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Dokumentenidentifikation DE4427417A1 27.04.1995
Titel Halogen Spezial Kombi Zange
Anmelder Rienäcker, Klaus, 83022 Rosenheim, DE
Erfinder Rienäcker, Klaus, 83022 Rosenheim, DE
DE-Anmeldedatum 03.08.1994
DE-Aktenzeichen 4427417
Offenlegungstag 27.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.1995
IPC-Hauptklasse H01K 3/32
IPC-Nebenklasse B25B 7/00   
Zusammenfassung Diese Halogen Spezial Kombi Zange ermöglicht das Einsetzen oder Austauschen von vier verschiedenen Halogenleuchtmitteln in ihre Halterungen oder Fassungen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange. Eine derartige Zange dient insbesondere zum Einsetzen oder Auswechseln von Halogenleuchtmitteln in vier verschiedenen Ausführungen:

Artbezeichnung: MR 16, MR 11 jeweils ohne Frontschutzglas, sowie mit Frontschutzglas

Artbezeichnung: J-Type in verschiedenen Längen und Lichtstärken

Artbezeichnung: JC-Type in zwei verschiedenen Größen und Lichtstärken.

Alle Arten von Halogen-Leuchtmitteln dürfen zur Erhaltung ihrer vollen Brenn = Lebensdauer nicht mit den Fingern, d. h. mit der Haut berührt werden.

Bei Deckeneinbauleuchten für MR 16 oder MR 11, Leuchtmittel mit im Gehäuse festinstallierter Keramiksteckfassung, die mit ihren zwei gefederten Löchern die Steck- und Stromkontaktstifte aufnehmen, ist der feste Sitz Voraussetzung und Sicherung gegen ein Herunterfallen des Leuchtmittels.

Aus optischen Gründen ist der Zwischenraum zwischen Leuchtenrand und Leuchtmittel so gering wie möglich gehalten. Damit ist aber auch ein Erfassen oder Greifen des Leuchtmittels so gut wie unmöglich.

Ein Herausziehen des Leuchtkörpers aus dem Deckenloch zum Auswechseln des Leuchtmittels erweist sich als denkbar aufwendig, schwierig, zeitaufwendig und unpraktisch.

Bei der Erstbestückung darf auch nicht mit der bloßen Hand gearbeitet werden.

Es ist die Aufgabe der Erfindung ein Werkzeug zu schaffen, das in Form und Material in der Lage ist, die Leuchtmittel so zu ergreifen, zu fassen, ohne sie zu verletzen, um sie ohne abzurutschen herausziehen und einsetzen zu können.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spezialzange gelöst die gekennzeichnet ist, daß sie ein beidseitiges rutschfestes Kunststoffinlett aufnimmt. Diese Inletts besitzen eine Form die den Brenner im Leuchtmittel MR 16, MR 11 und Type JC umschließt. Die Ausbuchtung in der Mitte von 8 mm erlaubt das Greifen des Leuchtmittels J-Type.

Da es Leuchtmittel MR 16 und MR 11 auch mit geschlossenem Frontglas gibt, gibt es erfindungsgemäß zwei Gewindebohrungen am Griffende der Zange.

In diese Bohrungen passen zwei den Frontscheibengrößen MR 16 und MR 11 angepaßten Saugnäpfe mit eingegossenem Gewinde.

Somit können auch Leuchtmittel mit Frontglas mit derselben Spezialzange ausgewechselt oder bestückt werden.

Im Folgendem wird die Erfindung anhand von Abbildungen der Leuchtkörper, Leuchtmittel und darstellender Zeichnung der Zange erläutert.

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Zange sowie zwei Draufsichten,

Fig. 2 technische Erläuterung der Materialien der Zange,

Fig. 3 technische Funktionserläuterung der Zange,

Fig. 4 Darstellung der verschiedenen Leuchtmittel und ihrem Verwendungszweck,

Fig. 5 Keramikfassungen installiert in Deckeneinbauleuchten, Lichtschienen, Strahlern und anderen,

Fig. 6 Funktionsdarstellung der Zange mit den Leuchtmitteln.

Bezugszeichen zu Fig. 2

1 Kunststoff: hitzebeständig, bruchfest, rutschfest

2 Stahl Chrom Vanadium

3 Kunststoffisolierung

4 Kunststoff: PVC

Bezugszeichen zu Fig. 3

1 Maul und Raum der Inletts der Zange um das Brennelement von MR 16, MR 11, JC, zu umschließen, zu fassen

2 Aussparung um "J" Type greifen zu können

3 Gewindebohrung zur Aufnahme von 4

4 Gewindestifte passend in 3

5 PVC Saugnäpfe mit eingegossenem Gewinde 4 passend in 3 zum Herausziehen von MR 16 und MR 11 mit Frontglas

Bezugszeichen zu Fig. 5

1 Keramikfassungen installiert

2 Zwischenraum zwischen Leuchtenrand und Leuchtmittel

3 Deckeneinbauleuchte

4 Deckeneinbauleuchte in Decke montiert


Anspruch[de]
  1. 1. Halogenzange, gekennzeichnet durch eine Kombination mehrerer Funktionen, insbesondere zum Einsetzen oder Auswechseln von verschiedenen Halogenleuchtmitteln.
  2. 2. Halogenzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie es ermöglicht mit einem Werkzeug vier in ihrer Bauart unterschiedlichen Halogenleuchtmittel einsetzen oder wechseln zu können.
  3. 3. Halogenzange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Formgebung und Bauart dafür sorgen, die Leuchtmittel nach Herstellervorschrift nicht mit der Haut zu berühren. Das erhält die Brenn- und Lebensdauer und mindert die Unfallgefahr (evtl. platzen) für die tätige Person.
  4. 4. Halogenzange, gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzen oder Wechseln von Halogenleuchtmitteln schnell, problemlos, gefahrlos und kostensparend vonstatten geht.






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