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Dokumentenidentifikation DE3852849T2 22.06.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0297806
Titel Schneller Vorwärtslauf-/Rückspulmechanismus für Bandaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät.
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Outou, Tatsuyuki, Shinagawa-ku Tokyo, JP;
Watanabe, Hisanori, Shinagawa-ku Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich, H., Dipl.-Ing.; Körber, W., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Schmidt-Evers, J., Dipl.-Ing.; Melzer, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Schulz, R., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.- u. Rechtsanw.; Graf, M., Dr.jur., Rechtsanw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 3852849
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.06.1988
EP-Aktenzeichen 883058257
EP-Offenlegungsdatum 04.01.1989
EP date of grant 25.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.1995
IPC-Hauptklasse G11B 15/44
IPC-Nebenklasse G11B 15/18   

Beschreibung[de]
Betriebsartenwechsel- und Anatriebsmechanik für Spulenaufnehmen eines Bandrekorders Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Mechanik zum Antrieb der zwei Spulenaufnahmen eines Bandrekorders und spezieller auf eine solche Mechanik, bei der ein Antriebselement wahlweise mit einer der Spulenaufnahmen durch Schwingen oder Schwenken eines Wechselhebels in eine vorgegebene Richtung in Berührung kommt.

Beschreibung des Hintergrundes

Antriebssysteme für Spulenaufnahmen eines Bandrekorders sind bekannt, bei denen ein Antriebselement, wie z.B. ein Getriebe, rotierbar auf einem Wechselhebel derart befestigt ist, daß dann, wenn der Wechselhebel in eine vorgegebene Richtung bewegt ist, z.B. um einen raschen Vorlauf oder Rücklauf zu erhalten, das Antriebselement wahlweise eine der zwei Spulenaufnahmen berührt/in diese eingreift und diese in Rotation versetzt. Es ist auch bekannt, daß in einem Bandrekorder oder dgl. eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, um das Paar Spulenaufnahmen hinsichtlich Rotation zu blockieren, nämlich um zu verhindern, daß das Band nicht mehr gestrafft ist, wenn Stoppen gewählt ist oder während eines anderen Betriebsartwechsels, und zwar dies aufgrund einer fortgesetzten Rotation der Spulenaufnahmen. Nichtsdestotrotz, falls die Mechanik für das zur Rotation der einen Spulenaufnahme vorgesehene wahlweise Anliegen/Eingreifen des Antriebs und der Bremseinrichtung zum Blockieren/Festhalten des Spulenpaares in dem Bandrekorder ohne gegenseitige Verbindung ausgerüstet ist, nämlich daß diese miteinander in Koordination wären, ist es häufig der Fall, daß beide Betriebsarten nicht synchron auftreten, so daß Geräusche erzeugt werden, wenn der Antrieb bei einer Spulenaufnahme eingreift oder von dieser gelöst wird.

Das heißt, falls der Antrieb an der Spulenaufnahme eingreift bevor die Spulenaufnahme gegenüber der Bremseinrichtung völlig frei ist , so daß sie frei rotieren kann, wird der rotierende Antrieb gezwungen, an einer blockierten/gebremsten Spulenaufnahme einzugreifen, so daß relativ laute und alarmierende Geräusche erzeugt werden. Wenn andererseits die Spulenaufnahme mittels der Bremseinrichtung gebremst wird bevor der Antrieb gegenüber der Spulenaufnahme völlig frei geworden ist, wird die Bremseinrichtung gezwungen, eine rotierende Bandaufnahme zu blockieren, so daß ebenfalls jene nicht hinnehmbaren Geräusche erzeugt werden.

In der EP-A-0,216,087 ist ein Bandspieler beschrieben, in dem ein rotierbarer Wechselhebel vorgesehen ist, tun ein Antriebsgetriebe zwischen zwei Spulenaufnahmen zu bewegen. Dieses Gerät hat auch eine Sperrklinke, die zur Steuerung der Bewegung des Wechselhebels mittels eines Elektromagneten gesteuert wird.

Es ist auch bekannt, daß in einer Bandrekorder-Betriebsartenwechsel-Mechanik ein Wechselhebel für das Wechseln der Betriebsart von einem Nocken angetrieben sein kann, um raschen Vorlauf oder Rücklauf zu erhalten. In solchen Fällen ist der Wechselhebel mittels einer speziell vorgesehenen Feder gezwungen, an dem Nocken anzuliegen, nämlich um sicherzustellen, daß der Wechselhebel mittels des Nockens positiv angetrieben wird. Diese spezielle Feder vergrößert die Anzahl der Einzelteile in dem Bandrekorder, vergrößert die Verfahrensschritte für das Zusammensetzen desselben und macht die Gesamtkonstruktion komplizierter.

Es ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Betriebsartenwechsel-Mechanik für raschen Vorlauf und für Rücklauf für ein Bandaufzeichnungs- und -wiedergabegerät anzugeben, wobei diese Mechanik wenigstens eine der oben angegebenen Nachteile des Standes der Technik behebt.

Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist eine Betriebsartwechsel- und Antriebs-Mechanik für Spulenaufnahmen eines Bandrekorders mit einer Anzahl Betriebsarten vorgesehen mit:

einer bewegbaren Wechselhebel-Einrichtung, an der ein Antriebsgetriebe/- rad drehbar befestigt ist, wobei dieses Antriebsgetriebe/-rad wahlweise an eine Spulenaufnahme eines Paares Spulenaufnahmen drehmomentübertragend in Anlage/Eingriff gebracht werden kann,

einer Wechselhebel-Steuereinrichtung, um die Wechselhebel-Einrichtung einer Betriebsartwahl entsprechend wahlweise in einen bewegbaren Zustand oder einen feststehenden Zustand zu versetzen und

einer Antriebseinrichtung für einen einer Betriebsartwahl entsprechenden Antrieb dieser Wechselhebel-Einrichtung, wobei das Antriebsgetriebe/-rad wahlweise an einer Spulenaufnahme des Paares Spulenaufnahmen anliegt oder in eine nicht anhegende Position bewegt ist, in der das Antriebsgetriebe/-rad mit keiner der Spulenaufnahmen in Berührung ist.

Die Erfindung ist desweiteren gekennzeichnet durch eine sich hin und her bewegende Bremseinrichtung 70 zur Anlage an diesem Paar Spulenaufnahmen, um Rotation dieses Paars Spulenaufnahmen zu verhindern,und

eine Bremsen-Steuereinrichtung für entsprechend einem Betriebsartenwechsel in Tandemweise erfolgendes Steuern dieser Bremseinrichtung und dieser Wechselhebel-Steuereinrichtung.

Vorzugsweise sind der Wechselhebel und die Bremseinrichtung mit jeweiligen Eingrrifsteilen versehen, die miteinander eingreifen, so daß der Antrieb mit einer Spulenaufnahme nur dann in positivem Sinne zusammenwirkt, nachdem die Spulenaufnahmen frei sind, rotieren zu können, und daß im Gegensatz dazu die Spulenaufnahmen nur dann gebremst/blockiert sind, nachdem der Antrieb mit der Spulenaufnahme nicht mehr im Eingriff ist.

Der Wechselhebel kann in Verbindung mit der Bremseinrichtung angebracht sein. Beide werden dabei mit fester Zeitbeziehung aktiviert, so daß kein Geräusch erzeugt wird, wenn der Antrieb an der Spulenaufnahme eingreift oder der Eingriff aufgehoben wird.

Desweiteren kann der Wechselhebel sicher in seiner neutralen Position gehalten sein. Damit ist vermieden, daß eine Betriebsartenwechsel-Mechanik einen Wechsel ausführt, z.B. zu schnellem Vorlauf oder zu Rücklauf/Rückspulen, oder ein Eingreifen mit dem Wechselhebel eintritt. Die Bremseinrichtung kann nicht in ihre Rückkehrstellung bewegt werden, während der Wechselhebel betätigt wird. Die Spulenaufnahme kann damit niemals während ihrer Rotation blockiert/gebremst werden.

Die Antriebseinrichtung kann einen Betriebsartenwechsel-Nocken aufweisen, der einen ersten Nockenweg hat, um die Wechselhebel-Einrichtung bei einer ersten Betriebsart in eine erste Betriebsartstellung zu bringen. Sie hat auch einen zweiten Nockenweg, um diese Wechseihebel-Einrichtung bei einer zweiten Betriebsart in eine zweite Betriebsartstellung zu bringen, wobei diese Wechselhebel-Einrichtung durch die Rotation dieses Betriebsartenwechsel-Nocken angetrieben wird. Diese Antriebsmechanik hat auch eine Federeinrichtung, die in einer Position angeordnet ist, in der der erste Nockenweg und der zweite Nockenweg des Betriebsartenwechsel-Nocken (voneinander) abzweigen um zu bewirken, daß die Wechselhebel-Einrichtung den einen oder den anderen dieser zwei Nockenwege auswählt. Dabei ist bei Wahl der ersten Betriebsart die Wechselhebel-Einrichtung durch die Wechselhebel-Steuereinrichtung derart in bewegbaren Zustand versetzt daß diese Wechselhebel-Einrichtung von dieser Federeinrichtung bewegt auf den zweiten Nockenweg gebracht wird, so wie dieser Betriebsanenwechsel-Nocken sich dreht, und wenn die zweite Betriebsart ausgewählt ist, die Wechselhebel- Einrichtung durch die Wechselhebel-Steuereinrichtung derart in den festgehaltenen Zustand versetzt ist, daß diese Wechselhebel-Einrichtung von dieser Federeinrichtung bewegt auf den zweiten Nockenweg gebracht wird, so wie dieser Betriebsartenwechsel-Nocken sich dreht.

Die Feder kann eine stabförmige Feder sein und der Wechselhebel wird allein durch diese stabförmige Feder angetrieben. Es ist dabei keine andere speziell vorgesehene Feder erforderlich, um den Wechselhebel anzutreiben. Auf diese Weise ist die Anzahl der Einzelteile und der Verfährensschritte zum Zusammenbau der Vorrichtung vermindert und zusätzlich ist die Gesamtkonstruktion vereinfacht.

Der Wechselhebel kann auch elastisch gegen einen Betriebsartenwechsel-Nocken mittels einer Kraft gedrückt werden, die mittels eines elastischen Riemens bewirkt ist, der zwischen der Motorriemenscheibe und einer Antriebsriemenscheibe läuft. Damit entfällt die Notwendigkeit für eine spezielle Feder, die dem Andrücken des Wechselhebels gegen den Nocken dient. Auf diese Weise ist die Anzahl der Einzelteile und sind die Verfahrensschritte für den Zusammenbau verringert und ist die Konstruktion vereinfacht.

Die vorliegende Erfindung wird desweiteren anhand eines nicht beschränkenden Beispiels mit Bezug auf die Figuren beschrieben.

Kurzbeschreibung der Figuren

Figur 1 zeigt eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels eines Bandantriebbssytems eines Rekorders des Auto-Rücklauftyps.

Figur 2 ist eine Aufsicht auf das Bandantriebssystem nach Figur 1.

Figur 3 ist ein Fließbild, das die bei einem Betriebsartenwechsel auszuführenden Verfahrensschritte zeigt.

Figur 4 ist ein Zeitschema für die Verfahrensschritte des Betriebsartenwechsels, in Bezug zu dem Ein/Aus-Betrieb eines Solenoids, das in der Betriebsartenwechsel-Mechanik verwendet ist.

Figur 5 ist eine auseinandergezogene, von unten gesehene Ansicht der Betriebsartenwechsel-Mechanik des Bandrekorders des Auto- Rücklauftyps nach Figur 1.

Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Getriebes mit teilweise zahnlosen peripheren Anteilen und Nocken, die darauf ausgebildet sind, und zwar zur Verwendung bei der Betriebsartenwechsel- Mechanik der Figur 5.

Figur 7 ist eine Aufsicht, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 5 im Betriebszustand "Stop" zeigt.

Figur 8A ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik nach Figur 7 zeigt.

Figur 8B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik nach Figur 8A zeigt.

Figur 9A ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Fig.5 zeigt, und zwar für einen Zeitpunkt, bei dem Vorwärtsantrieb des Bandes gewählt ist.

Figur 9B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 9A zeigt, und zwar zu einem Zeitpunkt, bei dem Rücklaufantrieb des Bandes gewählt ist.

Figur 10 ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 9A zeigt, und zwar in Betriebsarten mit Vorwärts- oder Rückwärtsantrieb.

Figur 11A ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 5 zeigt, und zwar in der Betriebsart "Wiedergabe" oder "Aufzeichnung".

Figur 11B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik nach Figur 11A zeigt.

Figur 12A ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Fig.5 zeigt, und zwar wenn eine Such-Betriebsart nicht gewählt worden ist.

Figur 12B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 12A zeigt, und zwar zu einem Zeitpunkt, wenn die Betriebsart "Suchen" gewählt ist.

Figur 13 ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 5 zeigt, und zwar wenn rascher Vorlauf gewählt ist.

Figur 14A ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 13 in der Betriebsart "rascher Vorlauf" zeigt.

Figur 14B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 14A zeigt.

Figur 14C ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 13 zeigt, und zwar wenn rascher Vorlauf nicht gewählt worden ist.

Figur 15A zeigt eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 5 in der Betriebsart "Rücklauf" zeigt.

Figur 15B ist eine Aufsicht von unten, teilweise geschnitten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 15A zeigt und

Figur 15C ist eine Aufsicht von unten, die die prinzipiellen Elemente der Betriebsartenwechsel-Mechanik der Figur 15A zeigt, und zwar wenn die Betriebsart "Rücklauf" nicht gewählt worden ist.

Detailbeschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Die Figuren 1 und 2 zeigen das Bandantriebssystem eines Rekorders des Auto- Rücklaulprinzips, für das eine bekannte Kompakt-Bandkassette zu benutzen ist. Es ist ein Paar linker und rechter Spulenaufnahmen 2 und 3, sind Bandantriebe 4 und 5, sind Andruckrollen 6 und 7 und ist ein Magnetkopf 8 vorhanden, der der Aufzeichnung und/oder Wiedergabe dient. Diese Teile befinden sich auf der Oberseite eines Chassis 1. Wenn eine Bandkassette 10 auf das Chassis aufgeladen/eingelegt ist, befinden sich dessen Bandspulen 11 und 12 im Eingriff mit jeweiligen Spulenaufnahmen 2 und 3. Das Magnetband 13 verläuft in Schleife zwischen den Bandantrieben 4 und 5 und kommt mit dem Magnetkopf 8 in Berührung.

Wie dies in Figur 2 gezeigt ist, dienen die Bandantriebs-Riemenscheiben 15 und 16 auch als Antriebs-Freilaufräder, und sie sind jeweils an den unteren Enden der Bandantriebe 4 und 5 befestigt. Eine Vorwärts- und eine Rückwärts(FR)- Riemenantriebsscheibe 17 für raschen Vorlauf und für Rücklauf/Rückspulen und ein Motor 18 für die Antriebskraft des Bandrekorders sind auf der unteren Seite 1b des Chassis 1 vorgesehen. Ein elastischer Riemen 20 ist um die Riemenscheiben 15, 16 und 17 und um eine Antriebsriemenscheibe 19 des Motors 18 herumgelegt. Die Getriebe 22 und 23 der Spulenaufnahmen sind jeweils an den Peripherien der Spulenaufnahmen 2 und 3 ausgebildet. Vorgesehen sind ein (F) Vorwärtsantrieb 24 für Aufzeichnung/Wiedergabe in Vorwärtsrichtung und ein (R) Rückwärtsantrieb 25 für Aufzeichnung/Wiedergabe in einer Rückwärtsrichtung. Sie sind nahe der jeweiligen Spulenaufnahme 2 und 3 angeordnet. Getrieberäder 26 und 27 sind immer in Eingriff mit jeweiligen Getrieberädern 28 und 29, die jeweils koaxial zu den Bandantriebs-Riemenscheiben 15 und 16 angeordnet sind.

Ein Leerlaufgetriebe/-rad 30 ist immer mit dem Spulenaufnahme-Getriebe 22 der Spulenaufnahme 2 in Eingriff. Ein Vorwärts- und Rückwärts-(FR)-Antrieb 31 für raschen Vorlauf und für Rückspulen ist zwischen dem Leerlaufgetriebe 30 und dem Spulenaufnahme-Getriebe 23 der Spulenaufnahme 3 vorgesehen. Der FR-Antrieb 31 rotiert koaxial und ist integral mit der FR-Riemenantriebsscheibe 17 ausgebildet und darunter in der Ebene der Figur 2 angeordnet.

Die Figur 2 zeigt eine Betriebsart "Stop", in der bei Antrieb die Riemenscheibe 19 des Motors 18 in einer Richtung rotiert, die durch den Pfeil a angezeigt ist. Die Bandantriebs-Riemenscheiben 15 und 16 und die FR-Riemenscheibe 17 werden mittels des Riemens 20 in Richtungen angetrieben, die durch die Pfeile b, c und d jeweils angegeben sind. Wenn eine Vorwärts-Aufzeichnungs/Wiedergabe- Betriebsart durch die Wirkung einer Betriebsartenwechsel-Mechanik ausgewählt ist, die im einzelnen nachfolgend beschrieben wird, wird das Getriebe/Rad 26 näher an die Rotationsachse der Spulenaufnahme 2 bewegt. Das Rad 26 kommt in Eingriff mit dem Rad 28 und der F-Antrieb 24, der oben auf dem Rad 26 in der Ebene der Figur 2 angeordnet ist, ist in Eingriff mit dem Spulenaufnähme-Rad 22 der Spulenaufnahme 2.

Zur selben Zeit kommt der Magnetkopf 8 mit dem Magnetband 13 in Berührung und die Andrucksrolle 6 wird gegen die Bandantriebsrolle 4 gedrückt. Das Ergebnis ist, daß die Spulenaufnahme 2 in der durch den Pfeil e angezeigten Richtung rotiert. Die Vorwärts-Aufzeichnungs/Wiedergabe-Betriebsart ist vorgesehen, bei der das Magnetband 13 in der durch den Pfeil f angegebenen Richtung angetrieben wird und Vorwärts-Aufzeichnung/Wiedergabe wird mit Hilfe des Magnetkopfes 8 ausgeführt.

Wenn eine Rückwärts-Aufzeichnungs/Wiedergabe-Betriebsart gewählt ist, ist das Getrieberad 27 näher zur Rotationsachse der Spulenaufnahme 3 bewegt, so wie das Rad 27 am Rad 29 eingreift. Der R-Antrieb 25, der oben auf dem Getrieberad 27 in der Ebene der Figur 2 angeordnet ist, ist in Eingriff mit dem Spulenaufnahme-Getrieberad 23 der Spulenaufnahme 3. Zur gleichen Zeit ist der Magnetkopf 8 mit dem Magnetband 13 in Berührung gebracht und die Andruckrolle 7 gegen den Bandantrieb 5 gedrückt. Das Ergebnis ist, daß die Spulenaufnahme 3 in der mit dem Pfeil g angegebenen Richtung rotiert und die Rückwärts-Aufzeichnung/Wiedergabe-Betriebsart vorgesehen ist. In einer solchen Betriebsart wird das Magnetband 13 in der Richtung angetrieben, die durch den Pfeil f' angegeben ist und unter Verwendung des Magnetkopfes 8 wird Rückwärts- Aufzeichnung/Wiedergabe ausgeführt.

Wenn rascher Vorlauf gewählt ist, greift der FR-Antrieb 31, der integral mit der FR-Riemenscheibe 17 rotiert, an dem Leerlaufgetrieberad 30 ein, so daß die Spulenaufnahme 2 mit hoher Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles e rotiert. In der Betriebsart "Rascher Vorlauf" wird das Magnetband 13 somit mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles f angetrieben.

Wenn eine Betriebsart "Rücklauf" gewählt ist, ist der FR-Antrieb 31 mit dem Spulenaufnahme-Getrieberad 23 derart in Eingriff, daß die Spulenaufnahme 3 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles g rotiert. Beim Rücklauf wird das Magnetband 13 somit mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles f ' angetrieben.

Beim oben beschriebenen Bandrekorder können die Betriebsarten "Rascher Vorlauf" und "Rücklauf" aus einem von zwei verschiedenen Betriebsart-Zuständen ausgewählt werden. Bandrekorder dieser Art schließen zusätzlich typischerweise die Betriebsart "Suchen" ein, bei der "Rascher Vorlauf" oder "Rücklauf" ausgeführt wird während der Magnetkopf nur in leichter Berührung mit dem Magnetband ist, nämlich um rascher einen aufgezeichneten Anteil oder einen von Aufzeichnung freien Anteil zwischen aufgezeichneten Anteilen zu finden. Die Betriebsart "Rascher Vorlauf mit Suchen" oder "Rücklauf mit Suchen" kann somit auch von der erfindungsgemäßen Betriebsartenwechsel-Mechanik ausgeführt werden.

Es wird Bezug genommen auf die Figuren 5 und 7. Der Magnetkopf 8 ist um einen vorgegebenen Winkel entsprechend der Antriebsrichtung des Magnetbandes 13 gedreht und ist auf einem zentralen Teil des rückwärtigen Endes einer im wesentlichen T-förmigen Kopf-Grundplatte 40 angebracht. Wie mit der oberen Aufsicht der Figur 7 gezeigt ist, ist die Kopf-Grundplatte 40 auf der Oberseite 1a des Chassis 1 für reziproke Bewegung in den Richtungen, die durch die Pfeile h und h' angezeigt sind, angebracht. Sie ist in eine Rückwärtsposition in der Richtung des Pfeiles h' vorgespannt, und zwar durch eine gewendelte Torsionsfeder 41. Ein Ende derselben ist in einem Loch festgehalten, das sich in dem Chassis 1 befindet.

Das andere Ende derselben ist mit einem Festhalteteil 41a festgehalten, das von der Kopf-Grundplatte 40 vorspringt. Ein gewendelter Anteil derselben befindet sich passend auf einem Stift 40c, der vom Chassis 1 vorspringt. Ein Stift 42 ist auf der unteren Oberfläche des Frontendes der Kopf-Grundplatte 40 angebracht. Dieser Stift erstreckt sich in einen Schlitz 43, der im Chassis 1 ausgebildet ist. Der Stift ragt nach unten durch das Chassis 1 hindurch. Ein nach unten gerichteter Vorsprung 44 ist in der Kopf-Grundplatte 40 ausgebildet und ragt in eine Öffnung 67 des Chassis 1.

Wie dies in den Figuren 5 und 8B gezeigt ist, ist auf der unteren Seite 1b des Chassis 1 eine Spule 50 angebracht. Der Stift 61 eines Regulierhebels 60 ist in Eingriff mit einem Plungerkolben 50a der Spule 50. Der Regulierhebel 60 ist so gehalten, daß er in den Richtungen, angezeigt durch die Pfeile i und i' schwenkbar ist. Dazu ist eine Welle 62 vorgesehen, die vom Chassis 1 vorspringend ist. Ein Druckhebel 63, eine längliche Öfliiung 64 und ein blockierender Vorsprung 65, der nach unten hervorragt, sind insgesamt integral an dem Regulierhebel 60 ausgebildet. Wie dies in der von unten gerichteten Ansicht der Figur 5 gezeigt ist, springt ein Vorsprung 66 nach oben vor und ist integral mit dem Regulierhebel 60 ausgebildet. Wenn der Regulierhebel 60 in eine fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles i der Figur 8B bewegt ist, ist der Vorsprung 66 in der Apertur 67 (siehe Figur 7) näher dem rückwärtigen Ende des Chassis 1 positioniert als es der Vorsprung 44 der Kopf-Grundplatte 40 ist.

Wie in den Figuren 5 und 8B gezeigt, ist eine Bremseinrichtung 70 an der unteren Seite 1b des Chassis 1 angebracht. Sie hat reziproke Beweglichkeit in den Richtungen, die mit den Pfeilen j und j' angezeigt sind. Ein Paar Eingreifteile 71 und 72 sind integral mit den rechten und linken Endanteilen der Bremseinrichtung 70 ausgebildet. Die Eingreifteile 71 und 72 sind in längliche Öffnungen 73 und 74 eingefügt/hineingreifend, die jeweils im Chassis 1 ausgebildet sind. Die Teile 71 und 72 ragen zur oberen Seite 1a des Chassis 1 hervor.

Nach Figur 7 sind dann, wenn die Bremseinrichtung 70 in eine Rückwärtsposition in Richtung des Pfeile j' bewegt ist, die Eingreifteile 71 und 72 jeweils in Eingriff mit den Zähnen 75 und 76, die an den unteren flachen Oberflächen der Spulenaufnahmen 2 und 3 ausgebildet sind. Die Oberfläche 77 der Bremseinrichtung 70 wird durch den Andruckhebel 63 des Regulierhebels 60 gedrückt und ein Eingreif-Rücksprung 78 ist zentral an einem Seitenarm der Bremseinrichtung 70 ausgebildet.

Der FR-Wechselhebel 80 für "Raschen Vorlauf" und "Rücklauf" ist unterhalb der Bremseinrichtung 70 am unteren Ende 1b des Chassis 1 angeordnet, wie dies die Figuren 5 und 8a zeigen. Der FR-Wechseihebel 80 hält rotierbar die FR- Riemenscheibe 17, wobei der FR-Antrieb 31 damit befestigt ist. Der FR- Wechselhebel 80, der mittels einer Welle 81 (siehe Figur 8A) an einem Ende schwehkbar gehaltert ist, kann in den Richtungen schwenken, die durch die Pfeile k und k' angegeben sind. Da der Antriebsriemen 20 um die FR-Riemenscheibe 17 des FR-Wechselhebels 80 herumgelegt ist, wird in diesem Falle der FR-Wechselhebel 80 in die Richtung des Pfeiles k' gedrängt, und zwar durch eine allgemein mit P bezeichnete Kraft, die durch die Elastizität des Antriebsriemens 20 erzeugt ist.

Ein Eingreifvorsprung 82 ist integral mit dem FR-Wechselhebel 80 an einem zentralen Anteil desselben ausgebildet, damit Eingriff in den Eingriffs-Rücksprung 78 der Bremseinrichtung 70 erfolgt. Wenn der Eingreifvorsprung 82 nicht in den Eingreif-Rücksprung 78 eingreift, dann ist der FR-Wechselhebel 80 frei und kann in den mit den Pfeilen k und k' angegebenen Richtungen rotieren. Wenn der Eingreifvorsprung 82 in den Eingreif-Rücksprung 78 eingreift, ist der FR- Wechselhebel 80 in einer neutralen Position N gehahen, in dieser ist der FR- Antrieb 31 außer Eingriff mit jeglichem benachbarten Getrieberad. Es ist anzumerken, daß ein Antriebsstift 83 nach oben vorspringt, der integral mit dem distalen Ende des FR-Wechselhebels 80 ausgebildet ist. Es ist eine kreisförmige Öffnung 84 im Chassis 1 ausgebildet, um den Antrieb 31 aufzunehmen.

Nach den Figuren 5 und 8B ist ein selektiv in Betrieb gesetzter Gleiter 90 auf der unteren Seite 1b des Chassis 1 für reziproke Bewegung in den Richtungen vorgesehen, die mit den Pfeilen 1 und 1' angedeutet sind. Ein Paar linker und rechter Andruckoberflächen 91 und 92 und ein nach unten gerichteter Vorsprung 93 sind integral mit dem Gleiter 90 ausgebildet. Der Regulierhebel 60, die Bremseinrichtung 70 und der Gleiter 90 sind in Rückkehrpositionen vorgespannt, nämlich in den Richtungen der jeweiligen Pfeile i', j' und l'. Dies ist mittels einer gewendeften Torsionsfeder 94 bewirkt, deren gewendelter Anteil um einen Stift 79 herum gewickelt ist, der auf der Bremseinrichtung 70 ausgebildet ist. Ein Ende der Feder 94 liegt an einem Federanschlag auf dem Regulierhebel 60 an. Das andere Ende der Feder 94 liegt an einem Federanschlag 95 auf dem Gleiter 90 an. An einem hinteren Ende der unteren Seite 1b des Chassis 1 ist ein Wechselgleiter 100 für Gleitbewegung zwischen einer Vorwärtsposition in einer Richtung, die mittels des Pfeiles m angezeigt ist, und einer rückwärtigen Position in einer Richtung, die durch den Pfeil m' angezeigt ist, angebracht. Wenn der Wechselgleiter 100 in eine der zwei Richtungen m und m' geglitten ist, ist der Magnetkopf 8 wahlweise um den vorgegebenen Winkel gedreht und der F-Antrieb 25 und die Andrucksrolle 6 oder der R-Antrieb 25 und die Andruckrolle 7 sind wahlweise mittels des jeweiligen Endes 100a oder 100b des Wechselgleiters 100 zurückgehalten.

In einem zentralen Anteil des Wechselgleiters 100 ist ein Schlitz 101 ausgebildet. Ein Wechselteil 110 ist zwischen dem Wechselgleiter 100 und dem Regulierhebel 60 angebracht. Ein Schwenkachsstift 111, der zur oberen Seite 1a des Chassis 1 hervorspringt, ein Schwenkachsstift 112, der in derselben Richtung wie der Schwenkachsstift 111 vorspringt und ein Paar linke und rechte Andruckanteile 113 und 114 sind integral mit dem Wechselteil 110 ausgebildet. Spezieller betrachtet, ist der Schwenkachsstift 111 in ein längliches Loch 64 des Regulierhebels 60 eingefügt und ist dann in eine längliche Öffnung 115 des Chassis 1 eingefügt. Der Schwenkachsstift 112 ist in ein längliches Loch 101 des Wechselgleiters 100 eingefügt, so daß der Wechselgleiter 110 um den Schwenkachsstift 111 oder den Schwenkachsstift 112 in den Richtungen schwerken kann, die jeweils durch die Pfeile n und n' angezeigt sind. Andruckanteile 113 und 114 des Wechselteils 110 sind wahlweise in Anlage mit dem Andruckteil 91 und 92 des Wahl-Gleiters 90.

Wie es in den Figuren 5 und 8A gezeigt ist, ist ein Getriebeteil/-rad 120 vorgesehen, das periphere Anteile hat, die zahnlos sind, und es hat auf ihm ausgebildete Nocken. Das Teil 120 wird von der Welle 125 rotierbar gehalten, die von dem Chassis 1 an der unteren Seite 1b und im wesentlichen in der Mitte derselben in eine Position vorspringt, die niedriger ist als der Regulierhebel 60 und der Wähl-Gleiter 90. Ein erster, ein zweiter, ein dritter und ein vierter zahnloser peripherer Anteil 121, 122, 123 und 124 sind aufeinanderfolgend auf dem Umfang des Getriebeteils 120 ausgebildet. Dieses Teil 120 wird mit Unterbrechungen in einer Richtung gedreht, die durch den Pfeil o in Figur 8A angezeigt ist. Dies erfolgt mittels eines Antriebsgetriebeteils 126, das koaxial und integral mit der Bandantriebs-Riemenscheibe 15 ausgebildet ist, die in Figur 1 gezeigt ist.

Wie in den Figuren 6 und 8B gezeigt, sind ein erster, ein zweiter, ein dritter und ein vierter Blockiervorsprung 131, 132, 133 und 134 auf dem Getriebeteil 120 nahe dem Umfang desselben und auf der oberen flachen Oberfläche ausgebildet, die der unteren Oberfläche des Chassis 1 gegenüberliegt. Einer der Blockiervorsprünge liegt wahlweise an dem Blockiervorsprung 65 des Regulierhebels 60 an. Auf der oberen Oberfläche des Getriebeteils 120 ist ein Nocken zum Antrieb eines Getriebestiftes 42 der Kopf-Grundplatte 40 ausgebildet. Dieser Nocken umfaßt einen ersten Nockenanteil 141, der einen konstanten Radius aufweist, einen zweiten Nockenanteil 142, der dem ersten Nockenanteil 141 folgt und allmählich ansteigenden Radius hat. Ein dritter Nockenanteil 143 folgt dem zweiten Nockenanteil 142 und hat konstanten Radius, der etwas kleiner ist als der Schluß des zweiten Nockenanteils 142. Im dritten Nockenateil 143 ist ein Spalt 144 ausgebildet. Ein Spalt 145 ist zwischen dem dritten und dem ersten Nockenanteil 143 und 141 ausgebildet. Weiter ist ein vorspringender Anteil 146 für das Pressen des Vorsprunges 93 des Wahl-Gleiters 90 integral mit dem Getriebeteil 120 ausgebildet, und zwar nahe der Mitte und auf der oberen Oberfläche desselben. Der vorspringende Anteil 146 springt über die flache Oberfläche des Getriebeteils 120 etwas höher hinaus als die Nockenanteile 141, 142 und 143. Dies ist in Figur 6 zu sehen.

Die Figuren 5 und 8A zeigen, daß ein Nocken 150 für den Antiiebsstift 83 des FR- Wechselhebels 80 ebenfalls integral an dem Getriebeteil 120 auf der unteren Oberfläche dessselben ausgebildet ist. Zusätzlich sind ein Nockenvorsprung 151 für den raschen Vorlauf und ein Nockenvorsprung 152 nahe dem Nockenvorsprung 151 nahe dem Nockenprofil des Nocken 150 auf der unteren Seite des Getriebeteils 120 ausgebildet. Diese drei Nocken 150, 151, 152 bilden zusammen einen ersten Nockenweg S, der zwischen dem Nockenvorsprung 151 und dem Nockenvorsprung 152 ausgebildet ist. Ein zweiter Nockenweg t ist zwischen dem Nockenvorsprung 151 und dem Nocken 150 ausgebildet.

Eine gewendehe Torsionsfeder 153 ist mit ihrem einen Ende am Getriebeteil 120 an der inneren Seite des Nockens 150, d.h. an der Seite nahe dem Zentrum des teilweise zahnlosen Getriebeteils 120, befestigt. Das freie Ende 153a der Feder 153 springt über den Nocken 150 zu dem Ort hervor, wo die zwei Wege oder Gräben S und t sich verzweigen. Ein Rücksprung 154, der in der Betriebsart "Rücklauf" benutzt wird, bildet einen Teil des Nockenprofils des Nockens 150.

Ein erster, ein zweiter, ein dritter und ein vierter Stift 161, 162, 163 und 164 sind integral an dem Getriebeteil 120 entlang den Nocken auf der unteren Oberfläche derselben ausgebildet. Die Stifte 161, 162, 163 und 164 kommen wahlweise in Eingriff mit einem Arm einer gewendelten Torsionsfeder 165, die auf dem Chassis 1 angebracht ist. Es wird damit ein anfangliches Drehmoment erzeugt, das in der Richtung des Pfeiles o auf das Getriebeteil 120 ausgeübt wird.

Bei der Betriebsart "Stop", siehe die Figuren 3, 4 und 7 bis 8B, ist die Spule 50 ausgeschaltet und der Plungerkolben 50a befindet sich in seinem Zustand weitester Ausdehnung/Auslenkung. Nach Figur 8B ist der Regulierhebel 60 in eine Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles i' bewegt und der erste Blockiervorsprung 131 des Getriebeteils 120 liegt am Blockiervorsprung 65 des Regulierhebels 60 an. Damit ist das Getriebeteil 120, an dem die Nocken integral ausgebildet sind, in demjenigen Zustand blockiert/festgehalten, in dem sich der zahnlose Umfangsanteil 121 dem Antriebsgetriebeteil 126 gegenüberliegend ist. Da der Regulierhebel 60 in die Rückwärtsstellung bewegt ist, ist die Bremseinrichtung 70 in eine Rückwärtssteliung in Richtung des Pfeiles j' bewegt. Wie aus Figur 7 zu ersehen, liegen daher jeweils die Anlageanteile 71 und 72 an den Zähnen 75 und 76 der Spulenaufnahmen 2 und 3 an, so daß die Rotation der Spulenaufnahmen 2 und 3 zurückgehalten ist.

Wie dies in Figur 8A gezeigt ist, ist der FR-Wechselhebel 80 in seiner neutralen Position N gehalten, weil der Eingriffsrücksprung 78 der Bremseinrichtung 70 mit dem Vorsprung 82 des FR-Wechselhebels 80 in Eingriff steht. Wie in Figur 7 gezeigt ist daher der FR-Antrieb 31 im Abstand sowohl von dem Leerlaufrad 30 als auch von dem Spulenaufnahme-Antrieb 23. Die Kopf-Grundplatte 40 ist in eine rückwärtige Position in Richtung des Pfeiles h' bewegt und der Antriebsstift 42 befindet sich im Spalt 145 des auf dem Rad 120 ausgebildeten Nocken, nämlich wie dies Figur 8B zeigt. Wie in Figur 7 gezeigt, ist weil die Kopf-Grundplatte 40 sich in der zurückgezogenen Position befindet, der Magnetkopf 8 vollständig vom Magnetband 13 getrennt. Der F-Antrieb 24, der R-Antrieb 25 und die Andruckrollen 6 und 7 sind ebenfalls in zurückgezogene Positionen bewegt. Nach Figur 8B ist der Gleiter 90 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 1' in zurückgezogene Position bewegt, in der die Betriebsart "Stop" (wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt) vorgesehen ist. Es sei angemerkt daß in der Betriebsart "Pause" derselbe Zustand wie bei "Stop" vorliegt.

Es sei auf die Figuren 3, 4 und 8A bis 10 Bezug genommen. Es wird die Betriebsweise bei Wahl der Betriebsart "Vorwärts" oder "Rückwärts" beschrieben.

Wenn ein Befehl vorliegt, in eine Betriebsart "Aufzeichnung/Wiedergabe" überzugehen, wird zunächst die Spule 50 aktiviert und der Plungerkolben 50a in seine Position geringster Auslenkung zurückgezogen. Nach Figur 8B ist der Regulierhebel 60 in Richtung des Pfeiles i in die vorgeschrittene Position bewegt und der blockierende Vorsprung 65 ist gegenüber dem ersten blockierenden Vorsprung 131 des Antriebs 120 frei, was auch die Nocken, wie oben beschrieben, einschließt.

Nach Figur 8A wird daher von dem Arm der gewendelten Torsionsfeder 165 der erste Federstop 161 des Antriebs 120 gedrückt und ein anfangliches Drehmoment wird in Richtung des Pfeiles o auf den Antrieb 120 ausgeübt. Das Ergebnis ist, daß der Antrieb 120 in Eingriff mit dem Antriebsrad 126 kommt und in Richtung des Pfeiles o rotiert.

Es liegt ein erster Verzweigungspunkt A vor, wo "Vorwärts" oder "Rückwärts" durch "EIN"- oder "AUS"-Schalten der Spule 50 ausgewählt wird, wie dies die Figuren 3 und 4 zeigen, nachdem der Blockiervorsprung 65 gegenüber dem ersten Blockiervorsprung 131 in nicht-blockiertem Zustand ist. Wenn "Vorwärts" gewählt ist, ist daher die Spule 50 nach dem Eintreten des nicht-blockierten Zustandes sofort auf "AUS" geschaltet, wobei dies durch den "EIN"-Zustand derselben bewirkt war. Wie in Figur 9A gezeigt, ist das Ergebnis, daß der Regulierhebel 60 in die zurückgezogene Position in Richtung des Pfeiles i' bewegt wird, so daß das Wechselteil 110 um den Schwenkachsstift 112 in Richtung des Pfeiles n schwenkte und zwar aufgrund der Funktion der länglichen Öffnung 64 des Regulierhebels 60.

Weil sich der Antrieb/das Rad 120 in Richtung des Pfeiles o gedreht hat, drückt in diesem Falle der vorspringende Anteil 146 des Rades 120 den Vorsprung 93 des Gleiters 90, so daß der Wahl-Gleiter 90 in eine vorgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles 1 bewegt wird. Falls der Wechselgleiter 100 in Richtung des Pfeiles m vom Anfang in eine fortgeschrittene Position gebracht ist, nämlich wie durch die ausgezogenen Linien in Figur 9A gezeigt, wird daher das Wechselteil 110 durch den Gleiter 90 nicht betätigt und der Wechselgleiter 100 ist in der fortgeschrittenen Position gehalten.

Ist im Gegensatz dazu der Wechselgleiter 100 in einer rückwärtigen Position in Richtung des Pfeiles m', nämlich wie durch alternierend lange und gestrichelte Linien angedeutet ist, wird der Druckanteil 113 des Wechselteils 110 mittels des Druckteils 91 des Gleiters 90 gedrückt. Das Wechselteil 110 wird daher um den Schwenkachsstift 111 herum in Richtung des Pfeiles n geschwenkt und der Wechselgleiter 100 wird durch den Schwenkachsstift 112 in Richtung des Pfeiles m bewegt. Das Ergebnis ist, daß der Wechselgleiter 100 in fortgeschrittene Position kommt. Das heißt, daß in jeglichem Falle der Wechselgleiter 100 in der fortgeschrittenen Position ist.

Das nächste ist, daß "Rückwärts" beim ersten Verzweigungspunkt A des Fließbildes der Figur 3 gewählt ist. Der Regulierhebel 60 ist in der fortgeschrittenen Position in Richtung des Pfeiles i gehalten, wie dies in Figur 9B gezeigt ist. Dies deshalb, weil die Spule 50 nach dem Einschalten zum Zeitpunkt der Freigabe der Blockierung eingeschaltet geblieben ist. Nach Figur 9B ist daher das Wechselteil 110 in einem Zustand gehalten, in dem es in Richtung des Pfeiles n um den Schwenkachsstift 112 gemäß der Funktion der länglichen Öffnung 64 des Regulierhebels 60 geschwenkt ist. Ähnlich dem obigen Fall der Wahl "Vorwärts" ist zusätzlich der Wahl-Gleiter 90 in Richtung des Pfeiles ... von dem rotierenden, teilweise zahnlosen Rad 120 in die fortgeschrittene Position bewegt.

Falls der Wechselgleiter 100 sich in der rückwärtigen Position in Richtung des Pfeiles m' befindet, nämlich wie mit den abwechselnd langen und gestrichelten Linien angedeutet ist, wird daher der Wechselhebel 119 nicht betätigt, und der Wechselgleiter 100 ist in der rückwärtigen Position gehalten.

Wenn im Gegensatz dazu der Wechselgleiter 100 sich in der vorderen Position in Richtung des Pfeiles m befindet, nämlich wie dies durch die ausgezogenen Linien dargestellt ist, ist der Druckanteil 114 des Wechselteils 110 mittels des Druckteils 92 des Gleiters 90 gedrückt. Das Wechselteil 110 wird daher um den Schwenkachsstift 112 in Richtung des Pfeiles n' geschwenkt, und der Wechselgleiter 100 wird mittels des Schwenkachsstiftes 112 in die rückwärtige Position in Richtung des Pfeiles m' bewegt. In jedem Falle befindet sich somit der Wechselgleiter in der rückwärtigen Position.

Durch Einschaften "EIN" oder Ausschalten "AUS" der Spule 50 beim ersten Verzweigungspunkt A im Fließbild der Figur 3, nämlich wie oben beschrieben, wird auf die Rotation des teilweise zahnlosen Rades 120 hin und durch Wirkung von dessen Nocken die Betriebsart "Vorwärts" oder "Rückwärts" bewirkt. Während dieser Wahl wird der angetriebene Stift 42 der Kopf-Grundplatte 40 vom ersten Nocken 141 gefiilirt, der auf dem Rad 120 ausgebildet ist.

Wenn, wie in Figur 10 gezeigt ist, "Vorwärts" oder "Rückwärts" ausgeführt ist, wird die Spule 50 ausgeschaltet und der Regulierhebel 60 in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles i' bewegt. Wenn das Getriebeteil 120 weitergedreht ist, ist der Vorsprung 93 des Gleiters 90 nicht (mehr) im Eingriff mit dem Vorsprungsteil 146 des Getriebeteils 120, wie dies die Figur 10 zeigt. Der Wahl-Gleiter 90 wird daher in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles 1' bewegt.

Es sei nunmehr Bezug genommen auf die Figuren 3, 4 und 10 bis 11B. Es wird ein Betriebsartenwechsel in die Betriebsart "Aufzeichnung"/"Wiedergabe" beschrieben. Da das Getriebeteil 120 zunächst fortlaufend in Richtung des Pfeiles o gedreht worden ist, nämlich nachdem die Wahl "Vorwärts" oder "Rückwärts" ausgeführt worden ist (wie oben beschrieben), wird der Antriebsstift 42 der Kopf-Grundplatte 40 durch den zweiten Nocken 142 geführt, und die Kopf-Grundplatte 40 wird in die fortgeschrittene/vorgerückte Position in Richtung des Pfeiles h bewegt, wie dies die Figur 10 zeigt. Wenn die Spule 50 eingeschaltet ist, wie in Figur 11B gezeigt, wird der Regulierhebel 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles i bewegt. Das Ergebnis ist, daß der zweite Blockiervorsprung 132 des Getriebeteils 120 zur Anlage am Blockiervorsprung 65 kommt. Damit wird das Getriebeteil 120 in einer Position festgehalten/blockiert, in der der zweite zahnlose Umfangsanteil 122 desselben dem Antriebsgetriebe 126 gegenüberliegt. Weil der gedrückte Anteil 77 der Bremseinrichtung 70 durch den Druckarm 63 des Regullerhebels 60 gedrückt wird, wird zur gleichen Zeit die Bremseinrichtung 70 mittels des Regulierhebels 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles j bewegt. Die Eingriffsanteile 71 und 72 sind daher nicht in Eingriff mit den jeweiligen Zähnen 75 und 76 der Spulenaufnahmen 2 und 3 und die Spulenaufnahmen 2 und 3 sind frei.

In dem wie in Figur 11A gezeigten Falle ist, obgleich der Eingriffsrücksprung 78 der Bremseinrichtung 70 nicht im Eingriff mit dem Eingriffsvorsprung 82 des FR- Wechselhebels 80 ist und der FR-Wechselhebel 80 frei geworden ist zu schwenken, der FR-Wechselhebel 80 in Richtung des Pfeiles K' mittels der Kraft P vorgespannt, die mit der Elastizität des Antriebsriemens 20 erzeugt ist, der um die FR-Riemenscheibe 17 gelegt ist. Der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 ist daher gegen das Nockenprofil des Nockens 150 des Getriebeteils 120 gedrückt und der FR-Wechselhebel 80 wird wie zuvor in der neutralen Position N gehalten.

Wie dies in Figur 11B gezeigt ist, wird der Antriebsstift 42 der Kopf-Grundplatte 40 mittels des zweiten Nockens 142 des Getriebeteils 120 geführt und die Kopf- Grundplatte 40 wird vollständig in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles h fortbewegt, nämlich so daß der Magnetkopf 8 in vollen Kontakt mit dem Magnetband 13 gebracht ist.

Obgleich dies in den Figuren nicht gezeigt ist, nämlich daß der R-Antrieb 25 und die Andrucksrolle 7 durch das andere Ende 100b des Wechsel-Gleiters 100, der sich in der Vorwärts-Position befindet, zurückgehaften sind, werden nur der F- Antrieb 24 und die Andrucksrolle 6 durch Funktion des einen Endes 40a der Kopf- Grundplatte 40 in fortgeschrittene Positionen bewegt. Das Ergebnis ist, daß die Vorwärtsrichtung der Betriebsart "Aufzeichnung"/"Wiedergabe" erreicht ist, nämlich wie oben beschrieben.

Wenn der Wechsel-Gleiter 100 sich in der Rückwärtsposition befindet, sind in gleicher Weise, obwohl in den Figuren nicht dargestellt, der F-Antrieb und die Andruckrolle 6 durch das eine Ende 100a des Wechsel-Gleiters 100 zurückgehalten, so daß nur der R-Antrieb 25 und die Andruckrolle 7 durch das andere Ende 40b der Kopf-Grundplatte 40 in die fortgeschrittenen Positionen bewegt sind. Auf diese Weise ist die Rückwärtsrichtung der Betriebsart "Aufzeichnung"/"Wiedergabe" erreicht.

Wie dies oben beschrieben und in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist, ist die Betriebsart "Aufzeichnung"/"Wiedergabe" nach erfolgter Wahl "Vorwärts" oder "Rückwärts" beim ersten Verzweigungspunkt A gesetzt.

Es wird nun auf die Figuren 3, 4 und 11A bis 12B Bezug genommen. Es wird die Betriebsweise für die Betriebsart "Suchen" beschrieben. Wenn die Spule 50 während des Zustandes "Vorwärts" oder "Rückwärts" der Betriebsart "Aufzeichnung"/"Wiedergabe" zunächst ausgeschaltet ist, ragt der Plungerkolben 50a nach außen hervor, so daß der Regulierhebel 60 in die Rückwärtsposition in Richtung des Pfeiles i ' in Figur 11B bewegt ist. Der Blockiervorsprung 65 des Regulierhebels 60 ist gegenüber dein zweiten Blockiervorsprung 132 des Getriebeteils 120 frei. Wie in Figur 11A gezeigt ist, wird dann der zweite Federstop 162 des Getriebeteils 120 mittels des Armes der gewendelten Torsionsfeder 165 gedrückt und das Getriebeteil 120 wird aufgrund eines durch die Feder 165 verursachten anfänglichen Drehmomentes mit dem Antriebsteil 126 in Eingriff gebracht. Das am Umfang teilweise zahnlose Getriebeteil 120, das die Nocken auf den beiden flachen Oberflächen hat, wird somit in Richtung des Pfeiles o gedreht. Nach Freigabe infolge Ausschaltens der Spule 50 wird ein vierter Verzweigungspunkt D erreicht. In dem vierten Verzweigungspunkt D kann durch Einschalten oder Ausschaften der Spule 50 entweder eine Betriebsart "Nichtsuchen" oder "Suchen" ausgewählt werden, nämlich wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt.

Das heißt, daß wenn beim vierten Verzweigungspunkt D der Befehl "Nichtsuchen" gegeben wird, die Spule 50 nach Freigabe ausgeschaltet gehalten wird und der Regulierhebel 60 in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles i' bewegt wird, nämlich wie in Figur 12A gezeigt. Das Ergebnis ist, daß, wie in Figur 12B gezeigt der Vorsprung 66 des Regulierhebels 60 gegenüber dem Vorsprung 44 der Kopf- Grundplatte 40 außer Eingriff ist.

Das Getriebeteil 120 ist somit in Richtung des Pfeiles o gedreht und der Antriebsstift 42 der Kopf-Grundplatte ist entlang des Nockenprofils des dritten Nockens 143 bewegt. Der Antriebsstift 42 der Kopf-Grundplatte 40 erreicht dann den Spalt 144, der sich in dem dritten Nocken 143 befindet und er fällt wie mit dem Pfeil p gezeigt durch den Spalt 144 und die Kopf-Grundplatte 40 wird in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles h ' bewegt.

Der Magnetkopf 8 ist damit völlig getrennt vom Magnetband 13 und der F-Antrieb 24 und die Andruckrolle 6 oder der R-Antrieb 25 und die Andruckrolle 7 sind in der fortgeschrittenen Position auch in die Rückkehrposition bewegt, nämlich so wie die Kopf-Grundplatte 50 in die Rückkehrposition bewegt ist.

Falls die Betriebsart "Suchen" beim vierten Verzweigungspunkt D angefordert wird, wird als nächstes die Spule 50 eingeschaltet, und zwar nachdem durch Ausschalten die Freigabe ausgeführt worden ist. Das wie in Figur 12B gezeigte Ergebnis ist, daß der Regulierhebel 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles i bewegt wird und der Vorsprung 66 des Regulierhebels 60 in Eingriff mit dem Vorsprung 44 der Kopf-Grundplatte 40 kommt.

Selbst wenn der Antriebsstift 42 der Kopf-Grundplatte 40 den Spalt 144 im dritten Nocken 143 erreicht, fällt er daher nicht dort hindurch und er bewegt sich nachfolgend entlang des dritten Nockens 143 in Richtung des Pfeiles g , weil der Vorsprung 44 der Kopf-Grundplatte 40 durch den Vorsprung 66 des Regulierhebels 60 zurückgehalten ist. Die Kopf-Grundplatte 40 wird daher ein wenig in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles h ' bewegt und gehalten, nämiich so daß der Magnetkopf 8 in leichten Kontakt mit dem Magnetband 13 gebracht ist, um die Betriebsart "Suchen" auszuführen.

Wie oben beschrieben und da das Getriebetell 120 gedreht wird, wird der Magnetkopf 8 durch Einschalten oder Ausschalten der Spule 50 beim vierten Verzweigungspunkt D wahlweise mit dem Magnetband in Kontakt gebracht oder von diesem getrennt und nachfolgend wird die Spule 50 ausgeschaltet.

Es wird nunmehr Bezug genommen auf die Figuren 3, 4 und 13 bis 14C. Es wird die Arbeitsweise des Wechsels zur Betriebsart "Rascher Vorlauf" beschrieben. Nachdem, wie oben beschrieben, die Betriebsart "Nichtsuchen" oder "Suchen" ausgewählt worden ist, ist das Getriebeteil 120 nachfolgend in Richtung des Pfeiles o gedreht worden, nämlich daß der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 zwischen die Nocken 150 und 152 eintritt, wie mit dem Pfeil r in Figur 13 gezeigt. Es ist dort ein zweiter Verzweigungspunkt B vorgesehen. Im zweiten Verzweigungspunkt B wird einer von zwei Zuständen ausgewählt, nämlich Wechsel oder kein Wechsel zur Betriebsart "Rascher Vorlauf". Diese Wahl erfolgt durch Einschalten oder Ausschalten der Spule 50, wie dies in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist. Wenn "Rascher Vorlauf" gefordert ist, wird die Spule 50 eingeschaltet und der Regulierhebel 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeile i nach Figur 14A bewegt. Die gedrückte Oberfläche 77 der Bremseinrichtung 70 wird mittels des Druckarmes 63 des Regulierhebels 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles j gedrückt. Das Ergebnis ist, daß, nämlich weil der Eingriffsrücksprung 78 der Bremseinrichtung 70 gegenüber dem Eingriffsvorsprung 82 des FR-Wechselhebels 80 frei ist, der FR-Wechselhebel 80 frei wird zu schwenken. Wenn der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 zwischen die Nockenvorsprünge 152 und 150 tritt, wird der Stift 83 wahlweise auf den ersten Nockenweg geführt, nämlich durch die Kraft der Feder 153 und wie dies beim Pfeil s gezeigt ist. Er erreicht dann die Außenseite des Nockens 151. Der FR- Wechselhebel 80 wird daher in die Richtung des Pfeiles k geschwenkt und somit kommt der FR-Antrieb 31, der vom FR-Wechselhebel 80 gehaltert ist, in Eingriff mit dem Leerlaufgetriebe/-rad.

Da der Regulierhebel 60 in die fortgeschrittene Position in Richtung des Pfeiles i (s. Figur 14B) durch Einschalten der Spule 50 gedreht worden ist, kommt der dritte Blockiervorsprung 133 des Getriebeteils 120 zur Anlage am Blockiervorsprung 65. Das Getriebeteil 120 wird in derjenigen Position festgehalten, in der der dritte zahnlose Umfangsanteil 123 dem Antriebsteil 126 gegenüberliegt. Die Betriebsart "Rascher Vorlauf" ist somit wie oben beschrieben erreicht.

Wenn die Betriebsart "Rascher Vorlauf" nicht gefordert ist, ist die Spule 50 ausgeschaltet. Nach Figur 14C ist der Eingriffsrücksprung 78 in Eingriff mit dem Eingriffsvorsprung 82 des FR-Wechselhebels 80 und der FR-Wechselhebel 80 ist in der neutralen Position N gehalten, da die Bremseinrichtung 70 durch die Rückkehr des Regulierhebels 60 in Richtung des Pfeiles i' ebenfalls in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles j ' bewegt worden ist. Der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 ist daher wahlweise auf den zweiten Nockenweg zwischen die Nocken 150 und 151 gegen die Kraft der Feder 153 geführt, wie beim Pfeil t gezeigt ist, so daß der FR-Antrieb 31 weder mit dem Leerlaufrad 30 noch mit dem Spulenaufnahme- Antrieb 23 in Eingriff ist.

Da die Spule 50 ausgeschaltet ist, liegt der Blockiervorsprnng 65 des Regulierhebels 60 nicht am dritten Blockiervorsprung 133 an, so daß das Getriebeteil 120 nicht festgehalten ist und es ist die Betriebsart "Rascher Vorlauf" nicht vorgesehen, sondern übersprungen.

Wie dies in den Figuren 3 und 4 dargestellt ist, wird beim zweiten Verzweigungspunkt B einer der zwei Zustände, nämlich "Wahl" oder "keine Wahl" is der Betriebsart "Rascher Vorlauf" ausgewählt, so daß der rasche Vorlauf entweder ausgewählt ist oder nicht ausgewählt ist. Wenn der rasche Vorlauf, wie in Figur 3 gezeigt, ausgewählt ist, werden ein rascher Vorlauf in Vorwärtsrichtung, ein rascher Vorlauf mit Suchen in Vorwärtsrichtung, ein rascher Vorlauf in Rückwärtsrichtung oder ein rascher Vorlauf mit Suchen in Rückwärtsrichtung durch Wahl von "Vorwärts" oder "Rückwärts" beim ersten Verzweigungspunkt A gesetzt. Die Wähl der Betriebsart "ohne Suchen" oder "mit Suchen" erfolgt am vierten Verzweigungspunkt D.

Es wird nuumehr Bezug genommen auf die Figuren 3, 4 und 14A bis 15C. Es wird der Betrieb für den Wechsel in eine Betriebsart "Rücklauf"/"Rückspulen" beschrieben. Die erste Spule 50 ist bei der Betriebsart "Rascher Vorlauf" ausgeschaltet und wenn der rasche Vorlauf vorüber/übergangen ist, bleibt die Spule 50 ausgeschaltet. Nach Figur 14B ist der Regulierhebel 60 in Richtung des Pfeiles i ' in die Rückkehrposition bewegt und der blockierende Anteil 65 ist gegenüber dem dritten Blockiervorsprung 133 frei. Der dritte Federstop 163 wird daher nach Figur 14A mittels der gewendelten Torsionsfeder 165 gedrückt und das Getriebeteil 120 wird entsprechend einem anfänglichen, von der Feder 165 verursachten Drehmoment gedreht und kommt in Eingriff mit dem Antriebsgetriebe/-rad 126. Das Getriebeteil 120, das die Nocken auf beiden Seiten hat, wird daher in Richtung des Pfelles o gedreht.

Nachdem das Getriebsteil 120 frei ist, ist ein dritter Verzweigungspunkt C vorgesehen, wie in Figur 3 und 4 gezeigt. Bei diesem erfolgt eine Wahl eines von zwei Zuständen, "Wahl" oder "Nicht-Wahl" der Betriebsart "Rücklauf"/"Rückspulen", was durch Ein- oder Ausschalten der Spule 50 erfolgt. Wenn die Betriebsart "Rücklauf" gefordert ist, wird die Spule 50 ausgeschaltet und die Bremseinrichtung wird mittels des Regulierhebels 60, wie in Figur 15A gezeigt, in die fortgeschrittene/vorgerückte Position in Richtung des Pfeile j bewegt. Ännlich dem obenbeschriebenen Falle wird daher der FR-Wechselhebel 80 frei zu schwenken, ist jedoch durch die von der Elastizität des Antriebsriemens 20, der um die FR-Riemenscheibe 17 gelegt ist, erzeugte Kraft P in Richtung des Pfeiles k ' gedrückt. Der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 wird bei wie mit dem Pfeil u angezeigter Rotation des Getriebeteils 120 in den Rücksprung 154 des Nockenprofils des Nockens 150 eingefügt, so daß der FR-Wechseihebel 80 in Richtung des Pfeils k ' geschwenkt wird und der FR-Antrieb 31 in Eingriff mit dem Antrieb 23 der Spulenaufnahme kommt.

So wie der Regulierhebel 60 in die fortgeschrittene/vorgerückte Position in Richtung des Pfeiles i durch Einschalten der Spule 50 (siehe Figur 15B) bewegt wird, kommt der vierte Blockiervorsprung 134 zur Anlage am Blockiervorsprung 65. Das Getriebeteil 120 ist daher in diesem Zustand blockiert, wobei sich der vierte zahnlose Umfangsanteil 124 gegenüberliegend dem Antriebsgetriebe 126 befindet. Somit ist die Betriebsart "Rücklauf" wie oben beschrieben gesetzt.

Wenn die Betriebsart "Rücklauf" beim Verzweigungspunkt C nicht angefordert wird, wird/ist die Spule 50 ausgeschaltet und da die Bremseinrichtung 70 aufgrund der Rückkehr des Regulierhebels in der Richtung des Pfeiles i ' ebenfalls in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles j ' bewegt worden ist, ist der Wechselhebel 80 in der neutralen Position N gehalten.

Der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 ist daher nicht in den Rücksprung 154 des Nockenprofils des Nockens 150 eingefügt, sondern ist, wie mit dem Pfeil v angezeigt, so bewegt, daß der FR-Antrieb 31 weder mit dem Leerlaufrad 30 noch mit dem Getriebe 23 der Spulenaufnahme in Eingriff ist, und da die Spule 50 ausgeschaltet ist, liegt der Blockiervorsprung 65 des Regulierhebels 60 am vierten Blockiervorsprung 134 nicht an. Das Getriebeteil 120, das die Nocken auf beiden Seiten hat, ist daher nicht blockiert/festgehalten und die Betriebsart "Rücklauf" ist übergangen.

In der wie in den Figuren 3 und 4 gezeigten obigen Weise wird die Wahl es einen der zwei Zustände, nämlich "Wechseln" oder "Nicht-Wechseln" in den Betriebszustand "Rücklauf", beim dritten Verzweigungspunkt C ausgeführt. Damit ist die Betriebsart "Rücklauf" oder der Zustand, diese Betriebsart zu übergehen, wählbar. Wenn der Betriebszustand "Rücklauf" wie in Figur 3 gezeigt gesetzt wird, kann eine Betriebsart "Rücklauf" während "Vorwärts", eine Betriebsart "Rücklauf Suchen" während "Vorwärts", eine Betriebsart "Rücklauf" während "Rückwärts" oder eine Betriebsart "Rücklauf Suchen" während "Rückwärts" ausgeführt werden durch Wahl von "Vorwärts" oder "Rückwärts" beim ersten Verzweigungspunkt A und durch Wahl der Betriebsart "Kein Suchen" und der Betriebsart "Suchen" beim vierten Verzweigungspunkt D.

Beim Schahen in die Betriebsart "Rascher Vorlauf" oder "Rücklauf" sind der FR- Wechselhebel 80 und die Bremseinrichtung 70 mit Hilfe des Eingriffsvorsprunges 82 und des Eingriffsrücksprunges 78 zurückgehahen. Das heißt, daß der FR- Wechselhebel 80 nicht geschwenkt wird, wenn nicht die Bremseinrichtung 70 in die vorgerückte Position in Richtung des Pfeiles j (Figuren 14A und 15A) bewegt wird.

In anderen Worten gesagt heißt dies, daß nachdem die Spulenaufnahmen 2 und 3 von der Bremseinrichtung 70 frei sind, ist der FR-Wechselhebel 80, auf dem der FR-Antrieb 31 angebracht ist, sperrfrei zu schwenken, so daß kein Geräusch dann erzeugt wird, wenn der FR-Antrieb 31 mit dem Leerlaufrad 30 oder mit dem Getriebe 23 der Spulenaufnahme in Eingriff kommt.

Zusätzlich gilt, daß im Zustand, in dem der FR-Wechselhebel 80 frei ist zu schwenken, die Rückkehr der Bremseinrichtung 70 durch den Eingriff des Vorsprunges 82 am FR-Wechselhebel 80 unterbrochen ist. Damit ist die Situation ausgeschlossen, in der die Spulenaufnahmen 2 und 3 durch die Bremseinrichtung zurückgehalten sind während der FR-Wechselhebel 80 frei ist zu schwenken.

Desweiteren wird die Bremseinrichtung 70 nicht in die Rückkehrposition bewegt, wenn nicht der FR-Wechselhebel 80 in die neutrale Position N zurückgekehrt ist, wo der Eingriffsrücksprung 78 der Bremseinrichtung 70 in Eingriff ist mit dem Eingriffsvorsprung 82. Mit anderen Worten heißt dies, daß die Spulenaufnahmen 2 und 3 mit der Bremseinrichtung 70 in Eingriff sind, nachdem der FR-Antrieb 31 außer Eingriff mit dem Leerlaufrad 30 oder dem Antrieb 23 der Spulenaufnahme ist, so daß kein Geräusch erzeugt wird, wenn der FR-Antrieb 31 außer Eingriff mit dem Leerlaufrad 30 oder dem Antrieb 23 der Spulenaufnahme kommt.

Der FR-Wechselhebel 80 wird zusätzlich mittels des Nockens 150 angetrieben und mittels der durch die Elastizität des Riemens 20 erzeugten Kraft gedrückt. Dabei ist der Riemen 20 um die FR-Riemenscheibe 17 des FR-Wechselhebels 80 gelegt. Mit der Druckkraft P wird der Stift 83 des FR-Wechselhebels 80 nachgiebig zur Anlage am Profil des Nockens 150 gebracht, so daß der Riemen 20, der die Rotation des Motors 18 auf den FR-Antrieb 31 überträgt, auch auf den FR- Wechselhebel 80 drücken kann. Es ist daher eine eine spezielle Vorspannung erzeugende Feder für den FR-Wechselhebel 80 nicht erforderlich.

Wenn die Spule 50 während des Rücklaufs ausgeschaltet ist, ist der Regulierhebel 60 in die Rückkehrposition in Richtung des Pfeiles i ' (Figur 15B) bewegt und der Blockiervorsprung 65 ist frei gegenüber dem vierten Blockiervorsprung 134, der vierte Federstop 164 des Getriebes 120 ist mittels der gewendelten Torsionsfeder 165 gedrückt und das Getriebeteil 120, das durch ein anfängliches Drehmoment in Richtung des Pfeiles o gedreht wird, kommt zum Eingriff mit dem Antriebsgetriebe 126. Das Ergebnis ist, daß das Getriebeteil 120 in Richtung des Pfeiles o gedreht wird und die Betriebsart "Stop" wieder auf das Ausschalten der Spule 50 hin gesetzt ist.


Anspruch[de]

1. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen (2,3) eines Bandrekorders mit einer Anzahl Betriebsarten mit:

einer bewegbaren Wechselhebel-Einrichtung (80), an der ein Antriebsrad (31) drehbar befestigt ist, wobei dieses Antriebsrad (31) wahlweise an eine Spulenaufnahme eines Paares Spulenaufnahmen (2,3) in Anlage und drehmomentübertragend gebracht werden kann;

einer Wechselhebel-Steuereinrichtung (78,82), um die Wechselhebel- Einrichtung (80) einer Betriebsartwahl entsprechend wahlweise in einen bewegbaren Zustand oder einen feststehenden Zustand zu versetzen und

einer Antriebseinrichtung (120) für einen einer Betriebsartwahl entsprechenden Antrieb dieser Wechselhebel-Einrichtung (80), wobei das Antriebsrad (31) wahlweise an einer Spulenaufnahme des Paares Spulenaufnahmen (2,3) anliegt oder in eine nicht anhegende Position (N) bewegt ist, in der das Antriebsrad mit keiner der Spulenaufnahmen (2,3) in Berrrrung ist, weiter gekennzeichnet durch

eine sich hin und her bewegende Bremseinrichtung (70) zur Anlage an diesem Paar Spulenaufnahmen (2,3), um Rotation dieses Paares Spulenaufnahmen (2,3) zu verhindern, und

eine Bremsen-Steuereinrichtung (50,60) für entsprechend einem Betriebsartenwechsel in Tandemweise erfolgendes Steuern dieser Bremseinrichtung (70) und dieser Wechselhebel-Steuereinrichtung (78,82).

2. Mechanik für Spulenaufnahmen nach Anspruch 1,

bei der diese Antriebseinrichtung (120) die Wechselhebel-Einrichtung (80) dann in Anlagestellung bringt wenn die Wechselhebel-Einrichtung (80) sich in bewegbarem Zustand befindet und dann die Wechseihebel-Einrichtung (80) in nicht anliegende Stellung bringt, wenn sich die Wechselhebel-Einrichtung (80) in ihrem feststehenden Zustand befindet.

3. Mechanik für Spulenaufnahmen nach Ansprnch 1 oder 2,

bei der die Antriebseinrichtung (120) einen Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) umfaßt, der einen ersten Nockenweg (S) besitzt, mit dem die Wechselhebel-Einrichtung in die aniiegende Stellung zu bringen ist, und einen zweiten Nockenweg (t) besitzt, mit dem die Wechselhebel-Einrichtung (80) in ihre nicht anliegende Stellung zu bringen ist, wobei die Wechselhebel-Einrichtung (80) bei Rotation dieses Betriebsartenwechsel-Nockens (150,151, 152) an diesen ersten Nockenweg (S) oder diesen zweiten Nockenweg (t) gebracht wird.

4. Mechanik für Spulenaufnahmen (2,3) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Antriebseinrichtung umfaßt:

einen Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) mit einem ersten Nockenweg (S), um diese Wechselhebel-Einrichtung (80) entsprechend einer ersten Betriebsart in eine erste Betriebsartstellung zu bringen, und mit einem zweiten Nockenweg (t), um diese Wechselhebel-Einrichtung (80) einer zweiten Betriebsart entsprechend in eine zweite Betriebsartstellung zu bringen, wobei die Wechselhebel-Einrichtung (80) durch Rotation dieses Betriebsartenwechsel- Nockens (150,151,152) anzutreiben ist und

eine Federeinrichtung (153), die in einer Position angeordnet ist, in der der erste Nockenweg (6) und der zweite Nockenweg (t) des Betriebsartenwechsel- Nocken (150,151,152) abzweigen, um zu bewirken, daß die Wechselhebel- Einrichtung (80) den einen oder den anderen dieser zwei Nockenwege (S,t) auswählt,

wobei bei Wahl der ersten Betriebsart die Wechseihebel-Einrichtung (80) durch die Wechselhebel-Steuereinrichtung (78,82) derart in bewegbaren Zustand versetzt ist, daß die Wechselhebel-Einrichtung (80) durch die Federeinrichtung (153) wahlweise auf den ersten Nockenweg (S) bewegt ist wie dieser Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) rotiert, und dann wenn die zweite Betriebsart ausgewählt ist, die Wechselhebel-Einrichtung (80) durch die Wechselhebel-Steuereinrichtung (78,82) derart in den festgehaltenen Zustand versetzt ist, daß diese Wechselhebel-Einrichtung (80) von dieser Federeinrichtung (153) bewegt auf den zweiten Nockenweg (t) bewegt ist wie dieser Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) rotiert.

5. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen nach Anspruch 4,

bei der dann, wenn diese Bremseinrichtung (70) an diesem Paar Spulenaufnahmen (2,3) anliegt und Rotation derselben aufgrund der Funktion der Bremsen-Steuereinrichtung (50,60) verhindert, diese Wechselhebel-Einrichtung (80) in feststehenden Zustand versetzt ist und dann wenn die durch diese Bremseinrichtung (70) bewirkte Behinderung der Rotation dieses Paares Spulenaufnahmen (2,3) aufgehoben ist, die Wechselhebel-Einrichtung (80) in bewegbaren Zustand versetzt ist.

6. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen nach Anspruch 3, 4 oder 5,

bei der dieser Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) als integrales Teil eines teilweise zähnelosen Antriebsrades (120) ausgebildet ist, wobei dieses Rad durch ein Antriebsrad (126), das durch eine Kraftquelle entsprechend den Betriebsartenwechseln angetrieben wird, intermittierend in Rotation versetzt wird und wobei zahnlose periphere Anteile (121,122,123,124) in diesem Antriebsrad (126) in gegenuberliegende Stellung gebracht werden können.

7. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen nach Anspruch 6,

bei der die Bremsen-Steuereirrrichtung dann durch eine spulenbetriebene Einrichtung (50), die eine Reguliereinrichtung (60) steuert, die vorgesehen ist, die Rotation dieses teilweise zahnlosen Rades (120) zu blockieren oder freizugeben, angetrieben ist, wenn ein jeder dieser zahnlosen Anteile (121,122,123) sich in diesem Antriebsrad (126) gegenüberliegender Stellung befindet.

8. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,

wobei die Wechselhebel-Steuereinrichtung ein Paar Anlageanteile (78,82) umfaßt, die jeweils in der Wechselhebel-Einrichtung (80) und der Bremseinrichtung (70) angeorduet sind, wobei der Anlageanteil (78) der Bremseinrichtung (70) in der Lage ist, einen jeweiligen Zustand auszuwählen, in dem er an dem Anlageanteile (82) der Wechselhebel-Einrichtung (80) anliegt oder von dieser frei ist.

9. Betriebsartenwechsel- und Antriebsmechanik für Spulenaufnahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,

die desweiteren ein rotierendes Rad (17) umfaßt, das an der Wechselhebel- Einrichtung (80) rotierbar befestigt ist, wobei dieses rotierende Rad (70) das von einem Motor (18) gelieferte Drehmoment auf das Antriebsrad (31) überträgt und

einen elastischen Antriebsriemen (20) umfaßt, der auf diesem als Riemenscheibe dienenden rotierenden Rad (17) und einer Riemenscheibe (19) des Motors (18) aufliegt, um auf diese Weise das Drehmoment des Rotors (18) auf das rotierende Rad (17) zu übertragen,

wobei die Wechselhebel-Einrichtung (80) allein durch die Elastizität dieses Antriebsriemens (20) an den Betriebsartenwechsel-Nocken (150,151,152) angedrückt und an diesem entlang bewegt wird.

10. Antriebseinrichtung für Spulenaufnahmen nach Anspruch 9,

bei der das Antriebsrad (31) koaxial mit diesem rotierenden Rad (17) angeordnet ist.







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