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Dokumentenidentifikation DE68922616T2 28.09.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0428725
Titel RAUPENKETTE.
Anmelder Kabushiki Kaisha Komatsu Seisakusho, Tokio/Tokyo, JP;
Fukuyama Gomu Kogyo K.K., Fukuyama, Hiroshima, JP
Erfinder KATOH, Yusaku, Fukuyama-shi Hiroshima-ken 720, JP;
UCHIYAMA, Tsuyoshi, Fukuyama-shi Hiroshima-ken 721, JP
Vertreter TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTER & Partner, Patentanwälte, 33617 Bielefeld
DE-Aktenzeichen 68922616
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.07.1989
EP-Aktenzeichen 899082507
WO-Anmeldetag 13.07.1989
PCT-Aktenzeichen JP8900705
WO-Veröffentlichungsnummer 9000488
WO-Veröffentlichungsdatum 25.01.1990
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1991
EP date of grant 10.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.09.1995
IPC-Hauptklasse B62D 55/00
IPC-Nebenklasse B62D 55/24   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Raupenkettenanordnung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Als Fahrwerk von Erdbewegungsmaschinen bzw. Erdbaulastfahrzeugen sind bisher in der Hauptsache aus Eisen bestehende Raupenketten 1 und als Einrichtung zum Antrieb und zur Umführung solcher Ketten mit einem mittleren Flansch versehene Laufräder wie in Figur 1A sowie von aussen mit Flanschen versehene Laufräder 3 wie in Figur 1B dargestellt eingesetzt worden.

In den letzten Jahren kommen teilweise auch endlose Gummibänder 4 zum Einsatz, und zwar in Kombination mit Laufrädern, die mit einem mittleren Flansch gemäss Figur 2A und mit äusseren Flanschen gemäss Figur 2B versehen sind, wobei die mit einem mittleren Flansch versehenen Laufräder 2 wie in Figur 2A dargestellt für sowohl aus Eisen bestehende Raupenketten als auch Gummibänder einsetzbar sind, so dass hier im Hinblick auf geringere Produktionskosten ein grosser Vorteil geboten ist.

Die äusseren Radelemente 5a, 5a der von aussen mit Flanschen versehenen Laufräder 5 gemäss Figur 2B sind dagegen in der Kombination mit eisernen Raupenketten nicht verwendbar. In den Figuren 2A und 2B bezeichnen die Bezugsziffer 6 eine Kernstange und die Bezugsziffer 7 Stahldrähte, die in Umfangsrichtung verlaufend in ein Gummiband 4 eingebettet sind.

Beim Einsatz der Gummibänder 4 in einem Erdbaulastfahrzeug jedoch treten Schwingungen an und längs der unterbrochenen Oberfläche zwischen den jeweils benachbarten Laufrädern auf, da das mit einem mittleren Flansch versehene Laufrad (Figur 2A) in Rollkontakt mit der oberen Oberfläche m der zentralen Vorsprünge gehalten wird, und wird beim Passieren aufragender Hindernisse wie beispielsweise von Gesteinsbrocken das Band nach innen gebogen mit dem Ergebnis, dass sich der Abstand zwischen den zentralen Vorsprüngen der jeweils benachbarten Kernstangen vergrössert und die Laufräder in diese grösseren Zwischenräume hineinfallen: beim Wiederaustreten der Laufräder sind die zentralen Vorsprünge harten Schlägen durch die Räder ausgesetzt, so dass die Kernstangen von den Gummibändern 4 loskommen und die Haltbarkeit derselben beeinträchtigt wird.

Um diese nachteiligen Bedingungen auszuschalten, hat man überlegt, wie in Figur 12A dargestellt die zentralen Vorsprünge der Kernstangen in T-Form vorzusehen und die Länge f der Vorsprünge zu vergrössern. Durch diese grössere Länge f jedoch schlagen an der inneren Umfangsfläche der Raupenkettenanordnung die jeweils benachbarten zentralen Vorsprünge im Bereich der Umführung der Raupe um das Kettenrad herum wie durch den Buchstaben Fig "g" gekennzeichnet gegeneinander. Aus diesem Grunde lässt sich die Länge f der zentralen Vorsprünge nicht über eine bestimmte Grenze hinaus vergrössern, so dass die Massnahmen zur Verringerung von Schwingungen und zur Verhinderung des Durchbiegens der Gummibänder nach innen an gewisse Grenzen stossen.

Demgegenüber werden die von aussen mit Flanschen versehenen Laufräder (Figur 2B) in Rollkontakt mit den inneren Umfangsflächen der Gummibänder gehalten, so dass die Rollkontaktoberflächen derselben geschlossen und durchgehend sind. Das vorbeschriebene Problem tritt hier also nicht auf und es lässt sich eine beträchtliche Reduzierung der Schwingungen erreichen. Da Laufräder dieser Art jedoch nicht in eisernen Raupenketten einsetzbar sind und da weiterhin die Laufräder in direktem Kontakt mit den Oberflächen der Gummibänder gehalten werden, sind auf den in Berührung mit den Laufrädern stehenden Bandoberflächen Grübchenbildungen (wie beispielsweise "Wasserekzeme") zu verzeichnen, welche die Haltbarkeit der Gummibänder beeinträchtigen.

Die JP-U-129 682 beschreibt eine Raupenkettenanordnung mit Laufrädern, die zum Einsatz in verschiedenen Raupenkettenausführungen geeignet sind. Im Falle einer endlosen aus Eisen bestehenden Raupenkette werden Laufräder mit einem mittleren inneren Bereich benutzt, der zur Aufnahme der beaufschlagten Last einen relativ grossen Durchmesser aufweist. Bei einem endlosen Gummiband dagegen besitzt der mittlere innere Radbereich einen relativ kleinen Durchmesser zur Aufnahme zentraler Vorsprünge von in das Gummiband eingebettetten Kernstangen. Anders ausgedrückt bildet der dicke mittlere Radbereich selbst das eigentliche Laufrad mit einer entsprechenden Rollfläche, während der dünne mittlere Radbereich lediglich als Achse zur Lagerung von zwei Rädern anzusehen ist, die auf der inneren Umfangsfläche des Gummibandes abrollen. Keines der in dieser Druckschrift beschriebenen Laufräder ist jedoch für sowohl Gummibänder als auch aus Eisen bestehende Raupenketten einsetzbar.

Gemäss der auf eine frühere Anmeldung zurückgehenden EP-A-0 300 488 werden abgestufte Schulterbereiche vorgesehen, die nach aussen von den vorderen und hinteren Enden waagerechter Flügelbereiche ausgehen.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Raupenkettenanordnung, die gleichermassen für sowohl Raupenketten mit endlosen Gummibändern als auch endlose aus Eisen bestehende Raupenketten benutzt werden kann. Hierzu wird die aus Gummi bestehende Raupenkettenanordnung mit eingebetteten Kernstangen ausgeführt, welche ein Loskommen der Laufräder von der endlosen Kette verhindern, die Abrollbewegungen der Laufräder stabilisieren, den Schwingungsanfall reduzieren und weiterhin die Haltbarkeit der endlosen Gummibänder selbst verbessern. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Raupenkettenanordnung, bei welcher der Verschleiss der zentralen Vorsprünge der Kernstangen verringert wird, um so den Seitenausschlag der auf der endlosen Kette abrollenden Laufräder auf ein Mindestmass zu reduzieren und damit ein Ablösen der Laufräder von der Endloskette zu verhindern.

Diese Aufgaben werden gelöst durch eine erfindungsgemässe Raupenkettenanordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.

Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gemäss dem Unteranspruch 2 wird eine Raupenkettenanordnung der vorbeschriebenen Art geschaffen, bei welcher die Kernstangeneinrichtung des Gummibandes eine Anzahl von Kernstangengliedern umfasst, die in das Gummiband in vorgegebenen Abständen zueinander entlang der Umfangsrichtung des Gummibandes derart eingebettet sind, dass jede Kernstange teilweise aus dem inneren Umfang des Gummibandes herausragt.

Weiter wird eine Raupenkettenanordnung der vorbeschrieben Art geschaffen, bei der parallele Nuten in Querrichtung zwischen den einander zugewandten Kernstangengliedern in der inneren Umfangsfläche des Gummibandes ausgebildet sind.

Darüberhinaus umfasst bei einer erfindungsgemässen Raupenkettenanordnung jedes der Kernstangenglieder zwei zentrale Vorpsrünge, die in zueinander entgegengesetzter Anordnung auf beiden Seiten eines mittleren Verbindungsbereichs aufragen, linke und rechte waagerechte Flügelbereiche, die einstückig von diesen zentralen Vorsprüngen auf gegenüberliegenden Seiten des zentralen Verbindungsbereichs vorspringen, und abgestufte Schulterbereiche, die in paralleler Beziehung zueinander in den Grenzen zwischen den linken und rechten waagerechten Flügelbereichen und den beiden zentralen Vorsprüngen angeordnet sind, welche abgestuften Schulterbereiche von den vorderen und hinteren Enden der waagerechten Flügelbereiche ausgehen und jeweils eine im wesentlichen flache Oberfläche aufweisen, die etwas höher als die obere Oberfläche der linken und rechten waagerechten Flügelbereiche ist.

Nach einer weiteren Ausfühungsform wird eine Raupenkettenanordnung der vorbeschriebenen Art geschaffen, in welcher die beiden abgestuften Schulterbereiche der Kernstangenglieder eine Ausnehmung aufweisen, die im Mittelbereich ausgebildet ist und eine vorgegebene Länge besitzt.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor eine Raupenkettenanordnung, in welcher die Länge der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren abgestuften Schulterbereiche mit der mittleren Ausnehmung zwischen beiden unterschliedlich ist, und dass die Anordnung der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren abgestuften Schulterbereiche auf der Seite des linken waagerechten Flügelbereichs entgegengesetzt ist zu derjenigen der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren Schluterbereiche auf der Seite des rechten waagerechten Flügelbereichs.

Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Raupenkettenanordnung der vorbeschriebenen Art geschaffen, in welcher jeweils einer der vorderen und hinteren abgestuften Flügelbereiche auf der rechten und der jeweils andere der vorderen und hinteren abgestuften Flügelbereiche auf der linken Seite der waagerechten Flügelbereiche weggelassen sind.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Raupenkettenanordnung der beschriebenen Art, in welcher die beiden zentralen Vorsprünge des Kernstangenglieds phasenversetzt nach vorne und hinten in bezug auf den Mittelpunkt des Kernstangenglieds angeordnet und die abgestuften Schulterbereiche nur an demjenigen der vorderen oder hinteren Enden auf der linken oder rechten Seite vorgesehen sind, das entgegengesetzt zu der vorgespannten Seite des entsprechenden zentralen Vorsprungs liegt.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst eine Raupenkettenanordnung der vorbeschriebenen Art einen einstückig mit dem unteren Bereich der Endfläche jedes zentralen Vorsprungs auf der Seite jedes abgestuften Schulterbereichs ausgebildeten mittleren Schulterbereich, weist jeder der mittleren abgestuften Schulterbereiche eine Höhe auf, die zwischen der Höhe der oberen Oberfläche jedes zentralen Vorsprungs und derjenigen eines jeden der abgestuften Schulterbereiche liegt, und verbindet der Flankenbereich jedes mittleren abgestuften Schulterbereichs die Oberfläche jedes der abgestuften Schulterbereiche.

Schliesslich betrifft eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung noch eine Raupenkettenanordnung der vorbeschriebenen Art, in welcher jeder der mittleren abgestuften Schulterbereiche teilweise in der mittleren Zone der Endfläche jedes zentralen Vorsprungs ausgebildet ist.

Die vorbeschriebenen und sonstige Aufgaben, Ausgestaltungen und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, welche bevorzugte Ausführungsformen entsprechend den Grundgedanken der Erfindung lediglich in beispielhafter Form aufzeigen.

Es bedeuten:

Figur 1A, 1B, 2A und 2B schematische Querschnittsansichten verschiedener Ausführungen von Raupenkettenanordnungen nach dem Stand der Technik;

Figur 3 eine schematische Perspektivansicht einer in einer erfindungsgemässen Raupenkettenanordnung eingesetzten Kernstange;

Figur 4 eine Teil-Perspektivansicht, welche in das eigentliche Gummiband eingebettete Kernstangen der in Figur 3 dargestellten Art zeigt;

Figur 5A, 5B und 5C Darstellungen von in Kontakt mit einem Gummiband mit darin eingebetteten Kernstangen gehaltenen Laufrädern , wobei Figur 5A in Querschnittsansicht diesen Zustand für eine aus Gummi bestehende Raupenkettenanordnung darstellt, Figur 5B eine schematische Längsschnitansicht auf Linie B-B ist und Figur 5C in schematischer Querschnittsansicht diesen Zustand im Falle einer aus Eisen bestehenden Raupenkette aufzeigt;

Figur 6, 8 und 10 Draufsichten, die andere Ausführungsformen der Kernstange zeigen;

Figur 7, 9 und 11 Teil-Draufsichten, welche die in Figur 6, 8 und 10 dargestellten Kernstangen in das eigentliche Gummiband eingebettet darstellen;

Figur 12A und 12B schematische Längsschnittansichten einer um den Kettenradbereich herumgeführten Raupenkette, wobei Figur 12A eine Ausführung nach dem Stand der Technik und Figur 12B eine erfindungsgemässe Ausführungsform betreffen;

Figur 13A und 13B schematische Querschnittsansichten, die bei verkantetem Gummiband mit darin eingebetteten Kernstangen das Laufrad jeweils im "schwimmenden" Zustand zeigen, und zwar Figur 13A für ein Beispiel nach dem Stand der Technik und Figur 13B für eine erfindungsgemässe Ausführungsform;

Figur 14 eine Ansicht, aus welcher der Verschleiss des zentralen Vorsprungs der Kernstange in einer laufenden Raupenkettenanordnung nach dem Stand der Technik in Längsrichtung des Gummibandes gesehen hervorgeht;

Figur 15 und 16 schematische Perspektivansichten von zwei weiteren Ausführungsformen der Kernstange;

Figur 17A eine Teil-Querschnittsansicht, aus welcher das lagemässige Verhältnis zwischen der Kernstange und dem von aussen mit Flanschen versehenen Laufrad in einer laufenden Raupenkettenanordnung mit darin eingebetteten Kernstangen gemäss Figur 15 und 16 hervorgeht;

Figur 17B eine Ansicht, welche den Verschleiss des zentralen Vorsprungs der Kernstange in einer laufenden Raupenkettenanordnung nach der vorliegenden Erfindung in Längsrichtung des Gummibandes gesehen zeigt; und

Figur 18 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gummibandes mit darin eingebetteten Kernstangen.

EINZEIZSCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es folgt eine detaillierte Beschreibung verschiedener Ausführungsformen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen (Figur 3 bis 18).

ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM:

Figur 3 zeigt eine Kernstange 10 zum Einsatz in einer erfindungsgemässen Raupenkette aus Gummi, die linke und rechte Flügelbereiche 11 und 11' sowie zwei zentrale Vorsprünge 12 und 12' aufweist, die in zueinander entgegengesetzter Anordnung und in vorgegebenen Abständen zueinander im mittleren Teil der Kernstange 10 aufragen. Die Form der erfindungsge- mässen Kernstange ist ähnlich der in den Beispielen nach dem Stand der Technik eingesetzten. Die Kernstange 10 ist mit einstückig ausgebildeten, abgestuften Schulterbereichen 12a, 13b und 13a', 13b' versehen, die jeweils von den vorderen und hinteren Kantenbereichen im Grenzbereich zwischen den äusseren Oberflächen der zentralen Vorsprünge 12 und 12' und den linken bzw. rechten Flügelbereichen 11 und 11' auf eine vorgegebene Länge in Querrichtung der Flügelbereiche vorspringend und so ausgebildet sind, dass die oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche 13a, 13b und 13a', 13b' im wesentlichen flach und etwas höher sind als die linken und rechten Flügelbereiche 11, 11', wobei zwischen den abgestuften Schulterbereichen 13a, 13b bzw. 13a', 13b' befindliche Ausnehmungen 14 und 14' eine Höhe aufweisen, die niedriger ist als die der oberen Oberflächen.

Damit werden die Kernstangen 10 der vorbeschriebenen Ausführung so in ein Gummiband 4 eingebettet, dass die oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche 13a, 13b, 13a', und 13b' wie aus Figur 4 ersichtlich teilweise aus dem inneren Umfang des Gummibandes herausragen. Weiter sind gemäss Figur 4 vorgesehen eine Öffnung 15, in welche jeweils ein Zahn eine Kettenrads 8 eingreift, in das Gummiband 4 eingebettete Stahldrähte 16, eine Nut 17 zwischen den einander jeweils zugewandten Kernstangen und parallel zu diesen verlaufend, und ein mittlerer Verbindungsbereich 1.

Die Figuren 5A, 5B und 5C zeigen die Raupenkettenanordnung unter einsatzmässigen Bedingungen, wobei jedes der Laufräder 3 von aussen mit Flanschen versehen ist und wobei die Rollfläche 3a am inneren Umfang des Laufrads sowie die äusseren Umfangsflächen seiner aussenliegenden Flansche 3b, 3b' umlaufend mit den oberen Oberflächen 12a und 12a' der zentralen Vorsprünge 12 und 12' und den abgestuften Schulterbereichen 13a, 13b, 13a' und 13b' in Kontakt gebracht werden. Genauer gesagt läuft bei auf den oberen Oberflächen 12a und 12a' der zentralen Vorsprünge 12 und 12' befindlichem Laufrad 3 das Gummiband 4 dadurch, dass die oberen Oberflächen 12a und 12a' der zentralen Vorsprünge 12 und 12' von der inneren Umfangsfläche 3a, bei nicht in dieser Stellung befindlichem Laufrad 3 jedoch die abgestuften Schulterbereiche 13a und 13a' bzw. 13b und 13b' durch die äusseren Flanschbereiche 3b und 3b' geschoben werden.

Da bei auf den oberen Oberflächen 12a, 12a' befindlichem Laufrad 3 der Bereich X einer jeden der oberen Oberflächen 12a, 12a' der zentralen Vorsprünge 12, 12' den mit hoher Steifigkeit ausgestatteten Bereich des eigentlichen Gummibandes überdeckt, entsteht hier eine hohe Spannung, während andererseits, wenn die eigentliche Bandzone mit geringerer Steifigkeit als bei Überdeckung im Ausmass X im Bereich Y einer jeden der oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche 13a, 13b, 13a', 13b' Schulterbereiche überdeckt wird, das Laufrad eine geringere Spannungsbeanspruchung erfährt. Damit lässt sich die Breite V eines jeden der in Kontakt mit den abgestuften Schulterbereichen gelangenden äusseren Flanschen 3b und 3bV relativ klein halten.

Befindet sich beim Lauf des Gummibandes wie vorbeschrieben jedes der Laufräder 3 auf den oberen Oberflächen der zentralen Vorsprünge 12 und 12', so liegen die äusseren Flanschen 3b und 3b' berührungsfrei in den Ausnehmungen 14 bzw. 14', die zwischen den abgestuften Schulterbereichen 13a und 13b sowie 13a' und 13b' ausgebildet sind.

Figur 5C ist eine Schnittansicht, die eine aus Eisen bestehende Rauppenkette im laufenden Zustand zeigt, wobei die äussere Umfangsfläche 3a des mittleren inneren Bereichs des Laufrads 3 in Kontakt mit dem Schuhglied gehalten wird.

ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM:

Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kernstange, bei der die Länge 1 des abgestuften Schulterbereichs 13a kürzer ist als die Länge 1' des abgestuften Schulterbereichs 13b, während die Länge des abgestuften Schulterbereichs 13a' grösser ist als die Länge des abgestuften Schulterbereichs 13b', was bedeutet, dass an den linken und rechten Positionen ausserhalb der zentralen Vorsprünge 12 und 12' jeweils lange und kurze abgestufte Schulterbereiche versetzt zueinander angeordnet sind. Figur 7 ist eine Draufsicht, welche derartige Kernstangen in das eigentliche Gummiband eingebettet darstellt. In diesem Falle sind die langen abgestuften Bereiche 13b und 13a' und die kurzen abgestuften Bereiche 13a und 13b' in Längsrichtung der Kernstange wechselweise bzw. versetzt zueinander vorgesehen.

DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM:

In einer weiteren Ausführungsform der Kernstange gemäss Figur 8 sind die kurzen abgestuften Schulterbereiche der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform weggelassen, wobei aus der Draufsicht gemäss Figur 9 diese Art von Kernstangen in das eigentliche Gummiband eingebettet aufzeigt.

Wie bei der zweiten kann auch in dieser dritten Ausführungsform bei Einbettung der Kernstangen 10 in das eigentliche Gummiband der Abstand zwischen den abgestuften Schulterebereichen der einander zugewandten Kernstangen 10, 10 reduziert werden, wo immer dies angebracht erscheint.

VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM:

Während in der vorbeschriebenen ersten, zweiten und dritten Ausführungsform die zentralen Vorsprünge 12, 12' der Kernstangen entgegengesetzt und parallel zueinander im mittleren Bereich derselben angeordnet sind, werden wie aus Figur 10 ersichtlich die zentralen Vorsprünge 12 und 12' dieser vierten Ausführungsform in paralleler und phasenversetzter Anordnung zueinander vorgesehen. Durch diese Anordnung kann die Überstandslänge der abgestuften Schulterbereiche wie in Figur 11 dargestellt vergrössert sein, so dass der Abstand j zwischen dem verlängerten abgestuften Schulterbereich einer der einander zugewandten Kernstangen 10 und dem zentralen Vorsprung der jeweils anderen Kernstange 10 verringert werden kann, und wo immer angezeigt auch der Abstand k zwischen dem rechten abgestuften Schulterbereich einer der einander zugewandten Kernstangen 10 und dem linken abgestuften Schulterbereich der jeweils anderen Kernstange 10 reduziert oder auf Null gesetzt werden kann. Hierdurch lassen sich die Schwingungen des Gummibandes bei dessen Lauf weiter verringern.

Durch die vorbeschriebene konstruktive Ausbildung der erfindungsgemässen Raupenkettenanordnung ist das Laufrad sowohl für aus Eisen bestehende Raupenketten als auch für Gummibänder mit darin eingebetteten Kerntangen einsetzbar.

Weiter lässt sich bei Einsatz von Gummibändern mit darin eingebetteten Kernstangen der Abstand zwischen den in Rollkontakt mit dem Laufrad gehaltenen Kernstangenoberflächen, d.h. der Abstand zwischen den oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche 13a, 13b, 13a' und 13b' der Kernstangen und den Stahldrähten 16, verhältnismässig kleiner gestalten als nach dem Stand der Technik. Damit ergibt sich wie aus Figur 12A (Stand der Technik) und Figur 12B (erfindungsgemässe Ausführungsform) ersichtlich, dass d > d' und e > e'.

Dadurch lassen sich Erscheinungen wie das Verbiegen des Gummibandes nach innen beim Überfahren von Hindernissen wie Gesteinsbrocken oder dergleichen verhindern, so dass die Schwingungsbeanspruchung des Gummibandes reduziert und damit die Laufstabilität des Bandes verbessert wird.

Weiter kann die Zusammendrückbarkeit der um das Kettenrad herumlaufenden Raupenkette verringert und ausserdem die Kollision jeweils benachbarter Kernstangen beim Umlaufen des Kettenrades verhindert werden, so dass eine effektive Antriebskraftübertragung sichergestellt wird. Hierbei dient darüberhinaus die Nut 17 zum Abbau der auf der inneren Umfangsfläche des eigentlichen Gummibandes auftretenden Druckverformung.

Da nach der vorliegenden Erfindung auch keine Grübchenbildung erfolgt, ist die Haltbarkeit des Gummibandes als hervorragend zu bezeichnen. Schiesslich lässt sich auch noch die Breite V eines jeden der aussenliegenden Laufradflanschen (siehe Figur 5A) verringern, da diese gegen die abgestuften Schulterbereiche drücken.

Nachdem erfindungsgemäss Ausnehmungen 14 und 14' zwischen den abgestuften Schu1terbereichen der Kernstangen ausgebildet sind, lässt sich wie aus Figur 13A (Stand der Technik) und Figur 13B (vorliegende Erfindung) ersichtlich der Grad des "Aufschwimmens" oder Kletterns des Laufrads beim Verkanten des Gummibandes mit darin eingebetteten Kernstangen reduzieren mit dem Ergebnis, dass ein Ablösen des Bandes vom Laufrad in einem noch stärkeren Masse verhindert wird.

Da weiter bei der in Figur 8 dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung keinerlei Kollision zwischen den Kernstangen in dem um das Kettenrad herum verlaufenden Bereich der Kette befürchtet werden muss, lässt sich die Länge der abgestuften Schulterbereiche 13b, 13a' in einem ausreichenden Masse vergrössern, so dass die Stärke des Laufradeinfalls zwischen die zentralen Vorsprünge der jeweils benachbarten Kernstangen weiter gemildert werden kann, wodurch die Schwingungen ausschaltende Wirkung eine deutliche Verbesserung erfährt.

Beim Einsatz von Gummibändern mit darin eingebetteten Kernstangen stellt sich jedoch das weitere Problem, dass beim Lauf der aussenliegenden Flanschen 3b (3b') des Laufrads 3 auf den abgestuften Schulterbereichen K der Kernstange 6 die äusseren Endflächen der zentralen Vorsprünge P der Kernstange, die im Mittelbereich des eigentlichen Gummibandes 4 au fragen, in Kontakt mit den linken und rechten äusseren Flanschbereichen 3b und 3b' des von aussen mit Flanschen versehenen Laufrads 3 gelangen, was zu schwerem Verschleiss der oberen Randbereiche S dieser äusseren Endflächen der zentralen Vorsprünge P der Kernstange 6 führt.

Diese schnelle Abnutzung der oberen Randbereiche S ist bedingt durch die Tatsache, dass die Bewegungsstrecke D T C (= L) des Laufrads 3 auf den oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche K gleich ist der Strecke bzw. dem Kreisbogen D T C', über die bzw. den hinweg die Aussenumfänge der aussenliegenden Flanschbereiche (3b, 3b') in Kontakt mit den oberen Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche K gebracht werden, während die Differenz zwischen der Länge F T E (welche gleich ist der vorerwähnten Länge L) der äusseren oberen Randbereiche der zentralen Vorsprünge P und der inneren Strecke F T E' (= L') der in Kontakt mit den äusseren oberen Randbereichen gebrachten äusseren Flanschbereiche (3b, 3b') gross ist.

Dies hat zur Folge, dass die Schwingungen der Endloskette allmählich zunehmen, so dass ein Los kommen der Laufräder vom Gummiband zu erwarten ist.

Zur Ausschaltung des vorbeschriebenen Nachteils verbesserte Ausführungsformen der Kernstange zeigen die Figuren 15 und 16.

Figur 15 ist eine Perspektivansicht einer verbesserten erfindungsgemässen Kernstange 10', bei welcher mittlere abgestufte Schulterbereiche 18, 18 zwischen den in der Mittelzone aufragenden zentralen Vorsprüngen P, P und abgestuften Schulterbereichen K, K auf beiden Seiten der Kernstange ausgebildet sind.

Figur 16 zeigt eine Abwandlung der Kernstange gemäss Figur 15. Während bei dieser letztgenannten Ausführungsform die mittleren abgestuften Schulterbereiche 18, 18 entlang den gesamten äusseren Endflächen der zentralen Vorsprünge P, P vorgesehen sind, weist eine Kernstange 10" in dieser Ausführungsform mittlere abgetufte Schulterbereiche 18', 18' auf, die nur entlang den Mittelbereichen der äusseren Endflächen der zentralen Vorsprünge P, P verlaufen.

Figur 17A ist eine Teil-Querschnittsansicht, die das Gummiband mit darin eingebetteten Kernstangen 10' der vorbeschriebenen Ausführung bei laufendem Band dem von aussen mit Flanschen versehenen Laufrad 3 gegenüberliegend zeigt, während die Ansicht gemäss Figur 17B diesen Zustand im Längsschnitt veranschaulicht.

Bei den Raupenkettenanordnungen aus Gummi mit darin eingebetteten abgewandelten Kernstangen entsprechend Figur 15 bzw. 16 liegen beim Abrollen der Laufräder 3 die inneren Umfangsflächen der äusseren Flanschbereiche 3b (3b') unter Vorhaltung eines dazwischenliegenden entsprechenden Freiraums oder Abstands den mittleren abgestuften Schulterbereichen 18 (18') gegenüber.

Da die mittleren abgestuften Schulterbereiche 18 tiefer nahe den Oberflächen der abgestuften Schulterbereiche K angeordnet sind, auf denen das Laufrad abrollt, ist also beim Lauf der Raupenkettenanordnung die Differenz zwischen der Länge M-N (die gleich ist der vorerwähnten Länge L) der oberen Randbereiche an den Seiten der mittleren abgestuften Schulterbereiche 18 und der Innenstrecke M-N' (L") der den oberen Kantenbereichen gegenüberliegenden äusseren Flanschbereiche 3b (3b') im Vergleich zu Figur 14 (Stand der Technik) begrenzt (L L'), so dass der Grad der Abnutzung der einander gegenüberliegenden Bereiche wesentlich reduziert werden kann.

In diesem Falle besteht die Möglichkeit, dass die inneren Umfangsflächen der äusseren Flanschbereiche 3b (3b') ausser gegenüber den mittleren abgestuften Schulterbereichen 18 (18') auch gegenüber den oberen Randbereichen G der zentralen Vorsprünge P, P zu liegen kommen. Da der Verschleiss der mittleren abgestuften Schulterbereiche 18 (18') reduziert wird, lässt sich auch die Abnutzung der oberen Randbereiche G in gleicher Weise verringern.

Weiterhin brauchen nicht in allen Fällen die abgestuften Schulterbereiche 18 vorgesehen zu werden und lässt sich stattdessen die gleiche Wirkung durch Anordnung abgestufter Schulterbereiche 18', 18' von geringerer Breite wie in Figur 16 dargestellt erzielen.

Figur 18 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gummibandes mit darin eingebetteten erfindungsgemässen Kernstangen, in welcher Stahldrähte 19 in dem die Kernstangen 10 aufnehmenden oberen Bereich des Gummibandes 4, d.h. in der Oberseite des Bandes über den linken und rechten Flügelbereichen der Kernstange 10, eingebettet sind.


Anspruch[de]

1. Raupenkettenanordnung mit einer Anzahl von außen mit Klanschen versehenen Laufrädern (3), die jeweils an beiden äußeren Seiten eines mittleren Radbereiches (3a) Flanschbereiche (3b,3b') aufweisen, die radial vorspringen, wobei die Umfangsflächen der Flanschbereiche (3b,3b') Rollflächen bilden, die in Berührung mit exponierten, abgestuften Schulterbereichen (13a,13b;13a',13b':K) von Kernstangen-Einnchlungen (10) treten, die in ein endlose Gummiband (4) eingebettet sind, das um die Außenseite der Laufräder (3) herumgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) gleichermaßen gegen das endloses Gummiband (4) und eine endlose, aus Eisen bestehende Raupenkette (1) mit Schuhgliedern anlegbar ist, indem der mittlere Radbereich (3a) mit einer weiteren Lauffläche versehen ist, die in Berührung mit der oberen Oberfläche der Schuhglieder kommt.

2. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernstangeneinrichtung eine Anzahl von Kernstangengliedern (10) umfaßt, die in das Gummiband in vorgegebenen Abständen zueinander entlang der Umfangsrichtung des Cummibandes (4) derart eingebettet sind, daß jede Kernstange (10) teilweise aus dem inneren Umfang des Gummibandes (4) herausragt.

3. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallele Nuten (17) in Querrichtung zwischen den einander zugewandten Kernstangengliedern (10) in der inneren Umfangsfläche des Gummibandes (4) ausgebildet sind.

4. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Kernstangenglieder (10) zwei zentrale Vorsprünge (12,12';P), die in zueinander entgegengesetzte Anordnung auf beiden Seiten eines mittleren Verbindungsbereichs (1) aufragen, linke und rechte waagerechte Flügelbereiche (11,11'), die nach innen von diesen zentralen Berelchen (12,12') auf gegenüberliegenden Seiten des zentralen Verbindungsberelchs (1) vorspringen und die erwähnten abgestuften Schulterbereiche (13a,13b;13a',13b';K) aufweisen, die in paralleler Beziehung zueinander in den Grenzen zwischen den linken und rechten waagerechten Flügelbereichen (11,11') und den beiden zentralen Vorsprüngen (12,12') angeordnet sind, welche abgestuften Schulterbereiche (13a,13b;13a',13b';K) nach außen von den vorderen und hinteren Enden der waagerechten Flügelberelche (11,11') ausgehen, wobei die abgestuften Schulterbereiche (13a,13b;13a',13b';K) jeweils eine im wesentlichen flache Oberfläche aufweisen, die etwas höher ist als die obere Oberfläche der linken und rechten waagerechten Flügelbereiche (11,11').

5. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden abgestuften Schulterbereiche (13a,13b;13a',13b') der Kernstangenglieder (10) eine Ausnehmung (14:14') aufweisen, die im Mittelberelch ausgebildet ist und eine vorgegebene Länge besitzt.

6. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (l,l') der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren abgestuften Schulterbereiche (13a,13b;13a',13b') mit der mittleren Ausnehmung (14,14') zwischen beiden unterschiedlich ist, und daß die Anordnung der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren abgestuften Schuiterbereiche (13a,13b) auf der Seite der linken und rechten waagerechten Flügelbereiche (11) entgegengesetzt ist zu derjenigen der oberen Oberflächen der vorderen und hinteren abgestuften Schulterbereiche (13a',13b') auf der Seite des rechten waagerechten Flügelbereichs (11').

7. Raupenkeitenanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Kernstangenglieder (10) zwei zentrale Vorsprünge (12,12'), die in entgegengesetzter Anordnung zueinander auf beiden Selten eines mittleren Verbindungsbereichs (1) aufragen, linke und rechte waagerechte Flügelbereiche (11,11'), die einstückig von diesen zentralen Vorsprüngen (12,12) auf gegenüberliegenden Seiten des zentralen Verbindungsbereichs (1) vorspringen, und die abgestuften Schulterbereiche (13b,13a') aufweisen, die in paraileler Anordnung zueinander in den Grenzen zwischen den linken und rechten waagerechten Flügelbereichen (11,11') und den beiden zentralen Vorsprüngen (12,12') angeordnet sind, welche abgestuften Schulterbereiche (13b,13a'), die nach außen vom vorderen Ende der linken und rechten waagerechten Flügelbereiche (11,11') und vom rückwärtigen Ende des anderen der linken und rechten Flügelbereiche (11,11') ausgehen, wobei die abgestuften Schulterbereiche (13b,13a') jeweils eine im wesentliche flache Oberfläche aufweisen, die etwas höher ist als die obere Oberfläche jedes der linken und rechten waagerechten Flügelbereiche (11,11'),

8. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zentralen Vorsprunge (12,12') phasenversetzt nach vorne und hinten in bezug auf den Mittelpunkt des Kernstangengliedes (10) angeordnet sind und daß die abgestuften Schulterbereiche (13b,13a') an demjenigen vorderen oder hinteren Ende des linken und rechten waagerechten Flügelbereichs (11,11') angeordnet sind, der entgegengesetzt zu der vorgespannten Seite des entsprechenden zentralen Vorsprungs (12,12') liegt.

9. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere abgestufte Schulterbereich (18,18') einstückig mit dem unteren Bereich der Endfläche jedes zentralen Vorsprungs (P) auf der Seite jedes abgestuften Schulterbereichs (K) ausgebiidet ist, claß jeder der mittleren abgestuften Schulterbereiche (18,18') eine Höhe aufweist, die zwischen der Höhe der oberen Oberfläche jedes zentralen Vorsprungs (P) und derjenigen des abgestuften Schulterbereichs (K) liegt und daß der Flankenbereich jedes mittleren abgestuften Schulterbereichs (18,18') die obere Oberfläche jedes der abgestuften Schulterbereiche (K) verbindet.

10. Raupenkettenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der mittleren abgestuften Schulterbereiche (18,18') teilweise in der mittleren Zone der Endfläche jedes zentralen Vorsprungs ausgebildet ist.

11. Raupenkettenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Stahldrähte (19) zwischen der oberen Oberfläche des Gummibandes (4) und der Kernstangeneinrichtung (10) eingebettet sind.







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