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Dokumentenidentifikation DE69106555T2 18.05.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0449220
Titel Verfahren zur Erzeugung registerhaltiger Muster aus einem Metallband und die zugehörige Vorrichtung.
Anmelder Enamel Products & Plating Co., Mckeesport, Pa., US
Erfinder La Mantia, Philip J.,, Verona, PA 15147, US;
Hardick, George, Pittsburgh, PA 15241, US;
Campbell, Ralph,, Pittsburgh, PA 15236, US
Vertreter Hoormann, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 28209 Bremen; Goddar, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Liesegang, R., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 80801 München; Winkler, A., Dr.rer.nat., 28209 Bremen; Tönhardt, M., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 40593 Düsseldorf; Stahlberg, W.; Kuntze, W.; Kouker, L., Dr.; Huth, M.; Ebert-Weidenfeller, A., Dr. jur., 28209 Bremen; Nordemann, W., Prof. Dr.; Vinck, K., Dr.; Hertin, P., Prof. Dr.; vom Brocke, K., 10719 Berlin; Omsels, H., 80801 München; Schellenberger, M., Dr., Rechtsanwälte, 04103 Leipzig
DE-Aktenzeichen 69106555
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, LU
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.03.1991
EP-Aktenzeichen 911047934
EP-Offenlegungsdatum 02.10.1991
EP date of grant 11.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.05.1995
IPC-Hauptklasse B41F 33/14

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines registerhaltigen Musters auf einem Metallband und eine damit zusammenhängende Vorrichtung und, genauer gesagt, betrifft sie solch ein System, das für eine präzise Kontrolle des Musters ausgelegt ist, um eine effizientere Verwendung des Metallbandes bei der Herstellung von Produkten daraus zu erleichtern.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Es ist bekannt gewesen, Produkte durch Erzeugung wiederholter Muster von gedruckten Elementen auf Metallband zu erzeugen und anschließend Teilstücke des Metallbandes abzutrennen, die jedes eines der Muster enthalten, und dieselben zu Produkten auszuformen. Unter den vielen Verwendungen für solche Bänder sind die Herstellung von Verpackungs- und Bauprodukten gewesen, wie etwa zum Beispiel Dosenabschlußmaterial und Türen.

Eines der Probleme mit solchen Bändern ist, daß selbst geringfügige Abweichungen von Toleranzen in der Längsrichtung eine ausreichend große kumulative Wirkung haben könnten, daß ein Endverbraucher beträchtliches Abfallmaterial haben könnte. Ein Endverbraucher, der Lochstanzen besitzt die eingerichtet sind, um Teilstücke des Bandes an vorbestimmten Stellen auszustanzen, kann als ein Ergebnis ein mangelhaftes Produkt erzeugen. Wenn das vorbestimmte Muster von diesen Stellen abweicht, wird das ausgestanzte Teilstück des Metalls nicht das vollständige Musterbild enthalten.

Obgleich solches Ausstanzen von Mustern aus Ausgangsmaterial leicht innerhalb von Toleranzen durchgeführt werden kann, wenn diskrete Bleche mit relativ geringen Längen eingesetzt werden, bleibt das Problem bei langen Bändern von Metallband bestehen.

US-A-3081700 offenbart eine Vorrichtung zum Drucken kontinuierlicher Metallbänder, wobei Mittel vorgesehen sind, um sicherzustellen, daß das Drucken im angemessenen Register mit den Stellen auf dem Band bleibt, an denen das letztere letztendlich zur Ausformung zu Behältern oder anderen Gegenständen geschnitten werden wird. In dieser Vorrichtung drückt eine elastisch bereifte Walze auf das Metallband unmittelbar stromaufwärts von Druckwalzen, angetrieben durch einen Elektromotor und damit zusammenhängenden Antriebszug, dessen Geschwindigkeit elektrisch steuerbar ist. Die elastisch bereifte Walze und eine der Druckwalzen sind so angeordnet, daß sie entsprechende Synchros antreiben, die miteinander verbunden sind, um ein Signal in Abhängigkeit von der Disparität zwischen der Winkelposition des Rotors des Synchros für die elastisch bereifte Walze und der Winkelposition des Rotors des Synchros für die Druckwalze relativ zu einer entsprechenden Bezugsposition zu erzeugen. Dieses Signal wird verstärkt und verwendet, um eine Feinsteuerung der Ausgangsgeschwindigkeit des Druckwalzen-Antriebszuges bereitzustellen, wodurch ein Regelkreis aufgebaut wird, der eine vorbestimmte Winkelphasenrelation zwischen der elastisch bereiften Walze und den Druckwalzen halten und damit das gewünschte Register halten kann. Diese Vorrichtung ist jedoch klar angewiesen auf das Nicht-Auftreten von Schlupf zwischen einer Walze und dem Band, um das gewünschte Register zu halten (d.h. zwischen der elastisch bereiften Walze und dem Band) und muß folglich darin versagen, das gewünschte Register zu halten, wenn solcher Schlupf auftritt.

Die vorliegende Erfindung hat eine Lösung für die oben beschriebenen Probleme zur Verfügung gestellt.

Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Erzeugung eines registerhaltigen Musters auf einem Metallband zur Verfügung gestellt, welches das Bereitstellen von Musterauftragswalzenmitteln und Antriebsmitteln zum Drehen besagter Auftragswalzenmittel das Bewegen besagten Metallbandes in Längsrichtung an besagten Auftragswalzenmitteln vorbei, in Kontaktbeziehung damit, und das Herstellen eines Musters auf besagtem sich bewegenden Band durch besagte Musterauftragswalzenmittel umfaßt gekennzeichnet durch das Messen der Musterlänge (A) und Vergleichen derselben mit der gewünschten Musterlänge und das Einstellen der Umdrehungsgeschwindigkeit besagter Musterauftragswalzenmittel, wenn die gemessene Musterlänge (A) von der gewünschten Musterlänge um einen vorbestimmten Betrag abweicht.

Wenn somit die gemessene Musterlänge geringer ist als die gewünschte Musterlänge, wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der Musterauftragswalzenmittel verringert. In ähnlicher Weise wird, wenn die gemessene Musterlänge länger ist als die gewünschte Musterlänge, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Musterauftragswalzenmittel erhöht.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Erzeugung eines registerhaltigen Musters auf einem Metallband zur Verfügung gestellt, umfassend Musterauftragswalzenmittel zum Aufbringen eines Musters auf besagtes Band, Mittel zum Bewegen besagten Metallbandes in Längsrichtung vorbei an besagten Musterauftragswalzenmitteln in Kontakt damit, Antriebsmittel zum Drehen besagter Musterauftragswalzenmittel, wobei besagte Antriebsmittel einen Motor besitzen, gekennzeichnet durch Bandliniengeschwindigkeits-Überwachungsmittel zur Überwachung der Liniengeschwindigkeit des Metallbandes, Musterlängen-Überwachungsmittel zum Messen der Musterlänge, Motorgeschwindigkeits-Überwachungsmittel zum Messen der Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors, Mikroprozessormittel zur Aufnahme von Information von besagten Bandliniengeschwindigkeits-Überwachungsmitteln, besagten Musterlängen-Überwachungsmittel und besagten Motorgeschwindigkeits-Überwachungsmitteln, wobei besagte Mikroprozessormittel Information hinsichtlich der gewünschten Musterlänge enthalten und besagte Mikroprozessormittel Mittel zur Verwendung aller besagten Information besitzen, um festzustellen, ob eine Nachstellung besagter Motorgeschwindigkeit vorgenommen werden sollte, und solch eine Nachstellung einzuleiten, wenn die gewünschte Musterlänge von der gemessenen Musterlänge um einen vorbestimmten Betrag abweicht.

Eine Ausführungsform der Erfindung ist unten unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Figur 1 ist eine schematische Teildraufsicht auf eine Form eines gemusterten Bandes der vorliegenden Erfindung,

Figur 2 ist ähnlich zu Figur 1, aber mit einem modifizierten Muster,

Figur 3 ist eine schematische Darstellung, die einen Typ von Bandverarbeitungssystem darstellt, der bei der vorliegenden Erfindung einsetzbar ist,

Figur 4 ist ein Flußdiagramm des Systems einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Wie hierin verwendet, bedeutet der Begriff "Muster" eine Reihe von ähnlichen oder identischen, zueinander mit Abstand angeordneten Teilstücken auf einem Metallband, die durch Drucken, Beschichten, Prägen oder Kombinationen davon und anderen Mitteln zur Änderung des Aussehens oder der Kontur von Teilstükken des Bandes hergestellt sind.

Wie hierin verwendet, bedeutet "Mustereinheit" ein einzelnes Muster-Teilstück, das wiederholt wird, um ein Muster zu erzeugen.

Wie hierin verwendet, bedeutet "registerhaltiges Muster" eine wiederholte Mustereinheit, die mit einer vorbestimmten Dimensionsbeziehung der Mustereinheiten zueinander oder dem Band oder beiden hergestellt ist.

Der Begriff "Musterlänge" bedeutet den Abstand zwischen zwei identischen Teilstücken von benachbarten gemusterten Einheiten in der Längsrichtung.

Nunmehr spezifischer auf Figur 1 bezugnehmend, ist dort ein länglicher Abschnitt 2 eines Metallbandes mit einer Breite W dargestellt. Dieser Abschnitt besitzt ein Muster, das aus einer Mehrzahl von Mustereinheiten 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26 gebildet ist. Diese Mustereinheiten können mit irgendwelchen gewünschten Mitteln in irgendeiner gewünschten Form oder Größe relativ zum Band 30 hergestellt sein. Es wird angemerkt, daß die Muster, wie dargestellt, eine Musterlänge A besitzen, die in der dargestellten Form zwischen einem Ende von Mustereinheit 6 und einem entsprechenden Ende von Mustereinheit 12 gemessen worden ist. Der Abstand in Querrichtung zwischen zwei Mustern, der als die "Musterbreite" bezeichnet werden kann, ist durch den Buchstaben D angegeben, wie zwischen den Mustereinheiten 16 und 18 dargestellt. Mustereinheit 8 besitzt eine Kante, die sich in einem Abstand B von Kante 32 des Bandes befindet, und Mustereinheit 4 besitzt eine Kante, die sich in einem Abstand C von Bandkante 34 befindet. Man wird anerkennen, daß beim Messen von Abständen zwischen Mustern oder Mustern und Bandkanten jeder gewünschte Bezugspunkt auf der Mustereinheit verwendet werden kann.

Bei der Überwachung der Herstellung eines registerhaltigen Musters gemäß dem System der vorliegenden Erfindung wird die gewünschte Musterlänge A und Musterbreite D mit der tatsächlich gemessenen Musterlänge oder -breite verglichen werden, um zu bestimmen, ob es eine Abweichung von der gewünschten Positionierung gegeben hat.

Ebenfalls in Figur 1 ist eine Registrierungsmarkierung 40 auf dem Bandteilstück 30 dargestellt. Diese kann vom Endverbraucher benutzt werden, der das registerhaltige Musterband in eine Vielzahl von Einzelprodukten umwandelt, um die Registrierung des Bandes mit der Verarbeitungsausrüstung des Endverbrauchers zu erleichtern. Eine Vielzahl solcher Registrierungsmarkierungen 40 kann an in Längsrichtung mit Abstand voneinander entfernten Stellen auf dem Band angeordnet sein. In der Alternative kann der (die) Endverbraucher(in) ein Teil des Musters als einen Bezugspunkt verwenden, um seine oder ihre Verarbeitungsausrüstung einzustellen.

Bezugnehmend auf Figur 2 ist ein Bandabschnitt dargestellt, der eine Vielzahl von Mustereinheiten unterschiedlicher Natur aufweist. In dieser Ausführungsform kann die Mustereinheit ein äußeres Bild 44 besitzen, in dem ein inneres Bild 46 vorgesehen worden ist. Diese zwei Bilder können unterschiedliche Formen annehmen. Zum Beispiel kann Musterelement 44 eine bestimmte Farbe oder ein bestimmtes graphisches Konzept aufweisen, wobei Musterelement 46 eine unterschiedliche Farbe oder ein unterschiedliches graphisches Konzept aufweist. In der Alternative kann eines der zwei Elemente 44, 46 durch Metallverformung, wie zum Beispiel durch Prägung, hergestellt werden, und das andere durch Aufbringen des unterschiedlichen Materials, wie durch Beschichtung oder Bedrucken. Indizierung kann in diesem Zusammenhang durch Verwendung einer Bezugsgröße, wie etwa der Musterlänge P, gemessen von den Mittelmustern, oder Überwachen der Beziehung zwischen einem Element zu einem anderen, wie etwa durch Halten des Abstands R zwischen dem Mittelpunkt von Musterelement 48 und dem Rand von Musterelement 50, verwendet werden.

Nunmehr spezifischer bezugnehmend auf Figur 3 ist eine schematische Darstellung einer typischen Bandverarbeitungslinie zur Herstellung eines Musters auf Metallband dargestellt. Das Band 60, das sich in der durch die Pfeile angegebenen Richtung bewegt, wird durch die Mitläuferwalze 62, die Lenkwalzen 64, 66 gehalten und tritt schließlich nach Aufbringen des Musters zur Trocknung des Musters in Ofen 70 ein. Wenn der Prozess ein Muster betrifft, das keine Aushärtung benötigt, wie bei bestimmten Beschichtungen oder Metallformung, kann der Ofen 70 weggelassen werden.

Im Musterauftragsabschnitt der Vorrichtung geht das Band 60 in Längsrichtung zwischen einem Paar optischer Sensoren 72, 74 hindurch, welches das Lenken, d.h. die angemessene Seitenpositionierung der Walzen in Bezug auf die Vorrichtung, erleichtert. Für die Aufrechterhaltung der Seitensteuerung durch die optischen Mittel 72, 74 können Lenkeinrichtungen verwendet werden, die den Fachleuten auf diesem Gebiet bekannt sind. Eine geeignete Einrichtung ist diejenige, die entweder von North American Steering oder Fife Corporation erhältlich ist, und wird aus Seitenlenkmitteln mit zwei Walzen und Bandzentrierungs-Fotooptiken bestehen. Das optische System tastet die Seitenposition des Bandes ab und übermittelt ein Signal durch eine Hochgeschwindigkeitsleistungseinheit, die ihrerseits einen hydraulischen Zylinder aktivieren kann, um die Position des Bandes zu korrigieren, bevor es aus den Toleranzen läuft.

Das Band bewegt sich dann über die Walzen 80, 82. Die Grundmusterauftragswalzenmittel, in der dargestellten Form, schließen eine Dosierwalze 84 ein, die mit einer Aufnahmewalze 86 zusammenwirkt, um den Auftrag der angemessenen Materialmenge an den angemessenen Positionen auf dem Band 60 zu erleichtern. Die Auftragswalze 88 erhält Material von der Aufnahmewalze 80, die dasselbe aus dem Vorratsbehälter 90 erhalten hat, und trägt das Material durch Rollkontakt mit dem Band 60 darauf auf. Wenn gewünscht, können die zusätzlichen Walzen 92, 94 und 96, 98 verwendet werden, um zusätzliche Muster oder Beschichtungen auf das Band 60 aufzubringen. Das Bandteilstück 100, mit dem aufgebrachten registerhaltigen Muster, tritt dann in den Ofen 70 ein.

Unter Bezugnahme auf Figur 4 wird nunmehr das Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Aufbringen des registerhaltigen Musters betrachtet werden. Es ist daran gedacht, daß die vorliegende Erfindung die Musterlänge mit großer Präzision steuern kann, um ein Band herzustellen, das vom Endverbraucher verwendet werden kann, der eine Vielzahl von Einzelprodukten aus dem Band mit einem Minimum an Ausschuß und Produktverlust herstellt.

In der dargestellten Form wird die Auftragswalze 88 von einem Motor 102, der ein geeigneter Gleichstrommotor sein kann, durch Getriebe 104 mit geeigneten verbindenden Antriebswellen 106, 108 gedreht. Zur Vereinfachung der Offenbarung ist ein direkter Antrieb der Auftragswalze 88 dargestellt worden. In der Praxis können andere Anordnungen eingesetzt werden, wobei z.B. die Aufnahmewalze 86 mit der Auftragswalze 88 verzahnt und von Motor 102 angetrieben wird. In jedem Fall erzeugt der Motor eine entsprechende Drehbewegung der Auftragswalze 88. Die Liniengeschwindigkeit des Bandes 60 wird mit Hilfe von Bezugswalze 62 überwacht, die vorzugsweise einen feststehenden Bezugspunkt darauf aufweist. Der Bezugspunkt wird bei jeder Umdrehung vor einer Fotozelle 110 vorbeigehen, wodurch ermöglicht wird, daß die Fotozelle der Liniengeschwindigkeit des Bandes 60 entsprechende Ausgangsimpulse liefert. In ähnlicher Weise wird Fotozelle 114 die Musterlänge von jedem der auf das Band durch die Musterauftragswalzenmittel 88 aufgebrachten Muster messen und entsprechende Ausgangsimpulse aussenden. Die Liniengeschwindigkeit und Musterlänge werden über die Leitung 120 bzw. 122 zum Vergleicher 126 geliefert, der Information hinsichtlich der gewünschten Musterlänge enthält. Er stellt einen Vergleich an zwischen der gewünschten Musterlänge und der gemessenen Musterlänge und verwendet auch die Information hinsichtlich der Liniengeschwindigkeit, die konstant sein sollte. Wenn ein Unterschied zwischen der tatsächlichen und gewünschten Musterlänge auftritt und wenn solch ein Unterschied eine vorbestimmte Grenze überschreitet, wird der Vergleicher 126 ein Korrektursignal an die Steuerung 130 abgeben. Wenn die tatsächliche gemessene Musterlänge geringer ist als die gewünschte Musterlänge, wird der Vergleicher 126 ein Signal über Leitung 132 an die Steuerung 130 abgeben, um die Walzengeschwindigkeit der Musterauftragswalzenmittel 88 zu senken. Wenn die gemessene Musterlänge größer ist als die gewünschte Musterlänge, wird der Vergleicher 126 ein Signal über Leitung 134 an die Steuerung 130 abgeben, um die Walzengeschwindigkeit der Musterauftragswalzenmittel 88 zu erhöhen. Ein geeigneter Vergleicher ist derjeniger der von HB Registration Corporation of New Jersey als eine Registrierungseinrichtung unter der Markenbezeichnung "Length-O-Trol II" vertrieben wird.

Die Steuerung 130 erhält Information hinsichtlich der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motor 102 mittels eines Tachometers 140. Der Tachometer 140 liefert eine Vielzahl von Impulsen, die zum Beispiel in der Größenordnung von bis zu 240 Impulsen pro Motorumdrehung liegen können, über Leitung 142 an die Steuerung 130. Das Ausgangssignal der Steuerung, das auf Information anspricht, die von Vergleicher 126 und Tachometer 140 erhalten wird, wird über Leitung 144 zum Motor 102 übermittelt, um die Geschwindigkeit in der geeigneten Art und Weise zu verändern, wo ein solcher Vorgang erwünscht ist.

Die Steuerung 130 kann eine Steuerung sein, die von General Electric erhältlich ist, und kann aus der Gleichstrom-Serie Six DC 300 von Antriebskontrollen stammen.

Die Steuerung 130 erhält auch Informationen hinsichtllich der die Liniengeschwindigkeit durch Bezugswalze 62, ihren verbundenen Tachometer 156 und Leitung 152. Der Tachometer 156 liefert auch Information in der Form von Impulsen, die zum Beispiel in der Größenordnung von 2.500 Impulsen pro Umdrehung liegen können. Die Steuerung 130 verwendet die Information, um die Liniengeschwindigkeit des Bandes sehr genau zu bestimmen.

Man wird anerkennen, daß aus Bequemlichkeit der Bezugnahme hierin bei Bezugnahme auf die Art und Weise der Herstellung eines registerhaltigen Musters Bezug genommen worden ist auf Musterauftragswalzenmittel. Man wird verstehen, daß ein solcher Ausdruck als breit genug angenommen werden soll, um alle Arten von Mitteln zur Abscheidung von Material auf einem Band sowie Metallformungsvorrichtungen, wie etwa Prägewalzen oder Walzen, die das Metall ausprägen, einzuschließen.

Beispielhaft kann die Bezugswalze 62, die zur Bestimmung der Liniengeschwindigkeit eingesetzt wird, einen Umfang in der Größenordnung von 42 cm (17,125 Inches) besitzen. Das Getriebe 104 kann ein Verhältnis von 1.839/2,02,1 besitzen, die Riemenscheibe ein 1:1-Verhältnis und die Musterauftragswalze kann einen Umfang von etwa 61 cm (24,75 Inches) besitzen. Wo Prägung oder Ausprägung in Betracht gezogen wird, kann die Bezugswalze 62 einen Umfang von 35,5 cm (14,460 Inches) besitzen, das Getriebe ein Verhältnis von 1.900/136, die Riemenscheibe ein Verhältnis von 3,11 zu 1, wobei die Prägewalze einen Umfang von 198 cm (80,75 Inches) besitzt. Im allgemeinen werden die Metallbänder aus Aluminium oder Stahl sowie Legierungen derselben bestehen und können zum Beispiel eine Dicke von etwa 0,12 mm bis 21 mm (0,005 bis 0,85 Inches) besitzen, wobei die Breite im Bereich von 12,5 mm bis 180 cm (1/2 Inch bis 72 Inches) liegt. Mit dem System für die vorliegende Erfindung können Toleranzen auf dem registerhaltigen Muster im Bereich von ± 0,4 mm (1/64stel eines Inches) oder besser aufrechterhalten werden.

Falls gewünscht können die Mikroprozessormittel, die zur Vereinfachung der Bezugnahme als aus dem Vergleicher 126 und der Steuerung 130 sowie den damit verbundenen Anschlüssen bestehend angesehen werden können, mit irgendwelchen geeigneten Mitteln, die den Fachleuten auf diesem Gebiet gut bekannt sind, programmiert werden. Falls gewünscht können die Mikroprozessormittel mit Mitteln zur Aufzeichnung von Teilstücken des Bandes, in denen Abweichungen von der gewünschten Musterlänge erfaßt worden sind, versehen sein. Diese aufgezeichnete Geschichte des Bandes kann dem Endverbraucher geliefert werden, der dann diese Information verwenden kann, um zu veranlassen, daß die Verarbeitungsanlage diese Teilstücke des Bandes, in denen Toleranzen überschritten worden sind, überspringt.

Obgleich bestimmte Ausführungsformen der Erfindung oben zu Veranschaulichungszwecken beschrieben worden sind, wird den Fachleuten auf diesem Gebiet deutlich werden, daß zahlreiche Variationen der Details durchgeführt werden können, ohne von der Erfindung abzuweichen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die oben beschrieben ist, erzeugt ein präzise gesteuertes registerhaltiges Muster auf dem Metallband.

Die vorliegende Erfindung kann beim Bedrucken, Beschichten, Prägen oder anderen Mitteln zur Bereitstellung von diskreten Mustern auf einer Metalloberfläche verwendet werden.

Die beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dazu geeignet, Toleranzen sowohl in Längsrichtung des Bandes als auch in Querrichtung zu kontrollieren.

Ein System, das die vorliegende Erfindung verkörpert, kann ohne weiteres in existierende Bandverarbeitungsvorrichtungen nachgerüstet werden.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zur Erzeugung eines registerhaltigen Musters auf einem Metallband, welches das Bereitstellen von Musterauftragswalzenmitteln (88) und Antriebsmitteln (103, 104) zum Drehen besagter Auftragswalzenmittel (88), das Bewegen besagten Metallbandes (60) in Längsrichtung an besagten Auftragswalzenmitteln (88) vorbei, in Kontaktbeziehung damit, und das Herstellen eines Musters (4-26, 44-50) auf besagtem sich bewegenden Band (60) durch besagte Musterauftragswalzenmittel (88) umfaßt gekennzeichnet durch das Messen der Musterlänge (A) und das Vergleichen derselben mit der gewünschten Musterlänge und das Einstellen der Umdrehungsgeschwindigkeit besagter Musterauftragswalzenmittel (88), wenn die gemessene Musterlänge (A) von der gewünschten Musterlänge um einen vorbestimmten Betrag abweicht.

2. Das Verfahren nach Anspruch 1, welches das Überwachen der Bandliniengeschwindigkeit einschließt.

3. Das Verfahren nach Anspruch 2, welches das Messen besagter Liniengeschwindigkeit mit Hilfe einer Bezugswalze (62) einschließt die in Kontakt mit besagtem sich bewegenden Band steht.

4. Das Verfahren nach Anspruch 3, welches das Verringern der Geschwindigkeit besagter Musterauftragswalzenmittel (88) einschließt wenn besagte Musterlänge (A) geringer ist als die gewünschte Musterlänge.

5. Das Verfahren nach Anspruch 4, welches das Erhöhen der Geschwindigkeit besagter Musterauftragswalzenmittel (88) einschließt wenn besagte Musterlänge (A) länger ist als die gewünschte Musterlänge.

6. Das Verfahren nach Anspruch 5, welches das Einsetzen von Mikroprozessormitteln (126, 130) einschließt um besagten Vergleich zwischen besagter gemessenen Musterlänge (A) und besagter gewünschten Musterlänge zu bewirken.

7. Das Verfahren nach Anspruch 6, welches das Einsetzen optischer Abtastmittel (72, 74) in Zusammenwirken mit besagter Bezugswalze (62) einschließt um besagte Liniengeschwindigkeit zu messen.

8. Das Verfahren nach Anspruch 7, welches das Einsetzen optischer Abtastmittel (72, 74) einschließt um besagte Musterlänge (A) zu messen.

9. Das Verfahren nach Anspruch 8, welches das Bereitstellen besagter Antriebsmittel mit Motormitteln (102) und das Überwachen der Geschwindigkeit besagter Motormittel durch Tachometermittel (140) einschließt.

10. Das Verfahren nach Anspruch 9, welches das Herstellen besagten Musters durch Drucken einschließt.

11. Das Verfahren nach Anspruch 9, weiches das Herstellen besagten Musters durch Metallprägen einschließt.

12. Das Verfahren nach Anspruch 9, welches das Übermitteln von Impulsen von besagtem Tachometer (140) an besagten Mikroprozessor (126, 130) einschließt, die der Geschwindigkeit besagten Motors (102) entsprechen.

13. Das Verfahren nach Anspruch 6, welches das Einsetzen von Vergleichermitteln (126) innerhalb besagter Mikroprozessormittel (126, 130), um besagten Vergleich zu bewirken, und das Übermitteln von Ausgangssignalen von besagten Vergleichermitteln (126) zu Steuerungsmitteln (130) innerhalb besagter Mikroprozessormittel (126, 130) einschließt, wenn eine Nachstellung der Drehgeschwindigkeit besagter Auftragswalzenmittel (88) vorgenommen werden soll.

14. Das Verfahren nach Anspruch 13, welches das Bewirken besagter Geschwindigkeitsnachstellung besagter Auftragswalzenmittel (88) durch ein Ausgangssignal von besagter Steuerung (130), das die Geschwindigkeit besagten Motors (102) nachstellt, einschließt.

15. Vorrichtung zur Erzeugung eines registerhaltigen Musters auf einem Metallband, umfassend Musterauftragswalzenmittel (88) zum Aufbringen eines Musters auf besagtes Band, Mittel zum Bewegen besagten Metallbandes in Längsrichtung vorbei an besagten Musterauftragswalzenmitteln in Kontakt damit, Antriebsmittel (103, 104) zum Drehen besagter Auftragswalzenmittel (88), wobei besagte Antriebsmittel einen Motor (102) besitzen, gekennzeichnet durch Bandliniengeschwindigkeits-Überwachungsmittel (62, 158) zur Überwachung der Liniengeschwindigkeit des Metallbandes, Musterlängen-Überwachungsmittel (114) zum Messen der Musterlänge, Motorgeschwindigkeits-Überwachungsmittel (140) zum Messen der Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors (102), Mikroprozessormittel (126, 130) zur Aufnahme von Information von besagten Bandliniengeschwindigkeits- Überwachungsmitteln (62, 156), besagten Musterlängen- Überwachungsmitteln (114) und besagten Motorgeschwindigkeits- Überwachungsmitteln (140), wobei besagte Mikroprozessormittel (126, 130) Information hinsichtlich der gewünschten Musterlänge enthalten und besagte Mikroprozessormittel (126, 130) Mittel zur Verwendung aller besagten Information besitzen, um festzustellen, ob eine Nachstellung besagter Motorgeschwindigkeit vorgenommen werden sollte, und solch eine Nachstellung einzuleiten, wenn die gewünschte Musterlänge von der gemessenen Musterlänge um einen vorbestimmten Betrag abweicht.

16. Die Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei besagte Bandliniengeschwindigkeits-Überwachungsmittel eine Bezugswalze (62) und Tachometermittel (156) zum Abtasten der Umdrehungsgeschwindigkeit besagter Bezugswalze (62) einschließen.

17. Die Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei besagte Musterlängen-Überwachungsmittel optische Abtastmittel (114) einschließen.

18. Die Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei besagte Motor (102) geschwindigkeits-Überwachungsmittel Tachometermittel (140) einschließen.

19. Die Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei besagte Mikroprozessormittel (126, 130) Vergleichermittel (126) zur Aufnahme von Information im Hinblick auf abgetastete Liniengeschwindigkeit und abgetasteten Musterlänge (A) einschließen, wobei besagte Vergleichermittel Information im Hinblick auf die gewünschte Musterlänge enthalten und so arbeiten, daß ein Vergleich zwischen besagter abgetasteter Musterlänge (A) und besagter gewünschten Musterlänge erfolgt.

20. Die Vorrichtung nach Anspruch 19, wobei besagte Musterauftragswalzenmittel (88) Mittel zum Drucken auf besagtem Metallband einschließen.

21. Die Vorrichtung nach Anspruch 19, wobei besagte Musterauftragswalzenmittel Mittel zum Prägen besagten Metallbandes einschließen.







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