PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE68920897T2 22.06.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0336423
Titel Magneto-optisches Plattengerät.
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Yamanaka, Toshihiro, Ikoma-shi Nara-ken, JP;
Takemoto, Tetsuyuki, Nara-shi Nara-ken, JP;
Horii, Masahiro, Shiki-gun Nara-ken, JP;
Taniguchi, Shoji, Kitakatsuragi-gun Nara-ken, JP
Vertreter ter Meer, N., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Müller, F., Dipl.-Ing., 81679 München; Steinmeister, H., Dipl.-Ing.; Wiebusch, M., 33617 Bielefeld; Urner, P., Dipl.-Phys. Ing.(grad.); Merkle, G., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 68920897
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.04.1989
EP-Aktenzeichen 891060808
EP-Offenlegungsdatum 11.10.1989
EP date of grant 01.02.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.1995
IPC-Hauptklasse G11B 11/10
IPC-Nebenklasse G11B 17/04   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein magneto-optisches Plattengerät.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Magneto-optische Plattengeräte, wie sie bisher bekannt sind, sind in Figur 1 und Figur 2 gezeigt.

Das in Figur 1 gezeigte magneto-optische Plattengerät ist ein Gerät, bei dem die Magnetfeldspule 22, die ein Magnetfeld auf eine Seite der magneto-optischen Platte 21 wirken läßt, mit einem optischen Kopf 23 integriert, der die andere Seite der magneto-optischen Platte 21 mit Hilfe eines Laser-Abstrahlfensters 24 bestrahlt. Diese integrierte Anordnung bewegt sich gleitend parallel zu der Oberfläche der magneto-optischen Platte in den durch die Pfeile angegebenen Richtungen. Die Magnetfeldspule 22 und das Laser-Abstrahlfenster 24 schließen die magneto-optische Scheibe 21 in einander gegenüberliegenden Positionen zwischen sich ein, so daß von der Magnetfeldspule 22 ein Magnetfeld in dem Teil der magneto-optischen Platte erzeugt wird, der mit dem Laser bestrahlt wird.

Das in Figur 2 gezeigte magneto-optische Plattengerät ist ein Gerät, bei dem die Magnetfeldspule 32 an, beispielsweise, einem Kassettenhalter (in der Zeichnung nicht gezeigt) für die magneto-optische Platte 31 montiert ist und groß genug ist, daß ein Magnetfeld auf die gesamte Medium-Fläche der magneto-optischen Platte ausgeübt werden kann. Der optische Kopf 33 gleitet ebenso wie der optische Kopf in dem in Figur 2 gezeigten Gerät parallel zu der Oberfläche der Platte, so daß Laserlicht vom Laser-Abstrahlfenster 34 die magneto-optische Platte 31 bestrahlt.

Da jedoch die magneto-optische Platte typischerweise Kassettenform hat, ist in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche der magneto-optischen Platte ein hinreichender Raum zum Laden der Kassette erforderlich. So ist in einem magneto-optischen Plattengerät, wie es in Figur 1 gezeigt ist, ein Raum zum Laden der Kassette zwischen der Magnetfeldspule 22 und der magneto-optischen Platte 21 und zwischen dem Laser-Abstrahlfenster 24 und der magneto-optischen Platte 21 erforderlich. Bei so einem Abstand kann deshalb die Magnetfeldspule 22 nicht dichter als in einem festen Abstand zu der magneto-optischen Platte angeordnet sein. Deshalb muß die Magnetfeldspule hinreichend groß sein, damit sie von dieser festen Position aus ein Magnetfeld mit der geforderten Stärke auf die magneto-optische Platte 21 ausübt. Diese Magnetfeldspule kann somit nicht kleiner gemacht und ihr Gewicht nicht weiter vermindert werden, und die Zugriffsgeschwindigkeit des optischen Kopfes wird somit keiner.

Da des weiteren bei der Anordnung nach Figur 2 die Magnetfeldspule 32 an dem Kassettenhalter montiert ist und sich während des Ladens der Kassette zusammen mit der Kassette bewegt, wird zwischen der Magnetfeldspule 32 und der magneto-optischen Platte kein zusätzlicher Raum zum Laden der Kassette benötigt, doch muß die Magnetfeldspule 32 hinreichend groß sein, damit ein Magnetfeld auf die gesamte Medium-Fläche der magneto-optischen Platte ausgeübt wird. Der durch die Spule fließende Strom ist somit größer, die erzeugte Wärmemenge ist größer, und der Leistungsverbrauch ist größer.

GB-A-2 192 750 beschreibt ein magneto-optisches Plattengerät, bei dem die Magnetfeldspule und ein Klemmelement zum Anklemmen der Platte an das Platten-Antriebssystem gemeinsam in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Platte beweglich sind. Ähnlich wie bei der in Figur 2 gezeigten Anordnung ist die Magnetfeldspule verhältnismäßig groß, und sie erstreckt sich über den gesamten Bewegungsbereich des optischen Kopfes.

JP-A-60-251 541 beschreibt ein Gerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art, bei dem, wie in Figur 1, eine verhältnismäßig kleine Magnetfeldspule direkt gegenüberliegend zu dem optischen Kopf angeordnet ist. Um einen ausreichenden Raum zum Einführen und Entfernen der Platte zu schaffen, ist die Magnetfeldspule an einem Ende eines schwenkbaren Armes montiert, dessen entgegengesetztes Ende gelenkig mit einem aufragenden Pfosten verbunden ist, der von einem Träger für den optischen Kopf in einer Position außerhalb des Umrisses der optischen Scheibe vorspringt, wenn diese mit dem Platten-Antriebssystem in Eingriff steht. Bei dieser Konstruktion wird ein verhältnismäßig großer Raum benötigt, damit die Schwenkbewegung des Armes gestattet wird, und es ist schwierig, den Arm so zu führen, daß das Magnetfeld stabil und präzise in der korrekten Position relativ zu der Platte und dem optischen Kopf gehalten wird.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung ist im Hinblick darauf entwickelt worden, die oben beschriebenen Nachteile im wesentlichen zu lösen, und die wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes magneto-optisches Plattengerät von der Bauart zu schaffen, bei der die Magnetfeldspule und der optische Kopf vereinigt sind und sich gemeinsam derart bewegen, daß die Magnetfeldspule dicht an die magneto-optische Platte herangebracht werden kann und die Größe und das Gewicht der Magnetfeldspule minimiert werden können.

Gemaß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit bevorzugten Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen durchgehend gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind und in denen zeigen:

Fig. 1 und 2 schematische Ansichten herkömmlicher magneto- optischer Plattengeräte;

Fig. 3 eine schematische Ansicht wesentlicher Teile einer bevorzugten Ausführungsform eines magneto-optischen Plattengerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines magneto-optischen Plattengerätes nach Figur 3;

Fig. 5a, 5b und 5c schematische Ansichten, die die Bewegungen des eine Magnetfeldspule tragenden Kassettenhalters gemäß der Erfindung zeigen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFUHRUNGSFORMEN

In Figur 3 ist das Bezugszeichen 1 ein Kassettenhalter für eine magneto-optische Platte, von der ein Detail später in Verbindung mit Figur 4 beschrieben werden wird, und 2 ist ein Lese/Schreib-Kopf mit einem Laser-Austrittsfenster 3, der unter dem Kassetenhalter 1 angeordnet ist. Der Lese/Schreib- Kopf 2 ist ein optischer Kopf, der die Unterseite einer eingesetzten magneto- optischen Platte aus dem Laser-Austrittsfenster 3 bestrahlt, um Information auf die magneto-optische Platte zu schreiben oder Information von der Platte zu lesen. Der Lese/Schreib-Kopf 2 hat einen waagerechten Arm 5, der sich auswärts erstreckt und die Spule 6a eines Linearmotors 6 trägt, so daß die Bewegung der Spule 6a, wie durch den Pfeil X angegeben, den Lese/Schreib- Kopf 2 veranlaßt, sich in derselben Richtung parallel zu der Oberfläche des Kassettenhalters 1 zu verschieben.

Weiterhin ist ein fester Pfosten 7, der als erstes Tragelement dient, fest und annähernd vertikal an einem Endabschnltt des Lese/Schreib-Kopfes 2 montiert. Ein Spulenhalter 8, der ein zweites Tragelement bildet, ist an seinem einen Ende 8a mit einem Loch versehen, so daß der Spulenhalter 8 verschiebbar auf dem festen Pfosten 7 montiert ist. Der Spulenhalter 8 kann sich somit in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche des Kassettenhalters 1 verschieben. Das andere Ende 8b des Spulenhalters 8 hat einen T-förmigen Abschnitt, der gleitend verschiebbar durch zwei parallele Führungsstangen 10a und 10b abgestützt ist, die fest auf dem Kassettenhalter 1 montiert sind, wie später im einzelnen in Verbindung mit Figur 4 beschrieben werden wird. Jede der Führungsstangen 10a und 10b erstreckt sich in der Richtung der Bewegung des Lese/Schreib-Kopfes 2 (der durch den Pfeil X angegebenen Richtung), so daß sich der Spulenhalter 8 zusammen mit dem Lese/Schreib-Kopf 2 frei in Richtung des Pfeiles X längs der Führungsstangen verschiebt.

Eine Magnetfeldspule 3 ist derart auf dem T-förmigen Abschnitt 8b montiert, daß die Achse der Spule 11 mit der Achse des Laser-Austrittsfensters 3 ausgerichtet ist. Wenn sie erregt ist, legt die Magnetfeldspule 11 ein Magnetfeld an die Oberfläche einer geladenen magneto-optischen Platte an. Um die Spule 11 zu erregen, wird ein elektrischer Strom der Magnetfeldspule 11 mit Hilfe eines flexiblen Kabels 12 zugeführt, das den Strom für die Erzeugung des Magnetfelds liefert. Der Spulenhalter 8 ist so abgestuft, daß ein mit dem T-förmigen Abschnitt 8b verbundener Teil erhöht ist, so daß dieser Teil von der magneto-optischen Platte entfernt gehalten wird, um jeglichen Einfluß der magnetischen Kraft auf die Platte zu vermeiden.

In Figur 4 ist eine Einzelheit des Kassettenhalters 1 gezeigt, der gegenüberliegende Seitenplatten 14 und 16 aufweist, die fest mit einem Gehäuse eines Plattenspielers (nicht gezeigt) verbunden sind. Jede Seitenplatte, etwa die Seitenplatte 16, ist mit zwei L-förmigen Nuten 16a und 16b versehen, und jede Nut hat einen langen Nutabschnitt, der sich parallel zu dem Pfeil X erstreckt, und einen kurzen Nutabschnitt, der sich am rechten Ende des langen Nutabschnitts (in Figur 4 gesehen) rechtwinklig zu dem Pfeil X erstreckt. Jede Seitenplatte hat außerdem eine kreisförmige Öffnung, die angrenzend an ihren oberen Seitenrand ausgebildet ist, um eine Welle 18 aufzunehmen. Die Welle 18 ist somit drehbar in diese kreisförmige Öffnung eingesteckt und erstreckt sich zwischen den Seitenplatten 14 und 16. Ein Zahnrad 20 ist angrenzend an die Seitenplatte 14 fest auf der Welle 18 montiert. Ein ähnliches Zahnrad ist auf der Welle 18 angrenzend an die Seitenplatte 16 vorgesehen.

Zwischen den Seitenplatten 14 und 16 ist eine Kassetten-Trägerplatte 22 vorgesehen, die eine Deckplatte 22a besitzt, auf der die Führungsstangen 10a und 10b mit Hilfe geeigneter, an den entgegengesetzten Enden jeder Stange vorgesehener Halter fest montiert ist. Die Kassetten-Trägerplatte 22 hat außerdem seitliche Schienen 22b und 22c an entgegengesetzten Seiten benachbart zu den Seitenplatten 14 und 16 zur gleitenden Aufnahme einer Kassette CA zwischen den Schienen. L-förmige Zahnplatten 24 und 26 sind jeweils fest an den seitlichen Schienen 22b und 22c befestigt. Jede Zahnplatte, etwa 24, ist mit Zähnen längs der oberen Stirnfläche ihres parallel zu der Schiene 22b verlaufenden längeren Abschnitts sowie an der Seitenfläche ihres senkrecht zu der Schiene 22b verlaufenden kürzeren Abschnitts versehen. Die an der Platte 24 ausgebildeten Zähne kämmen mit dem Zahnrad 20, so daß eine Zahnstangen-Ritzel-Anordnung durch die Platte 24 und das Zahnrad 20 gebildet wird. Die gleiche Zahnstangen-Ritzel-Anordnung ist an der gegenüberliegenden Schiene 22c vorgesehen.

An der Schiene 22c sind Stifte 22d und 22e fest montiert, die sich nach außen durch die Nuten 16a und 16b erstrecken. Ähnliche Stifte sind in ähnlicher Weise fest an der anderen Schiene 22b montiert.

An einem Ende der Welle 18 ist fest ein Schneckenrad 26 montiert, das mit einer an einem Motor 30 montierten Schnecke 28 kämmt. Der Motor 30 ist fest an der Seitenplatte 16 montiert. Wenn der Motor 30 betätigt wird, dreht sich somit die Welle 18, um das Ritzel 20 anzutreiben. Während das Ritzel 20 mit dem langen Zahnstangen-Abschnitt kämmt, der parallel zu dem Pfeil X verläuft, bewegt sich daher die Kassetten-Trägerplatte 22 zuammen mit den Platten 24 und 26 in Richtung des Pfeiles X parallel zu den Seitenplatten 14 und 16, und dann, wenn das Ritzel 20 mit dem kurzen aufrechten Zahnstangenabschnitt kämmt, bewegt sie sich abwärts in Richtung auf den Lese/Schreib-Kopf 2. Um die Kassetten-Trägerplatte 22 in ihre Ausgangsstellung zurückzustellen, dreht sich der Motor 30 in entgegengesetzter Richtung, oder es ist eine geeignete Rückholfeder 32 vorgesehen.

Im Betrieb, nachdem die magneto-optische Platte (Kassette CA) in die Kassetten-Trägerplatte 22 eingeschoben worden ist, wie schematisch in Figuren 5a und 5b gezeigt ist, dreht sich der Motor 30 in Vorwärtsrichtung, so daß die Kassetten-Trägerplatte 22 in Richtung auf den Pfosten 7 bewegt wird, um die magneto-optische Platte über einen Platten-Antriebsmotor M zu bringen, d.h., die Achse der magneto-optischen Platte annähernd mit der Achse des Platten-Antriebsmotors M auszurichten, und dann wird die Kassetten-Trägerplatte 22 weiter abwärts, während die Stifte 22d und 22e längs der Nuten 16a und 16b geführt werden. Folglich wird die Kassette CA in eine geladene Position verschoben, wie in Figur 5c gezeigt ist, in der die Platte mit dem Motor M in Eingriff steht. Durch die Abwärtsbewegung der Kassetten- Trägerplatte 22 bewegt sich auch die Magnetfeldspule 11 abwärts, durch Verschiebung des Spulenhalters 8 längs des Pfostens 7. So wird die Kassette CA eng zwischen der Magnetfeldspule 11 und dem Laser-Austrittsfenster 3 gehalten.

Während des Abspielens oder der Aufzeichnung auf der Platte wird der Lese/Schreib-Kopf 2 durch den Linearmotor 6 in Richtung des Pfeil es X verschoben, so daß das Laser-Austrittsfenster 3 und die Magnetfeldspule 11, die die Kassette CA eng zwischen sich aufnehmen, sich gemeinsam in Radialrichtung der Platte bewegen. Die Aufzeichnung wird so ausgeführt, daß die magneto-optische Platte durch Laserlicht aus dem Laser-Austrittsfenster 3 des Lese/Schreib-Kopfes 2 bestrahlt wird und außerdem ein Magnetfeld durch die Magnetfeldspule 11 auf den Teil der magneto-optischen Platte ausgeübt wird, der durch das Laserlicht bestrahlt wird.

Da sich gemäß der vorliegenden Erfindung der Spulenhalter 8, an dem die Magnetfeldspule 11 montiert ist, zusammen mit dem Kassettenhalter 1 absenkt, kann die Magnetfeldspule 11 in enge Nachbarschaft zu der magneto- optischen Platte gebracht werden. Im Vergleich zu einem herkömmlichen magneto-optischen Plattengerät, bei dem ein Lade-Zwischenraum zwischen der nicht absenkbaren Magnetfeldspule und der magneto-optischen Platte erforderlich ist, kann deshalb die Spule kleiner gemacht werden. Infolgedessen wird das Gewicht der Magnetfeldspule verringert und die Zugriffsgeschwindigkelt erhöht. Da außerdem die Impedanz der Spule verringert ist, sind die Geschwindigkeit der Erzeugung und Umkehr des magnetischen Felds erhöht, und es kann erreicht werden, daß Daten mit hoher Frequenz überschrieben werden können. Daruber hinaus ist der durch die Magnetfeldspule fließende Strom verringert, und die Wärmeerzeugung und der Leistungsverbrauch sind vermindert.


Anspruch[de]

1. Magneto-optisches Plattengerät mit

- einer Antriebseinrichtung (M) für die Platte,

- einer Magnetfeldspule (11), die ein Magnetfeld auf eine magneto-optische Platte ausübt,

- einem optischen Kopf (2, 3), der sich in einer ersten Richtung parallel zu der Fläche der magneto-optischen Platte verschiebt,

- einem ersten Tragelement (8), das die Magnetfeldspule trägt,

- einem zweiten Tragelement (7), das an dem optischen Kopf (2,3) montiert ist, so daß es sich mit dein optischen Kopf (2,3) in der ersten Richtung bewegt, und das das erste Tragelement (8) derart trägt, daß das erste Tragelement sich relativ zu dem optischen Kopf in einer zweiten Richtung senkrecht zur Fläche der magneto-optischen Platte bewegen kann,

dadurch gekennzeichnet, daß

- das magneto-optische Plattengerät einen Träger (1) aufweist, um die magneto-optische Platte darin aufzunehmen, welcher Träger in der ersten Richtung und in der zweiten Richtung beweglich ist, um die magneto-optische Platte mit der Platten-Antriebseinrichtung (M) in Eingriff zu bringen,

- das erste Tragelement (8) in gleitend ein Eingriff mit Führungsmitteln (10a, 10b) steht, die auf dem Träger (1) montiert sind und sich in der ersten Richtung erstrecken, und

- das erste Tragelement in gleitendem Eingriff mit dem zweiten Tragelement (7) beweglich ist.

2. Magneto-optisches Plattengerät nach Anspruch 1, bei dem der Träger (1) ein Kassettenträger (1) ist, der ein Deckplatten-Element (22a) aufweist, um darin eine Kassette (CA) aufzunehmen, in welcher die magneto-optische Platte untergebracht ist,

der optische Kopf (2, 3) und ein Plattenantriebsmotor (M) unter dem Kassettenträger (1) angeordnet sind,

eine erste Antriebselnrichtung (30, 28, 26, 18, 20, 24) für den Antrieb des Kassettenträgers (1) in der ersten Richtung in eine Position über dem Plattenantriebsmotor (M) und zum Absenken des Trägers vorgesehen ist, um die Kassette (CA) mit dem Motor (M) in Eingriff zu bringen, und

eine zweite Antriebseinrichtung (6) zum Antrieb des optischen Kopfes (2, 3) in der ersten Richtung vorgesehen ist.

3. Magneto-optisches Plattengerät nach Anspruch 2, bei dem der optische Kopf ein Laser-Austrittsfenster (3) aulweist.

4. Magneto-optisches Plattengerät nach Anspruch 2 oder 3, bei dem das zweite Tragelement ein Pfosten (7) ist, der sich in einer gegenüber dem Kassettenträger (1) versetzten Position im wesentlichen senkrecht von dem optischen Kopf (2, 3) erstreckt, und das erste Tragelement ein Arm (8) ist, der mit einem Ende verschiebbar auf dem Pfosten (7) montiert und am anderen Ende fest mit der Magnetfeldspule (11) verbunden ist.

5. Magneto-optisches Plattengerät nach Anspruch 4, bei dem der Pfosten (7) über das Deckplatten-Element (22a) erhöht ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com