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Dokumentenidentifikation DE69015758T2 22.06.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0421898
Titel Fernsprechhandapparat.
Anmelder Monetel, Granges les Valence, FR
Erfinder Jean, Yves, F-26120 Chabeuil, FR
Vertreter Haft, von Puttkamer, Berngruber, Czybulka, 81669 München
DE-Aktenzeichen 69015758
Vertragsstaaten AT, BE, DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 01.10.1990
EP-Aktenzeichen 904204252
EP-Offenlegungsdatum 10.04.1991
EP date of grant 04.01.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.1995
IPC-Hauptklasse H04M 1/03

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fernsprechhandapparat und speziell auf einen Handapparat mit einer Struktur, die einfach herzustellen und stabil ist.

Ein Fernsprechhandapparat besitzt einen Körper, der an einem Ende mit einem Mikrofon und am anderen Ende mit einer Hörkapsel ausgestattet ist. Der Körper besteht normalerweise aus einer Vielzahl von Teilen und insbesondere aus zwei Halbschalen, die nach der Montage des Fernsprechverbindungskabels und der aus diesem Kabel austretenden Drähten zusammengebaut werden, um dann mit dem Mikrofon und der Hörkapsel verbunden zu werden (vergleiche zum Beispiel den Fernsprechhandapparat, der in der GB-A-2 190 562 beschrieben ist). Wenn ein besonders stabiler Fernsprechhandapparat gewünscht wird, zum Beispiel ein Fernsprechhandapparat, der in öffentlichen Telefonzellen benutzt werden soll, wird das Fernsprechverbindungskabel normalerweise durch einen Metallmantel geschützt; der Zusammenbau ist in diesem Fall relativ komplex und zeitaufwendig, wenn eine Einheit hergestellt werden soll, die starken Zugkräften widersteht.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine neue Struktur eines Fernsprechhandappparates herzustellen, die die Montagearbeiten verringert und ein hohes Maß an Stabilität gewährleistet

Zur Lösung dieser Aufgabe besitzt dieser Fernsprechhandapparat einen Vollkörper mit im wesentlichen der endgültigen Form des Handapparates, der derart geformt ist, daß er das Ende des Mantels des Fernsprechverbindungskabels und die aus diesem Kabel austretenden Drähte, die in Richtung auf den jeweiligen Sitz der Mikrofon- und Hörkapselmuschel verlaufen, umschließt und daß er ferner einen Überzug mit im wesentlichen konstanter Dicke um den Vollkörper aufweist, wobei dieser Überzug Positionierlippen für die Muscheln aufweist.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzt der Überzug Klinken und Halterungen für die Muscheln.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die Muscheln Halteeinrichtungen für die Hörkapsel und das Mikrofon und werden mit den aus dem Körper austretenden Drähten vor dem Zusammenbau verbunden.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Fernsprechverbindungskabel durch einen Metallmantel geschützt.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Metallmantel an seinem in den Körper eingeformten Ende in Längsrichtung geguetscht, geschweißt oder geriffelt.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Körper aus einem thermoplastischen Material, wie Polysterol.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Überzug aus ABS.

Man sieht, daß ein weiterer Vorteil des Handapparates der vorliegenden Erfindung darin besteht, daß der Körper massiv ist, weil dadurch eine lokale Störung in der Hörkapsel, die in einem Hohlkörper wegen der akustischen Verbindung zwischen dem Mikrofon und der Hörkapsel entsteht, vermieden werden kann.

Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung von besonderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der einzigen Abbildung näher erläutert, die teils eine Querschnittsansicht, teils eine Explosionsdarstellung eines Fernsprechhandapparates gemäß der Erfindung ist

Der Eernsprechhandapparat, gemäß der vorliegenden Erfindung enthält einen Vollkörper 1, der im wesentlichen die Form des endgültigen Handapparates hat.

Der Körper 1 ist um das Ende des Mantels 2 des Fernsprechverbindungskabels und um die Drähte des Mikrofons 3 und der Hörkapsel 4 geformt. Die Drähte treten einige Zentimeter aus dem Körper heraus und enden bei Endstücken 5, 6.

Der Körper kann aus einem thermoplastischen Material, wie Styrol, hergestellt werden.

Vorzugsweise ist das Ende des Kabelmantels 2, welches im allgemeinen aus einer metallischen spiralförmigen Wickelung hergestellt wird, am Ende in Längsrichtung in einem Bereich geguetscht, geschweißt oder geriffelt, wo es in den Körper 1 eingeformt ist, um zu verhindern, daß das Kabel sich losreißen läßt. Vor der Einformung kann zusätzlich eine flache Platte, die eine U-förmige Öffnung am Mantel des Fernsprechverbindungskabels hat, einfügt werden; diese Platte steht im wesentlichen senkrecht zu dem Mantel, um den Zugwiderstand zu erhöhen.

Wenn der Körper hergestellt ist, wird er mit einem Mantel 12 überzogen, der aus einem thermoplastischen Material hergestellt ist, damit der Fernsprechhandapparat ein attraktives Aussehen erhält (Farbe, Oberflächenstruktur...), und um seine Stabilität zu erhöhen. Dieser Überzug hat eine im wesentlichen konstante Dicke und ist beispielsweise aus einem stoßresistenten ABS-Harz hergestellt. Wo das Mikrofon 7 und die Hörkapsel 8 befestigt werden sollen, enthält der Überzug 12 Klinken 9, 10 sowie Positionierlippen 13 und Flanschteile 14, um die Muscheln aufzunehmen. An besonderen Stellen der Positionierlippen 13 können flache Teile (nicht gezeigt) und mindestens ein Bolzen 15 angebracht werden, um zu verhindern, daß die Muscheln sich verdrehen.

Vorzugsweise werden die Hörkapsel und das Mikrofon in den jeweiligen Muscheln 7, 8 positioniert und dann mit den Enden 5 und 6 verbunden. Dann werden die Muscheln an den Positionierlippen 13 positionniert und hineingedrückt, um in die Klinken 10 einzurasten (die Muscheln sind selbstverständlich mit komplementär passenden Ausnehmungen ausgestattet), und der Bolzen 15 wird warm verformt. Sind die Muscheln erst einmal angebracht, lassen sie sich nicht mehr ausbauen.

Die beschriebene Struktur ergibt somit einen besonders stabilen Kernsprechhandapparat, bei dem das Fernsprechverbindungskabel mit seinem Mantel 2 einfach und ohne Handhabung einzubauen ist, außer daß es in die Form, die den Körper 1 des Fernsprechhandapparates darstellt, eingelegt werden muß.

Der Fachmann kann aufgrund seiner Erfahrung auf dem Gebiet der plastischen Formung geeignete Materialien für den Körper 1 und den Überzug 12 aussuchen. Er wird ebenfalls Mikrofone und Hörkapseln auswählen, die stabil genug sind, um die gewünschte Funktion befriedigend zu erfüllen, insbesondere um einen Fernsprechhandapparat anzubieten, der gegen Vandalismus beständig ist.


Anspruch[de]

1. Fernsprechhandapparat, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Vollkörper (1) mit im wesentlichen der endgültigen Form des Handapparates aufweist, der derart geformt ist, daß er das Ende des Mantels (2) des Fernsprechverbindungskabels und die Drähte umschließt, die aus diesem Kabel austreten und in Richtung auf den jeweiligen Sitz der Mikrofon- und Hörkapselrnuschel (7, 8) verlaufen, und daß er ferner einen Überzug (12) mit im wesentlichen konstanter Dicke um den Vollkörper aufweist, wobei dieser Überzug Positionierlippen (13) für die Muscheln aufweist.

2. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug Klinken (9, 10) und Halterungen für die Muscheln aufweist.

3. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muscheln (7, 8) Haiteeinrichtungen für die Hörkapsel und das Mikrofon enthalten und mit den aus dem Körper austretenden Drähten vor dem Zusammenbau mit dem Körper verbunden werden.

4. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernsprechverbindungskabel mit Metall ummantelt ist.

5. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel an seinem in den Körper eingeformten Ende in Längsrichtung gequetscht, geschweißt oder geriffelt ist.

6. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus einem thermoplastischen Material, wie Polystyrol, besteht.

7. Fernsprechhandapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (12) aus ABS besteht.







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