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Schneidanordnung mit einer Schaltung zum Detektieren eines Fehlschnitts - Dokument DE4441573A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4441573A1 24.05.1995
Titel Schneidanordnung mit einer Schaltung zum Detektieren eines Fehlschnitts
Anmelder Ranpak Corp., Concord Township, Ohio, US
Vertreter Bardehle, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw.; Pagenberg, J., Dr.jur., Rechtsanw.; Dost, W., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Altenburg, U., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte; Frohwitter, B., Dipl.-Ing., Rechtsanw.; Geißler, B., Dipl.-Phys.Dr.jur., Pat.- u. Rechtsanw.; Dosterschill, P., Dipl.-Ing.Dipl.-Wirtsch.-Ing.Dr.rer.pol.; Rost, J., Dipl.-Ing., 81679 München; Kahlhöfer, H., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 40474 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 22.11.1994
DE-Aktenzeichen 4441573
Offenlegungstag 24.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.05.1995
IPC-Hauptklasse B31D 1/00
IPC-Nebenklasse B31B 1/14   B26D 1/08   B26D 5/32   G05D 15/01   
IPC additional class // B65D 81/02  
Zusammenfassung Diese Erfindung betrifft eine Schneidanordnung an einer Umwandlermaschine zur Erzeugung eines Dämpfungsunterlegprodukts mit einer Schaltung zum Detektieren eines Fehlschnitts. Aufgrund der Detektion eines Fehlschnitts kann ein übermäßiger Verschleiß der Maschine verhindert werden.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft im allgemeinen eine Schneidanordnung, die eine Schaltung zum Detektieren eines Schneidfehlers bzw. Fehlschnitts aufweist. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf einen Schaltkreis zur Detektion eines Schneidfehlers, der feststellt, wenn eine Schneidvorrichtung dabei versagt hat, einen Schneidprozeß innerhalb eines vorgeschriebenen Zeitabschnitts abzuschließen. Spezieller wird die Detektorschaltung für Schneidfehler in einer Dämpfungsumwandlermaschine verwendet und dient dazu, ein Anzeigelicht einzuschalten, um eine visuelle Fehleranzeige bereitzustellen, wenn ein Schneidfehler vorgekommen ist, und unterbricht die Energieversorgung für einen Motor, der die Schneidvorrichtung antreibt, um den Motor und andere Komponenten der Maschine zu schützen, wenn ein Schneidfehler aufgetreten ist.

Beim Vorgang des Versendens eines Gutes von einem Ort zu einem anderen wird typischerweise ein schützendes Verpackungsmaterial in eine Versandkiste oder -schachtel gegeben, um irgendwelche Leerräume zu füllen und/oder das Gut während des Versandprozesses zu polstern. Einige konventionelle, allgemein benutzte, schützende Verpackungsmaterialien sind Schaumstoffkörner aus Kunststoff und Bubble-Packungen aus Kunststoff. Während diese konventionellen Kunststoffmaterialien adäquat als Dämpfungsprodukte dienen, sind sie nicht frei von Nachteilen. Beispielsweise ist ein Nachteil einer Kunststoff-Bubble-Beschichtung, daß sie üblicherweise eine Polyvinylidenchlorid-Beschichtung enthält. Diese Beschichtung verhindert, daß die Kunststoffschicht sicher verascht werden kann, was häufig Entsorgungsschwierigkeiten verursacht. Zusätzlich besitzen sowohl die Kunststoff-Schaumstoffkörner als auch die Kunststoff- Bubble-Packungen die Tendenz, elektrostatische Ladung zu erzeugen, die Staub von dem umgebenden Verpackungsplatz anzieht. Manchmal erzeugen diese Kunststoffmaterialien auch selbst eine signifikante Menge an Verpackungs-"Lint". Solche Staub- und Lintpartikel sind im allgemeinen unerwünscht und können sogar zerstörend auf empfindliche Waren wie elektronische oder medizinische Geräte wirken.

Vielleicht der schwerwiegendste Nachteil von Kunststoff-Bubble-Hüllen und/oder Kunststoff-Schaumstoffkörnern ist ihre Wirkung auf unsere Umwelt. Diese Kunststoffverpackungsmaterialien sind ganz einfach nicht biologisch abbaubar und können daher nicht eine weitere Vermehrung des für unseren Planeten bereits kritischen Abfallbeseitigungsproblems vermeiden. Die fehlende biologische Abbaubarkeit dieser Verpackungsmaterialien ist im Lichte vieler Industriebereiche, die sich eine progressivere Politik im Sinne von Umweltverantwortlichkeit zu eigen machen, zunehmend bedeutsam geworden.

Diese und andere Nachteile von herkömmlichen Kunststoffverpackungsmaterialien haben schützendes Papierverpackungsmaterial zu einer sehr populären Alternative gemacht. Papier ist biologisch abbaubar, recyclebar und erneuerbar; das macht es zu einer umweltverantwortlichen Wahl für bewußte Industrien. Zusätzlich kann Papier von den Empfängern des Produkts sicher verbrannt werden. Ferner ist schützendes Papierverpackungsmaterial ideal für Waren, die für Partikel empfindlich sind, da seine saubere, staubfreie Oberfläche gegenüber statischer Haftung widerstandsfähig ist.

Während Papier in Bahnform möglicherweise als schützendes Verpackungsmaterial benutzt werden könnte, wird üblicherweise bevorzugt, die Papierbahnen in ein polsterartiges Dämpfungsunterlegerzeugnis relativ geringer Dichte umzuwandeln. Diese Konversion kann von einer Dämpfungsumwandlermaschine ausgeführt werden, wie jenen in den US-Patentanmeldungen Nummern 08/066,337; 07/840,306; 07/712,203 (jetzt Patent Nr. 5,123,889); und 07/592,572 offenbarten (diese Anmeldungen lauten alle auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung). Eine derartige Dämpfungsumwandlermaschine wandelt bahnartiges Vorratsmaterial, wie Papier in mehrlagiger Form, in geschnittene Abschnitte eines polsterartigen Dämpfungsprodukts relativ niedriger Dichte um. Das Vorratsmaterial kann aus drei übereinandergeschichteten Bahnen oder Lagen von biologisch abbaubarem, recyclebarem und wiederverwendbarem 30-Pfund-Kraftpapier bestehen, das zu einer hohlen, zylindrischen Röhre gerollt ist. Eine 30-Zoll-Rolle dieses Papiers, das annähernd 450 Fuß lang ist, wiegt etwa 35 Pfund und stellt Dämpfung bereit wie ungefähr vier 15 Kubikfuß große Säcke mit Kunststoff-Schaumstoffkörnern, während sie gleichzeitig weniger als ein Dreißigstel des Vorratsraums benötigt.

Genauer wandelt die Maschine das Vorratsmaterial in einen fortlaufenden, nicht verbundenen Streifen um, der seitliche kissenartige Abschnitte aufweist, die durch ein dünnes, zentrales Band getrennt sind. Dieser Streifen ist entlang des zentralen Bandes verbunden oder geprägt, um einen geprägten Streifen zu bilden, der in Abschnitte einer gewünschten Länge geschnitten wird. Diese geschnittenen Abschnitte umfassen jeweils seitliche kissenartige Abschnitte, die durch ein dünnes zentrales Band getrennt sind und stellen ein ausgezeichnetes polsterartiges Erzeugnis relativ niedriger Dichte bereit, das anstelle von konventionellem schützenden Kunststoffverpackungsmaterial benutzt werden kann.

Die in den oben genannten Anmeldungen offenbarte Dämpfungsumwandlermaschine umfaßt einen Rahmen, der ein stromaufwärtiges und ein stromabwärtiges Ende hat (die Begriffe "stromaufwärtig" und "stromabwärtig" bezeichnen in diesem Zusammenhang die Flußrichtung des Vorratsmaterials durch die Maschine). Der Rahmen ist aus einer Basisplatte, einer stromaufwärtigen Endplatte und einer stromabwärtigen Endplatte gebildet. Die stromabwärtige Endplatte ist im allgemeinen rechteckig und beinhaltet eine relativ schmale rechteckige Auslaßöffnung. Der Rahmen weist auch eine kastenartige Erweiterung auf, die an einen stromabwärtigen Teil der Basisplatte entfernbar angefügt ist.

Die Maschine weist weiter eine Vorratsversorgungsanordnung, eine formgebende Anordnung, eine Zahnradanordnung, eine Schneidanordnung und eine Nachschnitt-Zwangsanordnung auf, die alle auf dem Maschinenrahmen angebracht sind. Beim Betrieb der Maschine versorgt die Vorratsversorgungsanordnung die formgebende Anordnung mit Vorratsmaterial. Die formgebende Anordnung bewirkt ein Einwärtsrollen der seitlichen Ränder des bahnartigen Vorratsmaterials, um seitliche kissenartige Abschnitte des fortlaufenden Streifens zu bilden. Die Zahnradanordnung zieht das Vorratsmaterial durch die Maschine und prägt auch das zentrale Band des fortlaufenden Streifens, um den geprägten Streifen zu bilden. Der geprägte Streifen läuft stromabwärts von der Getriebeanordnung und durch die Auslaßöffnung in der Endplatte. Die Schneidanordnung, die auf der stromabwärtigen Seite der Endplatte befestigt ist, schneidet den geprägten Streifen in Abschnitte einer gewünschten Länge. Diese geschnittenen Abschnitte laufen dann durch die Nachschnitt-Zwangsanordnung.

Die Nachschnitt-Zwangsanordnung ist stromabwärts von der Schneidanordnung angeordnet und ist auf der kastenartigen Erweiterung befestigt. Die Nachschnitt-Zwangsanordnung ist grundsätzlich trichterförmig und ist so positioniert, daß sein Einlaß mit der Auslaßöffnung der Endplatte ausgerichtet ist. Ein geschnittener Abschnitt wird stromabwärts durch die Nachschnitt-Zwangsanordnung durch den sich nähernden geprägten Streifen gedrängt oder geschoben. Wenn der geschnittene Abschnitt durch die Nachschnitt-Zwangsanordnung passiert, wird er umfangsmäßig eingezwängt, um seine Pufferqualität zu verbessern.

In den oben genannten Anmeldungen umfaßt die Schneidanordnung eine stationäre Klinge und eine sich bewegende Klinge, die beide strategisch relativ zu der Auslaßöffnung positioniert sind. Während des Betriebs der Schneidanordnung läuft die sich bewegende Klinge zwischen einer Ruheposition und einer Schneidposition. Genauer läuft die sich bewegende Klinge durch einen Zyklus, wobei sie einen Schneidhub und einen Rückkehrhub in die Ruheposition macht. Während des Schneidhubs läuft die sich bewegende Klinge quer über die Auslaßöffnung und wirkt mit der stationären Klinge zusammen. Z.B. kann die sich bewegende Klinge mit der stationären Klinge in der Art einer "Guillotine" zusammenwirken oder kann alternativ mit der stationären Klinge in der Art einer "Schere" zusammenwirken.

Die Anmelder gehen davon aus, daß die Schneidanordnungen, die in den oben genannten Anmeldungen offenbart sind, ihre Schneidfunktionen in adäquater Weise durchführen. Nichtsdestoweniger gehen die Anmelder davon aus, daß in bestimmten Situationen die Schneidanordnung dabei versagen kann, den geprägten Streifen ausreichend zu schneiden, weil der geprägte Streifen beispielsweise zwischen die sich bewegende Klinge und die stationäre Klinge eingeklemmt worden ist. Es wäre wünschenswert, eine Schneidvorrichtung zur Verfügung zu stellen und eine Schaltung, die eine Fehleranzeige vorsieht, um einem Bediener anzuzeigen, daß die Schneidanordnung dabei versagt hat, den geprägten Streifen zu schneiden, und eine Schneidanordnung und -schaltung vorzusehen, die einen übermäßigen Verschleiß der Maschine während eines Fehlschnittes bzw. Schneidfehlers verhindert.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Schneidvorrichtung mit einer Schaltung zum Detektieren eines Schnittfehlers bereit, die einen Impulsgeber verwendet, um die Zeitdauer zu bestimmen, in der die Maschine eine Schneidoperation durchführt. Wenn die Zeit eine vorbestimmte Dauer überschreitet, die für eine ordnungsgemäße Schneidoperation geeignet ist, leuchtet eine Fehleranzeigelampe auf und/oder die Schneidoperation wird unterbrochen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Schneidvorrichtung eine Klinge auf, die zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist, wobei die Klinge mit einer anderen Oberfläche zum Schneiden eines Materials zusammenarbeitet, einen Motor zum Bewegen der Klinge zwischen der ersten und der zweiten Position, einen Sensor zum Detektieren, wann die Klinge in der ersten Position ist, einen Impulsgeber zum Regulieren der Dauer, in der die Klinge nicht in der ersten Position ist; und ein Relais zur Unterbrechung der Energiezufuhr zu dem Motor, wenn die Dauer, in der die Klinge nicht in der ersten Position ist, eine vorbestimmte Dauer überschreitet. Die Schneidvorrichtung kann auch ein Relais aufweisen, das wirksam ist, um eine Fehleranzeigelampe zu erleuchten, wenn ein Schneidfehler aufgetreten ist.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist die Schaltung zur Detektion eines Schneidfehlers eine Energieversorgungseinrichtung für die Versorgung eines Motors mit elektrischer Energie, um die Klinge zu veranlassen, sich zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position zu bewegen, einen Detektor für das Detektieren bzw. Erkennen, wann die Klinge von der ersten Position weg ist, einen Impulsgeber zur Einstellung der Dauer, in der die Klinge nicht in der ersten Position ist und ein Relais zum Unterbrechen der Energieversorgung für den Motor auf, wenn die Dauer, in der die Klinge nicht in der ersten Position ist, eine vorbestimmte Zeit überschreitet. Die Schaltung läßt vorzugsweise eine Fehleranzeigelampe aufleuchten, wenn ein Schnittfehler vorgekommen ist.

Im allgemeinen weist die Erfindung die vorangegangenen und andere nachfolgend eingehend beschriebenen und in den Ansprüchen besonders herausgestellten Merkmale auf, wobei die folgende Beschreibung und die beigefügte Zeichnung eine bestimmte veranschaulichte Ausführungsform der Erfindung im einzelnen erläutern, wobei dies lediglich einen von mehreren Wegen aufzeigt, in denen die Prinzipien der Erfindung angewendet werden können.

In der beigefügten Zeichnung:

Fig. 1 ist eine Draufsicht einer beispielhaften Dämpfungsumwandlermaschine, in der die Vorrichtung und Funktionen der vorliegenden Erfindung angewendet werden können;

Fig. 2 ist eine Ansicht der Schneidanordnung der Dämpfungsumwandlermaschine von Fig. 1;

Fig. 3 ist eine Ansicht der Schneidanordnung von Fig. 2, die in einer teilweisen Schnittstellung gezeigt ist; und

Fig. 4A bis 4C sind schematische Skizzen einer Schaltung zur Detektion eines Schnittfehlers gemäß der vorliegenden Erfindung.

Im einzelnen Bezug nehmend auf die Zeichnung und anfänglich auf die Fig. 1 bis 3 wird eine beispielhafte Maschine 10 gezeigt, bei der die vorliegende Erfindung angewendet werden kann. Die beispielhafte Maschine 10, die in den Fig. 1 bis 3 abgebildet ist, ist eine Dämpfungsumwandlermaschine, die eine Anzahl von Lagen eines recyclebaren und wiederbenutzbaren Kraftpapiers in einen fortlaufenden, nicht verbundenen Streifen umwandelt, der seitliche, kissenartige Abschnitte besitzt, die durch ein dünnes zentrales Band getrennt sind. Dieses Material wird als ein umweltbewußtes, schützendes Verpackungsmaterial verwendet, das typischerweise während eines Versendens benutzt wird.

Die Maschine 10 besitzt einen Rahmen, der allgemein mit 12 bezeichnet wird, der ein stromaufwärtiges Ende 14 und ein stromabwärtiges Ende 16 hat. Das Kraftpapier, aus dem das Verpackungsmaterial gemacht wird, wird von einer Rolle (nicht gezeigt) nahe dem stromaufwärtigen Ende 14 des Rahmens 12 abgerollt, läuft durch die Maschine 10 und tritt am stromabwärtigen Ende 16 aus. Der Rahmen 12 ist aus einer Basisplatte 18 und zwei Endplatten 20 und 22 gebildet. Eine im allgemeinen rechteckige Auslaßöffnung 24 in der Endplatte 22 (vgl. Fig. 2 und 3) ermöglicht dem umgewandelten Polster, aus dem Rahmen 12 hervorzutreten. Die Maschine 10 besitzt weiter eine Vorratsversorgungsanordnung (nicht gezeigt), eine formgebende Anordnung 26, eine Zuführungszahnradanordnung 28, die von einem Zuführungsmotor 30 mittels einer Bewegungsübertragungsanordnung 32 angetrieben wird, eine Schneidanordnung 34, die durch einen Schneidmotor 36 mittels einer Solenoid- bzw. Spulen- und Kupplungsanordnung 38 angetrieben wird; die alle auf dem Rahmen 12 angebracht sind. Eine Nachschnitt-Zwangsanordnung 40 liegt stromabwärts der Schneidanordnung 34 und ist auf einer entfernbaren, kastenartigen Erweiterung 42 an der stromabwärtigen Seite 16 des Rahmens 12 angebracht.

Beim Betrieb der Maschine 10 wird Vorratsversorgungsmaterial der formgebenden Anordnung 26 zugeführt, wo es in das formende Teil 44 und in die konvergierende Rutsche bzw. Gleitbahn 46 eintritt. Die formgebende Anordnung 26 verursacht ein Einwärtsrollen der seitlichen Kanten des bahnartigen Vorratsmaterials, um seitliche, kissenartige Abschnitte des fortlaufenden Streifenvorratsmaterials zu bilden. Die Zuführungszahnrad- bzw. Getriebeanordnung 28 führt beim Betrieb der Maschine 10 zwei Funktionen aus.

Eine Funktion ist eine "Zuführfunktion", in der das Material durch das Einklemmen von zwei zusammenwirkenden und gegenüberliegenden Zahnrädern der Zahnradanordnung 28 gezogen wird. Somit ist die Zuführungsanordnung 28 der Mechanismus, der das Vorratsmaterial von einer Vorratsrolle durch die formenden Teile 44 und die konvergierende Rutsche 46 der formgebenden Anordnung 26, über das Führungsbrett 48 und durch die rechteckige Öffnung 24 in der Endplatte 22 zieht. Die zweite Funktion, die von der Zuführungszahnradanordnung 28 ausgeführt wird, ist eine "Präge"- oder "Verbindungsfunktion". Genau verbindet die Zuführungszahnradanordnung 28 den fortlaufenden Streifen mittels zweier gegenüberliegender Zahnräder, die dessen zentrales Band prägen, das hierdurch läuft, um den geprägten Streifen 50, der in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, zu bilden. Wenn der geprägte Streifen 50 stromabwärts von der Zuführungszahnradanordnung 28 durch die Öffnung 24 läuft, läuft er durch die Schneidanordnung 34, die den Streifen in Teile einer gewünschten Lange schneidet. Diese geschnittenen Teile 50 laufen dann durch die Nachschnitt-Zwangsanordnung 40, die einen sich verjüngenden Abschnitt 52 und einen rechteckigen Tunnelabschnitt 54 aufweist. Der geprägte Streifen 50 tritt dann aus dem rechteckigen Tunnelabschnitt 54 hervor, wo ein Bediener den geprägten Streifen von der Maschine 10 entfernen kann.

Die Schneidanordnung 34 ist besser in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Die Schneideanordnung 34 weist eine stationäre Klinge 56 und eine bewegliche Klinge 58 auf, die beide strategisch bezüglich der Auslaßöffnung 24 positioniert sind. Die Klingen 56 und 58 sind die tatsächlichen "Schneidelemente" der Schneidanordnung 34 und wirken in der Art einer Schere zusammen, um den geprägten Streifen 50 in geschnittene Teile zu schneiden. Die stationäre Klinge 56 ist fest auf der Rahmenendplatte 22 derart angebracht, daß sie mit der nächstliegenden Seite 60 der Auslaßöffnung 24 ausgerichtet ist. Die bewegliche Klinge 58 ist auf einem Trägerbügel 62 befestigt. Ein Ende des Trägerbügels 62 ist gleitbar an der Endplatte 22 innerhalb einer Schneideführungsschiene 64 befestigt. Die Schneideführungsschiene 64 ist jenseits einer seitlichen Seite 66 der Auslaßöffnung 24 positioniert und ist zu der entfernten Seite 67 geneigt. Der Trägerbügel 62 erstreckt sich auch jenseits der nahen/entfernten Seiten 60/68 der Auslaßöffnung 24.

Das andere Ende des Trägerbügels 62 ist an der Endplatte 22 schwenkbar bei einem Drehpunkt 70 angefügt. Ein dazwischenliegender (aber nicht notwendigerweise in der Mitte liegender) Teil des Trägerbügels 62 ist mit einem Verbindungselement 72 verbunden, das schwenkbar mit einem Bewegungsblock 74 an einem Drehpunkt 76 verbunden ist. Eine Welle 78 ist an einem Ende mit dem Bewegungsblock 74 verbunden und erstreckt sich von der stromabwärtigen Seite der Rahmenendplatte 22, durch den offenen versetzten Schlitz 80 zu der stromaufwärtigen Seite der Platte 22. Das entgegengesetzte Ende der Welle 78 ist wirksam mit dem Schneidmotor 36 durch die Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 verbunden (vgl. Fig. 1).

Die Schneidanordnung 34 weist zusätzlich ein Trimmgerät 82 auf. Das Trimmgerät 82 besitzt ein Trimmteil 84, das mit der beweglichen Klinge 58 über ein Verbindungsteil 86 in Verbindung steht. Das Trimmgerät weist zusätzlich eine Trägerfläche 88 auf, die parallel zu der Endplatte 22 ausgerichtet ist und die eine Aussparung 90 zum Anpassen der Schneideführungsschiene 64 besitzt. Das Ende der Trägerfläche 88, das sich am nähesten an der Schneideführungsschiene 64 befindet, ist schwenkbar an der Endplatte 22 bei einem Drehpunkt 92 angebracht. In der Schneidanordnung 34 ist das Trimmteil 84 ein planares Gestell, das an die Trägerfläche 88 angefügt ist und sich senkrecht von der Trägerfläche 88 stromabwärts erstreckt. Ferner ist das verbindende Teil 86 ein Verbindungsteil, das an ein Ende (genau das Ende entgegengesetzt vom Drehpunkt 92) der Trägerfläche 88 angefügt ist.

Während des Betriebs der Schneidanordnung 34 wird der Bewegungsblock 74 gedreht, so daß die bewegliche Klinge 58 zwischen einer Ruheposition und einer Schneidposition läuft. Genauer wird die Stellung des Antriebsverbindungselements 72 verändert, um den Trägerbügel 62 (und damit die bewegliche Klinge 58 und das Trimmteil 84) innerhalb der Führungsschiene 64 in einem gewünschten Intervall hin und her zu bewegen. Wenn der Bewegungsblock 74 in einer Richtung um 180° gedreht wird, macht die bewegliche Klinge 58 einen Schneidhub durch den geprägten Streifen 50, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und, wenn der Bewegungsblock um weitere 180° gedreht wird, macht die bewegliche Klinge 58 einen Rückkehrhub in die Ruhestellung von Fig. 2.

Wegen weiterer Einzelheiten einer Dämpfungsumwandlermaschine kann auf US-Patent-Nr. 5,123,889 oder auf US-Patent-Anmeldenummern 08/011,349; 08/066,337; 07/840,306; und 07/592,572 Bezug genommen werden.

Sowohl eine Hauptsteuerung der Zufuhr- und Schneidoperationen der Maschine als auch eine Anzeige im Fall, daß die schneidende Klinge nicht in der Lage ist, den Schnitt des geprägten Streifens 50, der durch die Maschine 10 zugeführt wird, vollständig auszuführen, wird durch eine Steuerschaltung 100 bereitgestellt, die in den Fig. 4A bis 4C gezeigt ist.

In der Ausführungsform der Schaltung 100, die in den Fig. 4A bis 4C erläutert ist, werden zwei unterschiedliche Betriebsmodi des Geräts bereitgestellt. Im ersten Betriebsmodus, der der automatische Zufuhrmodus genannt wird, wird eine vorgegebene Länge eines geprägten Streifens 50 automatisch durch die Maschine 10 nach jedem Schnitt zugeführt. Der geprägte Streifen 50 wird durch den Bediener abgeschnitten, der ein Paar von Schneidtasten gleichzeitig drückt. Im zweiten Betriebsmodus, der Fußschaltmodus genannt wird, wird der geprägte Streifen 50 solange zugeführt, wie ein Fußschalter niedergedrückt ist. Nachdem der Bediener den Fußschalter losläßt, wird der geprägte Streifen 50, der durch die Maschine zugeführt wird, automatisch geschnitten. Der Betriebsmodus der Steuerschaltung 100 wird durch die Stellung eines Moduswahlschalters bestimmt. Diese zwei Betriebsmodi der Maschine 10 werden unten, einer allgemeinen Beschreibung der Schaltung 100 nachfolgend, beschrieben.

Speziell auf die Fig. 4A Bezug nehmend, wird die Steuerschaltung 100 durch eine Verbindung zwischen einem Stecker 102 und einer Energieversorgung (nicht gezeigt) mit Energie versorgt. Spannung wird über die Versorgungsleitung 104 durch die Sicherheitsschalter 106, 108 angelegt, die die Spannung zu den Zuführ- und Schneidmotoren 30, 36 jeweils unterbrechen, wenn der obere oder der Frontdeckel der Maschine nicht geschlossen sind und über den Notausschaltschalter 110. Der Notausschalter 110 ermöglicht eine Spannungsunterbrechung durch Drücken eines geeigneten Knopfes auf einer Steuerschalttafel (nicht gezeigt). Ein Haupt-Ein/Aus-Schalter 112, der sich vorzugsweise ebenso auf der Steuerschalttafel befindet, ist vorgesehen, um eine Gesamtsteuerung der Spannung an der Maschine 10 zu ermöglichen. Der Betrieb der Maschine 10 wird im allgemeinen durch den Zuführungsmotor 30 (Fig. 4B), den Schneidmotor 36 und das Schneidsolenoid 114 (Fig. 4C) bewirkt.

Der Schneidmotor 36 ist elektrisch mit der Spannungsversorgungsleitung 104 durch das Halbleiterrelais 116 verbunden. Das Relais 116 wird durch den Zustand der normalerweise geschlossenen Impulsgeberkontakte TR3a und TR4a, die durch die Impulsgeberrelais TR3 und TR4 (Fig. 4C) jeweils gesteuert werden, und dem Zustand der Latch-Kontakte LRa gesteuert, die durch die Latch-Relaisschaltung 118 gesteuert werden. Das Impulsgeberrelais TR3 wird auf einen relativ langen Zeitablauf eingestellt und bewirkt ein Abschalten des Schneidmotors 36, indem die normalerweise geschlossenen Kontakte TR3a geöffnet werden, wenn ein geprägter Streifen nicht innerhalb eines längeren Zeitabschnitts geschnitten worden ist. Das Impulsgeberrelais TR4 ist ein Fehlschnitt-Impulsgeber, der ein Abstellen des Schneidmotors 36 durch Öffnen der normalerweise geschlossenen Impulsgeberkontakte TR4a bewirkt, wenn die für das Ausführen eines Schnitts benötigte Zeit eine vorbestimmte Zeit überschreitet, die für die Schneidanordnung 34 angemessen ist, um einen normalen Schnittzyklus zu bewerkstelligen. Die Latch-Kontakte LRa werden geschlossen, wenn der normale Betrieb der Maschine begonnen wird und die Rückstelltaste 120 gedrückt wird, wie unten erörtert werden wird. Folglich sind während des Normalbetriebs der Maschine die Impulsgeberkontakte TR3a und TR4a und die Latch-Kontakte LRa geschlossen, wodurch kontinuierlich Spannung am Relais 116 über die Spannungsversorgungsleitung 104 angelegt wird. Dies wiederum bewirkt, daß das Relais 116 den Schneidmotor 36 mit Spannung von der Spannungsversorgungsleitung 104 versorgt. Folglich läuft während des Normalbetriebs der Maschine, ohne lange Verzögerungen zwischen Schneidoperationen, die so lange sind, um das Impulsgeberrelais TR3 zum Unterbrechen zu veranlassen, der Schneidmotor 36 kontinuierlich.

Wie oben erläutert ist, ist der Schneidmotor 36 mechanisch mit der Schneidanordnung 34 durch eine Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 gekoppelt. Unter allgemeiner Bezugnahme auf Fig. 4C wird das Schneidsolenoid 114 der Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 durch Anlegen von Spannung entweder über einen Pfad 122 zu der Spannungsversorgungsleitung 104, gesteuert durch den Zustand der normalerweise offenen Kontakte ATDa, oder durch einen Pfad 124 aktiviert, der durch die Zustände der normalerweise offenen Impulsgeberkontakte TR1a, die normalerweise geschlossenen Kontakte TR2a, den Moduswahlschalter 126 und den Fußschalter 127 (Fig. 4B) gesteuert wird. Der Zustand der Kontakte ATDa wird durch den automatischen Begrenzungssensor (tie down sensor) ATD gesteuert, während die Zustände der Impulsgeberkontakte TR1a und TR2a durch die Impulsgeber TR1 bzw. TR2 gesteuert werden. Der Impulsgeber TR1 bestimmt die Länge der Zeit, über die der Zuführungsmotor 30 im automatischen Zufuhrmodus des Betriebs laufen wird und somit die Länge des geprägten Streifens 50, der von der Maschine 10 zugeführt werden soll. Der Impulsgeber TR2 bestimmt die Länge der Zeit, in der das Schneidsolenoid 114 aktiviert ist, etwa eine halbe Sekunde, nachdem die geeignete Länge des geprägten Streifens 50 durch die Maschine 10 während des Fußschalter-Betriebsmodus zugeführt worden ist. Im automatischen Zufuhrbetriebsmodus wird der geprägte Streifen 50, der automatisch durch die Maschine 10 zugeführt wird, geschnitten, wenn der Bediener die zwei Schneidtasten 128, 130gleichzeitig niederdrückt. Wenn die Schneidtasten 128, 130 gleichzeitig gedrückt werden, wird die Spannung von der Anschlußklemme 132 über die Leitung 131 zu der Anschlußklemme 134 des ATD über Leitung 133 geschaltet, wodurch ein Schließen der normalerweise offenen Kontakte ATDa bewirkt wird. Wenn die Kontakte ATDa schließen, wird Spannung von der Versorgungsleitung 104 an das Schneidsolenoid 114 über Pfad 122 angelegt, wodurch die Kupplung der Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 veranlaßt wird, den Schneidmotor 36 zu kuppeln und die Welle 78 und den Bewegungsblock 74 zu drehen, um eine Schneidoperation der Schneidanordnung 34 zu bewirken. Gleichzeitig mit dem Schließen der Kontakte ATDa öffnen die Kontakte ATDb, wodurch sie das Impulsgeberrelais TR1 rücksetzen. Wenn die Schneidtasten 128, 130 nicht gleichzeitig gedrückt werden oder nicht innerhalb einer sehr kurzen Zeit jeweils gedrückt werden, stellt das ATD fest, daß keine Spannung von der Anschlußklemme 132 an die Anschlußklemme 134 innerhalb der spezifizierten Zeit übertragen wurde, und obwohl beide Schneidtasten 128, 130 gedrückt sind, wird das ATD die Kontakte ATDa und ATDb nicht veranlassen, den Status zu wechseln. Deswegen wird das Schneidsolenoid 114 nicht aktiviert werden und die Schneidanordnung 34 wird sich nicht bewegen. Auf diese Weise bewirkt das ATD, daß das Sicherheitsmerkmal, die zwei Schneidtasten 128, 130 zur Verfügung zu stellen, von einer Umgehung durch ein Festmachen einer Schneidtaste in dem gedrückten Zustand umgangen werden kann.

Wenn die Maschine 10 im Fußschaltermodus ist, wird, nachdem der Bediener den Druck von dem Fußschalter 127 (Fig. 4B) wegnimmt, wenn die gewünschte Länge des geprägten Streifens 50 durch die Maschine zugeführt worden ist, die Spannung über den Fußschalter von der Versorgungsleitung 104 an die Leitung 124 angelegt. Da das Impulsgeberrelais TR1 in dem Fußschaltermodus nicht zurückgesetzt wird, wie unten eingehender erörtert ist, werden die Kontakte TR1a in einer geschlossenen Position sein und Spannung wird von der Versorgungsleitung 104 durch die normalerweise geschlossenen Kontakte TR1a und die geschlossenen Kontakte TR2a, über den geschlossenen Moduswahlschalter 126, an das Schneidsolenoid 114 angelegt, womit das Schneidsolenoid aktiviert wird und die Solenoid- und Kupplungsanordnung 138 veranlaßt wird, den Schneidmotor 36 und die Schneidanordnung 34 für eine vollständige Umdrehung des Bewegungsblocks 74 einzukuppeln. Gleichzeitig wird das Impulsgeberrelais TR2 mit Spannung über die Leitung 138 versorgt und beginnt herabzuzählen. Wenn das Impulsgeberrelais TR2 einmal unterbricht, werden nach ungefähr einer halben Sekunde, während der das Schneidsolenoid 114 die Kupplung der Solenoid-Kupplungsanordnung 38 betätigt, die Impulsgeberkontakte TR2a geöffnet und die Spannungsversorgung am Schneidsolenoid 114 über die Leitung 124 beendet.

Wie aus Fig. 4B entnehmbar ist, wird dem Zuführungsmotor 30 regulierbar Spannung von der Spannungsversorgungsleitung 104 durch das Halbleiterrelais 140 angelegt. Das Relais 140 wird wiederum durch den Zustand der Kontakte LRd des Latch-Relais in Verbindung mit den Zuführungsimpulsgeberkontakten TR1b oder den Zuführungsimpulsgeber- Überbrückungsschaltkreis 142 gesteuert. Da die Latch-Kontakte LRb während des Normalbetriebs der Maschine 10 immer geschlossen sind, wird durch den Zustand der Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b oder den Zuführungsimpulsgeber-Überbrückungsschaltkreis 142 bestimmt, ob der Zuführungsmotor 30 gerade läuft, um Papier durch die Maschine zuzuführen. Im automatischen Zuführbetrieb wird der Zuführungsmotor 30 ausschließlich durch den Zustand der Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b gesteuert, wie durch das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 bestimmt. (Obwohl ein zusätzlicher geprägter Streifen veranlaßt werden kann, durch die Maschine durch Benutzung des Fußschalters 127 in Verbindung mit dem automatischen Zuführmodus durch die Maschine zugeführt zu werden). Auf diese Weise wird Spannung an das Relais 140 von der Leitung 141 solange angelegt, wie die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b geschlossen sind. Somit wird der geprägte Streifen 50 von der Maschine 10 von dem Zeitpunkt an zugeführt, in dem das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 nach einer Schneidoperation zurückgesetzt wird, bis das Impulsgeberrelais TR1 unterbricht, wodurch die Kontakte TR1b geöffnet werden. Im Fußschaltermodus wird, wenn der Fußschalter 127 niedergedrückt wird, ein Überbrückungsschaltkreis 142 gebildet, der die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b umgeht. Folglich fließt Strom über die Spannungsversorgungsleitung 104 über die Schneidtasten 128, 130 über die Leitungen 131 und 141 durch die geschlossenen Kontakte LRb des Latch-Relais, durch den Überbrückungsschaltkreis 142 zum Relais 140, um den Zuführungsmotor 30 über die Leitung 143 anzutreiben. Es wird Spannung an das Relais 140 angelegt, um den Zuführungsmotor 30 so lange zu speisen, wie der Fußschalter 127 niedergedrückt ist. Wenn Spannung an den Zuführungsmotor 30 über die Leitungen 131 und 141 angelegt ist, kann sowohl im automatischen Zuführungsmodus als auch im Fußschaltermodus die Spannung entweder durch die niedergedrückten Schneidtasten 128, 130 oder einen Klingenschalter 144 (Fig. 4C) unterbrochen werden, der sich von der Anschlußklemme 146 zur Anschlußklemme 148 bewegt, was erfolgt, wenn die Schneidanordnung 34 beginnt, sich durch einen Schneidzyklus zu bewegen, wie eingehender unten beschrieben ist. Folglich wird, immer wenn eine Schneidoperation erfolgt, die Spannung zum Zuführungsmotor 30 unterbrochen, so daß ein Blockieren der Maschine 10 verhindert wird.

Der Betrieb der Maschine 10 im automatischen Zuführmodus wird jetzt im einzelnen erörtert. Anfangs wird auf Fig. 4A Bezug genommen. Wenn die Maschine 10 am Anfang hochgefahren wird, wie durch das Schließen des Haupt-Ein-/Ausschalters 112, fließt Strom durch die Versorgungsleitungen 104, um die verschiedenen Komponenten der Maschine 10 mit Spannung zu versorgen, wie etwa den Schneidmotor 36, den Zuführungsmotor 30, das Schneidsolenoid 114 und verschiedene Impulsgeber. Um den Betrieb im automatischen Zuführmodus zu beginnen, wird die Rückstelltaste 120 niedergedrückt und Strom fließt von der Versorgungsleitung 104 durch die normalerweise geschlossenen Impulsgeberkontakte TR4a in die Leitung 150 und über Leitung 152 zur Latch-Relaisschaltung 118. Wenn die Latch-Relaisschaltung 118 mit Spannung versorgt wird, sind die Kontakte LRa des Latch-Relais in Fig. 4A und LRb in Fig. 4B geschlossen. Somit wird Spannung von der Spannungsversorgungsleitung 104 über Leitung 150 durch die geschlossenen Impulsgeberkontakte TR4a und TR3a und das geschlossene Latch-Relais LRa an das Relais 116 angelegt, das somit Spannung von der Leitung 154 an den Schneidmotor 36 anlegt, was bewirkt, daß der Schneidmotor kontinuierlich zu laufen beginnt. Da die Latch-Relaiskontakte LRb nun geschlossen sind, fließt Strom von der Versorgungsleitung 104 durch die Schneidtasten 128 und 130, gezeigt in Fig. 4C, über die Leitungen 131 und 141 durch die Latch-Relaiskontakte LRb (Fig. 4B) und die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b zum Relais 140. Folglich wird der Zuführungsmotor 30 durch das Relais 140 von der Leitung 154 mit Spannung versorgt. Der Zuführungsmotor 30 wird weiter laufen, infolge dessen den geprägten Streifen 50 durch die Öffnung 24 und aus der Maschine 10 führen, solange das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 nicht unterbrochen hat. Wie in Fig. 4C gesehen werden kann, wird der Zuführungsimpulsgeber TR1 mit Spannung von der Versorgungsleitung 104 über die normalerweise geschlossenen Kontakte ATDb vom anfänglichen Hochfahren der Maschine an versorgt. Die Zeitdauer, die das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 benötigt, um zu unterbrechen, bestimmt somit die Länge des geprägten Streifens 50, der durch die Maschine 10 während des automatischen Zuführbetriebsmodus zugeführt wird.

Sobald das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 unterbricht, öffnen die in Fig. 4B gezeigten Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b, wodurch die Spannung am Relais 140 unterbrochen wird, wodurch infolge dessen die Spannungsversorgung zum Zuführungsmotor 30 unterbrochen wird. Wenn es gewünscht wird, daß der durch die Maschine 10 zugeführte, geprägte Streifen 50 geschnitten wird, drückt der Bediener gleichzeitig die Schneidtasten 128 und 130 (Fig. 4C) nieder, wodurch Spannung von der ATD- Anschlußklemme 132 über Leitung 131 an die ATD-Anschlußklemme 134 über Leitung 133 übertragen wird. Vorausgesetzt, daß die Schneidtasten 128 und 130 gleichzeitig oder beinahe gleichzeitig niedergedrückt werden, öffnet das ATD-Relais die normalerweise geschlossenen Kontakte ATDb, wodurch das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 rückgesetzt wird, und schließt die normalerweise offenen Kontakte ATDa, wodurch Spannung an das Schneidsolenoid 114 von der Versorgungsleitung 104 über die Leitung 122 angelegt wird. Wenn Spannung an das Schneidsolenoid 114 angelegt wird, bewirkt das Schneidsolenoid, daß die Kupplung der Solenoid- und Kupplungsanordnung 138 den Schneidmotor 36 mit der Welle 78 kuppelt, wodurch der Bewegungsblock 74 gedreht wird, um die Schneidanordnung 34 über einen vollständigen Schneidzyklus anzutreiben. Während des Schneidzyklus bewegen sich der Trägerbügel 62 und die bewegliche Klinge 58 auf die stationäre Klinge 56 zu, um den geprägten Streifen 50, wie in Fig. 3 gezeigt, zu schneiden. Wenn der Trägerbügel 58 sich in dieser Richtung bewegt, steht eine Taste 160 des Klingenschaltermechanismus 144, die normalerweise niedergedrückt ist und den Klingenschalter 144 (schematisch in Fig. 4C gezeigt) in einer Position hält, in der er den Kontakt 146 berührt, hervor und verliert den Kontakt mit dem Trägerbügel 62, wie in Fig. 3 gezeigt, wodurch bewirkt wird, daß der Klingenschalter 144 in Fig. 4C Kontakt mit dem Kontakt 148 herstellt und die Spannung entlang der Leitung 141 unterbricht.

Sobald der Bediener die Schneidtasten 128 und 130 losläßt, wird wieder Spannung an die Anschlußklemme 132 des ATD-Relais über Leitung 131 angelegt. Das ATD öffnet infolge dessen die Relaiskontakte ATDa, die das Schneidsolenoid 114 auskuppeln. Gleichzeitig schließt das ATD-Relais den Relaiskontakt ATDb, wodurch bewirkt wird, daß Spannung an das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 über Leitung 166 angelegt wird, und das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 beginnt wieder herabzuzählen. Wenn das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 noch nicht unterbrochen hat, sind die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1a in Fig. 4C offen und die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b in Fig. 4B sind geschlossen. Sobald die Schneidanordnung 34 einen Schnitt abgeschlossen hat und der Klingenschalter 144 in Kontakt mit Kontakt 146 ist, wird Spannung von der Versorgungsleitung 104 an das Relais 140 über die Leitungen 131 und 141 durch die Latch-Kontakte LRb und die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b angelegt. Das Relais 140 legt infolge dessen Spannung von der Leitung 154 an den Zuführungsmotor 30 an und eine vorbestimmte Länge des geprägten Streifens 50 wird wiederum automatisch durch die Maschine 10 zugeführt, bis das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 unterbricht.

Nun wird der Betrieb der Maschine im Fußschaltermodus eingehend erläutert. Wiederum muß die Maschine 10 hochgefahren werden, wie beispielsweise durch Schließen des Haupt-Ein-/Ausschalters 112 und Rücksetzen durch Drücken des Rücksetzknopfes 120. Wenn der Rücksetzknopf 120 niedergedrückt ist, fließt Strom von der Versorgungsleitung 104 durch die Leitungen 150 und 152 zur Latch-Relaisschaltung 118. Das Latch-Relais LRa ist geschlossen, wodurch Strom zum Relais 116 fließen kann, um den Schneidmotor 36 zu versorgen, und die Latch-Relaiskontakte LRb in Fig. 4B sind geschlossen. Da die Latch-Relaiskontakte LRb geschlossen sind und die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b auch geschlossen sind, wenn der Zuführungsimpulsgeber TR1 noch nicht abgelaufen ist, wird am Anfang Spannung an das Relais 140 über die Leitungen 131 und 141 gelegt, um zu bewirken, daß ein erster geprägter Streifen durch die Maschine durch den Zuführungsmotor 30 zugeführt wird. Um den Betrieb im Fußschaltermodus zu beginnen, wird der Moduswahlschalter 126 geschlossen. Wenn der Bediener dann will, daß ein weiterer geprägter Streifen 50 durch die Maschine 10 zugeführt wird, drückt der Bediener den Fußschalter 127 nieder. Nach dem Niederdrücken des Fußschalters 127 werden die oberen Kontakte 168 geschlossen und die unteren Kontakte 170 geöffnet. Durch Schließen der oberen Kontakte 168 wird der Überbrückungsschaltkreis 142 geschlossen und ermöglicht deswegen Stromfluß zum Relais 140, so wie über die Leitungen 131 und 141 bereitgestellt, unabhängig vom Status der Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1b. Solange wie das Relais 140 mit Spannung versorgt wird, wird es wiederum von Leitung 154 angelegte Spannung an den Zuführungsmotor 30 über die Leitung 143 anlegen. Auf diese Weise wird der Zuführungsmotor 30 fortfahren, den geprägten Streifen durch die Maschine 10 solange zuzuführen, wie der Fußschalter 127 niedergepreßt ist. Wenn der Bediener Druck vom Fußschalter 127 wegnimmt, öffnen die oberen Kontakte 168, weswegen der Überbrückungsschaltkreis 142 geöffnet und die Spannungsversorgung zum Relais 140 und dadurch zum Zuführungsmotor 30 unterbrochen wird. Gleichzeitig sind die unteren Kontakte 170 geschlossen, die die Leitung 124 mit der Versorgungsleitung 104 verbinden. Wenn das Zuführungsimpulsgeberrelais TR1 unterbrochen hat, werden die Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1a geschlossen und Spannung wird an das Schneidsolenoid 114 über die Leitung 124 durch die geschlossenen Zuführungsimpulsgeberkontakte TR1a, die normalerweise geschlossenen Impulsgeberkontakte TR2a und über den Moduswahlschalter 126 angelegt. Das Schneidsolenoid 114 wird dadurch versorgt, wodurch bewirkt wird, daß die Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 den Schneidmotor 136 und die Welle 78 in Eingriff bringt. Es ist lediglich notwendig, daß das Solenoid 114 eine kurze Zeit versorgt wird, beispielsweise eine halbe Sekunde, um zu bewirken, daß die Solenoid- und Kupplungsanordnung 38 die Schneidanordnung 34 mit dem Schneidmotor 36 kuppelt, um einen vollständigen Schneidzyklus bereitzustellen. Folglich wird das Impulsgeberrelais TR2 mit einer geeigneten Zeitdauer versehen, und da dem Zeitrelais TR2 Spannung entlang Leitung 138 zur selben Zeit, wie Spannung anfangs an das Schneidsolenoid 114 über Leitung 124 angelegt wird, angelegt wird, wird es zu unterbrechen beginnen, sobald wie das Schneidsolenoid versorgt wird. Nach der geeigneten Unterbrechungsperiode öffnet das Impulsgeberrelais TR2 die Impulsgeberkontakte TR2a, wodurch das Schneidsolenoid 114 ausgekuppelt wird. Gleichzeitig werden die normalerweise offenen Impulsgeberkontakte TR2b geschlossen, wodurch Spannung entlang Leitung 172 an den Impulsgeber TR3 angelegt wird. Impulsgeber TR3 ist ein Impulsgeber, der dazu dient, die Dauer zwischen Schnitten einzustellen. Wenn die Zeit zwischen Schnitten eine vorbestimmte Dauer überschreitet, z. B. drei bis fünf Minuten, unterbricht das Impulsgeberrelais TR3, indem er die Impulsgeberkontakte TR3a (Fig. 4A) öffnet und den Schneidmotor 36 abstellt, um Verschleiß beim sonst fortlaufenden Schneidmotor zu verhindern. Nachdem die Schneidoperation der Schneidanordnung 34 abgeschlossen worden ist, kehrt der Klingenkontaktschalter 144 zum Berührungskontakt 146 zurück, wodurch er Leitung 141 schließt und dem Bediener ermöglicht, den Fußschalter 127 erneut niederzudrücken, um weiter einen geprägten Streifen 50 durch die Maschine 10 zuzuführen.

Sowohl im automatischen Zuführmodus als auch im Fußschaltermodus wird die Schnittfehlerdetektion und -anzeige durch ein Zeitgeberrelais TR4 bereitgestellt, das die Dauer einstellt, die für den Abschluß eines kompletten Schneidzyklus der Schneidanordnung 34 notwendig ist. Kurz Bezug nehmend auf die Fig. 2 und 3 wird der Trägerbügel 62 gezeigt wie er die Taste 160 des Klingenschaltermechanismus 144 kontaktiert und niederdrückt, wenn die Schneidanordnung 34 in ihrer Ruheposition (Fig. 2) ist. In diesem Augenblick ist der Klingenschalter 144, wie schematisch in Fig. 4C gezeigt, in einer Position, in der er Anschlußklemme 146 berührt und der Impulsgeber TR4 ist in einem Rückstellmodus. Wenn ein Schneidzyklus der Schneidanordnung 34 beginnt, bewegen sich Trägerbügel 62 und die angebrachte Klinge 58 in Richtung auf die Öffnung 24 in der Rahmenendplatte 22 zu und quer darüber, durch welche der geprägte Streifen 50 zugeführt wird. Wenn der Trägerbügel 62 sich von seiner Ruheposition wegbewegt, berührt oder drückt er die Taste 162 des Klingenschaltermechanismus 144 nicht mehr, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und der Klingenschalter 144, wie schematisch im Schaltbild von Fig. 4C veranschaulicht, bewegt sich zu einer Position, in der er die Anschlußklemme 148 berührt. Wenn der Klingenschalter 144 in dieser Position ist, fließt Strom durch Leitung 141 zur Leitung 144, um das Impulsgeberrelais TR4 zu versorgen. Wenn die Schneidoperation der Schneidanordnung 34 für die Beendigung zu lange braucht, beispielsweise wenn der Trägerbügel 62 und die angebrachte Klinge 58 nicht in der Lage sind, durch den geprägten Streifen 50 zu schneiden, wie in Fig. 3 gezeigt, bleibt der Kontaktknopf 160 in seiner nicht-niedergedrückten Position und Spannung wird ohne Unterbrechung am Impulsgeberrelais TR4 von Fig. 4C bereitgestellt. Wenn die Schneidoperation länger als eine vorbestimmte Zeit dauert, ungefähr 3 Sekunden, unterbricht der Impulsgeber TR4, wodurch die normalerweise offenen Impulsgeberkontakte TR4b geschlossen werden und Spannung ohne Unterbrechung an das Impulsgeberrelais TR4 über die Leitung 174 von der Versorgungsleitung 104 angelegt wird. So ist das Impulsgeberrelais TR4 in einen Unterbrechungszustand gebracht und hält dadurch die Impulsgeberkontakte TR4a in einer geöffneten Stellung und die Impulsgeberkontakte TR4c in einer geschlossenen Stellung (vgl. Fig. 4A) bis die Maschine 10 rückgestellt wird. Wenn die Impulsgeberkontakte TR4a offen sind, wird die Spannung am Relais 116 unterbrochen, wodurch bewirkt wird, daß das Relais 116 die Spannungsversorgung zum Schneidmotor 36 abschaltet. Auf diese Weise wird ein Verschleiß des Schneidmotors 36 während eines Fehlschnitts minimiert. Die Impulsgeberkontakte TR4c, die geschlossen sind, wenn das Impulsgeberrelais TR4 unterbricht, ermöglicht die Spannungsversorgung an einer Messerrückkehrlampe 176 über Leitung 178, um die Messerrückkehrlampe zum Leuchten zu bringen. Wenn ein Fehlschnittfehler aufgetreten ist, leuchtet folglich die Messerrückkehrlampe 176, wie in Fig. 3 gezeigt, wodurch dem Bediener eine visuelle Anzeige zur Verfügung gestellt wird, daß ein Fehlschnittfehler aufgetreten ist.

Die Maschine 10 besitzt auch eine Zeitanzeige 180, wie in Fig. 4B gezeigt, die über Leitung 182 immer dann mit Spannung versorgt wird, wenn Spannung an das Relais 140 angelegt ist, um den Zuführungsmotor 30 anzutreiben. Die Zeitanzeige 180 zeichnet den Gesamtbetrag an Zeit auf, der dafür aufgewendet worden ist, den geprägten Streifen 50 von der Maschine zuzuführen. Die Maschine 10 weist auch vorzugsweise einen Druckknopf-Umkehrschalter 184 zum Rückwärtsbetreiben des Zuführungsmotors 30 auf, um beispielsweise den geprägten Streifen 50 leichter freizubekommen, der in der Öffnung 24 eingeklemmt worden ist, beispielsweise während einer Schneidoperation. Der Umkehrdruckschalter 184 wird direkt von der Leitung 131 mit Strom versorgt. Der Schaltkreis 100 kann mit vielen anderen Zusatzfunktionen ausgestattet werden, beispielsweise könnte ein akustisches Schnittfehleranzeigesignal bereitgestellt werden.

Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen gezeigt und beschrieben worden ist, ist es offensichtlich, daß äquivalente Abwandlungen und Modifikationen Fachleuten nach dem Lesen und Verstehen dieser Patentschrift in den Sinn kommen. Die vorliegende Erfindung schließt alle solchen äquivalenten Abwandlungen und Modifikationen ein und wird nur durch den Schutzumfang der folgenden Ansprüche begrenzt.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Herstellung eines Dämpfungsunterlegprodukts, die aufweist:
    1. - einen Rahmen (12);
    2. - eine Umwandlungsanordnung, die auf dem Rahmen (12) angebracht ist, die durch einen Zuführungsmotor (30) angetrieben wird, zum Umwandeln von Vorratsmaterial, das von einer Vorratsmaterialrolle zugeführt wird, in ein Dämpfungsprodukt (50);
    3. - eine Schneidanordnung (34), die ebenfalls auf dem Rahmen (12) angebracht ist, welche eine Schneideoperation ausführt, um das Dämpfungsprodukt (50) in abgeschnittene Teile zu schneiden, wobei die Schneidanordnung (34) eine Klinge (58), die zwischen einer Ruhe- und zweiten Position bewegbar ist, und einen Schneidmotor (36) zum Antreiben der Klinge (58) aufweist;
  2. dadurch gekennzeichnet,

    daß die Schneidanordnung (34) einen Sensor zum Erfassen, wann eine Schneidoperation im Gange ist, einen Impulsgeber, der die Dauer der Zeit für eine sich ereignende Schneidoperation mißt, und eine Schaltung (100), die den Zuführungsmotor (30) vor einem Betrieb schützt, während die Klinge (58) nicht in der Ruheposition ist, und die die Elektrizitätsversorgung zum Schneidmotor (36) unterbricht, wenn die Dauer einen vorbestimmten Zeitraum überschreitet.
  3. 2. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß

    der Rahmen (12) ein stromaufwärtiges Ende (14) und ein stromabwärtiges Ende (16) hat; die Umwandlungsanordnung eine formgebende Anordnung (26) umfaßt, die zwischen dem stromaufwärtigen Ende (14) und dem stromabwärtigen Ende (16) des Rahmens (12) angeordnet ist, und die die seitlichen, äußeren Ränder des bahnartigen Vorratsmaterials nach innen lenkt;

    eine Versorgungsanordnung bei dem stromaufwärtigen Ende (14) des Rahmens (12) angeordnet ist, um das Vorratsmaterial von einer Vorratsrolle zu der formgebenden Anordnung (26) zuzuführen;

    eine Ziehanordnung (28) stromabwärts der formgebenden Anordnung (26) zum Ziehen des Vorratsmaterials von der Versorgungsanordnung durch die formgebende Anordnung (26) angeordnet ist;

    die Schneidanordnung beim stromabwärtigen Ende (16) des Rahmens (12) angeordnet ist, wobei die Schneidanordnung (34) einen Motor (36) zum zyklischen Bewegen der Klinge (58) von der Ruheposition zur zweiten Position und zurück zu der Ruheposition, um eine Schneidoperation abzuschließen, umfaßt.
  4. 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor einen Kontaktschalter aufweist.
  5. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsmotor (30) die Ziehanordnung (28) antreibt.
  6. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber jedes Mal zurückgesetzt wird, wenn die Klinge (58) in ihre Ruheposition zurückkehrt.
  7. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Zwangsanordnung (40), die stromabwärts der Schneidanordnung (34) angeordnet ist, um das Dämpfungsprodukt während einer Schneidoperation allgemein zu zwängen.
  8. 7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die formgebende Anordnung (26) und die Ziehanordnung (28) zur Bildung des Dämpfungsprodukts (50) zusammenwirken.
  9. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Getriebeanordnung, die einen geprägten Streifen entlang eines zentralen Bandes des Dämpfungsprodukts bildet.
  10. 9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die formgebende Anordnung (26) eine Gleitbahn (46) umfaßt, durch die das Vorratsmaterial gezogen wird, und daß die seitlichen Ränder des Vorratsmaterials nach innen in eine im allgemeinen spiralähnliche Form gerollt werden.
  11. 10. Verfahren zum Umwandeln von bahnartigem Vorratsmaterial in abgeschnittene Teile, welches folgende Schritte umfaßt:

    Zuführen von Energie an einen Zuführungsmotor (30);

    Zuführen von bahnartigem Vorratsmaterial an eine formgebende Anordnung (26);

    Bilden von seitlichen kissenartigen Abschnitten des fortlaufenden Streifens des Vorratsmaterials;

    Verbinden des fortlaufenden Streifens des Vorratsmaterials;

    Bewegen einer Klinge (58) zwischen einer Ruheposition und einer zweiten Position, um den fortlaufenden verbundenen Streifen des Vorratsmaterials in Abschnitte einer gewünschten Länge zu schneiden;

    Detektieren, wann eine Schneidoperation im Gange ist;

    Bestimmen der Zeitdauer, in der die Klinge (58) nicht in der ersten Position ist;

    Verhindern, daß der Zuführungsmotor (30) betrieben wird, wenn eine Schneidoperation stattfindet;

    Unterbrechen der Energiezufuhr zu einem Schneidmotor (36), der die sich bewegende Klinge (58) antreibt, wenn die Dauer, in der die Klinge (58) nicht in der ersten Position ist, eine vorbestimmte Dauer überschreitet.






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