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Dokumentenidentifikation DE3851742T2 22.06.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0315957
Titel Textverarbeitungsgerät.
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Nagasawa, Hiroyuki, Kitakatsuragi-gun Nara-ken, JP;
Inoue, Jun, Kouga-gun Shiga-ken, JP;
Takeda, Katsunori, Nara-shi Nara-ken, JP;
Saito, Keizo, Souraku-gun Kyoto, JP;
Murai, Hiroko, Yamatokoriyama-shi Nara-ken, JP
Vertreter ter Meer, N., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Müller, F., Dipl.-Ing., 81679 München; Steinmeister, H., Dipl.-Ing.; Wiebusch, M., 33617 Bielefeld; Urner, P., Dipl.-Phys. Ing.(grad.); Merkle, G., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 3851742
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.11.1988
EP-Aktenzeichen 881185870
EP-Offenlegungsdatum 17.05.1989
EP date of grant 05.10.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.1995
IPC-Hauptklasse G06F 17/24

Beschreibung[de]
1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Textverarbeitungsgerät wie einen Japanisch-, Englisch- oder anderen Textprozessor oder PCs, und spezieller betrifft sie ein Textverarbeitungsgerät zum Eingeben von Zeichen in einen Text mit festgelegtem Format.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Herkömmliche Textverarbeitungsgeräte dieses Typs sind bekannt, die Funktionen zum Eingeben und Registrieren festgelegter Formate aufweisen, mit "O", "£" oder anderen speziellen Symbolen als platzhalter für Namen und Adressen zum Aufrufen abgespeicherter Texte mit festgelegtem Format und zum Ersetzen der speziellen Symbole durch eingegebene Zeichen zum Erstellen des Texts mit festgelegtem Format, wenn sie verwendet werden. Wenn es erforderlich ist, das Format nach rechts zu verschieben, wie einen Namen, führt eine Bedienperson unter Verwendung einer Editierfunktion nach dem Abschließen des Einsetzens ein Verschieben zum rechten Rand aus.

Jedoch sind Editiervorgänge wie das Verschieben zum rechten Rand, Zentrieren und dergleichen klar, wenn ein festgelegtes Format erstellt ist, und wenn die Bedienperson ein Verschieben zum rechten Rand und andere Editiervorgänge jedesmal dann ausführt, wenn dies nach dem Abschließen des Einsetzens wie vorstehend angegeben erforderlich ist, führt dies zu Schwierigkeiten dahingehend, daß die Bedienung kompliziert wird und Teile zurückbleiben, die einer Editierbearbeitung bedürfen, die jedoch ohne Editieren verbleiben.

Darüber hinaus wird im Eingabemodus für Text mit festem Format beim vorstehend angegebenen Textverarbeitungsgerät der Eingabemodus nicht automatisch verlassen, während Zeichen eingegeben werden, bevor nicht das Ende des Formats erreicht wird, bei dem keine Symbole zur Zeicheneingabe mehr vorliegen, und daher ist es erforderlich, den Eingabemodus durch Betätigen der Freigabetaste jedesmal dann freizugeben, wenn die Bedienperson eine Eingabe zwischen Zeilen des Texts mit festgelegtem Format im gewöhnlichen Texterstellmodus vornehmen möchte.

Ferner wird dann, wenn die Anzahl einzugebender Zeichen kleiner als die Anzahl spezieller Symbole ist, die in einer Zeile des Texts mit festgelegtem Format eingestellt und abgespeichert sind und wenn für mindestens ein spezielles Symbol kein Zeichen eingegeben wird, das spezielle Symbol ohne eingegebenes Zeichen unverändert im Text mit festgelegtem Format belassen, oder es wird durch eine Leerstelle ersetzt und im Text mit festgelegtem Format belassen. Wenn im Text mit festgelegtem Format spezielle Symbole unverändert belassen werden und der Text mit festgelegtem Format ausgedruckt wird, werden spezielle Symbole unverändert auf ein Papier ausgedruckt, was lästig ist. Um die verbliebenen speziellen Symbale zu löschen, ist es erforderlich, einen Löschablauf durch Editierfunktionen auszuführen oder die Symbole einzeln zu löschen.

Darüber hinaus verbleibt beim vorstehend genannten Textverarbeitungsgerät dann, wenn eine Zeile existiert, in die im Eingabemodus für Text mit festgelegtem Format keine Zeichen eingegeben werden müssen und keine Zeichen in die Zeile eingegeben werden, die Zeile in Form spezieller Symbole innerhalb des Texts mit festgelegtem Format, und wenn der Text mit festgelegtem Format in diesem Zustand ausgedruckt wird, werden die speziellen Symbole unverändert ausgedruckt. Daher ist es zum Löschen überflüssiger Zeilen erforderlich, zum gewöhnlichen Texterstellmodus umzuschalten und die betroffenen Zeilen durch die Funktion des teilweisen Löschens zu entfernen. Dies bewirkt eine komplizierte Tastenbetätigung.

Von der allgemeinen Textverarbeitung her ist es wohlbekannt (siehe z.B. EP-A-0 075 732), eine Position in einem Dokument dadurch zu markieren, daß eine Namensvariable in den Dokumententext eingefügt wird, an welcher Markierung später variable Textdaten eingefügt werden können. Das Dokument ist z.B. ein Brief, der an mehrere Adressaten zu senden ist. Die Namensvariablen sind z.B. Name, Straße, Stadt, Postleitzahl, Land. Der variable Text kann über eine Maske oder von einer Datei aus, die Adreßdaten für mehrere Adressaten speichert, in das Dokument eingegeben werden.

Bei derartiger üblicher Textverarbeitung wird der variable Text an vorgegebenen Positionen eingefügt. Wenn z.B. ein Editieren auf den rechten Rand oder ein Zentrieren erforderlich ist, muß die Bedienperson diese Editiervorgänge ausführen, nachdem der variable Text in das Dokument eingesetzt ist.

Ein Textverarbeitungsgerät mit den Merkmalen des Oberbegriffs des beigefügten Anspruchs 1 ist in einem Artikel mit dem Titel "System for Simplified Form Fill-in Using CRT-Display" beschrieben, wie von R. J. Gerlach und J. C. Jones in IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 21, No. 11, April 1979, S. 4323 - 4326 beschrieben. Bei diesem Gerät wird der eingegebene Text innerhalb einer Einsetz-Eingabespeichereinrichtung editiert und dann, wenn ein vorgegebener Befehl eingegeben wird, in den Text eingefügt, wie er in einer Textspeichereinrichtung abgespeichert ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Der beanspruchten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Textverarbeitungsgerät zu schaffen, durch das variabler Text einfach in ein Dokument eingesetzt und editiert werden kann.

Das erfindungsgemäße Textverarbeitungsgerät ist durch die Lehre des beigefügten Anspruchs 1 definiert. Dieses Gerät ist so ausgebildet, daß es nach einem Editiercode sucht, wie er jedem "vereinfachten Format" zugeordnet ist, das "Einsetzsymbole" aufweist, die durch eingegebenen variablen Text ersetzt werden müssen.

Das "Einsetzsymbol" ist ein vorgegebenes Symbol, z.B. "£", das anzeigt, daß der Platz mit diesem Symbol durch variablen Text ersetzt werden kann. Ein "vereinfachtes Format" umfaßt einen Editiercode, d.h. einen Code für Editieren zum rechten Rand, sowie z.B. acht Einsetzsymbole (siehe die folgende Beschreibung in Verbindung mit Fig. 3). Wenn nur fünf Zeichen eingegeben werden und dann ein "Einsetzstart-Befehl" eingegeben wird, löscht das Gerät automatisch die restlichen drei Einsetzsymbole und verschiebt die Folge der eingegebenen fünf Zeichen automatisch an den rechten Rand. Daher muß von der Bedienperson kein zusätzlicher Editiervorgang ausgeführt werden.

Vorzugsweise ist das Gerät so ausgebildet, daß es einen Editiercode erkennt, wie einen Code, der ein Umschalten des Geräts auf den gewöhnlichen Eingabemodus anzeigt. Dies enthebt die Bedienperson des manuellen Umschaltens des Geräts vom Einsetzmodus in den gewöhnlichen Eingabemodus durch Eingeben eines entsprechenden Befehls.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm das den Aufbau eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt;

Fig. 2A, 2B und 2C sind Flußdiagramme, die Betriebsabläufe des Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigen; und

Fig. 3 ist ein Schirmaufbaudiagramm, das Anzeigeschirme zeigt, wie sie beim Ausführungsbeispiel der Erfindung schrittweise von Einsetzeingabe bis zum Eingabeabschluß durchgerollt werden.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNC DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Die Tasteneingabeeinrichtung bei der Erfindung weist im allgemeinen eine Tastatur mit alphabetischen Tasten oder Alphabet-Kana-Tasten zum Eingeben in japanisch, Zifferntasten und mehrere Funktionstasten, eine Schnittstelle zu einem Mikrocomputer und Steuerprogramme auf. Die Anordnungen der jeweiligen Tasten in der Tastatur können die im Stand der Technik bekannten sein, oder bei einer japanischen Version kann eine Anordnung in der Reihenfolge des japanischen Alphabets (Kana) vorliegen.

Die Anzeigeeinrichtung wird z.B. durch eine CRT, ein Flüssigkristall-Anzeigepaneel, die zugehörige Ansteuerschaltung und eine Schnittstelle zu einem Mikrocomputer gebildet.

Eine Ausleseeinrichtung, eine Sucheinrichtung, eine Ersetzeinrichtung, eine Editiereinrichtung und eine Abspeichereinrichtung können durch einen Mikrocomputer und Steuerprogramme gebildet werden.

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau des Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt. Dabei bezeichnet die Zahl 11 eine Tastatur, die mit einer Anzahl von Funktionstasten und Alphabet/Kana(Zeichen)-Tasten zum Eingeben von Zeichen versehen ist. Die Zahl 12 bezeichnet eine zentrale Verarbeitungseinheit mit z.B. einem 8-Bit- oder einem 16- Bit-Mikrocomputer, die über die Tastatur 11 eingegebene Daten verarbeitet und Daten zur Anzeigeeinheit 13, zur Speichereinheit 14 und einer Druckeinheit 15 liefert und von dort empfängt. Die Anzeigeeinheit 13 kann aus einer CRT oder einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung bestehen. Die Speichereinheit 14 besteht aus einem Puffer 14a für ein vereinfachtes Format, der ein vereinfachtes Format (festgelegtes Format) abspeichert, einem Textpuffer 14b, der Textdaten abspeichert, in denen Einsetzsymbole (Markierungen) durch Zeichen ersetzt wurden und ein Editieren erfolgte, und einem Einsetz-Eingabepuffer 14c, der während des Ersetzens und Editierens das im Puffer 14a für das vereinfachte Format abgespeicherte vereinfachte Format einspeichert. Der Begriff "Einsetz-Eingabe" bedeutet eine Funktion zum Eingeben gewünschter Zeichen nach Bedarf in Einsetzsymbole, die in einem vereinfachten Format voreingestellt wurden, um Textdaten zu erstellen.

Die Druckereinheit 15, die aus einem Wärme-Durchschreibdrukker oder einem Punkt-Anschlagdrucker besteht, druckt den erstellten Text usw. auf ein Druckpapier aus.

Betriebsabläufe des bevorzugten Ausführungsbeispiels werden unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschrieben.

Die Fig. 2A, 2B und 2C sind Flußdiagramme, die Betriebsabläufe des bevorzugten Ausführungsbeispiels veranschaulichen.

Zunächst ruft dann, wenn der Einsetzmodus beginnt, die zentrale Verarbeitungseinheit 12 ein vereinfachtes Format, wie es in Fig. 3(a) dargestellt ist, aus dem Puffer 14a für vereinfachte Formate auf und stellt es auf der Anzeigeeinheit 13 dar (Schritt 100) . Das vereinfachte Format besteht aus einem Code , der Einsetzsymbole 16 bildet, und aus einem Editiersymbol (-Code) 17, der am Kopf einer Reihe von Codes dargestellt wird. Das Editiersymbol ist für "Verschieben zum rechten Rand" , für "Verschieben zum linken Rand" durch und für "Zentrieren" durch repräsentiert. Das abgerufene vereinfachte Format wird im Textpuffer 14b abgespeichert (Schritt 101) und die Einsetzsymbole 16 werden gesucht (Schritt 102). Wenn das Suchergebnis beurteilt wird (Schritt 103) und Einsetzsymbole 16 existieren, wird nach dem Editiercode 17 gesucht (Schritt 104). Wenn im Schritt 103 keine Einsetzsymbole gefunden werden, wird in den Editiercodes l7 (Schritt 105) nach dem Editiercode zum Verlassen des Einsetzmodus, d.h. nach dem Code für gewöhnliche Eingabe, gesucht, und wenn dieser Code für gewöhnliche Eingabe existiert (Schritt 106) erfolgt automatisch ein Umschalten des Modus auf den Modus für gewöhnliche Eingabe. Anders gesagt, ist es dann, wenn der Code für gewöhnliche Eingabe am gewünschten Ort eines vereinfachten Formats eingesetzt ist, möglich, Text usw. ausgehend von dieser Stelle im Modus für gewöhnliche Eingabe einzugeben.

Wenn im Schritt 104 der Editiercode 17 gefunden wird, wird beurteilt, ob der Editiercode 17 die Bedeutung "Verschieben zum rechten Rand" hat (Schritt 107) , und wenn er diese Bedeutung hat, wird ein Editierflag für das Verschieben zum rechten Rand gesetzt (Schritt 108). Wenn sich im Schritt 107 ergibt, daß nicht der Code "Verschieben zum rechten Rand" vorliegt, wird beurteilt, ob der Code die Bedeutung "Zentrieren" hat (Schritt 109) , und wenn dies der Fall ist, wird ein Editierflag für Zentrieren gesetzt (Schritt 110). Wenn sich im Schritt 109 ergibt, daß der Code nicht der "Zentrier"-Code ist, wird beurteilt, ob er die Bedeutung "Verschieben zum linken Rand" hat (Schritt 111), und wenn dies der Fall ist, wird ein Editierflag für Verschieben zum linken Rand gesetzt (Schritt 112), und wenn es nicht der Code für "Verschieben zum linken Rand" ist, erfolgt Rückkehr zum Schritt 102.

Nachdem eines der Flags gesetzt ist, wartet die zentrale Verarbeitungseinheit 12 auf die Eingabe von Einsetzdaten über die Tastatur 11 (Schritt 113). Es sei angenommen, daß als Editiercode 17 der Code "Verschieben zum rechten Rand" gefunden wurde. Wenn im Einsetzdaten-Wartezustand (Schritt 114) Einsetzdaten eingegeben werden, werden diese eingegebenen Einsetzdaten auf der Anzeigeeinheit 13 dargestellt, wie in Fig. 3(b) gezeigt, die Einsetzdaten werden im Einsetz- Eingabepuffer 14c (Schritt 115) abgespeichert und es wird beurteilt, ob der Befehl für den Einsetzstart gegeben wird (Schritt 116). Der Einsetzstart kann dadurch gegeben werden, daß z.B. eine Ausführungstaste in der Tastatur 11 betätigt wird. Wenn der Start für das Einsetzen gegeben wird, anders gesagt, wenn eine Ausführungstaste betätigt wird, wird das Editierflag überprüft (Schritt 117) und dadurch wird beurteilt, ob das Editierflag für das Verschieben zum rechten Rand gesetzt ist (Schritt 118). Wenn das Editierflag für das Verschieben zum rechten Rand gesetzt ist, wird eine Reihe von Einsetzsymbolen durch Einsetzdaten als Eingabezeichen oder anderes ersetzt und dann wird die Verschiebung zum rechten Rand ausgeführt (Schritt 119) und das Ergebnis wird auf der Anzeigeeinheit 13 dargestellt, wie durch Fig. 3(c) veranschaulicht.

Anschließend wird auf der linken Seite der Reihe ersetzter Einsetzsymbole, die zum rechten Rand verschoben wurden, nach einem Einsetzsymbol 16 gesucht (Schritt 120) und das Suchergebnis wird beurteilt (Schritt 121) und wenn sich Einsetzsymbo1e 16 auf der linken Seite befinden, werden diese Einsetzsymbole 16 durch den Code "Lehrstelle" ersetzt (Schritt 122). Anders gesagt, sei eine Reihe von acht Einsetzsymbolen angenommen, und dann, wenn fünf Zeichen eingegeben wurden und danach der Editiervorgang für das "Verschieben zum rechten Rand" ausgeführt wurde, existieren nicht durch Zeichen ersetzte Einsetzsymbole links von den fünf eingegebenen Zeichen, jedoch werden diese durch den Code "Lehrstelle" ersetzt und die nicht durch Zeichen ersetzten Einsetzsymbole werden nicht ausgedruckt, wenn das vereinfachte Format ausgedruckt wird.

Danach wird, im Gegensatz zum vorstehend erwähnten, nach einem Einsetzsymbol 16 auf der rechten Seite gesucht (Schritt 123) und das Suchergebnis wird beurteilt (Schritt 124). Da nach der Editierverarbeitung für ein "Verschieben zum rechten Rand" kein Einsetzsymbol auf der rechten Seite verblieben ist, erfolgt Rückkehr zum Schritt 102, um ein anderes, folgendes Einsetzsymbol zu suchen. Im Schritt 124 werden dann, wenn sich Einsetzsymbole auf der rechten Seite befinden, die nach dem Ersetzen, d.h. nach der Beendigung der Einsetzeingabe (Abschluß) verbliebenen Einsetzsymbole 16 gelöscht. Anders gesagt, werden dann, wenn im Schritt 109 der Code "Zentrieren" gefunden wird, die Schritte 110 - 117 ausgeführt und im Schritt 118 wird der Setzzustand für das Editierflag für Verschieben zum rechten Rand beurteilt, da jedoch dieses Flag nicht gesetzt wird, wird dann beurteilt, ob das Editierflag für Zentrieren gesetzt ist (Schritt 126). Wenn erkannt wird, daß das Editierflag für Zentrieren gesetzt ist, wird eine Reihe von Einsetzsymbolen durch die Einsetzdaten ersetzt, woraufhin das Zentrieren ausgeführt wird (Schritt 127).

Nachdem das Zentrieren auf diese Weise ausgeführt wurde verbleiben, wenn die Anzahl von Einsetzsymbolen kleiner als diejenige eingegebener Zeichen ist, Einsetzsymbole rechts und links von den eingegebenen Zeichen, jedoch werden, wie dies vorstehend ausgeführt wurde, die linksstehenden, nicht- ersetzten Einsetzsymbole automatisch durch Lehrstellencodes ersetzt und gleichzeitig werden sie nach der Ausführung des Schritts 127 durch die Schritte 120 bis 125 gelöscht.

Im Schritt 117 wird das Editierflag überprüft, wobei sich herausstellt, daß die Flags für Verschiebung zum rechten Rand und zum zentrierenden Editieren nicht gesetzt sind und das Editierflag. für Verschieben zum linken Rand gesetzt ist (Schritt 128), woraufhin ein Ersetzen und ein Prozeß für Verschieben zum linken Rand auf dieselbe Weise wie beim "Verschieben zum rechten Rand" oder "Zentrieren" ausgeführt werden (Schritt 129).

Das vereinfachte Format, wie es durch das Ersetzen von Einsetzsymbolen mit Zeichen und durch die jeweiligen Editiercodes editiert wurde, wird im Textpuffer 14b abgespeichert, wie im gewöhnlichen Eingabemodus eingegebene Texte. Andererseits erfolgt, wenn ein Startbefehl für Einsetzen ausgegeben wird, ohne daß Daten in Einsetzsymbole eingegeben werden, diese durch den Code "Lehrstelle" ersetzt oder die gesamte Zeile wird durch Löschen in den Schritten 120 bis 125 gelöscht.

Während für das Ausführungsbeispiel eine Beschreibung für typische Editiercodes wie "Verschieben zum rechten Rand", "Zentrieren" oder "Verschieben zum linken Rand" erfolgte, können diese Code auch eine Kombination aus "Zentrieren" und "Unterstreichen", "doppelte Breite", "gleiche Ausrichtung" oder andere Editierfunktionen spezifizieren.

Darüber hinaus können die vereinfachten Formate solche sein, wie sie in einem Masken-ROM oder dergleichen eingestellt sind, solche, die vom Benutzer nach Belieben eingestellt werden können, oder solche, die der Benutzer nach Bedarf verändern kann.

Ferner kann zu den vereinfachten Formaten, wie dies im Ausführungsbeispiel gezeigt ist, ein Text fester Form und Zeichen gehören, die nicht verändert werden, zusätzlich zu solchen, die aus Einsetzsymbolen und Editiercodes bestehen.

Durch die Erfindung wird, da Zeichen oder dergleichen, die im Einsetzmodus für ein vereinfachtes Format eingegeben wurden, ohne daß Betätigen von Funktionstasten oder dergleichen editiert werden können, die Tastenbetätigung einfacher und nützlicher.

Dagegen können, da der Einsetz-Eingabemodus automatisch abhängig von einem Editiersymbol aufgehoben wird, das das Freigeben des Einsetzmodus anzeigt, wenn Zeichen in ein vereinfachtes Format im Einsetzmodus eingegeben werden, Sätze neben einem vereinfachten Format nach Belieben im vereinfachten Format erstellt werden, was ein Zwischenzeileneditieren von Sätzen mit vereinfachtem Format erleichtert.

Darüber hinaus wird die Tastenbetätigung einfacher, da Einsetzsymbole ohne Zeicheneingabe in ein vereinfachtes Format durch Lehrstellen ersetzt werden können und gleichzeitig gelöscht werden können, ohne daß Funktionstasten oder dergleichen betätigt werden. Dieses Merkmal verhindert fehlende Betätigung, durch die es fehlerhaft zum Ausdrucken überschüssiger Zeichen (Einsetzsymbole) käme.

Darüber hinaus wird die Tastenbetätigung für das Löschen einfacher, da überflüssige Zeilen im vereinfachten Format Zeile für Zeile gelöscht werden können, ohen den Eingabemodus zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Textverarbeitungsgerät mit:

- einer Tastatureinrichtung (11) zum Eingeben von Zeichen;

- einer Speichereinrichtung (l4) zum Einspeichern von über die Tastatureinrichtung eingegebenen Zeichen, wobei die Speichereinrichtung folgendes aufweist:

-- eine Einsetz-Eingabespeichereinrichtung (14c) zum Abspeichern von während eines Einsetzmodus eingegebenen Zeichen; und

-- eine Textspeichereinrichtung (14b) zum Abspeichern von Text, der durch Einsetzen des Inhalts der Einsetz-Eingabespeichereinrichtung editiert wurde;

- einer Anzeigeeinrichtung (13) zum Anzeigen von Zeichen, wie sie in der Speichereinrichtung abgespeichert sind; und

- einer Steuereinrichtung (12) zum Steuern des Betriebs der Tastatureinrichtung, der Speichereinrichtung und der Anzeigeeinrichtung;

dadurch gekennzeichnet, daß

a) die Speichereinrichtung (14) zusätzlich eine Speichereinrichtung (14a) für vereinfachte Formate zum Abspeichern vorgegebener vereinfachter Formate aufweist, von denen jedes aus Einsetzsymbolen und einem Editiercode besteht, wobei jedes Einsetzsymbol durch ein über die Tastatureinrichtung eingegebenes Zeichen ersetzt werden kann; und

b) die Steuereinrichtung (12) so ausgebildet ist, daß sie

b1) das Gerät wahlweise in einen Einsetzmodus umschaltet, um in diesem Modus die folgenden Schritte auszuführen:

b2) Suchen nach dem nächsten vereinfachten Format, wie es in der Speichereinrichtung für vereinfachte Formate abgespeichert ist, um die folgenden Schritte auszuführen, wenn ein solches Format aufgefunden wird;

b3) Bestimmen des Editiercodes, der dem aufgefundenen vereinfachten Format zugeordnet ist;

b4) Einlesen von Zeichen, wie sie über die Tastatureinrichtung eingegeben werden, bis ein "Einsetz-Startbefehl" eingegeben wird, um danach die folgenden Schritte auszuführen:

b5) Ersetzen aller Einsetzsymbole, die über eingegebene Zeichen hinaus vorhanden sind, oder Löschen solcher Symbole;

b6) Editieren, innerhalb der Textspeichereinrichtung, der eingegebenen Zeichenfolge abhängig vom bestimmten Editiercode; und

b7) Zurückkehren zum Schritt b2).

2. Textverarbeitungsgerät nach Anspruch 1, bei dem die Steuereinrichtung (12) so ausgebildet ist, daß sie das Gerät in den gewöhnlichen Eingabemodus umschaltet, wenn der Editiercode eines aufgefundenen vereinfachten Formats einen solchen Umschaltvorgang anweist.







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