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Dokumentenidentifikation DE69014803T2 22.06.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0420176
Titel Schussfadenliefervorrichtung für Luftwebmaschinen.
Anmelder Roj Electrotex S.p.A., Biella, Vercelli, IT
Erfinder Maina, Bruno, I-13069 Valdengo (Vercelli), IT
Vertreter Boehmert & Boehmert, Nordemann und Partner, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69014803
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.09.1990
EP-Aktenzeichen 901184556
EP-Offenlegungsdatum 03.04.1991
EP date of grant 07.12.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.1995
IPC-Hauptklasse D03D 47/34
IPC-Nebenklasse B65H 51/16   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Schußfadenliefervorrichtungen für Fluidstrahlwebinaschinen. Es ist, genauer gesagt, Aufgabe der Erfindung, in derartigen Schußfadenliefervorrichtungen die Kontinuität des Schußfadens von einer Spule der Webmaschine in dem Fall eines Garnbruchs oder einer Unterbrechung wieder herzustellen.

In einer Fluidstrahlwebmaschine (insbesondere einer Luftstrahlwebmaschine) ist, wie dem Fachmann bekannt ist, üblicherweise eine Anordnung für eine Schußfaden- Zufuhr vorhanden, wie sie in der Darstellung von Figur 1 der beiliegenden Zeichnungen gezeigt ist. Der Schußfaden 4 wird von einer ortsfesten Spule oder Haspel 1 - durch eine oder mehrere Führungsösen - durch die Schußfadenliefervorrichtung 2 gezogen. Es ist weiter bekannt, daß der Schußfadenspeiser im wesentlichen einen elektrischen Motor 5, der die Drehung eines Wicklungsarmes 6 verursacht, und eine Trommel 8 aufweist, die ortsfest gehalten wird, auf die der Arm 6 den Faden in gleichmäßigen Umschlingungen unter Bildung eines bestimmten Betrages eines Schußfadensvorrats, der von Sensoren 7 erkannt wird, aufwickelt. Die Hauptdüse 3, die vorgesehen ist, um den Schußfaden in das Kettfach einzuführen, zieht von der Trommel 8 der Liefervorrichtung 2 die Schußfadenlänge ab, die für jeden Schußfadeneintrag erforderlich ist, wobei die Länge von der Liefervorrichtung, die die Anzahl der abgewickelten Umschlingungen zählt, gemessen wird, beispielsweise mittels photoelektrischer Zellen 9. Eine oder mehrere elektromagnetische Stopeinrichtungen 19 blockieren den Faden 4 in bekannter Weise auf der Trommel der Schußfadenliefervorrichtung 2, stoppen die Zufuhr, sobald der Schußfaden, der von der Schußfadenliefervorrichtung ausgegeben und in das Fach eingeführt worden ist, die vorgegebene Länge erreicht hat.

Das Fehlen des Schußfadens aufgrund der Erschöpfung der Spule oder der Haspel 1 oder aufgrund eines Garnbruchs irgendwo entlang seines Weges wird durch geeignet positionierte Sensoren wie 7 oder 9 erkannt und signalisiert.

Eine Unterbrechung des Schußfadens erfordert im allgemeinen den Eingriff durch einen Operator, so daß der Faden von der Haspel 1 wiedergewonnen und von Hand in die verschiedenen Führungselemente bis zu der Hauptdüse 3 eingeführt wird. Dies ist ein recht langer und mühsamer Vorgang, der ausgeführt werden muß, während die Webmaschine nicht arbeitet, mit Konsequenzen für die Produktivität, was keiner weiteren Darlegung bedarf. Es ist daher evident, daß Verwender von Webmaschinen in hohem Maße daran interessiert sind, ein System anzuwenden, das ein automatisches Einsetzen und/oder Wiedereinsetzen des Schußfadens bei der Zufuhr zu der Webmaschine erlaubt.

Die Konstrukteure von Schußfadenliefervorrichtungen waren mit diesem Problem lange konfrontiert.

Es ist zu sagen, daß bereits verschiedene Verfahren und Einrichtungen bekannt sind, die es erlauben, diese Aufgabe, durch die Verwendung von mechanischen oder pneumatischen Mitteln (diejenigen, die in der EP-0 216 220 geschrieben sind, werden als allgemeines Beispiel genannt), zu lösen, diese Einrichtungen sind jedoch sehr kompliziert, sehr groß und unterliegen dem Risiko von Fehlfunktionen.

Es wurden auch Systeme vorgeschlagen, die eine Änderung der Spule und die Verwendung eines Knotenbilders vorschlagen, wie in der EP-0 269 140; dieses System ist jedoch dazu eingerichtet, eine Unterbrechung nur dann zu reparieren, wenn sie stromaufwärts der Schußfadenliefervorrichtung auftritt oder aber der Faden die Schußfadenliefertrommel erreicht; weiter ist der Knoten häufig nicht fest oder zieht sich häufig nicht gut heraus, aufgrund der Schwierigkeiten des Findens des gebrochenen Fadenendes und dessen richtiges Ziehen zu der Seite des neuen Garnendes, was weitere Fehler in dem auf der Webmaschine gewebten Tuch bewirkt. Es ist evident, daß das Problem mit einfacheren und weitaus sichereren Mitteln gelöst werden muß, wobei die Mittel soweit wie möglich in der Schußfadenliefervorrichtung selbst integriert sein sollte.

Es sind andere Lösungen wie diejenigen in der EP-171057 und in der WO 89/02944 bekannt. In diesen werden zwei Drucklufteinrichtungen verwendet, die auf den Schußfaden wirken, und zwar an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung und in Übereinstimmung mit der Speisetrommel. Die bei diesen Einrichtungen erreichten Ergebnisse sind jedoch aus verschiedenen Gründen vollständig unbefriedigend.

Die vorliegende Erfindung liefert eine Lösung dieser Art, indem sie eine Schußfadenliefervorrichtung für Fluidstrahlwebmaschinen mit einer Hauptdüse und Sekundärdüsen für den Schußfadeneintrag, insbesondere für Luftwebmaschinen, von der Art schafft, die auch die Längen der zugeführten Schußfäden mißt (messende Schußfadenliefervorrichtung), und mit einer ortsfest gehaltenen Trommel, auf die ein Wickelarm einen Schußfadenvorrat aufwickelt, und mit Mitteln zum automatischen Wiederherstellen des Anschlusses des Garns von der Speisespule oder -rolle zu der Hauptdüse der Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus wenigstens zwei Drucklufteinrichtungen besteht, die auf den Schußfaden wirken, wobei die erste Einrichtung, die an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung angeordnet ist, um aus dieser den gebrochenen Faden zurückzuziehen und den von der Spule oder der Rolle zugeführten Faden einzuführen, eine erste Röhre aufweist, die mit dem Einlaß des Schußfadenspeisers verbunden ist, wobei Klemmittel, Düsenmittel und Schneidmittel entlang der Röhre angeordnet sind und eine zweite Röhre von der ersten benachbart ihres Auslasses zu der Schußfadenliefervorrichtung abzweigt, die weiter Düsenmittel aufweist, während die zweite Einrichtung, benachbart der Schußfadenliefervorrichtungstrommel angeordnet ist, um den neuen Faden, der von der ersten Einrichtung und von dem Wickelarm zugeführt wird, aufzunehmen und diesen zu einem festen Punkt zum Beliefern der Hauptdüse der Webmaschine zu schicken, eine gebogen profilierte Röhre aufweist, die entweder längs zur Trommel offen ist und aerodynamische Führungsmittel für den Faden hat, oder aber geschlossen, aber dazu eingerichtet ist, sich zu öffnen, und Aktivierungsmittel aufweist, um sie längs in Richtung auf die Trommel zu öffnen.

Die Schußfadenliefervorrichtung weist vorzugsweise eine dritten Luftdruckeinrichtung auf, die auf den Schußfaden wirkt, wobei der Schußfaden von der zweiten Einrichtung zugeführt wird, welche stromaufwärts der Hauptdüse des Webstuhls, der zu beschicken ist, positioniert ist und geeignet mit diesem ausgerichtet ist, um den Schußfaden in die Düse zu führen, die eine Röhre aufweist, in dem Düsenmittel wirken, gefolgt von einem Luftauslaßmittel. Auch die dritte Einrichtung kann mit Klemmitteln versehen sein.

Weiter sollte sich erste Röhre der ersten Einrichtung in zwei Zweige gabeln, um eine Zulieferung der Schußfadenliefervorrichtung von zwei Spulen oder Rollen zu erlauben.

Die Röhre der zweiten Einrichtung der Schußfadenliefervorrichtung öffnet sich vorzugsweise zu der Trommel und weist ein aerodynamisches Führungsmittel für den Faden auf. Weiter können der Röhre Düsenmittel zugeordnet sein, ebenfalls zum Führen und zum Ziehen des Fadens.

Eine Vordüse kann weiter zwischen der dritten Drucklufteinrichtung und der Hauptdüse und der zu versorgenden Webmaschine vorgesehen sein.

Die Erfindung wird jetzt in weiteren Einzelheiten und unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, erläutert. Dabei zeigt:

Fig. 1, wie bereits erläutert, die allgemeine Zufuhranordnung einer Luftwebmaschine;

Fig. 2 die erste Drucklufteinrichtung, die bei der Schußfadenliefervorrichtung zum Zwecke der Erfindung angewendet wird;

Fig. 3 die Schußfadenliefervorrichtung nach der Erfindung, bei der die Drucklufteinrichtung von Figur 2 und die zweite Drucklufteinrichtung nach der Erfindung verwendet wird;

Fig. 4 und 5 sind Querschnittsansichten eines ersten Ausführungsbeispiels der Röhre, die die zweite Einrichtung bildet;

Fig. 6 und 7 ein alternatives Ausführungsbeispiel;

Fig. 8 und 9 einen Längsstrich bzw. einen Querschnitt eines offenen Ausführungsbeispiels der obigen Röhre;

Fig. 10 bis 14 ein anderes Ausführungsbeispiel der zweiten Einrichtung, angewendet auf eine Schußfadenliefervorrichtung;

Fig. 15 bis 17 drei Ausführungsbeispiele der dritten Drucklufteinrichtung, die der Schußfadenliefervorrichtung nach der Erfindung zueigen sein kann;

Fig. 18 ein besonders vollständiges und gegenwärtig bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Gesamtanordnung nach der Erfindung; und

Fig. 19 bis 22 Diagramme, die das Arbeiten der Schußfadenliefervorrichtung nach der Erfindung zeigen, um die Kontinuität des der Webmaschine zuzuführenden Schußfadens wiederherzustellen.

Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen sollte zunächst herausgestellt werden, daß bei der Anordnung von Fig. 1 das Fehlen des Fadens aufgrund des Verbrauchs der Spule 1 einem Bruch des Fadens 4 an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung 2 gleichbedeutend ist. Brüche können jedoch stromaufwärts, entlang oder stromabwärts der Schußfadenliefervorrichtung 2 auftreten: Eine Unterbrechung tritt, allgemein ausgesagt, auf der Schußfadenliefertrommel, zwei gesonderte Fadenenden verlassend, auf, wobei ein Ende mit der Spule 1 verbunden ist und das andere Ende mit der Düse 3 verbunden ist.

Entsprechend der Erfindung wird:

- das erste Fadenende, das noch um die Trommel gewickelt ist, durch Rücksaugen und Abwickeln der Trommel durch eine umgekehrte Drehung des Wicklungsarmes entfernt;

- das zweite Fadenende durch Wegblasen durch die Hauptdüse entfernt, wobei sich der Faden links auf die Trommel an seinem Auslaß in Richtung zu der Webmaschine umkehrt;

- der neue Faden sodann in den Schußfadenspeiser eingesetzt wird, ausgehend von derselben Spule oder Haspel, oder von einer Ersatzspule.

Um dieses Verfahren anzuwenden, wird durch die Erfindung vorgeschlagen, die Liefervorrichtung mit zwei oder drei Druckluft-(oder pneumatischen) Einrichtungen zu versehen. Die pneumatische Einrichtung 20 - in Fig. 2 gezeigt - wird so zunächst an dem Einlaß der Liefervorrichtung 2 angewendet: Dies ist ein Körper, der durch zwei konvergierende Röhren 10 und 10A gekreuzt wird, in die Schußfäden 4 und 4A eingebracht sind, jeweils gespeist von den Spulen 1 und 1A. Die beiden konvergierenden Röhren 10 und 10A verbinden sich zu einer einzigen Röhre 18 des Körpers 20, die in Übereinstimmung mit einer Ausnehmung 6A des Wicklungsarmes 6 der Schußfadenliefervorrichtung 2 positioniert ist.

Entlang der Röhren 10 und 10A sind, ausgehend von der Einlaßbohrung positioniert:

- Greifer 11, 11A, um die Schußfäden 4 bzw. 4A einzuklemmen, gesteuert durch elektromechanische oder elektropneumatische Betätigungselemente 12 bzw. 12A;

- Pneumatische Düsen 13, 13A, die mit Druckluft durch Rohre 14, 14A aufgrund der Wirkung von Solenoidventilen 15, 15A mit Druckluft versorgt werden, um so den Schußfaden in Richtung auf den Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung zu führen, in Übereinstimmung mit der Höhlung 6A des Wicklungsarmes 6;

- Scheren oder Schneider 16, 16A, um die Fäden zu schneiden, gesteuert durch Betätigungselemente 17 bzw. 17A.

Von der Röhre 18 zweigt weiter eine Röhre 21 ab, die mit der Umgebung kommuniziert und in eine Düse 24 ausläuft, in die Druckluft von einer Röhre 22 durch Öffnen eines Solenoidventils 24 eingelassen werden kann, um einen Saugdruck zu erzeugen und den Schußfaden aus der Röhre 18 zu ziehen, um diesen zu entfernen.

Nach der Erfindung wird eine zweite pneumatische Einrichtung 30 verwendet auf die Schußfadenliefervorrichtung zu der Seite der Garnvorratswickeltrommel. Diese Einrichtung - von der Figur 3 eine Längsschnittansicht zeigt - weist eine feste Röhre 25 auf, die entlang des Vorsprungs 2A der Schußfadenliefervorrichtung 2 angeordnet ist: Diese ist eine gekrümmte und geeignet profilierte Röhre, bestimmt zum Führen des Fadens 4, der von der inneren Höhlung des Wickelarmes 6 kommt, in Richtung auf einen festen Punkt, von dem aus die Hauptdüse der Webmaschine gespeist wird. In Fig. 3 ist dieser feste Punkt eine Öse 31, die außen entlang der Achse des Schußfadenspeisers positioniert ist. Die Öse 31 könnte auch der Einlaß der Hauptdüse 3 der Webmaschine sein oder aber der Einlaß zu einer dritten (hilfs-) pneumatischen Einrichtung 40, wie sie später beschrieben werden wird.

Der Auslaß 26 der inneren Höhlung des Wicklungsarmes 6 (Figur 3) sollte zu dem Einlaß der festen Röhre 25 weisen, so daß Luft und Faden in diesen eingebracht werden können, praktisch ohne Druck und ohne Geschwindigkeitsverluste. Es sind daher Mittel vorgesehen, um den Wicklungsarm in genau entsprechenden Winkelpositionen zu stoppen. Diese können aus einem Permanentmagneten 29 bestehen, der auf dem Wickelarm vorgesehen ist, und einem Induktionsschalter 28.

Druckluft kann in die Röhre 25 der Einrichtung 30 (Fig. 3) von einer Düse 27 geblasen werden, die durch ein Solenoidventil 32 gesteuert wird, und entlang der inneren Wölbung der äußeren Wandung 53 der Röhre 25 austreten, um den Faden 4 zu ziehen (um so den Druck auf den Faden zu erhöhen, um diesen dabei zu unterstützen, die Öse 31 zu erreichen).

Nachdem der Faden 4 in die Röhre 25 eingesetzt ist, sollte er freigelassen werden, um sich um die Fläche der Trommel 8 zu drehen: Die Röhre sollte offen sein oder dazu geeignet sein, sich nach unten zu öffnen. Beispielhaft zeigen die Figuren 4 und 5 den Querschnitt einer Einrichtung 30 mit einer Röhre 25 in einer geschlossenen bzw. einer offenen Position; die Röhre ist in zwei Hälften geteilt, die miteinander über ein Scharnier 33 verbunden sind und dazu eingerichtet sind, sich voneinander wie zwei Klauen zu öffnen unter der Wirkung von Hebel 34, die durch ein pneumatisches oder ein elektromechanisches Betätigungselement 35 gesteuert werden. Die Figuren 6 und 7 zeigen Querschnitte einer alternativen Ausführung der Röhre 25 der Einrichtung 30, deren Wandungen mit einem beweglichen Boden 36 ausgebildet sein können, der durch ein Betätigungselement 37 mittels Armen 38 entfernt werden kann.

Die Figuren 8 und 9 zeigen in einer Längsansicht bzw. in einer Querschnittsansicht eine Einrichtung 30 einer offenen Röhre 25, die eine Längskerbe 35 aufweist, die sich zu der Schußfadenliefertrommel 8 hin öffnet.

In den Einrichtungen nach den Figuren 3 bis 8 muß der Druckluftstrahl, der von der Düse 27 abgestrahlt wird, geeignet in Richtung auf das Auslaßende der Röhre 25 geführt werden.

Die Röhre 25 der Einrichtung 30 kann, wie in den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 10 und 11 gezeigt, auch ohne die Düse 27 sein; dies ist möglich, wenn der von der Einlaßdüse 13 abgeblasene Luftstrahl ausreichend ist, um es dem Garn 4 zu erlauben, die Öse 31 zu erreichen (Fig. 10). Die Röhre 25 der Einrichtung 30, die in Fig. 10 gezeigt ist, ist vom offenen Typ, das heißt, sie hat eine Öffnung 39, aus der der Faden 4 herauskommen kann (wie in der Querschnittsansicht von Fig. 11 gezeigt).

Andere Ausführungsbeispiele der Einrichtung 30 mit einer offenen Röhre 25 und ohne die Hilfsdüse sind in den Figuren 12 bis 14 gezeigt. In den Figuren 12 und 13 (einer Längsansicht und einer Querschnittansicht der Röhre 25) sind eine oder mehrere Luftöffnungen 51 auf der äußeren Wandung 53 der Röhre 25 vorgesehen, um das Garn benachbart der Wandung 53 zu halten, während in Fig. 14 ein Vorsprung 52, gefolgt von einer oder mehreren Luftöffnungen 51, im Inneren der äußeren Wandung 53 der Röhre 25 ausgebildet sind, mit der Wirkung der Erzeugung einer Eindrückung, die geeignet ist, den Faden 4 - mit der Hilfe der Zentrifugalkraft - gegen die Wandung 53 während deren Einbringung zu ziehen.

Die Aufgabe der genannten Einrichtung 30 ist, wie in den Fig. 3 und 10 gezeigt - unabhängig davon ob sie im wesentlichen Führungsfunktionen hat oder ob diese mit Garnzugfunktionen kombiniert ist -, das Einbringen des Fadens 4 in die Fadenführungsöse 31.

Wenn die Saugkraft an dem Einlaß der Hauptdüse 3 ausreichend ist, um das Garn aufzunehmen, kann dieses die Düse 3 direkt von der Röhre 25 erreichen, so daß die Kontinuität des Schußfadens wiederhergestellt wird, wenn die Lieferlinie in dem Zustand ist, die in Figur 1 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist.

Wenn dagegen die Saugkraft an dem Einlaß der Düse 3 gering oder nicht vorhanden ist, muß die Anordnung nach der Erfindung vervollständigt werden durch eine Hilfseinrichtung 40 stromaufwärts der Düse 3 und mit dieser geeignet ausgerichtet (in den Fig. 15 bis 17 gezeigt und - in gestrichelten Linien in Fig. 1), dazu eingerichtet, um das Garn aufzunehmen, das von der Röhre 25 der Einrichtung 30 kommt, und um diesen in die Hauptdüse 3 einzusetzen.

Diese dritte pneumatische Einrichtung ist kleiner als die Einrichtung 20, mit nur einem Einlaß, gezeigt in Fig. 3. Sie weist - in dem einfacheren Ausführungsbeispiel von Fig. 15 - eine Röhre 41 mit einem Einlaß 41A auf, entlang der eine Düse 42, die von einem Solenoidventii 43 mit Druckluft versorgt wird, einen Unterdruck erzeugt, der ausreichend ist, um den Faden 4, der von der Röhre 25 ausgesandt wird, zu erzeugen, und ihn direkt in die Hauptdüse 3 einzutragen, unter Kreuzen eines Rohres 44, das die Einrichtung 40 mit der Düse 3 verbindet. Das Rohr 44 hat radiale Bohrungen, die es erlauben, den Luftstrahl durch Blasen nach außen graduell zu verringern.

Die Verwendung einer Einrichtung, wie sie in Fig. 15 gezeigt ist, setzt voraus, daß die Webmaschine mit Mitteln versehen ist, um eingeführtes, überflüssiges Garn durch das Kettfach durch die Düse 3 zu ersetzen, wobei die Webmaschine gestoppt ist, in dem abschließenden Schritt des Wiederherstellens der Kontinuität des Fadens in der Zufuhrlinie des Schußfadens.

Wenn dagegen die Webmaschine nicht für den Vorgang ausgebildet ist, muß die Einrichtung 40 mit einer lateralen Röhre versehen sein, um das überschüssige Garn zu entfernen, bevor die Webmaschine versorgt wird.

Das in Fig. 16 gezeigte Ausführungsbeispiel weist eine solche Röhre auf, durch das Bezugszeichen 45 angegeben. In dieser Röhre arbeitet eine Schneidgerät oder eine Schere 47, die, neben dem Schneiden des überschüssigen Fadens 4, weiter die Funktion des Öffnens und des Schließens der Röhre 45 hat. Diese Röhre weist weiter eine Düse 46 auf, die mit Druckluft von einem Solenoidventil 48 versorgt wird.

Fig. 17 zeigt eine Einrichtung 40, die derjenigen von Fig. 16 ähnlich ist, jedoch mit einer Garnklemmeinrichtung 54 vervollständigt ist, die von einem Betätigungselement 55 gesteuert wird.

Ein besonders vollständiges und gegenwärtig bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung ist in Fig. 18 gezeigt, die eine Schußfadenliefervorrichtung 2, die von Spulen 1, 1A versorgt wird, und mit Drucklufteinrichtungen 20, 30 und 40 nach der Erfindung ausgerüstet ist. Die Einrichtung 40 ist, statt direkt der Hauptdüse zugehörig, einer Vordüse 56 zugehörig, die den Faden 4 in die Hauptdüse 3 der versorgten Webmaschine 4.

Die Arbeitsweise der Schußfadenliefervorrichtung nach der Erfindung soll jetzt beschrieben werden, zunächst anhand des Falls eines Bruchs des Schußfadens auf der Schußfadenliefertrommel 8. Nachdem ein Sensor den Bruch des Fadens erkannt hat, unter Bewirkung eines Stoppens der Webmaschine und der Schußfadenliefervorrichtung, erfolgt der nachfolgend beschrieben Ablauf:

- der Greifer 11 der Einrichtung 20 (Fig. 2) schließt unter Einklemmen und Blockieren des Schußfadens 4, der von der Spule 1 zugeführt wird;

- die Düse 24 wird zum Entfernen des Schußfadens betätigt, durch Lassen von Luft durch die Röhre 22, wodurch der Faden 4 stromabwärts des Greifers 11 in die Röhre 21 einsogen wird, während der Wicklungsarm 6, der sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, die Fadenwicklungen von der Trommel 8 abwickelt;

- nachdem der Faden entfernt ist unter der Steuerung eines Sensors 2 - oder einfach, nachdem eine geeignete Anzahl von Drehungen gegen den Uhrzeigersinn des Wicklungsarmes erfolgt sind, die eine maximale Anzahl, die auf die Trommel 8 aufgewickelt werden können, übersteigen - schneidet die Schere 16 den Faden, wodurch dessen volle Entfernung durch die Röhre 21 bewirkt wird;

- an dieser Stelle wird die Düse 13 betätigt und der Greifer 11 wird gleichzeitig geöffnet, um den Schußfaden 4 in die Höhlung 6A des Wicklungsarmes 6 einzuführen und wieder einzusetzen.

Wenn dagegen der Garnbruch auf der Spule 1 aufgetreten ist, erreicht der Faden 4 nicht mehr die Röhre 1 oder die Höhlung des Wickelarmes 6. Der Sensor 7 erkennt, daß der Bruch auf der Spule aufgetreten ist, da die Trommel 8 nicht mehr mit Garn versorgt wird.

In diesem Fall erfolgt das Wiedereinsetzen mit dem Faden 4A, der von der Spule 1A zugeführt wird, unter der Voraussetzung, daß das Ende des Fadens auf der Spule 1A zuvor in die Röhre 10A eingesetzt worden ist und an Ort und Stelle durch den Greifer 11A blockiert ist.

Der Betrieb der pneumatischen Düse 13A und das gleichzeitige Öffnen des Greifers 11A bewirkt das Einführen und Eintragen des Fadens 4A in die Höhlung des Wickelarmes 6.

Auf diese Weise wird eine konstante Zufuhr des Schußfadens durch Umschalten auf eine neue Spule erreicht, ohne jeglichen vorangehenden Stop der Webmaschine oder durch einen Eingriff durch den Operator.

Die zuvor beschriebene Einrichtung 20 (Fig. 2) an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung kann durch Ausbilden mit einer einzigen Röhre für den Schußfadeneintrag vereinfacht werden. Das Arbeiten dieser vereinfachten Einrichtung ist derjenigen, wie sie für die Einrichtung mit zwei Röhren (10, 10A) beschrieben worden ist, ähnlich, nichtsdestoweniger ist es in diesem Fall nicht möglich, in dem Fall des Garnbruchs auf der Spule eine automatische Wiedereinsetzung zu bewirken.

Die Speisespule 1, 1A kann natürlich mit einer zusätzlichen Spule durch ein System mit dem Beginn der einen Spule an dem Ende der anderen Spule versehen sein, was den Vorteil einer Kontinuität hat, wenn die erste Spule den von ihr aufgenommenen Faden abgegeben hat.

Aufgrund der Wirkung der vorerwähnten Einrichtung 20 tritt das freie Ende des Fadens 4, der wieder eingesetzt worden ist, aus der Höhlung des Wicklungsarmes 6 der Schußfadenliefervorrichtung aus und wird durch die Einrichtung 30 gezogen (Fig. 3).

Das wiedereingesetzte Garn bewegt sich dann nach vorne in die feste Röhre 25 der Einrichtung 30 - dank der Luft, die durch die Düse 27 geblasen wird und/oder zu den verschiedenen Mitteln, die dort vorhanden sind und bereits beschrieben worden sind - und wird in Richtung auf die Öse 31 geführt. Wenn diese mit dem Einlaß zu der Hauptdüse übereinstimmt, findet das Wiedereinsetzen statt, und die Webmaschine wird wieder gestartet.

Wenn dagegen von einer Hilfseinrichtung 40 stromaufwärts der Hauptdüse Verwendung gemacht wird (Fig. 15 bis 17), erreicht der durch die Einrichtung 30 herangeführte Faden den Einlaß 41A der Röhre 41 der Einrichtung und wird gezogen und in Richtung auf die Hauptdüse 3 durch Betätigen des Solenoidventils 43 eingeführt. In der Anordnung von Fig. 16 ist die Röhre 45 dort, wo das Schneidgerät 47 positioniert ist, zunächst offen. Die Düse 46 wird mit Druckluft von dem Solenoidventil 48 versorgt, wobei in der Röhre 41 das Saugen bewirkt wird, das erforderlich ist, um das Garn, das von der Schußfadenliefervorrichtung ausgesandt worden ist, zu ziehen und diesen durch den Auslaß der Röhre 45 zu entfernen.

Die Schneideinrichtung 47 wir sodann betätigt, schneidet den Faden und schließt gleichzeitig die Röhre 45. Die Düse 42 wird auf die Röhre 41 durch Betätigung des Solenoidventils 43 und der Faden, der schon in 41A eingesetzt ist, wird durch ein perforiertes Verbindungsrohr 44 eingebracht und wird in die Hauptdüse 3 der Webmaschine eingesetzt.

Die Einrichtung 40 von Fig. 17, die mit Klemmitteln 54 ausgerüstet ist, erlaubt es, die Länge des Schußfadens, der in die Hauptdüse vor dem Starten der Webmaschine eingebracht ist, genau zu messen, so daß das freie Ende des Schußfadens, der in das Fach einzusetzen ist, genau den Einlaß des Fachs selbst erreichen kann.

Bei diesem Ausführungsbeispiel der Einrichtung 40 blockieren die Klemmittel 54 den Schußfaden alsbald, nachdem dieser in die Röhre 45 eingebracht worden ist, woraufhin der Faden von dem Schneider 47 geschnitten wird.

In diesem Zustand kann der Wicklungsarm 6 der Schußfadenliefervorrichtung 2 dazu veranlaßt werden, eine Drehung auszuführen, etwa eine Wicklung auf der Trommel 8 um eine Fadenlänge, die dem Abstand zwischen dem Ende des Fadens, der gerade geschnitten worden ist, und dem Einlaß des Fachs der Webmaschine gleich ist.

Nachdem der Wicklungsarm 6 gestoppt worden ist und die Klemmittel 11, 11A der Einrichtung 20 betätigt worden sind, trennt man die elektromagnetische Stopeinrichtung der Schußfadenliefervorrichtung 2 und öffnet die Klemmittel 54 der Einrichtung 40. Die Düse 42 der Einrichtung 40 wird sodann durch 43 betätigt, wodurch die Lieferung der gewünschten Länge des Schußfadens bis zu dem Einlaß des Fachs der Webmaschine erreicht wird.

Zu diesem Zeitpunkt werden die Klemmittel 54 wiederum betätigt, die Klemmittel 11, 11A werden veranlaßt zu öffnen, und der übliche Garnvorrat wird auf die Trommel 8 aufgewickelt, um die normalen Arbeitsbedingungen wiederherzustellen.

Die in Fig. 18 gezeigte Anordnung arbeitet in ähnlicher Weise, wenn sie mit der Einrichtung von Fig. 40 ausgerüstet ist. Es ist zu beachten, daß in diesem Fall die zu inessende Schußfadenlänge das Vorhandensein der Vordüse 56 zu beachten hat und daher des vergrößerten Abstands zwischen der Schußfadenliefervorrichtung 2 und der Hauptdüse 3.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 19 bis 22 kann das Verfahren nach der Erfindung zum Wiederherstellen der Kontinuität des Schußfadens von der Spule zu der Webmaschine - in dem allgemeineren Fall des Bruchs des Schußfadens, der durch die Sensoren 7 der Schußfadenliefertrommel erkannt worden ist - durch die folgenden Schritte zusammengefaßt werden:

1 - Bei einem Stop der Webmaschine wird der Faden 4 stromabwärts des Bruchpunktes X (Fig. 19) durch ein Umkehren der Drehung des Wickelarmes 6 abgewickelt und der Faden wird durch 21 mittels der Einrichtung 20, die an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung 2 positioniert ist, entfernt;

2 - Der Faden 4 stromabwärts des Bruchpunktes X wird durch eine Betätigung der Düse 3 abgewickelt, wobei die Düse 3 den Faden jenseits des Kettfachs bläst;

auf diese Weise wird der Faden 4 vollständig von der Schußfadenliefervorrichtung 2 entfernt, der sich selbst in dem in Fig. 20 gezeigten Zustand befindet;

3 - Der Faden 2 wird von dem Schneider 16 geschnitten, und das Schnittende wird in Richtung auf den Auslaß von 21 geblasen;

4 - Nach Öffnen des Greifers 11 wird der Faden 4, der von Spule 1 geliefert worden ist, durch die Düse 13 durch die Höhlung des Wicklungsarmes 6 und die Röhre 25 der Einrichtung 30 geblasen. Von diesen wird der Faden 4 in die Hilfseinrichtung 40 geblasen, die diesen wiederum in die laterale Auslaßröhre 45 schickt: die Situation ist wie in Fig. 21 dargestellt;

5 - Der Faden 4, der durch die Einrichtung 40 gestreckt bleibt, wird von der Röhre 25 auf die Oberfläche der Schußfadenliefertrommel 8 abgesenkt und wird durch die elektromagnetische Stopeinrichtung 19 blockiert;

6 - Der Wicklungsarm 6 beginnt zu arbeiten und wickelt den Faden 4 auf die Trommel 8 auf und bildet wiederum einen Vorrat;

7 - Der Faden wird schließlich von der Auslaßröhre 45 wiedergewonnen und in Richtung auf die Hauptdüse 3 abgelenkt, wobei das Fadenende durch die Einrichtung 40 eingesetzt wird.

Die in Fig. 22 gezeigte Situation ist so erreicht, wodurch die Kontinuität des Schußfadens wiederhergestellt ist und die Speiselinie des Schußfadens bereit ist, damit die Webmaschine wieder zu arbeiten beginnt.

Dieses Verfahren weist Abwandlungen auf, die in besonderen Fällen vorhanden sind, unter diesen ist der wichtige Fall des Bruchs des Schußfadens stromabwärts der Schußfadenliefervorrichtung und ebenso wichtig der Fall des Bruchs des Fadens stromaufwärts der Schußfadenliefervorrichtung.

In dem ersten Fall ist noch der gesamte Fadenvorrat auf die Trommel 8 aufgewickelt, während, in Übereinstimmung mit dem Einlaß der Webmaschine, der Faden gewöhnlich schon aus der Einrichtung 40 und aus der Düse 3 ausgetreten ist.

Alle Wicklungen des Fadens werden abgewickelt und entfernt, wie gesagt, sodann wird in derselben Weise fortgesetzt (Betrieb 1).

In dem zweiten Fall erkennen die Sensoren 7, daß der Faden nicht aus der Höhlung des Wicklungsarmes 6 austritt, und signalisiert die Unterbrechung unter Stoppen der Schußfadenliefervorrichtung 2; die Webmaschine kann dabei für einige wenige Schläge weiterarbeiten, entsprechend der Gesamtlänge des Schußfadens, der noch auf die Trommel aufgewickelt ist.

Nach dem Stoppen der Webmaschine wird der auf der Trommel verbliebene Faden mittels der Düse 3 abgewickelt, wie oben beschrieben (Betrieb 2).

Die Auslaßröhre 21 muß nicht verwendet werden (Betrieb 1 und 3), es ist jedoch erforderlich, den Faden zu wechseln - durch die Einrichtung 20 - durch Umschalten von der Lieferspule 1 (Faden 4) zu der Ersatzspeisespule 1A (Faden 4A): dies wird durch Öffnen des Greifers 12A und durch Betätigen der Düse 13A erreicht.

Der Faden 4A wird sodann eingebracht (Betrieb 4), während die Vorgänge 5, 6 und 7 unverändert bleiben.


Anspruch[de]

1. Schußfadenliefervorrichtung für Fluidstrahlwebmaschinen mit einer Hauptdüse (3) und Sekundärdüsen für den Schußfadeneintrag, insbesondere für Luftwebmaschinen, von der Art, die auch die Längen der zugeführten Schußfäden mißt (messende Schußfadenliefervorrichtung), und mit einer ortsfest gehaltenen Trommel (8) , auf die ein Wickelarm (6) einen Schußfadenvorrat aufwickelt, und Mitteln zum automatischen Wiederherstellen des Anschlusses des Garns (4) von der Speisespule oder -rolle (1) zu der Hauptdüse (3) der Webmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus wenigstens zwei Drucklufteinrichtungen (20, 30) besteht, die auf den Schußfaden wirken, wobei die erste Einrichtung (20), die an dem Einlaß der Schußfadenliefervorrichtung angeordnet ist, um aus dieser den gebrochenen Faden zurückzuziehen und den von der Spule oder der Rolle (1, 1A) zugeführten Faden einzuführen, eine erste Röhre (10, 10A) aufweist, die mit dem Einlaß des Schußfadenspeisers verbunden ist, wobei Klemmittel (11, 11A), Düsenmittel (13, 13A) und Schneidmittel (16, 16A) entlang der Röhre angeordnet sind und eine zweite Röhre (21) von der ersten benachbart ihres Auslasses zu der Schußfadenliefervorrichtung abzweigt, die weiter Düsenmittel (24) aufweist, während die zweite Einrichtung (30), die benachbart der Schußfadenliefervorrichtungstrommel (8) angeordnet ist, um den neuen Faden, der von der ersten Einrichtung (20) und von dem Wickelarm (6) zugeführt wird, aufzunehmen und diesen zu einem festen Punkt (31) zum Beliefern der Hauptdüse (3) der Webmaschine zu schicken, eine gebogen profilierte Röhre (25) aufweist, die entweder längs zur Trommel (8) offen ist und aerodynamische Führungsmittel (27, 51, 52) für den Faden hat, oder aber geschlossen, aber dazu eingerichtet ist, sich zu öffnen, und Aktivierungsmittel (33 bis 38) aufweist, um sie längs in Richtung auf die Trommel (8) zu öffnen.

2. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, mit einer dritten Luftdruckeinrichtung (40), die auf den Schußfaden (4) wirkt, wobei der Schußfaden von der zweiten Einrichtung (30) zugeführt wird, welche stromaufwärts der Hauptdüse (3) des Webstuhls, der zu beschicken ist, positioniert ist und geeignet mit diesem ausgerichtet ist, um den Schußfaden in die Düse (3) zu führen, die eine Röhre aufweist, in dem Düsenmittel (42) wirken, gefolgt von einem Luftauslaßmittel (in 44).

3. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Röhre der ersten Einrichtung (20) sich in zwei Zweige (10, 10A) gabelt, um eine Zulieferung der Schußfadenliefervorrichtung von zwei Spulen oder Rollen (1, 1A) zu erlauben.

4. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Düsenmittel (27) mit einer gekrümmten, profilierten Röhre (25) versehen sind, die geöffnet ist oder dazu geeignet ist, längs in Richtung auf die Trommel (8) geöffnet zu werden, die die zweite Einrichtung (30) bildet.

5. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gekrümmte, profilierte Röhre (25), die die zweite Einrichtung (30) bildet, längs in Richtung auf die Trommel (8) geöffnet ist und das aerodynainische Garnführungsmittel in der Röhre aus einer oder mehreren Entlüftungen (51) besteht, die in der äußeren Wandung der Röhre (25) gebildet sind.

6. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gekrümmte, profilierte Röhre (25), die die zweite Einrichtung (30) bildet, längs in Richtung auf die Trommel (8) geöffnet ist und das aerodynamische Führungsmittel der Röhre aus Ausbuchtungen (52) besteht, die in den Einlässen der äußeren Wandung der Röhre (25) ausgebildet sind, gefolgt von Entlüftungsöffnungen (51), die in derselben Wandung ausgebildet sind.

7. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch l, wobei die gekrümmte, profilierte Röhre (25), die die zweite Einrichtung (30) bildet, geschlossen ist, jedoch dazu in der Lage ist, mittels der Aktivierungsmittels (33 bis 38) längs nach unten geöffnet zu werden.

8. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 7, wobei die geschlossene, gekrümmte, profilierte Röhre (25) aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften besteht und das Aktivierungsmittel aus einem Gestänge (34) besteht, das durch einen Aktuator (35) gesteuert wird.

9. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 7, wobei die geschlossene, gekrümmte, profilierte Röhre (25) mit einem beweglichen Boden (36) versehen ist und das Aktivierungsmittel aus einem Steuerarm (38) besteht, der von einem Aktuator (37) bewegt wird.

10. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 2, wobei die dritte Einrichtung (40) weiter mit einem Klemmittel versehen ist.

11. Schußfadenliefervorrichtung nach Anspruch 10, wobei stromabwärts der dritten Einrichtung (40) eine Vordüse vorgesehen ist.







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