PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4336043A1 27.04.1995
Titel Traggestell für die Lagerung und den Transport von Stoßfängern und dergleichen Bauteilen
Anmelder Pebra GmbH Paul Braun, 73728 Esslingen, DE
Vertreter Wolf, E., Dipl.-Phys. Dr.-Ing.; Lutz, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 70193 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 22.10.1993
DE-Aktenzeichen 4336043
Offenlegungstag 27.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.1995
IPC-Hauptklasse B65D 19/26
IPC-Nebenklasse B65D 19/44   B65G 1/20   A47B 88/00   A47B 88/08   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Traggestell für die Lagerung und den Transport von Stoßfängern (18) für Kraftfahrzeuge. Um eine universell für verschiedene Stoßfängertypen einsetzbare, leicht handhabbare Bauweise zu erhalten, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Traggestell einen Fußrahmen (20), einen vorzugsweise über Eckpfosten (24) mit dem Fußrahmen (20) starr verbundenen Deckrahmen (22), mindestens eine im Inneren des Traggestells sich zwischen Fuß- und Deckrahmen (20, 22) vertikal erstreckende Tragstütze (12) und mindestens zwei im Abstand übereinander an der Tragstütze (12) angeordnete, horizontal ausziehbare, frontseitig mit den Bauteilen (18) bestückbare Teleskopeinheiten (14) aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Traggestell für die Lagerung und den Transport von langgestreckten plattenförmigen oder schalenförmigen, vorzugsweise in sich gebogenen Bauteilen, insbesondere von Stoßfängern.

Stoßfänger sind kompliziert geformte, relativ schwere und oberflächenempfindliche Teile, die bisher in Spezialgestellen transportiert und gelagert werden. Die bekannten Traggestelle werden individuell für jeden Stoßfängertyp entwickelt und gefertigt. Es handelt sich dabei meist um Schweißkonstruktionen, deren Herstellung relativ material- und arbeitsaufwendig ist. Nach Auslaufen des betreffenden Stoßfängertyps sind die Traggestelle wertlos und müssen verschrottet werden. Dies bedeutet, daß sowohl die Entwicklung und Herstellung als auch die Verschrottung der Traggestelle mit einem hohen Aufwand an Arbeitszeit und Kosten verbunden ist.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Traggestell für Stoßfänger und dergleichen Bauteile zu entwickeln, das universell für verschiedene Bauteiletypen einsetzbar ist und das die Handhabung der Bauteile sowohl bei der Herstellung und Lagerung, als auch beim Transport und bei der späteren Montage erleichtert.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus, daß eine dicht gepackte, in mehreren Etagen ineinander geschachtelte Stapelform gefunden wird, die den Innenraum des Traggestells optimal nutzt und die trotzdem ein kollisionsfreies Einlegen und Entnehmen der meist oberflächenempfindlichen Bauteile ermöglicht. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung ein Traggestell vorgeschlagen, das einen Fußrahmen, einen über vier vorzugsweise gleich lange Eckpfosten mit dem Fußrahmen starr verbundenen Deckrahmen, mindestens eine im Inneren des Traggestells sich zwischen Fuß- und Deckrahmen erstreckende Tragstütze und mindestens zwei im Abstand übereinander an der Tragstütze angeordnete, nach der gleichen Seite horizontal ausziehbare, frontseitig mit den Bauteilen bestückbare Teleskopeinheiten aufweist. Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß die Bauteile außerhalb des Traggestells frontseitig an der Teleskopeinheit verankert werden können, so daß sie beim Einlegen und Entnehmen innerhalb des Traggestells nur horizontal verschoben und nicht angehoben werden müssen. Dadurch kommt man zwischen den Etagen mit minimalen Zwischenräumen aus, so daß eine hohe Packungsdichte erzielt werden kann.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß jede Teleskopeinheit zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete, tragstützenfeste, in Ausziehrichtung ausgerichtete Teleskopführungen, zwei in je einer der Teleskopführungen geführte Teleskopzwischenelemente und vier an den Teleskopzwischenelementen paarweise übereinander angeordnete, in Ausziehrichtung geführte, durch eine frontseitige Haltestruktur starr miteinander verbundene Teleskopstangen aufweist. Mit diesen Maßnahmen erhält man mit geringstmöglichem Materialaufwand eine in sich starre Tragstruktur, die auch in der ausgezogenen Endstellung der Teleskopeinheit eine hohe Biegesteifigkeit besitzt und daher auch schwere Bauteile aufzunehmen vermag.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Teleskopzwischenelemente als relativ dünnwandige plattenförmige Bauelemente mit im wesentlichen rechteckigem Umriß ausgebildet sind und an ihren einander gegenüberliegenden Längsseitenrändern je einen die Horizontalführung bildenden Durchsteckkanal für eine der Teleskopstangen aufweisen. Zur Reduzierung der Gleitreibung sind die Teleskopzwischenelemente zweckmäßig als Formteile aus Kunststoff, vorzugsweise aus rezykliertem Polyurethan, ausgebildet, während die tragstützenfeste Teleskopführung ebenso wie die Teleskopstangen zweckmäßig metallisch ausgeführt sind. Zur Vermeidung einer Schmutzansammlung in den Durchsteckkanälen, die zu Störungen bis hin zu einem Verklemmen der Teleskopeinheit führen könnten, zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Durchsteckkanäle aus abwechselnd nach der einen und der anderen Breitseite hin wandoffenen, hintereinander angeordneten Kanalabschnitten gebildet sind. Mit diesen Maßnahmen wird bei der Teleskopbetätigung ein Selbstreinigungseffekt erzielt. Außerdem wird damit die Entformbarkeit der im Spritzgußverfahren oder in RIM-Technik hergestellten Formteile bei exakter Ausformung einer Parallelführung für die Teleskopstangen gewährleistet.

Die Teleskopführung wird vorteilhafterweise durch tragstützenfeste, die plattenförmigen Teleskopzwischenelemente zumindest teilweise umfassende Führungsschienen gebildet, wobei die Teleskopzwischenelemente mit ihren die Durchsteckkanäle enthaltenden verdickten Längsseitenrändern in einander mit ihren Öffnungen zugewandten Führungsrinnen der Führungsschienen geführt sind. Die Führungsschienen sind dabei zweckmäßig ein- bis zweimal so lang wie die Teleskopzwischenelemente, während die Teleskopstangen zweckmäßig 1,5- bis 2,5mal so lang wie die Teleskopzwischenelemente sind.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden tragstützenfesten Teleskopführungen des Teleskophalters durch eine Tragstruktur starr miteinander verbunden, wobei die Tragstruktur vorzugsweise mittig zwischen den beiden Teleskopführungen mit der Tragstütze lösbar verbunden ist.

Alternativ dazu ist es auch möglich, die beiden tragstützenfesten Teleskopführungen eines jeden Teleskophalters mit je einer Tragstütze lösbar zu verbinden. In diesem Falle sind die Teleskopeinheiten also zwischen den Tragstützen eines jeden Tragstützenpaares angeordnet. Zur Wegbegrenzung sind die Teleskopelemente zwischen zwei Anschlägen begrenzt in der Teleskopführung verschiebbar angeordnet, während zur Hubbegrenzung der Teleskopeinheit ein sich zwischen einem tragstützenfesten und einem haltestrukturfesten Angriffspunkt erstreckendes, vorzugsweise als biegeschlaffes Seil- oder Kettelement ausgebildetes Begrenzungselement vorgesehen sein kann. Zur Transportsicherung ist die Teleskopeinheit zweckmäßig in der eingeschobenen Endstellung vorzugsweise mittels eines von Hand lösbaren Rastmechanismus an einer gestellfesten Stelle arretierbar.

Um das Traggestell mit einfachen Mitteln auf andere Bauteile umrüsten zu können, sind an der frontseitigen Haltestruktur Montagemittel zur lösbaren Befestigung eines mit dem jeweiligen Bauteil kuppelbaren Adapterelements vorgesehen.

Um eine beidseitige Beschickung des Traggestells und gleichzeitig eine Erhöhung der Packungsdichte zu erzielen, sind zwei seitlich und in der Tiefe gegeneinander versetzt angeordnete Tragstützen oder Tragstützenpaare für nach entgegengesetzten Seiten ausziehbare Teleskopeinheiten vorgesehen.

Der Fußrahmen wird dabei zweckmäßig als Vierseitenpalette ausgebildet, wobei die Rahmenholme des Fußrahmens je eine Durchgriffsöffnung für einen Gabelstapler aufweisen können.

Aus Festigkeitsgründen ist es von Vorteil, wenn die Tragstützen an einer innerhalb des Fußrahmens und/oder des Deckrahmens angeordneten Quertraverse oder Querplatte verankert sind.

Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Breitseitenholme des Fußrahmens und/oder des Deckrahmens in ihren Endbereichen nach innen zurückversetzt sind. Dieser Versatz erlaubt die Unterbringung eines Fahrwerks im zurückversetzten Bereich. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Eckpfosten des Gestells nicht unmittelbar an den Ecken angeordnet, sondern nach innen versetzt sind. Auf diese Weise wird ein freierer Zugang zum Gestellinneren erreicht.

Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht eines Traggestells für Stoßfänger;

Fig. 2a das Gestellteil des Traggestells nach Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung;

Fig. 2b ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel des Gestellteils nach Fig. 2a in schaubildlicher Darstellung;

Fig. 3 eine Teleskopeinheit in ausgezogenem Zustand für den Einsatz in ein Gestellteil nach Fig. 2 in schaubildlicher Darstellung;

Fig. 4 das Gestellteil nach Fig. 2b mit eingesetzten Teleskopeinheiten nach Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung.

Die in der Zeichnung dargestellten Traggestelle bestehen im wesentlichen aus einem Gestellteil 10, zwei innerhalb des Gestellteils 10 seitlich und in der Tiefe gegeneinander versetzt angeordneten, vertikalen Tragstützen 12 und mehreren, an jeder Tragstütze übereinander angeordneten Teleskopeinheiten 14, die an den beiden Tragstützen 12 nach unterschiedlichen Seiten in Richtung der Pfeile 16 ausziehbar sind. Die Teleskopeinheiten 14 sind frontseitig mit Stoßfängern 18 bestückbar, die in der eingeschobenen Endstellung (Fig. 1) paarweise ineinander geschachtelt im Gestell inneren angeordnet sind.

Die Gestellteile 10 sind als Rahmenkonstruktion bestehend aus einem Fußrahmen 20 und einem Deckrahmen 22 ausgebildet, die über vier Eckpfosten 24 mittels Schraubverbindungen 26 starr miteinander verbunden sind. Die Tragstützen 12 sind an Quertraversen 26, 28 des Fußrahmens 20 und des Deckrahmens 22 mittels Schraubverbindungen verankert. Der im Umriß rechteckige Fußrahmen 20 weist an jedem der vier Rahmenholme 30, 32 Eingriffsöffnungen 34, 36 für einen Gabelstapler auf und hat daher die Funktion einer Vierwegepalette. Die Breitseitenholme 30 sind in ihrem Endbereich nach innen gekröpft, und bilden so einen Freiraum 38 für nicht dargestellte Laufrollen. Bei dem in Fig. 2b gezeigten Ausführungsbeispiel sind zusätzlich die Eckpfosten 24 von der Breitseite des Gestellteils 10 aus etwas nach innen versetzt, so daß ein freierer Zugriff zu den im Traggestell befindlichen Bauteilen möglich ist. Weiter sind dort die Breitseitenholme 40 des Deckrahmens 22 zweigeteilt und von der Rahmenecke aus schräg in Richtung Quertraverse 28 gerichtet, so daß der Zugriff in das Gestell innere auch von oben her erleichtert wird.

Die Teleskopeinheiten bestehen im wesentlichen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, tragstützfesten Führungsschienen 42, je einem in den Führungsschienen 42 horizontal geführten plattenförmigen Teleskopzwischenelement 44, je zwei in den Teleskopzwischenelementen 44 im Abstand übereinander in Ausziehrichtung 16 geführten, durch eine frontseitige Haltestruktur 46 starr miteinander verbundenen Teleskopstangen 48 und einem lösbar an den Teleskopstangen 48 befestigbaren Adapterelement 50 zur Aufnahme der Stoßfänger 18.

Im Interesse einer guten Gleitreibung sind die Teleskopzwischenelemente 44 als plattenförmige, im wesentlichen rechteckige Formteile aus Kunststoff, vorzugsweise aus rezykliertem Polyurethan ausgebildet, während die Führungsschienen 42 und die Teleskopstangen 48 aus Metall bestehen. An ihren einander gegenüberliegenden Längsseitenrändern 52 weisen die Teleskopzwischenelemente 44 je einen die Horizontalführung bildenden Durchsteckkanal 54 für die Teleskopstangen 48 auf. Die Durchsteckkanäle 54 sind dabei aus abwechselnd nach der einen und der anderen Breitseite der Teleskopzwischenelemente 44 hin wandoffenen, hintereinander angeordneten Kanalabschnitten 56 gebildet. Die Teleskopzwischenelemente 44 sind mit ihren verdickten Längsseitenrändern 52 in einander mit ihren Öffnungen zugewandten Führungsrinnen 58 der Führungsschienen 42 geführt.

Zur Befestigung an den Tragstützen 12 sind die Führungsschienen 42 durch eine Tragstruktur 60 miteinander verbunden, die in ihrem mittleren Bereich eine im Profil U-förmige, nach hinten offene, auf die als Vierkantrohr ausgebildete Tragstütze 12 aufsteckbare und mit dieser mittels Schrauben 64 verbindbare Tasche 62 aufweist. Die Haltestruktur 46 weist eine zwischen zwei die Teleskopstangenenden 48 aufnehmenden Verbindungsstegen 66 sich erstreckende Quertraverse 68 auf, an der ein über einen Bügel 70 von Hand betätigbares, in die Rastausnehmung 72 einer tragstützenfesten Lasche 74 einrastbares Rastorgan 76 schwenkbar gelagert ist. Das Rastorgan 76 hat dabei die Funktion einer Transportsicherung für die Teleskopeinheit 12 in ihrer eingefahrenen Endstellung.

Zur Wegbegrenzung des Teleskopzwischenelements 44 ist an der Führungsschiene 42 ein durch die Ausnehmung 77 des Teleskopzwischenelements 44 hindurchgreifender Anschlagzapfen 78 vorgesehen, während zur Ausziehbegrenzung der Teleskopstangen 48 zwei biegeschlaffe Seile 80 zwischen einem tragstützenfesten und einem haltestrukturfesten Angriffspunkt 82, 84 eingespannt sind.

Das Adapterelement 50 weist an seinen Montageplatten 86 schlüssellochartige Ausnehmungen 88 auf, mit denen es von oben her auf die Kopfbolzen 89 der Haltestruktur 46 aufsteckbar ist. Zur Lagesicherung sind an der Oberseite der Quertraverse 68 zwei Schwenkriegel 90 angeordnet, die in ihrer nach vorne geschwenkten Verriegelungsstellung den Quersteg 92 des Adapterelements 50 übergreifen. Als Positionierhilfe sind an den Montageplatten 86 zusätzlich nach hinten überstehende Führungsrippen 94 vorgesehen, die die Verbindungsstege 66 außenseitig übergreifen. Weiter sind die Montageplatte 86 mit nach außen überstehenden, in ihrer Form an die aufzunehmenden Stoßfänger 18 angepaßten Stoßfängeraufnahmen 96 bestückt.

Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfindung bezieht sich auf ein Traggestell für die Lagerung und den Transport von Stoßfängern 18 für Kraftfahrzeuge. Um eine universell für verschiedene Stoßfängertypen einsetzbare, leicht handhabbare Bauweise zu erhalten, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Traggestell einen Fußrahmen 20, einen vorzugsweise über Eckpfosten 24 mit dem Fußrahmen 20 starr verbundenen Deckrahmen 22, mindestens eine im Inneren des Traggestells sich zwischen Fuß- und Deckrahmen 20, 22 vertikal erstreckende Tragstütze 12 und mindestens zwei im Abstand übereinander an der Tragstütze 12 angeordnete, horizontal ausziehbare, frontseitig mit den Bauteilen 18 bestückbare Teleskopeinheiten 14 aufweist.


Anspruch[de]
  1. 1. Traggestell für die Lagerung und den Transport von Stoßfängern (18) und dergleichen Bauteilen, gekennzeichnet durch einen Fußrahmen (20), einen über vier Eckpfosten (24) mit dem Fußrahmen (20) starr verbundenen Deckrahmen (22), mindestens eine im Inneren des Traggestells sich zwischen Fuß- und Deckrahmen (20, 22) vertikal erstreckende Tragstütze (12) und mindestens zwei im Abstand übereinander an der Tragstütze (12) angeordnete, nach der gleichen Seite horizontal ausziehbare, frontseitig mit den Bauteilen (18) bestückbare Teleskopeinheiten (14).
  2. 2. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teleskopeinheit zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete, tragstützenfeste, in Ausziehrichtung ausgerichtete Teleskopführungen (42), je ein in den Teleskopführungen geführtes Teleskopzwischenelement (44) und je zwei an den Teleskopzwischenelementen (44) übereinander angeordnete, in Ausziehrichtung in diesen geführte, durch eine frontseitige Haltestruktur (46) starr miteinander verbundene Teleskopstangen (48) aufweist.
  3. 3. Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzwischenelemente (44) plattenförmig mit im wesentlichen rechteckigem Umriß ausgebildet sind, und an ihren einander gegenüberliegenden Längsseitenrändern (52) je einen die Horizontalführung bildenden Durchsteckkanal (54) für eine der Teleskopstangen (48) aufweisen.
  4. 4. Traggestell nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzwischenelemente (44) als Formteile aus Kunststoff, vorzugsweise aus rezykliertem Polyurethan, ausgebildet sind.
  5. 5. Traggestell nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchsteckkanäle (54) aus abwechselnd nach der einen und der anderen Breitseite der plattenförmigen Teleskopzwischenelemente (44) hin randoffenen, hintereinander angeordneten Kanalabschnitten (56) gebildet sind.
  6. 6. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopführung (42) durch tragstützenfeste, die plattenförmigen Teleskopzwischenelemente (44) zumindest teilweise umfassende Führungsschienen (42) gebildet sind.
  7. 7. Traggestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzwischenelemente (44) mit ihren die Durchsteckkanäle (54) enthaltenden verdickten Längsseitenrändern (52) in einander mit ihren Öffnungen zugewandten Führungsrinnen (58) der Führungsschiene (42) geführt sind.
  8. 8. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Metall bestehenden Führungsschienen (42) ein- bis zweimal so lang wie die Teleskopzwischenelemente (44) sind.
  9. 9. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Metall bestehenden Teleskopstangen (48) 1,5- bis 2,5mal so lang wie die Teleskopzwischenelemente (44) sind.
  10. 10. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden tragstützfesten Teleskopführungen (42) der Teleskopeinheit (14) durch eine Tragstruktur (60) starr miteinander verbunden sind.
  11. 11. Traggestell nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstruktur (60) vorzugsweise mittig zwischen den beiden Teleskopführungen (42) mit der Tragstütze (12) lösbar verbunden ist.
  12. 12. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die tragstützfesten Teleskopführungen (42) einer jeden Teleskopeinheit mit je einer Tragstütze (12) lösbar verbunden sind.
  13. 13. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzwischenelemente (44) zwischen zwei Anschlägen (77, 78) begrenzt in den Teleskopführungen (42) verschiebbar sind.
  14. 14. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 13, gekennzeichnet durch mindestens ein sich zwischen einem gestellfesten und einem haltestrukturfesten Angriffspunkt (82, 84) erstreckendes, vorzugsweise als biegeschlaffes Seil- oder Kettenelement (80) ausgebildetes Begrenzungselement.
  15. 15. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopeinheit (14) in eingeschobener Endstellung vorzugsweise mittels eines von Hand lösbaren Rastmechanismus (76) an einer gestellfesten Stelle (74) arretierbar ist.
  16. 16. Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 15, gekennzeichnet durch an der frontseitigen Haltestruktur (46) angeordnete Montagemittel (89, 90) zur lösbaren Befestigung eines mit dem Bauteil (18) kuppelbaren Adapterelements (50).
  17. 17. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei seitlich und in der Tiefe gegeneinander versetzt angeordnete Tragstützen (12) oder Tragstützpaare für nach entgegengesetzten Seiten ausziehbare Teleskopeinheiten (14) vorgesehen sind.
  18. 18. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußrahmen (20) als Vierseitenpalette ausgebildet ist.
  19. 19. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenholme (30, 32) des Fußrahmens je eine Eingriffsöffnung (34, 36) für einen Gabelstapler aufweisen.
  20. 20. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstützen (12) an einer innerhalb des Fußrahmens (20) und/oder des Deckrahmens (22) angeordneten Quertraverse (26, 28) oder Querplatte verankert sind.
  21. 21. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußrahmen (20) und/oder der Deckrahmen (22) durch nach dem Traggestellinneren in Auszugrichtung der Teleskopeinheiten (14) versetzt angeordnete oder schräg verlaufende Breitseitenholme (30, 40) begrenzt ist.
  22. 22. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpfosten (24) gegenüber den Fuß- und oder Deckrahmenecken in Auszugrichtung (16) der Teleskopeinheiten (14) nach dem Traggestellinneren versetzt angeordnet sind.
  23. 23. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpfosten (24) am Fußrahmen (20) und am Deckrahmen (22) angeschraubt sind.
  24. 24. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenholme (30, 32) des Fußrahmens (20) miteinander verschweißt oder verschraubt sind.
  25. 25. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenholme (40) des Deckrahmens (22) miteinander verschraubt sind.
  26. 26. Traggestell nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstützen (12) mit den Quertraversen (26, 28) des Fuß- und/oder Deckrahmens (20, 22) verschraubt sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com