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Bildanalyse-Zählsystem. - Dokument DE69014343T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69014343T2 27.04.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0383415
Titel Bildanalyse-Zählsystem.
Anmelder Comar, Inc., Richardson, Tex., US
Erfinder Eppler, Susan G., Garland, TX 75044, US;
Moorehead, Robert M., Richardson, TX 75080, US
Vertreter Stolberg-Wernigerode, Graf zu, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Suchantke, J., Dipl.-Ing.; Huber, A., Dipl.-Ing.; von Kameke, A., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Voelker, I., Dipl.-Biol.; Franck, P., Dipl.-Chem.ETH Dr.sc.techn., Pat.-Anwälte, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69014343
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.02.1990
EP-Aktenzeichen 902500313
EP-Offenlegungsdatum 22.08.1990
EP date of grant 30.11.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.1995
IPC-Hauptklasse G06M 7/10
IPC-Nebenklasse G06M 7/00   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Zählverfahren und insbesondere auf ein Gegenstands-Zählsystem, welches Bildanalysetechniken im wesentlichen in derselben Art und Weise nutzt, in der das menschliche Sehsystem Gegenstände analysieren und zählen würde.

Hintergrund der Erfindung

Es sind beim bisherigen Stand der Technik bis jetzt verschiedene Zählsysteme beispielsweise für den Zweck entwickelt worden, die Anzahl von Zeitungen zu zählen, die aus einer Zeitungsdruckpresse abgegeben worden sind. Diese Systeme fallen generell in die Kategorien Mechanik, Ultraschall-, Laser- und Infrarottechnik.

Jahrelang werden schon mechanische Zähler benutzt, um Zeitungen in Fördereinrichtungen mit überlapptem Strom zu zählen und um den Taktablauf von Zeitungsabsetzern zu steuern. In wenigen isolierten Fällen sind die erzielten Zählwerte in Summationseinrichtungen unterschiedlicher Bauart eingegeben worden. Der Hauptvorteil mechanischer Zähler sind deren verhältnismäßig geringe Kosten. Nachteile solcher Zähler beinhalten ein ungenaues Zählen (insbesondere von Produkten geringer Größe und sehr großer sperriger Produkte, wie beispielsweise eines Einlagepakets), hohen Wartungsaufwand und schnellen Verschleiß. Mechanische Zähler sind nur wenig für eine Verwendung bei mit Greifern ausgerüsteten Förderern geeignet, die jetzt bei neueren Anlagen vorherrschen. Auch fühlen mechanische Zähler keine Duplikate ab.

Ultraschallzähler nehmen Störungen beim Druck auf, wenn das Papier unter einem elektromechanischen Wandler durchläuft. Diese Einrichtungen enthalten viele mechanische Bauteile, die einer Verschmutzung durch Papierstaub unterliegen, der die Umgebung durchdringt. Ultraschallzähler sind ein wenig empfindlich gegenüber Schwankungen beim Abstand zwischen Papier und Wandler. Unglücklicherweise sind solche Schwankungen bei Zeitungsströmen allgemein üblich. Genau wie ihre mechanischen Kontrahenten fühlen Ultraschalleinrichtungen keine Duplikate ab.

Trotz des günstigen Rufes vieler Lasereinrichtungen wird deren Verwendung für das Zählen von Zeitungen unterschiedlich von den Nutzern beurteilt - wahrscheinlich wegen ihrer begrenzten Lagerfähigkeit und Einsatzfähigkeit. Für den Nutzer ist es nicht tröstlich, zu wissen, daß ein neues Ersatzteil nicht funktioniert, wenn er es braucht. Obwohl die bei Anwendungen für das Zählen von Zeitungen üblicherweise verwendeten He-Ne-Laser verhältnismäßig billig im Vergleich zu den leistungsfähigeren Lasereinrichtungen sind, bilden sie trotzdem dauernde Ersatzkosten für den Nutzer. Laserzähler arbeiten mit Änderungen bei reflektierten Lichtstrahlen, um Zählwerte zu registrieren (siehe US-A- Re. 27 869, US-A-3,840,857, US-A-4,227,071, US-A-4,384,195 und US-A-4,707,598).

Infrarotzähler nutzen wie die Lasereinrichtungen reflektierte Energie für das Zählen. Sie sind teuer und fühlen keine dünnen Produkte und auch keine dicken ab.

Beim Zeitungsverlagsgewerbe ist die Notwendigkeit für ein genaues Zählen der Zeitungen, die in einem speziellen Pressenlauf ausgestoßen worden sind, wesentlich für das Erreichen notwendiger guter Geschäftspraktiken. Bei den stetig ansteigenden und nach oben schnellenden Kosten des Zeitungsdrucks ist es nicht länger eine akzeptable Geschäftspraxis auf dem Gebiet der Veröffentlichung, mehr Zeitungen während eines speziellen Pressendurchlaufs zu drucken, als den berechneten Bedarf. Umgekehrt ist es offensichtlich unpraktikabel und eine dürftige Geschäftspraxis und in der Tat eine nicht akzeptable Geschäftspraxis für einen Druckraum, beträchtlich mehr Zeitungen zu drucken, als verkauft werden können. Kurz gesagt, es ist zwingend geworden, daß man einen genauen Zählwert über den tatsächlichen Ausstoß eines Pressendurchlaufs erhält, weder zuviel noch zu wenig.

Alle vorstehend angeführten Abfühlmittel des bisherigen Standes der Technik sind irgendeiner Art von Störung ausgesetzt. Im Fall mechanischer Zähler ist es die Änderung gegenüber dem ungestörten Zustand des Kontakt-Sternrads oder anderer Mechanismen. Bei allen anderen Einrichtungen wird das Abfühlen dadurch bewerkstelligt, daß eine Änderung bei der abgegebenen Energie festgestellt wird - wobei eine solche Änderung die Folge eines Durchlaufs einer Zeitung ist.

EP-A- 0 129 940 offenbart eine Zählvorrichtung für das Zählen von Gegenständen mit Hilfe einer Schattenmessung. Die Vorrichtung ist so aufgebaut, daß sie auf der Grundlage von Messungen der Höhe und der Breite eines Schattenbereichs feststellen kann, ob der Schattenbereich einem oder zwei Gegenständen entspricht, die auf einem Förderband durch einen Lichtstrahl hindurchgehen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein System, wie in Anspruch 1 und 3 beansprucht und auf ein Verfahren, wie in Anspruch 5 beansprucht.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Zum Zweck eines vollständigeren Verstehens der vorliegenden Erfindung und weiterer Vorteile derselben wird jetzt auf die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen verwiesen, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen vorgenommen wird, bei welchen:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer funktionellen Darstellung des optischen Teilsystems ist, wie es bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 2 eine Ansicht von oben ist, die die Funktion der optischen Abschirmung veranschaulicht, die innerhalb des optischen Teilsystems, wie es in Fig. 1 gezeigt wird, enthalten ist;

Fig. 3 ein funktionelles Blockschaltbild des Signalverarbeitungsabschnitts des elektronischen Teilsystems ist, wie es bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 4 ein funktionelles Blockschaltbild des Mikroprozessor- Teilsystems der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 5 eine schematische Darstellung des durch die Software generierten Bildes einer Zeitung ist, wenn sie das Sensorsystem durchläuft, welche Hilfe bei der Erklärung der Arbeitsprinzipien gibt, die durch die Software bei der Erfindung verwendet werden;

Fig. 6a - 6o Rechner-Flußbilder sind, die die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung veranschaulichen.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die zu beschreibende Erfindung sorgt für ein Verfahren, um durch Bildanalyse einen genauen Zählwert überlappter Zeitungen, die auf einem Förderer transportiert werden, zu erhalten. Das System unterliegt nicht der Geschwindigkeit des Förderers und/oder minimalen Überlappungserfordernissen, welche bei mechanischen Zählsystemen und allen anderen Systemen bestehen, die die Oberseite der Zeitungen und nicht die Seitenkante des Zeitungslaufs abfühlen, wie es hierdurch vorgesehen ist. Das zu beschreibende System sorgt für ein Verfahren, um einen Zählwert von überlappten Zeitungen zu erhalten, die auf einem sich bewegenden Förderer transportiert werden, durch ein Sensorsystem, welches für eine Bildanalyse des Bildes sorgt, das man an der Seitenkante des Zeitungsstroms sieht. Die Verwendung der Seitenkante des Zeitungsstroms versorgt das Sensorsystem mit der maximalen Menge an Informationen, so daß beispielsweise Zeitungen, welche direkt überlappt sind oder unter einer anderen Zeitung zurückgesetzt sind, gezählt werden können und so, daß zum Beispiel eine Einlage, die in ihre Umhüllung zurückgeglitten ist, nicht zweimal gezählt wird.

Das zu beschreibende Sensor-Teilsystem weist ein Linsensystem, eine autonome Beleuchtungsquelle und ein Sichtfenster auf. Der Winkel der Lichtbahn der Beleuchtungsquelle bezogen auf die Sichtlinie, wenn ein Durchgang durch den Sichtfensterschlitz erfolgt, bildet einen solchen Winkel, daß die Bereiche jenseits der Brennpunkt-Feldtiefe beschattet werden, wodurch eine potentielle Störungsquelle beseitigt wird.

Das elektrische Teilsystem führt ein Verfahren, um einen Zählwert von Zeitungen zu erhalten, die auf einem sich bewegenden Förderer transportiert werden, durch eine Bildanalyse von Licht durch, das von den Kanten der Zeitungen reflektiert wird, wenn das reflektierte Licht auf ein lineares CCD-Feld auftrifft, welches in Querrichtung bezogen auf das Bild der Zeitungskante orientiert ist.

Das elektrische Teilsystem des Sensorsystems führt sich wiederholende sequentielle Schritte sich seriell verschiebender analoger Ausgangssignale aus dem CCD-Feld in einen Differentialverstärker durch, um den Gleichstrom-Offset daraus zu entfernen, verstärkt das resultierende Signal und wandelt das analoge Ausgangssignal aus dem Differentialverstärker in ein serielles digitales Ausgangssignal um, wie es durch einen gewählten Lichtpegel definiert wird.

Dieser serielle digitale Ausgang wird an ein Schieberegister mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang angelegt, von welchem der parallele Ausgang in einem RAM gespeichert wird. Die in dem RAM gespeicherten Daten werden in einen Mikroprozessor übertragen.

Generell liest das Berechnungs-Teilsystem über Softwaresteuerung die Bildanalysedaten in dem RAM, um eine der Software entsprechende Darstellung des Bildes der Zeitungskante zu schaffen, wenn sie durch das Sensorsystem hindurchgeht. Die Software legt eine definitive numerische Darstellung des oberen Profils des Bildes des Zeitungsdurchlaufs fest, wenn dieses das optische System passiert und erhält dadurch definitive Daten über die Zeitungshöhe und Änderungen bei der Zeitungshöhe, welche als definitive Zeitableitung der Höhendaten der Zeitung spezifiziert werden.

Die Software nutzt definitive Höhendaten und Zeitableitungsdaten, um eine geeichte Bildhöhe und Ableitungswerte zu bestimmen, welche genutzt werden, um die softwaremäßige Bestimmung des Zeitungs-Zählwertes durchzuführen.

Die Software nutzt die momentane definitive positive Ableitung, die größer als die geeichte Ableitung ist, als Bestimmung für die führende Kante einer vorhandenen Zeitung, so daß das System selbsteichend ist. Informationen über den zeitlichen Ablauf, die zu dem vorangehenden Zeitungsprofil gehören, werden durch den Mikroprozessor als Referenz für die Bestimmung der Höhe der nächsten überlappenden Zeitung aufbewahrt, wenn sie durch das optische System hindurchgeht und nutzt dann die definitive Änderung bei der momentanen oder gegenwärtigen Ableitung bei dem gegenwärtigen Zeitungsprofil vom Positiven oder Negativen als Anzeigewert, um den gegenwärtigen definitiven Höhenwert bei dem geeichten Höhenwert für die Bestimmung, daß der Gegenstand eine Zeitung ist, zu erhalten und initiiert ein einzelnes Zählwert- Ausgabeinkrement, wenn die vorstehenden Kriterien befriedigt worden sind. Der Mikroprozessor löst ein doppeltes Zählwertinkrement aus, wenn der gegenwärtige definitive Höhenwert im Vergleich mit einem definitiven Höhenwert darstellt, daß zwei Zeitungen vollkommen überlappt sind, wenn sie das optische System passieren und nutzt folglich eine digital gespeicherte Zeitungsprofilhöhe und Änderungsrate der Zeitungsprofilhöhe, um genau für einen ausgegebenen Zeitungszählwert zu sorgen.

Das optische Teilsystem ist in Fig. 1 und 2 abgebildet. Unter Verweis auf Fig. 1 ist ein Strom überlappter Zeitungen, die auf einem Förderer transportiert werden, funktionell als Gegenstand 2 dargestellt, welcher in die Ebene von Fig. 1 fließt. In der Seitenansicht, wie in Fig. 1 gesehen, wird der Gegenstand 2, wenn er durch einen vertikalen Schlitz 4 gesehen wird, mit Hilfe eines Linsensystems 6 auf ein Detektorfeld 8 fokussiert, wie beispielsweise ein lineares CCD-Feld. Was die vorliegende Erfindung angeht, so stellt der in Fig. 1 dargestellte Gegenstand die Seitenkante sich überlappender Zeitungen dar, wie sie in die Ebene von Fig. 1 gefördert (oder dorthinein fließen) würden. CCD-Feld 8 kann beispielsweise ein CCD-Feld Modell TC103 beinhalten, wie es durch Texas Instruments, Inc., Dallas, Texas hergestellt und verkauft wird.

Fig. 2 veranschaulicht eine Ansicht von oben auf das in Fig. 1 abgebildete System, wobei der Fluß sich überlappender Zeitungen in der Ebene von Fig. 2 liegt. Die Lichtquelle 10 ist rechtwinklig bezogen auf den sich vertikal erstreckenden Schlitz 4 in der Abschirmung 14 abgebildet, so daß ein Schatten durch die Abschirmung 14 aufgebracht wird. Die Sichtlinie 12 zu dem Schlitz 4 in der Abschirmung, wie sie bei dem Linsensystem 6 von Fig. 1 angebracht ist, ist derart, daß Licht von der Quelle 10 hinter einer vorbestimmten Tiefenschärfe nicht sichtbar ist, und der Schatten, der durch den Schlitz 4 in Abschirmung 14 aufgebracht wird, wirkt, um irgendeinen schädlichen Störeinfluß von der vertikalen optischen Bild-"Scheibe" zu reduzieren, die durch das Linsensystem 6 in Fig. 1 fokussiert wird. Da nun die Seitenkante des Zeitungsstroms, wenn Zeitungen hinter den sich vertikal erstreckenden Schlitz 4 transportiert werden, innerhalb der Tiefenschärfe des Linsensystems 6 liegt, wird die auf das CCD-Feld 8 fokussierte Bildscheibe nicht durch anderes Licht beeinflußt, als das, das von den Kanten des Zeitungsstroms reflektiert wird, wenn es in dem Schlitz 4 erscheint. Auf diese Weise sieht man die Lichtquelle 10 so winklig bezogen auf die Sichtlinie 12, die gegenüber dem Linsensystem 6 gebildet wird, und infolgedessen bildet das CCD-Feld einen solchen Winkel, daß Bereiche jenseits der fokalen Tiefenschärfe mit einem Schatten versehen sind, wodurch eine potentielle Störungsquelle beseitigt wird.

Unter Verweis auf Fig. 3 werden analoge Ausgangssignale aus dem linearen CCD-Feld 8 (Fig. 1) in eine Bildsignal-Verarbeitungsschaltung 15 eingegeben. Mehrfach-Treiberleitungen 16 legen ein Signal an das Detektorfeld 8 an, um die analogen Ausgangssignale aus den Felddetektoren auf Leitung 18 seriell zu verschieben und ein Referenz-Dunkelpegel-Ausgangssignal 20 von CCD-Feld 8 an den Differentialverstärker 22, um den Gleichstrom-Offset daraus zu entfernen, und das Signal zu verstärken und Hochfrequenzrauschen daraus zu entfernen. Der Ausgang aus dem Differentialverstärker 22 wird auf Leitung 24 zusammen mit einem Schwellenwert-Justiersignal auf Leitung 26 als entsprechendes Eingangssignal an einen Komparator 28 angelegt, wodurch das Ausgangssignal aus dem Differentialverstärker 22 in ein serielles Ausgangssignal umgewandelt wird, wie es durch einen entsprechenden Lichtpegel auf Komparator-Ausgangsleitung 30 definiert wird.

Das serielle digitale Ausgangssignal auf Leitung 30 wird in ein Schieberegister 32 mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang eingegeben. Der parallele Ausgang auf Leitung 34 von Schieberegister 32 wird in einen RAM 36 unter Steuerung durch eine Adressierleitung 38 von Puffer 62 eingegeben, welche Adressierinformationen auf Leitung 64 von der Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 empfängt. Der parallele Datenausgang von RAM 36 wird über einen Puffer 46 auf Leitung 48 dem Mikroprozessor-Teilsystem 49 eingegeben (Fig. 4).

Die Bildsignal-Verarbeitungsschaltung von Fig. 3 umfaßt weiterhin eine Taktgeberquelle 50, welche einen Ausgang auf Leitung 52 für die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 50 liefert. Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 liefert einen Ausgang auf Leitung 56 zu den CCD-Feld-Treibern 58, wobei der Ausgang über Leitungen 16 benutzt wird, um die analogen Informationen seriell von dem linearen Detektorfeld 8 zu lesen. Die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 legt zusätzlich eine Zeitablaufsteuerung auf Steuerleitung 60 als Steuereingang zu den Puffern 62, 40 und 46 und zu RAM 36. Die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 sorgt weiterhin für eine Steuerung auf den Leitungen 64 zu Puffer 62 und auf Leitung 66 zu dem Schieberegister 32 mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang. Wenn eine Anforderung, ein Signal zu lesen, durch Mikroprozessor 44 (Fig. 4) erzeugt wird, das an die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 über Signalleitung 55 angelegt wird, dann wartet die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 mit dem Erzeugen des "OK", um das erzeugte Signal auf Signalleitung 57 zu lesen, bis die Daten vollkommen aus dem CCD-Feld 8 heraus- und in den RAM 36 hineingeschoben worden sind. Dann treibt die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 Leitung 60, um die Puffer 40 und 46 in Funktion und den Puffer 62 außer Funktion zu setzen. Die Zeitsteuerungs- und Logikschaltung 54 erzeugt auch ein Signal über Signalleitung 66, um das Verschieben von Daten vom Schieberegister 32 in den RAM 36 zu beenden. Die Adresseninformation über Leitung 42 von Mikroprozessor-Teilsystem 49 (Fig. 4) wird über Puffer 40 und Signalleitung 38 an den RAM 36 angelegt, so daß Daten, die vorher in RAM 36 gespeichert worden sind, über Leitung 34 an Puffer 46 für eine Ausgabe über Leitung 48 zum Mikroprozessor 44 angelegt werden können (Fig. 4).

Folglich wird der parallelgemachte Ausgang von Schieberegister 32, der aufeinanderfolgende parallele Scheibenbilder der Kanten der Zeitungen auf dem Förderer darstellt, wie sie in dem CCD- Feld 8 entwickelt worden sind, nachdem das Bild fokussiert ist, an das Mikroprozessor-Teilsystem 49 (Fig. 4) für das Ermitteln eines Zählwertes von Zeitungen angelegt, wenn sie am optischen System vorbeilaufen, wobei die vertikalen scheibenartigen Bilder der Zeitungsstromkanten verwendet werden.

Entsprechend der vorliegenden Erfindung empfängt das Mikroprozessor-Teilsystem 9 (Fig. 4) digitale Daten von der Bildsignal- Verarbeitungsschaltung von Fig. 3 über Signalleitungen 48, und aus diesen Daten bestimmt die Software, wo die Oberseite des dem CCD-Feld 8 von Fig. 1 angebotene Bild liegt. Der Begriff Oberseite wird als die Zeitungshöhe definiert. Die Software bestimmt aus den digitalen Daten bezüglich des Laufprofils der Zeitung von der Oberseite bis zur Unterseite, wo die Oberseite des Profils in dem CCD-Feld 8 von Fig. 1 erscheint. Diese Bestimmung wird für aufeinanderfolgende Bild-"Scheiben" bestimmt, wie sie auf das CCD-Feld 8 auftreffen, wenn die Zeitungen hinter das Feststellsystem von Fig. 1 befördert sind.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 4 das Mikroprozessor-Teilsystem 49 einschließlich der Mikroprozessor 44 dargestellt. Der Mikroprozessor 44 kann zum Beispiel ein Modell TMS7000 umfassen, das von Texas Instruments Incorporated hergestellt wird und welches in einer Veröffentlichung mit dem Titel "8-Bit-Mikrorechnerfamilie", Veröffentlichung Nr. SND001B, veröffentlicht von Texas Instruments Incorporated, 1986, beschrieben wird. Mit dem Mikroprozessor 44 ist ein 8-Bit-Datenbus 48 und ein 20-Bit- Adressenbus 42 verbunden. Das Decodieren von Adressen höherer Ordnung wird durch die Schaltung für höhere Adressen 90 durchgeführt, welche auf Adreßleitung 42 wählt, ob der Mikroprozessor 44 mit einem löschbaren programmierbaren Lesespeicher (EPROM) 92 oder mit einem Speicher mit adressierbarem Zugriff (RAM) 94 in Verbindung gebracht wird, oder ob der Mikroprozessor 44 Daten in einen Digital-Analog-Wandler lädt. EPROM 92 sorgt für eine Speicherung der bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Software. RAM 94 ist ein Arbeits-RAM, welcher in Verbindung mit dem eingebauten RAM von Mikroprozessor 44 verwendet wird. Der Digital- Analog-Wandler 96 liefert einen analogen Testausgang für das Mikroprozessor-Teilsystem und arbeitet unter der Steuerung von EPROM 92, welcher die in den Digital-Analog-Wandler 96 zu verschiebenden Daten je nach dem durchzuführenden Test steuert. Ein spezieller Test, welcher anschließend unter Verweis auf Fig. 6 beschrieben wird, ist die Ausgabe des Oberseitenprofils einer Zeitung. Ein Signal, welches proportional der Oberkante der Zeitung ist, wird für Testzwecke erzeugt.

Der Mikroprozessor 44 erzeugt ein Ausgangssignal für eine monostabile Einrichtung 100. Dieses Ausgangssignal repräsentiert das Feststellen einer Zeitung. Der Ausgang aus der monostabilen Einrichtung 100 wird an einen Leitungstreiber 102 und optische Isolatoren 104 und 106 angelegt. Der Ausgang aus Leitungstreiber 102 liefert einen Ausgang zu einem Steuerpult, welche an einem entfernten Standort untergebracht sein kann. Der optische Isolator 104 liefert einen Ausgang zu einem Steuerpult, der eine Trennung von dem Mikroprozessor-Teilsystem 49 erfordert. Der optische Isolator 106 liefert einen Ausgang an eine Leuchtdiodenanzeige, welche jedesmal dann betätigt wird, wenn eine Zeitung festgestellt wird. Auf diese Weise kann der Betreiber des vorliegenden Systems leicht feststellen, daß das System funktionsfähig ist und Zeitungen feststellt. Der Mikroprozessor 44 erzeugt auch ein Signal über einen Leitungstreiber 108, das einen Fehlerzustand anzeigt, welches an das Steuerpult ausgegeben wird.

Ein Eingang in den Mikroprozessor 44 ist auch über einen Komparator 110 von einem Detektor "Lampe ein" vorgesehen, welcher zum Beispiel ein Fotodetektor sein kann, welcher so montiert ist, daß er Licht von der Lichtquelle 10 (Fig. 1) empfängt und bei Vorhandensein von Licht betätigt wird. Der Ausgang aus dem Detektor "Lampe ein" wird an den Komparator 110 angelegt, welcher eine Schwellenwertjustierung einschließt. Bei Nichtvorhandensein eines Signals von dem Detektor "Lampe ein" wird ein Signal für Mikroprozessor 44 erzeugt, das unzureichend Licht für die Systemoperation für die Verwendung durch die Software anzeigt, um einen Fehlerzustand zu generieren. Der Mikroprozessor 44 empfängt auch Eingangssignale über die Signalleitungen 112, die einen Testausgangs-Wahleingang umfassen, um einen speziellen Testausgang von dem Digital-Analog-Wandler zu wählen. Der Mikroprozessor 44 empfängt auch Eingaben von einer Rückstellung der Netzspannungseinschaltung 114 und einem Kristalloszillator 116 für die Steuerung von Energie bzw. Zeitsteuerfunktionen innerhalb von Mikroprozessor 44.

Die Software, die anschließend bezogen auf Fig. 6 beschrieben werden soll, ist programmiert, um die Differenz zwischen aufeinanderfolgenden Bestimmungen des Oberseitenbildes des Zeitungsdurchlaufs (der Zeitungshöhe) zu erhalten. Diese Bestimmungen werden mit einer durch den Taktgeber definierten Rate vorgenommen und entsprechen folglich der Änderungsrate (Ableitung) des Oberseitenprofils des Papierdurchlaufs, wie er durch den Förderer hinter das CCD-Feld transportiert worden ist. Wenn sich diese Ableitung der Zeitungshöhe von einem positiven (ansteigenden) Wert auf einen negativen (abnehmenden) Wert ändert, dann berechnet die Software die maximale Höhe des Zeitungslaufprofils auf Basis eines vorher bestimmten Wertes des Oberseitenprofils, und dieser Momentanwert erzeugt einen Zeitungs-Zählwert. Diese Verfahrensweise wird grafisch in Fig. 5 veranschaulicht, wobei das lineare CCD-Feld 8 in der Form seiner Orientierung zu dem überlappten Zeitungsdurchlauf grafisch veranschaulicht ist, der auf einer sich bewegenden Seite der Fördereroberfläche transportiert wird, wie es bezogen auf eine Bezugsebene 70 orientiert ist, die durch die Unterseite des linearen Detektorfeldes 8 bestimmt wird. Das lineare CCD-Feld 8 könnte zum Beispiel 2048 CCD-Zellen aufweisen, die quer zur Fördereroberfläche und folglich quer zu den Kanten der überlappten Zeitungen, die auf der Fördereroberfläche 68 transportiert werden, angeordnet sind.

Eine erste Zeitung 72 in dem überlappten Durchlauf bewirkt, wenn sie hinter das lineare CCD-Feld 8 transportiert wird, eine große positive Ableitung bezogen auf die Unterseite des Feldes, da ja keine Detektoren beleuchtet sind, wenn keine Zeitung vorhanden ist, gegenüber den Detektoren, welche beleuchtet sind, wenn die erste Zeitung "erscheint". Dann wird ein Zählerimpulsausgang erzeugt.

Weiterhin erhält man, siehe Fig. 5, die Ableitung des Zeitungslauf-Oberseitenprofils aus der Differenz zwischen dem Vergleich aufeinanderfolgender Zeitungs-Höhenbestimmungen, und diese ist, wie in Fig. 5 grafisch veranschaulicht, positiv von Punkt A bis Punkt B. Bei Punkt B ist die Änderungsrate des Oberseitenprofils (der Zeitungshöhe) gleich Null, und die Ableitung des Oberseitenprofils (der Höhe) ändert sich vom Positiven zum Negativen. Diese negative Ableitung der Zeitungshöhe besteht weiter bis zum Punkt A&sub1; in Fig. 5, wo die führende Kante der zweiten Zeitung in dem Lauf das lineare Detektorfeld 8 passiert, und die Ableitung der Zeitungshöhe geht vom Negativen zum Positiven über. Wenn danach die Änderungsrate (Ableitung) der Zeitungshöhe vom Positiven zum Negativen übergeht, wie bei Punkt B&sub1;, dann wird ein zweiter Zählwert ausgegeben, und die Höhe des Zeitungsdurchlaufs wird durch die Differenz zwischen der Oberseite der Profilhöhenmessung bei Punkt B&sub1; und der Oberseite der vorherigen Zeitung unmittelbar vor der Änderung der Ableitung vom Negativen zum Positiven bei Punkt A&sub1; bestimmt. Ein geeichter Höhen- und Ableitungswert wird berechnet, nachdem die ersten 16 Zeitungen den Sensor 8 passieren, und diese Werte werden bei jeder Zeitung danach aktualisiert. Anfängliche Minimalwerte werden angenommen, so daß keine Zeitungen fehlen. Wenn die gemessene Profilhöhe größer als 3/8 der Bezugs- oder geeichten Höhe ist, dann wird ein Zählwert-Ausgangssignal erzeugt. Wenn die gemessene Profilhöhe des Zeitungsdurchlaufs größer als das Doppelte des Bezugsoder geeichten Höhenwertes ist, dann werden zwei Zählwert-Ausgangssignale erzeugt. Diese letztere Situation ist grafisch in Fig. 5 bei Punkt A&sub2; abgebildet, da zwei vollkommen überlappte Zeitungen 76 und 78 das lineare Detektorfeld 8 passieren, wobei die geeichte Oberseitenprofilhöhe die Differenz zwischen den Oberseiten-Profilhöhenbestimmungen an den Punkten A&sub2; und B&sub2; ist.

Da nun das beschriebene System mit Bestimmungen der Höhe und der Änderungsrate der Höhe und der Änderungsrate der Höhe des Oberseitenprofils des Zeitungsdurchlaufs arbeitet, wie es auf dem linearen Detektorfeld 8 abgebildet und anschließend verarbeitet wird, kann durch Umgebungsbedingungen, aufgerichtete Zeitungen, gekräuselte Kanten usw. das Signal, welches der Mikroprozessor 44 empfängt, Störungen oder Schwankungen enthalten. Diese Störungen werden durch die Software als Rauschen interpretiert und werden eliminiert. Die Abschirmungsanordnung, unter Verweis auf Fig. 2 diskutiert und die optische Anordnung, unter Verweis auf Fig. 1 diskutiert, arbeiten abgestimmt, um eine Unempfindlichkeit gegenüber umgebungsbedingten Lichtstörungen zu gewährleisten. Die Tiefenschärfe des Linsensystems 6 macht das System unempfindlich gegenüber Lichtstörungen von Quellen jenseits dieser Tiefenschärfe, während der Schatten, der durch die Lichtabschirmungsanordnung geliefert wird, durch welche reflektiertes Licht durch das Linsensystem 6 von Fig. 1 projiziert wird, eine weitere Unempfindlichkeit gegenüber umgebungsbedingten Lichtstörungen liefert.

Jetzt soll unter Verweis auf Fig. 6, welche Fig. 6a - 6o der Rechner-Flußbilder umfaßt, die Software für eine Verwendung mit dem vorliegenden System beschrieben werden. Kurz gesagt, Fig. 6a, 6b und 6c stellen das Hauptprogramm dar, welches sich zu den verschiedenen Unterroutinen des vorliegenden Systems verzweigt. Fig. 6d ist eine Unterroutine, welche alle Register innerhalb von Mikroprozessor 44 und den Speicher mit adressierbarem Zugriff 94 erzeugt. Fig. 6e stellt die Unterroutine für das Lesen des Speichers mit adressierbarem Zugriff 36 (Fig. 3) dar, um das Oberseitenprofil einer Zeitung herauszuziehen und einen relativen Wert für die Oberkante der Zeitung zuzuweisen. Fig. 6f ist eine Unterroutine für das Ausgeben des analogen Testsignals von dem Digital-Analog-Wandler 96, welches über Eingaben von den Signalleitungen 112 (Fig. 4) zu Mikroprozessor 44 wählbar ist. Fig. 6g stellt das Programm für die Berechnung des positiven Ableitungswertes dar, wenn es einen Anstieg gibt und eines negativen Ableitungswertes, wenn es eine Abnahme bei dem Profil einer Zeitung gibt. Fig. 6h stellt die Software der Unterroutine für den zeitlichen Verlauf für das Führen einer Datei des zeitlichen Verlaufs der vorhergehenden vier Werte für die Oberseite einer Zeitung und der Ableitungswerte dar. Fig. 6i und 6j stellen die Software für die Unterroutine zum Neufeststellen dar und enthält die Kriterien für das Feststellen von einer oder von zwei Zeitungen und für das Eliminieren fehlerhafter Rauschstörungen. Fig. 6k stellt die Software für die Eich-Unterroutine dar und bestimmt den Eichwert für Höhe und Ableitungen. Fig. 6l ist ein Flußbild, welches die Verzögerungs-Unterroutine für die Herstellung eines Abstandes bei den Ausgabeimpulsen von Mikroprozessor 44 (Fig. 4) darstellt. Fig. 6m veranschaulicht eine Unterroutine für die Ausgabe des Impulses, um die monostabile Einrichtung 100 (Fig. 4) zu triggern. Fig. 6n veranschaulicht die Software für eine Unterroutine für das Feststellen eines Lampenausfalls durch Lichtquelle 10 (Fig. 1), wenn eine Zeitung über die Oberseite von Detektorfeld 8 gelaufen ist, um eine fehlerhafte Anzeigeausgabe von Leitungstreiber 108 (Fig. 4) auszugeben. Fig. 6o veranschaulicht eine Unterroutine für das Erzeugen einer Zeitsteuerungs-Unterbrechung, die benutzt wird, um einen Abstand zwischen den Ausgangsimpulsen zu schaffen und festzustellen, ob es Zeit ist, das System neu zu eichen, weil über einen gegebenen Zeitraum keine Zeitung hinter das Detektorfeld 8 gelaufen ist.

Unter Verweis auf Fig. 6a wird der Stapelzeiger bei Block 120 geladen, um eine vorbestimmte Menge von Speicher mit adressierbarem Zugriff in Mikroprozessor 44 abzuteilen. Bei Block 122 bringt die Auslösungs-Unterroutine alle Anfangswerte in den Anfangsregistern und dem Speicher für adressierbaren Zugriff von Mikroprozessor 44 auf Null (Fig. 4). Dann wird bei Block 124 eine Entscheidung getroffen, um zu bestimmen, ob es Zeit ist, das System erneut zu eichen. Detektorfeld 8 eicht automatisch dann erneut, wenn kein Zeitungen innerhalb von beispielsweise fünf Minuten festgestellt worden sind. Ein Register in Mikroprozessor 44 wird überprüft, um dessen Status zu bestimmen. Wenn das Register eine Null enthält, dann ist die Zeit zum Neueichen nicht vergangen, und wenn das Register eine Eins enthält, dann wird eine Neueichung durchgeführt.

Wenn keine Neueichung notwendig ist, dann wird bei Block 126 die Unterroutine zum Holen des Oberseitenwertes aufgerufen. Die Unterroutine zum Holen des Oberseitenwertes holt den Oberseitenwert des Zeitungsfeldes und wird bezogen auf Fig. 6e diskutiert. Dann wird bei Block 128 eine Entscheidung getroffen, um zu bestimmen, ob sich die Oberseite der Zeitung über dem Detektorfeld 8 befindet. Wenn die Entscheidung "ja" lautet, dann wird bei Block 130 ein Zähler inkrementiert, und wenn der Zähler gleich FF (hexadezimal) bei Entscheidungsblock 132 ist, dann wird ein Problembit bei Block 134 gesetzt, welches ein Fehlersignal ausgibt, und die Fehler-Unterroutine wird bei Block 135 aufgerufen. Wenn die Entscheidung bei Block 132 "nein" lautet, dann ruft das Programm die Fehler-Unterroutine bei Block 135 auf.

Die Fehler-Unterroutine wird bei Block 135 aufgerufen, welche unter Verweis auf Fig. 6n beschrieben wird, welche alle Problembits überprüft, um festzustellen, ob irgendeines dieser Bits gesetzt ist. Dann wird bei Block 136 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob eine Zeitung am Detektorfeld 8 vorhanden ist. Eine Zeitung ist dann bei Detektorfeld 8 vorhanden, wenn einer der 2048 Detektoren beleuchtet ist. Wenn die Antwort bei Block 136 "nein" lautet, dann wird die Ableitungs-Unterroutine (Fig. 6g) bei Block 138 aufgerufen; die Unterroutine für den zeitlichen Verlauf (Fig. 6h) wird bei Block 140 aufgerufen; und die Digital-Analog-Wandler-(DAC-) Unterroutine (Fig. 6f) wird bei Block 142 aufgerufen, und das Programm läuft in der Schleife zurück zu Entscheidungsblock 124.

Wenn die Entscheidung bei Block 136 ist, daß eine Zeitung vorhanden ist, dann wird bei Block 144 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob eine vorherige Zeitung vorhanden war. Wenn keine vorherige Zeitung vorhanden war, dann fährt das Programm mit Fig. 6b fort, und wenn eine vorherige Zeitung vorhanden war, dann fährt das Programm bei Fig. 6c fort.

Unter Verweis auf Fig. 6b wird die Ableitungs-Unterroutine bei Block 150 aufgerufen. Diese Unterroutine berechnet von Punkt zu Punkt oder von Stichprobe zu Stichprobe die Differenz bei dem Ableitungswert in dem Profil einer Zeitung, die das Detektorfeld 8 passiert. Die Unterroutine für den zeitlichen Verlauf wird bei Block 152 aufgerufen. Diese Unterroutine sichert in einer rotierenden Datei vier Datenpunkte des Profils einer Zeitung und auch der Oberseite der Zeitung und der Ableitungen. Das Programm fährt fort mit dem Aufrufen der Digital-Analog-Wandler- (DAC-) Unterroutine bei Block 154, welche die Information des Digital- Analog-Wandlers 96 (Fig. 4), beispielsweise die Oberseite der Zeitung, ausgibt. Die nächste aufgerufene Unterroutine ist die Neufeststell- (NEW DET-) Unterroutine bei Block 156, welche feststellt, ob tatsächlich eine Zeitung bei Detektorfeld 8 vorhanden ist, wenn ein Ausgangsimpuls erzeugt werden sollte, der darstellt, daß eine Zeitung vorhanden ist und ob einer oder mehrere Zeitungen vorhanden sind.

Dann wird bei Block 158 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob das Ausgabeimpulsregister gesetzt ist. Das Ausgabeimpulsregister in Mikroprozessor 44 kann vier Einstellungen enthalten, die anzeigen: 1) ein Ausgabeimpuls sollte nicht erzeugt werden; 2) ein erstes Kriterium für die Ausgabe eines Impulses, eine große positive Ableitung, ist befriedigt worden; 3) das zweite Kriterium, daß eine Ableitung Null durchlaufen ist und die Größe anzeigt, daß eine Zeitung vorhanden ist; oder 4) daß zwei Zeitungen vorhanden sind. Diese Bedingungen werden durch eine Null, Eins, Zwei oder Drei dargestellt, die in dem Ausgabeimpulsregister enthalten sind. Wenn das Ausgabeimpulsregister eine Null enthält, dann kehrt das Programm zu Block 124 zurück (Fig. 6a).

Wenn das Ausgabeimpulsregister auf einen Impuls gesetzt ist, dann ist die Entscheidung bei Block 158 "ja", und die Zählerregister von Mikroprozessor 44 werden dann bei Block 160 gelöscht. Die Zählerregister in Mikroprozessor 44 zählen kontinuierlich über vorbestimmte Zeitintervalle, beispielsweise fünf Minuten, um festzustellen, wann es erforderlich ist, das System durch Bestimmen der Dicke einer Zeitung erneut zu eichen, um das Vorhandensein anschließender Zeitungen festzustellen. Die Eich- Unterroutine (Fig. 6k) speichert die Werte der ersten sechzehn Zeitungen, welche das Detektorfeld 8 passiert haben. Nachdem die ersten sechzehn Zeitungen durchgelaufen sind, wird das System geeicht, um zu bestimmen, ob eine einzige Zeitung oder eine doppelte Zeitung das Detektorfeld 8 passiert hat. Wenn es eine Lücke in dem Zeitungsstrom von beispielsweise fünf Minuten gibt, in der keine Zeitungen vorhanden sind, ist eine Neueichung erforderlich, weil beispielsweise Zeitungen eines anderen Formats anschließend verarbeitet werden könnten. Deshalb werden die Zählerregister gelöscht.

Nachdem das Ausgabeimpulsregister gesetzt ist, wird anschließend ein Bit bei Block 162 gesetzt, um das Vorhandensein einer vorherigen Zeitung für die nächste Zeitung anzuzeigen. Dann wird bei Block 164 eine Entscheidung getroffen, um zu bestimmen, ob das den Ausgabeimpuls hemmende Bit gesetzt ist. Wenn das den Ausgabeimpuls hemmende Bit gesetzt war, wird kein Impuls ausgegeben und bei Block 166 werden das den Impuls hemmende Bit und alle Register gelöscht, und die Hauptschleife beginnt wieder bei Block 124 (Fig. 6a).

Wenn das den Ausgabeimpuls hemmende Bit nicht gesetzt war, fährt das Programm durch Aufrufen der Verzögerungs-Unterroutine bei Block 168 fort. Diese Unterroutine gibt tatsächlich die Impulse von Mikroprozessor 44 aus und stellt sicher, daß es einen minimalen Abstand zwischen den durch den Mikroprozessor 44 ausgegebenen Impulsen gibt. Der Abstand kann beispielsweise 10 Millisekunden zwischen den Impulsen betragen. Die Register, welche gesetzt waren, bevor der Impuls ausgegeben wurde, werden dann bei Block 170 gelöscht, und das Programm geht weiter zu Block 124 (Fig. 6a).

Unter Verweis auf Fig. 6c werden, wenn eine vorherige Zeitung vorhanden war, die Ableitungs-Unterroutine, die Digital-Analog- Wandler-Unterroutine und die Neufeststell-Unterroutine bei Block 180, 182 bzw. 184 aufgerufen. Eine Entscheidung wird bei Block 186 getroffen, um festzustellen, ob das Ausgabeimpulsregister gesetzt ist. Wenn die Entscheidung "nein" lautet, dann geht das Programm zu Entscheidungsblock 124 weiter (Fig. 6a).

Wenn die Entscheidung bei Block 186 "ja" lautet, dann werden die Zählerregister bei Block 188 gelöscht, und das Bit, um anzuzeigen, daß eine vorherige Zeitung vorhanden war, wird bei Block 190 gesetzt. Dann wird bei Block 192 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der Hemmimpuls gesetzt war. Wenn das den Ausgangsimpuls hemmende Bit gesetzt war, dann wird kein Impuls ausgegeben und werden alle Register bei Block 194 gelöscht, und das Programm geht weiter zu Entscheidungsblock 124 (Fig. 6a). Bis zu diesem Punkt in dem "B-Zweig" des Hauptprogramms sind die Schritte identisch mit dem "A-Zweig" (Fig. 6b). Wenn jedoch das Hemmen des Ausgangsimpulses nicht gesetzt war, dann wird die Eich-Unterroutine (Fig. 6k) bei Block 196 aufgerufen, und das Programm fährt durch Aufrufen der Verzögerungs- Unterroutine (Fig. 6l) bei Block 198 fort, und bei Block 200 werden die Register gelöscht, die vorher gesetzt waren, und das Programm geht zu Entscheidungsblock 124 (Fig. 6a) weiter.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6d die Auslösungs-Unterroutine veranschaulicht. Das Programm von Fig. 6d erzeugt den Mikroprozessor 44 bei Block 212, erzeugt die Unterbrechungen von Mikroprozessor 44 bei Block 212, erzeugt die Eingaben/Ausgaben von Mikroprozessor 44 bei Block 214, löscht die Register von Mikroprozessor 44 bei Block 216, löscht den Speicher mit adressierbarem Zugriff 94 bei Block 218, setzt das anfängliche Höhenkriterium für Zeitungen bei Block 220 und setzt das anfängliche Ableitungskriterium bei Block 222. Das Auslösungsprogramm kehrt dann zum Hauptprogramm zurück (Fig. 6a).

Unter Verweis auf Fig. 6e wird das Softwareprogramm für die Oberseiten-Hol-Unterroutine veranschaulicht. Das Einschaltbit für das CCD-Feld 8 wird bei Block 230 gelesen. Eine Entscheidung wird bei Block 232 getroffen, um festzustellen, ob das Einschaltbit eine Eins ist. Wenn dies nicht der Fall ist, dann kehrt das Programm zurück, um das Einschaltbit bei Block 230 zu lesen. Wenn das Bit den Wert Eins hat, dann wird das Einschaltbit erneut bei Block 234 gelesen und eine Entscheidung bei Block 236 getroffen, um festzustellen, ob das Einschaltbit gleich Null ist. Wenn das Einschaltbit nicht den Wert Null hat, dann wird das Bit erneut bei Block 234 gelesen. Wenn das Einschaltbit den Wert Null hat, dann ist eine Bestätigung gegeben worden, daß das Einschaltbit gekippt worden ist, und die Bytes von RAM 36 (Fig. 3) werden bei Block 240 gelesen. Wenn das Byte gleich 00HEX bei Entscheidungsblock 242 ist, dann wird ein Zähler in Mikroprozessor 44 um den Wert Acht bei Block 244 erhöht. Dann wird bei Block 246 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der Zähler einen maximalen Wert hat. Wenn der Zähler den maximalen Wert hat, dann wird bei Block 248 ein Register in Mikroprozessor 44 gesetzt, das anzeigt, daß keine Zeitung vorhanden ist. Wenn der maximale Zählwert nicht vorhanden ist, dann werden bei Block 240 die Bytes von RAM 36 (Fig. 3) erneut gelesen. Der Zähler, der bei Block 244 erhöht wird, stellt einen Zählwert dar, der dem Oberseitenwert einer Zeitung entspricht. Wenn der Zähler auf seinem maximalen Wert ist, dann ist das gesamte Feld des CCD- Feldes 8 abgetastet worden, und es ist keine Zeitung gefunden worden.

Wenn die Entscheidung bei Block 242 "nein" lautet, dann ist ein Byte ungleich Null gefunden worden, und es muß festgestellt werden, welches Bit in dem Byte das erste ist, und es wird bei Block 250 eine Rotations-Schreiboperation bis zum Übertrag durchgeführt. Wenn bei Entscheidungsblock 252 der Übertrag gleich Eins ist, dann ist der Wert des Zählers gleich der Oberseite der Zeitung, und es wird bei Block 254 ein Signal erzeugt. Wenn die Entscheidung bei Block 252 "nein" lautet, dann wird bei Block 256 der Zähler um Eins erhöht, und das Programm kehrt zu Block 250 zurück. Wenn einmal die Oberseite der Zeitung bestimmt und der Zähler gesetzt worden ist, dann kehrt das Programm zum Hauptprogramm zurück (Fig. 6a).

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6f die Digital-Analog-Wandler- Unterroutine veranschaulicht. Diese Unterroutine liefert das analoge Testsignal vom Mikroprozessor-Teilsystem 49. Eine Entscheidung wird bei Block 270 getroffen, um festzustellen, ob das E/A-Bit 6 gesetzt ist. Wenn E/A-Bit 6 gesetzt ist, dann wird bei Block 272 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob E/A- Bit 4 gesetzt ist. Wenn E/A-Bit 4 gesetzt ist, dann wird bei Block 274 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob E/A- Bit 3 gesetzt ist. Wenn Bit 3 gesetzt ist, wird das A-Register in Mikroprozessor 44 geladen. Das A-Register von Mikroprozessor 44 enthält den Ableitungswert. Der 8-Bit-Wert des A-Registers ist eine Ausgabe bei Block 278 in den Digital-Analog-Wandler.

Wenn E/A-Bit 3 nicht gesetzt war, wird Register A mit 00HEX geladen, und dieser Wert wird in den Digital-Analog-Wandler 96 (Fig. 4) bei Block 278 ausgegeben. Wenn Bit 6 und Bit 4 gesetzt waren, dann ist das an Mikroprozessor 44 abgegebene Signal eine Positionseingabe, welche über Bit 3 eingegeben wird. Deshalb ist es Bit 3, welches als Testsignal bei Block 278 ausgegeben wird.

Wenn Bit 6 gesetzt ist und Bit 4 nicht gesetzt ist, dann folgt der Entscheidung bei Block 272 das Laden von Register A mit einem Ableitungswert bei Block 280, welcher als Testsignal ausgegeben wird. Wenn Bit 6 nicht gesetzt ist, dann wird bei Block 232 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob Bit 5 gesetzt ist. Wenn Bit 5 gesetzt ist, wird Register A mit dem Eichwert bei Block 284 geladen. Wenn Bit 5 nicht gesetzt war, wird Register A mit dem Oberseitenwert der Zeitung geladen, welcher als Testsignal bei Block 278 ausgegeben wird. Deshalb kann das Testsignal entweder den Wert der Oberseite der Zeitung, den Eichwert, den Ableitungswert oder die Positionseingabe enthalten, je nach dem Setzen der E/A-Bits 3, 4, 5 und 6.

Unter Verweis auf Fig. 6g wird die Ableitungs-Unterroutine veranschaulicht. Bei Block 300 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der neue Oberseitenwert der Zeitung größer als der vorhergehende Oberseitenwert ist. Wenn der neue Oberseitenwert größer als der vorherige Oberseitenwert ist, dann wird der neue Wert von dem vorherigen Wert bei Block 302 subtrahiert. Wenn der Wert nach der Subtraktion größer als oder gleich 80HEX ist, dann wird bei Block 304 der Wert gleich 80HEX gesetzt. Der neue Oberseitenwert wird dann bei Block 306 von 80HEX subtrahiert, und dieser Wert wird dann in das Ableitungsregister von Mikroprozessor 44 bei Block 308 eingegeben, und das Programm kehrt zum Hauptprogramm zurück.

Wenn der neue Oberseitenwert kleiner als der vorhergehende Wert war, dann wird ein Subtrahieren des vorherigen Wertes von dem neuen Wert bei Block 310 vorgenommen. Wenn der resultierende Wert größer als 80HEX ist, dann wird bei Block 312 der Wert gleich 80HEX gesetzt, und die Differenz wird bei Block 314 zu 80HEX addiert. Dieser Wert wird dann bei Block 308 in das Ableitungsregister geschoben. Der Zweck der Ableitungs-Unterroutine von Fig. 6g ist, sicherzustellen, daß die positiven Ableitungsänderungen oberhalb eines mittleren Bezugswertes liegen und daß die negativen Änderungen unterhalb eines mittleren Bezugswertes liegen, wobei 80HEX einen Offsetwert repräsentiert.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6h die Unterroutine für den zeitlichen Ablauf veranschaulicht, welche funktioniert, um einen zeitlichen Verlauf der vorhergehenden vier Werte für die Oberseite der Zeitung und die Ableitungswerte festzuhalten. Bei Block 320 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob das Neueichungsregister gesetzt ist. Wenn das Register gesetzt ist, dann wird bei Block 322 der Wert 00HEX in der Zeitungsoberseitendatei gespeichert. Der Wert 80HEX wird bei Block 324 in der Ableitungsdatei gespeichert. Wenn die Entscheidung bei Block 320 "nein" war, dann verschiebt das Programm weiterhin die Oberseitendaten bei Block 326 in die nächste Speicherposition. Die an dem höchsten Speicherplatz gespeicherten vorherigen Daten werden dann ausgeworfen. Die gegenwärtigen Daten werden bei Block 328 an dem niedrigsten Speicherplatz gespeichert. Die Ableitungsdaten werden bei Block 330 in die nächste Speicherposition verschoben, und die in den höchsten Speicherplätzen gespeicherten vorherigen Ableitungsdaten werden ausgeworfen. Die gegenwärtigen Daten werden dann an dem niedrigsten Speicherplatz bei Block 332 gespeichert, und das Programm kehrt zum Hauptprogramm zurück (Fig. 6a).

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6i die Neufeststell-Unterroutine veranschaulicht, welche die Software für das Feststellen einer einzelnen oder doppelten Zeitung enthält. Bei Block 340 wird ein Vergleich vorgenommen, um den neuen Ableitungswert mit dem vorherigen Wert vor einem großen negativen Abfall zu vergleichen, um festzustellen, ob der Abfall größer als oder gleich 10HEX ist. Dieser Vergleich führt ein Rauschfiltern durch, um sicherzustellen, daß die Kante einer Zeitung tatsächlich vorhanden ist und daß Falten in einer Zeitung nicht als tatsächliche Zeitungen erscheinen. Wenn das Kriterium bei Entscheidungsblock 340 erfüllt ist, dann wird das Impuls-Hemmregister bei Block 342 gelöscht, um den Prozeß des Verhütens eines Zählimpulses zu beginnen, da ja keine Zeitung tatsächlich vorhanden ist.

Wenn die Entscheidung bei Block 340 "nein" ist, was zeigt, daß eine einzelne Zeitung vorhanden ist, dann fährt das Programm bei Block 344 durch Wiederhervorbringen der vorherigen Ableitung fort. Dann wird bei Block 346 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der vorherige Ableitungswert größer als der geeichte Ableitungswert ist. Wenn die Entscheidung "ja" ist, dann wird Register 45 bei Block 348 gleich Eins gesetzt, und wenn die Entscheidung "nein" ist, wird Register 45 bei Block 350 gleich Null gesetzt. Dann wird bei Block 352 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der neue Ableitungswert größer als der oder gleich dem geeichten Ableitungswert ist. Wenn die Entscheidung "ja" ist, dann wird ein Register 46 bei Block 354 gleich eins gesetzt, und wenn die Entscheidung gleich "nein" ist, dann wird bei Block 356 Register 46 gleich Null gesetzt.

Dann wird bei Block 358 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der neue Ableitungswert kleiner als der maximale Ableitungswert ist. Die Funktion dieser Abfrage ist, festzustellen, ob der negative Ableitungswert um mehr als einen bestimmten Betrag abfällt, und wenn diese Entscheidung "ja" lautet, dann repräsentieren die Daten Rauschen, und das Impuls-Hemmregister wird bei Block 360 gesetzt. Das Setzen des Impuls-Hemmregistes hemmt dadurch den nächsten Impuls, wenn diese Bedingung auftritt. Der vorhergehende Wert vor dem großen negativen Ableitungssprung wird bei Block 362 gesichert, und ein Randwert wird bei Block 364 zum vorherigen Wert addiert. Dann wird bei Block 366 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der in Register 45 gespeicherte Wert gleich dem in Register 46 gespeicherten Wert ist. Wenn die Antwort "ja" ist, was anzeigt, daß es eine flache Neigung gibt, dann wird die Neufeststell-Unterroutine erneut abgearbeitet. Wenn die Entscheidung bei Block 366 "nein" ist, dann wird bei Block 368 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der Wert von Register 45 größer als der Wert von Register 46 ist, was bedeutet, daß Register 45 eine Null enthält und Register 46 eine Eins enthält. Wenn diese Entscheidung "ja" ist, dann ist die Oberkante der Zeitung lokalisiert worden und das Profil nimmt ab, wobei es durch den Ableitungspunkt Null hindurchgegangen ist, und das Neufeststellprogramm fährt mit Fig. 6j fort. Wenn die Entscheidung bei Block 368 "nein" ist, dann ist der Wert von Register 46 gleich Eins und der Wert von Register 45 gleich Null und wird das erste Kriterium dafür, daß eine Zeitung vorhanden ist, bei Block 370 gesetzt, was anzeigt, daß es eine positive Änderung bei der Ableitung gibt. Der niedrigste Wert für die Dickenberechnung wird dann bei Block 372 gesichert, und die Neufeststell-Unterroutine wird erneut abgearbeitet.

Ein Neufeststellprogramm wird kontinuierlich solange abgearbeitet, bis der in Register 45 gespeicherte Wert größer als der in Register 46 gespeicherte Wert ist, an welchem Punkt das Neufeststellprogramm bei Fig. 6j fortfährt, und der niedrigste Wert der Zeitungsoberseite wird bei Block 380 wieder hervorgebracht. Dann wird bei Block 380 die Zeitungsdicke berechnet. Dann wird bei Block 384 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob die berechnete Dicke größer als die geeichte Dicke ist. Wenn dieses Kriterium erfüllt ist, dann wird bei Block 386 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob Register 23 gleich Eins gesetzt ist. Wenn die Antwort "ja" ist, dann wird das Kriterium dafür, daß eine Zeitung vorhanden ist, befriedigt, und Register 23 wird gleich 2 bei Block 388 gesetzt. Wenn eine der Entscheidungen bei Block 384 und 386 "nein" war, was anzeigt, daß das Kriterium dafür, daß eine Zeitung vorhanden ist, nicht befriedigt wurde, dann wird das Neufeststellprogramm erneut abgearbeitet.

Dann wird bei Block 390 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob eine vorherige Zeitung vorhanden war. Wenn die Antwort "ja" ist, dann wird bei Block 392 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob die Dicke größer als der oder gleich dem berechneten Wert dafür ist, daß eine doppelte Zeitung vorhanden ist. Wenn das Dickenkriterium befriedigt wird, dann wird bei Block 394 Register 23 gleich Drei gesetzt. Der Wert von Register 23 für die vorhergehenden fünfzehn Zeitungen wird dann in RAM 94 geschoben (Fig. 4), und bei Block 398 wird auch ein neuer Wert in RAM 94 geschoben. Die Neufeststell-Unterroutine wird dann erneut abgearbeitet.

Jetzt unter Verweis auf Fig. 6k bestimmt die Eich-Unterroutine den Eichwert für den Höhen- und den Ableitungswert. In dem Mikroprozessor 44 ist ein Zähler vorhanden, welcher auf Null initialisiert ist. Die ersten sechzehn Zeitungen, die das CCD-Feld 8 passieren, werden für das Erzeugen eines Eichwertes für die Höhe benutzt. Die Höhenwerte für die ersten sechzehn Zeitungen werden in RAM 94 geladen (Fig. 4). Dann wird bei Block 410 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob die sechzehn Zeitungen das CCD-Feld 8 passiert haben. Wenn weniger als sechzehn durchgelaufen sind, dann wird die Eich-Unterroutine fortgesetzt. Eine "Ja"-Entscheidung bei Block 410 zeigt an, daß alle sechzehn Zeitungen das CCD-Feld 8 passiert haben, und die sechzehn Werte werden bei Block 412 summiert. Die Summe wird bei Block 414 durch sechzehn geteilt, und der Eichwert für die Zeitungshöhe wird bei Block 416 aufgestellt. Die Eichwerte werden bei Block 418 gesetzt, und die Eich-Unterroutine wird abgeschlossen, und das Programm kehrt zum Hauptprogramm zurück (Fig. 6a).

Unter Verweis auf Fig. 6l wird die Verzögerungs-Unterroutine veranschaulicht, welche funktioniert, um die Ausgangsimpulse für das Zählen von Zeitungen in einem gewissen Abstand zueinander anzuordnen. Bei Block 430 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der in einem Zeitsteuerregister von Mikroprozessor 44 gespeicherte Wert größer als oder gleich 10 Millisekunden seit dem vorhergehenden Unterbrechungsimpuls ist. Wenn die Entscheidung "nein" ist, dann wird bei Block 432 die Verzögerung von 10 Millisekunden eingesetzt. Wenn die Entscheidung "ja" war, dann wird bei Block 434 die Ausgabe-Unterroutine (Fig. 6m) aufgerufen. Dann wird bei Block 436 eine Entscheidung getroffen, ob zwei Impulse auszugeben sind. Wenn die Entscheidung "ja" ist, was anzeigt, daß der Wert in Register 23 gleich Drei ist, ein Zeichen dafür, daß zwei Zeitungen vorhanden sind, dann wird eine Verzögerung von 10 Millisekunden bei Block 438 eingeleitet, und die Ausgabe-Unterroutine (Fig. 6m) wird bei Block 440 aufgerufen. Das Programm kehrt dann zur Haupt-Unterroutine (Fig. 6a) zurück.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6m die Ausgabe-Unterroutine veranschaulicht, welche den Impuls ausgibt, um eine monostabile Einrichtung 100 (Fig. 4) zu triggern. Die Ausgabe-Unterroutine funktioniert, um bei Block 442 das Eingabe/Ausgabe-Bit Eins auf Null zu ändern, eine Verzögerung von beispielsweise 5 Millisekunden bei Block 444 einzuführen und bei Block 446 das E/A-Bit Eins wieder zurück auf Eins zu ändern. Die Änderung von E/A-Bit Eins von einer Null auf eine Eins triggert die monostabile Einrichtung 100 (Fig. 4), welche gesetzt wird, um den Impuls über eine Breite von 10 Millisekunden auszugeben. Die durch die Ausgabe-Unterroutine eingeführte Verzögerung ist nicht kritisch, solange sie kleiner als die Ausgabe aus der monostabilen Einrichtung 100 ist.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6n die Fehler-Unterroutine für das Feststellen eines Versagens von Lichtquelle 10 oder ob die Zeitung über das lineare Detektorfeld 8 gegangen ist, um einen Fehlerzustand auszugeben, veranschaulicht. Bei Block 450 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob das E/A-Bit 7 gesetzt ist. Bit 7 ist der Eingang von Detektor "Lampe ein" (Fig. 4). Wenn Bit 7 nicht gesetzt ist, wird bei Block 452 Bit 1 in einem Problemregister in Mikroprozessor 44 gelöscht. Wenn das Bit 7 gesetzt ist, wird bei Block 454 das Bit 1 in dem Problemregister gesetzt. Bei Block 456 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob das Problemregister von einer anderen Stelle in dem Programm aus auf 00HEX gesetzt ist. Wenn die Entscheidung bei Block 456 "ja" ist, dann wird das E/A-Bit 2 bei Block 458 zurückgesetzt, und wenn die Entscheidung "nein" ist, dann wird bei Block 460 das E/A-Bit 2 gesetzt. Das Programm kehrt dann zum Hauptprogramm (Fig. 6a) zurück.

Jetzt wird unter Verweis auf Fig. 6o die Unterbrechungs-Unterroutine veranschaulicht, um eine Unterbrechnung beispielsweise alle 0,33 Millisekunden einzugeben, so daß Mikroprozessor 44 bei Block 480 eine Unterbrechung für die Erhöhung eines Zählers erzeugt. Der Zähler wird bei Block 480 nach der Ausgabe eines Impulses zurückgesetzt. Wenn keine Zeitungen hinter das Detektorfeld 8 gelaufen sind, dann zählt der Zähler weiter. Bei Block 482 wird eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob der Zählwert größer als 3A98HEX ist, was den Durchgang von fünf Minuten repräsentiert. Wenn die Entscheidung "ja" ist, dann wird bei Block 484 das Neueichbit gesetzt, da ja keine Zeitungen das Detektorfeld 8 passiert haben.

Wenn die Entscheidung bei Block 482 "nein" ist, dann wird bei Block 486 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob das Ausgangsimpulsbit gesetzt ist. Wenn das Ausgangsimpulsbit gesetzt ist, dann wird bei Block 488 der Zählwert, der die Zeit zwischen Ausgangsimpulsen repräsentiert, erniedrigt. Dann wird bei Block 490 eine Entscheidung getroffen, um festzustellen, ob die minimale Zeit Null ist. Wenn die Zeit Null ist, wird bei Block 492 der nächste Impuls funktionsfähig gemacht. Wenn die Entscheidung "nein" ist, kehrt das Unterbrechungsprogramm zum Hauptprogramm (Fig. 6a) zurück.

Der Mikroprozessor 44 erzeugt automatisch die Unterbrechung, um das Unterbrechungsprogramm von Fig. 6o abzuarbeiten.

Während die vorliegende Erfindung bezogen auf eine spezielle Ausführungsform beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, da Änderungen darin vorgenommen werden können, die in den Geltungsbereich der Erfindung fallen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]

1. System zum Erhalten eines Zählwertes von überlappten Zeitungen (2), die Seitenkanten haben, wobei die Zeitungen (2) auf einem sich bewegenden Förderer transportiert werden, welches umfaßt:

ein erstes Mittel (16) für das optische Fokussieren des Seitenbildes der Zeitungen (2) auf ein lineares Detektorfeld (8), wobei dieses lineare Detektorfeld (8) quer zu den Seitenkanten der Zeitungen (2) und quer zur Bewegungsachse des Förderers angeordnet ist;

ein zweites Mittel (16) für das serielle Verschieben analoger Ausgangssignale mit einer definierten Taktgeschwindigkeit von diesem linearen Detektorfeld (8) zu einem Differentialverstärkermittel (22), wobei dieses Differentialverstärkermittel weiterhin ein Bezugs-Dunkelpegel-Ausgangssignal (20) von dem linearen Detektorfeld (8) für die Beseitigung der Gleichstrom-Offsetspannung daraus empfängt;

ein drittes Mittel (28), das den Ausgang (24) aus dem Differentialverstärkermittel (22) empfängt, und für die Umwandlung des Ausgangs (24) aus dem Differentialverstärkermittel in ein serielles digitales Ausgangssignal (30), wie es durch einen gewählten Lichtpegel definiert ist;

ein Schieberegister mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang (32), das das Ausgangssignal (30) aus dem dritten Mittel (28) empfängt, gekennzeichnet durch:

ein Mikroprozessormittel (44) für die Entwicklung eines Bildoberseitenprofilwertes des Zeitungsfließbildes, wie es in dem linearen Detektorfeld (8) erscheint, auf Basis des Ausgangs aus dem Schieberegister (32), nachdem alle analogen Ausgangssignale von dem linearen Detektorfeld (8) verschoben sind; ein Mittel (300) für das Vergleichen der Differenz zwischen aufeinanderfolgenden Zeitungs-Bildoberseitenprofilwerten, um eine Ableitung für aufeinanderfolgende Bildoberseitenprofilwerte zu erhalten;

ein Mittel (370) für das Auslösen eines Zeitungszählwert- Ausgangssignals, wenn die Änderungsrate aufeinanderfolgender Bildoberseitenprofilwerte sich vom Positiven zum Negativen ändert;

ein Mittel (382), um einen definitiven Zeitungsdickenwert zu ermitteln, wobei das Zeitungszählwert-Ausgangssignal ein einziges Zählwertinkrement umfaßt, wenn der definitive Zeitungsdickenwert einen geeichten Dickenwert überschreitet und das Zeitungszählwert-Ausgangssignal ein doppeltes Zählwertinkrement umfaßt, wenn die gemessene Zeitungsdicke einen zweiten geeichten Dickenwert überschreitet.

2. System nach Anspruch 1, wobei das Mittel (6) für das optische Fokussieren des Seitenbildes der Zeitungen (2) auf das lineare Detektorfeld (8) eine Lichtquelle (10), ein lichtabschirmendes Element (14), das einen länglichen darin ausgebildeten Durchgangsschlitz (4) hat, wobei dieser Schlitz (4) quer zur Oberfläche des Zeitungsförderers orientiert ist, ein Linsensystem (6), das entlang der Sichtlinie (12) zwischen dem Schlitz (4) und dem linearen Detektorfeld (8) orientiert ist, umfaßt, wobei dieses Linsensystem (6) das durch den Schlitz definierte Bild der Seitenkanten der Zeitungen (2) fokussiert, wobei die Lichtquelle (10) winklig bezogen auf die Sichtlinie (12) zwischen dem linearen Detektorfeld (8) und der Seitenkante der Zeitungen (2) orientiert ist, wodurch Licht jenseits einer vorbestimmten Tiefenschärfe, die durch das Linsensystem (6) definiert wird, ausreichend unter dem einstellbaren Schwellenwertpegel liegt und die Seitenkanten der Zeitungen, die auf das lineare Detektorfeld (8) fokussiert werden, beleuchtet werden.

3. System zum Erhalten eines Zählwertes von überlappten Zeitungen (2), die Seitenkanten haben, wobei die Zeitungen (2) auf einem sich bewegenden Förderer transportiert werden, welches umfaßt:

ein lineares CCD-Feld (8), das quer zu den Seitenkanten der Zeitungen (2) und quer zur Förderer-Bewegungsachse orientiert ist;

ein Mittel (6) für das optische Fokussieren des Seitenbildes der Zeitungen auf das lineare CCD-Feld (8);

ein Mittel (32) für das kontinuierliche serielle Verschieben von Ausgabesignalen (30) von dem linearen CCD-Feld (8) mit einer durch einen Taktgeber definierten Rate, gekennzeichnet durch:

ein Signalverarbeitungsmittel (44) für das Empfangen der seriell verschobenen Ausgangssignale (30) von dem linearen CCD-Feld (8), nachdem alle Ausgangssignale von diesem linearen CCD-Feld (8) verschoben worden sind,

wobei dieses Signalverarbeitungsmittel (44) ein Mittel (254) für das Entwickeln von durch einen Taktgeber definierten, sich wiederholenden, sequentiellen, digitalen Werten umfaßt, die, wenn die Zeitungen (2) vorbei an dem linearen CCD-Feld (8) gefördert werden, für das Oberseitenprofil der Zeitungen maßgeblich sind;

ein Mittel (300) für das Vergleichen jedes der digitalen Werte mit dem nächstvorangehenden dieser digitalen Werte, um Ableitungswerte des Oberseitenprofils der Zeitungen (2) zu erhalten;

ein Mittel (370) für das Auslösen eines Zeitungszählwert- Ausgabeinkrements, wenn sich dieser Ableitungswert vom Positiven zum Negativen ändert;

ein Mittel (382), um einen definitiven Zeitungs-Dickenwert aus einem Vergleich zwischen dem vorhergehenden Zeitungs-Oberseitenprofil- und dem gegenwärtigen Zeitungs-Oberseitenprofilwert und einen Differenzwert zu entwickeln, der aus Änderungen von Stichprobe zu Stichprobe vom Positiven zum Negativen der gegenwärtigen Zeitung berechnet wird, wobei dieses Zeitungs-Zählwertausgangssignal ein einzelnes Zählwertinkrement umfaßt, wenn der definitive Zeitungs-Dikkenwert einen geeichten Dickenwert überschreitet, und wobei dieses Zeitungs-Zählwertausgangssignal ein doppeltes Zählwertinkrement umfaßt, wenn der Zeitungsdickenwert einen zweiten geeichten Dickenwert überschreitet.

4. System nach Anspruch 3, wobei das Mittel (6) für das optische Fokussieren des Seitenbildes der Zeitungen (2) auf das lineare CCD-Feld (8) eine Lichtquelle (10), ein Lichtabschirmelement (14), das einen darin ausgebildeten länglichen Durchgangsschlitz (4) umfaßt, wobei dieser Schlitz (4) quer zur Oberfläche des Zeitungsförderers orientiert ist, und ein Linsensystem (6) umfaßt, das entlang der Sichtlinie (12) zwischen dem Schlitz (4) und dem CCD-Feld (8) angeordnet ist, wobei dieses Linsensystem (6) das durch den Schlitz definierte Bild der Seitenkanten der Zeitungen (2) auf das lineare CCD-Feld (8) fokussiert, wobei die Lichtquelle (10) winklig bezogen auf die Sichtlinie (12) zwischen dem linearen CCD-Feld (8) und der Seitenkante der Zeitungen (2) orientiert ist, wodurch Licht jenseits einer vorbestimmten Tiefenschärfe, die durch das Linsensystem (6) definiert wird, um einen angemessenen Wert unterhalb des einstellbaren Schwellenwert-Feststellpegels liegt und die Seitenkanten der Zeitungen, die auf das lineare CCD-Feld (8) fokussiert werden, beleuchtet werden.

5. Verfahren, um einen Zählwert für überlappte Zeitungen (2), die auf einem sich bewegenden Förderer transportiert werden, durch Bildanalyse des Bildes der Seitenkanten dieser Zeitungen (2) zu erhalten, wenn das fokussierte Bild auf ein lineares CCD-Feld (8) auftrifft, das quer zu den Zeitungs- Seitenkanten (2) und quer zur Förderer-Bewegungsachse orientiert ist, welches Verfahren die folgenden sich wiederholenden, sequentiellen Schritte umfaßt:

serielles Verschieben analoger Ausgangssignale (16) aus dem linearen CCD-Feld (8) und eines Referenz-Lichtpegel- Ausgangssignals (20) zu einem Differentialverstärker (22), um den Gleichstrom-Offset daraus zu entfernen, es zu verstärken und Hochfrequenzrauschen daraus zu entfernen;

Konvertieren (28) des analogen Ausgangssignals aus dem Differentialverstärker (22) in ein serielles digitales Ausgangssignal (30), wie es durch einen gewählten Lichtpegel definiert wird;

Anlegen des seriellen digitalen Ausgangssignals (30) an ein Schieberegister (32) mit seriellem Eingang und parallelem Ausgang;

Speichern des parallelen Ausgangs aus dem Schieberegister (32) in einem Speicher mit adressierbarem Zugriff (36), gekennzeichnet durch:

Übertragen der Daten in dem Speicher mit adressierbarem Zugriff (36) in einen Mikroprozessor (44) für das Entwickeln (254) eines definitiven Wertes des Oberseitenprofils des Zeitungsbildes, wie es auf dem linearen CCD-Feld (8) erscheint, nachdem alle analogen Ausgangssignale aus dem linearen CCD-Feld (8) verschoben worden sind;

Erhalten der Differenz (300) zwischen aufeinanderfolgenden definitiven Zeitungsbild-Oberseitenwerten, um einen Wert zu erhalten, der definitiv für die Änderungsrate der definitiven Oberseitenwerte ist;

Bestimmen (370) der Dicke der Zeitungen, wenn sich die Änderungsrate der definitiven Oberseitenwerte vom Positiven zum Negativen ändert;

Auslösen (382) eines einzelnen Zählwertinkrements, wenn die Änderungsrate aufeinanderfolgender definitiver Oberseiten-Zählwerte vom Positiven zum Negativen übergeht und die gemessene Dicke der Zeitungen einen ersten geeichten Dickenwert überschreitet; und

Auslösen (382) eines doppelten Zählwertinkrements, wenn sich die Änderungsrate aufeinanderfolgender definitiver Oberseitenwerte vom Positiven zum Negativen ändert und die gemessene Dicke der Zeitungen einen zweiten geeichten Dikkenwert überschreitet.







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