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Dokumentenidentifikation DE69107319T2 10.08.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0448520
Titel Herstellungsverfahren für Rahmen aus Metallprofilen.
Anmelder Turi, Luciano Didaco, Quarrata, IT
Erfinder Turi, Luciano Didaco, Quarrata, IT
Vertreter Eisele, Dr. Otten & Dr. Roth, 88214 Ravensburg
DE-Aktenzeichen 69107319
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.03.1991
EP-Aktenzeichen 918300765
EP-Offenlegungsdatum 25.09.1991
EP date of grant 15.02.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.08.1995
IPC-Hauptklasse E06B 3/96

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Metalleinfassungen oder -rahmungen für Fenster und dergleichen mittels Metallprofilen, zum Beispiel Pressprofile, die gewöhnlich aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehen und im allgemeinen oberflächenbehandelt sind. Wenn diese Metallprofile zur Ausbildung eines Rahmens bearbeitet werden, werden die Enden der Metallprofile, die in einer Ecke zusammenlaufen, auf Gehrung geschnitten, das heißt auf einen Winkel von 45º, und beide werden durch verschiedene Arten von Vorrichtungen bekannten Typs miteinander verbunden oder zusammengeschweißt. Es können ebenfalls rechteckige Zapfen bereitgestellt werden, die so geformt sind, daß diese von Nuten, die durch die Metallprofile gebildet werden, ausgenommen werden, um die zusammenlaufenden und eine Gehrung aufweisenden Metallprofile genau zu zentrieren. Weiche Dichtstreifen, die von Nuten aufgenommen werden, die in geeigneter Weise in den Metallprofilen vorgesehen sind, werden ebenfalls gewöhnlich eingesetzt, um mit den feststehenden Metallprofilen des Fensterrahmens zusammenzuwirken. Der Nachteil dieser Rahmen ist, daß diese sehr scharfe Ecken aufweisen, die von den hervorstehenden Flanschen der Metallprofile gebildet werden, und die nicht abgerundet werden können, weil die Seiten des Rahmens aus Teilen des Profils gebildet werden und, darüberhinaus, weil die Oberflächen dieser Bereiche gewöhnlich einer Oxydation oder einer anderen Oberflächenbehandlung unterzogen werden, um einen bestimmten ästethischen Effekt zu erzielen. Demgemäß kann eine Abrundung der Ecken nicht durchgeführt werden und sie bleiben in jedem Fall sehr steif, insoweit sie aus Metall hergestellt sind. DE-U-89 05 422.9 und US-A-3 728 833 offenbaren Einfassungsrahmen, die aus unter 90º geschnittenen Metallprofilen und Winkelelementen bestehen, wobei diese die Ecken des Rahmens vervollständigen und zwischen den beiden Profilen, die in der jeweiligen Ecke zusammenlaufen, sichtbar bleiben. Dies führt zu einer nicht kontinuierlichen Oberfläche des Rahmens, was aus ästethischen Gesichtspunkten unerwünscht ist. Darüberhinaus können möglicherweise Schwierigkeiten bei der Verbindung der Metallprofile und Winkelelemente auftreten.

Ein Ziel der Erfindung ist es, einen Rahmen bereitzustellen, der diese Nachteile beseitigt. Andere Ziele und Vorteile werden beim Lesen der folgenden Beschreibung offensichtlich.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, um einen Rahmen mittels oberflächenbehandelter Metallprofile, insbesondere aus Aluminiumlegierungen oder vergleichbaren Materialien herzustellen, das die Probleme der bekannten Verfahren nicht aufweist. Diese und andere Ziele werden mit einem Verfahren nach Anspruch 1 und mit einem Rahmen nach Anspruch 6 erreicht. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Verfahrens und erfindungsgemäße Rahmen werden in den abhängigen Ansprüchen erläutert.

Das Verfahren kann vorteilhafterweise die Benutzung von rechteckigen Zapfen zur gegenseitigen Zentrierung der Metallprofile beinhalten, wobei die Zapfen in Nuten, die von den Metallprofilen gebildet werden, aufgenommen werden. In diesem Fall kann die Positionierung der Winkelelemente durch eine feste Verbindung von diesen mit den Rechteckzapfen erreicht werden.

Das Schneiden der hervorstehenden Flansche wird meistens in einem rechten Winkel zu den Metallprofilen durchgeführt, um die äußeren Ecken der mit einer Gehrung versehenen Enden (von 45º) zu entfernen.

Ein flexibler Dichtstreifen kann am äußeren Umfang des Winkelelements bereitgestellt werden. Dieser Streifen wird vorteilhafterweise zum Einsetzen in die Streifenaufnahmenut der in der Ecke zusammenlaufenden Metallprofile über das Element hinaus verlängert.

Das Winkelelement kann aus einem geeigneten Material so profiliert und/oder geformt sein, um als Folge elastisch nachgebend zu sein.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Rahmen, der mit Metallprofilen gebildet wird, bei dem die Metallprofile in einer Ecke zusammenlaufen oder bei jeder aus einer Vielfalt von Ecken, diese an ihren äußeren Enden abgeschrägt sind, und der Rahmen ein Winkelelement umfaßt, das innerhalb des Zwischenraumes, der von den Abschrägungen gebildet wird, angeordnet ist und der das abgerundete Profil der Ecke vervollständigt.

Der Rahmen kann abschnittszentrierende Rechteckzapfen umfassen, die von den Nuten der Metallprofile aufgenommen werden; in diesem Fall wird das Winkelelement vorteilhafterweise in fester Verbindung mit den Zentrier- Rechteckzapfen hergestellt und diese eignen sich, das Winkelelement, wenn es in die Nuten der zuammenlaufenden Metallprofile eingefügt wird, zu positionieren. Der rechteckige Zapfen mit dem Winkelelement kann aus Metall herstellt werden und mit einem Dichtstreifen versehen sein.

Der Endschnitt der Profile kann orthogonal zu den Metallprofilen sein.

Nach wie vor ist ein anderes Ziel der Erfindung ein Winkelelement, das ein konvexes Profil besitzt, welches sich dafür eignet, in dem oben erwähnten Verfahren zur Ausbildung einer außen abgerundeten Kante in einem Rahmen, der aus Metallprofilen gebildet wird, benutzt zu werden. Solche Winkelelemente können in fester Verbindung mit einem Rechteckzapfen sein, der für die Zentrierung der mit einer Gehrung versehenen und in einer Ecke zusammenlaufenden Metallprofile benutzt wird; die äußeren Flansche der Metallprofile sind ausgeschnitten.

Die Erfindung wird besser durch Lesen der folgenden Beschreibung und beigefügten Zeichnungen verstanden, die eine praktische, nicht einschränkende Veranschaulichung der gleichen Erfindung aufzeigen. In der Zeichnung

zeigt Fig. 1 die Komponenten, die eine abgerundete Ecke formen (die Verbindungsmittel sind nicht enthalten), in einer Explosionszeichnung;

Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen das Winkelelement in Ansichten und Teilschnitten gemäß der Linien II-II, III-III und IV-IV, und das Metallprofil in einer Ansicht von Linie V-V in Fig. 1;

Fig. 6 und 7 zeigen einen zusammengesetzten Winkel in zwei entgegengesetzten Ansichten;

Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht des Winkelelements; und

Fig. 9 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel des Winkelelements.

Entsprechend dem, was in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist, werden zur Bildung eines Winkels von einem Rahmen, der aus Metallprofilen aufgebaut ist, zwei Metallprofile 1 von einer Bauart, die an sich bekannt ist, benutzt, welche vor allem mit einem Außenflansch 1A versehen sind, der dafür vorgesehen ist, ein außen abstehendes Profil des Rahmens zu bilden. Insbesondere bildet das Metallprofil eine Nut 1B zur Aufnahme eines verhältnismäßig weichen Dichtungsstreifens 3 im Flansch 1A. Eine zweite Nut 1C wird innen und seitlich zur Nut 1B korrespondierend zum Flansch 1A mit dem Ziel, das im folgenden aufgezeigt wird, ausgebildet. Die zwei Nuten 1B und 1C sind mit Hinterschneidungen ausgestattet, die die Verwendung von Elementen erlauben, die darin aufgenommen werden. Gewöhnlich ist innerhalb der Nut 1B der Dichtungsstreifen 3 eingelassen, während innerhalb der Nute 1C eine übereinstimmende Verlängerung 5A eines Rechteckzapfens 5 eingreifen kann, wobei die andere Verlängerung 5A von diesem in die Nut 1C des anderen Metallprofils 1, das zur Bildung einer Ecke mitwirkt, eingefügt wird. Zur Bildung der Ecken wird das Metallprofil 1 gewöhnlich mit einer Gehrung versehen, das heißt unter einem Winkel von 45º, wie in der Zeichnung durch 1E angezeigt, geschnitten. Der Gehrungsschnitt bildet sehr scharfe Winkel von 45º im Endbereich des nach außen hervorstehenden Flansches 1A, der in der Folge die Bildung von sehr scharfen und gefährlichen Kanten an den Ecken des gebildeten Rahmens bestimmt. Die Eliminierung dieser gefährlichen Kanten ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.

Wie in der Zeichnung gesehen werden kann, ist gemäß der Erfindung das Ende von jedem der zwei Metallprofile, die in einer abgeschrägten Ecke zusammenlaufen und die in 1E mit einer Gehrung versehen sind, quer bei 1F geschnitten, um das angewinkelte Ende des Flansches 1A zu entfernen; die Schnitte 1F erstrecken sich meistens in den Bereich der zwei Nuten 1B und 1C von jedem Metallprofil 1. Das Entfernen der angewinkelten Enden der Flansche 1A mittels des Schnittes 1F bestimmt, wenn die zwei Metallprofile 1 miteinander verbunden werden, die Bildung eines Zwischenraums in Übereinstimmung mit dem Winkel, der durch die Gehrung bestimmt wird. In diesem Zwischenraum wird ein Winkelelement 7 eingesetzt, das ein außen abgerundetes Profil 7A und eine Dicke in Übereinstimmung zu dem Flansch 1A, dessen Ende entfernt wurde, besitzt. Entsprechend dem, was in der Zeichnung dargestellt wird, ist das Winkelelement 7 in fester Verbindung mit dem Winkelteil der Rechteckzapfen 5, an dem die zwei Flansche 5A ausgeführt sind, um über das Winkelelement 7 heraus zustehen. Das Winkelelement 7 kann aus dem gleichen Material wie die Rechteckzapfen 5 angefertigt sein, das heißt ein synthetisches vergleichsweise steif geformtes Material oder es kann an den Rechteckzapfen 5, 5A angebracht sein, oder es kann mit bekannten Techniken hergestellt werden, um einen Unterschied zwischen den physikalischen Charakteristika des Winkelelements 7 und den des Rechteckzapfens 5 zu erreichen, um das Element 7 wenigstens etwas weicher als das steife Material, das die Rechteckzapfen 5 formt, zu bekommen. Die zwei Komponenten 5 und 7 können auch nach ihrer jeweiligen Herstellung zusammengesetzt werden.

Beim Zusammenbau des Rahmens werden die zwei Metallprofile 1 durch Klammern einer kommerziell bekannten Bauart aneinandergefügt und gegenseitig durch Schraubenmittel oder durch Verstemmen oder anderweitig verbunden, oder werden direkt geschweißt. Eine richtig definierte Position der zwei Metallprofile wird durch den Rechteckzapfen 5, 5A, der in die zwei zusammenlaufenden Nuten 1C der zusammenlaufenden Metallprofile 1 eingesetzt wird, bestimmt. Der gleiche Rechteckzapfen 5, 5A, der mit dem Winkelelement 7 ausgestattet ist, plaziert dieses in Übereinstimmung mit dem Zwischenraum, der durch die Schnitte 1F definiert wird, sodaß das Winkelelement 7 den Zwischenraum, der durch die Schnitte 1F definiert wird, einnimmt, und die Ecke des Rahmens mit dem konvexen Profil 7A bildet. Dieses ist nicht mit einer scharfen Ecke versehen, die typisch für die bekannten Rahmen ist und die verantwortlich für Verletzungen ist, die jene erleiden, die versehentlich an eine solche Ecke stoßen. Im Gegensatz wird mit der Abrundung 7A des Winkelelements 7 eine Qualität des Rahmens erzielt, der diese Nachteile von bekannten Rahmen beseitigt. Das Winkelelement 7 verschafft dem Rahmen auch eine insbesondere gut aussehende Erscheinung.

Vorteilhafterweise definiert das Winkelelement 7 entlang des konvexen Profils 7A einen nutenförmigen Sitz zwischen der abgerundeten Kante des Profils 7A und der Verlängerung, die durch den Rechteckzapfen 5, 5A gebildet wird. In diesem nutenförmigen Sitz kann ein Dichtstreifen 9 aufgenommen werden. Dieser Streifen 9 steht mit seinen zwei Enden 9A aus dem Sitz hervor und kann in den angrenzenden Nuten der zwei Metallprofile 1 untergebracht werden, wobei der Dichtstreifen 3 kürzer ist, das heißt hinter der Kante plaziert ist, die durch den Querschnitt 1F, wie in 3A aufgezeigt, gebildet wird. Auf diese Weise wird das Ende 9B des Dichtstreifens 9, das von dem Winkelelement 7 geführt wird, in der Nut 1B aufgenommen und bildet eine Verlängerung des Dichtstreifens 3. Demgemäß ist der Dichtstreifen aufgebaut, um durchgehend entlang des Umfangs des Eckbereichs des Rahmens zu verlaufen. Alternativ kann der Dichtstreifen 9, 9A mit dem Stück 7 zusammen ausgebildet oder damit dicht verbunden sein, um die gewünschten physikalischen Charakteristika herbeizuführen.

Entsprechend der gleichwertigen Lösung von Fig. 9 wird der Dichtstreifen 9, 9A weggelassen und im inneren Teil des Winkelelements 7 eine Aussparung 7B ausgebildet, worin ein weiches Füllstück eingeklebt sein kann; dieses Füllstück ist in der Lage, die Dichtung im Abschnitt zwischen den zwei Dichtstreifen 3 des Rahmens im wesentlichen zu vervollständigen.

Durch Anbringen eines einfachen Schnitts entlang der Linie 1F quer zum Metallprofil 1 und in Übereinstimmung mit den mit einer Gehrung versehenen Ecken 1E erhält man den Sitz für das Winkelelement 7, das mit dem gleichen Arbeitsvorgang, der für den Einbau der Rechteckzapfen 5, 5A während des Montierens der zwei zusammenlaufenden Metallprofile in der gleichen mit einer Gehrung versehenen Ecke notwendig ist, in einfacher Weise angebracht wird. Die Arbeitsvorgänge sind damit extrem einfach und ohne die Kosten anzuheben, derweil das Winkelelement die gewünschte Form der Ecke des Rahmens und genauso einen stetigen Verlauf des Dichtstreifens sicherstellt, um beides, ästethische und Handhabungserfordernisse zu vereinigen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Herstellung eines Rahmens aus Metallprofilen (1), welche vorstehende Flansche (1A) besitzen, die an den Metallprofilen (1) an der Rahmenaußenseite verlaufen und Dichtstreifen (3) tragen, wobei

- zwei in einer Ecke zusammenlaufende Metallprofile (1) unter 45º (bei 1E) geschnitten sind, um Stoßflächen mit gegenseitigem Kontakt zu bilden;

- die zwei Metallprofile (1) gegenseitig über Verbindungsmittel miteinander verbunden sind, um eine Ecke des Rahmens zu bilden;

dadurch gekennzeichnet,

- daß die in einer Ecke zusammenlaufenden, eine Gehrung aufweisenden Enden der Metallprofile (1) transversal geschnitten sind (bei 1F), um die schrägen Enden der hervorstehenden Flansche (1A) zu entfernen;

- und daß zur gegenseitigen Verbindung der beiden eine Gehrung aufweisenden Metallprofile ein außen abgerundetes Winkelelement (7) in den durch die weggeschnittenen winkligen Enden verbleibenden Zwischenraum eingebracht wird, und dabei den Rahmen durch Ausbildung einer außen abgerundeten Profilecke (7A) vervollständigt.

2. Verfahren geinäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Einsatz von rechteckigen Zapfen (5, 5A) zum gegenseitigen Zentrieren der zusammenlaufenden Metallprofile (1), wobei die rechteckigen Zapfen von Nuten, die durch die vorstehenden Flansche (1A) der Metallprofile (1) gebildet werden, aufgenommen werden, und wobei die Winkelelemente (7) in fester Verbindung mit den rechteckigen Zapfen (5, 5A) sind und durch diese positioniert werden.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnitt (1F) der vorstehenden Flansche (1A) senkrecht zu den Metallprofilen (1) ausgeführt wird, um den äußeren Winkel des mit einer Gehrung versehenen (Schnitt mit 45º) Endes zu entfernen.

4. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den Einsatz von Metallprofilen (1), die mit Nuten (1B) zur Unterbringung von Dichtstreifen (3) versehen sind, und wobei ein flexibler Dichtstreifen (9, 9A) entlang des äußeren Umfangs (7A) des Winkelelements (7) angebracht ist und in die Nut (1B) eingefügt wird bzw. sich bis in die Nut erstreckt.

5. Verfahren gemäß der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelelement (7) aus einem elastisch nachgebenden Material gebildet und/oder geformt wird.

6. Rahmen aus Metallprofilen (1), welche Flansche (1A) aufweisen, die auf der Außenseite des montierten Rahmens hervorstehen, wobei die Metallprofile (1) an ihren entsprechenden in einer Ecke zusammenlaufenden Enden unter 45º geschnitten sind, und wobei entlang den unter 45º geschnittenen Kanten (1E) Mittel zur mechanischen Verbindung der Formprofile bereitgestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehenden Flansche (1A) am Ende der in einer Ecke zusammenlaufenden Metallprofile ausgeschnitten sind (1F), und daß ein Winkelelement (7) im Zwischenraum, der durch die Schnitte (1F) gebildet wird, untergebracht ist, und daß das Winkelelement (7) die Ecke mit einem außen abgerundeten Profil vervollständigt.

7. Rahmen gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen rechteckigen Zapfen (5, 5A) zum Zentrieren der Metallprofile (1) umfaßt, der in Nuten (1C) der vorstehenden Flansche (1A) der Metallprofile (1) untergebracht wird, und das Winkelelement (7) in fester Verbindung mit dem zentrierenden, rechteckigen Zapfen (5, 5A) steht, der die Positionierung des Winkelelements (7) gestattet, sobald der rechteckige Zapfen (5, 5A) in die Nuten (1C) eingefügt wird.

8. Rahmen gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weggeschnittenen Ecken (1F) der hervorstehenden Flansche (1A) der Metallprofile (1) orthogonal zum länglichen Verlauf der Metallprofile (1) sind.

9. Winkelelement (7) zum Aufbau eines Rahmens nach dem Verfahren von einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 einschließlich einer konvexen außen abgerundeten Außenecke (7A), wobei das Winkelelement in fester Verbindung mit dem gewinkelten Teil des rechteckigen Zapfens (5, 5A), der zur gegenseitigen Zentrierung der in einer Ecke zusammenlaufenden beiden Metallprofilen vorgesehen ist, steht, und eine Aufkantung vorgesehen ist, die aus der Oberfläche des Winkelelements entlang der außen abgerundeten Außenecke (7A) hervorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß der rechteckige Zapfen (5, 5A) aus der Oberfläche des Winkelelements an welcher die Aufkantung herausragt, hervorsteht und daß ein Dichtstreifen (9) oder ein Füllstreifen in einem Sitz untergebracht ist, der durch die Aufkantung und den rechteckigen Zapfen gebildet wird.







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