, weist das Rahmenteil 57 der Rollenbahn ein durchgehendes Loch auf, durch das eine Riemenscheibenwelle 79 mittels einer Mutter befestigt ist. Eine mitlaufende Riemenscheibe 78 ist auf der Riemenscheibenwelle 79 mittels eines Lagers 80 drehbar gehaltert. An der Riemenscheibenwelle 79 ist ein Einstellelement 81 befestigt. Im unteren Abschnitt des Einstellelementes 81 ist eine Schraube angebracht, so daß bei Vorbewegung der Schraube in das Einstellelement die Riemenscheibenwelle 79 nach unten gezogen wird, um die Spannung eines sich in Eingriff auf der mitlaufenden Riemenscheibe 78 befindlichen Riemens 77 einzustellen.

Die rechten und linken Rahmenteile 57 der Rollenbahn weisen Schlitze N (vgl. Fig. 3) auf, durch die sich die Welle einer Haltewalze 66 erstreckt. Wie in Fig. 8C dargestellt ist, sind Lager 63R und 63L auf der Welle an beiden Enden angebracht und an der Außenseite der Rahmenteile 57 befestigt. Am linken Ende der Welle ist ein Zahnrad 67A mittels einer Schraube befestigt. Ein weiteres Zahnrad 65 ist am rechten Ende der Welle mittels einer Schraube befestigt. Eine Riemenscheibe 76R&min; ist am rechten Ende der Welle mittels einer Schraube befestigt. An den Oberseiten der Rahmenteile 57 ist eine Zylinderbefestigungsplatte 70 mittels Schrauben befestigt. Pneumatische Zylinder 72R und 72L sind nach unten führend an den Oberseiten der rechten und linken Abschnitte der Zylinderbefestigungsplatte 70 mittels Schrauben befestigt. An den Oberseiten der Kolbenstangen der pneumatischen Zylinder 72R und 72L sind Halterungen 73R und 73L für eine Haltewalze 69 befestigt und mit den Lagern 75R und 75L montiert. Die Haltewalze 69 ist mittels der Lager 75R und 75L drehgehaltert und befindet sich oberhalb der ersteren Haltewalze 66. Wellenanschläge 74R und 74L sind an beiden Enden der Welle der Haltewalze 69 mittels Schrauben befestigt. Ein Zahnrad 68A ist am linken Ende der Welle der Haltewalze 69 befestigt und befindet sich in Eingriff mit dem Zahnrad 67A. An beiden Endabschnitten, die sich durch die Schlitze N der Rahmenteile 57 der Rollenbahn erstrecken, der Welle der Haltewalze 69 sind Wellenhalterungen 71R und 71L vorgesehen. Daher kann die Haltewalze in der vertikalen Richtung in den Schlitzen glatt bewegt werden, wenn die Zylinder 72R und 72L betätigt werden.

Der untere Abschnitt des rechten Rahmenteils 57 weist ein durchgehendes Loch auf, in dem ein Lager 58 eingebaut ist, so daß es die sich durch das Loch erstreckende Welle 56 haltert. An der Welle 56 sind am rechten Ende Riemenscheiben 54 und 55 mittels Schrauben befestigt. Am linken Ende der Welle 57 ist ein Zahnrad 60 befestigt und befindet sich mit dem Zahnrad 65 in Eingriff. Am unteren Abschnitt des rechten Rahmenteils 57 ist die Befestigung 59 für die Drehcodiereinrichtung 62 mittels Schrauben befestigt. Die Drehcodiereinrichtung 62 ist an der Befestigung 59 befestigt. An der Welle der Drehcodiereinrichtung 62 ist ein Zahnrad 61 befestigt und befindet sich mit dem Zahnrad 60 in Eingriff. Die Riemenscheiben 52 und 54 sind mittels eines Riemens 53 miteinander verbunden. Die an der Förderrolle 83 der Rollenbahn befestigte Riemenscheibe 76R, die an der Haltewalze 66 befestigte weitere Riemenscheibe 76R&min; und die mitlaufende Riemenscheibe 78 sind durch den Riemen 77 miteinander verbunden. Unmittelbar nach Beendigung des Zentriervorgangs werden die Kolbenstangen der pneumatischen Zylinder 72L und 72R für die Haltewalzen 69 zum Vorstehen gebracht, so daß die an den Oberseiten der Kolbenstangen befestigten Halterungen 73L und 73R für die Haltewalze gleichzeitig gestoßen werden. Wie in Fig. 8C gezeigt ist, ist die Welle der Haltewalze 69 mit den Lagern 75L und 75R durch die Halterungen 73L und 73R für die Haltewalze drehgehaltert und mit den Wellenanschlägen 74L und 74R befestigt bzw. gesichert, so daß keine Abweichung nach rechts oder nach links erfolgt.

Da die Wellenhalterungen 71L und 71R an der Welle der Haltewalzen 69 an beiden Enden angebracht sind, können die Wellenhalterungen beliebig in den Schlitzen N der Rahmenteile 57 der Rollenbahn nach oben und nach unten bewegt werden. Infolgedessen kann die zentrierte Basisplatte ohne Gleiten bzw. Schlupf genau transportiert werden, während sie zwischen den Haltewalzen 66 und 69 geklemmt ist. Da die Zahnräder 67A und 68A an den rechten Abschnitten der Haltewalzen 66 und 69 (in der Transportrichtung der Basisplatte gesehen) oder an den linken Abschnitten der Walzen (in bezug auf die Darstellung von Fig. 8C) vorgesehen sind und miteinander in Eingriff stehen, wird vom Förderrollenantriebsmotor 50 Antriebskraft über die Riemenscheibe 52, den Riemen 53, die Riemenscheibe 54, die Welle 56 und die Zahnräder 60 und 65 zu den Haltewalzen 66 und 69 übertragen, so daß die Haltewalzen gedreht werden. Gegenüber dem Zahnrad 65 befindet sich das andere Zahnrad 60 mit dem noch weiteren Zahnrad 61, das mittels Schrauben an der Welle der an der Befestigung 59 befestigten Drehcodiereinrichtung 62 befestigt ist. Nach Verstreichen einer durch einen Zeitgeber eingestellten Zeitdauer seit dem Start der Verklebung der bereits vorübergehend verklebten Schichtfolien an der Basisplatte mittels Wärme- und Druckklebewalzen, die auf die Folien gedrückt werden, werden die Kolbenstangen der pneumatischen Zylinder 72 zurückgezogen, so daß die Haltewalze 69 von der Basisplatte getrennt bzw. entfernt wird.

Die Basisplatte wird durch die Rollenbahn transportiert, während die Schichtfolien an der Basisplatte verklebt werden. Die Hinderkante der Basisplatte wird durch einen Sensor 129 für die Basisplattenhinterkante (vgl. Fig. 7) erfaßt, so daß die Folien abgeschnitten werden, wenn die Basisplatte um eine durch einen Zähler voreingestellte Länge transportiert wird. Die abgeschnittenen Hinterkanten der Folien werden an der Hinterkante der Basisplatte mit den vorbestimmten Abschnitten von deren Oberfläche verklebt. Nach derartigem Verkleben der Folie mit der Basisplatte wird die Basisplatte zur stromabwärtigen Basisplattenfördereinrichtung der Klebevorrichtung transportiert.

Wenn die Basisplatte in der Position des vorläufigen Verklebens der Folien an ihr angehalten wird, wird der Antriebsmotor 148 umgekehrt zum Drehsinn für die Zentrierung der Basisplatte gedreht, so daß die Zentrieranschläge 91L und 91R zu ihren Ausgangspositionen zur Vorbereitung des nächsten Zentriervorgangs zurückgeführt werden. Anschließend wird der Antriebsmotor 148 angehalten.

Ein in Fig. 5 dargestellter Zentriergrenzsensor 109 ist ein Anschlag- bzw. Stoppsensor zur Bestimmung der Grenzposition für die Bewegung der Basisplatte zum Zentrum der Breitenerstreckung der Platte während deren Zentrierung. Ein anderer Zentriergrenzsensor 111 ist ein Stoppsensor zur Bestimmung der Ausgangspostion der Zentriereinrichtung für deren Zentrierbetrieb. Die Zentriergrenzsensoren 109 und 111 sind jeweils mittels Befestigungen 108 und 110 an einer Halterung 18 angebracht. 112 stellt eine Lichtblockierplatte dar.

In Fig. 7 dargestellte Benetzungswalzen 125 und 126 dienen dazu, daß Wasser als Mittel zum Verhindern von Luftblasen während des Transports an der Basisplatte haftet.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel werden ein rechter und ein linker Zentrieranschlag durch eine Antriebseinrichtung mit vorbestimmter Geschwindigkeit zu solchen Positionen bewegt, daß der Abstand zwischen den beiden Zentrieranschlägen etwas größer als die Breite einer transportierten Basisplatte ist. Anschließend werden die Zentrieranschläge wieder durch die Antriebseinrichtung mit einer Geschwindigkeit bewegt, die kleiner als die vorhergehende Geschwindigkeit ist. Aus diesem Grunde wird verhindert, daß die Basisplatte eine Wölbung oder Beschädigung an den Seitenkanten aufgrund des Stoßens der Seitenkanten durch die Zentrieranschläge erfährt. Da ein Führungselement zur Begrenzung der Deformation oder Wellenbildung der Basisplatte oberhalb der Förderrollen vorgesehen ist, kann die Basisplatte genau und leicht zentriert werden, fast ohne daß irgendeine Deformation auftritt. Da die Zentrierelemente der Zentrieranschläge drehbare Rollen aufweisen, kann die Basisplatte ohne Anhalten ihres Transports zentriert werden. Da die Zentrierelemente nach unten geschwenkt werden können, kann eine Anzahl von Zentrierelementen, die für die Länge der Basisplatte zweckmäßig ist, für die Zentrierung der Basisplatte verwendet werden. Aus diesem Grunde kann der Abstand zwischen den Basisplatten in deren Förderrichtung verkürzt werden, so daß die Produktionsausbeute erhöht wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Zentrieren von Basisplatten auf einer Rollenbahn mit angetriebenen

    Förderrollen (83)

    mit zwei an den Längsseiten der Rollenbahn sich erstreckenden Zentrieranschlägen (91R, 91L), wobei mindestens ein Zentrieranschlag (91R, 91L)

    von einer Antriebseinrichtung (113, 114, 115, 148) in einer Richtung senkrecht zur Förderrichtung (a) der Basisplatten bewegbar ist

    und die Antriebseinrichtung (113, 114, 115, 148) mindestens einen Zentrieranschlag (91R, 91L) mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zu einer ersten Position bewegt, in der der Abstand zwischen den beiden Zentrieranschlägen (91R, 91L) etwas größer als die Breite der Basisplatte ist, und anschließend mindestens ein Zentrieranschlag (91R, 91L) zu einer zweiten Position bewegt wird, in der die beiden Zentrieranschläge (91R, 91L) an den Seitenkanten der Basisplatte zum Anliegen kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit der mindestens ein Zentrieranschlag (91R, 91L) aus der ersten in die zweite Position bewegt wird, kleiner ist als die vorbestimmte Geschwindigkeit, mit der mindestens ein Zentrieranschlag (91R, 91L) in die erste Position bewegt wird und daß oberhalb der Förderrollen (83) im Bereich der Vorrichtung zum Zentrieren

    Führungselemente (84) angeordnet sind zum Beschränken einer Deformation der Basisplatte während deren Zentrierung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zentrieranschlag (91R, 91L) eine sich in Förderrichtung (a) erstreckende, unterhalb der Förderrollen (83) angeordnete Halterung (93R, 93L) aufweist, auf der stangenförmige Zentrierelemente (93R&min;, 93L&min;) befestigt sind, die zwischen den Förderrollen (83) in die Förderebene der Rollenbahn hineinragen und an den Seitenkanten der Basisplatten zum Anliegen kommen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl der Zentrierelemente (93R&min;, 93L&min;) nach unten verschwenkt werden kann, um eine für die jeweilige Länge der Basisplatten geeignete, voreingestellte Zahl von Zentrierelementen (93R&min;, 93L&min;) zur Zentrierung zu verwenden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zentrierelement (93R&min;, 93L&min;) eine drehbar gelagerte Rolle (154) aufweist, die mit der jeweiligen Seitenkante der zu zentrierenden Basisplatte in Kontakt tritt.






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